Regionaljournal Aargau Solothurn Archiv
100 Episoden
25 Minuten
Für eine Anzeige muss man im Aargau künftig nicht mehr zwingend auf den Polizeiposten. Die Kantonspolizei nimmt ausgewählte Anzeigen neu per Videokonferenz entgegen. Das Angebot startet als sechsmonatiges Pilotprojekt und soll auch die bestehenden Stützpunkte entlasten. Weiter in der Sendung: · Die Aargauer Regierung lässt derzeit Standorte erfassen, die durch PFAS-haltigen Löschschaum belastet sein könnten. Generell sieht sie aber keinen Anlass, dass sich der Kanton an Sanierungskosten der Gemeinden beteiligen müsste. Höchstens dann, wenn die Kosten für betroffene Gemeinden untragbar werden. · In der Gempenregion im solothurnischen Schwarzbubenland kämpft eine Wirtin gegen den Verkehrslärm. Der Ausweichverkehr führt zu mehr Lärm auf der Terasse. · Wie gehen angehende Landwirtinnen und Landwirte mit Hitze und der Trockenheit um? Die Reportage vom Ausbildungszentrum Wallierhof in Riedholz/SO.
7 Minuten
Die Regierung will die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales in Rheinfelden aufheben. Das Fricktal wehrt sich gegen diesen Entscheid. Mit einer Volksinitiative will man den Standort Rheinfelden retten. Die Regierung hält an den Plänen fest, eine Schule in Suhr und eine in Turgi zu bauen. Weiter in der Sendung: · Der Aargauer Regierungsrat beantragt den Ausführungskredit von 69,976 Millionen Franken, für das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg. · Baugesuch für den «Verenahof» in Baden eingereicht. Im ehemaligen Badehotel sollen 49 Wohnungen entstehen.
5 Minuten
Die Aargauer Regierung will, dass der Grosse Rat die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales in Rheinfelden aufhebt. Die Schule soll in Suhr und Turgi neu gebaut werden. Aus dem Fricktal kommt Widerstand. Eine Volksinitiative soll den Standort Rheinfelden retten. Weiter in der Sendung: · Die Regierung des Kantons Solothurn hat den Gesamtarbeitsvertrag für das Staatspersonal auf Ende 2025 gekündigt. Damit gilt auch die Friedenspflicht nicht mehr. Das Staatspersonal dürfte also streiken. Doch das ist extrem unwahrscheinlich. Die GAV-Anstellungsbedingungen gelten trotz Kündigung noch etliche Jahre. Ab 2031 soll es neue Anstellungsreglemente geben für das Staatspersonal. Und hier sei man guter Hoffnung, heisst es vom Verband des Staatspersonals.
21 Minuten
Die Solothurner Staatsangestellten dürften theoretisch streiken. Mit der Kündigung des Gesamtarbeitsvertrags durch die Regierung ist die Friedenspflicht weggefallen. Trotzdem sieht der Personalverband derzeit keinen Anlass für einen Arbeitskampf. Es gebe aber vermehrt Anfragen zu Streikbedingungen. Weiter in der Sendung: · Wer nach der Schliessung einer Badener Arztpraxis sein Dossier sucht, landet in einem behördlichen Kreisverkehr: Der Ärzteverband verweist auf den Kanton, der Kanton auf die Stadt – und die pensionierte Ärztin schliesslich wieder zurück an den Verband. · Der Werkhof Olten muss die rund 4700 städtischen Bäume trotz gelegentlicher Regenfälle intensiv bewässern und pflegen, da anhaltende Hitze und versiegelte Böden den Baumbestand massiv gefährden. Ein Besuch bei den Bäumen und ihren Pflegern.
6 Minuten
Die Kantonspolizei Aargau hat das Cupspiel am 18. Oktober im Brügglifeld bewilligt. Die Polizei bestätigt einen Bericht der Aargauer Zeitung. Die Polizei hat das Spiel als Risikospiel eingestuft und hat dem FCA Auflagen erteilt. Weiter in der Sendung: · Bei einem schweren Selbstunfall in Wohlen AG ging ein Auto in Flammen auf. Ersthelfer konnten alle vier Insassen aus dem brennenden Fahrzeug retten, vier Personen wurden teils schwer verletzt. · Bei einem von der Gemeinde Muri organisierten Abend mit Pizza und Politik diskutierten Jugendliche über ihre Anliegen und wünschten sich insbesondere mehr Mitbestimmung sowie Aufenthaltsorte.
5 Minuten
Die anhaltende Trockenheit hinterlässt selbst bei eigentlich robusten Baumarten deutliche Spuren. Doch nicht nur die Bäume geraten unter Stress: Auch viele Waldtiere finden immer weniger Nahrung und leiden unter den veränderten Bedingungen. Weiter in der Sendung: · Die Aargauer Gemeinde Gränichen will ihren Steuersatz um 10 Prozentpunkte erhöhen. Damit soll das strukturelle Defizit der Gemeinde bekämpft werden. · Zwischen Oftringen und Zofingen entsteht ein grosses Fernwärmenetz. Nächste Woche beginnt der erste Ausbauschritt. Im Idealfall könnten dereinst bis zu 10'000 Liegenschaften von diesem Netz profitieren.
21 Minuten
Für 380 Millionen Franken wollen die Betreiber im Badener Stadtteil Turgi eine neue Kehrichtverwertungsanlage bauen. Diese soll nun im kantonalen Richtplan festgeschrieben werden. Die Parteien stehen dem Projekt grundsätzlich positiv gegenüber. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Der Gemeinderat von Gränichen sagt, es brauche einen deutlich höheren Steuerfuss: statt 111 Prozent 121 Prozent. Die Gemeinde leide unter steigenden Ausgaben, die sie kaum selber beeinflussen könne. · Der Kanton Zürich lässt im Oktober nochmals weniger Wasser aus dem Zürichsee in die Limmat abfliessen. Andernfalls wäre etwa die Schifffahrt auf dem Zürichsee gefährdet. Mit dem Kanton Aargau sei dies abgesprochen, meldet der Bund. · Kann künstliche Intelligenz auch künstliche Kreativität hervorbringen? Diese Frage stellt sich an einer neuen Ausstellung im Aargauer Kunsthaus. · Die Serie zum Hitzesommer: Die Fussballer vom SC Seengen im aargauischen Seetal leiden weiterhin unter dem Bewässerungsverbot ihres Fussballplatzes. Vor allem auf die Trainings der zahlreichen Teams habe dies grosse Auswirkungen, da der Rasen kaum bespielbar sei.
5 Minuten
Die Solothurner Regierung begrüsst die Stossrichtung von «Verkehr 45» des Bundes zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Anpassungen verlangt die Regierung aber unter anderem bei einer S-Bahn-Haltestelle in Dornach und dem Bahnhof-Süd in Grenchen. Weitere Themen in der Sendung: · Die grosse Südumfahrung in Wohlen dürfte vom Tisch sein. Das zeigen die Rückmeldungen der Aargauer Parteien in der Vernehmlassung. · In Olten ist eine 76-jährige Fussgängerin am Dienstag bei einer Kollision mit einem Lastwagen beim Sälikreisel schwer verletzt worden.
5 Minuten
Eine 15-jährige Oberstufenschülern aus dem Aargau hat zwischen Februar und August 2026 während 228 Halbtagen in der Schule gefehlt. Ihre Eltern wurden deshalb per Strafbefehl gebüsst. Laut dem Dachverband der Lehrerinnen und Lehrer Schweiz nimmt Schulabsentismus zu. Weitere Themen in der Sendung: · Herbstserie: Die Glaceproduzenten von «Kalte Lust» in Olten haben in diesem Hitzesommer so viel Glace verkauft wie noch nie. · Eishockey: Der EHC Olten verliert zuhause gegen die GCK Lions mit 5 zu 7. · Basketball: Frauen der Alten Kanti Aarau verlieren Derby gegen Baden mit 56 zu 75.
25 Minuten
Die Krankenkassenprämien steigen im Kanton Solothurn im nächsten Jahr um durchschnittlich 6 Prozent. Damit fällt der Anstieg höher aus als im schweizweiten Durchschnitt von 5 Prozent. Auch die Bevölkerung im Kanton Aargau muss tiefer in die Tasche greifen: Die Prämien erhöhen sich um 5,6 Prozent. Weitere Themen in der Sendung: · Das Bedrohungsmanagement des Kanton Aargau hat das Ziel, schwere Gewaltverbrechen zu verhindern. Im Aargau ist man da weiter als in anderen Kantonen. · Selbstfahrende Autos starten Testbetrieb im Zürcher Furttal nahe der Aargauer Grenze. Wir waren bei einer Testfahrt dabei. · Der Hitzesommer hat den Oltner Glace-Produzenten von «Kalte Lust» Rekordverkaufszahlen beschert. Weil die Produktion ans Limit kommt, zügelt das Unternehmen nun von Olten weg.
6 Minuten
Der Aargauer Regierungsrat will die Klosterhalbinsel Wettingen dauerhaft als Standort von Museum Aargau weiterbetreiben. Das Pilotprojekt sei erfolgreich verlaufen. Bei den Parteien kommt der Vorschlag grundsätzlich gut an. Weitere Themen in der Sendung: · Ein wegen Vergewaltigung verurteilter Mann aus dem Aargau verlangte einen mehrstündigen Urlaub aus dem geschlossenen Strafvollzug. Das Obergericht hat den Antrag aber abgelehnt. · Gleich zwei schwere Unfälle mit E-Trottinetts im Aargau: In Mellingen und in Fisibach erlitten zwei Männer schwere Kopfverletzungen.
5 Minuten
Äusserst knapp hat die Stimmbevölkerung von Unterentfelden eine Fusion mit Aarau abgelehnt. Nur 19 Stimmen gaben den Ausschlag für das Nein. Nun stellt sich die Frage, ob die kurz vor der Abstimmung lancierte Volksinitiative für eine mögliche Fusion mit Oberentfelden das Resultat beeinflusst hat. Weitere Themen in der Sendung: · Die SBB lehnen eine Bodenheizung für die Rampe beim Bahnhof Würenlos ab, obwohl die Bevölkerung dafür bereits Geld gesprochen hat. · Herbstserie zum Hitzesommer: Wie hat Wittnau diesen Sommer erlebt? Wittnau war eine der ersten Gemeinden der Schweiz, die zum Wassersparen aufgerufen hat.
23 Minuten
Die Aargauer Regierung hat die neue Mobilitätsstrategie in die Anhörung geschickt. In Zukunft sollen der öffentliche Verkehr sowie der Fuss- und Veloverkehr gestärkt werden. Die Digitalisierung ist Teil der Strategie. Auch selbstfahrende Autos werden in der neuen Strategie diskutiert. Weiter in der Sendung: · An den World Skills in Shanghai holten Lernende aus den Kantonen Aargau und Solothurn zwei Bronze-Medaillen. · Schwerpunkt: Was bleibt nach dem Hitzesommer 2026? In unserer Herbstserie schauen wir nach Wittnau im Fricktal. Die Gemeinde hat - wie viele andere Gemeinden mit Wasserknappheit zu kämpfen. Wittnau ist aber besonders betroffen, da das Dorf sein Wasser aus einer Quelle bezieht und nicht aus dem Grundwasser.
5 Minuten
Die Aargauer Kantonspolizei eröffnet diese Woche einen neuen Polizeiposten: dieser wird allerdings nicht irgendwo vor Ort sein, sondern digital. So sollen sich Betroffene mittels Videocall beraten lassen oder eine Anzeige machen können. Und dies bis abends um 21 Uhr und auch an den Wochenenden. Die weiteren Themen dieser Sendung: · Das Solothurner Care-Team sucht neue Freiwillige: die Zahl der Einsätze habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen, sagen die Verantwortlichen. · Lenzburg will seine Schulareale suchtfrei haben, auch am Abend und an den Wochenenden: dank neuer Signalisation kann die Regionalpolizei Bier trinkende junge Erwachsene künftig wegweisen.
5 Minuten
Die Abstimmung über die Fusion mit Aarau brachte die Bevölkerung an die Urne. Die Stimmbeteiligung war mit 70 Prozent sehr hoch, das Nein zur Fusion mit 19 Stimmen Unterschied sehr knapp. Die Fusions-Debatte hat das Dorf gespalten. Der Gemeinderat sagt, er wolle nun die Bevölkerung wieder einigen. Weiter in der Sendung: · Grenchen: Die neu bzw. wiedergewählte Stadtpräsidentin Susanne Sahli (FDP) sieht ihren sehr deutlichen Wahlsieg als Bestätigung für die Arbeit, die sie während der sechs Monate vor ihrer bundesgerichtlichen Absetzung schon geleistet habe. An den Themen wolle sie nichts ändern, sagt Sahli. Sie wolle gesunde Finanzen und eine nachhaltige Stadtentwicklung.