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262 Episoden
18 Minuten
Was passiert, wenn wir in der Kirche nicht mehr perfekt sein müssen? In dieser Sonderausgabe von Movecast Mini nehmen Martin Benz und Slam-Poetin Lilli Prokoptschouk uns mit in einen Live-Mitschnitt der Buchlesung zu „Wenn die Kirche nicht mehr passt – Zutaten für eine Kirche der Zukunft“ (September 2026).

Im Mittelpunkt steht eine unverzichtbare Zutat für gesunden Glauben: Ehrlichkeit. Martin Benz beleuchtet anhand biblischer Geschichten und seiner eigenen Biografie als Pastor, wie schnell Religiosität in einen lähmenden „Fassadenbau“ abgleitet – und warum christliche Vollkommenheit nichts mit einer weißen Weste zu tun hat, sondern mit Barmherzigkeit.

Direkt im Anschluss teilt Lilli Prokoptschouk in einem berührenden Poetry-Slam ihren persönlichen Weg durch Depression, fromme Heilsversprechen und das heilsame Ablegen frommer Masken – hin zu einer Gemeinschaft am Esstisch, die einfach Raum zum Menschsein gibt.

 

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Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.

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Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
1 Stunde 10 Minuten
Haben Christen und Muslime wirklich so grundverschiedene Gottesbilder, wie oft behauptet wird? Ist Gott im Islam der unnahbare, strenge Richter oder gibt es auch dort eine zutiefst intime, emotionale Beziehung zum Schöpfer? In dieser Folge ist Abdelqader Borno zu Gast – Muslimischer Theologe, Gemeindeseelsorger, Sozialpädagoge und Imam. Wir tauchen ein in ein offenes, tiefgehendes Gespräch über Glaubenspraxis, Barmherzigkeit und theologische Missverständnisse.

Abdelqader gibt Einblicke in seinen sunnitischen Glauben und erklärt, warum der Großteil des Korans aus Orientierung und Lebensweisheit statt starren Verboten besteht. Wir sprechen offen über schwierige Textstellen, Gewalt im Islam, die Herausforderung einer zeitgemäßen Hermeneutik und die wichtige Trennung zwischen gelebter Kultur und eigentlicher Religion. Zudem beleuchten wir die Gefahren gesetzlicher Religionsauslegung – von zwanghaften Gottesbildern bis hin zu Höllenängsten – und diskutieren, was es bedeutet, als Menschen gemeinsam Sachverwalter dieser Erde zu sein.

Ein Gespräch über Brückenbau, Respekt und die gemeinsame Vision, das Leben auf dieser Welt zum Blühen zu bringen.

 

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Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
17 Minuten
Im September 2026 veranstaltete Martin Benz eine Musik- und Poetry-Lesung zu seinem Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt – Zutaten für eine Kirche der Zukunft“. In dieser Folge von Movecast Mini teilt er seinen persönlichen Traum von Kirche anhand von 11 Thesen. Ergänzt wird die Lesung durch einen ehrlichen, berührenden Poetry-Slam-Beitrag von Lilie Prokoptchouk, die den Schmerz, die Enttäuschungen und die Sehnsucht nach echter Annahme und Menschlichkeit in der Kirche zur Sprache bringt.

Zitate aus der Folge

„Christen sind nirgends göttlicher als da, wo sie mitmenschlich handeln.“ – Martin Benz

„Wir sind alle Menschen, geformt und verwundet von unzähligen Berührungen [...] Verlange doch nicht von mir, mich einfacher zu zensieren, damit ich leichter verdaulich bin für dich.“ – Lilli Prokoptschouk

„Kirche ist doch da, wo unperfekte und gebrochene Menschen einander die Hand reichen [...] und der Traurigkeit ein Platz am Tisch reserviert wird.“ – Lilli Prokoptschouk

„Kirche formuliert mutig ihre Überzeugungen und überlässt Gott die Wahrheit.“— Martin Benz 

„Das Leben macht aus uns kein Strichmännchen. Wir sind ein Meisterwerk von unendlichen Pinselstrichen, vom Leben gezeichnet, und die Farben, die konnten wir uns nicht aussuchen.“— Lilli Prokoptschouk

„Ein Ort, der Barmherzigkeit lebt und Diskrepanzen aushält. Ja, auch Geschichten, die kein Happy End haben, dürfen gelebt werden und spiegeln nicht weniger die Herrlichkeit Gottes wider.“— Lilli Prokoptschouk

 

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Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
1 Stunde 11 Minuten
In dieser Episode spricht Martin Benz mit dem Soziologen Prof. Dr. Hartmut Rosa über dessen Werk Situation und Konstellation. Gemeinsam ergründen sie den Unterschied zwischen situativem menschlichen Handeln mit Augenmaß und dem bloßen Vollziehen starrer Regeln. Anhand von Beispielen aus Sport, Bildung, Alltag und Politik zeigt Hartmut Rosa auf, wie eine Überregulierung zu Ohnmacht und Erschöpfung führt – und warum fundamentalistische Glaubensmuster die Bibel fälschlicherweise als starre Handlungsanweisung missverstehen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für Resonanz, situative Urteilskraft und gelebte Menschlichkeit.

Themenübersicht

Handeln vs. Vollziehen: Der fundamentale Gegensatz zwischen lebendigem Reagieren auf einen Kontext und dem algorithmischen Abarbeiten von Regeln, verdeutlicht am Einsatz des Video-Schiedsrichters im Fußball.

Der „Mehltau des Lebens“: Wie Sicherheitsbedürfnis, Bürokratie und technische Systeme die Handlungsenergie ersticken und das Gefühl erzeugen, nur noch als Automat zu funktionieren.

Politik, Populismus und binäre Verengung: Warum populistische Bewegungen die Sehnsucht bedienen, starre bürokratische Konstellationen zu durchbrechen, und warum komplexe Krisen nicht auf Ja/Nein-Entscheidungen reduziert werden dürfen.

Filterkaffee, Lego-Bausätze und Schneepflug-Eltern: Wie sich der Verlust offener Spiel- und Erfahrungsräume von der Kaffeemaschine bis zur Kindererziehung durchzieht.

Die Bibel: Starre Konstellation oder Resonanzraum? Wie fundamentalistische Auslegungen biblische Texte als Gebrauchs- und Gesetzesschablonen missbrauchen, während biblische Vorbilder wie der barmherzige Samariter oder Jesus bei der Ehebrecherin den Vorrang situativer Barmherzigkeit vor sturen Paragrafen betonen.

Aristoteles und die „Billigkeit“: Warum moralisches und geistliches Handeln das Aushalten von Ambivalenzen und die Schulung der eigenen Urteilskraft verlangt.

Hermeneutik des Zutrauens: Wege aus der Kontrollfalle durch Vertrauen in Handlungsspielräume – von der Altenpflege bis zur Seelsorge.

Erwähnte Bücher & Referenzen

Hartmut Rosa: Situation und Konstellation

Hartmut Rosa: Demokratie braucht Religion

Jonathan Haidt: Generation Angst (The Anxious Generation)

Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10)

Jesus und die Ehebrecherin (Johannes 8)

Weiterführende Links

Vertiefender Blogartikel von Martin Benz zu Hartmut Rosas Buch: https://movecast.de/die-bibel-ist-keine-gebrauchsanweisung-was-soziologe-hartmut-rosa-ueber-unseren-glauben-offenbart/ 

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Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
16 Minuten
In dieser Folge von Movecast Mini beleuchtet Martin Benz den historischen und jüdischen Hintergrund des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter aus Lukas 10. Im Zentrum steht eine scheinbar paradoxe Erkenntnis: Der Priester, der an dem Überfallenen vorbeigeht, handelt streng nach biblischem Gebot – und verfehlt dennoch den Willen Gottes. Anhand des seltenen griechischen Begriffs „halbtot“ (hēmithanēs), der priesterlichen Reinheitsgebote aus Levitikus 21 und des rabbinischen Konzepts der Überdachung (Ohel) wird deutlich, in welchem Konflikt Priester und Levit tatsächlich standen. Die Folge bietet einen pointierten Denkanstoß darüber, wie leicht Barmherzigkeit und Nächstenliebe auf dem Altar formaler Korrektheit geopfert werden – damals wie heute.

Wichtigste Inhalte & Aha-Momente

Das Dilemma um „halbtot“ (hēmithanēs): Lukas wählt diesen Begriff ganz bewusst, weil von außen nicht sofort feststellbar war, ob der verletzte Mann noch lebte oder bereits tot war.

Kultische Reinheitsvorschriften für Priester: Nach Levitikus 21 war es einem Priester strengstens untersagt, sich an einer Leiche zu verunreinigen; dies galt als schwere Sünde und kultische Entweihung.

Das Zelt-Prinzip (Ohel): Nach 4. Mose 19 sowie der Mischna führte nicht nur direkte Berührung zur Unreinheit, sondern bereits das Beugen über einen Toten oder das Stehen unter denselben Baumzweigen, da der eigene Körper eine Überdachung bildete.

Der weite Bogen der Geistlichen: Priester und Levit wechselten die Straßenseite nicht primär aus Feigheit vor Räubern, sondern um jedes Risiko einer siebentägigen rituellen Verunreinigung gesetzestreu auszuschließen.

Barmherzigkeit auf dem Altar der Korrektheit: Indem der Priester formal ein Gebot befolgte, opferte er das eigentliche Herzstück der Thora: das Gebot der Nächstenliebe und das Erbarmen.

Aktuelle Übertragung: Wenn Bibelstellen instrumentalisiert werden, um Menschen abzulehnen, auszuschließen oder abzuwerten, wird der Buchstabe der Schrift gegen ihren eigentlichen Geist ausgespielt.

Quellen zum Podcast:

Levitikus 21,1–4 – besondere Totenreinheitsvorschriften für Priester.

Numeri 19,11–16 – allgemeine Totenunreinheit durch Berührung und Aufenthalt im Bereich eines Toten.

Flavius Josephus, Antiquitates 3,276–278 – Josephus beschreibt die „doppelte Reinheit“ der Priester und die besondere Totenreinheit des Hohepriesters. Besonders wichtig ist hier, dass Josephus ein jüdischer Autor des 1. Jahrhunderts ist.

Philo von Alexandria, De specialibus legibus I,112–116 – ebenfalls ein jüdischer Autor des 1. Jahrhunderts; beschreibt die Totenreinheitsvorschriften für Priester und die besondere Stellung des Hohepriesters.

Mischna Nazir 7,2 – Totenunreinheit durch Berührung, Tragen und „Ohel“; dort wird ausdrücklich die Situation des „Überzeltens“ beschrieben.

Mischna Ohalot 2,1 – der Tote als Quelle von Unreinheit durch „Ohel“.

Lukas 10,30–34 – der Mann ist „halb tot“ (hēmithanēs); Priester und Levit gehen vorbei, der Samariter nähert sich und versorgt ihn.

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Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
32 Minuten
In dieser Folge von Movecast Duo sprechen Martin Benz und Martin Thoms über eine der häufigsten Rückfragen an die Allversöhnung: Braucht es nicht trotzdem ein Gericht? Wenn alle in den Himmel kommen – sitzen dann Täter und Opfer einfach nebeneinander? Anhand von Beispielen, biblischen Bildern und den vier Thesen zur Frage „Ist Hitler im Himmel?“ beleuchten die beiden, warum ein echtes Gericht kein Widerspruch zur Allversöhnung ist, sondern ihre unverzichtbare Voraussetzung.

Kernthemen der Folge

Das Gerechtigkeitsproblem: Kritiker der Allversöhnung wenden oft ein, dass der Himmel kein Ort des Friedens sein könne, wenn dort auch Mörder, Vergewaltiger oder historische Verbrecher wie Adolf Hitler säßen.

Das Dilemma der klassischen Bekehrungslogik: Wer Gerechtigkeit rein auf den Moment einer Bekehrung reduziert, steht vor demselben Problem: Nach traditioneller Lesart käme selbst der schlimmste Täter bei einer Bekehrung auf dem Sterbebett unverändert in den Himmel – während die traumatischen Beziehungen zu den Opfern ungeklärt blieben.

Gericht als transformativer Zwischenschritt: Weder Täter noch Opfer können unverändert in die Ewigkeit eingehen. Es bedarf eines heilsamen Prozesses, der verletzte Beziehungen aufarbeitet, Täter von ihrer Schuld befreit und Opfer von ihrem Trauma entlastet.

Vergeltung versus Wiederherstellung: Menschliche Gerichte kennen oft nur Strafe und Isolation. Das biblische Gericht Gottes zielt dagegen darauf ab, Schwache aufzurichten, Beziehungen zu heilen und die gesamte Schöpfung in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuführen.

Universal statt rein individualistisch: Versöhnung betrifft nicht nur die Beziehung zwischen dem einzelnen Menschen und Gott, sondern das gesamte Netz menschlicher und schöpfungsmäßiger Verflechtungen.

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Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
36 Minuten
In dieser Folge setzen Martin Benz und Martin Toms die Reihe zu Martins Buch "Zur Hölle mit der Hölle" fort. Im Zentrum steht der vermeintlich fromme Satz „Liebe deinen Nächsten, aber nicht mehr als Gott“ – und wie dieser Gedanke in der Praxis oft zu religiöser Härte, psychischem Druck und einer Spaltung von Gottes- und Nächstenliebe führt.

Kernthemen der Episode

Gottesliebe auf Kosten der Nächsten: Wenn Gebote oder vermeintliche Frömmigkeit über das Wohl von Mitmenschen gestellt werden, wird Nächstenliebe auf dem Altar der Korrektheit geopfert.

Die Bindung Isaaks (Genesis 22) neu gelesen:

Jeremia 7 stellt klar: Kinderopfer sind Gott „nie in den Sinn gekommen“.

Das hebräische Wort alah bedeutet grundlegend „hinaufführen“ / „mitnehmen“ und nicht zwingend „schlachten/opfern“.

Der Text wechselt bewusst von der allgemeinen Gottesbezeichnung Elohim zum Bundesnamen Jahwe.

Bestätigung aus der jüdischen Tradition: Bereits der Midrasch Bereschit Rabba legt die Szene so aus, dass Gott Abraham lediglich aufforderte, Isaak zum Gottesdienst hinaufzubringen, nicht ihn zu töten.

Radikale Reduktion im Neuen Testament: Propheten (Amos, Jesaja, Hosea), Jesus und Paulus reduzieren die Erfüllung des Gesetzes konsequent auf die praktische Nächstenliebe (Galater 5,14; Römer 13).

Konkretion statt Konkurrenz: Gottesliebe und Nächstenliebe sind keine Gegenspieler auf derselben Ebene. Der unsichtbare Gott lässt sich nicht direkt mit Werken verehren, sondern wird im Nächsten geliebt und berührt.

Ist Gott Humanist? Warum der christliche Glaube kein abstrakter Kult ist, sondern Gott im Titusbrief wörtlich als „Philanthrop“ (Menschenliebhaber) bezeichnet wird.

Bibelstellen & historische Quellen

Genesis 22 – Die Bindung Isaaks (Akedah)

Jeremia 7,31 – Ablehnung von Kinderopfern im Hinnomtal

Lukas 14,26 – „Wer nicht hasst Vater und Mutter...“ als drastisches Sprachspiel zur Nachfolge

Jesaja 1 / Amos 5 / Hosea 6,6 – Barmherzigkeit und Recht statt Opferkult und lauter Lobpreis

Matthäus 7,12 & 25,40 – Die Goldene Regel und der Dienst am Geringsten

Galater 5,14 / Römer 13,8–10 / 1. Korinther 13 – Das Gesetz wird erfüllt im Liebesgebot

1. Johannes 3,18 – Lieben mit der Tat und mit der Wahrheit

Titus 3,4 – Die Menschenliebe (Philanthropia) Gottes

Teresa von Ávila – Mystisches Gebet über die Christusbegegnung im Nächsten

Midrasch Bereschit Rabba – Ältester rabbinischer Kommentar zur Genesis

Erwähnte Angebote & Links

Buch: Zur Hölle mit der Hölle von Martin Toms

Online-Kurse von Martin Toms im Oktober:

Zur Hölle mit der Hölle (10-teiliger Kurs)

Kreuzestheologie / Das Kreuz neu verstehen

Website, Blog & Unterstützung: movecast.de

Partner-Podcast: Lovecast (Themen: Liebe, Partnerschaft, Sexualität)

 

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37 Minuten
In dieser Movecast-Duo-Folge sprechen Martin Benz und Martin Thoms über Martins neues Buch „Zur Hölle mit der Hölle“ (Neukirchener Verlag). Ausgehend von persönlichen Erlebnissen und der Frage, wie konsequent wir theologische Überzeugungen im Alltag leben, nehmen die beiden gängige Denkmuster über Gericht, Verdammnis und Heiligkeit unter die Lupe.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten „Aber-Glauben“: Sätzen wie „Gott ist Liebe, ABER er ist auch heilig / gerecht / zornig“. Am Beispiel des alttestamentlichen Versöhnungstages (Levitikus 16 & 19), der Ethik der Propheten (Hosea 11) und dem Wirken Jesu wird gezeigt: Gottes Heiligkeit stößt das Unreine nicht ab – sie verwandelt, heilt und steckt an.

Kapitelübersicht 

Begrüßung & Intro: Willkommen zu Movecast Duo; Vorstellung des neuen Buchs von Martin Thoms.

Warum ein zweites Buch zum Thema Hölle? Der Unterschied zwischen Fachliteratur und allgemeiner Verständlichkeit; der dreigeteilte Aufbau des neuen Buchs.

Haltung & Gesprächskultur: Überzeugungen mit Leidenschaft vertreten, ohne Andersdenkende abzuwerten oder zu verurteilen.

Der persönliche Wendepunkt: Das „Stranderlebnis“ am Mittelmeer – Wenn die Hölle Realität wäre, müssten wir anders leben und fühlen.

Der „Aber-Glaube“: Fünf Sätze, die Gottes Liebe relativieren (Gerechtigkeit, Wahrheit, Heiligkeit, Zorn, Nächstenliebe).

Missverständnis Heiligkeit (Levitikus 16): Ist Unreinheit ansteckend oder Heiligkeit? Der Versöhnungstag neu verstanden: Die Gottesbegegnung heiligt den Menschen.

Jesus und die ansteckende Heiligkeit: Wie Jesus das Reinheitsverständnis auf den Kopf stellt (Aussätzige, Blutflüssige, Zöllner).

Heiligung ist Wachstum in der Liebe: John Wesley und das Heiligkeitsgesetz (Levitikus 19: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“).

Der Sühneort am Kreuz: Christus als der Versöhnungsort am dunkelsten, „unheiligsten“ Ort.

Hosea 11 – Göttliche Heiligkeit ist Mitleid: Warum Gottes Heiligkeit menschliche Rache- und Abgrenzungsmuster sprengt.

Erwähnte Bücher, Bibelstellen & Ressourcen

Bücher:

Martin Thoms: Zur Hölle mit der Hölle – Die frohe Botschaft ohne Wenn und Aber (Neukirchener Verlag)

Martin Thoms: Es ist vollbracht oder doch nicht? Antwortversuche auf Einwände zur Fantasie der Allversöhnung (Evangelische Verlagsanstalt)

Martin Benz: Wenn die Kirche nicht mehr passt – Zutaten für eine Kirche der Zukunft

Schlüssel-Bibelstellen:

Levitikus 16: Der große Versöhnungstag (Jom Kippur) & der Sühneort

Levitikus 19,18: Das Zentrum des Heiligkeitsgesetzes („Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“)

Römer 3,25: Christus als Hilasterion (Sühneort / Gnadenstuhl)

Hosea 6,6 & 11,8–9: Barmherzigkeit statt Opfer; „Mein Mitleid entbrennt, denn ich bin Gott und kein Mensch, heilig in eurer Mitte.“

Online-Kurs & Podcast-Links:

Online-Kurs: „Zur Hölle mit der Hölle“ (Start: 08. Oktober)

Weitere Infos, Blogbeiträge & Unterstützung: movecast.de

Podcast Lovecast (Liebe, Beziehungen, Sexualität)

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14 Minuten
Spaltung, Lagerdenken und Feindbilder prägen zunehmend unsere Gesellschaft – und machen auch vor der christlichen Welt nicht halt. Ob theologische Differenzen oder gesellschaftspolitische Gräben: Immer häufiger fällt es schwer, miteinander im Gespräch zu bleiben.

In dieser Ausgabe von Movecast Mini geht Martin Benz der Frage nach, wie ein verbindendes Miteinander gelingen kann, ohne die eigenen Überzeugungen aufgeben oder verwässern zu müssen.

Zwei Schlüsselimpulse aus dieser Episode:

1. Liebe legt Menschen nicht auf ihre Positionen fest: Inspiriert durch Daniel Schreibers Buch Liebe. Ein Aufruf: Jeder Mensch ist weit mehr als seine theologische oder politische Haltung – er ist Nachbar, Freund, Mitbürger und vielschichtige Persönlichkeit. (Wichtige Einschränkung: Diese Haltung stößt an ihre Grenzen, wo Positionen zutiefst menschenfeindlich oder entmenschlichend sind.)

2. Die Kunst, nicht auf alles zu reagieren: In einer impulsgesteuerten Welt aus Social-Media-Reizen und schnellen Empörungen braucht es die Gelassenheit, Dinge vorbeiziehen zu lassen, gründlich zu reflektieren und nicht jeden Impuls mit einer Gegenreaktion zu beantworten. Frei nach dem Buch Prediger: „Nimm auch nicht alles zu Herzen, was man sagt.“

Erwähnte Literatur:

Daniel Schreiber: Liebe. Ein Aufruf

Mehr von Movecast:

Website & Unterstützung: movecast.de

Weitere Podcasts: Movecast & Lovecast

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28 Minuten
„Gott ist Liebe – aber er ist auch gerecht!“ Für viele Christen ist dieser Satz sehr vertraut. Die Liebe Gottes wird ausgebremst durch ein höchstes Gesetz der Vergeltung, der Strafe und des Gerichts. Doch haben wir damit das biblische Zeugnis vielleicht auf den Kopf gestellt?

In dieser Folge gehen wir der hebräischen Idee von Gerechtigkeit auf den Grund:

Warum die biblische Gerechtigkeit (Tzedakah) keine römische Strafgerechtigkeit (Iustitia) ist, sondern rettende Bündnistreue.

Weshalb die Propheten und Jesus Gerechtigkeit als bedingungslosen Einsatz für die Armen und Verwundbaren lebten.

Was Paulus wirklich meinte, als er von Rechtfertigung aus Glauben sprach – und warum es dabei nicht um einen kalten Gerichtssaal geht, sondern um heilsame Versöhnung.

Wie das Kreuz von Golgatha nicht Gottes Strafbedürfnis befriedigt, sondern die endlose Spirale der Vergeltung für immer durchbricht.

 

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24 Minuten
„Liebe ist wichtig, aber ohne die Wahrheit wird sie gefährlich!“ – Wer über bedingungslose Liebe spricht, bekommt oft schnell diesen Einwand zu hören. Aber stimmt das wirklich? Muss die Liebe durch eine dogmatische Wahrheit „gebändigt“ oder „an die Leine genommen“ werden, damit sie nicht über die Stränge schlägt?

In dieser Folge hinterfragen wir das bekannte Zwillingspaar „Liebe und Wahrheit“ gründlich. Wir schauen darauf, wie Jesus mit dem Risiko der Liebe umgegangen ist, warum risikolose Liebe oft nur unsere eigene Komfortzone schützt und was der dramatische Unterschied zwischen dem hebräischen Wahrheitsbegriff (Emet) und der griechischen Logik (Aletheia) für unseren Glauben bedeutet.

Eine Folge über das Herzstück des Evangeliums, das Befreien der Liebe aus theologischen Käfigen und den Mut, wieder wie Jesus zu lieben.

In dieser Folge erfährst du:

Die Illusion der „risikolosen Liebe“: Warum wir der Liebe oft Bedingungen vorschalten, um uns abzusichern.

Wie Jesus geliebt hat: Warum bei Jesus die liebevolle Zuwendung oft vor der Reue und Korrektur stand (z.B. Zachäus, die Ehebrecherin, die Prostituierte u. a.).

Begriffsverwirrung benannt: Warum „Wahrheit“ in Debatten oft mit der eigenen Dogmatik verwechselt wird.

Sprachliche Untersuchung: Der Unterschied zwischen Aletheia (griechisch: intellektuelle Richtigkeit) und Emet (hebräisch: verlässliche Bündnistreue).

Chesed ve-Emet: Wie Gnade und Wahrheit im Alten Testament zusammenhängen – kein Gegensatz, sondern Ausdruck für treue, beständige Liebe.

Baum & Frucht: Warum die Liebe das Fundament und der Maßstab aller Tugenden ist und die Wahrheit ihr dient, nicht umgekehrt.

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38 Minuten
Wir alle erleben Meilensteine und Wendepunkte in unserem Leben und in unserem Glauben. Dieser Podcast bringt einen dieser Meilensteine meines Glaubens zum Ausdruck. Kein Thema hat mich in den vergangenen Monaten mehr beschäftigt und angeregt, wie das Thema Menschlichkeit. Darum ist diese Podcast-Folge für mich von besonderer Bedeutung, und ich lege sie euch sehr ans Herz. 

„Christ sein ist nur das Vorläufige. Das Endgültige ist es, Mensch zu sein.“ Doch in vielen Kirchen und Gemeinden hat sich der Fokus verschoben: Wir versuchen, möglichst „göttlich“, heilig und vollkommen zu werden, und verlieren dabei oft das Wesentliche aus den Augen: unsere Menschlichkeit.

In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Menschlichkeit kein Synonym für Unvollkommenheit ist, sondern der direkte Ausdruck des Göttlichen in uns. Wir schauen darauf, was Jesus als der „wahre Mensch“ vorgelebt hat, wie Befreiung von Entmenschlichung aussieht, und warum die Kirche der Zukunft zu einer Schule der Menschlichkeit werden muss.

In dieser Folge lernst du:

Das göttliche Motto: Warum es Gott bei der Schöpfung und Erlösung um Menschwerdung geht und nicht um religiöse Etiketten.

Menschlichkeit vs. Unmenschlichkeit: Warum Fehler, Hass und Egoismus nicht „menschlich“ sind, sondern Symptome von Entmenschlichung.

Der barmherzige Samariter neu entdeckt: Warum die Liebe zum Nächsten manchmal bedeutet, religiöse Gesetze und Ängste zu übertreten.

Ein neues Verständnis von Sünde: Wie Sünde überall dort geschieht, wo Würde geraubt wird – und wie Dämonenaustreibungen bei Jesus als Wiederherstellung des Menschen zu verstehen sind.

Praktische Mitmenschlichkeit: Wie wir im Alltag, in der Nachbarschaft und im Miteinander zu echten Lehrlingen der Menschlichkeit werden.

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33 Minuten
In dieser Folge nehmen Martin Benz und Martin Thoms eine ganz entscheidende Zutat für die Kirche der Zukunft unter die Lupe: Die ganzheitliche Evangelisation. Warum ist das Thema „Evangelisation“ in vielen Gemeinden so frustbelastet, und wie schaffen wir den Wechsel von einer verstaubten „Ihr-müsst-zu-uns-kommen“-Kultur hin zu echter, befreiender Relevanz im Alltag?

Basierend auf Martin Benz’ neuem Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ brechen die beiden mit alten Klischees und zeigen, dass eine gesunde Mission völlig ohne Angst und Drohszenarien auskommt.

In dieser Folge sprechen wir über:

Das Frust-Wort „Evangelisation“: Warum das Thema oft nur von wenigen „evangelistischen Stürmern“ bespielt wird, während der Rest der Gemeinde passiv am Spielfeldrand steht.

Die drei Dimensionen der Mission (nach Leslie Newbigin):

Missio Dei: Warum Gott selbst das Subjekt der Mission ist.

Missionarische Dimension: Warum das bloße Dasein und die Präsenz von Kirche bereits ein Zeugnis ist.

Missionarische Intention: Wo konkrete Aktionen ihren gesunden Platz haben.

Baum vs. Sauerteig: Das Doppelgleichnis Jesu als Modell für die Kirche. Warum die klassische „Kommt-zu-uns-Struktur“ (der Baum) an Grenzen stößt und wir die „Wir-gehen-zu-euch-Struktur“ (den Sauerteig) neu entdecken müssen.

Gute Taten als Mission: Warum soziales und ökologisches Handeln nicht nur das „Vorprogramm“ für die Wortverkündigung ist, sondern eigenständige Mission.

Glauben ohne Drohung: Wie ein „nicht notwendiger Glaube“ den Weg frei macht für eine echte, bedingungslose Liebe zu Gott – ganz ohne das Damoklesschwert der ewigen Verdammnis.

Kernzitate der Folge zum Mitnehmen:

„Mission ist die gewaltlose Werbung für die Schönheit eines Lebenskonzeptes.“ – Fulbert Steffensky

„Die evangelistischen Stürmer sind auf dem Spielfeld, sollen die Tore schießen, und der Großteil der Kirche steht am Rand und jubelt ihnen zu. Wir müssen Evangelisation ganzheitlich denken, damit alle auf das Spielfeld zurückkehren können.“

„Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Und Jesus definiert dieses Licht: Dann werden sie eure guten Taten sehen. Das Leuchtende sind unsere Taten.“

Links & Erwähnungen in dieser Folge:

Buch-Ankündigung I: „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ von Martin Benz (Erscheint Ende August 2026 im Neukirchener Verlag – ab jetzt vorbestellbar).

Buch-Ankündigung II: „Zur Hölle mit der Hölle – Das Evangelium ohne Wenn und Aber“ von Martin Thoms (Erscheint ebenfalls demnächst im Neukirchener Verlag).

Der Partner-Podcast: Hört auch gerne rein bei Lovecast – dem Podcast von Martin und Nina Benz zu den Themen Liebe, Beziehung und Sexualität.

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33 Minuten
In dieser Folge von Movecast Duo widmen sich Martin Benz und Martin Thoms einer weiteren zentralen „Zutat“ für eine zukunftsfähige Kirche: der Ehrlichkeit. Ausgehend von Martins neuem Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ sprechen die beiden darüber, warum sich der christliche Glaube oft in zwei Welten abspielt – der makellosen Version am Sonntag und der unperfekten Realität im Alltag.

Die Themen dieser Folge:

Das Dilemma mit der Rolle: Warum gerade Leitungsfunktionen und pastoraler Druck oft dazu verleiten, eine fehlerfreie Fassade aufrechtzuerhalten, um Autorität nicht zu verlieren.

Heiligung vs. Fassadenbau: Ein kritischer Blick darauf, ob das, was wir oft als geistliches Wachstum betiteln, in Wahrheit nur ein verbesserter Fassadenbau ist. 

Die Kultur der Scham: Warum Angst vor Beschämung uns in das Maskentragen treibt – und wie die Gemeinde zu einem Ort bedingungsloser Annahme werden kann.

Kritik am Kriterienkatalog: Wie biblische Anforderungen an Leiter (wie in 1. Timotheus) missverstanden werden und wie ein alternatives Miteinander als „Lerngemeinschaft“ aussehen könnte.

Weg von den Heldengeschichten: Ein Plädoyer für ehrliche Zeugnisse, die das gegenwärtige Scheitern und Klagen zulassen, anstatt Krisen immer erst dann zu teilen, wenn das Happy End bereits feststeht.

Was wir von den Pharisäern lernen können: Jesus brandmarkt Heuchelei (griech. hypokrites = Schauspieler). Wir beleuchten, warum gerade die engagiertesten Gläubigen Gefahr laufen, eine Rolle zu spielen, und wie wir Masken nachhaltig ablegen.

Buch-Ankündigungen:

„Wenn die Kirche nicht mehr passt“ von Martin Benz (erscheint Ende August 2026, jetzt vorbestellbar).

„Zur Hölle mit der Hölle“ von Martin Thoms (erscheint ebenfalls Ende August 2026, jetzt vorbestellbar).

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34 Minuten
In dieser Folge von Movecast Duo sprechen Martin Benz und Martin Thoms über das neue Buch von Martin Benz: „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ (erscheint Ende August 2026 im Neukirchener Verlag).

Anstatt fertige Erfolgsrezepte zu liefern, plädiert Martin Benz für eine „Zutatenliste“, aus der sich jede Gemeinde je nach Kontext ihr eigenes Gemeindebaurezept zusammenstellen kann. Die beiden gehen der Frage auf den Grund, warum so viele Menschen innerlich längst aus ihren Gemeinden ausgezogen sind, obwohl sie sonntags noch wegen der Freunde oder Kinder dort sitzen. Im Fokus steht die Diagnose der gründe: moralische und intellektuelle Dilemmata, die Mechanismen eines krankmachenden Glaubens und sich neu radikalisierende Gemeinden. 

Die Kernthemen der Folge:

Rezepte vs. Zutaten: Warum das blinde Nachkochen von Megachurch-Konzepten (z. B. Willow Creek) oft fehlschlägt und warum wir mehr Vertrauen in die Schwarmintelligenz vor Ort brauchen.

Das moralische Dilemma: Die schmerzhafte Dissonanz zwischen der gepredigten Kultur der Gnade und einer gelebten Realität aus Kontrolle, subjektiven Regeln und Doppelmoral.

Das intellektuelle Dilemma: Warum moderne Menschen, die im Beruf komplexe Entscheidungen treffen, ihren Verstand in der Gemeinde oft an der Garderobe abgeben müssen, um mittelalterliche Weltbilder nicht zu hinterfragen.

Krankmachender Glaube: Wie ungelöste Spannungsfelder, Schwarz-Weiß-Denken, die Zensur eigener Gefühle und ein „lauerndes“, angstbasiertes Gottesbild Menschen psychisch zermürben können.

Buchtipps & Ankündigungen der Folge:

Buch-Doppelstart: Ende August erscheinen gleich zwei Bücher im Neukirchener Verlag: „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ von Martin Benz und „Zur Hölle mit der Hölle“ (über das Thema Allversöhnung) von Martin Thoms. Beide können ab sofort vorbestellt werden.

Studientag Allversöhnung: Mit Martin Thoms am Samstag, den 18. Juli. Infos unter martinthoms.de.

Seminar „Glaube im Wandel“: Sommerkurs mit Martin Benz vom 30. August bis 3. September in der Casa Moscia am Lago Maggiore. Infos unter vbg.net oder martinbenz.net.

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Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.

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GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de

Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
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