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33 Episoden
8 Minuten
Im Jahr 2020 ist alles etwas anders. Aber was? Kerstin findet heraus, dass sie ihren Lippenstift gar nicht mehr benutzt hat. Das muss geändert werden! Schließlich ist so ein Lippenstift auch ein Zeichen, dass die Kaufkraft eines Landes gesunken ist. Wie das zusammenhängt, erklärt sie euch kurz und knapp. Außerdem fällt ihr ein: heute ist doch Silvester! (Na, wenn das kein Grund ist, den schönsten Lippenstift von allen zu tragen!)
7 Minuten
Kerstin kann nicht einschlafen. Kopfkino. Wie soll das nur werden, wenn das so weitergeht mit dieser „Sache“? Eines ist klar, da helfen nur Bierflaschen! Massenweise Bierflaschen! Warum? Weil Kerstin jetzt zur Getränkeherstellerin mutiert ist. Man hat ja sonst nichts zu tun: in der Midlifecrisis.
10 Minuten
Kerstin kann es nicht fassen: als Postbotin steht sie mit beiden Beinen und Briefen in der Hand auf dem Boden. Und dann liest sie durch Zufall, dass vor neun Jahren ein Ufo gefunden wurde. In der Ostsee! Niemals! Als sie dann weiter recherchiert, ist sie sich plötzlich unsicher. Das Ding sieht wirklich nicht aus, als wäre es durch die Natur entstanden. Kerstin zweifelt kurz daran, dass es für alles eine Erklärung gibt und findet schließlich eine, die sie wieder auf den Boden der Tatsachen bringt. Aber: so hundertprozentig sicher ist sie sich ihrer Sache nicht.
14 Minuten
Kerstin soll Nachtschattengewächse aus einem Gewächshaus entfernen. Die ätherischen Öle, die beim rausreißen der unzähligen Tomatenpflanzen durch die Luft wirbeln und eigentlich Fraßfeinde abhalten sollen, führen bei ihr zu einem Asthmaanfall. Blöd. Sie setzt sich draußen hin und fängt an zu lesen und zu schreiben. Über Nachtschattengewächse und Flugsalbe. Über den Rausch, den diese Pflanzen auslösen können und über den Tod, den sie allzuoft gebracht haben. Als sie fertig ist mit schreiben, ist ihr Asthmaanfall vorbei und sie muss weiterarbeiten. Der betörende Geruch wird mit Mundnasenschutz ausgesperrt. Und Tomaten kommen Kerstin: im nächsten Sommer leider nicht auf den Balkon.
10 Minuten
Kerstin ist völlig k.o. Der Tag als Postbotin ist lang. Ein Nahrungsergänzungsmittel wäre jetzt gut für ihren armen Körper. Gab es sowas früher eigentlich schon? Klaro: Mumia! Kerstin erzählt Euch, dass man früher alte Mumien zu Pulver gemahlen hat und über Jahrhunderte hinweg als Mittel gegen alles mögliche benutzt hat. Kopfschmerzen? Mumia. Nierenkolik? Mumia. Das Baby weint so viel? Mumia. Tolles Zeug anscheinend. Ein Gedanke fährt ihr durch den Kopf: haben ihre Urgroßeltern es etwa auch genommen? Hoffentlich hat sie keine Alpträume. Aber sicher nicht... Sie hat ja grad noch ein Nahrungsergänzungs-Pülverchen in den Tee gerührt. ;-)
11 Minuten
Kerstin ist ein Fan des geköpften Störtebeckers. Piraten findet sie spannend. Sie fragt sich aber heute: so ein Henker früher - was hatte DER denn für ein Leben? War er beliebt oder doch eher gefürchtet, wie so ein Pirat? Wie kam er zu seinem Job und was musste er sonst noch alles tun, außer Leute zu köpfen? Kerstin erzählt es Euch und weiß, dass sie froh ist: im 21. Jahrhundert zu leben. Gegen Gelenkbeschwerden möchte sie nämlich kein Hundefett nutzen, wie es der Henker damals hergestellt hat. Sie gibt euch einen Einblick in das Leben eines imaginären Henkers in Hamburg. Er heißt Erik und sein Beil ist so scharf wie der Wind im Norden rau ist.
12 Minuten
Kerstin schaut neugierig in ein Buch, das ihre Kollegin ihr ausgeliehen hat und erstarrt: war das damals Mode im 17. Jahrhundert in Island? Gruselige Leggings, die man aus Toten gemacht hat? Zum Glück gibts nur die Herrenvariante, denkt sie erleichtert (da sie ihre Tights zum Joggen ungern eintauschen möchte) und beginnt zu googeln. Vielleicht lügt das Buch? Auf Wikipedia entdeckt sie dann die Anleitung, wie man so eine Hose herstellt. Hört sich ganz einfach an, wenn nur die Sache mit dem Friedhof und dem Stehlen nicht wäre. Legende oder Wahrheit? Kerstin will es gar nicht so genau wissen und plant trotzdem schon den Besuch ins isländische Museum. ;-)
7 Minuten
Kerstin ist heute ein bisschen traurig. Am besten wäre es jetzt, eine schnurrende Katze auf dem Schoß zu haben. Aber sie ist allergisch. Sie findet heraus: dass es vielleicht demnächst eine Lösung dafür gibt. HypoCat ist nämlich gerade in der Entwicklung. Es wird der Katze gespritzt und die ist dann nicht mehr allergen und bringt Kerstin und andere nicht mehr zum Niesen. Sie hofft, dass es wirklich zugelassen wird, damit sie keine Katzenvideos mehr zur Aufheiterung gucken braucht. Sie dreht in der Zukunft dann einfach selber welche! Bis dahin aber: hat sie ja bei Traurigkeit immerhin noch YouTube, ihr Katzen-Kissen. Und Schokolade.
8 Minuten
Kerstin gruselt sich: sie wohnt ja gleich beim Knast. Ob es hier berühmte Ausbrüche gibt, will sie lieber nicht wissen. Stattdessen wirft sie einen Blick hinter andere schwedische Gardinen. Ihr erfahrt etwas über eine Gefängnisinsel hier in Niedersachsen und dann berichtet sie von einem Häftling, der mithilfe von Margarine aus Santa Fu in Hamburg entkommen ist. Um sich zu beruhigen, weil sie gleich am Gefängnis um die Ecke spazieren geht, um die exakte Mauerhöhe zu überprüfen, schaut sie noch kurz im Internet-Shop Deutschlands berühmtesten Knasts vorbei und findet die Sachen dort: ziemlich cool.
12 Minuten
Kerstin spielt Fossilienjägerin. Sie möchte so gerne Astroiten finden, die aussehen wie kleine Sterne. Kerstin findet leider keinen einzigen, dafür aber kleine Sonnenrädchen. Daraus kann man auch gut Ketten basteln. Das haben schon die Steinzeitmenschen gemacht - dann wird Kerstin das doch wohl auch schaffen! Sie erzählt Euch, das Astroiten und Trochiten versteinerte Seelilienstücke sind und dass sie eist auch in Braunschweig gelebt haben. Außerdem hat sie folgenden Link für euch: da könnt ihr sie Euch anschauen: https://de.quora.com/Was-sind-Astroiten/answer/Kerstin-Braunburg?ch=10&share=7970b5fc&srid=Dm49C
10 Minuten
Kerstin steht in ihrer Kombü... äh Küche und schält Kartoffeln. Da fällt ihr ein: der Smut hat doch nicht nur gekocht in der Neuzeit. Sie erzählt Euch, während ihr Essen köchelt, wie die ärztliche Versorgung auf den Schiffen des Mittelalters und der Neuzeit bei uns war. Außerdem glaubt sie weiterhin, dass die Seeleute damals alle betrunken waren - ob sie wollten oder nicht. Und der Smut? Ja, der hat dem Chirurgen tatsächlich bei Operationen geholfen. Das finden Kerstin und der Klabautermann: ziemlich cool!
10 Minuten
Kerstin ist inzwischen zur Landratte mutiert. Trotzdem hat sie noch den Geschmack des Ostseewassers auf der Zunge. Sie möchte Euch darum etwas über gesunkene Schiffe erzählen, einem Wikingerschatz und dem versunkenen Atlantis der Ostsee. Sie will ja auch mal einen Schatz finden - aber keinen Wikingernamen tragen. Außerdem ist sie aufgeregt, denn ein Schiff mit vielleicht unbezahlbarer Ladung wurde letztens gefunden. Sie träumt jetzt auch vom großen Fang! Blöd nur, dass sie weder tauchen noch gut schwimmen kann.
13 Minuten
Kerstin hat noch nie Bernstein gefunden. Weißen Phosphor zum Glück auch noch nicht. Als Nordlicht weiß sie, dass sich beide zum Verwechseln ähnlich sind und sie sammelt zur Sicherheit lieber Muscheln und Donnerkeile. Dann liest sie etwas über den Bernsteinwald und möchte Euch etwas darüber erzählen. Das war nämlich mal ein riesiger, tropischer Urwald, der dafür zuständig war, dass es heute so viel Bernstein an der Ostsee gibt. Hinterher wisst ihr auch, wieviel so ein Gramm Bernstein kostet und dass man ihn an einer Katze rubbeln sollte. Kerstin hat keine Katze und auch keinen Bernstein. Aber wer weiß: vielleicht findet sie ja beides beim nächsten Urlaub an der Ostsee und wird reich und berühmt mit einem Katzen-Bernstein-Selfie.
13 Minuten
Kerstin erzählt Euch etwas über den Fisch des Jahres 2012, der streng genommen gar kein Fisch ist. Es ist ein noch heute existierendes Urzeitwesen, von dem man früher dachte, es hätte neun Augen - an jeder Seite. Es saugt Blut und lebt als Parasit in Flüssen und Meeren. Die Forelle hat sicher Angst vor dem Tier. Auch in der Ostsee wird es hin und wieder gesehen. Es besucht dann das Petermänchen zum Kaffeeklatsch.
12 Minuten
Kerstin will eine Flaschenpost schreiben. Gewidmet: der Bachforelle. Sie traut sich aber nicht, dann landet man bestimmt im Knast. Umweltverschmutzung und so. Sie erzählt Euch, was es mit der ältesten Flaschenpost der Welt auf sich hat. Wer sie gefunden hat und was darin stand. Außerdem wisst Ihr hinterher, warum 30000 Plastikenten zeitweise durch die Meere schwammen und sie hat die Folge eiskalt und stümperhaft beschnitten, weil sie zwischendurch so husten musste.
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