Sprechstunde am Uniklinikum Archiv
97 Episoden
40 Minuten
Als „Transgender“ werden Menschen bezeichnet, deren körperliches Geschlecht zeitweise oder dauerhaft nicht mit ihrem gefühlten Geschlecht übereinstimmt. Viele von ihnen wollen sich dem Geschlecht, dem sie sich zugehörig fühlen, so weit als möglich annähern. Oberarzt Dr. Christian Laback ist plastischer Chirurg und hat an der Klinische Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie bereits mehr als 500 geschlechtsangleichende Operationen durchgeführt. In dieser Podcastfolge erzählt er, welche Operationen notwendig sein können, welche Komplikationen entstehen können und was die großen medizinischen Herausforderungen sind. Außerdem erfahren wir, dass Penisprothesen nur eine gewisse Haltbarkeit haben, Servicetermine benötigen und welche Rolle es spielt, dass Sex nicht nur unter der Gürtellinie, sondern auch im Kopf stattfindet. Das LKH-Univ. Klinikum Graz ist übrigens die einzige Universitätsklinik in Österreich, an der das Expert*innenteam die geschlechtsangleichende OP „Frau zu Mann“ durchführt.
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41 Minuten
Wenn für Patient*innen und Mitarbeiter*innen alles „im Flow“ ist, dann wird nach Lean gearbeitet. Hinter Lean verbirgt sich ein Managementsystem, das Tätigkeiten, Abläufe und Verhaltensweisen so optimiert, dass alles wertschöpfend ist und sowohl Patient*innen als auch Mitarbeiter*innen Vorteile bringt. Wie damit Wartezeiten und der Lärmpegel auf Stationen reduziert werden und warum Mitarbeiter*innen ihre Arbeit jeden Tag besser machen, wenn alle Prozesse Lean ablaufen, erfahren Sie in dieser Podcastfolge von unserem Leanexperten Ing. Volker Kikel. Wie der Alltag in einer Lean-geführten Station aussieht und welche Erfahrungen man damit gemacht hat, erzählt Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber, Leiter der Klinischen Abteilung für Endokrinologie und Diabetologie. Selbst der größte Kritiker in seinem Team ist mittlerweile von Lean begeistert und ein Arbeiten ohne Lean ist für niemanden mehr vorstellbar.
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33 Minuten
Im Alter von 14 bis 18 Jahren entdecken viele Jugendliche das Fitnessstudio für sich. Vorwiegend sind es Burschen, für die sich plötzlich alles um Muskelaufbau, Gewichte und Proteine dreht. Denn nur mit Proteinshakes und eiweißreicher Ernährung – so ihre Überzeugung – kommt man dem Körper-Idealbild näher. Das wiederum ruft besorgte Eltern auf den Plan, die sich fragen, wie gesundheitsgefährdend Proteinprodukte und tägliche Trainingseinheiten im Fitnessstudio für den Nachwuchs eigentlich sind.
Sportmedizinerin Dr. Jana Windhaber von der Univ.-Klinik für Kinder-und Jugendchirurgie und Diätologin Lisa Pieter, BSc erklären in dieser Podcastfolge nicht nur, wie hoch der tatsächliche Proteinbedarf ist und was Grundvoraussetzungen für den Besuch im Fitnessstudio sind, sondern auch warum Anabolika und im Internet bestellte Substanzen gefährlich werden können. Dazu gibt es viele Tipps für eine gesunde proteinreiche Ernährung und den optimalen Trainingsplan, sowie den eindringlichen Appell, alles mit Maß und Ziel zu betreiben: Denn auch mit täglichem Fleischkonsum oder mit zu viel Training tut man seinem Körper nichts Gutes.
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35 Minuten
Er pocht, hämmert, drückt oder sticht, er sitzt im Nacken oder in den Schläfen und wir alle kennen ihn: In dieser Podcastfolge widmen wir uns dem Kopfschmerz. Hinter dem Begriff steckt allerdings nicht eine einzige Krankheit oder Ursache, tatsächlich gibt es medizinisch gesehen über 360 verschiedene Formen von Kopfschmerzen. Spannungskopfschmerz ist dabei die häufigste Form, die über 60 Prozent aller Menschen zumindest einmal im Jahr erleben. Gemeinsam mit Dr. Sebastian Eppinger von der Klinischen Abteilung für Allgemeine Neurologie gehen wir unter anderem den Fragen nach, was Kopfweh von Migräne unterscheidet, was die Ursachen sein können, was man selbst gegen Kopfschmerz oder Migräne tun kann und wann man ärztliche Hilfe braucht. Darüber hinaus erfahren Sie, warum Stress für Migränegehirne ein Trigger sein kann, warum mehr Frauen als Männer unter Migräneattacken leiden und ob das Wetter Einfluss auf Kopfschmerzen haben kann.
Bei allen Formen schwerer chronischer Kopfschmerzen kann Ihnen in der Kopfschmerzambulanz des LKH-Univ. Klinikum Graz geholfen werden. Alle Informationen zur Zuweisung und Terminvergabe finden Sie unter: https://www.uniklinikumgraz.at/neurologie/neurogeriatrie
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27 Minuten
Koalabären schlafen bis zu 21 Stunden täglich, Giraffen hingegen maximal 2 Stunden. Wir Menschen liegen mit unserer Schlafdauer im guten Mittelfeld: Als tagaktive Spezies sollten wir am besten in der Nacht schlafen – auch wenn manche von uns Eulen und andere eher Lerchen sind. Weltweit kämpft jeder vierte Mensch mit Schlafproblemen, laut einer Studie der Med Uni Wien sind acht Prozent aller Österreicher*innen davon betroffen. Dies ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr, denn Schlaflosigkeit kann zu einer Vielzahl an Erkrankungen führen. Univ. Ass. Dr. Christian Vajda von der Klinischen Abteilung für Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie erklärt in dieser Podcastfolge, wann man per wissenschaftlicher Definition „wirklich gut geschlafen“ hat und ob es einen Unterschied macht, zu welcher Uhrzeit man schläft. Des Weiteren erfahren wir, was es mit der sogenannten „Schlafhygiene“ auf sich hat und warum Teenager nichts dafürkönnen, wenn sie nicht aus dem Bett zu bekommen sind. Was die Geheimnisse eines gesunden Schlafes sind und welche natürlichen Hausmittel dabei unterstützen, weiß unser Experte selbstverständlich auch, und warnt im Gegenzug vor den Risiken, ohne ärztliche Verordnung zu Medikamenten zu greifen. LKH-Universitätsklinikum Graz Instagram: https://www.instagram.com/lkh.uniklinikumgraz/ Youtube: https://www.youtube.com/c/LKHUniklinikumGraz Website: https://www.uniklinikumgraz.at/
34 Minuten
Sie haben sich vor Lachen schon einmal in die Hose gemacht? Ob das bereits das erste Anzeichen einer Inkontinenz ist, beantwortet in dieser Podcastfolge Univ.-Prof. Dr. Sasha Ahyai, Vorstand der Univ.-Klinik für Urologie, gemeinsam mit Urologin Doroteja Jankovic und Diplomkrankenpflegerin Daniela Schlömicher. In Österreich leidet über eine Million Menschen an einer Harninkontinenz, meistens im Stillen, denn über dieses Tabuthema spricht man kaum. Wir erfahren, was der Unterschied zwischen einer Belastungs- und einer Dranginkontinenz ist, ob es tatsächlich eine Lachinkontinenz gibt und wie oft aufs WC-Gehen noch „normal“ ist. Inkontinenz beeinträchtigt die Lebensqualität massiv, weiß Sasha Ahyai, aber sie ist in der Regel vollständig behandelbar: Vom Beckenbodentraining, Botox, mit einem Bändchen oder einem Schrittmacher bis hin zum künstlichen Schließmuskel stehen jeder*jedem Betroffenen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Also keine Scham und sprechen Sie mit Ihrer*Ihrem Urologin*Urologen bzw.
Gynäkologin*Gynäkologen!
Die Inkontinenz-Sprechstunde an der Univ.-Klinik für Urologie erreichen Sie von Montag bis Donnerstag, 13:00 bis 15:00 Uhr unter +43 316 385-82222.
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23 Minuten
Keiner lädt sie ein, trotzdem kommen sie zur Grillparty, reisen im Koffer aus dem Urlaub mit oder rauben uns den Schlaf: Wespen, Gelsen, Zecken oder Bettwanzen können aber mehr als nur lästige Gäste sein, denn durch ihre Stiche werden im schlimmsten Fall Borreliose, Malaria oder Gehirnentzündungen (FSME) übertragen. Univ.-Ass. Dr. Urban Cerpes von der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie leitet die dortige Insektengiftambulanz und weiß nicht nur, warum Insektenstiche jucken oder anschwellen, sondern auch, was im Fall eines Stiches oder Bisses am besten zu tun ist und wann Allergiker*innen schnell reagieren müssen. Außerdem erfahren Sie, ob Biertrinken oder doch süßes Blut Gelsen anlockt, wie man Zecken richtig entfernt und warum Sie Ihren Koffer nach einer Barcelonareise genauer unter die Lupe nehmen sollten.
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33 Minuten
In letzter Zeit lässt sich eine Häufung aggressiver Handlungen von Kindern und Jugendlichen beobachten. Welche Rolle Soziale Medien und die virtuelle Welt dabei spielen und was der Unterschied zwischen kalter und heißer Aggressivität ist, weiß Univ.-Prof. Dr. Isabell Böge. Sie leitet die Klinische Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Uniklinikum Graz. Als eine Nachwirkung aus der Coronazeit sieht sie eine steigende Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die mit Depressionen, Magersucht und Ängsten zu kämpfen haben. Sie rät Eltern, besonders hellhörig zu werden und nachzufragen, wenn sich Kinder plötzlich zurückziehen oder in der Schule schlechter werden. Warum Medikamente in der Kinder-und Jugendpsychiatrie nur sehr zurückhaltend zum Einsatz kommen, wie viel Handyzeit ratsam ist, wann Abnehmen ein Anzeichen für eine Essstörung sein kann und warum unsere Kinder keineswegs eine „lost generation“ sind, erfahren Sie in dieser Podcastfolge.
Wer Hilfe benötigt, kann sich an eine der beiden Grazer Ambulanzen oder an niedergelassene Psycholog*innen bzw. Psychiater*innen wenden.
Wer Hilfe benötigt, kann sich an eine der beiden Grazer Ambulanzen oder an niedergelassene Psycholog*innen bzw. Psychiater*innen wenden.
26 Minuten
Eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKGS) ist eine angeborene (Kiefer-)Fehlbildung, die zwar sehr selten ist, aber immer operiert werden muss. Dazu braucht es Spezialist*innen mit viel Erfahrung. Ein solcher ist Gesichtschirurg Priv.-Doz. DDDr. Michael Schwaiger. Er weiß genau, wie die Behandlung erfolgt, wie viele Eingriffe notwendig sind und warum sich Eltern keine Sorgen machen müssen, wenn ihr Baby mit einer LKGS zur Welt kommt.
Auch bei Schnarchproblemen oder bei Beschwerden mit der Nackenmuskulatur gilt: Die Wurzel des Übels kann durchaus im Kiefer zu finden sein. Daher tun Betroffene gut daran, im Fall des Falles auch den Rat eine*r Kieferchirurg*in einzuholen. Derartige Eingriffe machen allerdings nicht den Großteil der OPs aus, die an der Klinischen Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Univ.-Klinik für Zahnmedizin und Mundgesundheit durchgeführt werden. Die häufigste OP ist vielmehr die Korrektur einer Fehlstellung des Ober- und Unterkiefers wie Michael Schwaiger ebenfalls in dieser Podcastfolge erzählt.
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28 Minuten
„Eine Narkose ist so wie tief schlafen“, hört man oft. Warum das nicht stimmt, erklärt Dr.in Marianne Marko in dieser Podcastfolge. Gemeinsam mit ihren Kolleg*innen ist die Anästhesistin am Uniklinikum Graz dafür verantwortlich, dass Patient*innen während einer Operation keine Schmerzen spüren oder von dem gesamten Eingriff überhaupt gar nichts mitbekommen. Sie erfahren von unserer Expertin auch, welche Medikamente heute eingesetzt werden, warum Michael Jackson Propofol zum Verhängnis wurde und warum man sechs Stunden vor einer geplanten Operation keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen darf. Wer schon einmal den Albtraum gehabt hat, während einer OP wach zu werden und sich nicht bemerkbar machen zu können, kann beruhigt sein: Bei einem geplanten Eingriff kann das heutzutage nicht passieren. Auch vor der postoperativen Übelkeit muss man sich nicht fürchten. Wie dieser vorgebeugt werden kann, gibt’s ebenfalls zu hören.
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25 Minuten
Der Osterhase weiß, was er außer dem Nesterl noch mitbringen muss: Ganz gleich, ob Fahrrad, Roller oder Trampolin, Kindern macht Bewegung Spaß! Nichts ist schöner, als einen Hügel hinunterzurasen oder hoch in die Luft zu springen und den ersten Salto zu versuchen. Pünktlich zu Ostern beginnt deswegen auch an der Univ-Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie die Frühlingssaison für Sport- und Freizeitunfälle. „Hinfallen kann man nicht verhindern und gehört zum Leben dazu“, weiß Klinikvorstand und Kinderchirurg Holger Till. Was man aber verhindern kann und was er und sein Team leider zu oft sehen, sind schwere Verletzungen. Ein gut sitzender Helm, ein Netz am Trampolin sowie Ellbogen- und Knieschützer punkten zwar nicht immer mit Coolnessfaktor, schützen aber vor lebensgefährlichen Kopfverletzungen und schweren Frakturen. Welches Sportgerät die Nummer Eins in den Unfallstatistiken ist, was ein Katapulteffekt und eine Trampolinfraktur sind und warum dem Klinikvorstand kein Moped ins Haus kam, erfahren Sie in dieser Podcastfolge.
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28 Minuten
Wenn es unseren Nieren nicht gut geht, merkt man das lange nicht, dabei leben in Österreich 400.000 Menschen mit einer eingeschränkten Nierenfunktion. Gift für unsere Nieren sind nicht nur Tabak und Alkohol, sondern vor allem auch ein hoher Blutdruck, Diabetes und Übergewicht. Die Nierenwerte kennen viele Personen nicht, obwohl ab dem 50. Lebensjahr die Nierenfunktion jedes Jahr „ganz natürlich“ um ein Prozent abnimmt. Bei einem zu hohen Blutdruck geht das noch schneller und die Leistung nimmt jährlich um zehn bis 15 Prozent ab. „Was an Nierenleistung verloren ist, lässt sich auch nicht mehr verbessern. Irgendwann bleibt dann nur mehr die Dialyse oder die Transplantation“, weiß Univ.-Prof. Dr. Alexander Rosenkranz, Nephrologe und Klinikvorstand der Univ.-Klinik für Innere Medizin. Was jeder für die Nierengesundheit tun kann, ob z. B. eine Tasse Espresso gut für die Nieren ist oder warum man mit Schmerzmittel aufpassen muss, erfahren Sie in dieser Podcastfolge.
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27 Minuten
In Österreich wird jedes Jahr bei 300 Kindern und Jugendlichen eine Krebserkrankung diagnostiziert. Jede einzelne Diagnose ist ein Schock für Eltern, Geschwister und Angehörige. Die gute Nachricht: Viele Tumorerkrankungen bei Kindern haben eine Heilungschance von 100 Prozent. Die nicht so gute Nachricht: Krebsvorsorgeprogramme wie man sie für Erwachsene kennt, gibt es für Kinder leider nicht. Bei welchen Symptomen Eltern hellhörig werden und sofort eine*n Arzt*Ärztin aufsuchen sollten, weiß Univ.-Prof. Dr. Martin Benesch, Leiter der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Hämato-Onkologie. Gemeinsam mit seinem Team behandelt er Krebspatient*innen – vom Baby bis zum 18-jährigen Teenager - in der Steiermark und darüber hinaus. Wie der Alltag auf der Station ausschaut, welche Behandlungs- und Unterstützungsangebote es gibt – auch für Geschwister – und ob Krebs auch erblich ist, erfahren Sie in dieser Podcastfolge.
26 Minuten
Trockene Hände, spröde Lippen und eine rote, entzündete Nase – gerade im Winter setzen unserer Haut Kälte und Wind extrem zu. Welche Pflege braucht unsere Haut in der kalten Jahreszeit? „Eine Pflegecreme, die nicht nur Fett und Feuchtigkeit liefert, sondern auch über einen Lichtschutzfaktor verfügt“, steht für Univ.-Prof. Dr. Daisy Kopera von der Univ.-Klinik für Dermatologie und Venerologie außer Frage. Denn die UV-Strahlen schädigen unsere Haut auch im Winter massiv, warnt die Dermatologin. Außerdem verrät sie uns in dieser Podcastfolge, wie man auch am Skilift ganz einfach das Gesicht schützt und pflegt, wie Salz und Zucker als Peeling der Haut guttun und ob Kollagen tatsächlich das Multitalent in Sachen Hautpflege ist. Ein weiterer Rat der Expertin: Auch Männer sollten in den Tiegel greifen und die Haut pflegen! Also unbedingt Reinhören – Ihre Haut wird es Ihnen danken!
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18 Minuten
Feuerwerk und Böller gehören zu Silvester wie Bleigießen und Glücksbringer. Das feuchtfröhliche Raketenschießen geht aber oft gehörig ins Auge und die Silvesternacht endet in der Notaufnahme. Meistens für die Männer – Verletzungen durch Böller und Co. treffen zu 95 % das männliche Geschlecht. Unsere Experten, plastischer Chirurg Univ.-Prof. Dr. Lars-Peter Kamolz und Augenarzt PD Dr. Domagoj Ivastinovic, haben schon alles gesehen: von weggesprengten Fingern und komplett zerfetzten Händen bis hin zu verbrannten oder geplatzten Augen. Ihr Apell lautet zum Jahreswechsel ganz klar: Das Feuerwerk lieber den Profis überlassen! Wenn es trotzdem zu (schweren) Verletzungen kommt, nicht warten, sondern gleich eine/n Arzt*Ärztin aufsuchen und alle (Körper-)Teile mitbringen! Hören Sie unbedingt rein, damit Sie gesund und gut ins Neue Jahr rutschen können.
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