Ruhrpott Podcast Archiv
22 Episoden
30 Minuten
Von einer Hitzewelle spricht man, so erklärt Arbeitsmedizinerin Frau Dr. Dagmar Will in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast, wenn mindestens drei Tage lang hintereinander die Temperaturen tagsüber über 30 Grad steigen und zur gleichen Zeit die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad absinken.
Mittlerweile ist viel die Rede davon, dass alte Menschen, junge Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen besonders durch Hitzewellen gefährdet sind. Dass die Risikogruppe noch viel größer ist, ist erst in diesem Sommer verstärkt in den Medien Thema geworden. Es geht um die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.
Dagmar Will erklärt in diesem Podcast, welche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders gefährdet sind durch Hitze, wie diese Gefährdung konkret aussieht und welche Schutzmaßnahmen es gibt und welche zusätzlich möglich und nötig wären. Außerdem geht es um die Frage der Verantwortlichkeit für Hitzeschutz: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Betriebsräte, Unternehmen und politische EntscheidungsträgerInnen.
Mittlerweile ist viel die Rede davon, dass alte Menschen, junge Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen besonders durch Hitzewellen gefährdet sind. Dass die Risikogruppe noch viel größer ist, ist erst in diesem Sommer verstärkt in den Medien Thema geworden. Es geht um die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.
Dagmar Will erklärt in diesem Podcast, welche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besonders gefährdet sind durch Hitze, wie diese Gefährdung konkret aussieht und welche Schutzmaßnahmen es gibt und welche zusätzlich möglich und nötig wären. Außerdem geht es um die Frage der Verantwortlichkeit für Hitzeschutz: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Betriebsräte, Unternehmen und politische EntscheidungsträgerInnen.
Frau Sabines Wörterbüdchen #8: Liebesbrief an jemanden, den man schon lange nicht mehr getroffen hat
21 Minuten
Vor 15 Jahren am 01.Juni 2008 ist der Gelsenkirchener Schriftsteller/Autor Michael Klaus dortselbst gestorben. Er hat viele Jahre gegen einen tückischen Krebs gekämpft und wurde 56 Jahre alt.
Frau Sabine möchte gerne an ihn erinnern, denn er sitzt ja sicher irgendwo "da oben" und guckt sich das Gesamtkunstwerk des Kulturerbes hier unten an, so Frau Sabine.
In Frau Sabines Erinnerung an Michael Klaus geht es darum, wie man einen Liebesbrief an jemanden schreibt, den man schon lange nicht mehr gesprochen oder getroffen hat.
Die Zitate und alle Infos hat Frau Sabine selbst zusammengetragen.
Frau Sabines Freundin Britta Dethlefsen und bis zuletzt die Frau an der Seite von Michael Klaus, hat ihr erlaubt, all das Zusammengetragene zu nutzen. Die im Podcast zitierten Texte sind dem Zitate sind Buch „Lesebuch Michael Klaus“ von Prof. Waltern Gödden entnommen.
Frau Sabine möchte gerne an ihn erinnern, denn er sitzt ja sicher irgendwo "da oben" und guckt sich das Gesamtkunstwerk des Kulturerbes hier unten an, so Frau Sabine.
In Frau Sabines Erinnerung an Michael Klaus geht es darum, wie man einen Liebesbrief an jemanden schreibt, den man schon lange nicht mehr gesprochen oder getroffen hat.
Die Zitate und alle Infos hat Frau Sabine selbst zusammengetragen.
Frau Sabines Freundin Britta Dethlefsen und bis zuletzt die Frau an der Seite von Michael Klaus, hat ihr erlaubt, all das Zusammengetragene zu nutzen. Die im Podcast zitierten Texte sind dem Zitate sind Buch „Lesebuch Michael Klaus“ von Prof. Waltern Gödden entnommen.
8 Minuten
In der neuen Folge von Frau Sabines Wörterbüdchen geht es um eine alte Geschichte. Eine Geschichte aus dem Archiv der fiktiven Agentur "Heil & Sägen". Und in dieser Geschichte geht es um einen Boxer, um einen Grill, um Sendungsbewusstsein und um einen bekannten Ideologiebetrieb … Aber hört am besten einfach selbst rein!
49 Minuten
Heute schaut der Ruhrpott Podcast etwas über die Grenzen des Ruhrgebiets hinaus, und zwar Richtung Brüssel. Dort gab es Mitte Mai 2023 eine große Konferenz zum Thema „Beyond Growth“. Dabei geht es um die Frage, wie wir unsere Wirtschaft so umbauen können, dass sie klimaverträglich wird. Und da das Ruhrgebiet eines der wichtigsten Industrie- und Wirtschaftsregionen Europas ist, denke ich, dass es sinnvoll ist, auch hier auf dem Ruhrpott Podcast über diese Konferenz zu sprechen.
Die rasant ansteigende Klimaerwärmung ist das drängendste und größte Problem, vor dem wir gegenwärtig stehen. Um einen weiteren Anstieg der Temperatur zu stoppen oder zumindest deutlich zu verringern, ist ein Umbau unserer Wirtschaft unumgänglich. Denn die Klimaerwärmung ist nach dem, was Klimawissenschaftlerinnen und Klimawissenschaftler derzeit sagen können, eindeutig eine Folge unserer auf fossilen Energieträgeren basierenden Wirtschaft.
Welche Möglichkeiten derzeit denkbar sind, um unsere Wirtschaft umzubauen, darüber diskutierten rund 2.500 Menschen aus ganz Europa vom 15. bis 17. Mai 2023 im Europäischen Parlament in Brüssel unter dem Titel „Beyond Growth“. Zwanzig Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus fünf Fraktionen (The Left, Greens/EFA, Socialists & Democrats, Renew Europe, European People’s Party) haben diese Konferenz vorbereitet und durchgeführt.
In dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast spreche ich mit Helmut Scholz, einem der 20 MitorganisatorInnen und einer der SprecherInnen, über Ziele und Inhalte dieser Konferenz. Helmut Scholz (DIE LINKE) ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Sein langjähriger Arbeitsschwerpunkt im Parlament sind die Handelspolitik und die internationalen Beziehungen der Europäischen Union. Schwerpunkt unseres Gesprächs ist die Rolle und Bedeutung der Handelspolitik für einen klimaverträglichen Umbau der globalen Wirtschaft. Da die Wirtschaft im Ruhrgebiet einerseits auf den Import von Rohstoffen und Energie angewiesen ist und andererseits auch viel für den Export produziert, dürfte dieses Thema auch für die hiesige Region spannend sein.
Die rasant ansteigende Klimaerwärmung ist das drängendste und größte Problem, vor dem wir gegenwärtig stehen. Um einen weiteren Anstieg der Temperatur zu stoppen oder zumindest deutlich zu verringern, ist ein Umbau unserer Wirtschaft unumgänglich. Denn die Klimaerwärmung ist nach dem, was Klimawissenschaftlerinnen und Klimawissenschaftler derzeit sagen können, eindeutig eine Folge unserer auf fossilen Energieträgeren basierenden Wirtschaft.
Welche Möglichkeiten derzeit denkbar sind, um unsere Wirtschaft umzubauen, darüber diskutierten rund 2.500 Menschen aus ganz Europa vom 15. bis 17. Mai 2023 im Europäischen Parlament in Brüssel unter dem Titel „Beyond Growth“. Zwanzig Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus fünf Fraktionen (The Left, Greens/EFA, Socialists & Democrats, Renew Europe, European People’s Party) haben diese Konferenz vorbereitet und durchgeführt.
In dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast spreche ich mit Helmut Scholz, einem der 20 MitorganisatorInnen und einer der SprecherInnen, über Ziele und Inhalte dieser Konferenz. Helmut Scholz (DIE LINKE) ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Sein langjähriger Arbeitsschwerpunkt im Parlament sind die Handelspolitik und die internationalen Beziehungen der Europäischen Union. Schwerpunkt unseres Gesprächs ist die Rolle und Bedeutung der Handelspolitik für einen klimaverträglichen Umbau der globalen Wirtschaft. Da die Wirtschaft im Ruhrgebiet einerseits auf den Import von Rohstoffen und Energie angewiesen ist und andererseits auch viel für den Export produziert, dürfte dieses Thema auch für die hiesige Region spannend sein.
42 Minuten
Die Klimakrise erscheint vielen noch als etwas, dass erst irgendwann und dann sicher eher in den heißen Ländern der Welt zu einem Problem wird. Doch das täuscht. Europa und damit auch Deutschland sind viel stärker betroffen, als das manchen Denken mögen. Längst ist die Klimakrise auch im Ballungsraum Ruhrgebiet angekommen.
Wie und wo die Klimakrise schon jetzt in den Städten des Ruhrgebiets zu spüren ist, darum geht es in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast. Mit der Herner Ärztin Britta Paulusch, die bei Helth for Future engagiert ist, spreche ich genau darüber und darüber, was nötig ist und was vor Ort in den Ruhrgebietsstädten getan werden kann, um eine weitere Klimaerwärmung zu verhindern und was getan werden kann, um die hier lebenden Menschen vor den bereits spürbaren Wirkungen der Klimakrise besser zu schützen. Weiter geht es um die Frage, was jeder und jede Einzelne/r für sich selbst an Schutzmaßnahmen ergreifen kann.
Auch zu der Frage, was vor Ort bereits gemacht wird und was noch mehr gemacht werden kann und muss, gibt Britta Paulusch Einschätzungen ab. Schließlich antwortet sie auf die Frage, ob Klimapolitik und Soziales eher Gegensätze sind, wie oft in der öffentlich Debatte behauptet wird.
Wie und wo die Klimakrise schon jetzt in den Städten des Ruhrgebiets zu spüren ist, darum geht es in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast. Mit der Herner Ärztin Britta Paulusch, die bei Helth for Future engagiert ist, spreche ich genau darüber und darüber, was nötig ist und was vor Ort in den Ruhrgebietsstädten getan werden kann, um eine weitere Klimaerwärmung zu verhindern und was getan werden kann, um die hier lebenden Menschen vor den bereits spürbaren Wirkungen der Klimakrise besser zu schützen. Weiter geht es um die Frage, was jeder und jede Einzelne/r für sich selbst an Schutzmaßnahmen ergreifen kann.
Auch zu der Frage, was vor Ort bereits gemacht wird und was noch mehr gemacht werden kann und muss, gibt Britta Paulusch Einschätzungen ab. Schließlich antwortet sie auf die Frage, ob Klimapolitik und Soziales eher Gegensätze sind, wie oft in der öffentlich Debatte behauptet wird.
22 Minuten
In der ersten Episode von „De Ruhrtüppen“ hat Frau Sabine in ihrem Wörterbüdchen über das Buch von Werner Boschmann „De Ruhrtüppen – Hurra, se leben doch! (oder etwas nich?) Fährtensuche nach den Besonderheiten der Menschen im Ruhrgebiet. Pfadfinder: die Klassen 6a und 7b“ und seine Entstehungsgeschichte erzählt.
In dieser zweiten Episode geht es jetzt stärker um den Inhalt des Buches. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem Lehrer Werner Boschmann danach gefragt, wie sehen sich die Menschen im Ruhrgebiet selbst und wie sehen Menschen außerhalb des Ruhrgebiets die Menschen, die im Ruhrgebiet leben. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler etliche Menschen gefragt, die im Ruhrgebiet leben und ebenso auch Menschen, die in anderen Teilen der Bundesrepublik leben.
Was die Schülerinnen und Schüler dazu herausgefunden haben, dass verrät Frau Sabine in dieser Episode des Wörterbüdchens.
Titelbild: Ruhrpott Podcast / Jürgen Klute
In dieser zweiten Episode geht es jetzt stärker um den Inhalt des Buches. Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihrem Lehrer Werner Boschmann danach gefragt, wie sehen sich die Menschen im Ruhrgebiet selbst und wie sehen Menschen außerhalb des Ruhrgebiets die Menschen, die im Ruhrgebiet leben. Dazu haben die Schülerinnen und Schüler etliche Menschen gefragt, die im Ruhrgebiet leben und ebenso auch Menschen, die in anderen Teilen der Bundesrepublik leben.
Was die Schülerinnen und Schüler dazu herausgefunden haben, dass verrät Frau Sabine in dieser Episode des Wörterbüdchens.
Titelbild: Ruhrpott Podcast / Jürgen Klute
2 Minuten
Diesmal geht’e in Frau Sabines Wörterbüdchen um die Trinkhallen Ruhrgebiet. Am 6. August 2022 ist es wieder soweit: An diesem Tag ist der Tag der Trinkhallen im Ruhrgebiet. Und von 15 Uhr bis 22 Uhr gibt dazu an etlichen Trinkbuden ein buntes Programm. Doch hört besser ein in’s Wörterbüdchen …
Das Programm gibt’s übrigens hier!
Das Programm gibt’s übrigens hier!
20 Minuten
Es geht um Identität: Wer sind wir, wer wollen wir sein, wie werden wir gesehen, wie sehen wir uns selbst … Diese Fragen stellte der Deutschlehrer Werner Boschmann vom Josef-Albers-Gymnasiums Bottrop seinen Schülerinnen und Schülern aus den beiden Klassen 6a und 7b vor 35 Jahren – genauer: 1985/86.
Aus den Antworten auf diese Fragen entstand ein 74-seitiger Band im Format DIN-A-5. Er erschien als Almanach Nr. 20 des Josef-Albers-Gymnasiums und trägt den Titel "De Ruhrtüppen – Hurra, se leben doch! (oder etwas nich?). Fährtensuche nach den Besonderheiten der Menschen im Ruhrgebiet. Pfadfinder: die Klassen 6a und 7b".
Tausend Mal wurde der Band gedruckt. Eines der durchgehend nummerierten Hefte fand auf heute nur noch schwer rekonstruierbare Weise den Weg in Frau Sabines Wörterbüdchen. In dieser Ausgabe des Wörterbüdchen stellt Frau Sabine den Band vor und liest einige Seiten daraus. Selbstverständlich mit Zustimmung des Herausgebers Werner Boschmann.
Aus den Antworten auf diese Fragen entstand ein 74-seitiger Band im Format DIN-A-5. Er erschien als Almanach Nr. 20 des Josef-Albers-Gymnasiums und trägt den Titel "De Ruhrtüppen – Hurra, se leben doch! (oder etwas nich?). Fährtensuche nach den Besonderheiten der Menschen im Ruhrgebiet. Pfadfinder: die Klassen 6a und 7b".
Tausend Mal wurde der Band gedruckt. Eines der durchgehend nummerierten Hefte fand auf heute nur noch schwer rekonstruierbare Weise den Weg in Frau Sabines Wörterbüdchen. In dieser Ausgabe des Wörterbüdchen stellt Frau Sabine den Band vor und liest einige Seiten daraus. Selbstverständlich mit Zustimmung des Herausgebers Werner Boschmann.
48 Minuten
Marl ist eine mittelgroße Arbeiterstadt am nördlichen Rand des Ruhrgebiets, die geprägt ist von Bergbau und Chemieindustrie sowie durch eine umfängliche und vielseitige Zuwanderungsgeschichte. Mit knapp 88.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Marl die zweitgrößte Stadt im Kreis Recklinghausen.
In diesem Jahr wird zum 21. Mal das Abrahamsfest gefeiert. Es findet jährlich von Mitte September bis Mitte Dezember statt und ist mittlerweile fester Bestandteil des kulturellen Leben in Marl. Getragen wird das Abrahamsfest von Mitgliedern der muslimischen Gemeinden, der jüdischen Gemeinde im Kreis Recklinghausen und christlicher Gemeinden.
Einer der Initiatorinnen des Abrahamsfest ist Hartmut Dreier. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung viele Jahre als Gemeindepfarrer in Marl (und ist Mitbegründer der Zeitschrift AMOS – Kritische Blätter aus dem Ruhrgebiet). Der Ruhrpott-Podcast ist heute zu Besuch bei ihm. Hartmut Dreier erzählt in dieser Ausgabe, wie das Abrahamsfest entstand, wer bei dem Fest mitmacht, was das Ziel dieses Festes ist und wie es funktioniert.
Es gibt auch eine Webseite zum Abrahamsfest, die hier aufgerufen werden kann.
In diesem Jahr wird zum 21. Mal das Abrahamsfest gefeiert. Es findet jährlich von Mitte September bis Mitte Dezember statt und ist mittlerweile fester Bestandteil des kulturellen Leben in Marl. Getragen wird das Abrahamsfest von Mitgliedern der muslimischen Gemeinden, der jüdischen Gemeinde im Kreis Recklinghausen und christlicher Gemeinden.
Einer der Initiatorinnen des Abrahamsfest ist Hartmut Dreier. Er arbeitete bis zu seiner Pensionierung viele Jahre als Gemeindepfarrer in Marl (und ist Mitbegründer der Zeitschrift AMOS – Kritische Blätter aus dem Ruhrgebiet). Der Ruhrpott-Podcast ist heute zu Besuch bei ihm. Hartmut Dreier erzählt in dieser Ausgabe, wie das Abrahamsfest entstand, wer bei dem Fest mitmacht, was das Ziel dieses Festes ist und wie es funktioniert.
Es gibt auch eine Webseite zum Abrahamsfest, die hier aufgerufen werden kann.
17 Minuten
In dieser Episode stellt Frau Sabine die Nachbarschaft ihres Wörterbüdchens vor.
4 Minuten
Frau Sabines Wörterbüdchen ist ab jetzt ein fester Bestandsteil des Ruhrpott Podcast. Was es mit dem Wörtbüdchen auf sich hat, erklärt Frau Sabine in dieser Podcastfolge.
2 Minuten
Frau Sabines Wörterbüdchen ist eine neue Rubrik auf dem Ruhrpott Podcast. Hier wird Sabine Sinagowitz künftig in regelmäßig unregelmäßigen Abständen kurze Gedankenspiltter vorstellen. In dieser ersten Ausgabe stellt sie das Projekt kurz vor.
Titelfoto: privat
Titelfoto: privat
37 Minuten
Das Ruhrgebiet verdankt sich zu aller erst den Steinkohlevorkommen. In seiner sozialen Gestalt ist es jedoch das Produkt eine gigantischen Arbeitsmigration aus fast allen Regionen Europas und auch darüber hinaus.
Um 1815 lebten im Gebiet des heutigen Ruhrgebiets etwa 220.000 Menschen (Quelle: Regionalkunde Ruhrgebiet). Heute sind es etwas über 5 Millionen Menschen.
Bei dem Stichwort Arbeitsmigration denken viele zunächst an die polnischen und masurischen und und im Blick auf die Nachkriegszeit an italienische, spanische, jugoslawische und türkische Zuwanderer und Zuwanderinnen.
Das es auch eine Arbeitsmigration von jüdischen Menschen – vor allem aus Osteuropa – ins Ruhrgebiet gab, dass es jüdische Bergarbeiter gab, das ist weitgehend unbekannt. Wissenschaftlich hat sich der Historiker Ludger J. Heid mit diesem befasst. 2011 erschien im Essener Klartext Verlag sein umfangreicher Band (716 Seiten) „Ostjuden. Bürger, Kleinbürger, Proletarier. Geschichte einer jüdischen Minderheit im Ruhrgebiet“.
In dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast geht es um diesen Teil der hiesigen Migriationsgeschichte. Mein Gesprächspartner ist allerdings nicht Ludger Heid, sondern Thomas Ridder. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören.
Jürgen Klute
Um 1815 lebten im Gebiet des heutigen Ruhrgebiets etwa 220.000 Menschen (Quelle: Regionalkunde Ruhrgebiet). Heute sind es etwas über 5 Millionen Menschen.
Bei dem Stichwort Arbeitsmigration denken viele zunächst an die polnischen und masurischen und und im Blick auf die Nachkriegszeit an italienische, spanische, jugoslawische und türkische Zuwanderer und Zuwanderinnen.
Das es auch eine Arbeitsmigration von jüdischen Menschen – vor allem aus Osteuropa – ins Ruhrgebiet gab, dass es jüdische Bergarbeiter gab, das ist weitgehend unbekannt. Wissenschaftlich hat sich der Historiker Ludger J. Heid mit diesem befasst. 2011 erschien im Essener Klartext Verlag sein umfangreicher Band (716 Seiten) „Ostjuden. Bürger, Kleinbürger, Proletarier. Geschichte einer jüdischen Minderheit im Ruhrgebiet“.
In dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast geht es um diesen Teil der hiesigen Migriationsgeschichte. Mein Gesprächspartner ist allerdings nicht Ludger Heid, sondern Thomas Ridder. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kurator im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören.
Jürgen Klute
25 Minuten
Wissen Sie, was ein Dulcimer ist? Kennen Sie Emschersagen? Möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann hören Sie einfach in diesen Ruhrpott Podcast hinein.
Jessica Burri erzählt in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast, wie sie das Dulcimer entdeckt hat und erklärt, was für ein Instrument das ist. Und was das Dulcimer mit den Emschersagen zu tun.
Anschließend können Sie hören, wie es klingt, wenn Emschersagen und Dulcimer sich begegnen. Denn dann bringt Jessica Burri, die zudem Sängerin ist, zu Gehör, wie sie die Emschersagen vertont hat und wie sie sich mit dem Dulcimer und weiteren Klanginstrumenten beim Vortrag der Sagen musikalisch und lautmalerisch begleitet. Sie trägt Ausschnitte aus dem „Emscher-Neck“, der „Emscher-Nixe" und der Sage „Das erste Pferd im Emscherbruch" vor.
Mehr über Jessica Burri können Sie auf Ihrer Webseite erfahren.
Jessica Burri erzählt in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast, wie sie das Dulcimer entdeckt hat und erklärt, was für ein Instrument das ist. Und was das Dulcimer mit den Emschersagen zu tun.
Anschließend können Sie hören, wie es klingt, wenn Emschersagen und Dulcimer sich begegnen. Denn dann bringt Jessica Burri, die zudem Sängerin ist, zu Gehör, wie sie die Emschersagen vertont hat und wie sie sich mit dem Dulcimer und weiteren Klanginstrumenten beim Vortrag der Sagen musikalisch und lautmalerisch begleitet. Sie trägt Ausschnitte aus dem „Emscher-Neck“, der „Emscher-Nixe" und der Sage „Das erste Pferd im Emscherbruch" vor.
Mehr über Jessica Burri können Sie auf Ihrer Webseite erfahren.
47 Minuten
Kunst und Kloake – diese beiden Begriffe werden gewöhnlich nicht in Beziehung gesetzt. Die Emscher, der Fluss, der mitten durch das Ruhrgebiet fließt, verklammert diese beiden Begriffe auf eine ganz eigene Weise. Ursprünglich war die Emscher ein ebenso fisch- wie kurvenreicher Fluss, der sich von seiner Quelle bei Holz-Wickede durch eine Bruchlandschaft bis zum Rhein hin zog. Im Zuge der Industrialisierung wurde die Emscher zum zentralen übertätigen und in Beton eingebetteten Abwasserkanal des Ruhrgebiets und damit zu einem Meidegebiet. Mittlerweile ist ein Großteil der Emschder renaturiert worden.
Diesem von Menschenhand vollkommen umgestalteten Fluß können Frauen und Männer sich aus sehr unterschiedlichen Perspektiven nähern. Vor über 15 Jahren haben Künstler und Künstlerinnen aus der Region diese vor allem gemiedene Region der Emscher zu einem Kunstort gemacht. Einer von ihnen ist Hans van Ooyen. Er hat sich seit über zehn Jahren aus einer schriftstellerischen, fotografischen und dokumentarischen Sicht der Emscher angenähert.
Eine solche Annäherung an die Emscher als Kunst- und Kulturschaffener kann zu einem faszinierenden Abenteuer werden. Genau darüber erzählt Hans van Ooyen in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast.
Viel Spaß beim Zuhören wünscht Jürgen Klute
Diesem von Menschenhand vollkommen umgestalteten Fluß können Frauen und Männer sich aus sehr unterschiedlichen Perspektiven nähern. Vor über 15 Jahren haben Künstler und Künstlerinnen aus der Region diese vor allem gemiedene Region der Emscher zu einem Kunstort gemacht. Einer von ihnen ist Hans van Ooyen. Er hat sich seit über zehn Jahren aus einer schriftstellerischen, fotografischen und dokumentarischen Sicht der Emscher angenähert.
Eine solche Annäherung an die Emscher als Kunst- und Kulturschaffener kann zu einem faszinierenden Abenteuer werden. Genau darüber erzählt Hans van Ooyen in dieser Ausgabe des Ruhrpott Podcast.
Viel Spaß beim Zuhören wünscht Jürgen Klute