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29 Orte gegen das Vergessen - NS-Erinnerung in NRW Archiv

30 Episoden
59 Minuten
In dieser Folge sind wir auf dem Land, und zwar in der kleinen Stadt Selm und damit in der ehemaligen Land-Synagoge Selm-Bork – ein kleiner Ort mit großer Geschichte!


Wir kamen natürlich wieder mit vielen Fragen im Kopf an, wie zum Beispiel: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Land-Synagoge und einer herkömmlichen Synagoge? Warum wurde die alte Synagoge während der Novemberpogrome nicht abgebrannt, wie die meisten anderen? Warum wurde sie anschließend bis in die 1980er Jahre nur noch als Kohlelager genutzt und wie ist daraus dann schließlich eine Gedenkstätte geworden? Was ist noch Original und wieso erinnert heute von außen nichts an die Existenz?


All diese Fragen und noch viele mehr werden im Gespräch von der Verantwortlichen Manon Pirags beantwortet.


Lasst uns wie immer gerne Feedback da und bis dahin: Bleibt offen, bleibt neugierig, bleibt solidarisch!
1 Stunde 26 Minuten
Was ist eigentlich eine NS-Ordensburg? Wer war dort für wie lang und warum? Was verstand die Nazi-'Elite' unter dem ausschließenden Begriff des 'Herrenmenschen' und was ist mit den sog. Ordensjunkern nach ihrer Ausbildung in Vogelsang passiert? Wie arbeitet man am Besten mit einem solchen Thema an einem solchen Ort und entgeht bspw. einer Faszination durch die Neonazi-Szene?


Diese und viele weitere Fragen beantwortet uns der wissenschaftliche Leiter der NS-Dokumentation Vogelsang Stefan Wunsch und gibt uns zudem tiefe und zum Teil verstörende Einblicke in die absurde und perverse NS-Ideologie.


Wir hoffen ihr findet die Folge, den Ort und das Gespräch genauso spannend wie wir. Und wie immer: Bleibt neugierig, bleibt offen, bleibt solidarisch!
1 Stunde 21 Minuten
Herzlich Willkommen zur 12. Folge des Gedenkstätten-Podcasts! Dieses Mal sind wir in Siegen im Aktiven Museum Südwestfalen, welches das Wort „aktiv“ ganz bewusst im Titel stehen hat. Doch was bedeutet das eigentlich konkret? Und wie kann man dies in der historisch-politischen Bildungsarbeit erfahrbar machen und gleichzeitig den Ansprüchen einer diversen Gesellschaft gerecht werden?


Aktuell arbeitet das Museum an einer neuen Dauerausstellung. Wie viel Zeit muss dafür eingeplant werden und welche Schritte sind nötig, bis diese von Besucher:innen angesehen werden kann? Wann ist ein Objekt sicher unbelastet? Wo beginnt Solidarität, wo endet sie und wo schneidet sie eventuell sogar den Bereich der Mittäterinnen:schaft?


Diese und weitere Fragen haben wir mit der pädagogisch-wissenschaftlichen Mitarbeiterin, Mareike Schön, und dem geschäftsführenden Vorstand des Fördervereins, Dr. Jens Aspelmeier, besprochen und diskutiert.


Viel Spaß beim Zuhören und bleibt offen, bleibt neugierig, bleibt solidarisch!
1 Stunde 24 Minuten
Wie haben eigentlich Kinder und Jugendliche den NS erlebt? Gab es wirklich eine Wahl in die "Hitlerjugend" einzutreten? Was hat es mit den "Edelweißpiraten", dem Paragraphen 175 und dem Akt des Denunzierens auf sich und warum sind Vorbildfunktionen so wichtig?


Was ist außerdem mit den zu Tätern gewordenen Ärzten nach dem Krieg passiert und warum hat das mit der Aufarbeitung von im NS durchgeführten Zwangssterilisationen so lange gedauert?


In dieser Folge sind wir in der Mahn- und Gedenkstätte als Gäst:innen und sprechen mit Astrid Hirsch-von Borries und ihrer Kollegin Hafida Seghaoui über die spannende Perspektive der Kinder und Jugendlichen im Nationalsozialismus. Dabei geht es sowohl um verfolgte Kinder und Jugendliche, als auch um Strukturen wie die "Hitlerjugend" oder sogenannte "unangepasste Jugendliche", die sich aktiv im Widerstand organisiert haben. Außerdem geht es um das oft übersehende Thema der Zwangssterilisation, wozu die Gedenkstätte aktuell eine Sonderausstellung zeigt.


Also: Eine voll gepackte Folge! Wir freuen uns auf euer Feedback und bis dahin: Bleibt offen, bleibt neugierig!
1 Stunde 32 Minuten
Heute erwartet euch eine ganz besondere Folge! Denn einerseits sprechen wir in Münster mit Peter Römer über die bewegte Hausgeschichte der Villa den Hompel, über Münsters Rolle im NS, die Ordnungspolizei, Handlungsspielräume und ‚Wiedergutmachung‘. Dabei gehen wir ganz besonders der Frage nach, wie so viele Menschen in der NS-Zeit zu Tätern werden konnten und was wir daraus heute für die Präventions- und Aufklärungsarbeit allgemein und mit Polizist:innen speziell lernen können.


Und andererseits werden wir mit einigen Mitarbeiter:innen und Polizist:innen auf eine Audioreise nach Polen im Rahmen des Projekts ‚Den Tätern auf der Spur‘ mitgenommen und besuchen dort die Orte, an denen die Ordnungspolizei die Verbrechen tatsächlich begangen hat, die in der "Villa" in Münster geplant wurden.


Wir sind gespannt auf euer Feedback! Bis dahin, bleibt offen, bleibt neugierig!
1 Stunde 14 Minuten
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kriminalpolizei, Ordnungspolizei, Hilfspolizei und der Gestapo? Wer war wo und zu welchen Konditionen aktiv und wie geheim agierte Letztere wirklich? Welche Menschen fielen der willkürlichen "Schutzhaft" zum Opfer – was war das eigentlich?! – und warum befanden sich darunter die Zeugen Jehovas?


Antworten auf diese und viele weitere Fragen – zum Beispiel welche Einritzungen auf den Gefängnisinnentüren heute noch immer sichtbar sind – findet ihr hier in der neuen Folge aus der Gedenkstätte "Zellentrakt" in Herford!


Hört rein und lasst uns Likes, Kommentare und Bewertungen da! Wir sind gespannt auf euer Feedback. Und nicht vergessen: Es geht alles vorüber!
1 Stunde 11 Minuten
In dieser Folge waren wir in der Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Dort durften wir mit der wissenschaftlichen Leiterin, Astrid Mehmel, ein sehr spannendes und wichtiges Gespräch führen über bisher in diesem Podcast noch kaum behandelte Themen! Gesprochen haben wir über oft übersehene NS-Opfergruppen, die Aktion ‚T4‘ und die sogenannte ‚Euthanasie‘, also die strukturelle Ermordung von psychisch und chronisch kranken sowie behinderten Menschen, über die Frage, wie es dazu kommen konnte und wie viel Hitler selbst eigentlich von oben gesteuert hat - und was eben auch nicht.


Wir wünschen ein gutes Zuhören. Bleibt offen, bleibt neugierig!
1 Stunde 21 Minuten
Wie hat sich die Erinnerungskultur im Nachkriegsdeutschland im Laufe der Zeit entwickelt und auch verändert? Welche Einflüsse spielten dabei eine Rolle? Wie kam es eigentlich zu den Novemberpogromen 1938 und worin liegt der Unterschied zwischen Augen aufmachen und Augen zumachen? Wie wichtig ist der achtsame und auch kritische Gebrauch von Begriffen und last but not least: Wie kommen eigentlich die Objekte in die Museen?


Antworten auf diese und noch weitere Fragen findet ihr in dieser Folge des Gedenkstättenpodcasts im Gespräch mit Ulrike Schrader, der Leiterin der Gedenkstätte Alte Synagoge in Wuppertal.


Hört rein und lasst uns Likes, Kommentare und Bewertungen da! Wir sind gespannt auf euer Feedback!
1 Stunde 20 Minuten
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Ghetto, einem KZ und einem Mordlager? Inwiefern konnte die umliegende Nachbarschaft von den Deportationen, welche von der ehemaligen Großviehmarkthalle in Düsseldorf ausgingen, wissen? In wie weit war die Stadt an sich mit verantwortlich für die Ausgrenzung und Deportation der ca. 6.000 jüdischen Menschen und wo liegen die Vor- aber auch Nachteile eines Erinnerungsortes mitten auf einem Hochschul-Campus?


All diese Fragen und noch weitere Aspekte werden in dieser Folge des Gedenkstättenpodcasts von Dr. Joachim Schröder, Leiter des Ortes beantwortet!


Hört rein und lasst uns Likes, Kommentare und Bewertungen da! Wir sind gespannt auf euer Feedback!
1 Stunde 16 Minuten
Wo befand sich damals das erste und einzige Jüdische Gymnasium im Rheinland? Warum ist der Standort einer alten Kastanie so wichtig für die ehemaligen Schüler:innen? Wie funktioniert eigentlich eine ausschließlich ehrenamtlich geführte Gedenkstätte und was heißt es, als Erinnerungsort zu fungieren, welcher sich schwerpunktmäßig mit dem Aspekt der sogenannten ‚Kindertransporte‘ beschäftigt?


Für die fünfte Folge des Gedenkstättenpodcasts haben wir die Jawne, eine von zwei Gedenkstätten der Stadt Köln, besucht und uns sowie Euch obige und weitere Fragen versucht zu beantworten. Diese Folge ist die letzte Episode für das Jahr 2021, wir verabschieden uns in die Winterpause und besuchen im kommenden Jahr eine von zwei Gedenkstätten in Düsseldorf, bis dahin: hört rein, bleibt gespannt, stay tuned! ;)
1 Stunde 13 Minuten
Was versteht man eigentlich unter Zwangsarbeit? Haben die Menschen in NS-Deutschland wirklich "von nichts gewusst"? Welche kriegswichtige Rolle hat Oberhausen und das Ruhrgebiet zur NS-Zeit eingenommen?


In dieser Folge sind wir in der ersten deutschen Gedenkstätte überhaupt und sprechen mit dem Leiter, Clemens Heinrichs, und der Gedenkstättenpädagogin des Ortes, Claudia Stein, über Zwangsarbeiter:innen, Entschädigungen, Widerstand und die Edelweißpiraten und darüber, wie wichtig und aktuell die Themen Aufarbeitung, Zwangsarbeit und Entschädigung bis heute sind – und das natürlich nicht nur für die Menschen aus Oberhausen!
1 Stunde 13 Minuten
Wie unterscheidet sich das Zentrum für Erinnerungskultur von einem Museum und einer Gedenkstätte? Wie kann anhand von vielen einzelnen Biografien die lokale NS-Geschichte Duisburgs vermittelt werden? Und welche individuellen Handlungs- und Entscheidungsspielräume gab es wirklich unter der NS-Diktatur?


In dieser Folge sind wir im Zentrum für Erinnerungskultur, Menschenrechte und Demokratie in Duisburg und durften mit zwei seiner Mitarbeiter unter anderem über die Verfolgung der Duisburger Sinti, über die Rolle einzelner NS-Täter im Vernichtungsvorhaben und über Handlungsspielräume auf Seiten der Zivilbevölkerung zur NS-Zeit sprechen. Es geht um neue Wege der Vermittlung, um einzelne Biografien von Tätern und Widerstandskämpfer:innen und darum, wie sehr die NS-Forschung vor Ort auch von der Partizipation der Bürger:innen profitieren kann.


Seid gespannt und viel Spaß beim Zuhören!
1 Stunde 5 Minuten
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Museum und einer Gedenkstätte? Wie kann und sollte man das Thema Judentum heute nachhaltig vermitteln? Und warum ist ausgerechnet ein historischer Bierstiefel das Lieblingsexponat der Museumsleiterin?


In dieser Folge sind wir im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten – dem einzigen Jüdischen Museum in NRW – und sprechen mit der Leiterin des Museums Dr. Kathrin Pieren und der Museumspädagogin Mareike Fiedler darüber, welche Aufgabe ein Jüdisches Museum besonders heutzutage hat, wie Vorurteile abgebaut werden können und warum das Thema Holocaust bewusst nur einen kleinen Teil der Ausstellung ausmacht.


Viel Spaß beim Zuhören!
1 Stunde 10 Minuten
Konnte man damals wissen, was mit der jüdischen Bevölkerung Krefelds passierte? Wer eigentlich war Richard Merländer? Und was macht ein lange vergessenes Wandgemälde des Malers Heinrich Campendonk in Merländers Haus?


In dieser Folge besuchen wir die NS-Dokumentationsstelle Krefeld in der Villa Merländer und sprechen mit der Leiterin Sandra Franz über die Geschichte dieses Hauses, sogenannte entartete Kunst, Homosexualität im NS und darüber, wie historisch-politische Bildungsarbeit über einen solchen Ort möglich werden kann!

Über uns

7 Minuten
Wer sind wir eigentlich und wie kamen wir zu diesem Projekt? Das erfahrt ihr in diesem kurzen Beitrag!
29 Orte gegen das Vergessen - NS-Erinnerung in NRW

29 Orte gegen das Vergessen - NS-Erinnerung in NRW

Der Gedenkstätten-Podcast