Denken, Glauben, Fragen – aus der Katholischen Akademie Berlin Archiv
72 Episoden
57 Minuten
„Vielleicht bin der Punkt auch einfach ich.“ (21.02.2021)
Das sagt Jasmin El-Manhy. Die evangelische Pfarrerin erzählt, wie sie aus einem muslimisch-katholischen Elternhaus mit all dessen Geschichten ihre eigene Stimme fand. Sie fragt sich, was die zweitausend Jahre alten Geschichten der Bibel mit ihr heute zu tun haben und warum sie mehr als Geschehnisse sind. Diese Geschichten erzählt sie weiter.
Alle weiteren Folgen finden Sie im Podcast "Tauchgänge": https://anchor.fm/tauchgaenge
Das sagt Jasmin El-Manhy. Die evangelische Pfarrerin erzählt, wie sie aus einem muslimisch-katholischen Elternhaus mit all dessen Geschichten ihre eigene Stimme fand. Sie fragt sich, was die zweitausend Jahre alten Geschichten der Bibel mit ihr heute zu tun haben und warum sie mehr als Geschehnisse sind. Diese Geschichten erzählt sie weiter.
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31 Minuten
Präsentation der 11 Gebote für Haltung und Respekt im Netz mit Joachim Hake (Direktor Katholische Akademie Berlin), Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter EKD), Monika Grütters (Staatsministerin für Kultur und Medien), Nora Bossong (Schriftstellerin), Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Ijoma Mangold (Journalist und Autor), Jule Weber (Spoken-Word-Autorin), Hasnain Kazim (Journalist und Autor) am 9.02.2021 in der Katholischen Akademie Berlin (Teil 2)
„…Ich weiß, man klingt dann wie ein pensionierter Oberstudienrat, der sagt „Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral!“ Aber die Wahrheit ist: Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral … und zwar überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.“ (Hasnain Kazim, Statement zu #anstanddigital: https://youtu.be/B3j8t0H2_8s )
In einem längeren Prozess (siehe www.anstanddigital.de) haben wir mit Autoren wie Hasnain Kazim, Philosophinnen wie Svenja Flaßpöhler oder Manuela Lenzen, Politikern wie Wolfgang Thierse, Netzaktivistinnen wie Hanna Gleiß und vielen, vielen anderen darüber nachgedacht, welche Anstandsgebote und -regeln für eine demokratische und digitale Kultur grundlegend sind.
Welche Maximen helfen uns im Netz zu mehr Anstand, der eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Mittlerweile liegt ein erstes Ergebnis vor. Es wurden „11 Gebote“ niedergeschrieben, die am 9.2.2021 um 18:30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Diese Gebote sind nicht „in Stein gemeißelt“, aber fordern Beachtung und Aufmerksamkeit und leben von freiwilliger Umsetzung, die nicht durch das Recht eingefordert wird.
Grußworte:
Joachim Hake (Direktor der Katholischen Akademie in Berlin), Prof. Monika Grütters MdB (Staatsministerin für Kultur und Medien)
Podium:
Ijoma Mangold (Schriftsteller, Berlin), Nora Bossong (Schriftstellerin) und Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Interventionen:
Hasnain Kazim (Autor), Jule Weber (Poetry-Slam)
„…Ich weiß, man klingt dann wie ein pensionierter Oberstudienrat, der sagt „Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral!“ Aber die Wahrheit ist: Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral … und zwar überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.“ (Hasnain Kazim, Statement zu #anstanddigital: https://youtu.be/B3j8t0H2_8s )
In einem längeren Prozess (siehe www.anstanddigital.de) haben wir mit Autoren wie Hasnain Kazim, Philosophinnen wie Svenja Flaßpöhler oder Manuela Lenzen, Politikern wie Wolfgang Thierse, Netzaktivistinnen wie Hanna Gleiß und vielen, vielen anderen darüber nachgedacht, welche Anstandsgebote und -regeln für eine demokratische und digitale Kultur grundlegend sind.
Welche Maximen helfen uns im Netz zu mehr Anstand, der eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Mittlerweile liegt ein erstes Ergebnis vor. Es wurden „11 Gebote“ niedergeschrieben, die am 9.2.2021 um 18:30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Diese Gebote sind nicht „in Stein gemeißelt“, aber fordern Beachtung und Aufmerksamkeit und leben von freiwilliger Umsetzung, die nicht durch das Recht eingefordert wird.
Grußworte:
Joachim Hake (Direktor der Katholischen Akademie in Berlin), Prof. Monika Grütters MdB (Staatsministerin für Kultur und Medien)
Podium:
Ijoma Mangold (Schriftsteller, Berlin), Nora Bossong (Schriftstellerin) und Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Interventionen:
Hasnain Kazim (Autor), Jule Weber (Poetry-Slam)
36 Minuten
Präsentation der 11 Gebote für Haltung und Respekt im Netz mit Joachim Hake (Direktor Katholische Akademie Berlin), Johann Hinrich Claussen (Kulturbeauftragter EKD), Monika Grütters (Staatsministerin für Kultur und Medien), Nora Bossong (Schriftstellerin), Markus Beckedahl (netzpolitik.org), Ijoma Mangold (Journalist und Autor), Jule Weber (Spoken-Word-Autorin), Hasnain Kazim (Journalist und Autor) am 9.02.2021 in der Katholischen Akademie Berlin (Teil 1)
„…Ich weiß, man klingt dann wie ein pensionierter Oberstudienrat, der sagt „Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral!“ Aber die Wahrheit ist: Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral … und zwar überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.“ (Hasnain Kazim, Statement zu #anstanddigital: https://youtu.be/B3j8t0H2_8s )
In einem längeren Prozess (siehe www.anstanddigital.de) haben wir mit Autoren wie Hasnain Kazim, Philosophinnen wie Svenja Flaßpöhler oder Manuela Lenzen, Politikern wie Wolfgang Thierse, Netzaktivistinnen wie Hanna Gleiß und vielen, vielen anderen darüber nachgedacht, welche Anstandsgebote und -regeln für eine demokratische und digitale Kultur grundlegend sind.
Welche Maximen helfen uns im Netz zu mehr Anstand, der eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Mittlerweile liegt ein erstes Ergebnis vor. Es wurden „11 Gebote“ niedergeschrieben, die am 9.2.2021 um 18:30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Diese Gebote sind nicht „in Stein gemeißelt“, aber fordern Beachtung und Aufmerksamkeit und leben von freiwilliger Umsetzung, die nicht durch das Recht eingefordert wird.
Grußworte:
Joachim Hake (Direktor der Katholischen Akademie in Berlin), Prof. Monika Grütters MdB (Staatsministerin für Kultur und Medien)
Podium:
Ijoma Mangold (Schriftsteller, Berlin), Nora Bossong (Schriftstellerin) und Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Interventionen:
Hasnain Kazim (Autor), Jule Weber (Poetry-Slam)
„…Ich weiß, man klingt dann wie ein pensionierter Oberstudienrat, der sagt „Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral!“ Aber die Wahrheit ist: Wir brauchen wieder mehr Anstand und Moral … und zwar überall dort, wo Menschen miteinander umgehen.“ (Hasnain Kazim, Statement zu #anstanddigital: https://youtu.be/B3j8t0H2_8s )
In einem längeren Prozess (siehe www.anstanddigital.de) haben wir mit Autoren wie Hasnain Kazim, Philosophinnen wie Svenja Flaßpöhler oder Manuela Lenzen, Politikern wie Wolfgang Thierse, Netzaktivistinnen wie Hanna Gleiß und vielen, vielen anderen darüber nachgedacht, welche Anstandsgebote und -regeln für eine demokratische und digitale Kultur grundlegend sind.
Welche Maximen helfen uns im Netz zu mehr Anstand, der eigentlich selbstverständlich sein sollte?
Mittlerweile liegt ein erstes Ergebnis vor. Es wurden „11 Gebote“ niedergeschrieben, die am 9.2.2021 um 18:30 Uhr der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Diese Gebote sind nicht „in Stein gemeißelt“, aber fordern Beachtung und Aufmerksamkeit und leben von freiwilliger Umsetzung, die nicht durch das Recht eingefordert wird.
Grußworte:
Joachim Hake (Direktor der Katholischen Akademie in Berlin), Prof. Monika Grütters MdB (Staatsministerin für Kultur und Medien)
Podium:
Ijoma Mangold (Schriftsteller, Berlin), Nora Bossong (Schriftstellerin) und Markus Beckedahl (netzpolitik.org)
Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Interventionen:
Hasnain Kazim (Autor), Jule Weber (Poetry-Slam)
53 Minuten
Joachim Hake im Gespräch mit Jeremias Schroeder OSB, 9.02.21, 12:02 Uhr
„Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen.“ Dieser Satz von Jens Spahn aus dem Frühjahr 2020 stellt über die Nöte der Corona-Pandemie hinaus die Frage nach der Bedeutung von zukünftiger Vergebung in Krisenzeiten. Vor allem jene, die in Krisen oft unabsehbar schwierige Entscheidungen zu treffen und zu verantworten haben, sind offensichtlich auf die Bereitschaft späterer Verzeihung angewiesen. Was aber bedeutet dies konkret im geistlichen und politischen Umgang miteinander? Wie kann der Gedanke zukünftiger Verzeihung hier und jetzt unser Handeln bestimmen?
Jeremias Schröder OSB war von 2000 bis 2012 Erzabt von St. Ottilien. Seit 2012 ist er Abtpräses der Benediktinerkongregation von St. Ottilien mit ca. 1.100 Mönchen weltweit.
Weitere Folgen im Podcast zwei nach zwölf. Gespräch über Gott und die Welt
„Wir werden in ein paar Monaten einander wahrscheinlich viel verzeihen müssen.“ Dieser Satz von Jens Spahn aus dem Frühjahr 2020 stellt über die Nöte der Corona-Pandemie hinaus die Frage nach der Bedeutung von zukünftiger Vergebung in Krisenzeiten. Vor allem jene, die in Krisen oft unabsehbar schwierige Entscheidungen zu treffen und zu verantworten haben, sind offensichtlich auf die Bereitschaft späterer Verzeihung angewiesen. Was aber bedeutet dies konkret im geistlichen und politischen Umgang miteinander? Wie kann der Gedanke zukünftiger Verzeihung hier und jetzt unser Handeln bestimmen?
Jeremias Schröder OSB war von 2000 bis 2012 Erzabt von St. Ottilien. Seit 2012 ist er Abtpräses der Benediktinerkongregation von St. Ottilien mit ca. 1.100 Mönchen weltweit.
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59 Minuten
Joachim Hake im Gespräch mit Marko Martin, 4.02.2021, 12:02 Uhr
Marko Martin „Dissidentisches Denken. Reise zu den Zeugen eines Zeitalters, Berlin 2019“ ist eine Liebeserklärung an die Freiheit und den Mut des Denkens, an das Leben und Lesen in den Gewalterfahrungen und Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. In emphatisch-essayistischen Porträts von Jürgen Fuchs, Melvin Lasky, Czesƚaw Miƚosz, Tomas Venclowa und vielen anderen wird das Wasserzeichen eines Denkens ansichtig, das den Herausforderungen von Gewalt und Unfreiheit ohne Moralismus, mit Sinn für Freundschaft und für die Not des Anderen zu bestehen versucht. In seinen Reisen erschließt Marko Martin verborgene Netzwerke an Freundschaften, in denen die unprätentiöse Maxime von Hans Sahl: „Gescheit sein und gütig – und nie das eine ohne das andere“ anerkannt ist und sich gegen die bornierte „Internationale der Einäugigen“ (Ralph Giordano) stellt.
Marko Martin lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. In der Anderen Bibliothek erschienen außerdem seine Bücher Schlafende Hunde und Die Nacht von San Salvador. Zuletzt bei Tropen: Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Entdecken der Kultur des Ostens, Stuttgart 2020.
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Marko Martin „Dissidentisches Denken. Reise zu den Zeugen eines Zeitalters, Berlin 2019“ ist eine Liebeserklärung an die Freiheit und den Mut des Denkens, an das Leben und Lesen in den Gewalterfahrungen und Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. In emphatisch-essayistischen Porträts von Jürgen Fuchs, Melvin Lasky, Czesƚaw Miƚosz, Tomas Venclowa und vielen anderen wird das Wasserzeichen eines Denkens ansichtig, das den Herausforderungen von Gewalt und Unfreiheit ohne Moralismus, mit Sinn für Freundschaft und für die Not des Anderen zu bestehen versucht. In seinen Reisen erschließt Marko Martin verborgene Netzwerke an Freundschaften, in denen die unprätentiöse Maxime von Hans Sahl: „Gescheit sein und gütig – und nie das eine ohne das andere“ anerkannt ist und sich gegen die bornierte „Internationale der Einäugigen“ (Ralph Giordano) stellt.
Marko Martin lebt, sofern nicht auf Reisen, als Schriftsteller in Berlin. In der Anderen Bibliothek erschienen außerdem seine Bücher Schlafende Hunde und Die Nacht von San Salvador. Zuletzt bei Tropen: Die verdrängte Zeit. Vom Verschwinden und Entdecken der Kultur des Ostens, Stuttgart 2020.
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53 Minuten
„Späte Identifizierungen…“ Günter de Bruyns "Martinstag" neu gelesen
Günter de Bruyn – Zur Erinnerung, Teil 2 (28.1.21)
Träume einer neuen Synthese von Demokratie und Sozialismus, Leugnung der deutschen Kulturnation, ja Einheitsverachtung, Klage über die Marginalisierung der Ostdeutschen - Günter de Bruyn ahnte schon am 10. November 1989 jene „späten Identifizierungen“ mit der ehemaligen DDR, die heute 30 Jahre nach der Deutschen Einheit in politischen Intellektuellen neue Fürsprecher erhalten. Grund genug die gegenwärtige Kritik am Einheitsprozess von 1989 von Günter de Bruyns Erinnerungen des „Martinstags“ aus einer Interpretation zu unterziehen.
Günter de Bruyn – Zur Erinnerung
Günter de Bruyn ist am 4. Oktober 2020 in Görsdorf gestorben. Er, der öffentliche Podien nicht sonderlich schätzte und das zurückgezogene Leben in einer Bibliothek öffentlichen Auftritten vorzog, ist mehrfach in der Katholischen Akademie gewesen und hielt hier 1995 den Festvortrag zur Einweihung der eigenen Räume in der Hannoverschen Straße 5.
Diese kleine Reihe von Vorträgen und Gesprächen mit Freunden der Katholischen Akademie erinnert an Günter de Bruyn, einen großen und zutiefst glaubwürdigen Schriftsteller, dessen katholisch-preußische Resistenz gegen Indoktrinationen aller Art nicht vergessen sein soll.
Günter de Bruyn – Zur Erinnerung, Teil 2 (28.1.21)
Träume einer neuen Synthese von Demokratie und Sozialismus, Leugnung der deutschen Kulturnation, ja Einheitsverachtung, Klage über die Marginalisierung der Ostdeutschen - Günter de Bruyn ahnte schon am 10. November 1989 jene „späten Identifizierungen“ mit der ehemaligen DDR, die heute 30 Jahre nach der Deutschen Einheit in politischen Intellektuellen neue Fürsprecher erhalten. Grund genug die gegenwärtige Kritik am Einheitsprozess von 1989 von Günter de Bruyns Erinnerungen des „Martinstags“ aus einer Interpretation zu unterziehen.
Günter de Bruyn – Zur Erinnerung
Günter de Bruyn ist am 4. Oktober 2020 in Görsdorf gestorben. Er, der öffentliche Podien nicht sonderlich schätzte und das zurückgezogene Leben in einer Bibliothek öffentlichen Auftritten vorzog, ist mehrfach in der Katholischen Akademie gewesen und hielt hier 1995 den Festvortrag zur Einweihung der eigenen Räume in der Hannoverschen Straße 5.
Diese kleine Reihe von Vorträgen und Gesprächen mit Freunden der Katholischen Akademie erinnert an Günter de Bruyn, einen großen und zutiefst glaubwürdigen Schriftsteller, dessen katholisch-preußische Resistenz gegen Indoktrinationen aller Art nicht vergessen sein soll.
53 Minuten
„zwei nach zwölf. Gespräch über Gott und Welt“ heißt die neue Online-Gesprächsreihe der Katholischen Akademie in Berlin. Nicht pünktlich und aktuell, sondern rechtzeitig zu spät und auf den Punkt. Kurz und knapp, Erde und Himmel im Blick. Immer wieder mittags. Eine Unterbrechung des Tages, mit interessanten Gästen auf eine kurze Stunde nur…
Joachim Hake beginnt die Reihe mit Nora Bossong über die Kraft des Moments und die Schutzzonen des Lebens, über Räume und das Wohnen, über das Verhältnis von leidenschaftlicher Liebe und Politik, über das Erzählen und die Erinnerung, über Umgangsformen und über die Schwierigkeit der Versöhnung. Nora Bossong schreibt Romane, Lyrik und Essay. Zuletzt u.a. Schutzzone, Berlin 2019; Kreuzzug mit Hund. Gedichte, Berlin 2018; 36,9°, München 2015, im Juni 2021 erscheint: Auch morgen. Politische Texte, Berlin 2021.
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Joachim Hake beginnt die Reihe mit Nora Bossong über die Kraft des Moments und die Schutzzonen des Lebens, über Räume und das Wohnen, über das Verhältnis von leidenschaftlicher Liebe und Politik, über das Erzählen und die Erinnerung, über Umgangsformen und über die Schwierigkeit der Versöhnung. Nora Bossong schreibt Romane, Lyrik und Essay. Zuletzt u.a. Schutzzone, Berlin 2019; Kreuzzug mit Hund. Gedichte, Berlin 2018; 36,9°, München 2015, im Juni 2021 erscheint: Auch morgen. Politische Texte, Berlin 2021.
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50 Minuten
An der Krummen Spree. Günter de Bruyns verborgenes Land
Günter de Bruyn – Zur Erinnerung, Teil 1 (27.1.21)
Ende der sechziger Jahre entdeckte Günter de Bruyn eine alte Mühle in einer Senke bei Görsdorf in Brandenburg und erkannte sie als den Ort, an dem er leben wollte.
Er blieb dort über 50 Jahre, bis zu seinem Tod, und wurde zum Chronisten eines denkbar unberühmten Landstrichs, im „Abseits“ an der Krummen Spree. Angelockt von den Büchern des Autors, erkundet Norbert Hummelt diese Gegend nun seit fast 15 Jahren auf Ausflugsfahrten und Spaziergängen, im Lesen wie im Schreiben.
Günter de Bruyn ist am 4. Oktober 2020 in Görsdorf gestorben. Er, der öffentliche Podien nicht sonderlich schätzte und das zurückgezogene Leben in einer Bibliothek öffentlichen Auftritten vorzog, ist mehrfach in der Katholischen Akademie gewesen und hielt hier 1995 den Festvortrag zur Einweihung der eigenen Räume in der Hannoverschen Straße 5.
Diese kleine Reihe von Vorträgen und Gesprächen mit Freunden der Katholischen Akademie erinnert an Günter de Bruyn, einen großen und zutiefst glaubwürdigen Schriftsteller, dessen katholisch-preußische Resistenz gegen Indoktrinationen aller Art nicht vergessen sein soll.
Norbert Hummelt ist Lyriker, Essayist und Übersetzer. Er lebt in Berlin. Zuletzt: T.S. Eliot, The Waste Land/ Das öde Land (Suhrkamp 2008), Wie Gedichte entstehen (mit Klaus Siblewski, Luchterhand 2009), Pans Stunde (Luchterhand 2011), Fegefeuer. Gedichte (Luchterhand 2016), Atlas der Erinnerung (Nimbus 2018), Sonnengesang (Luchterhand 2020) und Die versunkene Kathedrale. Sankt Hedwig und das Forum Fridericianum (Herder 2020).
Günter de Bruyn – Zur Erinnerung, Teil 1 (27.1.21)
Ende der sechziger Jahre entdeckte Günter de Bruyn eine alte Mühle in einer Senke bei Görsdorf in Brandenburg und erkannte sie als den Ort, an dem er leben wollte.
Er blieb dort über 50 Jahre, bis zu seinem Tod, und wurde zum Chronisten eines denkbar unberühmten Landstrichs, im „Abseits“ an der Krummen Spree. Angelockt von den Büchern des Autors, erkundet Norbert Hummelt diese Gegend nun seit fast 15 Jahren auf Ausflugsfahrten und Spaziergängen, im Lesen wie im Schreiben.
Günter de Bruyn ist am 4. Oktober 2020 in Görsdorf gestorben. Er, der öffentliche Podien nicht sonderlich schätzte und das zurückgezogene Leben in einer Bibliothek öffentlichen Auftritten vorzog, ist mehrfach in der Katholischen Akademie gewesen und hielt hier 1995 den Festvortrag zur Einweihung der eigenen Räume in der Hannoverschen Straße 5.
Diese kleine Reihe von Vorträgen und Gesprächen mit Freunden der Katholischen Akademie erinnert an Günter de Bruyn, einen großen und zutiefst glaubwürdigen Schriftsteller, dessen katholisch-preußische Resistenz gegen Indoktrinationen aller Art nicht vergessen sein soll.
Norbert Hummelt ist Lyriker, Essayist und Übersetzer. Er lebt in Berlin. Zuletzt: T.S. Eliot, The Waste Land/ Das öde Land (Suhrkamp 2008), Wie Gedichte entstehen (mit Klaus Siblewski, Luchterhand 2009), Pans Stunde (Luchterhand 2011), Fegefeuer. Gedichte (Luchterhand 2016), Atlas der Erinnerung (Nimbus 2018), Sonnengesang (Luchterhand 2020) und Die versunkene Kathedrale. Sankt Hedwig und das Forum Fridericianum (Herder 2020).
1 Stunde 15 Minuten
„Solidarität“ wird inflationär eingefordert, lebt aber von anspruchsvollen Voraussetzungen. Für den Anderen in der Not einzustehen, zur Übernahme von Lasten und zur gegenseitigen Hilfe bereit zu sein ist ohne einen entsprechenden Willen und einen persönlichen Einsatz nicht denkbar. Der Staat kann Rechtsansprüche und soziale Pflichten festlegen, ohne dass dies bei jedem Bürger Zustimmung finden muss, doch „solidarisch“ kann eine Politik nur genannt werden, wenn sie tatsächlich auf eine Art der Gemeinschaftlichkeit aufbauen kann, die konkret und belastbar ist. Angesichts vieler Friktionen und Interessenkonflikte in modernen Gesellschaften und der Vielfalt innerhalb der Europäischen Union scheint Solidarität immer nötiger, aber auch gefährdeter. Die Pandemie-Bekämpfung führt dies nochmals eindrücklich vor Augen. Was stiftet Solidarität, und wo ist ihre Anrufung fehl am Platz? Welche neuen Solidaritätsnetze sind notwendig innerhalb der Nation, in Europa – oder gar auf supranationaler Ebene?
In Kooperation mit der Deutschen Nationalstiftung. Diskussion mit Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Berlin, Bundesminister a.D. Hermann Gröhe MdB, Dr. Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung, Senator a.D. und Fellow at Large des Instituts für Weltwirtschaft Kiel; Moderation: Jörn Thiessen, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften der Führungsakademie der Bundeswehr.
In Kooperation mit der Deutschen Nationalstiftung. Diskussion mit Anne-Marie Descôtes, Botschafterin Frankreichs in Berlin, Bundesminister a.D. Hermann Gröhe MdB, Dr. Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung, Senator a.D. und Fellow at Large des Instituts für Weltwirtschaft Kiel; Moderation: Jörn Thiessen, Leiter der Fakultät für Politik, Strategie und Gesellschaftswissenschaften der Führungsakademie der Bundeswehr.
44 Minuten
Vortrag von Prof. Dr. Sr. Margareta Gruber OSF.
„Des Teufels wird man bekanntlich nicht so leicht habhaft, er gilt als Meister der Maskerade…“ – so beginnt das Buch von Norbert Franz „So, Sie meinen also, es gibt ihn nicht“ und gibt die Richtung der Fragen vor: Gibt es den Teufel? Wenn ja unter welcher Maske verbirgt er sich?
Literaturwissenschaftliche, philosophische, biblische und religionswissenschaftliche Vorträge machen sich auf die Suche nach dem Teufel und versuchen, dessen Maskenspiel zu durchschauen, das auch für jene von Bedeutung ist, die nicht an ihn glauben.
Studientag zum Patronatsfest St. Thomas von Aquin.
01.02.2020
Katholische Akademie in Berlin
„Des Teufels wird man bekanntlich nicht so leicht habhaft, er gilt als Meister der Maskerade…“ – so beginnt das Buch von Norbert Franz „So, Sie meinen also, es gibt ihn nicht“ und gibt die Richtung der Fragen vor: Gibt es den Teufel? Wenn ja unter welcher Maske verbirgt er sich?
Literaturwissenschaftliche, philosophische, biblische und religionswissenschaftliche Vorträge machen sich auf die Suche nach dem Teufel und versuchen, dessen Maskenspiel zu durchschauen, das auch für jene von Bedeutung ist, die nicht an ihn glauben.
Studientag zum Patronatsfest St. Thomas von Aquin.
01.02.2020
Katholische Akademie in Berlin
45 Minuten
Vortrag von Prof. Johann Evangelist Hafner.
„Des Teufels wird man bekanntlich nicht so leicht habhaft, er gilt als Meister der Maskerade…“ – so beginnt das Buch von Norbert Franz „So, Sie meinen also, es gibt ihn nicht“ und gibt die Richtung der Fragen vor: Gibt es den Teufel? Wenn ja unter welcher Maske verbirgt er sich?
Literaturwissenschaftliche, philosophische, biblische und religionswissenschaftliche Vorträge machen sich auf die Suche nach dem Teufel und versuchen, dessen Maskenspiel zu durchschauen, das auch für jene von Bedeutung ist, die nicht an ihn glauben.
Studientag zum Patronatsfest St. Thomas von Aquin.
01.02.2020
Katholische Akademie in Berlin
„Des Teufels wird man bekanntlich nicht so leicht habhaft, er gilt als Meister der Maskerade…“ – so beginnt das Buch von Norbert Franz „So, Sie meinen also, es gibt ihn nicht“ und gibt die Richtung der Fragen vor: Gibt es den Teufel? Wenn ja unter welcher Maske verbirgt er sich?
Literaturwissenschaftliche, philosophische, biblische und religionswissenschaftliche Vorträge machen sich auf die Suche nach dem Teufel und versuchen, dessen Maskenspiel zu durchschauen, das auch für jene von Bedeutung ist, die nicht an ihn glauben.
Studientag zum Patronatsfest St. Thomas von Aquin.
01.02.2020
Katholische Akademie in Berlin
35 Minuten
Vortrag von Prof. Dr. Norbert Franz.
„Des Teufels wird man bekanntlich nicht so leicht habhaft, er gilt als Meister der Maskerade…“ – so beginnt das Buch von Norbert Franz „So, Sie meinen also, es gibt ihn nicht“ und gibt die Richtung der Fragen vor: Gibt es den Teufel? Wenn ja unter welcher Maske verbirgt er sich?
Literaturwissenschaftliche, philosophische, biblische und religionswissenschaftliche Vorträge machen sich auf die Suche nach dem Teufel und versuchen, dessen Maskenspiel zu durchschauen, das auch für jene von Bedeutung ist, die nicht an ihn glauben.
Studientag zum Patronatsfest St. Thomas von Aquin.
01.02.2020
Katholische Akademie in Berlin
„Des Teufels wird man bekanntlich nicht so leicht habhaft, er gilt als Meister der Maskerade…“ – so beginnt das Buch von Norbert Franz „So, Sie meinen also, es gibt ihn nicht“ und gibt die Richtung der Fragen vor: Gibt es den Teufel? Wenn ja unter welcher Maske verbirgt er sich?
Literaturwissenschaftliche, philosophische, biblische und religionswissenschaftliche Vorträge machen sich auf die Suche nach dem Teufel und versuchen, dessen Maskenspiel zu durchschauen, das auch für jene von Bedeutung ist, die nicht an ihn glauben.
Studientag zum Patronatsfest St. Thomas von Aquin.
01.02.2020
Katholische Akademie in Berlin
36 Minuten
Vortrag von Kardinal Aborelius, Stockholm
(Erzbischof Lars Anders Kardinal Arborelius, Stockholm)
18.09.2019
Katholische Akademie in Berlin
(Erzbischof Lars Anders Kardinal Arborelius, Stockholm)
18.09.2019
Katholische Akademie in Berlin
43 Minuten
Prof. Dr. Micha Brumlik spricht über Ernst Bloch und Thomas Münzer
Thomas Münzer deutete in apokalyptischer Schau seine Zeit als Anbruch des göttlichen Gerichtes. Weizen sei vom Unkraut zu trennen; es gelte das Wort Jesu: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10,34). Unter Berufung auf 2 Mos 22,1 ruft er den versammelten Landesfürsten zu: „Ein gottloser Mensch hat kein Recht zu leben, wo er die Frommen behindert […] wie uns essen und trinken ein Lebensmittel ist, so ist es auch das Schwert, um die Gottlosen zu vertilgen.“ Jesus sei in einem Viehstall geboren; er stehe auf Seiten der Armen und Unterdrückten. Die, die sich in Pelzmänteln kleiden und auf Seidenkissen sitzen, sind „Christo ain greuel“. Münzer hatte einen guten Blick für die sozialen Probleme seiner Tage. Seine sozialethischen Interessen sind in engem Kontakt mit seinen mystischen und theologischen Ideen. Münzer eiferte nicht nur für die Gottesfurcht, sondern als Gottesfürchtiger für soziale Gerechtigkeit.
05.03.2020
Katholische Akademie in Berlin
Thomas Münzer deutete in apokalyptischer Schau seine Zeit als Anbruch des göttlichen Gerichtes. Weizen sei vom Unkraut zu trennen; es gelte das Wort Jesu: „Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert“ (Mt 10,34). Unter Berufung auf 2 Mos 22,1 ruft er den versammelten Landesfürsten zu: „Ein gottloser Mensch hat kein Recht zu leben, wo er die Frommen behindert […] wie uns essen und trinken ein Lebensmittel ist, so ist es auch das Schwert, um die Gottlosen zu vertilgen.“ Jesus sei in einem Viehstall geboren; er stehe auf Seiten der Armen und Unterdrückten. Die, die sich in Pelzmänteln kleiden und auf Seidenkissen sitzen, sind „Christo ain greuel“. Münzer hatte einen guten Blick für die sozialen Probleme seiner Tage. Seine sozialethischen Interessen sind in engem Kontakt mit seinen mystischen und theologischen Ideen. Münzer eiferte nicht nur für die Gottesfurcht, sondern als Gottesfürchtiger für soziale Gerechtigkeit.
05.03.2020
Katholische Akademie in Berlin
53 Minuten
Prof. Dr. Francesca Vidal spricht über Ernst Bloch.
Einführung: Stephan Steiner
„Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein …“ erklärt der Philosoph Ernst Bloch in seinem Buch ‚Atheismus im Christentum‘. Wie kommt er zu einer solchen These, welche Vorstellung vom Messianismus prägt seine Philosophie der Hoffnung? Der Vortrag zeigt, wie Bloch die rebellischen Motive des Religiösen freilegen will, damit die Hoffnungsinhalte herausarbeitet und macht deutlich, warum er davon ausgeht, dass Atheismus im Christentum selbst wirksam ist.
06.03.2020
Katholische Akademie in Berlin
Einführung: Stephan Steiner
„Nur ein Atheist kann ein guter Christ sein …“ erklärt der Philosoph Ernst Bloch in seinem Buch ‚Atheismus im Christentum‘. Wie kommt er zu einer solchen These, welche Vorstellung vom Messianismus prägt seine Philosophie der Hoffnung? Der Vortrag zeigt, wie Bloch die rebellischen Motive des Religiösen freilegen will, damit die Hoffnungsinhalte herausarbeitet und macht deutlich, warum er davon ausgeht, dass Atheismus im Christentum selbst wirksam ist.
06.03.2020
Katholische Akademie in Berlin