mehr merz. Der Medienpädagogik-Podcast Archiv
118 Episoden
19 Minuten
Wir freuen uns, Josephine Apraku im Interview für unseren Podcast ‚mehr merz‘ begrüßen zu dürfen! Mit den Büchern ‚Kluft und Liebe. Warum soziale Ungleichheit uns in Beziehungen trennt und wie wir zueinanderfinden‘, ‚Rassismus geht uns alle an‘ und ‚Wie erkläre ich Kindern Rassismus?‘ liefert Josephine Apraku wichtige und tolle Impulse zur Auseinandersetzung mit den eigenen Denkmustern. In unserer Reihe ‚Medien.Pädagogik und Rassismus.Kritik‘ spricht unsere verantwortliche Redakteurin Kati Struckmeyer mit Josephine Apraku unter anderem über die Rolle der Medien in der Antirassismusarbeit.
Zu den Publikationen
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22 Minuten
Welche Rolle kann Medienpädagogik zukünftig für eine feministische, rassismuskritische Mädchen*-Arbeit spielen? Im Interview mit Rebecca Wienhold werfen wir einen kritischen Blick auf ein überwiegend privilegiertes medienpädagogisches Verständnis, auf die Rolle pädagogischer Fachkräfte, aber auch auf potenzielle Chancen. Rebecca Wienhold ist Fachexpertin für E-Learning und arbeitet als freie Medienpädagogin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Social Media, Gaming und Datenschutz.
Weiterführende Lektüre:
EXIT RACISM – Das Handbuch von Tupoka Ogette, um die Entstehung, Strukturen und Wirkungsweisen von Rassismus in Deutschland zu verstehen.
Und jetzt du. Rassismuskritisch leben von Tupoka Ogette
Ein rassismuskritisches Alphabet von Tupoka Ogette
Weiterführende Lektüre:
EXIT RACISM – Das Handbuch von Tupoka Ogette, um die Entstehung, Strukturen und Wirkungsweisen von Rassismus in Deutschland zu verstehen.
Und jetzt du. Rassismuskritisch leben von Tupoka Ogette
Ein rassismuskritisches Alphabet von Tupoka Ogette
25 Minuten
Inwiefern darf im Kontext von Medienkonsum von ‚Mediensucht‘ gesprochen werden? Gibt es ‚Mediensucht‘? Prof. Dr. Matthias Brand, Fachgebiet Allgemeine Psychologie: Kognition und Leiter des ‚Center for Behavioral Addiction Research‘, erklärt in dieser Folge von mehr merz die psychologischen und neurobiologischen Prozesse bei Internetnutzungsstörungen und definiert dabei, wann im Kontext exzessiver Internetnutzung auch tatsächlich von einer Sucht gesprochen werden kann. Als Leiter der transregionalen Forschungsgruppe ‚Affective and cognitive mechanisms of specific Internet-use disorders (ACSID) (FOR 2974)‘ untersucht er die (bio-)psychologischen Prozesse, insbesondere die affektiven und kognitiven Mechanismen, der Entstehung und Aufrechterhaltung von vorrangig online ausgeführten, süchtigen Verhaltensweisen, wie etwa bei Computerspielen, Pornografienutzung, Kaufen und die Nutzung sozialer Netzwerke.
Brand, Matthias (2022). Can internet use become addictive? Problematic internet use parallels drug addiction, but the mechanisms are not yet clear. In: Science, 376 (6595), S. 798-799. DOI: 10.1126/science.abn4189
Zusammenfassung des Artikels
Brand, Matthias (2022). Can internet use become addictive? Problematic internet use parallels drug addiction, but the mechanisms are not yet clear. In: Science, 376 (6595), S. 798-799. DOI: 10.1126/science.abn4189
Zusammenfassung des Artikels
22 Minuten
Prof. Dr. Rudolf Kammerl ist Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Medienpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität. Seit 2016 untersucht er in seiner Längsschnittstudie ‚Verläufe exzessiver Internetnutzung in Familien (VEIF)‘ problematische bzw. suchtartige Internetnutzung von Heranwachsenden unter besonderer Berücksichtigung ihrer Familien. Anhand quantitativer Methoden wurden über insgesamt 60 Monate Daten erhoben, welche Aufschluss über das Phänomen, dessen Entwicklung und den Einfluss der Familie geben. Im Interview mit Kati Struckmeyer spricht er über die Erkenntnisse seiner Studie.
Verläufe exzessiver Internetnutzung in Familien (VEIF)
Verläufe exzessiver Internetnutzung in Familien (VEIF)
22 Minuten
Der immer wieder aufflackernde Diskurs um suchtartige Nutzung unterschiedlicher Medien nimmt in der Corona-Pandemie mit neuer Intensität Fahrt auf. Auffallend ist dabei der oft undifferenzierte Fokus auf die reinen Nutzungszeiten. Vielmehr müssen zur Diagnose von konkreten Mediensüchten aber spezifische Kriterien wie Kontrollverlust, Vernachlässigung anderer Lebensinhalte und Alltagsaktivitäten sowie die Fortsetzung des Verhaltens trotz negativer Konsequenzen über einen längeren Zeitraum festgestellt werden. Außerdem wird in der Diskussion häufig übersehen, dass Lockdown, Homeschooling und die Einschränkung alternativer Freizeitaktivitäten unweigerlich zur Erhöhung der Nutzungszeiten führen müssen. Im neuen Heft wird das Zusammenspiel von Medien, Mediensucht und Mediensuchtprävention differenziert betrachtet. Die Fachredaktion des Hefts, Mareike Schemmerling, Klaus Lutz und Karin Knop, spricht im Interview darüber, warum es so wichtig ist, ‚Sucht‘ in Zusammenhang mit Medien genauer zu beleuchten.
Zum Heft
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22 Minuten
In unserem aktuellen Heft und den letzten Podcast-Folgen zu ‚Digitaler Jugendarbeit‘ wird deutlich, wie wichtig es ist, die Jugendlichen in ihren digitalen Lebenswelten abzuholen. Und das macht seit Jahren auch die Initiative Creative Gaming unter anderem mit ihrem PLAY – Creative Gaming Festival. Das Festival bietet Raum für digitale Jugendkultur. Hier kommen seit mehreren Jahren Spielbegeisterte zusammen zum kreativen Austausch. Heiko Wolf ist seit 2017 aktiv beim Creative Gaming Festival dabei und ist inzwischen im Organisationsteam. Er spricht mit Redakteurin Anna-Clara Pentz über das Festival und erzählt im Gespräch von den Potenzialen beim Thema Games und Gaming in der Arbeit mit Jugendlichen.
26 Minuten
Eine kostenfreie Community-App für die Jugendarbeit – das ist die ‚Jugendapp‘ von ‚Jugendarbeit.digital‘. Sie bietet eine umfassende Grundlage für mediatisierte Jugendarbeit und ermöglicht der lokalen Jugendarbeit einen Schnellstart in die digitale Lebenswelt von Jugendlichen. Dabei lassen sich Funktionen und Design der Jugendapp per Klick dem lokalen Sozialraum, den örtlichen Bedürfnissen und der bestehenden Angebotslandschaft anpassen. India Maria Nagler ist Projektleiterin für die Lancierung und Verbreitung der Jugendapp in Deutschland. Sie erzählt Redakteurin Lisa Melzer im Interview von der Idee hinter der App.
Jugendarbeit.digital
Infos zur Jugendapp
Die Jugendapp für Android
Die Jugendapp für iOS
Jugendarbeit.digital
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Die Jugendapp für Android
Die Jugendapp für iOS
18 Minuten
In der internationalen Jugendarbeit hat sich die durch die Corona-Situation vorangetriebene ‚Hybridisierung der Jugendarbeit‘ bewährt. Digitale Vernetzung ist hier auf jeden Fall ein großer Gewinn. Trotzdem macht es natürlich die Mischung aus Online und Präsenz, dass eine Vernetzung über Ländergrenzen hinweg gut funktionieren kann. Darüber spricht Daniel Poli, der Leiter des Geschäftsbereichs Qualifizierung und Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit bei ijab, der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit unserer Chefredakteurin Kati Struckmeyer.
20 Minuten
Wie funktioniert digitale Jugendarbeit in der Arbeit mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund. In unserer Podcast-Reihe ‚Digitale Jugendarbeit‘ hat Chefredakteurin Kati Struckmeyer in der neuen Folge Vera Mayr im Interview, die uns Einblicke in das Modellprojekt ‚JMD digital – virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume‘ gewährt. Mit JMD digital testen die Jugendmigrationsdienste (JMD) digitale Ideen, wie etwa Informationsvermittlung und Verweisberatung in den digitalen Räumen auf Social-Media-Plattformen. In virtuellen Erfahrungswelten werden hier typische Situationen wie Behördengänge oder Bewerbungsgespräche simuliert. Und die orts- und zeitunabhängige Online-Beratung soll an die Bedürfnisse der jungen Zugewanderten im ländlichen Raum angepasst und erweitert werden.
JMD digital – virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume
JMD digital – virtuelle Beratungsstrukturen für ländliche Räume
37 Minuten
Streetwork ist eng an die Lebenswelt der Heranwachsenden gebunden. Umso wichtiger, sie auch dort abzuholen, wo sie unterwegs sind. Digital Streetwork Bayern geht da innovative Wege. Um jungen Menschen und ihren Lebenswelten besser gerecht zu werden, sind die ‚digitalen Streetworker*innen‘ auf Gaming- und Social Media-Plattformen erreichbar. Tobi Scheßl ist einer von ihnen. Im Interview mit merz-Redakteurin Anna-Clara Pentz beschreibt er seinen Arbeitsalltag als digitaler Streetworker und gibt tolle Einblicke in das Pilotprojekt.
Infos zu Digital Streetwork Bayern
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17 Minuten
In der Kinder- und Jugendarbeit findet derzeit verstärkt eine Auseinandersetzung mit der Bedeutung und Rolle von digitalen Medien und Systemen für die pädagogische Arbeit statt. Korrespondierend mit den schwammigen Begriffen der ‚digitalen Bildung‘ oder der ‚digitalen Gesellschaft‘ wird hierfür oft der Begriff der digitalen Jugendarbeit herangezogen. In der neuen Ausgabe der merz wird digitale Jugendarbeit in der praktischen Umsetzung und auf konzeptioneller Ebene diskutiert. Die Fachredakteure Dr. Niels Brüggen, Abteilungsleitung Forschung am JFF – Institut für Medienpädagogik, und Dr. Eike Rösch, Verein Radarstation in Zürich, geben in dieser ersten Folge der Reihe ‚Digitale Jugendarbeit‘ Einblicke ins neue Heft.
merz 22-3 Digitale Jugendarbeit – Perspektiven zur Professionalisierung
merz 22-3 Digitale Jugendarbeit – Perspektiven zur Professionalisierung
37 Minuten
Wir schließen die ‚Sprache in den Medien‘-Reihe mit einem ganz spannenden Thema: Sprache in den Sozialen Medien. Die Professorin für Germanistische Sprachwissenschaft Dr. Konstanze Marx setzt sich aus sprachwissenschaftlicher Perspektive mit Sprache im digitalen Raum auseinander. Neben den negativen Aspekten wie Cybermobbing und Hatespeech, die bei dem Thema schnell aufkommen, erzählt sie im Interview mit Kati Struckmeyer auch von den vielen tollen Entwicklungen, die durch die Kommunikation im digitalen Raum entstanden sind.
43 Minuten
Beim Thema ‚Sprache in den Medien‘ dürfen wir mit dem medienpädagogischen Blick natürlich die Sprachförderung durch Medien nicht vergessen, deswegen haben wir in dieser Reihe noch zwei Interviewgäste, mit denen wir über das Potenzial und die Möglichkeiten von Medien bei der Sprachkompetenzförderung gesprochen haben. Kati Struckmeyer hat sich mit Petra Best unterhalten. Sie ist Kommunikationswissenschaftlerin und Kindheitsforscherin und hat Modellprojekte zu Kinder und Sprache durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Aus der Perspektive der Programmplanung von Medienangeboten für Kinder erklärt Dr. Astrid Plenk (ab 27:30), Programmgeschäftsführerin des KiKA, im Interview mit Anna-Clara Pentz, wie im KiKA-Angebot beispielsweise auch Inklusion mitgedacht wird.
Publikationen von Petra Best zu Sprachkompetenzförderung
Publikationen von Petra Best zu Sprachkompetenzförderung
42 Minuten
Das Themenfeld ‚Sprache in den Medien‘ ist so vielseitig. Einerseits ist Sprache selbst ein Medium, andererseits lässt sich betrachten, wie Sprache in Medien verwendet wird. Ganz spannend ist es, das gerade in Bezug auf den Krieg in der Ukraine zu verfolgen. Zu ‚Krieg und Sprache‘ hat sich Anna-Clara Pentz mit dem Sprachhistoriker und Linguisten Dominik Hetjens von der TU Dresden unterhalten. Er beschreibt, wie wirkmächtig Sprache in diesem Krieg eingesetzt wird und welche große Rolle sie hier spielt. In der Kommunikation zwischen Personen unterschiedlicher Länder ist das gegenseitige Verstehen elementar. Dass aber eine gemeinsame Sprache dabei gar nicht so wichtig ist, erklärt (ab 24:30) Bettina Wissing von IjAB, der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland, im Interview mit Kati Struckmeyer. Wissing ist dort in der Kompetenzstelle Sprache tätig und betreut unter anderem den Youth Work Translator, eine Sprachhilfe zu den Feldern Internationale Jugendarbeit, oder erprobt Methoden der Sprachanimation für den internationalen Jugendaustausch.
31 Minuten
Vergleichbare Ereignisse können durch mediale Darstellung unterschiedlich bebildert, unterschiedlich beschrieben werden, wodurch verschiedene Bewertungen in die mediale Darstellung miteinfließen können. Das Phänomen nennt sich ‚Framing‘ – und das ist grundsätzlich weder negativ noch positiv zu bewerten. Dr. Georg Materna erklärt im Interview mit Kati Struckmeyer, was ‚Framing‘ genau ist, warum es ganz nützlich ist, aber wann es auch problematisch werden kann. Er ist Ethnologe, Kommunikations-, Medien- und Religionswissenschaftler und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am JFF – Institut für Medienpädagogik.
Spannende Lektüre:
Kübra Gümüsay: Sprache und Sein
Robert M. Entman: Framing: Toward Clarification of a Fractured Paradigm
Porismita Borah: Comparing Visual Framing in Newspapers: Hurricane Katrina versus Tsunami
RISE – Jugendkulturelle Antworten auf islamistischen Extremismus
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Robert M. Entman: Framing: Toward Clarification of a Fractured Paradigm
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