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HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk Archiv

343 Episoden
40 Minuten
Im Abendblatt-Podcast sprechen drei Wegbegleiter von Daniel Thioune über Hamburgs Hoffnungsträger: Osnabrücks Ex-Profi und Scout Alexander Dercho, Clublegende und Thioune-Vorbild Paul Linz sowie VfL-Reporter Harald Pistorius (Neue Osnabrücker Zeitung).
1 Stunde 3 Minuten
Der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende spricht im Abendblatt-Podcast rund drei Monate nach seinem Rücktritt erstmals ausführlich über seine Zeit beim HSV, den Vorstandsstreit und die angespannte Finanzlage des Clubs.
1 Stunde 11 Minuten
Im Abendblatt-Podcast "HSV - wir müssen reden" diskutieren die beiden Reporter Jurek Rohrberg (Sky) und Lars Pegelow (NDR 90,3) über das Sandhausen-Debakel, die Zukunft von Trainer Hecking und neue Wege für den Krisenclub.
44 Minuten
Ex-Hamburger Dennis Diekmeier spricht im Abendblatt-Podcast über seine Erfahrung mit Relegationsspielen und warum der HSV am letzten Spieltag nicht auf Sandhausens Schützenhilfe bauen kann. Außerdem erzählt der Verteidiger, wie er sein erstes Profitor vor rund einem Monat erlebt hat.
1 Stunde 8 Minuten
Als Claus Costa im August 2019 zum HSV kam, war der Kader der Hamburger schon fast komplett. Der Chefscout der Hamburger hatte die Nachfolge von Johannes Spors angetreten und somit zunächst Zeit, sich um seine neue Abteilung zu kümmern. Jetzt arbeitet er mit seiner Abteilung intensiv daran, den Kader für die kommende Saison zu planen. Das ist nicht einfach angesichts der ungewissen Ligazugehörigkeit. Vor dem Spiel gegen seinen Ex-Club VfL Osnabrück sprach Costa an seinem 36. Geburtstag über seinen Job beim HSV, die Kernmärkte des Clubs und die Zusammenarbeit mit Sportvorstand Jonas Boldt, Sportdirektor Michael Mutzel und Trainer Dieter Hecking.
1 Stunde 13 Minuten
Mit Reden verdient Michael Born sein Geld. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass der Sky-Kommentator beim Besuch am Großen Burstah in der Abendblatt-Redaktion direkt Klartext spricht. Natürlich schlage sein Fan-Herz blau-weiß-schwarz, gibt Born in dieser Folge „HSV – wir müssen reden“ zu. Aber: „Viele Leute glauben, dass ich den HSV als Fan kommentiere. Aber das ist natürlich Blödsinn. Das Kommentieren ist meine Arbeit. Deswegen lasse ich den Fan auf dem Parkplatz – und kommentiere das Spiel dann ganz neutral.“ An diesem Montagabend wird Born den Fan Michael auf dem Parkplatz vor dem Volksparkstadion lassen. Der 51-Jährige wird ab 20.30 Uhr für Sky die Partie des HSV gegen Holstein Kiel kommentieren, was gleich doppelt passt: Ein Freundschaftsspiel zwischen Kiel und dem HSV in den 70er-Jahren war tatsächlich das erste Spiel, was Born als Kind gesehen hat. Seitdem sei er in seiner Freizeit HSV-Anhänger, wobei: „Als Fan bin ich ein wenig abgestorben. Die letzte Saison hat mich irgendwie gekillt.“ Trotzdem sprach der Journalist, der auch schon für das ZDF, den NDR und Sky-Vorgänger Premiere kommentiert hat, sehr ausführlich über seine abgekühlte Liebe, HSV-Trainer Dieter Hecking („Wir kennen uns sehr lange. Als sein Vater gestorben ist, habe ich ihn angerufen“) und über seine zahlreichen Vorgänger. Mit Felix Magath verbinde er eine Hassliebe, Hannes Wolf habe er zum Ende der vergangenen Saison die Dienste von Werder Bremens Sportpsychologen Jörg Löhr ans Herz gelegt. Eine echte Freundschaft habe er jahrelang zu Armin Veh gepflegt, ehe diese ins Wanken geriet. Der Hintergrund: Ausgerechnet HSV-Fan Born soll nach Vehs Meinung den HSV zu kritisch kommentiert haben. Außerdem spricht Born in dieser Folge über seinen Sky-Alltag, seinen krassesten Patzer, es gibt eine Nachfrage von Schiedsrichter Patrick Ittrich und Arndt Zeiglers Lieblingssatz.
52 Minuten
Vor drei Jahren holte der ehemalige HSV-Sportdirektor Jens Todt den Torhüter vom 1. FC Kaiserslautern nach Hamburg. Im Abendblatt-Podcast spricht der Europameister von 1996 über die Startprobleme des U21-Europameisters von 2017 beim HSV und das Comeback nach einem Jahr auf der Tribüne.
55 Minuten
Der Ex-Hamburger und Ex-Stuttgarter spricht vor dem Spitzenspiel über unerfüllbare Erwartungen. Außerdem: Aogo über die wahren Gründe seiner HSV-Flucht, seine Suche nach dem Glück, sein Flirt mit einer HSV-Rückkehr und seine Zukunftspläne.
1 Stunde 1 Minute
Der Fußball ist seit dem vergangenen Wochenende zurück – und der wöchentliche Abendblatt-Podcast „HSV – wir müssen reden“ zieht an diesem Montag nach. Erster Gast nach dem Re-Start ist kein Geringerer als Patrick „Coach“ Esume, der bis zum Ende der Saison den Trainerstab des HSV verstärken soll. „Die besondere Situation ist einer der Gründe, warum ich beim HSV jetzt dabei bin“, sagt Esume. „Normalerweise hat man es beim Fußball ja nicht, dass man nach so einer Zäsur noch mal einsteigt und auf den Punkt performen muss.“ Der Start in Fürth glückte nur teilweise. Die Leistung stimmte, allerdings gab der HSV den sicher geglaubten Sieg noch in der 94. Minute mit dem Gegentreffer zum 2:2 aus der Hand. „Das hat uns alle natürlich extrem geärgert“, sagt Esume, der trotzdem ein extrem positives Zwischenfazit seiner Arbeit beim HSV zieht. „Es ist nicht einfach, mitten in der Saison jemanden Fremdes in sein Innerstes zu lassen. Ein großes Kompliment an Dieter Hecking, der das einfach mal gemacht hat. Und ich muss wirklich sagen: Ich bin sehr beeindruckt von der Mannschaft. Das Team hat in den vergangenen zehn Tagen, seit sie als Mannschaft trainieren darf, alles getan.“ Im ausführlichen Abendblatt-Podcast spricht Coach Esume über seine Arbeit beim HSV, die besondere Situation, Geisterspiele, ein erstaunliches Motivationsvideo für die U21-Nationalmannschaft, seine Freundschaft zu Jonas Boldt und dem früheren Hockeystar Moritz Fürste, den Umgang des HSV mit Bakery Jatta, seine Kindheit auf St. Pauli, erlebten Rassismus damals und heute, die AfD, Kindererziehung, eine Challenge mit Torhüter Julian Pollersbeck und über die Frage, was man in den Sozialen Medien darf und was nicht. Insgesamt eine Stunde gibt Esume interessante Einblicke und verrät auch ganz zum Schluss, dass er erwägt, längerfristig im Fußball zu bleiben. „Ich kann mir durchaus vorstellen, längerfristig etwas im Fußball zu machen“, sagt Esume – und schränkt ein: „Wenn es denn menschlich passt.“ Solange Hecking und Boldt beim HSV an Bord seien, könne er sich eine gemeinsame Zusammenarbeit auch über die Saison hinaus vorstellen.
12 Minuten
Michael Bläser sieht die HSV-Profis derzeit jeden Tag, kann sie nur leider nie erkennen. „Im Hotel tragen die Spieler den Vorschriften entsprechend immer einen Mundschutz. Und nur anhand der Frisuren kann ich die Jungs leider noch nicht zuordnen“, sagt der Hotelchef des HerzogsPark in Herzogenaurach, wo der HSV seit dem vergangenen Monat residiert. Im Abendblatt-Podcast „HSV – wir reden weiter“ schwärmt der Geschäftsführer: „Für uns in der aktuellen Situation war der HSV ein wirklicher Glücksgriff. Und obwohl ich Stuttgarter bin, drücke ich den Hamburgern definitiv für den Aufstieg die Daumen.“ Im Podcast verrät Bläser auch, was die HSV-Profis am Tag vor dem Spiel in Fürth (Sonntag, 13.30 Uhr) machen und wo und wie die Spieler, die aufgrund der strengen DFL-Richtlinien nicht mit ins Stadion dürfen, die Partie verfolgen. Den HSV-Fans macht der Hotelchef dann zudem noch ein verlockendes Angebot. Was genau? Einfach mal reinhören! Und hier noch ein Hinweis in eigener Sache: Die 42. Ausgabe unseres HSV-Corona-Podcasts („HSV – wir reden weiter“) ist gleichzeitig die letzte Ausgabe. Da am Wochenende der Ball wieder rollt, werden wir am kommenden Montag wieder zu unserem ursprünglichen Format (wöchentlich und in längerer Fassung) zurückkehren. Am kommenden Montag heißt es dann also wieder – mit einem Überraschungsgast: „HSV – wir müssen reden“!
14 Minuten
Den ersten Profi hat es bereits vor dem Neu-Start der Bundesligen erwischt: Hamburgs Top-Schiedsrichter Patrick Ittrich fällt wegen einer Muskelverletzung in der Wade drei Wochen aus. Doch die Hauptfrage, die vor dem Re-Start der Bundesligen gerade diskutiert wird, lautet: Wie gefährlich wird dieser Neustart für die Fußballer? Und: Ist die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach nur zehn Tagen im Mannschaftstraining medizinisch zu verantworten? „Ja“, sagt Philip Catala-Lehnen. Der frühere Mannschaftsarzt des HSV (2012 – 2014) und heutige medizinische Leiter des renommierten Lanserhofes sieht zwar ein erhöhtes Verletzungsrisiko auf die Sportler zukommen, hält das Risiko aber für vertretbar. Den ganzen Podcast mit allen sportmedizinischen Fragen zum Neustart hören Sie hier.
22 Minuten
Olaf Kortmann macht gerade eine Pause seines Online-Seminars „Selbstmanagement mit Führungskräften“, als ihn das Abendblatt auf dem Handy erreicht. Der Mentalcoach und frühere Meistertrainer der HSV-Volleyballer nimmt sich trotzdem Zeit, über den anstehenden Neustart der 1. und 2. Fußball-Bundesliga und die psychologischen Herausforderungen der Geisterspiele zu sprechen. „Ich würde diese Spiele anders nennen. Sie haben eine sehr negative Konnotation“, sagt Kortmann im Telefonpodcast „HSV – wir reden weiter“. Für HSV-Trainer Dieter Hecking und sein Team sei es vor dem ersten Geisterspiel am Sonntag (13.30 Uhr) bei Greuther Fürth die wichtigste Aufgabe, eine positive Stimmung für die Spiele ohne Zuschauer zu erzeugen. „Es geht darum, aus diesen Geisterspielen etwas Positives zu machen, womit man sich identifizieren kann“, sagt Kortmann. Der Mentalcoach glaubt indes nicht, dass der HSV durch die Geisterspiele einen Vorteil haben könnte. Kapitän Aaron Hunt hatte am Dienstag gesagt, dass der HSV den „besten Kader der Liga“ habe. Daher müsse die Mannschaft vor allem auf ihre fußballerische Qualität vertrauen. Kortmann widerspricht: „Glaubwürdigkeit zeigt sich nicht im Sagen, sondern im Handeln. Es geht nicht um die fußballerische Qualität allein. Die war in den vergangenen Jahren immer vorhanden, selbst beim Abstieg. Es geht um den Spirit in der Mannschaft, um Wille und Durchsetzungsfähigkeit.“ Erfolgreich seien die Mannschaften, die eine größtmögliche intrinsische Motivation erzeugen können. „Die Spieler müssen sich davon unabhängig machen, ob Zuschauer dabei sind oder nicht. Die Kunst ist es, von alleine für die Spiele zu brennen.“ Was Kortmann über einen möglichen psychologischen Vorteil für den HSV sagt, warum Arminia Bielefeld Probleme bekommen könnte und welche Rolle Motivationstrainer Patrick Esume beim HSV ausfüllen kann, hören Sie hier in dieser neuen Podcastfolge.
20 Minuten
Das „Moin, Moin“ kennt Rachid Azzouzi noch bestens. Zwischen 2012 und 2014 war er als Manager beim FC St. Pauli unter Vertrag, seit drei Jahren ist er nun zurück beim kommenden HSV-Gegner Greuther Fürth. Fünf Tage vor dem Spitzenspiel des Neustarts der zweiten Liga sprach Azzouzi im Abendblatt-Podcast „HSV – wir reden weiter“ über das Geisterspiel und den langen Weg dorthin. Seine Mannschaft hat mittlerweile bereits sieben Testungen hinter sich, wird aber nach der Partie gegen den HSV trotzdem ein Spiel pausieren müssen. Der Grund: In der nächsten Woche hätte Fürth ausgerechnet gegen Dynamo Dresden gespielt, dessen komplette Mannschaft nach zwei positiven Coronafällen für 14 Tage in häuslicher Quarantäne ist. Azzouzi ärgert sich allerdings weniger darüber, dass sein Team durch die Verlegung betroffen ist, als viel mehr darüber, dass es keine einheitliche Regelung bei positiven Fällen gibt. Die Politik nimmt er auch beim Thema Finanzen in die Pflicht. Der 49-Jährige wehrt sich gegen das Image der Abzocker-Fußballers und fragt, ob eigentlich auch Politiker freiwillige Gehaltseinbußen akzeptiert hätten. Das alles und viel mehr hören Sie in dieser neuen Podcastfolge.
13 Minuten
Die Reaktionen unter den Fans waren durchweg positiv, als der HSV am Sonntagabend den Gehaltsverzicht seiner Spieler verkündete. Bis zum Saisonende wollen die HSV-Profis auf rund zehn Prozent ihres Gehalts und laut "Bild" auch auf mögliche Prämien im Falle des Nichtaufstiegs verzichten. Für Michael Hedtstück ist das aber kein Grund, die Spieler und Verantwortliche zu feiern. "Zehn Prozent sind wirklich nur symbolisch", sagt der Chefredakteur vom Wirtschaftsmagazin "Finance" im täglichen Abendblatt-Podcast "HSV - wir reden weiter". Hedtstück berichtet seit Jahren über die finanzielle Entwicklung im Fußballgeschäft. Auch die wirtschaftliche Lage beim HSV hat er schon mehrfach unter die Lupe genommen. Dass die Hamburger derzeit nicht zu den Clubs zählen, die durch die Corona-Krise existenzielle Probleme bekommen könnten, wundert ihn. "Die finanzielle Situation des HSV war schon immer sehr düster. Nichtsdestotrotz sieht man an den Zahlen, dass auch der HSV zu den Clubs gehört, die finanziell ziemlich ausgezehrt sind. Es würde mich wundern, wenn der HSV zur Zeit besser da steht als die meisten anderen Clubs." Hedtstück hält zumindest Finanzvorstand Frank Wettstein für einen kompetenten Krisenmanager. "Der Club kann sich ein einer gewissen Form glücklich schätzen, dass er so einen kreativen Finanzchef hat wie Frank Wettstein. Letztlich waren es seine Finanzierungsideen, die den HSV immer wieder über Wasser gehalten haben", sagt Hedtstück. "Wenn es beim HSV so weitergeht, fürchte ich aber, dass auch in Wettsteins Werkzeugkasten irgendwann nichts mehr drin sein wird." Wie Hedstück die finanzielle Situation des HSV einschätzt und welche Idee er für die Zukunft des Fußballgeschäfts hat, hören Sie hier in der neuen Podcastfolge.
14 Minuten
Frank Rost ist sicher: 50+1-Regel wird fallen. Der ehemalige HSV-Torwart spricht über die Folgen von Corona für den Fußball und sein neues Leben als Pferdeausbilder.
HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk

HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk

Der HSV-Podcast vom Hamburger Abendblatt