HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk Archiv
343 Episoden
10 Minuten
Dieter Hecking strahlte wie ein kleines Kind, als er am Donnerstag um 13:30 Uhr wieder mit seiner gesamten Mannschaft den Trainingsplatz im Volkspark betrat. Erstmals seit acht Wochen durfte der HSV wieder mit allen Spielern trainieren und vor allem auch Zweikämpfe bestreiten. Anschließend sprach Hecking in einer virtuellen Pressekonferenz über den Neustart. NDR-Reporter Thorsten Vorbau war dabei und berichtet im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter" über einen "außergewöhnlichen Tag" im Volkspark. Was er beim Training beobachtet hat, wie er Heckings Auftritt beurteilt und warum er für den Club ein gutes Gefühl hat, hören Sie in der neuen Podcast-Folge.
17 Minuten
Als ganz Fußball-Deutschland über den Video-Skandal von Hertha-BSC-Stürmer Salomon Kalou sprach, sprach Jörn Meyn am Dienstag mit Salomon Kalou. Als langjähriger Hertha-Reporter der Berliner Morgenpost hat der 37-Jährige noch einen guten Draht in den Profifußball. Vor allem das Geschehen bei der Deutschen Fußball Liga beleuchtet Meyn als stellvertretender Sportchef bei „Spiegel Online“ heute genau. Am Tag der Entscheidung über die Fortsetzung der Fußball-Bundesliga sprach Meyn nun im Abendblatt-Podcast „HSV – wir reden weiter“ über die aktuelle Lage der DFL und der Proficlubs. „Der Fußball hat einen großen Imageschaden erzeugt“, sagt Meyn über die Geschehnisse der vergangenen Tage, Wochen und Jahre. Welche Reformen sich Meyn nun erhofft, wie er DFL-Chef Christian Seifert beobachtet hat und wie er die Aufstiegschancen des HSV einschätzt, hören Sie in der neuen Podcast-Folge.
24 Minuten
Andreas Rettig hatte am Dienstagvormittag alle Hände voll zu tun. „Ich bin gerade dabei, die Dinge abzuarbeiten, die mir meine Frau auf den Zettel geschrieben hat“, witzelte der frühere Fußballfunktionär, als ihn das Abendblatt für den täglichen Telefon-Podcast „HSV – wir reden weiter“ erwischte. Rettig, der 2013 bis 2015 Geschäftsführer der DFL und anschließend bis 2019 Geschäftsführer vom FC St. Pauli war: „Ich mache mich hier in unserer Kölner Wohnung produktiv.“ Ziemlich produktiv war der einstige Sportchefkandidat des HSV, der dem Aufsichtsrat gleich zweimal einen Korb gab, dann auch im Podcast. Der frühere DFL-Chef war sich sicher, dass die Politik morgen den 15. Mai als Termin für den Neustart für die Bundesligen bestätigt. Gleichzeitig kritisierte Rettig die Parallelwelt der Fußballer, die besonders durch den Fall Kalou in Berlin offensichtlich wurde. Der Kölner sprach auch über die positiven Tests beim FC und die Fundamentalkritik Birger Verstraetes, sowie über seine Utopie von einem veränderten Fußball. Zum Ende des Podcasts verriet er noch, wann und warum er dem HSV gleich zweimal als Sportchef absagt. Hören Sie einfach mal rein.
20 Minuten
Der ehemalige Stadionsprecher spricht im Abendblatt-Podcast über seine persönliche Situation als Musiker, sein Aus beim HSV vor zehn Monaten und die Zukunft des Fußballs in der Corona-Krise.
28 Minuten
Wann rollt der Ball wieder beim HSV? Juliane Timmermann, sportpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, spricht in dieser Folge über die coronabedingten Risiken von Geisterspielen im Fußball, nimmt dabei aber auch die oftmals kritisierten Ultras in Schutz. Das DFL-Konzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs beinhaltet einige Streitpunkte. Eine Einordnung.
14 Minuten
Fast auf den Tag zwei Jahre ist es her, dass Christian Titz seinen Höhepunkt beim HSV erlebte. Mit 3:1 gewannen die Hamburger am 32. Spieltag nach einer spielerisch starken Vorstellung beim VfL Wolfsburg. Der ganze Club träumte plötzlich wieder vom Klassenerhalt. „Das war ein schöner Tag. Wie wir gespielt haben und aufgetreten sind, hatten wir wieder eine große Hoffnung", sagte Titz am Mittwoch im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter". Die Aufholjagd sollte aber nicht mehr reichen. Zwei Wochen später stieg der HSV erstmals aus der Bundesliga ab. Seinen Ex-Club aber verfolgt der 49-Jährige noch genau. „Ich hatte vier schöne Jahre beim HSV. Ich würde mich für den Verein, für die Menschen und die Stadt freuen, wenn sie wieder in die Bundesliga zurückkehren. Der HSV ist ein Verein, der in die Bundesliga gehört", sagt Titz. Seit dem vergangenen Sommer trainiert der Fußballlehrer nun wieder in der Regionalliga. Mit Rot-Weiß Essen hat er noch Chancen, in die Dritte Liga aufzusteigen. Doch aktuell stehen Titz und sein Team vor einer ungewissen Zukunft. Die Saison in der vierten Liga droht aufgrund der Coronakrise der vorzeitige Abbruch. Was der RWE-Coach zu dieser Situation sagt, welche Ziele er noch hat und welche Chancen er in der Krise sieht, hören Sie hier in dieser Podcastfolge.
15 Minuten
Am Donnerstag könnte sich entscheiden, ob und wann es im deutschen Profifußball mit den geplanten Geisterspielen weitergeht. Verschiedene Fan- und Ultragruppen haben sich bereits deutlich gegen die Pläne der Deutschen Fußball Liga (DFL) ausgesprochen. Auch die Ultras des HSV lehnen Geisterspiele ab. Doch was macht die aktive Fanszene, wenn die Spiele stattfinden? Die deutsche Polizeigewerkschaft fürchtet, dass sich Fangruppen vor dem Stadion treffen könnten und sprechen von einer Gefahr. Ole Schmieder sieht das anders. Der Sozialpädagoge vom HSV-Fanprojekt steht im engen Austausch mit den Ultragruppen. Er glaubt nicht, dass der Protest gegen die Spiele am Stadion stattfindet. "Die Ultras können ja nicht auf der einen Seite gesellschaftliche Verantwortung fordern und auf der anderen Seite mit 50 Leuten vor dem Stadion stehen und die Ansteckungsgefahr vergrößern", sagt Schmieder im Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter". Schmieder hält dieses Szenario für nahezu ausgeschlossen. "Was sollen die denn vor dem Stadion machen? Der Polizei in die Arme laufen? Das hat doch alles keinen Sinn." Was Schmieder über mögliche Protestaktionen der Fans sagt, wie sein Austausch zu den Ultras aussieht und wo er die eigentliche Gefahr der Geisterspiele sieht, erzählt er in der aktuellen Podcast-Folge.
17 Minuten
Am Freitag wurde in Tilburg frenetisch gefeiert. Ein Autokorso fuhr durch die niederländische Stadt, Pyros wurden gezündet, Flaggen am Straßenrand geschwenkt. Kurz zuvor hatte der niederländische Fußballverband bekannt gegeben, dass die Saison in der Eredivisie, der ersten holländischen Liga, vorzeitig abgebrochen wurde. Der Jubel hatte einen Grund: Durch den Abbruch qualifizierte sich der bis dahin auf Platz fünf liegende Erstligist Willem II Tilburg erstmals nach 15 Jahren wieder für die Playoffs der Europa League. Ein Mann, der daran großen Anteil hatte, saß währenddessen zu Hause in Norderstedt und schaute sich die Jubelbilder auf YouTube an: Mats Köhlert. Im vergangenen Sommer war der 21-Jährige vom HSV nach Holland gewechselt und startete gleich in seiner ersten richtigen Profisaison durch. Alle 26 Spiele stand Köhlert in der Startelf, sechs Tore und vier Vorlagen gelangen ihm. „Wenn mir vor einem Jahr jemand gesagt hätte, dass ich nun eventuell in den Playoffs für die Europa League spiele, hätte ich das sofort unterschrieben“, sagte Köhlert am Montag im Abendblatt-Podcast „HSV – wir reden weiter“. Trotz der Freude über den sportlichen Erfolg ist Köhlert auch betrübt. Mindestens bis September wird in Holland kein Profispiel mehr stattfinden. Anders als in Deutschland haben sich die TV-Rechteinhaber in der Eredivisie mit der Liga geeinigt, die Zahlungen auch ohne Spiele fortzusetzen. Was Köhlert zum Abbruch der Saison sagt, wie er über den HSV denkt und warum er sich vor Geisterspielen fürchtet, hören Sie hier in der neuen Podcast-Folge.
19 Minuten
Knapp drei Jahre ist der Vorfall bereits her, aber vergessen kann Jamaine Arhin ihn nicht. „Irgendwann ist das alles ausgeartet“, sagt der 35 Jahre alte Hamburger. „Das alles“ – damit sind die Geschehnisse vom 25. August 2017 gemeint. An jenem Freitagabend spielte der FC Quickborn gegen den FC Roland Wedel. Amateurfußball vom Feinsten, Bezirksliga West. „Das Spiel lief zunächst sehr ruhig und vernünftig“, sagt Arhin, der seinerzeit als Schiedsrichterassistent an der Linie stand. „Als Quickborn dann aber ein paar Gegentore kassierte, eskalierte die Lage.“ 32 Monate nach Quickborns folgenreicher 2:5-Niederlage sitzt Jamaine Arhin in seinem Zuhause in Poppenbüttel und spricht im Abendblatt-Podcast „HSV – wir reden weiter“ über die damaligen Vorfälle. Der dunkelhäutige Hamburger, der im Alter von zwei Jahren aus Ghana nach Deutschland kam und seit fünf Jahren für den HSV Amateurspiele als Leistungsschiedsrichter pfeift, erinnert sich noch ganz genau an die Beschimpfungen, die ihm von den Zuschauern an den Kopf geworfen wurden. „Was macht der Schwarze da? Der soll in die Küche gehen und putzen!“, soll ein Zuschauer gerufen haben. Doch nachdem Arhin zunächst nicht reagierte („Ich habe versucht, mich zu beruhigen“) sollen die Zuschauer sogar seinen damals vier Jahre alten Sohn, der ebenfalls beim Spiel dabei war, beleidigt haben. „Was macht der Bimbo-Junge da?“, soll einer gerufen haben. „Nach dem Abpfiff habe ich mir den jungen Mann vorgeknöpft und ihn gefragt: Was soll so was? Da wurde er noch ausfallender“, sagt Arhin, der es gewohnt war, aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt zu werden. „Aber selten so heftig.“ Arhin machte das, was man als Schiedsrichter in so einer Situation machen kann: Er verfasste einen Sonderbericht und stellte diesem dem Hamburger Fußball-Verband zu. Das Sportgericht des HFV gab ihm recht und verdonnerte den FC Quickborn in erster Instanz zu einer Strafzahlung von 700 Euro. „Das ist viel für ein Amateurverein“, sagt Arhin. „Aber ich dachte mir: endlich mal eine angemessene Strafe.“ Ende gut, alles gut? Von wegen. In zweiter Instanz wurde der FC Quickborn freigesprochen, „weil ich schon während des Spiels einem Ordner hätte Bescheid sagen müssen“, sagt Arhin. Doch viel schlimmer: Entschuldigt hat sich keiner der Verantwortlichen jemals bei ihm. Trainer Jan Ketelsen, der gerade erst vom Verband für die Fair-Play-Geste des Monats Oktober 2019 ausgezeichnet wurde, sprach seinerzeit von einem „Freispruch erster Klasse“. Dass derartige Geschichten keine Einzelfälle sind, kann man an diesem Sonntag (23.15 Uhr) im NDR verfolgen. In der sehr sehenswerten Sportclub-Story „Offensiv gegen Rassismus“ hat der Journalist Patrick Halatsch neben Arhin auch den Ludwigsburger Basketballer Konstantin Konga und Peter Fischer getroffen und porträtiert. Der Präsident von Eintracht Frankfurt kämpft seit Jahren gegen rechte Tendenzen im Fußball und die neue Stärke der AfD. Arhin, ein guter Freund vom früheren HSV-Profi Otto Addo, musste nicht lange überlegen, ob er bei der NDR-Reportage mitmacht. „Mich ärgert extrem, dass die Leute auch im Deutschland von 2020 mit so etwas immer noch so einfach davon kommen“, sagt der Referee. Mit Addo, der derzeit als „Talente-Trainer“ bei Borussia Dortmund arbeitet, spricht Arhin viel und oft über das Thema Rassismus im Fußball. „Wir schicken uns häufiger gegenseitig Artikel“, sagt der Vertriebsdirektor einer Versicherung, der sich zumindest beim HSV bestens aufgehoben fühlt. „Man merkt, dass der Club in den vergangenen Jahren viel gemacht hat“, sagt er. „Ich fand es auch klasse, wie der HSV hinter Bakery Jatta stand.“ Auch Arhin soll als Schiedsrichter beim HSV weiter gefördert werden, ist derzeit das Gesicht einer Kampagne. Ein dunkelhäutiges Gesicht, das sich trotz Anfeindungen aber nicht entmutigen lassen will. „Ich bleibe sehr, sehr gerne Schiedsrichter“, sagt Arhin.
16 Minuten
Rund eine Stunde lang dauerte die Pressekonferenz der Deutschen Fußball Liga am Donnerstagnachmittag in Frankfurt. Auch der freie Journalist Frank Hellmann verfolgte, wie DFL-Geschäftsführer Christian Seifert das Konzept für die geplante Fortsetzung der Bundesliga und der Zweiten Liga in Form von Geisterspielen präsentierte. Hellmann begleitet Seifert seit Jahren sehr eng. In unserem täglichen HSV-Podcast sagt Hellmann: "So demütig habe ich Christian Seifert noch nie erlebt." Was aber bedeutet das Konzept nun für die Clubs und den HSV? Hellmann beschreibt, wie das System Profifußball erkrankte und die Vereine getrieben durch das System am Rande des Existenzlimits leben. Damit meint er insbesondere auch den HSV. "Der HSV hat jahrelang über den Verhältnissen gewirtschaftet", sagt Hellmann. Der Journalist ist aber überzeugt: "Mit der Kraft der Stadt Hamburg kann der HSV durch die Krise kommen". Hören Sie hier in der neuen Podcast-Folge, warum Hellmann diese Meinung vertritt.
25 Minuten
Vor zehn Jahren hat Henning Vöpel eine Studie veröffentlicht. Thema: Wirtschaftsfaktor Fußball - die regionalwirtschaftlichen Potenziale des HSV. Seitdem ging es für den Club jährlich abwärts. Nun trifft den Zweitligisten auch noch die Coronakrise. Wie kann sich der HSV aus dieser Lage befreien? Wird die finanzielle Situation noch bedrohlicher? „Die Sorgen muss man insgesamt haben", sagt Vöpel im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter". Der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) fürchtet, dass die 50+1-Regel im deutschen Fußball fallen kann und die Tür für Investoren geöffnet wird. Gleichzeitig sieht der Ökonom große Chancen in der Coronakrise für das Fußballgeschäft insgesamt. Welche das sind und wie die Strategien für die Zukunft aussehen könnten, hören Sie hier in der neuen Podcast-Ausgabe.
17 Minuten
An Arbeit mangelt es Konstantin Krüger in diesen Tagen nicht. Der Mediendirektor der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) hat am Dienstag die erste Ausgabe des neuen Podcasts „Eiskalt auf den Punkt“ veröffentlicht. Im Fokus stand die DEL auch am 10. März, als verkündet wurde, dass der Saisonbetrieb wegen der Coronapandemie vorzeitig abgebrochen wird. „In der Zeit hat auch der Fußball stark auf uns geschaut“, sagt der Krüger. Im Podcast „HSV – wir reden weiter“ spricht der Hamburger über die Reaktion der Deutschen Fußball-Liga, warum für die DEL Geisterspiele keine Option darstellen und warum Partien vor leeren Rängen für den HSV im Kampf um dem sehnlich erwarteten Bundesliga-Aufstieg nicht nur Nachteile hat.
16 Minuten
Am Montag hatte Samir Arabi eine Veränderung zu vermelden. Der Sportdirektor von Arminia Bielefeld freute sich, dass seine Mannschaft ab sofort in Siebener- und Achtergruppen trainieren wird. In den vergangenen zwei Wochen hatte der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga noch mit je vier Spielern pro Gruppe im Stadion gearbeitet. "Wir sind einen kleinen Schritt Richtung Normalität gegangen", sagte Arabi, als er dem Abendblatt per Skype zugeschaltet ist, um im täglichen Podcast "HSV - wir reden weiter" über die Lage der Arminia zu sprechen. Für Bielefeld kam die Unterbrechung der Saison durch die Coronakrise zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Trotzdem plädiert Arabi dafür, die Saison fortzusetzen, anstatt sie vorzeitig abzubrechen, wovon sein Club profitieren könnte. "Der Fußball ist eine Solidargemeinschaft. Wir haben uns einstimmig mit allen Vereinen dafür ausgesprochen, die Saison zu Ende zu spielen." Arabi freut sich stattdessen, dass die Arminia nach Jahren der finanziellen Sorgen ein wirtschaftliches Fundament geschaffen hat, mit dem der Verein die Krise überstehen kann. Auch sportlich gibt es positive Aspekte: Topstürmer Andreas Voglsammer (Fußbruch) könnte in dieser Saison doch noch sein Comeback geben. "Ich gehe davon aus, dass er uns noch in dem einen oder anderen Spiel zur Verfügung stehen wird." In der kommenden Saison soll Voglsammer dann gemeinsam mit Kapitän und Liga-Toptorschütze Fabian Klos zusammen in der Bundesliga stürmen. Auch der HSV braucht sich keine Gedanken zu machen, Klos theoretisch bei einer möglichen Verschiebung der Saison über das Transferfenster hinaus zu verpflichten. "Dass der HSV Klos kauft, schließe ich aus", sagt Arabi mit einem Schmunzeln. Warum Klos in Bielefeld bleiben wird, hören Sie hier in der neuen Podcast-Folge.
12 Minuten
Timo Horn, Leiter der HSV Supporters, spricht im Abendblatt-Podcast über seine Ablehnung gegenüber Geisterspielen und den offenen Brief der Ultras.
13 Minuten
Christoph Holstein führte am Donnerstag ein Telefongespräch nach dem nächsten. Der Staatsrat der Hamburger Behörde für Inneres und Sport hatte viel zu kommunizieren, nachdem die Bundesregierung am Mittwochabend die neuen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie verkündet hatte. So bleiben Großveranstaltungen noch mindestens bis zum 31. August untersagt. Doch wie definiert sich überhaupt eine Großveranstaltung? Darüber spricht Holstein im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter". Der Staatsrat erklärt darin auch, warum die Stadt dem HSV und dem FC St. Pauli die Ausnahmegenehmigung für Training in Kleingruppen erteilt hatte. Holstein hofft weiterhin auf Geisterspiele im Profifußball, um den finanziellen Schaden der großen Hamburger Clubs gering zu halten. Außerdem spricht er über eine mögliche Aufstiegsfeier des HSV, die natürlich nicht vor Ende August auf dem Rathaus stattfinden könnte.