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4 Minuten
Palästina-Flaggen in der Altstadt — und eine Synagoge, die keine Bewachung braucht. Martin Engelbergs Bericht aus Sarajevo.

Martin Engelberg meldet sich diese Woche aus Sarajevo — Anlass ist das Filmfestival, gesponsert von einem österreichischen Versicherer [vermutlich UNIQA — Audio prüfen]. Sein Rundgang durch die Altstadt zeigt eine Stadt der Gegensätze: habsburgische Architektur neben osmanischem Erbe, Moslems, katholische und orthodoxe Christen und Juden auf engstem Raum. Im Straßenbild fallen Palästina-Flaggen, Graffitis und Plakate zur Freilassung von Terroristen auf — und zugleich steht die altehrwürdige Synagoge der Stadt ohne Bewachung da, wahrscheinlich eine der letzten in Europa. Zum Abschluss: eine Jewish Tour durch fünf Jahrhunderte jüdisches Sarajevo, von der Vertreibung aus Spanien bis zur heutigen Gemeinde von ein paar hundert Seelen.

Kapitel: 

00:00 — Ankunft in Sarajevo: Filmfestival und Altstadt 

01:01 — Palästina-Flaggen und Terror-Plakate im Straßenbild 

01:40 — Die unbewachte Synagoge: „wahrscheinlich eine der letzten in Europa" 

02:02 — Das Rathaus: Habsburg-Erbe, Zerstörung, Wiederaufbau 

02:43 — Jewish Tour: die jüdische Gemeinde von Sarajevo

Über Martin Engelberg:

Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.

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57 Minuten
Ein Wiener Schuldirektor sagt, was viele nur hinter vorgehaltener Hand sagen: über Gewalt, Arabisch als Pausensprache und Schüler in U-Haft. (140/150)

Christian Klar leitet seit 15 Jahren eine Wiener Mittelschule — eine Schule, an der gut die Hälfte der Kinder muslimisch ist und die soziale Sprache im Pausenhof oft Arabisch. Im Gespräch mit Martin Engelberg beschreibt er, warum das Sprachniveau sinkt, warum es einen Schulverweis de facto nicht gibt und warum er die Herabsetzung der Strafmündigkeit fordert — mit dem Argument, dass es vor allem um die Opfer geht. Klar spricht über Antisemitismus, über ehemalige jüdische Schüler, die Wien Richtung Israel verlassen, über Schulbücher und islamische Organisationen — und darüber, was er als Bildungsminister als Erstes ändern würde. Seine Antwort auf fast alles: Haltung und Konsequenz.

Kapitel:

00:00 — Begrüßung: Wenn der Direktor kommt, stehen alle auf

02:39 — Migration seit 2015: Arabisch als soziale Sprache

05:24 — Sprachniveau: Matura ohne Deutsch?

08:30 — Sport ohne Tabellen, Schule ohne Leistungsanspruch

10:49 — Disziplin, Gewalt und die Zahlen von Frank Urbaniok

14:08 — Respekt vor Lehrern: das „Geheimrezept" des Direktors

18:26 — Kein Schulverweis möglich: die Time-Out-Klasse

19:58 — Strafmündigkeit, U-Haft und „betreute WGs"

26:19 — Vom Linken zum Konservativen: der Fall Thomas Walach

33:15 — Antisemitismus: „Nie wieder" ernst nehmen

36:29 — Gaza, Medien und das Existenzrecht Israels

38:47 — Wenn Klar Bildungsminister wäre: Gebetsräume, Kopftuch

41:04 — Schulbücher, Lehrpläne, Milli Görüs

45:09 — Schwimmunterricht, Ramadan und eine Trinkpause um 18:03

49:06 — Matura, „Plauderfächer" und der Wert der HTL

50:40 — Lehrermangel, Quereinsteiger, Kleiderordnung

55:03 — Optimist oder Pessimist? Die Schlussbilanz

Über den Gast:

Christian Klar ist seit 15 Jahren Direktor einer Mittelschule in Wien, davor unterrichtete er zwölf Jahre an einer jüdischen Privatschule und an einer polytechnischen Schule. Er ist Buchautor und einer der bekanntesten kritischen Stimmen zur Lage an Österreichs Schulen. 

Über Martin Engelberg:

Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.

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8 Minuten
Ein Anschlag in Berlin, ein Massensturm auf Ceuta: Martin Engelberg über eine Woche, die Europas Verlogenheit und Ohnmacht offenlegt. (133/150)

In seinem Wochenkommentar analysiert Martin Engelberg zwei Ereignisse, die für ihn zusammengehören: den Anschlag auf eine Parade der queeren Community in Berlin und den Massensturm Tausender Migranten auf die spanische Enklave Ceuta. Sein Befund: Europa ist nach außen fast wehrlos und nach innen gelähmt – gegenüber Islamismus, Radikalisierung und einer Politik, die er als verantwortungslos bezeichnet. Spaniens Premier wirft er doppelte Moral vor: Völkerrechts-Belehrungen Richtung Israel, während Spanien selbst Ceuta hält – Anerkennung Palästinas, aber nicht des Kosovo. Engelbergs Warnung: Das europäische Projekt selbst steht auf dem Spiel.

Kapitel:

00:00 — „Eine traurige Woche für Europa": Engelbergs Wochenbilanz

00:45 — Der Anschlag in Berlin und das Paradox der „Queers for Palestine"

02:45 — „Genau der gleiche Konflikt": Israel und Europa

03:00 — Massensturm auf Ceuta: Spaniens doppelte Moral

04:43 — Nach außen wehrlos, nach innen gelähmt: Europas Ohnmacht

06:23 — Hoffnung auf politische Wende in Spanien

06:48 — Ankündigung: Am Sonntag im Gespräch – Schuldirektor Christian Klar

Über Martin Engelberg:

Martin Engelberg ist Psychoanalytiker und ehemaliger ÖVP-Nationalratsabgeordneter.

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8 Minuten
ÖVP unter 20 %, SPÖ Richtung 15 %, NEOS in Turbulenzen: Martin Engelberg über eine Woche, in der für die Koalition fast alles schiefging. 

Im Wochenrückblick analysiert Martin Engelberg, warum aus dem Doppelbudget-„Schachzug" der Regierung eine Belastung wurde: Die Sanierung laufe zu fast 70 Prozent über die Einnahmenseite — das Gegenteil des ursprünglichen Vorhabens. Dazu die Kanzlerreise auf Kosten des Bundeskanzleramts mitten in der Parteienfinanzierungs-Debatte, der Ausschluss bei den NEOS und die Causa Ruck, in der sich der ÖVP-Parteiobmann mit seiner Rücktrittsforderung nicht durchsetzen konnte. Engelbergs Befund: Die Umfragedaten nähern sich der „Todeszone" — und die Hofburg-Wahl 2016 hat gezeigt, dass es keinen Boden gibt.

Kapitel:

00:00 — Wochenbilanz: „Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht"

00:26 — Doppelbudget: Sanierung zu 70 % über die Einnahmenseite

01:44 — Kanzlerreise auf Steuerkosten & der Ausschluss bei den NEOS

02:52 — Causa Ruck: „Ein verheerendes Bild"

04:15 — Bablers Schweigen und die SPÖ

05:08 — Wehrdienst, Social-Media-Verbot, blockierte Reformen

05:35 — Die „Todeszone": ÖVP, SPÖ und NEOS in den Umfragen

06:28 — Die 11-Prozent-Warnung der Hofburg-Wahl 2016

07:42 — Ausblick auf den Sommer

Über Martin Engelberg:

Martin Engelberg, Unternehmer, Autor, Kolumnist und Nationalratsabgeordneter außer Dienst, greift wöchentlich aktuell relevante Themen auf und analysiert diese pointiert. 

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13 Minuten
Von Servus TV als „ÖVP-Rebell" angekündigt – im Hangar-7 liefert Martin Engelberg: Neugründung, Kurz-Frage, Faymann-Moment.

Worum geht es?

Die Highlights von Martin Engelbergs Auftritt bei „Talk im Hangar-7" (Servus TV). Engelberg plädiert für eine komplette Neuaufstellung der ÖVP – „nicht, um sie zu zerstören, im Gegenteil". Die Runde versucht, ihn auf Sebastian Kurz festzunageln; Engelberg kontert: Es gehe nicht um Kurz allein, im bürgerlich-liberalen Lager stünden „genug Leute" bereit. Auf die Frage, ob das Ziel eine Regierung mit der FPÖ, aber ohne Kanzler Kickl sei, antwortet er: „Im Prinzip ja." Dazu: seine Reformbilanz aus der Nationalratszeit, der Reformstau von Pensionen bis Migration, harte Kritik am Koalitionspartner – und ein überraschendes Lob für August Wöginger.

Warum relevant?

Engelberg spricht offen über einen möglichen „Faymann-Moment" für Christian Stocker: großen Unmut an der ÖVP-Basis, der sich „jederzeit entzünden" könne. Ein Einblick in die Debatte um Neugründung, Neuwahlen und die Zukunft des bürgerlichen Lagers – von jemandem, der nach eigenen Worten im Zentrum dieser Diskussion steht.

Kapitel

00:00 – Lagebild: das bürgerlich-liberale Lager & die Kickl-These

01:42 – Nachgefragt: Wie konkret ist die Neugründung?

02:21 – „Sie versuchen mich festzunageln" – die Kurz-Frage

03:25 – Reformbilanz unter Beschuss

04:11 – Reformstau: Pensionen, Gesundheit, Migration

05:01 – Debatte ums „Modell Kurz"

06:01 – Neuwahl-Szenario: „Im Prinzip ja"

07:17 – „Die Revolution ist sehr stark"

07:57 – Der „Faymann-Moment" für Stocker

09:54 – Wehrdienstreform & Reformfrust

10:27 – Abrechnung: das Absägen von Kurz und die Folgen

12:10 – Eine Lanze für Wöginger – und ein Blick zu den NEOS

Quelle

Ausschnitte aus: „Talk im Hangar-7" (Servus TV), Folge „Hände falten, Goschn halten: Widerrede unerwünscht?" (Staffel 18, Episode 23). Gastgeber: Michael Fleischhacker. Gäste: Helmut Brandstätter (EU-Abgeordneter, NEOS), Ursula Stenzel (ehem. FPÖ-Politikerin), Martin Engelberg (Managementberater), Eva Glawischnig (ehem. Grünen-Chefin), Wolfgang Routil.

Vollsendung (1 Std. 34 Min.): https://www.servustv.com/de/page/AACVFA8WT61W2E16C1I1/talk-im-hangar-7

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Über diesen Podcast

Wöchentliche Podcast-Formate mit Martin Engelberg, Psychoanalytiker Führungskräftecoach & Nationalratsabgeordneter außer Dienst. jeden Freitag: Politics & Psychoanalyse ab 31.01.2026: Engelberg &.... : Gespräche, die in die Tiefe gehen - Below the Surface
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