Fuß in der Tür - Der Podcast für Urbane Praktiker*innen Archiv
36 Episoden
55 Minuten
In dieser Sonderfolge von „Fuß in der Tür" sprechen Heimo Lattner und Rebecca Wall anlässlich der Berlin-Wahl am 20. September 2026 mit drei Gäst:innen über zivilgesellschaftliche Strategien für eine sozial- und klimagerechte Stadtentwicklung. Amelie Cassada (Kampagne „Wählen gegen Leerstand") fordert die systematische Erfassung und Vergesellschaftung leerstehender Gewerbe- und Büroflächen, Jacques Chlopczyk (BerlinZusammen) stellt die fünf transformativen Forderungen der Kampagne zu Mieten, ÖPNV, Bildung und Teilhabe sowie die parteiübergreifende Ansprache von Direktkandidierenden und Wähler*innen vor und Emiko Gejic (Urbane Praxis e.V.) plädiert für die politische Anerkennung urbaner Praxis als eigenständiges Planungsinstrument. Im Gespräch wird deutlich, wie eng Leerstand, Mietenkrise und der Zustand der Demokratie zusammenhängen, und warum Beteiligung, Vertrauen und langfristige, von Fördermitteln unabhängige Strukturen als Schlüssel gegen wachsenden Rechtsruck und Politikverdrossenheit gesehen werden. Die drei Gäste sind sich einig: Die Wahl ist ein wichtiger Wendepunkt, doch die eigentliche Arbeit – Haustürgespräche, runde Tische, die Aktivierung leerstehender Räume – geht unabhängig vom Wahlausgang weiter.
58 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Anuscheh Amir-Khalili vom Flamingo e.V.
Wer hat das Recht, einen Ort zu gestalten – und wer das Recht, in ihm zu trauern? Urbane Räume sind nie neutral: Sie spiegeln wider, wessen Bedürfnisse zählen, wessen Wissen sichtbar wird und wessen Verluste kollektiv anerkannt werden.
Seit 2019 betreut Flamingo den transkulturellen Gemeinschaftsgarten „Hevrîn Xelef" in Berlin-Neukölln. Benannt nach der 2019 ermordeten kurdischen Politikerin und Frauenrechtlerin Hevrin Khalaf, ist er ein Ort zum gemeinsamen Gärtnern, zum Trauern in Gemeinschaft und zur Selbstorganisation – und ein Ort, an dem Wissen über Heilkräuter geteilt wird: von und mit Frauen, die dieses Wissen aus allen Teilen der Welt mitgebracht haben.
Mit Anuscheh sprechen wir darüber, wie ein Garten mitten in der Stadt zum Schutzraum, Gedenkort und Ort feministischen Widerstands geworden ist.
Wer hat das Recht, einen Ort zu gestalten – und wer das Recht, in ihm zu trauern? Urbane Räume sind nie neutral: Sie spiegeln wider, wessen Bedürfnisse zählen, wessen Wissen sichtbar wird und wessen Verluste kollektiv anerkannt werden.
Seit 2019 betreut Flamingo den transkulturellen Gemeinschaftsgarten „Hevrîn Xelef" in Berlin-Neukölln. Benannt nach der 2019 ermordeten kurdischen Politikerin und Frauenrechtlerin Hevrin Khalaf, ist er ein Ort zum gemeinsamen Gärtnern, zum Trauern in Gemeinschaft und zur Selbstorganisation – und ein Ort, an dem Wissen über Heilkräuter geteilt wird: von und mit Frauen, die dieses Wissen aus allen Teilen der Welt mitgebracht haben.
Mit Anuscheh sprechen wir darüber, wie ein Garten mitten in der Stadt zum Schutzraum, Gedenkort und Ort feministischen Widerstands geworden ist.
59 Minuten
Gäste: Poligonal (Christian Haid und Lukas Staudinger)
Wer welche Geschichte(n) wem erzählt, ist eine Frage von (politischer) Macht und Hegemonie. Welche Geschichten werden tradiert, welche gelöscht? Wie wird alternatives Wissen über Stadt produziert und politisch wirksam? Wie formen hegemoniale Narrative unser Verständnis von Raum, und wie lassen sich queere, feministische und nicht-normative Perspektiven als gestaltende Raumpraktiken sichtbar machen? Wie kann das lustvolle und emotionale Potential von Räumen bestehende Stadtentwicklungs- und Erinnerungspraktiken irritieren, öffnen und transformieren und welches Demokratisierungspotenzial tragen Gegen-Erzählungen in sich?
Wer welche Geschichte(n) wem erzählt, ist eine Frage von (politischer) Macht und Hegemonie. Welche Geschichten werden tradiert, welche gelöscht? Wie wird alternatives Wissen über Stadt produziert und politisch wirksam? Wie formen hegemoniale Narrative unser Verständnis von Raum, und wie lassen sich queere, feministische und nicht-normative Perspektiven als gestaltende Raumpraktiken sichtbar machen? Wie kann das lustvolle und emotionale Potential von Räumen bestehende Stadtentwicklungs- und Erinnerungspraktiken irritieren, öffnen und transformieren und welches Demokratisierungspotenzial tragen Gegen-Erzählungen in sich?
1 Stunde 4 Minuten
Gäst*innen:
Folke Köbberling
Jakob Margit Wirth
Der französische Philosoph Michel Serres nannte die Störung als künstlerische und politische Strategie den Parasiten: ein Drittes, ein produktives Rauschen im System, als Unterbrechung, die unsere Aufmerksamkeit umlenkt und Ordnungen sichtbar macht, die wir im Alltag kaum mehr wahrnehmen. Der Parasit ist nicht destruktiv, er verlangsamt, irritiert, decodiert und schafft damit etwas Neues. Aber wie lassen sich Ordnungen irritieren, ohne sie zu zerstören? Wie lässt sich das Vorhandene umleiten, transformieren und befragen? Und wie kann daraus gesellschaftliche Bewegung entstehen – vielleicht sogar demokratische Energie?
Folke Köbberling
Jakob Margit Wirth
Der französische Philosoph Michel Serres nannte die Störung als künstlerische und politische Strategie den Parasiten: ein Drittes, ein produktives Rauschen im System, als Unterbrechung, die unsere Aufmerksamkeit umlenkt und Ordnungen sichtbar macht, die wir im Alltag kaum mehr wahrnehmen. Der Parasit ist nicht destruktiv, er verlangsamt, irritiert, decodiert und schafft damit etwas Neues. Aber wie lassen sich Ordnungen irritieren, ohne sie zu zerstören? Wie lässt sich das Vorhandene umleiten, transformieren und befragen? Und wie kann daraus gesellschaftliche Bewegung entstehen – vielleicht sogar demokratische Energie?
1 Stunde 18 Minuten
Gast: Alexander Koch (Neue Auftraggeber)
Sollte in einer lebendigen Demokratie nicht jede Bürgerin und jeder Bürger von herausgehobener Bedeutung sein? Müsste gerade in Sachen Kultur nicht mehr gesellschaftliche Kommunikation, mehr Dialogfähigkeit, mehr Aushandlung zwischen verschiedenen Stimmen und Interessen möglich sein? Sollten Bürgerinnen und Bürger nicht proaktiver mitentscheiden können – besser noch: miteinander entscheiden können, welche Kunst ihr Lebensumfeld prägt? Aber wie werden Bürger:innen zu Auftraggeber:innen? Die Antwort liegt in der Methode der Neuen Auftraggeber, dem ersten Programm für zeitgenössische Kunst im Bürgerauftrag, das 1992 in Frankreich begründet wurde. Heute, über 30 Jahre später, hat diese Idee zehntausende von Menschen zusammengebracht.
Sollte in einer lebendigen Demokratie nicht jede Bürgerin und jeder Bürger von herausgehobener Bedeutung sein? Müsste gerade in Sachen Kultur nicht mehr gesellschaftliche Kommunikation, mehr Dialogfähigkeit, mehr Aushandlung zwischen verschiedenen Stimmen und Interessen möglich sein? Sollten Bürgerinnen und Bürger nicht proaktiver mitentscheiden können – besser noch: miteinander entscheiden können, welche Kunst ihr Lebensumfeld prägt? Aber wie werden Bürger:innen zu Auftraggeber:innen? Die Antwort liegt in der Methode der Neuen Auftraggeber, dem ersten Programm für zeitgenössische Kunst im Bürgerauftrag, das 1992 in Frankreich begründet wurde. Heute, über 30 Jahre später, hat diese Idee zehntausende von Menschen zusammengebracht.
1 Stunde 17 Minuten
Demokratie braucht agonistische Räume, in denen Konflikte sichtbar und produktiv werden – nicht ausgeblendet. Haben sich die Kunst (im öffentlichen Raum) und die Urbane Praxis von einem Ort der möglichen Störung zu einem Ort des Konsenses gewandelt – instrumentalisiert von Stadtverwaltungen, Immobilienentwicklern oder Marketingabteilungen, um Konflikte zu kaschieren? Sind sie zu sozialen Pflastern mutiert und wirken nur noch integrierend, ohne Konfliktlinien zu benennen? Verlieren sie gerade das, was sie leisten können: Irritation und echte Auseinandersetzung?
GÄSTE:
Ellen Blumenstein arbeitet international im Bereich der zeitgenössischen Kunst als Kuratorin und Autorin. Mit Florian Wüst gründete sie 2010 in Berlin die kulturpolitische Initiative Haben und Brauchen. Als Gründungsdirektorin leitete sie bis 2022 das Programm IMAGINE THE CITY in Hamburg, das an der Schnittstelle von Kultur und Stadtentwicklung Projekte im urbanen Kontext realisiert. Zuvor war sie fünf Jahre lang Chefkuratorin des KW Institute for Contemporary Art in Berlin. Seit 2018 begleitet sie das kuratierte Werkstattverfahren „Kunst und Planung“ im Spreepark Berlin, in dem fünf künstlerische Konzepte durch einen Fachbeirat für die dauerhafte Umsetzung im Park ausgewählt wurden.
Florian Malzacher ist Kurator, Autor, Professor für Dramaturgie und kuratorische Praxis an der HfG Karlsruhe, sowie Gastgeber der Reihe The Art of Assembly. Von 2013 bis 2017 leitete er das Theaterfestival Impulse, davor war er von 2006 bis 2012 Leitender Dramaturg und Kurator des interdisziplinären Festivals Steirischer Herbst. Seine zahlreichen Publikationen zum postdramatischen Theater, zum Verhältnis von Kunst, Aktivismus und Politik sowie zur kuratorischen Praxis wurden in über 15 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien unter anderem das Buch Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute.
https://art-of-assembly.net/
GÄSTE:
Ellen Blumenstein arbeitet international im Bereich der zeitgenössischen Kunst als Kuratorin und Autorin. Mit Florian Wüst gründete sie 2010 in Berlin die kulturpolitische Initiative Haben und Brauchen. Als Gründungsdirektorin leitete sie bis 2022 das Programm IMAGINE THE CITY in Hamburg, das an der Schnittstelle von Kultur und Stadtentwicklung Projekte im urbanen Kontext realisiert. Zuvor war sie fünf Jahre lang Chefkuratorin des KW Institute for Contemporary Art in Berlin. Seit 2018 begleitet sie das kuratierte Werkstattverfahren „Kunst und Planung“ im Spreepark Berlin, in dem fünf künstlerische Konzepte durch einen Fachbeirat für die dauerhafte Umsetzung im Park ausgewählt wurden.
Florian Malzacher ist Kurator, Autor, Professor für Dramaturgie und kuratorische Praxis an der HfG Karlsruhe, sowie Gastgeber der Reihe The Art of Assembly. Von 2013 bis 2017 leitete er das Theaterfestival Impulse, davor war er von 2006 bis 2012 Leitender Dramaturg und Kurator des interdisziplinären Festivals Steirischer Herbst. Seine zahlreichen Publikationen zum postdramatischen Theater, zum Verhältnis von Kunst, Aktivismus und Politik sowie zur kuratorischen Praxis wurden in über 15 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien unter anderem das Buch Gesellschaftsspiele. Politisches Theater heute.
https://art-of-assembly.net/
1 Stunde 12 Minuten
Seit Wochen hat es massive Proteste gegen die angekündigten Sparpläne der berliner schwarz-roten Landesregierung gegeben, genützt haben sie nichts. Die massiven Kürzungen, die der neue Landeshaushalt vorsieht, werden Realität: Heute wurden Einsparungen in Höhe von 3 Mrd. Euro beschlossen. Nun ist es auch eine bittere Wahrheit: mit einem Minus von 130 Millionen Euro stürzt die Kultur in Berlin in eine existentielle Krise.
Zu einem Gespräch über die Hintergründe und die Konsequenzen begrüßen wir:
Sabine Kroner (sie ist Politikwissenschafterin und strategische Leiterin der Berlin Mondiale. Eine Gesellschaft für transkulturelle Kunst und partizipative Räume) Detailliert nachzuhören in der 5-ten Ausgabe
Prriko Husemann (Sie ist Theaterwissenschaftlerin und arbeitete über 20 Jahre lang bundesweit in Institutionen der Freien Szene mit Schwerpunkt in den Darstellenden Künsten. Aktuell ist sie Referentin für Kultur & Standortentwicklung bei der Berliner Kulturraum GmbH.
Zu einem Gespräch über die Hintergründe und die Konsequenzen begrüßen wir:
Sabine Kroner (sie ist Politikwissenschafterin und strategische Leiterin der Berlin Mondiale. Eine Gesellschaft für transkulturelle Kunst und partizipative Räume) Detailliert nachzuhören in der 5-ten Ausgabe
Prriko Husemann (Sie ist Theaterwissenschaftlerin und arbeitete über 20 Jahre lang bundesweit in Institutionen der Freien Szene mit Schwerpunkt in den Darstellenden Künsten. Aktuell ist sie Referentin für Kultur & Standortentwicklung bei der Berliner Kulturraum GmbH.
1 Stunde 5 Minuten
Verstehen, welche Transformations-Trends unsere Städte prägen, und darüber sprechen, welche Rolle interdisziplinäre Planer*innen, Stadtmacher*innen und Aktivist*innen dabei spielen können. Wie können wir diese Zeiten des Umbruchs nutzen, um unsere Städte gemeinsam neu zu denken – divers, klimaintelligent und gerecht? Darum geht es in dieser Folge.
1 Stunde 8 Minuten
Bernadette La Hengst und Konstanze Schmitt schaffen und besetzen mit Chören Räume, in denen Konflikte nicht gelöst, oder verwaltet werden, sondern in denen sie öffentlich thematisiert - das heißt besungen werden. Ihr chorisch vorgetragener Protest kommentiert nicht nur aktuelle stadtpolitische und gesellschaftliche Themen, ihre Chöre mischen sich ein und betrachten dabei die Prozesse der kollektiven Organisierung selbst.
1 Stunde 4 Minuten
Unter dem Titel “Potenziale des Spiels im Anthropozän” wollen wir in dieser Folge unser Gespräch darüber fortsetzen, wie wir eine gerechte Stadt für Menschen und andere Organismen verhandeln können. Von unseren gästen Marianna Sonneck von der Organismendemokratie und Violeta Burckhardt von studio erde wollen wir wissen, wie viel Gestaltung Cohabitation erträgt; was es bedeutet, die Rechte von nicht-menschlichen Wesen juristisch anzuerkennen und welche Geschichten der Co*Laboration wir uns gegenseitig erzählen sollten.
1 Stunde 7 Minuten
Die erste Ausgabe der 5-ten Staffel von Fuß in der Tür kommt heute aus dem gerade energetisch und kooperativ sanierten Torhaus des Flughafens Tempelhof.
Zu Gast sind Tomma Suki Hinrichsen und Ayosha Kortlang.
Zu Gast sind Tomma Suki Hinrichsen und Ayosha Kortlang.
57 Minuten
Tomma und Heimo haben Philipp Oswalt ins Studio eingeladen, den dieser hat im Dezember 23 eine Publikation mit dem Titel: „Bauen am nationalen Haus: Architektur als Identitätspolitik" veröffentlicht. In dieser Publikation untersucht er, wie der Wiederaufbau historischer Gebäude oft mehr ist als nur ein Versuch, verblassten Glanz wiederherzustellen. Oswalt stellt die These auf, dass hinter den Fassaden politische Absichten aus dem rechten Spektrum stecken, die darauf abzielen, unsere Vorstellungen von Geschichte und Gesellschaft zu verändern.
Wir haben neben der braunen Ideologie auch viel über das rekonstruierte Berliner Schloss gesprochen, also hört unbedingt rein, wenn ihr wissen wollt wie es zu dem Wiederaufbau kam.
Wir haben neben der braunen Ideologie auch viel über das rekonstruierte Berliner Schloss gesprochen, also hört unbedingt rein, wenn ihr wissen wollt wie es zu dem Wiederaufbau kam.
54 Minuten
Kennt ihr den größten Wald Neuköllns? Er befindet sich an der Hermannstraße Ecke A100, direkt hinter dem Emmauskirchhof. Auf 3,8 Hektar ist hier in den letzten Jahrzehnten ein Wald gewachsen. Ganz versteckt und nahezu unberührt. Doch nun soll er weichen, um einem Wohnungsbauprojekt Platz zu machen. Wir haben mit Judith König und Lukas Bodelschwingh von der Initiative @emmauswald_bleibt und Gunnar Heyne, dem Amtsleiter der Berliner Forsten, über innerstädtische Waldflächen gesprochen.
Was macht eigentlich eine Fläche zu einem Wald? Und inwiefern werden Waldflächen gesetzlich geschützt? Drei Prozent der Waldfläche Deutschlands sind allein in den vergangenen vier Jahren aufgrund der anhaltenden Trockenheit abgestorben. Ein Grund mehr, einen besonderen Fokus auf die noch erhaltenen Wälder Berlins zu legen und sie langfristig zu sichern.
Einschalten und mindestens einen Baum diese Woche umarmen!
Was macht eigentlich eine Fläche zu einem Wald? Und inwiefern werden Waldflächen gesetzlich geschützt? Drei Prozent der Waldfläche Deutschlands sind allein in den vergangenen vier Jahren aufgrund der anhaltenden Trockenheit abgestorben. Ein Grund mehr, einen besonderen Fokus auf die noch erhaltenen Wälder Berlins zu legen und sie langfristig zu sichern.
Einschalten und mindestens einen Baum diese Woche umarmen!
1 Stunde 2 Minuten
Tomma Hinrichsen und Heimo Lattner mit Anita Möller (100% THF) und Denis Petri (Mitglied des Landesvorstands DIE LINKE) über die umstrittene Änderung des „Gesetzes zum Erhalt des Tempelhofer Feldes“.
Der schwarz-rote Senat hat sich am 28.11.2023 darauf verständigt, dass die für die Unterbringung von Geflüchteten aufgestellten Container vor dem Ex-Flughafengebäude auch über 2025 hinaus stehen bleiben dürfen. Die Anlage soll darüber hinaus noch deutlich vergrößert werden. Mit der von Schwarz-Rot favorisierten dauerhaften Randbebauung des Tempelhofer Feldes hat das nichts zu tun, beteuert der Senat. Das sehen viele Bürger*innen anders.
Erfahrt mehr über einen bedeutenden Volksentscheid und die Zukunft des Tempelhofer Feldes in Folge #22 morgen um 12 Uhr auf www.thfradio.de und allen Podcast-Plattformen.
Der schwarz-rote Senat hat sich am 28.11.2023 darauf verständigt, dass die für die Unterbringung von Geflüchteten aufgestellten Container vor dem Ex-Flughafengebäude auch über 2025 hinaus stehen bleiben dürfen. Die Anlage soll darüber hinaus noch deutlich vergrößert werden. Mit der von Schwarz-Rot favorisierten dauerhaften Randbebauung des Tempelhofer Feldes hat das nichts zu tun, beteuert der Senat. Das sehen viele Bürger*innen anders.
Erfahrt mehr über einen bedeutenden Volksentscheid und die Zukunft des Tempelhofer Feldes in Folge #22 morgen um 12 Uhr auf www.thfradio.de und allen Podcast-Plattformen.
1 Stunde 7 Minuten
Dieses Mal haben wir zur Abwechslung den Fuß im Wasser. Würdet ihr im Sommer in der Spree baden? Wir waren überrascht zu erfahren, dass die Wasserqualität der Spree eigentlich sehr gut ist. Das Projekt „Flussbad Berlin“ hakt genau dort ein und fordert: Zugang zum Wasser durch Nutzbarmachung der Brache Spreekanal im Bereich der Fischerinsel. An den Tagen, an denen die Wasserqualität nicht ausreicht, könnte ein Filtersystem Abhilfe schaffen. In dieser Folge sprechen @tommasuki und Heimo Lattner mit Tim Edler vom Flussbad Berlin e.V. und Stephan Natz, dem Pressesprecher der Berliner Wasserbetriebe. Falls euch neben den Anliegen des Flussbads auch interessiert, wie eigentlich die Wasserversorgung in Berlin organisiert ist und wann die Wasserinfrastruktur an ihre Grenzen kommt, dann hört unbedingt rein!