Aus der Bibliothekswissenschaft

Aus der Bibliothekswissenschaft

Ein Podcast für Bibliotheken und an Bibliotheken Interessierten

Episoden

Nummer #41: Student Success Librarians
24.02.2026
1 Minute
Die 41.te Ausgabe des Podcast «Aus der Bibliothekswissenschaft» beschäftigt sich mit den «Student Success Librarians», die es seit einigen Jahren an US-amerikanischen Hochschulbibliotheken gibt. Diese Librarians stellen die Studierenden in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und versuchen, Angebote der Bibliothek daraufhin auszurichten, dass diese erfolgreich ihr Studium bewältigen können. Es gibt eine ganze Anzahl von Studien, Artikeln und Monographien zu dieser Unterprofession des US-amerikanischen Bibliothekswesens. In dieser Folge werden einige davon überblickshaf vorgestellt. Es zeigt sich dabei, dass es sehr verschiedene Vorstellung davon gibt, was «success» im Studium heisst. Während es in den Hochschulstrategien oder auch in Texten, die zeigen wollen, wie wichtig Bibliotheken für diese Erfolge sind, oft anhand von «harten Daten» wie Noten, Studienzeiten oder Abbruchraten gemessen werden, tendieren die Student Success Librarians selber offenbar dazu, das Wellbeing von Studierenden in den Mittelpunkt zu stellen und zu versuchen, «sichere Räume» zur Verfügung zu stellen, damit Studierende aus verschiedenen Gruppen das Studium erfolgreich durchlaufen können. Interessant für die Bibliothekswissenschaft ist, dass sich hier aktuell eine neue Unterprofession entwickelt, inklusive einer eigenen kritischen Diskussionskultur.
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Nummer #40: Webtoons: Südkoreanisch Comics für Smartphones
13.02.2026
1 Minute
Die Ausgabe #40 widmet sich nur einem Thema, nämlich den Webtoons. Dies sind in Südkorea verbreitete Comics, welche explizit für Smartphones gestaltet sind. Episoden sind kurz, es gibt ein Geschäftsmodell für sie, ihre Verbreitung in Südkorea ist massiv. Es gibt auch eine eigene Kultur der Mediennutzung um sie. Gleichzeitig gibt es aktuell eine Welle der Internationalisierung: Webtoons sind in Japan und den USA erfolgreich, aber offenbar auch in Frankreich. In dieser Episode stellen wir dies mit einem Aufruf verbunden dar: Bibliotheken sollten (wieder) mehr Medienkunde betreiben, also sich damit beschäftigen, welche Medien es gibt, wie sie genutzt werden und vielleicht auch, wie sich dies in naher Zukunft entwickeln wird.
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Nummer #39: Wirkung der Bibliothek auf Forschende einer Universität. Autistische Bibliothekar*innen in den USA und Australien.
03.12.2025
25 Minuten
Im ersten Teil der Ausgabe #39 des Podcasts «Aus der Bibliothekswissenschaft» wird eine Studie besprochen, welche Daten aus einer Umfrage und von Interviews gesondert danach auswertet, welche Bedeutung die betreffende Hochschulbibliothek (der University of Texas) für die Forschenden der Universität hat. Erhoben wurden die Daten von der Universität selber, die Studie fragt nun, ob Forschende die Services und den Bestand der Bibliothek als wichtig ansehen. Im zweiten Teil geht es um zwei Studien, die sich mit autistischen Bibliothekar*innen (bevorzugte Selbstbezeichnung) beschäftigen, einmal mit solchen in Führungspositionen in den USA, einmal damit, wie diese den Bewerbungsprozess erlebt haben, den sie entweder in Australien oder den USA durchlaufen haben. Es stellt sich die Frage, ob ihre Situation einen Einfluss hat oder hatte.
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Nummer #38: Was lesen Bibliothekar*innen auf der Arbeit? Wie beachten kanadische Bibliotheken die Barrierefreiheit beim Bestandsmanagement?
26.11.2025
23 Minuten
In dieser Ausgabe geht es um die Arbeit, die Bibliothekarinnen tatsächlich leisten. In der ersten Studie geht es darum, ob Bibliothekarinnen in den USA während ihrer Arbeitszeit lesen – Fachliteratur und Belletristik – und wenn ja, ob das gefördert wird. In der zweiten Studie wird sich damit auseinandergesetzt, ob und wie in kanadischen Bibliotheken Barrierefreiheit als Kriterium bei der Bestandauswahl eingesetzt wird. Im Interlude Hinweise auf die aktuelle Ausgabe der Libreas, den aktuellen Call for Papers der gleichen Zeitschrift und dem der o-bib, zudem auf einen Vortrag zum Thema Zensur in Bibliotheken.
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Nummer #37: Zensur und Book Banning
16.09.2025
30 Minuten
In dieser Ausgabe werden wir uns einem Thema zuwenden, dass leider in den letzten Jahren für Bibliotheken relevant geworden ist: Nämlich Versuchen, Bücher und andere Medien aus Bibliotheken zu entfernen. Also, knapp und etwas verkürzt gesagt, Zensur und Book Banning. Es gibt zu diesem Bereich zahllose Arbeiten, auch in sehr unterschiedlicher Form. Hier werden eine Studie und ein inhaltsreicher Bericht über eine Ausstellung vorgestellt. Gleichzeitig werden in dieser Ausgabe recht offensiv Schlüsse für Bibliotheken / das Bibliothekswesen im DACH-Raum gezogen. In der Studie geht es darum, wie Schulbibliothekar*innen in Grossbritannien vorgehen, wenn sie in ihrer Einrichtung mit book challenges konfrontiert werden. Dabei zeigt sich auch, dass dies für Grossbritannien eine ganz neue – und vielleicht nur temporäre – Entwicklung ist. Noch weiss praktisch niemand, wie man damit professionell umgeht. Im Bericht geht es um eine Ausstellung über die Geschichte von Verboten und Verbotsversuchen in Florida. Was hier gezeigt wird, ist, dass die Entwicklung in den USA nicht etwa neu ist, sondern sich auf gewissermassen eingefahrenen Gleisen bewegt.
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Über diesen Podcast

Ein Podcast für den Transfer von Wissen aus der Bibliothekswissenschaft in die Bibliothekspraxis. Anwendungsorientiert werden Studien und Diskussionen aus der Forschung diskutiert. Er richtet sich vor allem an Bibliotheken und Menschen, die in Bibliotheken arbeiten.

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