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#haveatalk Archiv

28 Episoden
1 Stunde 1 Minute
Der heutige Herzensweg erzählt vom Journalismus und ist von der wunderbaren Edith Löhle. Wir beide haben uns nach einem jeweils langen Arbeitstag, ganz knapp vor dem Lockdown getroffen um über das Leben zu sprechen. Ich durfte Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des Journalismus und des Herzens bekommen.

Aufgewachsen beim Bodensee, entschied Edith sich von Anfang an für den Journalismus. Sie trat einen recht klassischen Weg an, indem sie zur Bravo ging und im Boulevard-Bereich ihr Vonuntatirat abschloss. Doch dann kam, wie sie mir erzählt, der Themenwechsel. Sie wollte Leuten nicht weiter hinterher hetzen, um sie nach Persönlichem zu fragen, worüber diese eh nicht reden wollten.

So suchte sie neue Wege und durchlief unterschiedliche Stationen wie zum Beispiel die der Chefautorin beim Deutschland-Launch von Refinery29. Hier konnte sie bereits ihren Herzensthemen Female Empowerment, Weiblichkeit, Zeitgeschehen oder sozialen Trends nachgehen. Aktuell ist Edith Chefredakteurin bei Nylon und Blonde und zudem freie Journalistin und Autorin.

Egal in welchem Medium, ihre Texte strahlen Inspiration, Emotion und Impact aus. Achja, und dann hat sie auch noch ein Herzensprojekt mit ihrer Oma gestartet. Hey Nana heißt es und setzt sich für die Beziehung und Kommunikation zwischen Oma und Enkelin ein. Ich wünsche Euch viel Spaß bei diesem Talk und kann selbst nur sagen, dass ich gespannt bin, wohin die Wege Edith noch führen und welchen Impuls sie uns mit ihren zukünftigen Zeilen mitgeben wird..

-> Mehr zu Edith findet ihr hier: Webseite

-> Mehr zu Hey Nana findet ihr hier: Webseite Hey Nana 
1 Stunde 7 Minuten
Heute bin ich mit Ariadne von Schirach im Talk. Ariadne studierte Philosophie, Psychologie und Soziologie in München, unterrichtet heute als Philosophin an der Uni in Berlin und Hamburg und ist Bestseller-Autorin.

Doch vor allem, so erzählt sie mir, ist sie eine Lesende. Das Lesen begleitet sie seit frühester Kindheit und so zeichnen wir unser Gespräch vor ihrer großen Bücherwand auf, welche in einen eigenen Raum mit unterschiedlichen Leseecken gewürdigt wird.

Zu Ariadne möchte ich hier vorweg garnicht viel mehr sagen, da das Gespräch absolut für sich spricht. Wir tauchen einmal tief in das Feld der Philosophie ein und betrachten die Gesellschaft, das FOUND MY MEE und das Leben an sich.

Im Talk eröffnen sich Felder, die so groß und wunderschön sind und welche Euch hoffentlich noch lange begleiten werden. Felder, die sich mit dem Leben und dessen Schönheit auseinander setzen, wo Begriffe wie existencial positivity geprägt werden und welche einfach dazu einladen, sich selbst mehr mit ein paar Fragen oder Zusammenhängen zu beschäftigen. In diesem Sinne wünsche ich viel Impuls und Freude bei #haveatalk mit Ariadne.

-> Mehr zu Ariadne findet ihr hier: Facebook
50 Minuten
Die Reise hat mich dieses Mal zu Shaghayegh Karioon, kurz Shari, geführt. Shari ist Gründerin von Wonder, einem Coworking Space für Frauen in Berlin. Im Talk teilt sie ihren Herzensweg und die Geschichte dazu mit uns.

Vor ein paar Jahren suchte sie aus einem Impuls heraus einen Corworking-Space für Frauen und musste zu ihrem Erstaunen feststellen, dass es das in Deutschland zu der Zeit noch garnicht gab. So wuchs die Idee und sie entwickelte Stück für Stück einen Plan: Als sie dann 2016 eröffnete, fehlte ihr wie sie sagt im letzen Schritt aber doch Mut, sich ausschließlich an Frauen zu richten und so eröffnete sie einen gemischten Coworking Space. Als der Space erfolgreich lief, kam die Überlegung, einen zweiten zu eröffnen.

Und da war sie wieder, die Idee des Coworking Space für Frauen. Inzwischen gerade frisch Mutter geworden, eröffnete sie 2018 den Wonder Coworking Space - nur für Frauen.

Während sie sich anfangs noch nicht sicher war, wie gut das Konzept aufgehen würde, wurde der Space in kürzester Zeit hervorragend angenommen. Mehr noch, durch die sich bildende Community, begann er richtig zu leben. Sicherlich auch, weil zusätzlich zum klassischen Angebot von Coworkins Spaces bei Wonder regelmäßige spannende Veranstaltungen stattfinden.

Nachdem auch dieser Space so gut angenommen wurde, stand Shari erneut vor der Überlegung, was der nächste Schritt sein könnte. Mit beiden Spaces in Berlin, überlegte sie, wie sie über die Berliner Landesgrenzen hinaus Frauen erreichen und ihnen ebenso einen Community- sowie Netzwerkraum geben konnte. Sie entschied sich für einen Online-Space: FemBase war geboren. FemBase ist eine gesicherte Online-Businessplattform nur für Frauen, die man vielleicht am ehesten mit LinkedIn und Facebook vergleichen könnte. Auch dort werden regelmäßig Veranstaltungen angeboten - nur online. Darüber hinaus haben die Mitglieder unter anderem die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen Job-Angebote zu finden und eigene Gruppen zu gründen. FemBase steckt noch in den Kinderschuhen, ist aber bereits jetzt wärmstens zu empfehlen und wir sind sehr gespannt auf dessen weitere Entwicklung. In diesem Sinne, viel Spaß bei #haveatalk mit Shari.

-> Mehr zu Wonder hier: Webseite wonder Coworking Space

-> Hier geht es zu FemBase: Webseite FemBase
32 Minuten
Willkommen, schön dass Du dabei bist bei #haveatalk, dem Podcast von FOUND MY MEE. Dies hier ist nun Teil II mit dem Tochter-Mutter-Duo Anastasia und Annette. Nachdem ich die beiden schon gut kennen lernen durfte, steigen wir hier direkt in den privaten Kern einer Frau, ihrer Sexualität, ein. Teil I hat gerade damit abgeschlossen, dass wir uns über Weiblichkeit und weibliche Sexualität unterhalten haben und darüber, wie wichtig es ist, hier selbstbestimmt und selbstbewusst vorzugehen. Wir starten also direkt mit der Frage an Annette, wie sie es hier mit der Erziehung gehandhabt hat… viel Spaß mit Teil II.

-> Mehr Informationen zu FeMentor findet ihr hier: Webseite
43 Minuten
Heute bin ich mit einem bezauberndes Tochter-Mutter-Duo im Talk - Anfang März habe ich Anastasia und ihre Mutter Annette besucht. Es ist mir bei FOUND MY MEE stets ein großes Anliegen, dass alle Generationen Frau wieder mehr in den Dialog und ein Miteinander kommen. Und was läge näher, als sich die Tochter-Mutter-Beziehung einmal genauer anzuschauen. Jene Beziehung, die die Psychologen als komplexeste zwischenmenschliche Beziehung überhaupt bezeichnen. Aber auch als Mutter aller Beziehungen.

Anastasia ist Anfang 20 und bereits Unternehmerin: Letztes Jahr gründete sie „FeMentor“, eine Plattform, auf der sich Frauen aus unterschiedlichen Generationen als Mentorin und Mentee finden können. Das besondere dabei: Reverse-Mentoring. Das bedeutet, beide Generationen begegnen sich auf Augenhöhe und die jüngere Generation muss die Mentorin nicht wie üblich teuer bezahlen, sondern gibt im Gegenzug das Wissen aus ihrer Generation weiter.

Inzwischen ist es so, dass Annette hier bei ihrer Tochter Anastasia angestellt ist. Beide führen eine sehr enge, symbiotische Beziehung und schaffen es, sowohl privat wie auch geschäftlich ein Dream-Team zu sein.

Für FOUND MY MEE habe ich mich bei der Tochter-Mutter-Beziehung dazu entschlossen, den Fokus immer auf die Empfindungen als Tochter zu halten. Jede Frau ist eine Tochter und so spreche ich auch in diesem Talk nicht nur mit Tochter und Mutter, sondern viel mehr mit Tochter und Tochter. Eine spannende Perspektive! Ich durfte tief in die Familiengeschichte eintauchen, wir haben die jeweiligen Werte beleuchtet, es ging um die schönen aber auch die sehr herausfordernden Momente in Anastasias Kindheit.

Annette erklärt mir ihren Erziehungsstil und lässt gleichzeitig die Erziehung ihrer Eltern Revue passieren lassen.

Zum Schluss haben wir uns noch mit der Rolle der Frau, mit Weiblichkeit und selbstbestimmter sowie selbstbewusster Sexualität beschäftigt. Das Gespräch hat dabei eine so wunderbare und spannende Dynamik angenommen, dass daraus nun zwei Teile entstanden sind. Hier hört ihr Teil 1. Viel Freude damit!

-> Mehr Informationen zu FeMentor findet ihr hier: Webseite
57 Minuten
Heute haben wir Vertrauens-Expertin Eva Schulte-Austum im Talk. Sie ist zertifizierter systemischer Coach und Organisationsberaterin sowie Mitglied der German Speaker Association (GSA). Wirtschaftspsychologie und Unternehmensführung studierte sie in Lüneburg und Bochum.

Seit über 10 Jahren begleitet sie Menschen auf dem Weg zu einem vertrauensvollen Miteinander. Denn, davon ist sie überzeugt, Vertrauen macht nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher. Vertrauen macht souverän, erzeugt Handlungssicherheit und fördert Kreativität sowie Innovation.

Eva erzählt, dass sie in ihrer Jugend durch einige Ereignisse ihr gesamtes Vertrauen verlor und sich irgendwann schwor: Sollte sie das Vertrauen jemals wiederfinden, würde sie es mit der Welt teilen. Denn dann könnte es jeder. Seitdem begleitete sie das Thema, sie sog alles hierzu auf doch erst ein Abend mit Freundinnen ließ sie die klare Entscheidung treffen: Ich reise um die Welt und finde heraus, was Vertrauen bedeutet.

Im Sommer 2016 suchte sie sich hierfür 9 Länder aus, in denen Menschen ihrer Meinung nach viel Vertrauen haben und führte mehr als 350 Interview. Das „World Trust Project“ war geboren. Als Psychologin liebte sie es, den Dingen auf den Grund zu gehen und suchte hierfür nach führenden Experten und renommierten Vertrauensforschern. Durch so viele Impulse kam sie zu überraschenden Erkenntnissen wie zum Beispiel, dass Vertrauen sich sehr gut mit kleinen Übungen aufbauen lässt. All das ist in ihrem Buch „Vertrauen kann jeder“ in gut umsetzbarer Rezeptform nachzulesen.

Heute arbeitet sie nach wie vor in der Unternehmensberatung und als Coach, doch hat nun endlich ihren Fokus gefunden. Eva hat im Vertrauen ihr FOUND MY MEE gefunden und genauso ist Vertrauen auch eine Voraussetzung, um das eigene FOUND MY MEE zu finden. Ich spreche mit ihr darüber, was vertrauen bedeutet, wie man es aufbauen und prüfen kann und nach welchen Kriterien Frauen Vertrauen empfinden. Viel Spaß!

-> Mehr Informationen zu Eva findet ihr hier: Webseite 
33 Minuten
Dies ist Teil II aus dem Gespräch mit Ulrike Scheuermann. Ulrike ist studierte Psychologin und spätestens seit der Veröffentlichung ihres letztes Buches mit dem Titel „Selfcare - Du bist wertvoll“ war klar, dass wir uns miteinander unterhalten müssen.

Ulrike sagt: „Ich helfe Dir, Dein Wesentliches zu leben.“ Dazu begleitet sie auf dem Weg zu innerer Freiheit, Selbstliebe und Liebe zur Welt, sodass das Wesentliche in einem, das FOUND MY MEE, gelebt werden kann. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf innerer Freiheit, Krisenüberwältigung, Selfcare, dem Schreiben und Logosynthese.

Über Seminare, Vorträge, Coaching, Crossmedialer Vernetzung, Sachbücher und auch in ihrer Akademie ist sie seit über 20 Jahren dabei, Menschen auf ihren Herzensweg zu bringen. Heute ist ihr breites Strahlen nicht zu übersehen, doch auch sie musste sich den Weg zur Selbstannahme erarbeiten und spricht daher nicht nur als Psychologin, sondern aus eigener Erfahrung. Dabei geht es viel darum, alles Seiten an sich zu akzeptieren und Frieden damit zu schließen. Dabei ist ihr Angebot so wie sie selbst: Warm, sanft, zuvorkommend und nachhaltig.

Gesprochen habe ich mit Ulrike in Teil I über Krisenmanagement, über das Schreibdenken, Generationen, und darüber, was Selfcare bedeutet. Dabei war das Gespräch so inspirierend, die Fragen aber noch lange nicht alle beantwortet, dass ich nicht abbrechen konnte und es nun zwei Folgen mit Ulrike gibt. In dieser zweiten Folge tauchen wir weiter ein in die Felder Weiblichkeit, Tochter-Mutter und auch den Zyklus. Aufgenommen wurde das ganze online, sollte es zwischendurch technische Verzerrungen oder Verzögerungen geben, bitte ich dies zu entschuldigen. Nun wünsche ich ganz viel Spaß und neue Erkenntnisse bei #haveatalk mit Ulrike!

-> Mehr zu Ulrike findet ihr hier: Webseite 
38 Minuten
Heute bin ich im Talk mit der FOUND MY MEE Expertin Ulrike Scheuermann. Ulrike ist studierte Psychologin und spätestens seit der Veröffentlichung ihres letztes Buches mit dem Titel „Selfcare - Du bist wertvoll“ war klar, dass wir uns miteinander unterhalten müssen.

Ulrike sagt: „Ich helfe Dir, Dein Wesentliches zu leben.“ Dazu begleitet sie auf dem Weg zu innerer Freiheit, Selbstliebe und Liebe zur Welt, sodass das Wesentliche in einem, das FOUND MY MEE, gelebt werden kann. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf innerer Freiheit, Krisenüberwältigung, Selfcare, dem Schreiben und Logosynthese.

Über Seminare, Vorträge, Coaching, Crossmedialer Vernetzung, Sachbücher und auch in ihrer Akademie ist sie seit über 20 Jahren dabei, Menschen auf ihren Herzensweg zu bringen. Heute ist ihr breites Strahlen nicht zu übersehen, doch auch sie musste sich den Weg zur Selbstannahme erarbeiten und spricht daher nicht nur als Psychologin, sondern aus eigener Erfahrung. Dabei geht es viel darum, alles Seiten an sich zu akzeptieren und Frieden damit zu schließen. Ihr Angebot ist so, wie sie selbst: Warm, sanft, zuvorkommend und nachhaltig.

Gesprochen habe ich mit Ulrike über Krisenmanagement, über das Schreibdenken, Generationen, und darüber, was Selfcare bedeutet. Dabei war das Gespräch so inspirierend, die Fragen aber noch lange nicht alle beantwortet, dass ich nicht abbrechen konnte und es nun zwei Folgen mit Ulrike gibt. In der zweiten Folge tauchen wir dann weiter ein in die Felder Weiblichkeit, Tochter-Mutter und auch den Zyklus. Aufgenommen wurde das ganze online, sollte es zwischendurch technische Verzerrungen oder Verzögerungen geben, bitte ich dies zu entschuldigen. Nun wünsche ich ganz viel Spaß und neue Erkenntnisse bei #haveatalk mit Ulrike!

-> Mehr zu Ulrike findet ihr hier: Webseite  
45 Minuten
Heute bin ich im Gespräch mit Miss Allie, der kleinen Singer-Songwriterin mit Herz. Den Titel - den hat sie sich selbst gegeben und macht ihm auch alle Ehre: Mit 1,50m singt sie über das, was ihr Herz bewegt. Und dabei kommen ganz schön große Themen und Töne raus!

Aus Mecklenburg stammend, zog sie für ihr Studium der Kulturwissenschaften nach Lüneburg und lebt auch heute noch dort. Während dieser Zeit des Studiums bahnte sie sich auch immer weiter den Weg hin zur Musikerin. Während ihres Australien-Aufenthalts nach dem Bachelor hat sich die Liebe zur Musik dann weiter entwickelt und erstmalig professionell ausgeweitet. So kam es quasi durch Zufall, dass Miss Allie dort erste Auftritte hatte und auch ihr erstes Album veröffentlichte - englischsprachig. Darin singt sie über das, was sie im Leben bewegt. Die Lieder klingen leicht und fröhlich, doch die Themen sind es nicht immer. Zum Beispiel geht es um auch Selbstmord, Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Krieg, Selbstverwirklichung, Klischees brechen und auch die Liebe. Die Liebe, ein Thema was auf der zweiten Platte besondere Beachtung bekam.

Dass sie heute damit auf den Bühnen steht, inzwischen deutsche Lieder singt, Preise gewinnt und ihre Fangemeinde immer stärker wächst, begann ebenfalls in Australien, als ihre Beziehung ein Ende fand. Ein harter Schlag für sie, der sie aber dazu brachte, auf Deutsch zu schreiben…sodass der Ex nichts verstand. Das hat gut geklappt und so entstand ihr erstes deutschsprachiges Album „Mein Herz und die Toilette“. Sie erzählt uns heute, welchen Unterschied es für sie macht, in Englisch oder Deutsch zu singen und wie sie sich für die deutschen Songs erst eine neue Mechanik entwickeln musste. Doch ob englisch oder deutsch, all ihre Texte tragen immer einen Teil ihrer Selbstfindung, ihres FOUND MY MEE in sich.

Das zweite, wie auch das jetzige dritte Album, finanzierte Allie über startnext, was hervorragend geklappt hat. Auch auf dieser Plattform präsentiert sie sich ganz in der „Miss Allie Art“. Die Miss Allie Art, das ist ein bewusstes Spiel mit Klischees und ein ganz bestimmter Humor. Sie ist klein, blond, blauäugig, hat ein Herz mit Miss Allie am Mikro hängen und bindet mit ihrer kokett-frechen Art das Publikum stets mit ein. Sie baut anfangs immer einen Kontakt auf, leiten jeden Song mit einer kleinen Geschichte ein und tritt zwischendurch immer wieder auch in direkten Dialog mit den Zuhörern. Pur, nur mit Gitarre und ihrer Stimme, steht sie barfuß auf der Bühne und lässt die Figur „Miss Allie“ voll aufblühen.

Dabei entwickelt sie live eine Kraft, die einen wirklich nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Einen Eindruck, den man mitnimmt und auf die Figur projizieren kann, welche uns durch ihre CD führt. Alles selbst skizziert, führt uns ein blonder Miss Allie Comic durch das Abwassersystem der Toilette, wo sie ein gelbes Pferd mit lila Punkten trifft was sie sozusagen rettet. Pink ist die leitende Farbe. Das scheint auf der neuen Platte, die Mitte November erscheint, auch so zu bleiben, jedoch mischt sich hier ein wenig Gold unter. Warum, erzählt sie uns hier exklusiv. Inhaltlich wird es, wie sie verrät, wieder mehr um Themen gehen, die sich nicht nur um Herzschmerz oder die Chemie zwischen Mann und Frau drehen. Ein Lied beispielsweise ist ganz den Frauen gewidmet: Dieter, das Regeltagebuch. Ein fantastischer Song, der mit viel Humor und Ernsthaftigkeit in den weiblichen Zyklus einführt. Ihre erste, ganz aktuelle, Single-Auskopplung „gelernt ham’ wir nicht viel“ hat sie der Bewegung fridays for future gewidmet. Das neue Album erscheint Mitte November, das Release-Konzert ist diese Woche in Hamburg und Lüneburg.

-> Mehr zu Miss Allie findet ihr hier: Webseite  
45 Minuten
Im Juni habe ich Anahita Sadighi getroffen. Eine Berliner Powerfrau mit persischen Wurzeln, welche mit so viel Leidenschaft und Energie zwei eigene Galerien führt. Dahinter steckt jede Menge Arbeit, Ehrgeiz und auch Mut, wie uns die jüngste Galeristin Deutschlands erzählt. Aufgewachsen in einem kreativen Umfeld mit viel Kunst in Berlin Charlottenburg, feiert die Tochter zweier Iraner diesen Monat vierjähriges Jubiläum. Dabei wollte sie ursprünglich Pianistin werden. Doch bei aller Liebe zur Musik, konnte sie sich nicht für die Branche und den dazugehörigen Arbeitsalltag entscheiden. So kam es, dass durch ihr Studium an der „School of Oriental and African Studies“ in London ihre Leidenschaft für Kunst entflammte.

Es ist nicht zu übersehen, dass sie hier ihren Herzensweg gefunden hat. Sie entschied für sich dann schnell, volles Risiko zu gehen und ihre erste eigene Galerie zu eröffnen: “Anahita – Arts of Asia” für alte fernöstliche Antiquitäten. http://www.anahita-arts-of-asia.com Sie wusste von Anfang an, dass sie alles, auf Tradition fußend, aber doch ganz anders gestalten würde: Anderer Name, eigener Stil, neues Programm. So steht sie wortwörtlich mit ihrem Namen für ihr Konzept ein. Der Name hat nämlich eine besondere Bedeutung: Anahita ist eine altpersische Göttin – die einzig Weibliche im altpersischen Götterpantheon wohlgemerkt. Sie ist die Göttin der Reinheit, der Fruchtbarkeit, des Wassers. Mit dieser Symbolik als Kraftquelle, eröffnete sie schnell ihre zweite Galerie, “Anahita Contemporary” für zeitgenössische Strömungen. 

Diese Verbindung zwischen Tradition und Moderne, für welche sie wie eine Übersetzerin fugiert, ist in der Berliner Kunstszene neu. Anahita erzählt darüber, dass es als persische junge Frau gleich dreifach schwer ist, eine Galerie zu führen und umso mehr Expertise gezeigt werden muss. Doch Anahita hat eine Vision, welche sie voller Selbstvertrauen und Zielstrebigkeit verfolgt. Weltgewandt, fokussiert und: Erfolgreich. Neben Vernissagen veranstaltet sie in ihrer Galerie regelmäßig Pop-up-Dinner, Kunstsalons und Teezeremonien, die sich gezielt an eine jüngere Generation richten. Ihre Persian Poetry Nights beispielsweise sind ein beliebtes Format, welches auch die weibliche Stimme stärken soll.

Denn Anahita selbst geht ihren Weg ganz bewusst als Frau, sie ist absolute Verfechterin weiblicher Solidarität und unterstützt ganz bewusst junge Künstlerinnen: Aktuell hat sie ganz frisch die Ausstellung „a room of her own“ eröffnen, eine kleine Revolution in der Kunstszene. Im Zeitgenössischen einen Akzent gesetzt, ist das Weibliche auch in ihrer Galerie für Antikes, welche auch als Kunsthandel gesehen werden kann, stark vertreten. Die nomadische Kunst der Teppichknüpferei ist ausschließlich eine Kunst der Frauen. Das möchte sie in die Welt hinaustragen.“ Und das tut sie, auch über Social Media, ebenfalls ein neuer Gedanke für Galerien. Zudem vertreibt sie nicht nur High-End-Stücke, auch unter 500€ wird man bei ihr fündig.

Darüber hinaus hat sie mit einer Freundin die App „Artlokator“ gegründet, welche Kunstliebhaber in Berlin vernetzen und Preistransparenz in den Antiquitätenhandel bringen soll. http://www.artlokator.com Man könnte jetzt ewig weiter erzählen, doch am Besten lassen wir sie es selbst tun. Getroffen haben wir uns in Berlin in ihrer Galerie, wo wir umrahmt von Kunst über die persische Kultur, Kunst an sich, das Leben und die Haltung im Leben gesprochen haben. Denn gerade mit ihrer Haltung beeindruckt Anahita. Sie weiß was sie will, kennt ihren Wert und tritt beeindruckend selbstbewusst als Frau auf, gleichzeitig ist sie aber absolut auf dem Boden geblieben und hat sich ihr Standing durch viel Fleiß und Arbeit aufgebaut. Ich bin Molina und wünsche Euch viel Spaß bei #haveatalk mit Anahita.

-> Hier geht es zu Anahita Arts of Asia: Webseite Arts of Asia

-> Hier geht es zu Anahita Contemporary: Webseite Contemporary 
56 Minuten
Anfang des Sommers habe ich Y'akoto besucht, als sie gerade für ein paar Tage in Hamburg war. Y'akoto ist Sängerin, ihr Vater stammt aus Ghana, wo sie auch aufwuchs. Pünktlich zur Jugendzeit, wenn man ohnehin mit vielen Änderungen konfrontiert ist, ist sie mit ihrer Familie zurück nach Deutschland gezogen und fand sich in einem absoluten Kulturclash wieder.

In der Zeit fand sie in der Musik und vor allem auch im Tanz eine Konstante aus Ghana, welche sie in Deutschland weiter aufbaute und pflegte. So studierte sie nach der Schulzeit auch Tanzpädagogik, während sie parallel bereits ihren Weg als Sängerin bestritt.

Musikalisch besticht Y'akoto nicht nur durch ihre absolut unique, warme Stimme, die sie manchmal samtweich, manchmal unglaublich rau klingen lässt, sondern auch durch ihr Songwriting. Die Texte handeln vom Leben mit all seinen Facetten. Es geht um Liebe, aber genauso von den Missständen auf dieser Welt erzählen - egal welches Thema, sie sind schonungslos ehrlich. Ein Mix aus Tiefe und Leichtigkeit, welcher stets von der Musik unterstrichen wird. Musik, die auf Blues basiert - der Begriff "Blues" ist im Titel all ihrer drei Alben wiederzufinden - und auch afrikanische Einflüsse in sich trägt. Auch im Gespräch bestätigt sich diese Weltsicht. Y'akoto selbst bezeichnet ihre Musik als soul-seeking.

Dabei hört sie immer ganz auf ihre innere Stimme, was sowohl die Songs, die Produktionszeit wie auch die Auskopplungen angeht. Vielleicht ist es gerade ihr turbulentes Leben, welches sie zu ihrer inneren Mitte, zu ihrem FOUND MY MEE und damit einer ganz klaren Haltung gebracht. Denn die hat sie. Sie entscheidet alles, so auch die Teilnahme bei #haveatalk, ganz bewusst und auf ihren Werten basierend. Genau wie ihre Musik ist auch Y'akoto wie sie ist und sagt was sie zu sagen hat - pur und schonungslos mit einer Präsenz, der man sich nicht entziehen kann. Und das ist auch gut, denn sie hat klare Botschaften, die sie in die Welt trägt und hier mit uns teilt.

Auch als Botschafterin der Charity Organisation The Pearl Safe Haven, die sich für häusliche Gewalt weltweit einsetzt (https://thepearlsafehaven.org). Wir haben uns über die Bedeutung von Musik, über die unterschiedlichen Kulturen und insgesamt über die Haltung im Leben gesprochen, welche Y’akoto für sich ganz klar gefunden hat und vertritt. Freiheit und das eigenen FOUND MY MEE spielen dabei eine wichtige Rolle.

Euch erwarten spannende Einblicke in die Wahrnehmung einer Künstlerin und der ein oder andere Appell, wie wichtig es ist, sich nicht im heutigen Zeitgeist mit seinen Erscheinungen wie zum Beispiel social media nicht zu verlieren und um die unterschiedlichen Aspekte des Lebens zu wissen. Während des Podcasts ahnte ich noch nicht, dass sie zu ihrem sehr zeitgeist- und gesellschaftskritischen Song „Reception“ ein Video in Planung hat, welches gerade veröffentlicht wurde und was man sich aus vielerlei Aspekten einmal anschauen sollte. Nun wünsche ich viel Spaß bei #haveatalk mit Y’akoto!

-> Mehr zu Y’akoto findet ihr hier: Webseite  
40 Minuten
„Gemeinsam sind wir stärker: Unsere Mission ist es, aufstrebende Frauen miteinander zu vernetzen, um sie zu unterstützen, ihr Potential zu entfalten.“ Dies ist der erste Satz, mit dem sich CoWomen selbst beschreibt. CoWomen - das ist ein Co-Workingspace nur für Frauen in Berlin Mitte. Doch sie lediglich damit zu betiteln, wird ihnen nicht gerecht, dazu ist das Angebot und vor allem ihre Vision zu groß.

Man würde sie wohl eher als Community Space für aufstrebende Frauen bezeichnen. Sie wollen verändern, revolutionieren, Vorbild sein. Mehrmals die Woche finden dahingehend Veranstaltungen im Space statt, wie auch ein wöchentliches Basisprogramm - zum Beispiel mit dem „Ritual“, Freitags auf die Erfolge der Woche anzustoßen! Uns und unsere Leistung wertschätzen, das sollten wir tatsächlich nicht im Alltag vergessen und einmal mehr tun. Damit ihr das in der Kraft der Gemeinschaft machen können, liegt CoWomen gut erreichbar in Berlin Mitte.

Gegründet 2017, haben sie heute 50 feste Mitglieder. Nachdem man einen langen dunklen Flur durchschritten hat, öffnet man die Tür und es empfangen einen 270 helle, liebevoll eingerichtete Quadratmeter, die zum Wohlfühlen einladen und mit kleinen Details übersehen sind. Platz is für 42 nebeneinander. An der Wand findet man auch den CoWomen-Code, ihren Werte-Code. Darüber habe ich mit Gründerin Hannah und Co-Gründerin Sara gesprochen. Entsprechend hat sich ganz nach unserem Geschmack alles um Werte gedreht, darüber wie man diese aufrecht erhält, über die Rolle der Frau und ihre Vision. Ein wirklich fantastisches Gespräch bei welchen ich Euch viel Spaß wünsche!

-> Mehr zu cowomen findet ihr hier: Webseite 
34 Minuten
Wir freuen uns, mit Hanne den Auftakt zu #haveatalk zu machen! Es ist nicht nur ein sehr persönlicher und spannender Talk geworden, Hanne hat uns auch den #haveatalk-Jingle geschrieben und eingesungen!

Mit Hanne haben wir über ihr neues Album "Generation" gesprochen, auf dem sie viele gesellschaftliche Themen, mit der sich insbesondere Generation Y auseinander setzt, verarbeitet. Ein Beispiel ist "Greta", ein Statement zur Klimaschutz-Bewegung welche durch Greta Thunberg angestoßen wurde, "100 People", inspiriert durch die Rede von Holocaust-Überlebenden  Dr. h. c. Anita Lasker Wallfisch oder die energetische Erstauskopplung "come on".

Außerdem haben wir mit Hanne über die #CraigandKarl Kampagne von #Esprit gesprochen, welche für Respekt steht und zu welcher die Band Hanne Kah als musikalischer Auftakt ausgewählt wurde! Hier erzählt uns Hanne ihre ganz persönliche Geschichte dazu…

-> Hier findet ihr mehr zu Hanne Kah: Webseite 
#haveatalk

#haveatalk

Herzenswege von Frauen - by FOUND MY MEE