Vorhang zu, Ohren auf! Der Talk aus der Komödie Winterhuder Fährhaus Archiv
99 Episoden
42 Minuten
Was ist ein Anatmer, was ein Mengentape? Schauspieler und Synchronsprecher Cem Lukas Yeginer weiß es und nimmt die Hörer und Hörerinnen in der aktuellen Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" mit hinter die Kulissen der Synchronarbeit. Neben der Theaterbühne ist das Synchronstudio sein zweites Zuhause und vor allem Kinderserien synchronisiert der in Hamburg lebende Schauspieler wie kein Zweiter. Eine Kostprobe davon gibt Yeginer, der noch bis zum 15.6. im Stück "Kröten in Not" in der Komödie Winterhuder Fährhaus zu sehen ist, natürlich auch im Podcast. Außerdem spricht der Spross der Theaterfamilie Yeginer mit Britta Duah über das chaotische Leben in einer 7er-WG zu Beginn seiner Schauspielausbildung, wie er im Corona-Lockdown das Kochen für sich entdeckte, aber auch über Phasen der Einsamkeit in seinem Leben.
57 Minuten
Und bitte, Trommelwirbeeeel! Zum 100. Mal heißt es in dieser Episode bereits "Vorhang zu, Ohren auf!". Seit 2021 enthüllt unser Podcast alle zwei Wochen für die Hörer und Hörerinnen oft neue, überraschende und private Facetten von bekannten Bühnen - und TV-Stars und ist damit einer der durchgängigsten Theater-Podcasts Deutschlands. Natürlich immer direkt aus der Komödie Winterhuder Färhaus. Und was verdient diese besondere Folge? Natürlich einen ganz besonders schillernden Gast! Somit verrät dieses Mal Schauspielerin und Reality-TV-Ikone Désirée Nick viel Persönliches im Jubiläums-Podcast. So offenbart sie, dass sie als Kind eher schüchtern war und erzählt, wie ihre Kindheit in einem "Weiberhaushalt" mit wenig Geld und ohne Vater war. Sie spricht über ihre eiserne Disziplin ("Bei mir gab es nie etwas geschenkt") und darüber, wie ihre Ballettausbildung in Paris sie einst "seelenkrank" machte. Aber auch an klaren Botschaften mangelt es Nick, wie gewohnt, in dieser Folge nicht. Was sie ihrem jüngeren Ich raten würde, wie sie zu ihrem legendären Lispeln und zu Shitstorms steht und warum es eine Ehre für sie ist, wenn andere sie nachäffen, erfahren die Hörer und Hörerinnen auch in der aktuellen Folge. In diesem Sinne und zum bereits 100. Mal: "Vorhang zu, Ohren auf!"
44 Minuten
Immer wieder sei ihr die Rolle der "Dicken" angeboten worden und sie selber sei jahrelang mit diesem Klischee mitgegangen: Schauspielerin Katrin Filzen spricht in der aktuellen Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" über Mehrgewicht und Diversität in der Filmbranche - und was sie hier bei der aktuellen Entwicklung freut. Der Ex-"Marienhof"-Star mit portugiesischen Wurzeln erzählt außerdem, warum Hamburg sie an Lissabon erinnert, was sie tut, wenn sie mit ihrem Handy Gassi geht und was brasilianische Telenovelas besser machen als die deutschen.
40 Minuten
Schauspielerin Stefanie Darnesa über Dernièren-Scherze auf der Bühne, Liedtexte, die ihr kurz vorm Einschlafen kommen und den richtigen Zeitpunkt für das erste eigene Theaterstück. In der aktuellen Folge von "Vorhang zu, Ohren auf" nimmt die Schauspielerin, die bis vor Kurzem noch in "Eine Mords-Freundin" auf der Komödienbühne zu sehen war, die Hörer und Hörerinnen zudem mit in die ganz eigene Welt des Bogenschießens - ihrer großen Leidenschaft neben dem Theaterspielen
43 Minuten
Auf unserer Bühne bibbert Stefan Kiefer gerade noch selbst als "Peter" vor der "Mords-Freundin", bei "Vorhang zu, Ohren auf!" erzählt er, warum im Wald plötzlich Menschen vor ihm Angst kriegen. Außerdem berichtet er von seinem Alltag als festangestellter Schauspieler und warum er während dieser Zeit immer erst mit einer Unterschrift die Stadt verlassen durfte.
42 Minuten
Von der Flugzeugkabine ins TV-Studio: NDR-Talkerin Ilka Petersen über ihre Zeit als Stewardess, Liebesgerüchte mit ihrem Morningshow-Kollegen Holger Ponik und welcher Gast bei DAS! die größte Herausforderung für sie war. Außerdem erzählt sie erfrischende Anekdoten aus dem Familienalltag und verrät, warum ihr Sohn beim Verreisen meist der Erwachsenere ist.
50 Minuten
In seinem Theater werden das ganze Jahr über für die Kleinen große Geschichten erzählt: Seit 2017 führt Marius Adam das Allee Theater in Hamburg-Altona, das unter seinem Dach nicht nur das älteste Theater für Kinder Deutschlands, sondern auch die Hamburger Kammeroper, beherbergt. In der aktuellen Podcast-Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" mit Britta Duah erzählt der Theaterintendant und ausgebildete Opernsänger, wie er einst aus seiner Heimat Rumänien nach Deutschland kam, "ohne ein Wort Deutsch zu können" und sich Stück für Stück die Sprache in seinem ersten Festengagement erarbeitete. Er spricht auch über das Aufwachsen in einer Musikerfamilie und warum sein Vater zunächst von seinem großen Traum Sänger zu werden, überhaupt nicht begeistert war. Außerdem verrät er welchen Stoff er unbedingt auf die Bühne bringen will - aber es einfach nicht darf. Ein spannender Blick in das Leben des Mannes hinter der Hamburger Kammeroper.
48 Minuten
Mal ist er der betrunkene Schaffner, dann wieder der Bösewicht-Helfer Paddy Keys oder Sherlock Holmes-Widersacher Professor Moriarty mit schrägem sächsischem Dialekt: In sage und schreibe zwölf Rollen ist Schauspieler Alexis Kara aktuell in "Sherlock Holmes: Der Fall Moriarty" in der Komödie zu sehen. Da ist hinter der Bühne ordentlich was los, wie er Theaterleiterin Britta Duah in der aktuellen Podcast-Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" erzählt. Außerdem spricht der "heute-show"-Star über seine Freundschaft mit Bastian Pastewka, mit dem er früher zusammen zur Schule ging und den Englischunterricht mit Frotzeleien aufmischte. Zudem erzählt Kara von seiner Rolle als Denis Knossalla in der "heute-show" und seiner großen Leidenschaft fürs Improvisationstheater, mit dem er unter anderem auch psychisch kranken Menschen hilft.
55 Minuten
Tausche Pferd gegen Pfeife: Statt als Winnetou in Bad Segeberg begeistert Schauspieler Jan Sosniok nun Abend für Abend das Winterhuder Publikum als Kult-Detektiv Sherlock Holmes, natürlich stilecht in Karo-Mantel und mit Pfeife. Zwischen seinen allabendlichen Ermittlungen im "Fall Moriarty" besuchte er Theaterleiterin Britta Duah im Podcast-Studio und plauderte mit ihr in der aktuellen Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" unter anderem über's Heimwerken, das wie Medation für ihn ist. Dieser Leidenschaft widmet er sich sogar gemeinsam mit seiner Frau in einem eigenen Instagram-Format und hielt dort - sehr unterhaltsam - unter anderem den Aufbau einer Sauna im heimischen Garten festgehalten hat. Er sagt: "Ich habe immer mein Handwerkszeug dabei" und ergänzt augenzwinkernd auch: "Kinder kriegen alles wieder kaputt. Meine Frau übrigens auch". Außerdem verrät der TV-Liebling, wie er eigentlich zum Schauspiel kam, wie er seit einigen Jahren mit der Diagnose Diabetes Typ 1 lebt und warum er sich selbst als spirituellen Menschen bezeichnet.
43 Minuten
Bis vor Kurzem noch stand Schauspielerin Jytte-Merle Böhrnsen auf unserer Bühne im Winterhuder Fährhaus. In "Münchhausen - oder: Freuds letzte Reise" spielte die Hamburgerin den legendären Baron von Münchhausen und zeigte in dieser Rolle, dass sie die große Schauspielkunst beherrscht. Leidenschaftlich, wandlungsfähig und voller Intensität erweckte sie einer der wohl berühmtesten literarischen Figuren auf der Bühne zum Leben. Schon in jungen Jahren hörte sie ihr Herz ganz laut für die Bühne schlagen, wie sie Britta Duah in der aktuellen Podcast-Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" erzählt. Sonst eher ein introvertiertes Kind, war die Bühne der Ort, an dem sie anfing "Faxen zu machen" und aufzublühen, wie Böhrnsen sagt. Ihr Mutter, ebenfalls Schauspielerin, erkannte früh ihr Talent und fördert ihre Tochter. Böhrnsen geht 2001 mit 17 Jahren an das renommierte Lee Strasberg Institute in New York und studiert dort Schauspiel. Wie sie den 11. September in der Mega-Metropole hautnah erlebte, erzählt sie ebenfalls im Podcast. Zudem spricht sie über ihre Anfänge in der Telenovela "Bianca - Wege zum Glück" und ihre zweite Leidenschaft, das gemeinsame Drehbuchschreiben von Kinder - und Familienfilmen mit ihrem Ehemann. Über das junge Publikum ihrer Filme sagt sie: „Kinder haben das größte Potenzial überhaupt. Das sind Riesen, wenn sie nicht beschnitten werden in ihrem Potenzial, können sie alles werden.“
48 Minuten
Kordanzug, runde Brille und die typische Pfeife am Mund: Bis vor wenigen Tagen waren das noch die täglichen Arbeitsutensilien von Schauspieler Matthias Freihof. In "Münchhausen - oder: Freuds letzte Reise" spielte er an der Komödie Winterhuder Fährhaus den wohl berühmtesten Psychologen der Welt: Dr. Sigmund Freud - und gab ihm mit seinem grandiosen Spiel eine ganz eigene Note. Kurz bevor für das Ensemble auf der Komödienbühne der letzte Vorhang fiel, besuchte er Britta Duah im Podcast-Studio und sprach mit ihr in der neuesten Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" über seinen Durchbruch im Ost-Kultfilm "Coming Out", der am Abend des Mauerfalls Premiere feierte und so der einzige Film der DDR mit homosexueller Thematik blieb. Freihof feierte durch den Film auch sein persönliches Coming Out und wurde zur Ikone der wiederverinigten LBTQ-Community und zum queeren Aktivisten. Außerdem berichtet der gebürtige Plauener über seine Arbeit mit Hollywoodstar Tom Cruise beim Film "Operation Walküre" - und dessen amüsante Star-Allüren. Doch auch in sein Privatleben gewährt Freihof einige sehr persönliche Einblicke und erzählt davon, wie seine Schwester schwer an Krebs erkrankte und ihr Tod und weitere Schicksalsschläge in der Familie bei ihm zu einem Burn-Out führten.
40 Minuten
Die Kraft der Freundschaft, große Träume und die magische Energie der Musik: Darum geht es ab dem 22.11. im Weihnachtsmärchen "Die Hamburger Stadtmusikanten - Sing deinen Traum" in der Komödie Winterhuder Fährhaus. In der diesjährigen Geschichte hat das Kreativ - und Autorenteam Alexandra Kurzeja und Torben Padanyi den Klassiker "Die Bremer Stadtmusikanten" etwas umgebaut, nach Hamburg verlegt und in das Gewand einer Castingshow gesteckt. Wie die beiden auf die Idee dazu kamen, wie das Märchen dann entstanden ist und wer mit im hochkarätig besetzen Cast ist, haben sie Britta Duah in der aktuellen Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" erzählt. In diesem Sinne: Die Weihnachtszeit kann kommen!
34 Minuten
Er spielte in "Boeing, Boeing", "Das perfekte Desaster Dinner", "Das weiße Rößl", "Die Nervensäge" an der Seite von Winfried Glatzeder oder in "Der Mustergatte": So ist es nicht übertrieben, Marcus Ganser an der Komödie am Kurfürstendamm, als auch an der Komödie Winterhuder Fährhaus quasi schon als "Komödien-Inventar" zu bezeichnen. Der österreichische Schauspieler ist gerade (mal wieder) hier am Hamburger Haus zu Besuch und spielt in der fantasievollen Inszenierung "Münchhausen - oder: Freuds letzte Reise" Franz-Josef, die Stoffpuppe von Psychoanalytiker Sigmund Freud, die er als Medium einsetzt. In dieser etwas absurden Rolle zeigt der versierte Komödiant wieder mal sein ganzes Können. Dabei sind ihm Abend für Abend herzhafte Lacher im Publikum sicher. Doch nicht nur auf der Bühne ist Ganser ein Könner, auch als Moderator einer Bastelsendung, Bühnenbilder und Regisseur arbeitet er fast rund um die Uhr. Seine (nicht ganz ernst gemeinte) Selbstbezeichnung daher: "Allround-Dilettant". In der aktuellen Podcast-Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" berichtet er Britta Duah von seinem Weg vom ORF Fernsehen auf die deutschen Theaterbühnen und davon, dass er mit seiner Familie, seinen beiden Hunden und seiner Mutter noch immer in seinem Geburtshaus wohnt. Außerdem erzählt der bekennende Workaholic auch, wie es so ist, ein eigenes kleines Theater zu führen und davon, dass er gerne mehr Zeit mit seinem Sohn gehabt hätte. Ganser spricht auch über seine spannenden Reisen, die ihn immer wieder in die Ferne zogen und warum es ihm dabei vor allem Asien angetan hat. Die persönliche und sehr entspannte Podcast-Folge im gemütlichem Wienerisch gibt es ab sofort auf allen gängigen Podcast-Portalen wie u.a. Spotify, Podigee, Deezer.
42 Minuten
"Lindenstraße", "Rote Rosen", "Das Amt" oder "Inga Lindström": Im deutschen Fernsehen führte und führt an Thorsten Nindel eigentlich kein Weg vorbei. Seit Jahrzehnten begeistert der Schauspieler auf dem Bildschirm, aber auch auf die Theaterbühne verschlägt es ihn immer wieder. Zu Jahresbeginn und im Spätsommer diesen Jahres konnte ihn das Publikum im Stück "Es ist nur eine Phase, Hase" auf der Bühne der Komödie Winterhuder Fährhaus' erleben. Zwischen den Vorstellungen plauderte er im Komödien-Podcast "Vorhang zu, Ohren auf!" mit Theaterleiterin Britta Duah über Amüsantes, aber auch Persönliches wie seine schwere Krebserkrankung, die 2014 alles auf den Kopf stellte. Er erzählt, was seine ersten Gedanken nach der Diagnose waren, wie er die Chemo erlebte und was ihm Zuversicht gab. Außerdem berichtet er von seinen Schauspiel-Anfängen in der "Lindenstraße", warum er der "Idiot" in der Serie "Das Amt" war und was seine Theorie ist, warum er noch nie in einem Rosamunde-Pilcher-Film mitgespielt hat. Eine bunte Folge mit einem echten Schauspiel-Tausendsassa und vielschichtigem Mann.
53 Minuten
Laut, launisch und Lieder schmetternd am Mikro: Noch bis vor Kurzem konnte das Publikum Schauspieler Heiko Senst in Höchstform auf der Bühne der Komödie Winterhuder Fährhaus erleben. An der Seite von Nina Kronjäger spielte er in dem Beziehungsstück "Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst" von Nick Hornby den latent mürrischen Musikjournalisten Tom. Erlebt man den Schauspieler, der schon an zahlreichen bedeutenden, auch internationalen, Häusern spielte, hinter der Bühne, wird schnell deutlich: Mit dieser Rolle hat er wirklich nicht allzu viel gemeinsam. In der aktuellen Folge von "Vorhang zu, Ohren auf!" mit Britta Duah berichtet Senst ausführlich von seinem Alltag als Schauspiel-Dozent, den verschiedenen Wegen in den Beruf und warum er meint, dass eigentlich jeder Mensch ein Schauspielstudium machen sollte. Außerdem erzählt er vom Aufwachsen in der DDR, warum er mit dem Begriff "Ostalgie" hadert und er einst auf Tournee in Hong Kong leider so gar nichts auf der Speisekarte fand.