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100 Episoden
12 Minuten
Die Studie von Victor Acosta und Kollegen vom Fachbereich Psychologie an der Universität La Laguna in Spanien untersuchte die Wirksamkeit eines Arbeitsgedächtnistrainings bei Kindern mit SES und ob diese Art von Intervention auch die lexikalisch-semantischen Fähigkeiten verbessern kann.

Originalstudie: c
21 Minuten
Syntax-Therapien gestalten sich oft als langwierig und sind häufig schwer in die Spontansprache der behandelten Personen übertragbar. Die TUF-Therapie gehört zu den wegweisenden Entwicklungen der letzten 20 Jahre, was die Behandlung von morphosyntaktischen Strukturen bei Broca-Aphasie angeht.

Originalstudie: Thompson, C., & Shapiro, L. (2005). Treating agrammatic aphasia within a linguistic framework: Treatment of Underlying Forms. Aphasiology, 19(10-11), 1021-1036.
12 Minuten
Studien haben mehrfach belegt, dass Stottertherapien eine nachhaltige Wirkung sowohl auf den Redefluss als auch auf die sozialen und emotionalen Begleiterscheinungen von Stottern haben. Tatsächlich erfüllen jedoch nicht alle zu Stottern durchgeführten Therapiestudien die angedachten methodischen Qualitätsstandards.

Originalstudie:

Euler, H. A., Lange, B. P., Schröder, S., & Neumann, K. (2014). The effectiveness of stuttering treatments in Germany. Journal of fluency disorders, 39, 1-11. 
12 Minuten
Es gibt mindestens 46 verschiedene Therapieansätze zur Behandlung phonologischer Störungen bei Kindern. Viele Sprachtherapierende bevorzugen dabei klassische Methoden gegenüber neueren Ansätze, auch bei ähnlicher Evidenz. Hegarty und ihr Team führten eine qualitative Studie durch, mit dem Ziel die Entscheidungsprozesse von Sprachtherapierenden zu untersuchen.

Originalstudie: Hegarty, N., Titterington, J., & Taggart, L. (2021). A qualitative exploration of speech-language pathologists’ intervention and intensity provision for children with phonological impairment. International Journal of Speech-Language Pathology, 23 (2), 213-224.
11 Minuten
An der HAWK Hildesheim entstand diese systematische Literaturrecherche, welche die wichtigsten Forschungserkenntnisse aus den letzten fünf Jahren bei Erwachsenen mit neurogener Dysphagie zusammenträgt und bewertet.

Originalstudie: Heber, N., Petry, J., Schomaker, J., Wippich, C., Beushausen, C. & Grötzbach, H. (2022): Update Dysphagie: Aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen für die Therapie der neurogenen Dysphagie. In: Neurologie & Rehabilitation, 28 (1), 16–24. DOI: 10.14624/NR2201002.
10 Minuten
Welche Therapiemethoden sind in welcher Phase einer Aphasie wirksam? Mit dieser Frage beschäftigte dich die Forschungsgruppe um Bürkle und liefert einen Überblick über aktuelle Evidenzen der Aphasietherapie.

Originalquelle:

Bürkle, L., Collasius, V., Djuric, A., Heinemann, S., Beushausen, U. & Grötzbach, H. (2022): Update Aphasietherapie: Aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen für die Sprachtherapie bei Aphasie. In: Neurologie & Rehabilitatation, 28 (1), 7–15. DOI: 10.14624/NR2201001.
11 Minuten
Das Team der Masterstudierenden Krämer, Müller, Schneider und Vöcks, betreut von Ulla Beushausen und Holger Grötzbach hat in seinem Artikel von 2022 evidenzbasierte Empfehlungen für die Sprachtherapie bei Dysarthrie zusammengefasst. Im Rahmen einer systematischen Literaturrecherche wurden aktuelle Leitlinien und RCTs, also randomisiert kontrollierte Studien, betrachtet.

Originalstudie: Krämer, J., Müller, C., Schneider, C., Vöcks, N., Beushausen, U. & Grötzbach, H. (2022): Update Dys-arthrie: Aktuelle evidenzbasierte Empfehlungen für Sprachtherapie bei Dysarthrie. In: Neurologie & Rehabilitation, 28 (1), 25–30.
12 Minuten
Am Schlucken sind sowohl motorische Kontrolle als auch sensorische Funktionen beteiligt. Sensorischer Input ist für eine genaue motorische Kontrolle bei der Planung, Ausführung und Bewertung jeder Schlucktherapie unerlässlich. Die Forschungsgruppe um Nordio geht in einer randomisierten, kontrollierten Studie der Frage nach, wie wirksam sEMG-Biofeedback die Dysphagietherapie unterstützen kann.

Originalstudie: Nordio, S., Arcara, G., Berta, G., Dellai, A., Brisotto, C., Koch, I., Cazzador, D., Aspidistra, M., Ventura, L., Turolla, A., D’Imperio D. & Battel, I. (2021). Biofeedback as an adjunctive treatment for post-stroke dysphagia: a pilot-randomized controlledtrial. Dysphagia, 37(5), 1207-1216.
14 Minuten
Mit der MIT sollen Betroffene durch Singen eine neue Art des Sprechens erlernen können. Anna Zumbansen, Isabelle Peretz und Sylvie Hébert von der Uni Montreal haben einen kritischen Literaturüberblick dazu verfasst. Sie schlagen grundlegende Klarstellungen vor, um die wissenschaftliche Unterstützung für diese vielversprechende Behandlung zu verbessern.  

Zumbansen, A., Peretz, I. & Hébert, S. (2014). Melodic intonation therapy: Back to basics for future research. Frontiers of Neurology, 5 (7), 2-11. 
11 Minuten
Ist LSVT die Methode für parkinsonbedingte Kommunikationsstörungen? Zahlreiche Studien untersuchten bereits die Wirksamkeit verschiedener Formen der Sprachtherapie bei Morbus Parkinson, kamen jedoch zu dem Schluss, dass es keine ausreichenden Belege gibt, eine bestimmte Form der Sprachtherapie einer anderen vorzuziehen. Es wurde empfohlen, eine große, randomisiert kontrollierte Studie mit einer Nachbeobachtungszeit von mindestens 6 Monaten durchzuführen. Die Forschungsgruppe um Catherine Sackley aus Birmingham hat sich nun dieses Großprojekts angenommen.

Originalquelle: Sackley, C., Smith, C. H., Rick, C. E., Brady, M. C., …, Clarke, C. E. (2018). Lee Silverman Voice Treatment versus standard speech and language therapy versus control in Parkinson’s disease: a pilot randomised controlled trial. Pilot and Feasibility Studies, 4, 30-40. 
11 Minuten
Der Einsatz von UK-Geräten in der Aphasietherapie ist nach wie vor wenig erforscht. Sicher ist aber, dass die Verwendung von UK-Methoden die gesprochene Sprache unterstützt und nicht hemmt, wie es nach wie vor teilweise befürchtet wird. Die Ergebnisse der Studie von Dietz und Team dienen als weiterer Nachweis für die hilfreiche Funktion von UK bei Aphasie und Wortfindungsstörungen.

Originalstudie: Dietz, A., Vannest, J., Maloney, T., Altaye, M., Holland, S., Szaflarskic, J. P. (2018). The feasibility of improving discourse in people with aphasia through AAC: clinical and functional MRI correlates. Aphasiology, 32(6), 693–719
9 Minuten
Das Team um Anna Maria Pekacka-Egli vom Zürcher RehaZentrum Wald beschäftigt sich mit der spontanen Hustenfrequenz bei Dysphagie. Ab wann ist die auffällig? Wie lässt sich das messen? Und welche Aussage lässt sich ableiten?

Originalstudie: Pekacka-Egli, A. M., Kazmierski, R., Lutz, D., Kulnik, S. T., Pekacka-Falkowska, K., Maszczyk, A., Windisch, W., Boeselt, T., Spielmanns, M. (2021). PredictiveValue of Cough Frequency in Addition to Aspiration Risk for Increased Risk of Pneumonia in Dysphagic Stroke Survivors: A Clinical Pilot Study. Brain Sci, 11, S. 847-859.
11 Minuten
Die S3-Leitlinie zur Demenz legt den Fokus wenig auf die Sprachtherapie bei Demenzbetroffenen. Die einzige dabei erwähnte logopädische stammt von Nela Jelcic und ihrer italienischen Arbeitsgruppe aus Padua vermutet, dass Interventionen, die lexikalisch-semantische Fähigkeiten stimulieren, zu einer Verbesserung der Kommunikation und des semantischen Gedächtnisses führen können. Dies könnte sogar positive Effekte auf generelle Gedächtnisfunktionen zeigen.

Originalstudie: Jelcic, N., Cagnin, A., Meneghello, F., Turolla, A., Ermani, M., Dam, M. (2012). Effects of Lexi-cal–

Semantic Treatment on Memory in Early Alzheimer Disease: An Observer-Blinded Ran-domized Controlled Trial. Neu-

rorehabilitation and Neural Repair, 26(8), 949–956.
13 Minuten
Menschen mit eingeschränkten kommunikativen Möglichkeiten haben in der Gesellschaft oft einen erschwerten Zugang zu Informationen oder Dienstleistungen. Geschäftliche und soziale Interaktion findet außerdem zunehmend online statt. Crook und Team untersuchen den Nutzen und die Anwendbarkeit von mobilen Apps zur Erleichterung der Alltagskommunikation.

Crook, A., Kenny, J., Johnson, H., & Davidson, B. (2017). Perspectives of a mobile application for people with communication disabilities in the community. Disability and Rehabilitation: Assistive Technology, 12(2), 184-196.
10 Minuten
Üblicherweise wird der Wortabruf bei Personen mit Aphasie über das Bildbenennen erfasst. Der Einzelwortabruf beim Benennen von Bildern lässt allerdings nicht unbedingt auf die Leistungen beim zusammenhängenden Sprechen schließen. Das Ziel der Studie von Alyahya und Team war es daher, ein neues zeitsparendes Instrument zur Erfassung der Wortflüssigkeit von Inhaltswörtern beim Sprechen zu entwickeln

Originalstudie: Alyahya, R. S. W., Conroy, P., Halai, A. D. & Lambon Ralph, M. A. (2021). An efficient, accurate and clinically-applicable index of content word fluency in Aphasia. In: Aphasiology, 1–19.
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