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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein Archiv

203 Episoden
7 Minuten
Trailer: Vorstellung des Podcasts „gelassen älter werden“

Beschreibung: Willkommen zum Trailer unseres Podcasts „gelassen Ääter werden“. In dieser Episode stellen sich die Gastgeber Bertram Kasper (62 Jahre) und Catharina Maria Klein (34 Jahre) vor und erklären, wie die Idee zum Podcast entstanden ist.

Inhalte der Episode:

00:00:23 – Begrüßung und Vorstellung des Podcasts.

00:00:28 – Vorstellung der Gastgeber: Bertram Kasper und Katharina Maria Klein.

00:00:43 – Entstehungsgeschichte des Podcasts: Bertram erzählt von seinen Gedanken und Erfahrungen seit 2019, die zur Gründung des Podcasts führten.

00:02:06 – Wie Catharina zum Podcast kam und ihre Perspektive auf das Älterwerden.

00:02:33 – Catharina über die Themen des Podcasts: Freundschaft, Liebe, Übergang vom Berufsleben, Gesundheit, Krankheit, Vergänglichkeit, Tod und mehr.

00:03:49 – Bertram über seine Erkenntnisse und beeindruckende Gäste aus dem Podcast.

00:05:08 – Die Vision des Podcasts: Inspiration, Information und Ermutigung für die Hörer.

Höhepunkte:

Die Entstehung des Podcasts: Bertram reflektiert über seine Gedanken zum Älterwerden und die Motivation, eine Kultur des Proaging zu fördern.

Zusammenarbeit der Generationen: Catharina bringt ihre Perspektive als jüngere Mitmoderatorin ein und betont die Bedeutung eines bunten und vielseitigen Blicks aufs Älterwerden.

Vielfältige Themen: Von Gesundheit über Freundschaften bis hin zur Akzeptanz der eigenen Vergänglichkeit – der Podcast beleuchtet zahlreiche Aspekte des Älterwerdens.

Inspirierende Gäste: Wissenschaftler, Autoren, langjährige Paare und Philosophen teilen ihre Einsichten und Erfahrungen.

Unsere Vision: Wir möchten dich inspirieren, informieren und ermutigen, das Älterwerden aktiv und nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Gleichzeitig wollen wir das generationsübergreifende Miteinander stärken und gemeinsam eine positive Zukunft gestalten.

Höre den Podcast: Abonniere uns kostenfrei auf allen Plattformen, wo es Podcasts gibt, und besuche unsere Homepage für weitere Informationen und unser umfangreiches Magazin.

Feedback: Hast du Kommentare, Rückmeldungen oder Themenvorschläge? Wir freuen uns auf dein Feedback!

Viel Spaß beim Zuhören und Inspirieren lassen!

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Und eine Bitte an alle:

Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
1 Stunde 5 Minuten
Willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts „gelassen älter werden“. Heute begeben wir uns auf eine spannende Erkundungsreise mit der Philosophin Dr. Ina Schmidt, um die vielfältigen Facetten von Freundschaften zwischen verschiedenen Generationen zu erkunden.

In diesem Gespräch wagen Bertram Kasper und Ina Schmidt ein Experiment: Sie setzen sich intensiv mit der Frage auseinander, was Freundschaften zwischen jüngeren und älteren Menschen so besonders macht und wie diese Beziehungen unser Leben bereichern können.

Interview Highlights:

Die Bedeutung der Freundschaft: Bertram und Ina diskutieren, wie Freundschaften unser Leben bereichern und uns in verschiedenen Lebensphasen unterstützen. Sie betrachten Freundschaften als lebendige, sich entwickelnde Beziehungen, die sowohl herausfordernd als auch erfüllend sein können.Philosophische Perspektiven: Ina Schmidt bringt philosophische Erkenntnisse von Aristoteles und anderen Denkern ein, um die verschiedenen Arten von Freundschaften zu beleuchten. Sie unterscheidet zwischen Nutzenfreundschaften, Lustfreundschaften und der tiefen, tugendhaften Freundschaft, die auf gegenseitigem Respekt und ethischer Übereinstimmung basiert.Intergenerationale Freundschaften: Ein zentrales Thema der Episode ist die Freundschaft zwischen unterschiedlichen Generationen. Bertram und Ina erörtern die Herausforderungen und Chancen, die solche Beziehungen mit sich bringen, und wie sie uns helfen können, neue Perspektiven zu gewinnen und unser Verständnis von Gemeinschaft zu erweitern.Die Rolle der emotionalen Aufrichtigkeit: Ina betont die Bedeutung der emotionalen Aufrichtigkeit in Freundschaften. Offenheit und Ehrlichkeit sind entscheidend, um tiefere Verbindungen zu schaffen und Missverständnisse zu vermeiden.Die Freiwilligkeit in Freundschaften: Beide sprechen darüber, wie wichtig die Freiwilligkeit in Freundschaften ist. Echtes Interesse und Engagement sollten die Basis sein, ohne ökonomische Hintergedanken oder Erwartungen an Gegenleistungen.Herausforderungen und Wachstum: Freundschaften ermöglichen sich selbst besser kennenzulernen und persönlich zu wachsen. Sie ermutigen uns, unsere Komfortzone zu verlassen, neue Erfahrungen zu machen und von anderen zu lernen.Gemeinsame Themen und Interessen: Trotz unterschiedlicher Lebensphasen finden ältere und jüngere Menschen oft gemeinsame Themen und Interessen. Die Fragen des Lebens, die uns alle betreffen, können eine starke Basis für freundschaftliche Verbindungen sein.

Zusammenfassung der wichtigsten Learnings:

Freundschaften sind lebendige, sich entwickelnde Beziehungen, die unser Leben bereichern und uns unterstützen können.

Es gibt verschiedene Arten von Freundschaften: Nutzenfreundschaften, Lustfreundschaften und tiefgehende tugendhafte Freundschaften.

Intergenerationale Freundschaften bieten einzigartige Chancen, neue Perspektiven zu gewinnen und unser Verständnis von Gemeinschaft zu erweitern.

Emotionale Aufrichtigkeit und Freiwilligkeit sind essenziell für tiefgehende Freundschaften.

Freundschaften fordern uns heraus und fördern unser persönliches Wachstum.

Gemeinsame Themen und Interessen können die Basis für starke,, freundschaftliche Verbindungen zwischen unterschiedlichen Generationen sein.

Wir danken Dr. Ina Schmidt für dieses inspirierende Gespräch und freuen uns, wenn ihr euch mit uns auf diese Reise in die Welt der Freundschaften begebt. Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie wir mehr freundschaftliche Momente in unserem Leben schaffen können.

Hört rein und lasst euch inspirieren!

Hier der Link zur Episode zum Thema "Vergänglichkeit" ebenfalls mit Ina Schmidt.

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
33 Minuten
In der neuesten Episode des Podcasts „Gelassen älter werden“ begrüßt Bertram Kasper die renommierte Krisencoachin und Transformationsberaterin Tamara Dietl. Gemeinsam diskutieren sie über die Herausforderungen und Chancen, die die aktuelle globale Krise, gekennzeichnet durch Klimawandel, politische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten, insbesondere für die Babyboomer-Generation mit sich bringt. Wie kann eine Krise als Chance genutzt werden? Das ist die zentrale Frage dieser Folge.

Wichtige Erkenntnisse aus dem Gespräch Krise als Chance

 

Krisenkompetenz durch Gelassenheit:

Tamara Dietl betont die Bedeutung, einen kühlen Kopf zu bewahren und handlungsfähig zu bleiben. Emotionale Zustände wie Angst und Panik können zu einer Art Schockstarre führen, die kluge Entscheidungen und sinnvolles Handeln verhindert.

Das Gefühl der Ohnmacht in Krisenzeiten muss durch das Erleben von Selbstwirksamkeit ersetzt werden. Dies bedeutet, aktiv etwas zu tun und sich nicht von Angst und Sorge lähmen zu lassen.

 

Perspektivwechsel und Realitätsakzeptanz:

Die Babyboomer-Generation, aufgewachsen in einer Zeit des Friedens und Wohlstands, muss erkennen, dass diese Zeit die Ausnahme war und nicht der Normalzustand. Die aktuellen Krisen sind Teil eines natürlichen zyklischen Prozesses, der Phasen von Stabilität und Regression beinhaltet.

Das Erkennen dieser Realität und das Lernen, diese auszuhalten, ist ein wichtiger Schritt, um mit der aktuellen globalen Situation umzugehen. Eine Krise als Chance zu sehen, erfordert diesen Perspektivwechsel.

 

Medienkompetenz und Informationsselektion:

In einer digitalen und vernetzten Welt ist es essenziell, Medienkompetenz zu entwickeln. Tamara Dietl betont die Notwendigkeit, selektiv und bewusst mit Informationen umzugehen, um sich nicht durch die tägliche Flut an Nachrichten überfordern zu lassen.

Wichtiger als ständige Aktualität ist das Verstehen von Zusammenhängen und das Bewerten der Relevanz von Informationen für das eigene Leben und Handeln.

 

Lokales Handeln und globale Verbundenheit:

Obwohl die Vernetzung der Welt das Gefühl der Verantwortung für globale Probleme verstärkt, liegt die wahre Handlungskraft oft im Lokalen. Tamara Dietl plädiert dafür, sich auf das eigene Umfeld zu konzentrieren und dort positive Veränderungen zu bewirken.

Durch aktives Handeln im Kleinen, sei es durch Engagement in der Gemeinschaft oder das Pflegen wichtiger Beziehungen, kann jeder Einzelne einen Unterschied machen. Eine Krise als Chance zu nutzen, beginnt oft im eigenen Umfeld.

 

Ambivalenzkompetenz und Selbstreflexion:

Ambivalenzkompetenz bedeutet, die Fähigkeit zu entwickeln, Widersprüche auszuhalten und zu akzeptieren, dass nicht alles ideal verlaufen wird. Es geht darum, pragmatische Lösungen zu finden und sich nicht von unrealistischen Idealen überfordern zu lassen.

Selbstreflexion und das kontinuierliche Arbeiten an der eigenen mentalen und emotionalen Stärke sind entscheidend, um in Krisenzeiten resilient zu bleiben.

 

Selbstverantwortung und innere Haltung:

Selbstverantwortung ist ein Schlüsselkonzept, um in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung, sondern um das Bewusstsein der eigenen Grenzen und Möglichkeiten.

Eine aufrechte innere Haltung und das Verständnis, dass man nicht alles beeinflussen kann, aber immer einen Gestaltungsspielraum hat, sind zentral für ein gelassenes und erfülltes Leben.

 

Abschluss: 

Tamara Dietl und Bertram Kasper schließen das Gespräch mit einem positiven Ausblick: Auch diese Krise ist nur eine Phase, und durch gezieltes Handeln, Selbstverantwortung und die Pflege von Beziehungen kann jeder Einzelne dazu beitragen, die eigene kleine Welt positiv zu gestalten. Die Episode ermutigt die Hörer, ihre Rolle in der Gesellschaft aktiv wahrzunehmen und trotz der Herausforderungen der heutigen Zeit gelassen und handlungsfähig zu bleiben.

 

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Teile deine Gedanken und Erfahrungen zur aktuellen globalen Krise in den Kommentaren oder auf unseren Social-Media-Kanälen.

Besuche unsere Website für weiterführende Ressourcen und Informationen zu den Themen, die in dieser Episode besprochen wurden.

 

Erlebe, wie eine Krise als Chance genutzt werden kann, und finde Inspiration, wie du selbst in unsicheren Zeiten Gelassenheit und Handlungsfähigkeit bewahren kannst.

Hier geht es zu zwei weiteren Episoden mit Tamara Dietl!

https://gelassen-aelter-werden.de/58-vorbilder-auch-fuer-das-alter-mit-tamara-dietl/

https://gelassen-aelter-werden.de/die-verantwortung-der-babyboomer-tamara-dietl/

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
57 Minuten
Eine Reise ins Herz der Menschlichkeit: Die Erfahrungen der Hospizhelferin Manuela Thoma-Adofo

 

Manuela Thoma-Adofo ist nicht nur eine bemerkenswerte Frau, sie ist auch eine wahre Inspiration. In einem Gespräch mit dem Podcast „Gelassen älter werden“ teilte sie ihre Erfahrungen und Einsichten aus 27 Jahren als Hospizhelferin. Thoma-Adofo, die auch als Autorin, Model, Coach und Vortragsrednerin tätig ist, verkörpert eine beeindruckende Vielfalt an Rollen. Doch es ist ihre Arbeit mit Sterbenden, die ihr Leben und das Leben anderer am tiefsten berührt.

 

Menschlichkeit als oberstes Gebot

Auf die Frage, was ihr am wichtigsten sei, antwortet Thoma-Adofo klar und deutlich: „Menschsein“. Diese einfache, aber kraftvolle Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch ihre gesamte Arbeit. Sie betont, dass ihre verschiedenen Tätigkeiten, ob Modeln, Schreiben oder Hospizhilfe, alle vom Menschsein durchdrungen sind. Für sie ordnen sich alle anderen Aktivitäten dieser Priorität unter. Ihre Fähigkeit, im richtigen Moment da zu sein, sei es auf dem Laufsteg oder am Sterbebett, macht sie zu einer einzigartigen Begleiterin auf den Wegen, die das Leben und das Sterben bereithalten.

 

Die unerwartete Berufung

Thoma-Adofo beschreibt ihre Berufung zur Hospizhelferin als etwas, das sie gefunden hat, nicht umgekehrt. Es begann damit, dass sie Blumensträuße und Fresskörbe, die sie als Verlobte eines Olympiateilnehmers erhielt, in ein Seniorenheim brachte. Dort begann sie, den Bewohnern vorzulesen, und fand eine tiefere Erfüllung in dieser Tätigkeit. Der entscheidende Moment kam, als sie eine alte Dame mit ihrem sechs Wochen alten Sohn auf dem Arm begleitete. Die alte Dame starb friedlich, während Thoma-Adofo ihren Sohn stillte. In diesem Moment erkannte sie, dass sie genau dort war, wo sie gebraucht wurde.

 

Sterben als Teil des Lebens

Ein zentrales Thema in Thoma-Adofos Arbeit ist die Integration des Sterbens in das Leben. Sie beschreibt, wie sie Menschen hilft, die letzten Momente ihres Lebens nicht in Angst und Einsamkeit, sondern in Geborgenheit und Würde zu verbringen. Ihr Ansatz ist dabei oft überraschend lebendig. Sie erzählt von einem Patienten, der sich in den frühen Morgenstunden noch einmal eine Zigarre, Spareribsund ein Bier wünschte. Mit viel Mühe und Einfallsreichtum erfüllte sie ihm diesen letzten Wunsch, indem sie das Bier mit einem Strohhalm auf seine Zunge tropfen ließ und den Rauch der Zigarre in sein Gesicht blies. Der Mann starb einige Stunden später, aber er starb glücklich.

 

Humor und Lebendigkeit

Thoma-Adofo bringt Farbe in das Leben und das Sterben. Sie beschreibt Situationen, in denen sie mit Motorrad und Lederjacke in Schulklassen kommt und die Schüler fragt, was sie erwartet haben – eine Nonne vielleicht? Diese unkonventionelle Herangehensweise hilft, die Angst vor dem Sterben zu nehmen. Sie betont, dass Humor und Lebendigkeit auch in den schwersten Momenten des Lebens Platz haben. Ihr Ziel ist es, den Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen und ihnen zu zeigen, dass das Leben bis zum letzten Atemzug gelebt werden kann.

 

Die Bedeutung des Daseins

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die Thoma-Adofo vermittelt, ist die Bedeutung des einfachen Daseins. In unserer hektischen Welt, in der viele meinen, immer etwas machen zu müssensen, ist es manchmal das Wichtigste, einfach nur da zu sein. Dieses Dasein, dieses stille Begleiten, ist oft das, was Sterbende am meisten benötigen. Es geht nicht immer darum, große Worte zu finden oder Taten zu vollbringen, sondern darum, in den entscheidenden Momenten präsent zu sein und die Hand zu halten.

 

Die Endlichkeit als Geschenk

Thoma-Adofo sieht die Erkenntnis der eigenen Endlichkeit als ein großes Geschenk. Diese Erkenntnis hilft, das Leben bewusster zu leben und die Zeit, die einem bleibt, wertzuschätzen. Sie ermutigt dazu, die Zeit nicht mit negativen Gefühlen oder unnötigen Sorgen zu verschwenden, sondern sie mit Dingen zu füllen, die Freude und Erfüllung bringen. Diese Haltung möchte sie auch den Menschen ab 60 Jahren nahebringen, die oft mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert sind.

 

Ein Erbe der Menschlichkeit

Am Ende des Gesprächs bleibt die tiefe Weisheit Thoma-Adofos haften: Sterben ist eine menschliche Erfahrung, die uns alle verbindet. Sie lehrt uns, das Leben in all seinen Facetten zu akzeptieren und zu schätzen. Indem sie das Sterben ins Leben holt, gibt sie uns die Möglichkeit, mit weniger Angst und mehr Frieden zu leben. Manuela Thoma-Adofo zeigt, dass Menschlichkeit, Liebe und Mitgefühl die größten Geschenke sind, die wir einander geben können – im Leben und im Sterben.

 

Menschlichkeit als Priorität: Thoma-Adofo betont, dass Menschsein oberste Priorität hat und alle anderen Tätigkeiten dieser Priorität untergeordnet sind.

Berufung finden: Ihre Berufung zur Hospizhilfe hat sie gefunden, als sie bemerkte, dass sie durch einfache Taten wie Vorlesen und Dasein einen Unterschied machen konnte.

Sterben als Teil des Lebens: Thoma-Adofo integriert das Sterben ins Leben und hilft Sterbenden, ihre letzten Momente in Geborgenheit und Würde zu verbringen.

Humor und Lebendigkeit: Sie bringt Farbe und Humor in ihre Arbeit, um die Angst vor dem Sterben zu nehmen und zeigt, dass auch in schweren Momenten des Lebens Platz für Lebendigkeit ist.

Bedeutung des Daseins: Einfaches Dasein und stille Begleitung sind oft das Wichtigste für Sterbende. Es geht darum, in den entscheidenden Momenten präsent zu sein.

Erkenntnis der Endlichkeit: Die Erkenntnis der eigenen Endlichkeit wird als großes Geschenk gesehen, das hilft, das Leben bewusster und erfüllter zu leben.

Ein Erbe der Menschlichkeit: Menschlichkeit, Liebe und Mitgefühl sind die größten Geschenke, die wir einander geben können, sowohl im Leben als auch im Sterben.

Hier geht es zur Website von Manuela Thoma-Adofo!

Diese Folge könnte auch für euch interessant sein: Trauer kenn kein Alter mit Christine Kempkes!

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
21 Minuten
Aufruf zur Teilnahme an einer Studie für ältere Menschen ab 68 Jahren mit Psychotherapieerfahrung

Willkommen zu einer neuen Episode des Podcasts „gelassen älter werden“! Heute möchten wir besonders unsere älteren Hörerinnen und Hörer ab 68 Jahren ansprechen und zur Teilnahme an einer wichtigen Studie einladen. In dieser Folge sprechen wir über ein Forschungsprojekt, das die Wirksamkeit und Erfahrungen von Psychotherapie im hohen und höchsten Lebensalter untersucht.

Zu Gast:

Irene Fechau – Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medical School Berlin und angehende psychologische Psychotherapeutin

Themen dieser Episode:

Einführung in das Forschungsprojekt „Panama“:

Ziel der Studie: Erleben und Nutzen von Psychotherapie bei Menschen ab 68 Jahren.

Durchführung unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Marie Kessler an der Medical School Berlin.

Bedeutung und Ziele der Studie:

Verständnis der Psychotherapieerfahrungen aus der Perspektive der älteren Patienten.

Abbau von Vorurteilen und Stigmatisierung gegenüber Psychotherapie im Alter.

Schaffung einer Basis für individuelle Therapieprogramme für ältere Menschen.

Teilnahme an der Studie:

Teilnahmeberechtigt: Personen ab 68 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren eine ambulante Psychotherapie wegen Depressionen abgeschlossen haben.

Ablauf der Studie: Interviews vor Ort oder zu Hause, Audioaufzeichnung, Datenschutz und Anonymität.

Erfahrungen und Nutzen für Teilnehmende:

Reflexionsmöglichkeit über die eigene Therapie.

Beitrag zur Forschung und Abbau von Vorurteilen.

Schaffung eines öffentlichen Bewusstseins für Psychotherapie im Alter.

Herausforderungen und Ziele:

Ursachen für die geringe Inanspruchnahme von Psychotherapie im Alter.

Überwindung struktureller und individueller Hürden.

Förderung einer Pro-Aging-Kultur und Bekämpfung von Altersdiskriminierung.

Ermutigung zur Teilnahme:

Psychotherapie wirkt auch im höheren Lebensalter.

Aufarbeitung langjähriger Themen und Unterstützung bei akuten Krisen.

Persönliche Reflexion und positive Veränderungen durch Therapie.

Die Studie wird von der Josef und Luise Kraft-Stiftung gefördert.

Kontakt und Teilnahme:

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und an der Studie teilnehmen möchten, können Sie Kontakt mit Irene Fechau aufnehmen. Alle wichtigen Kontaktdaten und weitere Informationen zur Studie finden Sie in den Shownotes sowie auf der Projektwebsite.

Kontaktdaten:

Telefon: 0178 8062388

E-Mail: irene.fechau@medicalschool-berlin.de

Projektwebsite: Hier auf den Link klicken! 

Wir hoffen, dass viele von Ihnen diese Gelegenheit nutzen und einen wertvollen Beitrag zur Forschung leisten. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Episode!

 

Links:

Link zum Podcast mit Prof. Dr. Peters - Psychotherapie im Alter

 

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
36 Minuten
Herzlich willkommen zu einer neuen Episode in unserem Podcast „Gelassen älter werden“.

 

Vielleicht erinnern sich die Hörerinnen und Hörer noch daran, dass im Oktober 2023 eine

Episode zum Thema „Gürtelrose – Wissen auf den Punkt gebracht“ mit Dr. Irmgard Landgraf

veröffentlicht wurde.

 

Dort haben Sie erfahren, dass etwa jede dritte Person im Laufe ihres Lebens an Gürtelrose

erkrankt. In dieser Podcast-Folge spricht Catharina mit Maya, die das selbst erlebt hat. Vor

einigen Jahren bekam sie völlig überraschend eine Gürtelrose im Gesicht. Trotz Behandlung leidet sie bis heute unter starken Nervenschmerzen. Maya erzählt in dieser Folge, wie die Krankheit ihr ganzes Leben beeinflusst hat und wie sie mit den täglichen Schmerzen umgeht.

 

Leider sind Geschichten wie die von Maya kein Einzelfall. Bis zu 30 % der Gürtelrose-Betroffenen leiden unter Langzeitfolgen. Wer der Nervenerkrankung und den möglichen Folgen einen Schritt voraus sein möchte, sollte sich informieren und das Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt suchen.

 

Eine Initiative von GSK.

 

NP-DE-HZU-AUDI-240012; 05/2024

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58 Minuten
Willkommen zur finalen Episode unserer Reihe „Liebe im Alter“ - heute mit der Schweizer Professorin Pasqualina Perrig-Chiello. Es geht ganz konkret um die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und persönlichen Beziehungsgeschichten.

Über die letzten vier Wochen haben wir bewegende Einblicke in die Beziehungswelten langjährig liebender Paare erhalten. 

In dieser Episode rundet Prof. Pasqualina Perrig-Chiello unsere Serie ab, indem sie tiefgreifende wissenschaftliche Perspektiven zu langjährigen Beziehungen teilt. Ein intensives und spannendes Gespräch erwartet unser Hörerinnen und Hörer. Wichtige Erkenntnisse für alle Menschen, die in Beziehungen leben und noch möglichst lange leben wollen. 

Wie sagt Pasqualina Perrig-Chiello: 

Die Liebe ist ein zartes Pflänzchen, das gepflegt werden will. 

Ihre Forschung deckt ein breites Spektrum ab – von der Qualität und Dynamik langjähriger Ehen bis zu den Herausforderungen von Scheidungen im höheren Lebensalter.

Wichtige Learnings aus dem Gespräch mit Prof. Pasqualina Perrig-Chiello:

Bedeutung von Kommunikation und Vergebung: Ein Schlüsselaspekt langjähriger Beziehungen ist die Fähigkeit, effektiv zu kommunizieren und bereit zu sein, zu vergeben. Diese Elemente sind essenziell, um Konflikte zu bewältigen und die Beziehung resilient zu gestalten.Gewissenhaftigkeit und emotionale Stabilität: Diese Persönlichkeitsmerkmale sind signifikante Prädiktoren für die Langlebigkeit und Qualität von Beziehungen. Gewissenhafte und emotional stabile Individuen neigen dazu, verlässliche und zufriedenstellende Partnerschaften zu führen.Wichtigkeit von Humor und Distanz: Laut Prof. Perrig-Chiello trägt die Fähigkeit, über sich selbst und gemeinsame Situationen lachen zu können, wesentlich zur Beziehungszufriedenheit bei.Rituale und Erneuerungen: Die Expertin betont auch die Rolle von Ritualen und Erneuerungen in der Beziehung. Diese können als emotionale Meilensteine dienen, die das gemeinsame Band stärken und die Verbindung erneuern.Balance zwischen Gemeinsamkeiten und individuellen Freiräumen: Eine gute Balance zu finden zwischen gemeinsamen Zielen und individuellen Interessen ist entscheidend. Dies fördert sowohl die persönliche Entwicklung als auch die Beziehungsdynamik.Anpassungsfähigkeit in verschiedenen Lebensphasen: Besonders im Kontext des Älterwerdens ist es wichtig, dass Paare fähig sind, ihre Beziehung den neuen Lebensumständen anzupassen und gemeinsam neue Wege zu gehen.

Zusammenfassung:

In unserer Podcast-Episode mit Prof. Pasqualina Perrig-Chiello wurde deutlich, dass erfolgreiche langjährige Beziehungen nicht nur von anfänglicher Leidenschaft oder Glück abhängen, sondern von kontinuierlicher Arbeit an der Beziehung selbst. 

Die hervorgehobenen Aspekte wie Kommunikation, Gewissenhaftigkeit und die Fähigkeit zur Vergebung sind wesentliche Bausteine für das Fundament einer jeden dauerhaften Partnerschaft. Die Erkenntnisse der Forschung bieten wertvolle Ansätze, wie Paare ihre Beziehung im Laufe der Zeit nicht nur erhalten, sondern auch bereichern können.

Diese Episode liefert nicht nur wissenschaftlich fundierte Einsichten, sondern auch praktische Tipps, die Paare jeden Alters inspirieren können, ihre Beziehungen liebevoll und beständig zu gestalten.

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46 Minuten
In der vierten Episode der Podcast-Reihe "Gelingende und langjährige Beziehungen" teilen Carmen und Ralf Weverink, ein Paar, das seit über drei Jahrzehnten zusammen ist, ihre Erkenntnisse und Strategien für eine harmonische Partnerschaft. Ihre Geschichte ist eine von vielen, die Catharina Maria Klein und Bertram Kasper in dieser bewegenden Folge präsentieren, abgerundet durch die wissenschaftlichen Perspektiven der Psychologieprofessorin Pasqualina Perrig-Chiello.

 

Das Ehepaar Weverink ist ein Beispiel für Paare, die trotz Herausforderungen und ohne Kinder ein erfülltes Leben führen. Sie betonen die Bedeutung gemeinsamer Interessen und die Akzeptanz individueller Freiräume. Ihr Geheimnis liegt in der Balance zwischen gemeinsamen Aktivitäten und der Pflege eigener Hobbys, wobei sie nie versucht haben, den anderen zu ändern.

 

Eine der zentralen Lektionen aus ihrem gemeinsamen Lebensweg ist die Bedeutung von Kommunikation und Konfliktlösung. Sie bevorzugen es, wichtige Themen in einem neutralen Umfeld, wie einem Restaurant, zu besprechen, wo sie gezwungen sind, ruhig und konstruktiv zu kommunizieren.

 

Ein weiteres Schlüsselelement ihrer Beziehung ist das gegenseitige Vertrauen und die Wertschätzung für die Fähigkeiten des anderen. Sie zeigen, dass langfristige Beziehungen durch gegenseitige Unterstützung, auch in beruflichen Angelegenheiten, gestärkt werden.

 

Carmen und Ralf und die anderen interviewten Paare bieten eine reiche Palette an Erfahrungen, die zeigen, dass langjährige Beziehungen nicht von einem einzigen Faktor abhängen, sondern von einer Kombination aus Respekt, Liebe, Geduld und der Bereitschaft, gemeinsam zu wachsen. Sie unterstreichen die Bedeutung, sich auch in schwierigen Zeiten zu unterstützen und die Beziehung mit kleinen Gesten der Zuneigung und Anerkennung lebendig zu halten.

 

Dieser Podcast bietet wertvolle Einblicke für Paare jeden Alters, besonders aber für die Zielgruppe über 60, die möglicherweise vor den Herausforderungen des Älterwerdens in einer Partnerschaft stehen. Die Geschichten und Ratschläge von Carmen und Ralf sowie der anderen Paare sind inspirierend und ermutigend. Sie zeigen, dass langjährige Beziehungen nicht nur möglich, sondern auch bereichernd und erfüllend sind.

Learnings dieser Episode:

Individualität bewahren: Die Beziehung profitierte davon, dass beide Partner ihre eigenen Hobbys und Interessen pflegten, ohne den anderen zu deren Aufgabe zu drängen.Gemeinsame Hobbys schätzen: Neben individuellen Interessen haben gemeinsame Aktivitäten, wie Motorradfahren und Kanufahren, ihre Beziehung gestärkt.Offene und ehrliche Kommunikation: Sie bevorzugten, wichtige Themen in einem neutralen Umfeld wie einem Restaurant zu diskutieren, um eine offene und respektvolle Kommunikation zu gewährleisten.Konflikte positiv angehen: Eine Krise in ihrer Beziehung gab es nie. Sie sahen Herausforderungen eher als Gelegenheiten, ihre Beziehung zu stärken.Unterstützung in beruflichen und persönlichen Zielen: Beide haben einander in ihren beruflichen Ambitionen unterstützt, auch wenn es zu finanziellen Verlusten kam.Anpassungsfähigkeit: Sie haben berufliche Herausforderungen und die Entscheidung gegen Kinder gemeinsam gemeistert, was ihre Beziehung weiter festigte.Keine großen Themen aus kleinen machen: Sie haben gelernt, nicht aus kleineren Angelegenheiten große Konflikte entstehen zu lassen.Gegenseitiges Vertrauen und Balance: Sie vertrauten auf die Entscheidungskompetenzen des anderen in bestimmten Bereichen, was eine ausgewogene Beziehung schuf.Wertschätzung der gemeinsamen Zeit und Erlebnisse: Sie haben erkannt, dass die Zufriedenheit und das Glück innerhalb ihrer Beziehung nicht von externen Faktoren, sondern von ihrer gegenseitigen Gesellschaft und den geteilten Erlebnissen abhängen.Positives Sehen der kinderlosen Beziehung: Die Entscheidung gegen Kinder wurde als gegenseitige Entscheidung getroffen und hat ihnen ermöglicht, sich rundum auf ihre Beziehung und gemeinsame Interessen zu konzentrieren.

Hier geht es zur Homepage von Carmen!

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25 Minuten
"100 Tage im Ruhestand – Erkenntnisse und Erfahrungen"

In dieser Episode von "Gelassen älter werden" reflektiert Bertram Kasper auf seine ersten 100 Tage nach dem offiziellen Berufsleben. Zusammen mit unserer Gastgeberin Catharina Maria Klein beleuchtet er, wie er sich auf diese neue Lebensphase vorbereitet und welche wichtigen Erkenntnisse er dabei gewonnen hat.

Wichtigste Learnings aus den ersten 100 Tagen Ruhestand:

Vorbereitung ist der Schlüssel: Bertram hebt hervor, dass eine sorgfältige Vorbereitung auf den Ruhestand entscheidend ist, um sich leichter an die neue Lebensphase anzupassen. Dies umfasst sowohl die Planung der Zeitgestaltung als auch die mentale Einstellung auf den bevorstehenden Lebensabschnitt.Flexibilität in der Tagesstruktur: Die Abkehr von einer festen Routine kann eine Herausforderung darstellen, bietet jedoch auch Freiheiten. Bertram experimentiert mit einer Balance aus strukturierten und freien Wochen und findet Gefallen an dieser flexiblen Gestaltung seines Alltags.Aktive Beziehungspflege: Der Ruhestand hat es Bertram ermöglicht, alte und neue Beziehungen zu pflegen und intensiver zu leben. Er unternimmt bewusste Anstrengungen, um Freundschaften zu intensivieren und neue Kontakte zu knüpfen, auch über Generationengrenzen hinweg.Gesundheit und Selbstfürsorge: Bertram betont die Wichtigkeit, sich körperlich und geistig fit zu halten. Er hat seine sportlichen Aktivitäten sowohl im Kraftaufbau, als auch in der Ausdauer intensiviert. Zudem hat er die Meditation wiederentdeckt, was ihm hilft, Stress abzubauen und seinen Ruhepuls zu senken.Reflexion und Selbstbestimmung: Die Möglichkeit, sich regelmäßig Zeit für persönliche Reflexion zu nehmen, wird als wertvoll erachtet. Bertram plant, nach einem Wanderurlaub Zeit für sich zu nehmen, um seine Ziele und Pläne für die Zukunft weiter zu reflektieren und eventuell anzupassen.Neue Lebensperspektiven: Der Übergang in den Ruhestand wird nicht als ein Ende, sondern als eine Chance gesehen, neue Perspektiven zu entwickeln und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Zusammenfassung:

Bertram Kasper teilt offen seine Erfahrungen und Learnings aus den ersten 100 Tagen im Ruhestand. Die Episode gibt tiefe Einblicke in die emotionale und praktische Reise des Übergangs und bietet wertvolle Anregungen für alle, die sich auf diese Lebensphase vorbereiten oder sich bereits darin befinden. Durch seine Erzählungen wird deutlich, dass der Ruhestand nicht nur Herausforderungen, sondern auch bedeutende Chancen für persönliches Wachstum und Lebensfreude bietet.

Ein wichtiger Buchtipp der auf die Vorbereitung für den Ruhestand zielführend ist!

Hier der Link zur Taufrisch Folge zum Beginn der Freitätigkeit von Bertram

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Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da es durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank.

Für mehr Informationen zum Thema "gelassen älter werden" gibt es auf unserer Homepage ein Magazin zum Lesen. Hier der Link: https://gelassen-aelter-werden.de/magazin-gelassen-aelter-werden/

Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
48 Minuten
Im dritten Teil dieser fünfteiligen Podcastreihe geht es um die Faktoren einer gelingenden langjährigen Beziehung.  

Wir sprechen mit Paaren, die seit 28 Jahren ein Paar sind und über 60 Jahre alt sind. Wir möchten etwas darüber erfahren, welche Aspekte dazu beigetragen haben, dass sie sich miteinander wohlfühlen und eine für beide glückliche Beziehung leben. Die Reihe schließen wir ab mit einem Gespräch mit Professorin Pasqualina Perrig-Chiello, die intensiv zu langjährigen Beziehungen geforscht hat. 

Die Gäste Petra und Axel erzählen von ihrer 50-jährigen Beziehung und wie sie sich kennengelernt haben. Sie teilen ihre Herausforderungen und wie sie damit umgegangen sind. Die Kommunikation und Streitkultur spielen eine wichtige Rolle in ihrer Beziehung. Sie betonen auch die Bedeutung von Vertrauen und Glauben. Obwohl sie keine festen Rituale haben, schätzen sie besondere Momente der Intimität und Romantik. 

 

In diesem Gespräch teilen Petra und Axel ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer langjährigen Ehe.

Sie betonen die Bedeutung von Ehrlichkeit, Freiheit und dem Ertragen von Fehlern in einer Beziehung. Sie erzählen, wie sie mit Konflikten und Streit umgehen und wie sie einander stützen. Nachdem ihre Kinder aus dem Haus waren, haben sie die Freiheit und Zeit für sich selbst genossen und neue Herausforderungen angenommen. Sie betonen die Wichtigkeit von Gelassenheit und dem Genießen des Lebens. Abschließend geben sie die Botschaft weiter, dass Vertrauen und das Ertragen von Fehlern essenziell für eine starke Beziehung sind.

 

Takeaways

 

Liebe auf den ersten Blick: Ihre Beziehung begann mit einer starken gegenseitigen Anziehung und dem Gefühl von Liebe auf den ersten Blick, was für beide eine bedeutende Grundlage ihrer Beziehung darstellt.Frühe Herausforderungen: Sie mussten früh im Leben gemeinsame Herausforderungen meistern, darunter die Akzeptanz ihrer Beziehung durch die Familie und das junge Elternsein. Diese Herausforderungen haben sie als Paar gestärkt.Kommunikation und Streitkultur: Lernen, effektiv zu kommunizieren und konstruktiv zu streiten, war ein entscheidender Faktor für die Stabilität ihrer Beziehung. Sie betonen die Wichtigkeit, "aber du" und "immer ich" in Konflikten zu vermeiden.Freiheiten und individuelle Interessen: Die Gewährung von Freiheiten und das Pflegen individueller Interessen wurden als essenziell für ihre Beziehung hervorgehoben. Beide betonen die Wichtigkeit, den anderen so zu lieben, wie er ist, und einander Freiraum zu lassen.Glaube und Vertrauen: Ihr Glaube und das gegenseitige Vertrauen spielen eine zentrale Rolle in ihrer Beziehung. Sie sehen ihre Liebe und ihre Beziehung als ein Geschenk und betonen die Wichtigkeit von Dankbarkeit und Demut.Gemeinsame Projekte und Herausforderungen: Die gemeinsame Bewältigung von Lebenskrisen und -herausforderungen, wie gesundheitliche Probleme und berufliche Veränderungen, hat ihre Beziehung weiter gefestigt. Sie sehen das gemeinsame Durchstehen von Schwierigkeiten als einen Prozess, der ihre Liebe stärkt.Erneuerung der Beziehung: Sie haben ihre Eheversprechen erneuert, was symbolisch ihre kontinuierliche Hingabe zueinander und ihre Bereitschaft, immer wieder neu füreinander zu wählen, unterstreicht.Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit: Die Fähigkeit, sich anzupassen, Veränderungen zu akzeptieren und gemeinsam als Team durch alle Phasen des Lebens zu gehen, wurde als Schlüssel für eine dauerhafte und erfüllende Partnerschaft identifiziert.

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
50 Minuten
Im zweiten Teil dieser fünfteiligen Podcastreihe geht es um die Faktoren einer gelingenden langjährigen Beziehung.  

Wir sprechen mit Paaren, die seit 28 Jahren ein Paar sind und über 60 Jahre alt sind. Wir möchten etwas darüber erfahren, welche Aspekte dazu beigetragen haben, dass sie sich miteinander wohlfühlen und eine für beide glückliche Beziehung leben. Die Reihe schließen wir ab mit einem Gespräch mit Professorin Pasqualina Perrig-Chiello, die intensiv zu langjährigen Beziehungen geforscht hat. 

In dieser Episode sprechen die Gäste Christine und Frank Hector über ihre 47-jährige Beziehung. Sie erzählen, wie sie sich kennengelernt und welche Herausforderungen sie überwunden haben. Die Kommunikation spielt eine wichtige Rolle in ihrer Beziehung, und sie haben im Laufe der Jahre eine gute Streitkultur entwickelt. Sie haben gelernt, ihre individuellen Bedürfnisse und Freiheiten in der Beziehung zu respektieren und zu unterstützen. 

Die Balance zwischen Verbindung und Autonomie ist für sie wichtig, und sie haben gelernt, ihre Beziehung als gemeinsames Ziel zu sehen. In diesem Gespräch teilen Christine und Frank Hector ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer 47-jährigen Beziehung. 

Sie betonen die Bedeutung von Romantik und Intimität in ihrer Beziehung und wie sie diese Aspekte am Leben erhalten. Sie diskutieren auch die Herausforderungen, die verschiedene Lebensphasen mit sich bringen, und wie sie diese gemeinsam bewältigen. 

Die Hectors teilen auch ihre Rituale, wie den Kennenlerntag, und wie diese dazu beitragen, ihre Beziehung zu stärken. Sie sprechen auch über die Resonanz aus ihrem Umfeld und wie sie mit anderen Paaren umgehen. Abschließend geben sie den Rat, dass es wichtig ist, gemeinsame Werte zu haben und Konflikte offen anzusprechen, um eine langfristige Beziehung aufzubauen.

 

Takeaways

 

Gemeinsame Werte und Interessen: Sie haben früh festgestellt, dass sie ähnliche Werte teilen, was eine Grundlage für ihre anhaltende Beziehung bildet. Trotz ihrer gegensätzlichen Persönlichkeiten – Christine mit eher männlichen Anteilen und Frank mit eher weiblichen – ergänzen sie sich gut.Kommunikation und Konfliktlösung: Eine offene und ehrliche Kommunikation ist für sie von zentraler Bedeutung. Sie haben gelernt, Konflikte anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden, statt Probleme zu ignorieren.Bereitschaft zur Arbeit an der Beziehung: Beide erkennen an, dass eine langfristige Beziehung Arbeit erfordert und sie bereit sein müssen, durch Konflikte zu gehen und daran zu arbeiten, um zusammenzubleiben.Gemeinsame Erlebnisse und Rituale: Sie pflegen Rituale wie die Feier ihres Kennenlerntags und gemeinsame Spaziergänge, die ihnen helfen, ihre Verbindung zu stärken und aufrechtzuerhalten.Umgang mit Herausforderungen: Sie haben gelernt, gemeinsam Herausforderungen zu bewältigen, sei es in Bezug auf familiäre Probleme von außen oder die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb ihrer Partnerschaft.Respektierung der Individualität: Trotz ihrer engen Bindung respektieren sie die Individualität des anderen und unterstützen einander Verfolgung persönlicher Interessen und Ziele.Anpassung an Veränderungen und Phasen des Lebens: Sie haben verschiedene Lebensphasen gemeinsam durchlebt und sich angepasst, sei es als Eltern oder im Umgang mit beruflichen Veränderungen, und haben dabei stets versucht, als Team zu agieren.Gleichberechtigung in der Beziehung: Von Beginn an war es ihnen wichtig, traditionelle Rollenmuster zu vermeiden und stattdessen eine gleichberechtigte Partnerschaft zu führen, in der beide Partner ihren Teil der Verantwortung übernehmen.

Hier geht es zur Homepage von Christine Hector!

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
45 Minuten
Mit dieser Episode starten wir eine fünfteilige Reihe. Wir sprechen mit Paaren, die seit 28 Jahren ein Paar sind und über 60 Jahre alt sind. Wir möchten etwas darüber erfahren, welche Aspekte dazu beigetragen haben, dass sie sich miteinander wohlfühlen und eine für beide glückliche Beziehung leben. Die Reihe schließen wir ab mit einem Gespräch mit Professorin Pasqualina Perrig-Chiello, die intensiv zu langjährigen Beziehungen geforscht hat. 

In dieser Episode sprechen wir mit Christine und Matthias Jung über Faktoren für gelingende langjährige Beziehungen. Christine und Matthias sind seit 42 Jahren verheiratet und haben drei Kinder. Sie erzählen, wie sie sich kennengelernt und welche Hürden sie in ihrer Beziehung überwunden haben. 

 

Sie betonen die Bedeutung einer stabilen Dialogkultur und regelmäßiger Gespräche. Zudem sprechen sie über die Balance zwischen Nähe und Distanz sowie den Umgang mit Konflikten und Krisen. 

 

Sie betonen, dass Glück und individuelle Entwicklung eine wichtige Rolle in ihrer Beziehung spielen. In diesem Gespräch geht es um die Bedeutung der Dialogmethode in Beziehungen und wie sie in Konflikten helfen kann. 

 

Die beiden Gesprächspartner haben intensiv über Dialoge reflektiert und Kriterien für gelingende Dialoge erarbeitet. Sie diskutieren auch die Entwicklung ihrer Beziehung in verschiedenen Lebensphasen, von der Elternschaft bis zum Ruhestand. 

 

Dabei betonen sie die Bedeutung von Gelassenheit und Auseinandersetzung mit dem Alter. Sie teilen auch ihre Erfahrungen mit dem Auszug der Kinder und wie sie diese Umbruchphase bewältigt haben. Schließlich geben sie Tipps für eine lang anhaltendee und erfüllende Beziehung, wie gegenseitiger Respekt, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, sich anzupassen. Sie betonen auch die Bedeutung des Glücks in einer Beziehung.

 

Takeaways

 

Eine stabile Dialogkultur und regelmäßige Gespräche sind wichtig für eine langjährige Beziehung.

 

Die Balance zwischen Nähe und Distanz sowie individueller Entwicklung ist entscheidend.

Der Umgang mit Konflikten und Krisen erfordert Offenheit, Verständnis und die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen.

 

Glück und individuelle Entwicklung spielen eine wichtige Rolle in einer langjährigen Beziehung. Die Dialogmethode spielt eine wichtige Rolle in Beziehungen und kann zu Konflikten führen.

 

Die Entwicklung einer Beziehung in verschiedenen Lebensphasen erfordert Anpassung und Auseinandersetzung mit Veränderungen.

 

Der Auszug der Kinder kann eine Umbruchphase sein, die sowohl Herausforderungen als auch neue Perspektiven bietet.

 

Respekt, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, sich anzupassen, sind wichtige Elemente für eine langanhaltende und erfüllende Beziehung.

Das Quäntchen Glück spielt eine Rolle in einer Beziehung und kann nicht immer kontrolliert werden.

 

 

 

Links:

 

Homepage von Christine Jung: https://frei-raeume.info

 

Homepage von Matthias Jung: https://blog.matthias-jung.de

 

 

Hier die Links zu den anderen Episoden dieser Reihe:

 

 

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Die Musik im Intro und Outro ist von Stefan Kissel und wurde von Nico Lange gesprochen.
48 Minuten
In dieser Podcast-Episode werfen wir einen detaillierten Blick auf die Plattform Wir BestAger, gegründet von Ulrike Ischler und Jörg Schaden, und tauchen ein in die Welt der Best Ager im deutschsprachigen Raum. Die Gründer teilen ihre Visionen, Herausforderungen und die zentralen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten im Umgang mit dem Älterwerden in Österreich und Deutschland.

Was Sie erwartet:

Einblicke in die Gründungsgeschichte von Wir BestAger und das persönliche Engagement von Ulrike und Jörg.

Die dreifache Säulenstrategie der Plattform: Information und Wissen, Marktplatz für Unternehmen und Vernetzung.

Diskussionen über Altersbilder und die berufliche Situation von Best Agern in Österreich und Deutschland.

Perspektiven auf Selbstständigkeit und Unternehmertum im Best-Ager-Segment.

Visionen für die Zukunft und die Rolle politischer sowie gesellschaftlicher Unterstützung.

Wichtige Erkenntnisse: Gemeinschaft und Austausch: Die Notwendigkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und voneinander zu lernen, steht im Mittelpunkt der Mission von WeareBestAger. Durch den Dialog und die Vernetzung entstehen neue Perspektiven und Chancen für ein aktives Älterwerden.

Die Rolle von Information und Bildung: Durch hochwertige Blogbeiträge, Experteninterviews und themenspezifische Diskussionen will Wir BestAger das Bild des Alters realitätsgetreu anpassen und Best Ager motivieren, geistig sowie körperlich aktiv zu bleiben.Unterstützung für Selbstständige: Ein wesentliches Anliegen ist es, Selbstständigen und Unternehmern über 50 eine Plattform zu bieten. Dies adressiert eine Lücke in der bestehenden Unterstützungslandschaft und trägt zur Sichtbarkeit und Vernetzung von Best-Ager-Initiativen bei.Altersstereotype aufbrechen: Sowohl in Österreich als auch in Deutschland sind Best Ager oft mit veralteten Altersbildern konfrontiert. Die Arbeit von Wir BestAger zielt darauf ab, diese Stereotypen zu hinterfragen und ein zeitgemäßes, positives Altersbild zu fördern.Politische und gesellschaftliche Dimension: Die Initiative sieht sich auch im Dialog mit politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern, um die Rahmenbedingungen für Best Ager zu verbessern. Dies umfasst unter anderem die Schaffung von Anreizen und Unterstützungsstrukturen für ältere Arbeitnehmer und Selbstständige.

Fazit: Diese Podcast-Episode bietet tiefgehende Einblicke in die Herausforderungen und Chancen, die das Älterwerden im 21. Jahrhundert mit sich bringt. Ulrike Ischler und Jörg Schaden von Wir BestAger teilen nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen und Visionen, sondern laden auch dazu ein, gemeinsam neue Wege zu beschreiten. Dabei steht die Überzeugung im Vordergrund, dass das Alter nicht als Bürde, sondern als Chance für individuelle und gemeinschaftliche Entfaltung verstanden werden sollte. Ein inspirierender Aufruf, aktiv zu bleiben, Neues zu wagen und das Leben in jedem Alter voll auszukosten.

 

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Und eine Bitte an alle:

Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts. Holt für uns die 5 Sterne vom Himmel und schreibt gerne, was euch besonders gefällt.

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41 Minuten
Im neuesten Gespräch des Podcasts „Gelassen älter werden“ mit der renommierten Journalistin und Autorin Margaret Heckel steht ein Thema im Zentrum, das vielen Menschen ab dem sogenannten Rentenalter am Herzen liegt: 

Wie gestaltet man die zweite Lebenshälfte aktiv, erfüllt und mit Sinn? Heckel, die sich intensiv mit dem demografischen Wandel und seinen Auswirkungen auf unsere Arbeitswelt und Gesellschaft beschäftigt, teilt ihre tiefgründigen Einsichten und inspirierenden Ideen für ein produktives Leben im Unruhestand.

Die Kernbotschaft ihres kürzlich erschienenen Buches „Der Weg in den Unruhestand: 44 Jobideen für eine entspannte zweite Lebenshälfte“ richtet sich an diejenigen, die sich nicht mit dem traditionellen Ruhestandsbild zufriedengeben wollen. Heckel argumentiert, dass die heutige Langlebigkeit neue Chancen und Herausforderungen mit sich bringt, die es uns ermöglichen, unsere Lebensläufe neu zu gestalten – fernab der alten Dreiteilung aus Lernen, Arbeiten und Ruhestand.

Ein wesentlicher Aspekt, der in dem Gespräch hervorgehoben wird, ist die Flexibilität und Offenheit für lebenslanges Lernen. Heckel berichtet von Menschen, die im sogenannten Ruhestand vollkommen neue Berufswege einschlagen, sich weiterbilden oder ihre langjährigen Leidenschaften in berufliche Tätigkeiten umwandeln. Sie betont, dass die Entscheidung, in diesem Lebensabschnitt noch einmal neu anzufangen, eine tiefgreifende persönliche Bereicherung darstellen kann und sollte nicht von gesellschaftlichen Altersnormen eingeschränkt werden.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Bedeutung eines positiven Altersbildes. Heckel und die Podcast-Hosts diskutieren, wie ein Umdenken in der Gesellschaft dazu beitragen kann, die Potenziale älterer Menschen voll auszuschöpfen. Sie plädiert für eine Kultur, die Vielfalt und Innovation auch in späteren Lebensjahren fördert und unterstützt.

Heckels Vision eines „Unruhestands“ beinhaltet auch eine Kritik an der aktuellen Politik und Arbeitsmarktpraxis. Sie fordert mehr politische und gesellschaftliche Unterstützung für flexible Arbeitsmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und die Anerkennung der wertvollen Beiträge, die ältere Menschen leisten können und wollen. Der Fokus liegt auf der Erkenntnis, dass das Leben im Alter nicht nur eine Phase des Ausruhens sein muss, sondern eine Zeit des Wachstums, der Entwicklung und der Selbstverwirklichung sein kann.

Das Gespräch mit Margaret Heckel im Podcast „Gelassen älter werden“ eröffnet nicht nur neue Perspektiven auf das Alter und die Möglichkeiten, die es bietet, sondern liefert auch konkrete Beispiele und Anregungen, wie man diese Phase des Lebens aktiv und sinnstiftend gestalten kann. Ihre Botschaft ist klar: Der Unruhestand ist eine Chance, die zweite Lebenshälfte mit Neugier, Engagement und Freude zu bereichern.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Margaret Heckel im Podcast „Gelassen älter werden“ über den Unruhestand und die Gestaltung der zweiten Lebenshälfte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Neugestaltung des Lebenslaufs: Das traditionelle Modell von Lernen, Arbeiten, Ruhestand ist überholt. Die verlängerte Lebenserwartung ermöglicht lauf neu zu gestalten und auch im höheren Alter neue berufliche und persönliche Wege zu gehen.Lebenslanges Lernen: Offenheit für Bildung und Weiterbildung in jedem Alter ermöglicht es, neue Interessen zu verfolgen und beruflich aktiv zu bleiben oder sich neu zu orientieren.Positive Altersbilder: Ein Umdenken in der Gesellschaft hinsichtlich der Wahrnehmung und Wertschätzung älterer Menschen ist entscheidend. Ein positives Altersbild fördert die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.Flexibilität und Individualität: Flexible Arbeitsmodelle und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten des Übergangs in den Ruhestand unterstützen ein erfülltes Leben im Alter. Jeder Mensch sollte entsprechend seiner Lebensumstände und Vorstellungen seinen Weg in den Unruhestand selbst bestimmen können.Pioniergeist: Ältere Menschen sind Pioniere einer neuen Lebensphase. Sie erschließen neue Berufsfelder, bringen ihre Erfahrungen ein und gestalten aktiv die Gesellschaft mit.Netzwerke und Austausch: Der Aufbau und die Pflege von Netzwerken, auch über den üblichen Freundes- und Bekanntenkreis hinaus, eröffnen neue Perspektiven und Möglichkeiten für den Unruhestand.Politische und gesellschaftliche Unterstützung: Eine Anpassung der politischen Rahmenbedingungen und eine größere gesellschaftliche Akzeptanz für die aktive Gestaltung des Alters sind notwendig, um die Potenziale älterer Menschen voll auszuschöpfen.Hartnäckigkeit und Mut: Die Umsetzung neuer Ideen und Projekte im Alter erfordert oft Hartnäckigkeit und den Mut, neue Wege zu gehen. Erfolgsgeschichten von Menschen, die im Unruhestand Neues gewagt haben, können als Inspiration und Motivation dienen.

Diese Erkenntnisse zeigen, dass der Unruhestand als eine lebendige, gestaltbare und wertvolle Phase des Lebens verstanden werden sollte, die reich an Möglichkeiten für persönliches Wachstum, soziales Engagement und berufliche Neuausrichtung ist.

Hier die Links zu den Podcasts in dieser Episode:

Elke Schilling

Elke Jensen

Ralf Sange

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51 Minuten
In dieser Podcast-Folge tauchen wir in ein Thema ein, das vielen von uns bekannt ist und das einige womöglich auch persönlich erlebt haben: Demenz. Unser Gast heute ist die Demenz-Aktivistin Sophie Rosentreter aus Hamburg, ehemaliges Model und Fernsehmoderatorin, die nun ihre Reichweite nutzt, um über die Erkrankung aufzuklären.

Sophie Rosentreter bezeichnet sich selbst als Demenz-Aktivistin und hat zahlreiche Auszeichnungen für ihr Engagement erhalten, darunter den „Health Award“ 2012 und den „Deutschen Pflegepreis“ 2018. Durch Aufklärungsfilme und Bestseller-Bücher trägt sie maßgeblich dazu bei, das Bewusstsein für Demenz zu schärfen.

Im Interview gehen wir auf verschiedene Aspekte der Demenzerkrankung ein.; angefangen bei persönlichen Begegnungen mit dem Thema bis hin zu praktischen Hinweise für den Umgang mit Betroffenen. Dabei diskutieren wir Themen wie die Beschreibung der Krankheit, das Erkennen von Symptomen, die Bedeutung von Kommunikation und den Umgang mit demenziell veränderten Menschen.

Abschließend geben wir Hinweise für Begleitpersonen von Menschen mit Demenz und sprechen über die Bedeutung der Sensibilisierung junger Generationen für dieses Thema.

Wir hoffen, dass diese Episode dazu beiträgt, das Verständnis für Demenz zu vertiefen und Betroffenen sowie ihren Familien mehr Unterstützung und Wertschätzung zu bieten.

Hier die wichtigsten Learnings:

Frühe Auseinandersetzung ist Schlüssel: Die Notwendigkeit, sich bereits in jungen Jahren mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen, wird betont. Dies hilft, besser vorbereitet zu sein und fördert ein gesellschaftliches Bewusstsein.Hilfe anzunehmen ist Stärke: Die Bedeutung, Unterstützung zu suchen und anzunehmen, wird hervorgehoben. Dies gilt sowohl für die Betroffenen als auch für die pflegenden Angehörigen und zeigt Stärke statt Schwäche.Demenz als Chance für Beziehungen: Anstatt Demenz nur als Verlust zu betrachten, bietet sie auch die Möglichkeit, Beziehungen auf neue Weise zu vertiefen und aus der veränderten Kommunikation und Interaktion zu lernen.Bedeutung von Geduld und Empathie: Im Umgang mit Demenz sind Geduld und ein empathischer Zugang essenziell. Dies hilft, die Welt aus der Perspektive der Betroffenen zu verstehen und fördert eine positive Interaktion.Gesellschaftliche Verantwortung: Die Gesellschaft hat die Verantwortung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Demenz zu fördern. Innovative Ansätze wie "Das Restaurant der falschen Bestellungen" in Japan dienen als Inspiration.Wichtigkeit der Kommunikation: Effektive Kommunikationsformen mit Demenzbetroffenen sind zentral, um deren Bedürfnisse und Gefühle zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.Leben mit Demenz gestalten: Die Episode ermutigt dazu, das Leben mit Demenz aktiv zu gestalten und Möglichkeiten zur Förderung des Selbstwerts und der Teilhabe zu suchen.Akzeptanz und Offenheit: Das offene Gespräch über Demenz und die damit verbundenen Gefühle wird als wichtiger Schritt zur Bewältigung und Akzeptanz der Situation dargestellt.Lernen von Betroffenen: Die Episode unterstreicht, dass auch Gesunde viel von Menschen mit Demenz lernen können, insbesondere im Hinblick auf Authentizität und den Umgang mit Gefühlen.Gemeinschaft und Unterstützung: Der Aufbau einer unterstützenden Gemeinschaft und die Nutzung von Hilfsangeboten sind essenziell, um den Herausforderungen von Demenz gemeinsam zu begegnen.

Diese Learnings unterstreichen die Komplexität des Themas Demenz und die vielfältigen Möglichkeiten, positiv damit umzugehen. Sie laden ein, sich aktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen und sowohl persönlich als auch gesellschaftlich für einen besseren Umgang mit Demenz zu sorgen.

Die Lotsinnen-Arbeit, worüber wir in der Folge sprechen, ist das Projekt QplusAlter, eine Initiative der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg. Wer hierzu mehr erfahren möchte, klickt doch gerne hier: https://www.alsterdorf.de/initiative/qplusalter/ oder https://www.q-acht.net/qplus/qplusalter/

Da wir auch über Einsamkeit als einer der Risikofaktoren für die Entwicklung von Demenz sprachen, ist hier der direkte Link zu unserem Gespräch mit Klaus Siedenhans über Einsamkeit: https://gelassen-aelter-werden.de/60-wege-aus-der-einsamkeit-fuer-alt-und-jung/

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Gelassen älter werden mit Bestseller Autor Bertram Kasper und Catharina Maria Klein

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