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Die Welt und Wir Archiv

44 Episoden
60 Minuten
Laut der Aussage des römischen Gelehrten Cicero ist "Dankbarkeit nicht nur die Größte aller Tugenden, sondern auch die Mutter aller anderen". Was bedeutet Dankbarkeit für uns und für unsre Gesellschaft? Kann man Dankbarkeit erlernen und trainieren? Was passiert mit uns, wenn wir uns dankbarer fühlen? Dankbarkeit ist eine alleinstehende Emotion die wir für Uns noch entdecken dürfen. Sie verschiebt unseren Fokus auf das Leben grundlegend und kann uns, unabhängig woher wir kamen, eine Brücke aus der Angst in unsere Lebendigkeit und Unabhängigkeit sein. Wie Dankbarkeit ganz konkret das Leben eines jeden Einzelnen bereichern kann, der in ihr wächst und wie sehr sie eine positive Kraft ist, die zu einer großen Veränderung für uns persönlich und in der Folge für die ganze Welt führen kann, darüber sprechen wir in der heutigen Folge von die Welt und Wir.
1 Stunde 7 Minuten
Wut gehört zu den sogenannten Basis-Emotionen des Menschen und ist, neben Trauer, Freude und vielen anderen Emotionen ein Ausdruck der menschlichen Natur. In diesen Tagen und nach nun fast 1 Jahr Pandemie durch Covid 19. zeigen sich Wut und Aggression uns in unserer Gesellschaft immer offener. Wir erleben die sich entladenen Agressionen aktuell medial und auch im alltäglichen Leben. Blicken wir in unsere eigenen Erlebnisse und unsere Geschichte mit der Wut, können wir feststellen: kaum jemand hat gelernt, mit Wut wirklich konstruktiv umzugehen. Wir sprechen mit Euch in dieser Folge von Die Welt und Wir über die psychologischen und körperlichen Umstände von Wut und wie uns gelingt, den Botschaften unserer Wut Rechnung zu tragen. Auch darüber, warum ungerichtete Wut, Zorn und Agressionen uns unweigerlich stärker trennen werden von dem, was wir uns wünschen. Ihr erfahrt außerdem, was der Unterschied zwischen Aggression und Wut ausmacht und warum gerichtete Wut im Gegenzug sogar die unbedingte Voraussetzung für die Veränderung zum Guten - die Basis für den Wandel ist, der notwendig ist. Es gibt zahlreiche Beispiele von Menschen, die ihre Wut über bestehendes Unrecht äußerst positiv umgesetzt haben: allen voran Menschen wie Gandhi oder etwa Martin Luther King, Nelson Mandela und Mutter Theresa uvm. Wenn es uns gelänge, unsere Wut zu betrachten und in einen positiven Impuls umzusetzen, könnte das weit greifende Auswirkungen auf unser Zusammenleben und unseren Umgang mit diesem Planeten haben. Wir haben das in diesen letzten Jahren und Tagen mit der Klimadebatte, dem Diskurs über Menschenrechte und Flüchtlingsströmen erlebt und sind gesamtgesellschaftlich aufgefordert Entscheidungen zu treffen und unsere Wut konstruktiv und solidarisch zu nutzen. Wie das für jeden Einzelnen gelingen kann, darüber sprechen wir in der heutigen Folge.
54 Minuten
Weltweit haben wir ein außergewöhnliches Jahr hinter uns gelassen und für viele bedeuteten die Umstände der letzten Monate radikale Veränderung unserer Gewohnheiten, unserer sozialen Kontakte, gesundheitliche Herausforderungen, Verluste und auch die Möglichkeit viele, neue und auch schöne Erfahrungen zu machen. Wir freuen uns sehr mit Euch heute über den Neubeginn zu sprechen. In dieser Episode erfahrt Ihr, was uns den Neubeginn oft erschwert, warum der Mensch das Neue meidet und wie uns Veränderung & Neues gelingt. Wir besprechen, warum Veränderungen von der lebendigen Kontinuität lebt und warum ein Neubeginn auch immer die Entscheidung & neue Perspektive braucht, um ein wirklicher Anfang für den Wandel zu sein, den wir uns für unser Leben wünschen.
1 Stunde 7 Minuten
Vielleicht ist das Wort "Krise" das medial am häufigsten bemühte Wort im Jahr 2020. Anfang diesen Jahres brachte Covid-19 eine grosse und bedrohliche Unbekannte in die Mitte unsere Gesellschaft, die auf einmal die ganze Welt in Ihren Gemeinschaften massiv getroffen und in Atem gehalten hat. So uneinig wir uns als Weltengemeinschaft immer wieder sein mögen - im Kern zeigte uns diese Krise wichtige strukturelle Probleme unserer Gemeinschaften auf und stellt jedem Einzelnen grundsätzliche Fragen zu unseren Werten und Wünschen für dieses Leben. Diese Zeiten sind turbulent und sie bewegen uns Alle. Sie betreffen jeden Einzelnen und fordern uns auch auf Verantwortung zu übernehmen und über uns Selbst hinaus zu wachsen auf die ein oder andere Weise. Warum Krisen immer ein fundamentaler Bestandteil der Evolution waren und auch heute noch eines jeden Lebens sind , warum die Krise und Wachstum Hand in Hand gehen und sie sogar in die Freiheit und neue Wahlmöglichkeiten führen kann, das möchten wir mit Euch in dieser Episode gerne besprechen. Wir besprechen auch, wie wir grundsätzlich lernen können, durch Krisen Kraft und Sinn zu gewinnen und wie es uns gelingt ihr die Macht über uns zu nehmen.
1 Stunde 26 Minuten
Trauma - was ist das eigentlich? In unserem Wortschatz scheint der Traumabegriff schon so sehr angekommen wissen wir aber oft gar nicht, was wir genau mit "traumatisch" meinen. Wir sprechen mit Euch in dieser Episode über die Umstände von Traumata, die Traumaformen und die (therapeutischen) Aufarbeitungsmöglichkeiten. Dabei kommen wir nicht an unserem Gehirn vorbei, welches uns Millionen von Jahre bis heute hat überleben lassen. Eine traumatische Erfahrung ist ein Erlebnis, dass uns an den Rand unseres persönlichen Fassungsvermögens bringt und in unserem Gehirn – durch die Rückmeldung unserer Sinne und Eindrücke - das wohl ältste Hirnarreal aktiviert. Können wir diese Erlebnisse und tiefe psychische Erschütterung nicht angemessen aufarbeiten, verursachen diese in der Folge chronische Überforderungen unseres angeborenen, biologischen Stresssystems. Wir fragen uns warum wir gesamtgesellschaftlich so grosse Schwierigkeiten haben mit Trauma und Traumaaufarbeitung umzugehen und sprechen über die verschiedenen Arten von Traumatisierungen ohne zu explizit (traumasensibel) zu sein. In dieser Folge erfahrt Ihr ausserdem Was Trauma ist Was fight or flight in Uns mobilisiert Alles über die verschiedenen Traumaformen Warum Traumata nicht verglichen oder verallgemeinert werden können Warum das Entwicklungtrauma mehr Menschen betrifft, als wir annehmen Wie die Verarbeitung von Traumata möglich werden kann Warum Sinn und eine mögliche Perspektive uns Flügel verleiht in der Aufarbeitung von Traumata. Wir freuen uns sehr über Euer feedback.
1 Stunde 31 Minuten
Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis für eine Gottesexistenz und doch betrachten sich gut 80% der Weltbevölkerung als religiös. Wenn es etwas gibt, das fast alle Religionen dieser Welt verbindet, dann sind es drei Dinge: Der Glaube, der offene Fragen schließt, die Gemeinschaft und das Ritual. Alle drei lösen im Hirn neurologische Effekte aus, die sich messen lassen. Warum wahre Religion verbindet, wieso Religion leider immer wieder mit dem Streben nach Macht einhergeht und wie sie im Kern dennoch immer das Beste will, darüber sprechen wir in dieser Folge von Die Welt und Wir.
1 Stunde 13 Minuten
Scham ist die äußerst schmerzhafte Erfahrung zu glauben, dass wir fehlerhaft sind und deswegen keine Liebe verdienen. Während Scham unser Selbstverständnis als Mensch untergräbt, entsteht Schuld als Folge unseres Handelns. Warum Scham und Schuld sinnvoll sind und wofür wir uns alle täglich schämen, darüber möchten wir mit Euch sprechen. In der heutigen Episode von Die Welt und Wir geht es um die Wege wie wir Schuld auflösen und der Scham entwachsen können und warum uns beide die Richtung zu einem ehrlicheren, authentischeren Umgang mit uns selbst aufweisen.
1 Stunde 14 Minuten
Essen ist eines unser elementarsten Grundbedürfnisse. Essen bewegt uns alle. Unsere Nahrung ist weltweit zu einem mächtigen Wirtschaftsfaktor geworden und Dünn, schlank oder mager zu sein, gehört zu den Statussymbolen der ökonomisch privilegierten. Durch alle gesellschaftlichen Schichten haben wir ein äußerst gespaltenes Verhältnis zu unserer Ernährung und in der Folge zu unserem Äußeren. Viele Menschen erliegen dem Wahn, sich der äußerlichen Perfektion immer mehr annähern zu wollen. Unsere Selbstoptimierungsdrang unterteilt Essen in gut und schlecht. Diät jagt Diät und vor allem senden wir uns dadurch wiederholt das Signal: So, wie wir sind, sind wir in keinem Falle gut genug. Diäten verspricht den Weg zur Freiheit, zu größerem beruflichem, sexuellem und gesamtgesellschaftlichem Erfolg. Diese Konzentration auf das Äußere entfernt uns immer weiter von unserer Innerlichkeit und von unseren tatsächlichen Zielen und Wünschen. Wie wir grundsätzlich zufriedener werden können, was es mit dem sogenannten intuitiven Essen tatsächlich auf sich hat und wie wir zu einer natürlichen Ernährung im besten und umfassendsten Sinne zurückkehren können, darüber sprechen wir mit Euch in der heutigen Folge mit der großartigen Ernährungswissenschaftlerin und Traumatherapeutin Petra Schleifer.
1 Stunde 9 Minuten
Ein Leben ohne Misserfolg - gibt es das eigentlich? In unserer Kultur ist das Scheitern ultimativ negativ behaftet und ein persönlicher Misserfolg wiegt schwer. Ist Scheitern vielleicht sogar die Bedingung für notwendige Veränderung und scheitern wir nicht eigentlich alle täglich? Wie wir aus unseren Fehlschlägen lernen können um einen Umgang mit dem Scheitern zu finden, das klären wir in dieser Folge.
1 Stunde 13 Minuten
Wann fühlen wir uns mächtig? Und wann ausgeliefert? Was macht die Flucht vor dem Gefühl der Ohnmacht mit uns als Gesellschaft? Und was können wir tun, um zu einem weitestgehend selbstbestimmten Leben zu gelangen - jenseits der Pole von Macht und Ohnmacht? Darüber sprechen wir in unserer Episode 4…
1 Stunde 12 Minuten
Die Angst vor dem Verlust der persönlichen Freiheit ist zur Zeit ein großes Thema. Der Österreichische Psychologe Viktor Frankl hat einmal gesagt "Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum haben wir die Freiheit und die Macht, unsere Reaktion zu wählen." Eine schöne Form der Freiheit, wenn man sie erreicht... Wir Leben in der sogenannten freien westlichen Welt - aber wie frei sind wir tatsächlich? Wieviel Freiheit Anderer schränken wir womöglich ein? Und was können wir tun um zu größerer Freiheit zu gelangen - sowohl als Individuum als auch als Weltgemeinschaft? Darüber sprechen wir in dieser Episode.
1 Stunde
Oft heißt es, die Hoffnung sei das letzte, was uns bleibt. Was unterscheidet Wunsch und Hoffnung und was bedeutet es zu hoffen insbesondere in Zeiten der Krise? Warum Hoffnung eine Entscheidung sein kann und schlussendlich unser Leben sogar bereichert, darüber sprechen wir in unserer heutigen Folge…
1 Stunde 19 Minuten
Der Fall um einen der größten Schlachtbetriebe Deutschlands hat uns so nachhaltig beschäftigt, dass wir in dieser Folge den Zusammenhang zwischen Fleisch, Gier und der Macht der Großen Aktiengesellschaften beleuchten wollen. Das Prinzip der Gier ist verantwortlich für die Zerstörung von gesamten Ökosystemen weltweit. Hinzu kommt die absurde Idee, dass das Wachstum dieser Großkonzerne unendlich möglich wäre. Dies hat unglaublich zerstörerische Auswirkungen auf uns als gesamte Gesellschaft und Weltgemeinschaft. Wir wollen euch dazu anregen darüber nachzudenken, welche Auswirkungen dies sind und was wir dem konkret entgegen halten können. Für uns, unsere Kinder und den Erhalt unseres schönen Planeten.
1 Stunde 17 Minuten
Wie sähe es in einer Welt aus in der wir einander Vertrauen? Vermutlich friedlich, wesentlich entspannter, liebevoller, schöner und gesünder als wir es heute erleben. Vertrauen beginnt vor allem bei jedem Einzelnen selbst. Wann Vertrauen im Sinne des Urvertrauens entsteht, wie wir Selbstvertrauen erlernen, Vertrauen verlieren und wiedergewinnen können und welche transformierende Kraft einem von Vertrauen geprägten Leben grundsätzlich innewohnt, darüber wollen wir in der heutigen Episode von die Welt und Wir sprechen.
1 Stunde 23 Minuten
Aufgrund der neusten Ereignisse haben wir uns entschlossen über Rassismus zu sprechen. Mit einem alten Freund, der weiß wovon er spricht. Wir haben gelernt, dass es Rasse tatsächlich nicht gibt. Wo Rassismus herkommt und wie wir ihm begegnen können. Und am Ende führt uns dieses Gespräch zu einem versöhnlichen Ausblick, der Hoffnung macht.