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Die Welt und Wir Archiv

44 Episoden
1 Stunde 17 Minuten
Von der Antike bis heute beschäftigen sich Menschen mit der Persönlichkeit und Unseren uns innewohnenden Möglichkeiten. In der Natur unseres MenschSeins liegt das Bedürfnis zu forschen, zu lernen und wachsen zu wollen. Jedes Kind kommt auf diese Welt ohne einen Zweifel an seine eigene Richtigkeit & mit dem ureigenen Wunsch sich zu entfalten. Wenn wir im Laufe unseres Lebens Erfahrungen machen, dass der Wunsch nach unserer freien Entwicklung uns Vertrauen, Sicherheit & die Zugehörigkeit zu uns nahen Menschen und der Gemeinschaft kostet, lernen wir dass Veränderung und Entwicklung nicht sicher ist. Gegenwärtig existiert über die Humangenetik, Entwicklungsbiologie und Psychologie noch keine Theorie der Persönlichkeitsentwicklung welche die vielfältigen Einflüsse zusammen fassen könnte, die uns prägen. Was die Basis von der Entwicklung unserer Persönlichkeit ist und warum diese etwas Freude und Unserer Freiheit zu tun hat erfahrt ihr in dieser Folge. Wir sprechen mit Euch über die 3 Säulen persönlicher Entwicklung und was wir tun können um persönlich frei zu werden. Ihr erfahrt außerdem alles über das Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung und Identitätsfindung nach E.H.Erikson und warum persönliche Krisen uns wachsen lassen können auf dem Weg, die zu werden, die wir wirklich werden wollen. Wir wünschen Euch viel Freude beim hören.
1 Stunde 13 Minuten
Wir kamen einmal auf diese Welt um lebendig und ein Teil von dieser Welt zu sein. Das Kind in uns hat das nie vergessen. Oft sucht ein Mensch nach dieser Verbindung ein Leben lang. Als Kind ist es für uns elementar wichtig, dass wir in unseren Bedürfnissen erkannt und gesehen werden. Wir kommen mit der Sehnsucht nach unserem Leben und wünschen uns fortwährend in diesem wachsen und groß zu werden. Das innere Kind gehört zu einer Betrachtungsweise innerer Erlebniswelten in der Psychotherapie und symbolisiert dabei alle - teilweise unbewussten - Gefühle, Erlebnisse und Erinnerungen aus der eigenen Kindheit. Welchen Wert die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen unserer frühen Lebensjahre mit sich bringt und wie es uns heute gelingen kann unsere kindliche Verletzlichkeit und unsere Ängste vor Zurückweisung und Verlust zu überwinden und zu transformieren, darüber wollen wir in der heutigen Folge "Über das innere Kind" mit euch sprechen.
1 Stunde 8 Minuten
Wieviel glaubst Du musst Du tun oder Sein um ganz geliebt zu werden? Was müsstest Du Investieren um Was für Wen zu sein? Coabhängigkeit ist etwas, was wir beginnen in unserer frühesten Kindheit zu lernen und wurde ursprünglich in Bezug auf stoffbezogenen Suchterkrankungen, wie der Alkohol – und später, der Drogensucht definiert.Heute wird dieser Begriff zu Recht kritisch betrachtet, stigmatisiert er nahe Menschen und Angehörige von Abhängig gewordenen. Wir sprechen in dieser Episode mit Euch über die emotionale CO:Abhängigkeit und damit über die Vermischung von persönlichen Grenzen in Beziehungen und über die möglichen Folgen von unsicheren und ambivalenten Beziehungserfahrungen unserer ersten Jahre. Insbesondere in den frühen Jahren unseres Lebens, prägen Reaktionen unseres Umfeldes auf unsere Bedürfnisse und Gefühle uns stark. Wenn wir Eltern und nahe Bezugspersonen erlebten, die mit sich Selbst kaum verbunden waren und nur wenig im Reinen mit sich Selbst – so erleben wir als Kind eine für die kindliche Psyche massive Verunsicherung in unserer ersten Bindung. Waren nahe Bezugspersonen für uns nicht verlässlich erreichbar, kann uns darüber hinaus die Erfüllung unserer Grundbedürfnisse nach Schutz, Versorgung, Verbindung, Einstimmung und liebevoller Zuwendung als nicht möglich und damit als nicht sicher erscheinen. Diese frühe Unsicherheit und der grundlegende Mangel an Verbindung zu unseren Wurzeln, prägt uns bis weit in unser Leben hinein umfassend und tief .Wenn Eltern, Ihre Gefühle gemieden haben oder sich nicht gut selbst regulieren konnten, dann erlebten wir in unseren nahen Beziehungen oft verschwommene Grenzen und wurden mit diesen Verbindungsdefiziten dann vor allem eins – nämlich unsicher und abhängig von Ihren Bedürfnissen und Wünschen im Bezug auf uns. Wenn wir nicht gesehen, gehört und gefragt worden sind und in unseren Versuchen für uns Selbst zu wählen sogar durch Liebesentzug bestraft, beschämt, kontrolliert oder abgewertet wurden, sorgt das für einen niedrigen Selbstwert und mangelndes (Selbst) vertrauen in unsere Fähigkeiten und Liebenswürdigkeit. In der Natur des Menschen liegt es, dass der Mangel an Verbindung zum Aussen uns dazu veranlasst, stärker in die Kontrolle und Anpassung ans Aussen zu gehen. Stresskreisläufe werden so schon früh in unseren Körpern ausgelöst und führen im späteren Leben dazu, dass wir Beziehungen als nicht sicher erleben und immer wieder alte Abhängigkeiten wählen. Co:Abhängigkeit hat viele Gesichter, im Kern geht es immer wieder um die Sehnsucht nach wirklicher Sicherheit in Beziehung. Und darum , Abwertungen, Verletzungen und ein Verlassen Werden durch den Anderen zu vermeiden. Wir wünschen Euch schöne Erkenntnisse beim zuhören *
1 Stunde 30 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit dem wunderbaren Lucas Reiber über Konsum. Mit einer rasant steigenden Weltbevölkerung und steigendem Wohlstand wächst der Konsum in der Welt. Allein in den letzten 100 Jahren hat sich die Weltbevölkerung fast vervierfacht.Und jeder der aktuell über 7 Milliarden Menschen hat grundsätzlich und theoretisch die gleichen Bedürfnisse hinsichtlich Nahrung, Bildung und Versorgung. Doch was zieht dieser Konsum nach sich und welchen hohen Preis sind wir am Ende bereit zu zahlen wenn es um den massiven Raubbau an den natürlichen Ressourcen unsere Erde geht und an den menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen vieler Produktionsländer. Wir alle kennen das Erlebnis im Angesicht der Größe und Schönheit der Natur - dem Meer, den Bergen oder einem ursprünglichen Wald etwa - in Staunen und Ehrfurcht zu verfallen. Natur berührt uns, wenn wir es zulassen. Zerstören wir diesen wunderschönen Planeten, dann zerstören wir unsere Lebensgrundlage. Und dennoch tun wir seit Beginn der industriellen Revolution nichts weniger: wir produzieren und konsumieren immer mehr und vernichten Natur und Arten wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. So zerstören wir in diesem Zuge unseren Planeten in bisher nie dagewesenem Maße. Und scheinen dabei nur schwerlich zu begreifen, dass wir an dem Ast sägen auf dem wir sitzen. Warum wir dringend ein Umdenken benötigen, was jeder Einzelne tun kann und welcher politische Wandel einen Anfang sein könnte um den Kollaps unseres Systems zu verhindern, darüber wollen wir heute mit Euch und unserm großartigen Gast sprechen.
1 Stunde 11 Minuten
Warum bleiben wir oftmals bei den Gewohnheiten und Menschen die uns nachweislich nicht gut tun? Wieso fällt es uns eigentlich so schwer, uns von alten Emotionen und Erfahrungen zu lösen? Nichts im Leben hält uns so sehr auf und bereitet uns solche Schwierigkeiten, wie die mangelnde Fähigkeit loszulassen. Warum das Loslassen essentiell wichtig ist für unsere Leben, es unsere Beziehungen verbessert und wie wir so zu einer immer größer werdenden Lebendigkeit und Authentizität kommen können, darüber sprechen wir in der heutigen Folge von Die Welt und wir.
1 Stunde 25 Minuten
Ein bekannter Psychologe und Philosoph hat einmal gesagt: "Man kann nicht nicht kommunizieren." Wir möchten mit Euch darüber sprechen, wie Kommunikation uns in unterschiedlichen Umständen gelingen kann. In den Beziehungen zu unseren Kindern, zu unseren Beziehungspartnern, zu unseren Eltern, dem Arbeitsumfeld und im Alltag. Wie sehr hat sich unsere Kommunikation mit dem digitalen Zeitalter verändert und was ist hinderlich für eine gelungene Kommunikation? In dieser Folge gehen wir auf die Suche nach Möglichkeiten wie wir diese Hindernisse möglicherweise umschiffen können und wollen uns darüber auseinandersetzen, warum politische und mediale Kommunikation ihre Tücken hat. Und nicht zuletzt geht aller Kommunikation mit Personen im Außen die Kommunikation mit uns Selbst voraus. Wie sehr also die Beziehung zu uns Selbst, unsere innere Reife und Verbindung einen verbesserte Kommunikation zur Folge haben kann, darüber und über vieles mehr wollen wir in der heutigen Folge von die Welt und Wir mit Euch sprechen.
1 Stunde 9 Minuten
Wie leicht gelingt es Euch Eure persönlichen Grenzen zu fühlen und zu vertreten? Könnt Ihr jedem Eurer Gefühle erst einmal unvoreingenommen und offen begegnen ? In dieser Episode dreht sich alles um die Geschichte unserer persönlichen Grenzen und Abgrenzung und warum Abgrenzungfähigkeit sogar Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und Liebe fördern kann. Machten wir in unseren frühen Jahren und darüber hinaus die Erfahrung, dass unsere Bedürfnisse und Wünsche nicht gesehen, gehört oder Berücksichtigung erfahren konnten , wurden wir sogar für Autonomie - Bestrebungen , unsere gesellschaflichen Markierungen oder unser „ Anders – Sein“ bestraft oder beschämt - so werden wir als erwachsene Menschen heute, verständlicher Weise, immer wieder Schwierigkeiten mit der Vermischung unserer Grenzen und Ängsten haben. Wenn wir also einmal lernten, dass Nähe, Verbindung und Zugehörigkeit bedeutete, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse für Andere zurückstellen müssen um Liebe oder Zugehörigkeit zu verdienen, – dann verlieren wir den Überblick über unsere Gefühle. Ihr erfahrt ausserdem, warum unsere Grenze zunächst einmal nicht mehr und nicht weniger ein Ausdruck unserer Möglichkeiten ist. Unsere Grenzen steht für sich und ist unabhängig vond er ( emotionalen) Reaktion unseres Gegenübers. Sie erzählt und informiert zunächst nur, was ich gewillt bin zu tun, was ich annehmen werde und was nicht. Wir dürfen dabei bei uns bleiben und können offen werden für die Grenze unseres Gegenübers. Wir wünschen Euch viel Spass und Erkenntnisse beim hören dieser Folge und glauben fest daran. An der Achtung unserer Grenzen können wir gemeinsam wachsen und heilen. Wenn wir wollen.
1 Stunde 6 Minuten
m Kern unserer Menschlichkeit sind wir seit jeher soziale Wesen, die sich nach Zugehörigkeit und Anbindung sehnen um uns ganz angenommen, wertvoll und sicher zu fühlen. Nur folgerichtig, dass wir versuchen Vereinzelung versuchen zu vermeiden, die uns Menschen in unserer Natur als existenziell bedrohlich erscheint. Die Umstände der aktuellen Pandemie und das social distancing führt nicht nur zu einer plötzlichen, körperlichen Abstandsregel, sondern auch schnell zu einer emotionalen Distanzierung für viele Menschen. Die Veränderungen sind aktuell und global für unser Gefühl und Verständnis von Gemeinschaft & familiären Zusammenhalt eine emotionale Herausforderung für viele von uns. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, Einsamkeit betrifft Menschen jeden Alters und das nicht nur vor Corona.In diesen Zeiten können wir noch nicht absehen welche Tragweite diese Krise für Menschen hat die kulturell, situativ, religiös und durch soziale- und sozioökonomische Umstände Einsamkeit und mangelnde Anbindung an unsere Gesellschaft erfahren. Wie gehen wir mit den Lebensumständen um, die uns in eine nicht gewählte Emotion von Verlassenheit und Kontaktverlust bringt? Wie können wir Wege finden, die uns zurück in die Nähe und Verbindung führen? Ganz persönlich sprechen wir mit Euch darüber, warum ein Weg von der Einsamkeit über den Umgang mit dem Allein -Sein oft in die Verbindung führt.
1 Stunde 17 Minuten
Die Welt und Wir - das sind Ana und Steffen - sind Angehörige der gebildeten, vielleicht intellektuell zu bezeichnenden gehobenen Mittelschicht. Und wir sind beide weiß. Und natürlich sind wir beide lange Zeit davon überzeugt gewesen, dass wir aktiv mit Rassismus nichts zu tun haben. Bis uns die immer sichtbarer gewordenen Konflikte über Rassismus, die sogenannte Flüchtlingsdebatte und vor allem Tupoka Ogettes Buch „Exit Racism“ und andere Literatur und Vorträge zum Thema zum Nachdenken gebracht haben. Deutschland hat ein Rassismus Problem. Unsere gesamte, sogenannte westliche Perspektive auf die Welt wurzelt tief in der Geschichte des Rassismus. Weiße Menschen sind es nicht gewöhnt mit Rassismus und Ihren innewohnenden Privilegien konfrontiert zu werden. Die Idee eines offensichtlich als Rassisten gekennzeichneten offen bösartigen, glatzköpfigen Prototypen herrscht für viele noch vor und sorgt dafür, dass wir den gegenwärtigen rassistischen Status Quo unserer Gesellschaft nicht verlassen. Die realen Fakten zeigen jedoch, dass unsere Welt institutionell und auch strukturell auf den persönlichen Ebenen der menschlichen Begegnungen von Rassismus tief durchdrungen ist. Hier nicht sensibilisiert zu sein , bei all dem potentiell verfügbaren Wissen, ist eine Entscheidung nicht umdenken zu wollen. In der heutigen Folge über weißes Privileg begrüßen wir die wunderbare @annabellemandeng Schauspielerin, Moderatorin, Synchronsprecherin und sprechen mit Ihr über die Handlungsmöglichkeiten die mit Privilegien einhergehen über die Macht der Sprache und das Dilemma der aktuell oberflächlichen Rassismusdebatte. Wir haben verstanden, dass es nicht reicht, zu denken, man sei nicht rassistisch. Sondern das der einzige Weg, um einen Anfang für eine Veränderung zu erreichen der ist, zu handeln und sich durch tatsächliche konkrete Handlungen antirassistisch zu verhalten, haben wir uns entschlossen wiederholt Folgen zum Thema Rassismus mit Experten zum Thema zu machen. Denn wir haben Lern - und Nachholbedarf.
53 Minuten
Wie verletzlich können Wir uns eigentlich einander zeigen wenn es um uns und unsere Bedürfnisse geht und wovor haben Wir Angst wenn wir uns offenbaren? Gesamtgesellschaftlich haben wir uns in vielen Lebensbereichen darauf geeinigt, „nicht zu viel gucken“ zu lassen. Oder durch ein möglichst starkes, vermeintlich abgegrenztes Auftreten, weniger Verletzlich zu sein. Können wir uns wirklich entscheiden, Verletzungen gänzlich zu vermeiden oder sogar immun zu werden? In dieser Episode erfahrt Ihr, Warum Mut und Authentizität vielleicht sogar die wichtigsten Voraussetzungen für echte Nähe und Verbindung sind und warum die überzeichnete oder entgrenzte Offenbarung oftmals eher Maske oder sogar Mittel zum Zweck sein können und diese uns nicht einander näher zu bringen vermögen. Wenn wir die Angst verlieren das zu äußern was uns ausmacht, für das zu stehen und zu sorgen was wir als Mensch brauchen - entsteht Klarheit , Nähe und Verbindung in unseren Beziehungen und in unserem Wirken. Verletzlichkeit ist die Brücke zu echter Verbindung.Sie kann uns lehren, klar zu werden mit uns Selbst und lässt uns frei werden von Schuld und Scham.
1 Stunde 13 Minuten
Ein schlauer Mann hat einmal gesagt: "Das Gegenteil von Sucht ist nicht clean zu sein, sondern in Verbindung zu sein - mit sich Selbst und der uns umgebenden Welt." In anderen Worten: präsent zu sein. Nun sind wir als gesamte Gesellschaft so vernetzt wie nie zuvor. Dennoch sind wir gesamtgesellschaftlich noch nie in einem so hohen Maße unverbunden gewesen - sowohl miteinander als auch mit unseren eigenen Bedürfnissen. Und somit sind wir folgerichtiger Weise vermutlich die süchtigste Ausformung der Menschheit aller Zeiten. Süchtig nach Drogen, nach Sex, Arbeit, nach Medien und Macht, nach Anerkennung oder was uns sonst scheinbaren Sinn zu versprechen vermag, um unsere nichtbefriedigten Bedürfnisse zu substituieren. Was unsere nicht substanzbezogenen oder stofflichen Süchte unterstützt und befördert, was Abhängigkeit mit akuten und transgenerationalen Traumata zu tun hat und wie wir es schaffen können ein gesünderes, angebundenes Leben zu führen, darüber wollen wir in der heutigen Episode von "Die Welt und Wir" mit Euch sprechen.
1 Stunde 14 Minuten
Was wäre, wenn Verantwortung im Ursprung ein Zeichen von Respekt, Fürsorge, Schutz und Freiheit wäre? Verantwortung mag für viele schwer anklingen. Vielleicht kann Verantwortung etwas ganz anderes sein, als eine Bürde und vielmehr ein Weg in eine andere Selbstbestimmung und eine freiere Gesellschaft. Wir sprechen mit Euch in dieser Episode wie frei und sicher wir werden können, wenn wir Verantwortung für uns übernehmen indem wir uns unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zuwenden, sie anerkennen und ihnen Raum geben. Wieviel sicherer und freier könnten wir uns in unserer gesellschaftlichen - menschlichen Diversität begegnen, wenn es uns tatsächlich gelingt, Verantwortung für unser eigenes Handeln und Verantwortung für die Welt zu übernehmen in der wir leben? Verantwortung wäre dann sehr wahrscheinlich ein Segen ohnegleichen für diesen Planeten: Politiker, die sich ihrer Verantwortung den Bürgern und demokratischen Werten gegenüber entsprechend verhalten. Oder aber Menschen aus der Hochfinanz und Wirtschaft die sich sowohl ihren Angestellten als auch der Umwelt und diesem Planeten gegenüber verantwortlich und ethisch zeigen. Und nicht zuletzt die Medien - von Journalismus über Kunst und Kultur bis zur Unterhaltungsbranche - die sich ihrer Verantwortung stellen könnten als Abbild unserer Gesellschaft und als gesellschaftsbildender Körper. Verantwortung kann dann bedeuten, vereint und eigenständig dafür einzutreten, was Verständnis und Empathie, was Wissen und den Schutz der Würde eines jeden Einzelnen und allen Lebens zur Folge haben könnte. Etwas, was Verbindung schafft vor Trennung, Wirkliche Gemeinschaft vor Isolation. Etwas, das Missstände klar und deutlich aufzeigen kann und Handlung und Mitgefühl füreinander anregt.Und so vermuten wir, dass Verantwortung etwas ist, wovon wir im Besten Sinne mehr gebrauchen könnten.
1 Stunde 11 Minuten
Im Laufe unseres Lebens erlebt jede(r) dritte, nach offiziellen Angaben, mindestens einmal eine depressive Episode. In Deutschland allein bedeutet das 5,3 Millionen Menschen in einem Jahr. Darüber hinaus gelangen Menschen in ihrem Leben ein oder mehrmals an einen Punkt, an dem es wirkt, als wäre alles hoffnungslos und ausweglos.Ein Zustand größtmöglicher Verzweiflung, gepaart mit tiefer Trauer und einem Gefühl der scheinbar vollkommenen Lähmung und Hoffnungslosigkeit. Bei manchem kommt es zu dieser Sinnkrise und vermeintlichen emotionalen Endstadium durch einen großen verlorenen Kampf - um eine geschäftliche Situation, um die Folgen von chronischer Überbelastung, den Erhalt einer Beziehung oder durch den Verlust eines lieben Menschen oder ähnliche dramatische Erlebnisse. Auch unaufgearbeitete traumatische Erlebnisse innerhalb unserer (frühen) Bindungen und die chronische Erschöpfung unserer Leistungsmaxime können uns tief in einen Strudel der Verzweiflung führen. Wenn es dem oder der Einzelnen nicht gelingt, sich aus diesem Zustand der Lähmung heraus zu orientieren, so sprechen wir von einer manifesten Depression. Niemand lädt sich einen solchen Zustand absichtlich in sein Leben ein und es liegt in der Natur unseres MenschSeins, zu versuchen jedweden Schmerz, sofern möglich, zu umgehen und zu vermeiden. Und dennoch bergen diese Momente die Möglichkeit in sich, mit großer Erkenntnis und innerlich erweitert aus ihnen hervorzugehen. In jedem Drehbuch gerät die Hauptfigur kurz vor dem Ende noch einmal in eine existentielle Krise, aus der sie dann bestenfalls so gestärkt hervorgeht, dass sie schlussendlich das heiß ersehnte Ziel erreichen kann. Wir wollen in der heutigen Folge aufzeigen, welche Möglichkeiten wir haben, mit den tiefsten Krisen umzugehen. Welche Wege,Perspektiven und Angebote zur Hilfe es für Menschen in extremen Krisensituationen gibt - auch für deren Angehörige, die oft nicht wenig unter den Gemütszuständen des geliebten Anderen leiden.Die dunkle Nacht der Seele birgt die Möglichkeit zur Bewusstmachung unserer Dunkelheit.Wahrlich weise wird der, der das Dunkle kennt. Wieviel unsere Möglichkeiten und Chancen in Momenten großer Verzweiflung stecken können, darüber wollen wir in der heutigen Episode von die Welt und wir mit Euch sprechen.
1 Stunde 6 Minuten
Neben der Tatsache, dass dieser Planet schon immer ein Ort voller Wunder, Freude, täglich neuer Möglichkeiten und Abenteuer ist, so ist diese Welt auch ein Ort des Streits, der Zerstörung, der Kriege und der Vernichtung. Sowohl im zwischenmenschlichen als auch im globalen Kontext fällt es der Menschheit offensichtlich extrem schwer, sich von der Vergangenheit zu lösen und mit einem verzeihenden Blick im hier und jetzt eine neue Zukunft im Guten miteinander zu entwerfen. Und es ist eindeutig: je größer das empfundene Leid ist, das jemandem angetan wurde, desto schwerer scheint es, zu vergeben. Und dennoch ist dem leidgeprüften durch sein festhalten an Groll, Rachegedanken und Vorwürfen nicht geholfen. Im Gegenteil.Wir beschäftigen uns in dieser Episode mit den Rahmenbedingungen von Aussöhnung und tatsächlichem Frieden und warum wir zwar darum bitten können, es möge uns verziehen werden, wir es aber nicht einfordern sollten. Wir sprechen mit Euch darüber welchen emotionalen Wandel wir benötigen um zu vergeben und was verzeihen eigentlich ist. Ihr erfahrt, was uns hilft unseren Frieden zu machen und wie uns Vergebung möglicher Weise gelingen kann.Viel Freude beim zuhören.
1 Stunde 6 Minuten
Hand aufs Herz: Wie gut gelingt es Euch, gut zu Euch zu sein und Euch zu lieben? Worauf gründet sich unsere uneingeschränkte Liebe zu uns Selbst und schenken wir sie uns wirklich frei und vorbehaltlos auch in schlechten Zeiten? Wir sprechen in dieser Folge mit Euch über die Basis von Liebe und warum Selbstvertrauen etwas ist, was unsere verlässliche Zuwendung und die Tat braucht. Auch darüber, warum authentische Selbstfürsorge und die Anbindung an unsere Bedürfnisse und Wünsche gerade in diesen Zeiten Wegbereiter für echte Geborgenheit und Liebe sind. Wir sprechen in dieser Folge außerdem darüber was das Selbst ist und was wir unter dem Begriff Liebe verstehen. Was die Bedingungen für unsere Selbstliebe sind und wie Selbstliebe all unsere Beziehungen maximal verbessern kann. Und Schlussendlich wollen wir euch Möglichkeiten, Wege und Beispiele aufzeigen, wie es gelingen kann, Selbstliebe & Selbstfürsorge aufzubauen.