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Das letzte Stündchen Archiv

76 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Daniel Wagner ist 51 und hat seine drei nächsten Familienmitglieder bereits verloren. Den Vater an Demenz, die Mutter an Krebs, den kleinen Bruder wegen eines angeborenen Herzfehlers. Wie Daniel über diese Verluste spricht, ist sehr eindrücklich. Zuletzt starb seine Mutter und wenn er von ihren letzten Wochen, von ihrem Sterben spricht, klingt grosse Bewunderung durch. Daniel hat in Sachen Sterben ein grosses Vorbild – und einige recht klare Vorstellungen für sein eigenes Ende.
57 Minuten
Liliane Meier ist Mutter, Yogalehrerin und Buchautorin. Sie spricht in «Das letzte Stündchen» über den Tod ihres Sohnes Lou. Als dieser 10 Jahre alt war, starb er bei einem Autounfall. Das ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate her und Liliane erzählt, wie sie mit diesem Schicksal umgeht. Was ihr in der ersten Zeit geholfen hat - und was eben nicht. Die Opferrolle, das war für sie von Beginn an klar, übernimmt sie jedenfalls Fall nicht. Ein eindrückliches und sehr hoffnungsvolles Gespräch.
54 Minuten
In dieser Folge wird gefeiert! Wir feiern Geburtstag («Das letzte Stündchen» wird 1) und Weihnachten. Und wir helfen mit, letzte Wünsche von sterbenden Menschen zu erfüllen. Zu Gast ist Petar Sabovic, Gründer und Präsident der Schweizer Wunschambulanz. Ein feiner Mensch, ein engagierter Wunscherfüller und spannender Gast.
1 Stunde 7 Minuten
«Die Autonomie, die Selbstbestimmung ist zu einem Zauberwort geworden und gleichzeitig fällt sie uns wieder auf die Füsse», sagt Prof. Dr. theol. Markus Zimmermann. Der Theologe und Ethiker befasst sich seit Jahren mit dem Sterben und hat dabei viele Erkenntnisse gewonnen. Nicht zuletzt als Präsident der Leitungsgruppe des Nationalen Forschungsprogramms «Lebensende» konnte er sich ein umfassendes Bild vom Sterben in der Schweiz machen.
1 Stunde 14 Minuten
Ein tiefgehendes Gespräch über das Sterben, die Begleitung Sterbender, über Beziehungen, über die Endlichkeit und über das Leben mitten in den ganz grossen Fragen mit Evi Ketterer. Evi ist Palliative-Care-Pflegefachfrau und praktizierende Buddhistin.
9 Minuten
Bonustrack zur Folge 10: Evi Ketterer liest aus ihrem Buch «Geschichten intimer Beziehungen. Sterbebetreuung einmal anders erzählt».
53 Minuten
Fabian Biasio ist Fotoreporter und Filmemacher. Schon immer hat er sich in seiner Tätigkeit mit dem Tod auseinandergesetzt – ob bewusst oder unbewusst, das kann er selbst nicht in jedem Fall sagen. Als 2015 sein eigener Vater starb, lernte er den Tod ganz neu kennen, wie er sagt. «Ich wusste bis dahin nicht, wie es ist, wenn der Tod die eigene Familie trifft.» Aktuell läuft Fabian Biasios Dokumentarfilm «Tiger und Büffel» in den Schweizer Kinos. Darin begleitet er den an Demenz erkrankten Karatemeister Bruno Koller bis zu dessen Tod. Im Gespräch erzählt Fabian von seinen Erlebnissen mit Tod und Sterben und was er dabei gelernt hat.
56 Minuten
Nachdem er zwei Tumorerkrankungen überlebt hatte, wurde sich Christian Ruch der Bedeutung der Gegenwart sehr bewusst. Auch als Soziologe, Journalist und Ritualgestalter begann er, sich auf vielfältige Weise mit Sterben und Tod auseinanderzusetzen. Er lebe, so der 53-Jährige, jederzeit voll im Jetzt. Und freue sich dennoch aufs Jenseits. Denn dann, sagt er, gehe es eigentlich erst richtig los! Ein intensives und immer wieder auch lustiges Gespräch über das Sterben, den Tod, das Jenseits und das Leben.
56 Minuten
In dieser Folge reden wir über das, was nach dem Sterben passiert. Für die Verstorbenen, aber vor allem für die, die zurückbleiben. Diese stehen nach einem Todesfall vor vielen Fragen. Eine davon ist die Frage nach der Bestattung. Jasmine erzählt in diesem Podcast, wie sie Betroffene auf dem Bestattungsamt begleitet und wo die Grenzen dieser Aufgabe liegen. Sie spricht aber auch ganz offen über ihre eigenen Erlebnisse und Verluste.
1 Stunde 11 Minuten
In dieser Episode wird es wieder einmal konkret: Wir reden über das Sterben mit Roland Kunz. 30 Jahre arbeitet er bereits in der Palliative Care. Er sagt, heute geht jedem Sterben eine Entscheidung voraus. Das überfordert uns Menschen nicht selten. Kunz erzählt aus seiner Erfahrung und spricht auch über sein eigenes Sterben.
1 Stunde 2 Minuten
Andrea Keller ist eine Hansdampfin in allen Gassen. Noch etwas passender wäre: eine Tänzerin in allen Gassen und auf allen Bühnen. Auch wenn sie behauptet, nie zu tanzen (was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann). Andrea ist eine grandios inspirierende Person und sie veranstaltet mit Kolleginnen und Kollegen bald ein Festival mit dem Titel «Hallo Tod» in Zürich (und online). Sie sei noch weitgehend verschont geblieben von Sterben und Tod in ihrem bisherigen Leben, sagt die bald 40-jährige Kulturschaffende. Aber die eine oder andere – auch inspirierende – Begegnung hatte sie. Davon erzählt sie im letzten Stündchen. Und davon, wie sie an das Thema herangeht: Herz voran und mit ausgesprochener Leichtigkeit und grossem Ernst zugleich. Lasst euch inspirieren.
58 Minuten
Zora Debrunner im Gespräch mit Elena Ibello über das Lebensende, über Sterben und Trauer. Die 43-jährige Autorin und Bloggerin ("Demenz für Anfänger") hat ihren Bruder, ihre Mutter, ihre Oma und kürzlich ihren Vater verloren. Sie trauert noch. "Das Loslassen passiert bei mir in Schüben. Das weiss ich inzwischen von mir und darum lebe ich das auch so." Immer wieder liest man darum in ihrem Blog von ihren Erinnerungen, ihrer Trauer, ihrem Umgang mit dem Verlust. Das Schreiben, so Zora, sei für sie immer schon enorm wichtig gewesen. Wie Zora mit dem Sterben umgeht, ist beeindruckend. Sie sagt, der Tod habe bisher in ihrem Leben eine grosse Rolle gespielt und tue das weiterhin. Aber das Leben, sagt Zora entschieden, spiele die grössere Rolle.
1 Stunde 13 Minuten
Der Psychoanalytiker, Satiriker und Autor Peter Schneider spricht in diesem «letzten Stündchen» mit Elena Ibello über das Altwerden und über Gelassenheit. Über das Bewusstsein für die Endlichkeit und Pseudo-Tiefsinniges, über assistierten Suizid, Selbstbestimmung und Abhängigkeiten. Und auch über Spital-Equipment zuhause, Ruhe beim Sterben, freundliches Pflegepersonal, urbane Asche-Verteilung, über Bestattungen via Zoom oder die Zurückhaltung einer Leiche gegenüber den Trauergefühlen der Angehörigen. Und über die Frage, was es mit der Solidarität der Lebenden mit den Toten auf sich hat. Ein inspirierendes, leichtfüssiges, aber in jedem Sinne ernst gemeintes Gespräch.
1 Stunde 5 Minuten
Monika Obrist will, dass alle Menschen in der Schweiz am Lebensende und im Sterben gut umsorgt sind. Dafür setzt sie sich seit Jahrzehnten ein. Die ehemalige Pflegefachfrau arbeitet für die Schweizerische Gesellschaft für Palliative Care. Über das Sterben hat sie viel gelernt und einiges gesehen. Dass auch für sie trotzdem ganz viel offen ist, dass wir alle letztlich vieles nicht verstehen können, betrübt sie nicht. Sie lebt mit offenen Fragen statt mit fertigen Antworten, wie sie sagt. Und findet genau das spannend. Das war auch unser Gespräch übers Sterben. Danke, Monika!
58 Minuten
Alva spricht mit Elena über den Verlust ihres ehemaligen Lebenspartners. Sie war 32, als er ganz plötzlich starb. Alva erzählt, wie sie nach diesem Verlust weitermachte und wieder zu neuen Perspektiven fand. "Es war das Schlimmste, das ich in meinem Leben erlebt habe", sagt sie. Und dennoch wusste sie: Irgendwann wird es besser.
Das letzte Stündchen

Das letzte Stündchen

Wir reden übers Sterben