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stadt:radar - Der Debattenpodcast der Nationalen Stadtentwicklungspolitik Archiv

23 Episoden
36 Minuten
50 Jahre Städtbauförderung – der stadt:radar nimmt das Jubiläum zum Anlass, die Förderpraxis gestern, heute und morgen genauer zu betrachten. Seit 1971 hat der Bund 19,3 Milliarden Euro in die deutschen Städte investiert. Nach dem Mauerfall konnte dadurch viel Bausubstanz vor dem Verfall gerettet werden. An einer Stadt wie Wittenberge sieht man die Auswirkungen: Jahrzehntelang ist sie geschrumpft, inzwischen vermeldet sie Zuzüge aus Hamburg und Berlin. „Ohne die Städtebauförderung wären viele Städte überfordert“, sagt Oliver Hermann, Bürgermeister von Wittenberge. Allerdings stelle sie vor allem jene Städte vor große finanzielle Herausforderungen, die sowieso schon klamm sind.
37 Minuten
Wie kann kooperative Stadtentwicklung in der Praxis gelingen – wo ist sie besonders wichtig und was sind die besonderen Herausforderungen solcher Prozesse? Eine stadt:radar-Ausgabe übers konkrete “Stadtmachen” - über kleine und große Eingriffe mit Strahlkraft und Langzeitwirkung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Stadt Kiel, die mit ihren Projekten im Wettbewerb Kooperative Stadt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ausgezeichnet wurde.
30 Minuten
„Urbane Resilienz“ ist als Thema im städtebaulichen Diskurs nicht mehr wegzudenken. Wie man unsere Städte robust und widerstandsfähiger gegen Extremsituationen machen kann, beschäftigt uns auch ganz konkret seit der Corona-Pandemie. Städte mussten schon immer viel aushalten und auf Probleme reagieren. Ein neues Memorandum der Nationalen Stadtentwicklungspolitik zum Thema „Urbane Resilienz“ verdeutlicht, worauf es dabei gegenwärtig ankommt.
37 Minuten
Der Klimawandel wird zum großen Teil in unseren Städten verursacht: Dort werden 75% der natürlichen Ressourcen verbraucht, dort fallen 50% des weltweiten Abfalls an und 60-80 % der globalen Treibhausgasemissionen. In Sachen Klimawandel stehen die Städte also auch in der Verantwortung, und deshalb ist die “Grüne Stadt” auch in der Neuen Leipzig Charta verankert. In dieser Ausgabe von stadt:radar fragen wir, wie sich unsere Städte entwickeln müssen, damit sie für veränderte klimatische Verhältnisse gewappnet sind, aber auch ihren Teil dazu beitragen können, diesen abzumildern.
33 Minuten
Verödete Fußgängerzonen, leerstehende Einzelhandelsflächen, Innenstädte, die zumindest zu bestimmten Tageszeiten verwaist sind – ein Schreckbild für unsere Städte, das in Teilen schon Realität ist und durch die Corona-Pandemie noch verstärkt werden könnte. Denn als Shopping-Zentren fungieren unsere Innenstädte ja schon seit einem Jahr nicht mehr richtig. In dieser Ausgabe von stadt:radar fragen wir, ob jetzt der Zeitpunkt zum Umdenken gekommen ist: Brauchen wir neben bezahlbarem Wohnen auch bezahlbare Flächen für Gewerbe und Produktion, wie es viele Stadtplaner schon lange fordern? Auch in der Neuen Leipzig Charta ist der Begriff der „produktiven Stadt“ verankert. Welches Potential und welche Tücken beinhaltet er?
34 Minuten
In der 2. Folge geht es um den Begriff des Gemeinwohls, der in der Neuen Leipzig Charta an prominenter Stelle festgehalten wurde. Aber warum konnte man sich ausgerechnet bei der Wohnungsfrage nicht auf eine Gemeinwohlorientierung einigen? Und wie hilft eine Absichtserklärung auf europäischer Ebene dann bei der konkreten Umsetzung in den Städten?
29 Minuten
In der 1. Folge geht es um die “Gerechte Stadt” wie sie in der Neuen Leipzig-Charta als ein Leitbild festgeschrieben worden ist. Was heißt “gerecht”, wenn wir über Städte reden, kann man eine Stadt überhaupt “gerecht” umbauen und profitieren alle davon? Was lehrt uns die Corona-Pandemie für die Gestaltung des öffentlichen Raumes und wo haben wir vielleicht schon aus ihr gelernt?
22 Minuten
In der Pilotfolge geht es um’s große Ganze. Was heißt es, gemeinsam Stadt zu machen? Warum ist der Begriff des „Gemeinwohls“, wie er in der Neuen Leipzig-Charta festgeschrieben wird, gerade jetzt so dringlich in der Stadtentwicklung? Und wie lässt er sich mit Leben füllen?