Denken mit Kinnert und Welzer - Podcast Archiv
80 Episoden
17 Minuten
Kinnert und Welzer sprechen über die möglichen Gründe dafür, dass Deutschland bei der Bewerbung um einen Platz im UNO-Sicherheitsrat gegenüber Österreich und Portugal unterlegen war. Dabei konstatieren sie einen zunehmenden Bedeutungsverlust Deutschlands auf der internationalen Bühne in den vergangenen Jahren, gerade wenn es um wichtige Verhandlungen zur Beendigung von Kriegen und Konflikten geht. Player, denen man noch vor wenigen Jahren keine wichtige Rolle zugewiesen hätte, sind, wie Katar, Pakistan oder die Türkei zu wichtigen Vermittlern auf der globalen Bühne geworden, Deutschland scheint diese Rolle verloren oder, schlimmer noch, in den vergangenen Jahren gar nicht mehr aktiv angestrebt zu haben. Das ist besonders dann ungut, wenn man unter den Supermächten wenigstens eine Rolle als Mittelmacht spielen möchte.
16 Minuten
Die bei Wahlen erfolglose FDP ist gegenwärtig Thema in allen Medien, wobei sich die Frage stellt, wieso der politische Journalismus einer numerisch unbedeutend gewordenen Partei so viel Aufmerksamkeit schenkt. Kinnert und Welzer diskutieren kontrovers darüber, ob und wie der politische Liberalismus in Deutschland eine Partei braucht und wie diese aussehen müsste.
18 Minuten
In den USA haben 36 psychiatrische Expertinnen und Experten ein Ferngutachten über die geistige Verfassung des Präsidenten veröffentlicht, das nicht gut ausfällt. Kinnert und Welzer sprechen darüber, ob es nicht, vergleichbar ärztlichen und psychologischen Überprüfungen in anderen High-Risk-Berufen, sinnvoll wäre, auch Staatenlenkerinnen und -lenker verpflichtend solchen Untersuchungen zu unterziehen. Was rechtliche, ethische und auch technische Fragen wie die aufwirft, wann denn solche Anamnesen vorgenommen werden sollen. Bei Amtsantritt ist es ja womöglich schon zu spät…
16 Minuten
Wie eine vergleichende Studie von Unicef zum Kindeswohl in den Industrieländern zeigt, gibt es in Deutschland längst keine Bildungsmisere mehr: stattdessen ein totales Desaster! Das Land rangiert auf Platz 25 von 37 Ländern, hinsichtlich der Kompetenzen in Lesen und Mathematik sogar auf Platz 34. Wie, so fragen sich Kinnert und Welzer, ist so etwas möglich in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt? Handelt es sich hier um einfache Dummheit in einer politischen Klasse, die so etwas zulässt, oder gar um eine libertäre Strategie, in der Bildung nicht der Status eines Menschenrechts zukommt, sondern ein Privileg der Reichen sein soll?
14 Minuten
DKW - Bildung in Deutschland ist längst keine Misere mehr
14 Minuten
DKW - Bildung in Deutschland ist längst keine Misere mehr
17 Minuten
Hybride Kriegsführung richtet sich nicht nur auf materielle Infrastrukturen wie Datenübermittlung, sondern auch auf mentale: nämlich auf Werte. Kinnert und Welzer diskutieren das am Beispiel unterschiedlicher Reaktionen europäischer Gesellschaften.
14 Minuten
Auch der Kulturbetrieb hat seine eingeübten Routinen, und allzuoft ist es so, dass Produktionen weit hinter der Aktualität liegen. Zugleich pflegt man im Kulturbetrieb das Selbstbild, erstens auf der Höhe der Zeit und zweitens kritisch zu sein.
17 Minuten
Es ist erstaunlich, wie wenig Widerspruch die libertären und antidemokratischen Philosophien der Tech-Vordenker aus den USA in der hiesigen geisteswissenschaftlichen Landschaft hervorrufen.
16 Minuten
Es gibt Persönlichkeiten im Land, die breiteste Bevölkerungsschichten, sowohl aus unterschiedlichen Generationen wie aus unterschiedlichen sozialen und kulturellen Schichten hinter sich vereinen.
17 Minuten
Kinnert und Welzer haben völlig divergierende Auffassungen zur gerade absolvierten Artemis-Mission.
16 Minuten
Zwei führende Wirtschaftsinstitute stellen fest, dass die Mittel des Sondervermögens für Investitionen und Infrastruktur bislang wesentlich dafür ausgegeben wurden, um Haushaltslöcher zu stopfen.
16 Minuten
Die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist im Ergebnis ein breites Votum für die politische Mitte und ein Beleg dafür, dass Vertrauen die stärkste Ressource demokratischer Parteien ist, wenn es denn gelingt, es in Personen zu verkörpern.