Das letzte Stündchen Archiv
76 Episoden
1 Stunde 8 Minuten
Wie sterben Menschen mit Demenz? Was brauchen sie am Lebensende? Wie können Wünsche von Menschen mit Demenz bis ganz zuletzt gesehen und berücksichtig werden? Und: Wie finden wir als Gesellschaft zu einem sinnvollen Umgang mit Demenz? Auf der Suche nach Antworten mit Demenzexperte und Pionier Michael Schmieder.
58 Minuten
Dass Menschen bis ganz zuletzt als einzigartige Individuen geschätzt werden und ihr Leben gestalten können, ist auch in Pflegeinstitutionen möglich! Es braucht dazu die passenden Rahmenbedingungen. Insbesondere: gute Führung. Darüber und über viele andere Fragen rund um Sterben und Tod oder über das Lebensende und Trauern als Mitglied der queeren Community spricht er mit Elena Ibello im letzten Stündchen.
58 Minuten
Das Regie-Paar Christian Labhart und Heidi Schmid reden über ihren Dokfilm «Röbi geht». Im Gespräch mit Elena Ibello erzählen sie, wie sie diese filmische Begleitung erlebten und was die Arbeit in ihrer je eigenen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Abschied bewegte.
58 Minuten
«Hoffnung hatten wir immer. Bis zuletzt», sagt Martha Mauchle über die intensive und emotionale Zeit, in der ihr Mann René mit der Diagnose Krebs lebte. Sie erzählt in dieser Folge, wie sie ihren Mann in den Jahren der Krankheit und zuletzt im Sterben begleitet hat. Sie war immer an seiner Seite, ohne dabei zu vergessen, ihr Leben zu leben. Ihr Umgang mit der Situation und mit dem Verlust ist inspirierend. «Ich bin dankbar für diese Kraft, die ich irgendwoher bekomme», sagt Martha.
4 Minuten
Danke für eure Stimme! Das letzte Stündchen ist in der Auswahl für den Community-Award von Suisse Podcast! Was für eine Freude . Jetzt braucht es noch einmal ganz, ganz viele Stimmen, damit wir der Schweiz zeigen können, dass man über das Sterben reden kann. Es bringt uns nicht um, es bringt uns weiter. Das Thema gehört in die Mitte der Gesellschaft. Eine Nomination von «Das letzte Stündchen» für den Community-Award wäre ein grandioser Beitrag zum leichteren Umgang mit dem Sterben. Macht mit! Hier könnt ihr ganz einfach abstimmen (einmal klicken, abschicken, fertig): https://www.blick.ch/community/suisse-podcast-awards-welcher-podcast-hat-den-community-award-verdient-id18355235.html
7 Minuten
In diesem Bonus zur Podcast-Folge mit Corina Caduff gibt es einen Ausschnitt aus Caduffs Band «Ein letztes Buch» zu hören. Erschienen im Januar 2023 im Verlag rüffer & rub.
51 Minuten
«Sterbende sind Expert:innen fürs Gesundheitswesen», sagt Corina Caduff. Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin untersucht seit vielen Jahren literarische Texte von Schriftsteller:innen, die über ihre eigene Krankheit und ihr eigenes Sterben schreiben. Gerade hat Corina Caduff dazu ein neues Buch beim Verlag rüffer & rub herausgegeben: «Ein letztes Buch. Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Sterben».
56 Minuten
Zum 2. Geburtstag gibt es im «letzten Stündchen» einen Rollentausch: Alva Hagner, Gast in der allerersten Folge dieses Podcasts, übernimmt die Rolle der Gastgeberin. Elena Ibello, üblicherweise Host, beantwortet ihre Fragen rund um Sterben und Tod sowie zum Podcast «Das letzte Stündchen».
1 Stunde 1 Minute
Gabriela Meissner und Franziska von Grünigen haben gemeinsam den Verein «Hörschatz» gegründet, der es Eltern mit einer tödlich verlaufenden Krankheit ermöglicht, ihren minderjährigen Kindern einen Hörschatz zu hinterlassen. Die beiden sind auch neben diesem Engagement als Audiobiografinnen und Podcasterinnen unterwegs. Im Gespräch mit Elena Ibello erzählen sie von ihrer Arbeit mit und für «Hörschatz», aber auch von persönlichen Erlebnissen, Gedanken und Wünschen in Sachen Sterben und Tod. Und von der Freundschaft, die die beiden verbindet, seit sie den Hörschatz gemeinsam aufgebaut haben.
59 Minuten
Die Künstlerin Renée Magaña befasst sich seit vielen Jahren mit dem Tod. Sie findet, dieser verbinde auch die unterschiedlichsten Menschen miteinander. Als Tochter eines Mexikaners und einer Schweizerin ist sie in Los Angeles aufgewachsen und fühlte sich schon immer hingezogen zum Umgang mit dem Tod, wie sie ihn in ihrer Familie und in der mexikanischen Kultur kennenlernte. Vor wenigen Jahren starb ihr Ehemann. Nach 24 Jahren Partnerschaft begleitete Renée ihn in den Tod. 14 Monate lagen zwischen der Diagnose und dem letzten Atemzug von Martin.
1 Stunde 4 Minuten
Die Verlegerin Gabriella Baumann-von Arx und ihr Mann Frank Baumann reden im letzten Stündchen mit Elena Ibello über Sterben, Tod und Trauer. Die beiden reden über die Lebenszeit, die immer knapper wird und darüber, wie es für sie ist, gemeinsam älter zu werden. Das Reden übers Sterben finden beide wichtig. «Aber wir tun es viel zu selten», sagt Gabriella. «Wir sind oft überfordert, wenn es um Sterben, Verlust und Trauer geht», sagt Frank. «Sterben sollte ein Schulfach sein.»
59 Minuten
Verena Gantenbein spricht mit Elena Ibello über ihre Vorstellungen von Sterben und Tod und darüber, wie sie Menschen am Lebensende und deren Angehörige begleitet. Verena ist Palliative-Care-Pflegefachfrau mit viel Erfahrung. Seit sie auch privat in ihrem engsten Umfeld Menschen beim Sterben begleitet hat, hat sich ihre Arbeit verändert. Das Verständnis, die Empathie für die Angehörigen eines sterbenden Menschen, sei viel umfassender als früher. «Einmal selbst zu spüren, wie das ist, war eine einschneidende Erfahrung. Vor allem beim Verlust der eigenen Eltern: Man hat nur eine Mutter und nur einen Vater. Diese absolute Endlichkeit im eigenen Leben zu spüren, zu erfahren, das hat meine Angehörigenarbeit verändert.»
1 Stunde 4 Minuten
Als Akrobat steht Lorenz Matter zusammen mit seiner Frau Cornelia Clivio seit über 30 Jahren auf der Bühne. Das «Duo Scacciapensieri» vertreibt die Sorgen der Zuschauer:innen mit atemberaubenden Akrobatik-Nummern. Mit 39 erkrankte Lorenz schwer und plötzlich stand das Leben still. Es folgten Tourneeabbruch und Absagen, Therapien, neue Diagnosen, neue Therapien und immer war da auch ganz viel Hoffnung. Heute ist Lorenz 53 und immer noch Akrobat mit Leib und Seele. «Die Konfrontation mit dem Tod hat mich noch näher zum Leben gebracht», sagt er.
8 Minuten
Lieber kein Gespräch übers Sterben als ein oberflächliches. Das dachte Host Elena Ibello im Mai, als sie merkte, wie einfach alles ein bisschen zu viel wurde. Dafür berichtet sie von anderen Aktivitäten rund ums Reden und Schreiben übers Sterben und freut sich über den Launch eines neuen Podcasts über Palliative Care. Listen up!
53 Minuten
«Trauer braucht Raum und Geduld», sagt Cinzia Sartorio. Als Ritualleiterin sieht sie es als ihre Aufgabe, einen Raum explizit für den Abschied zu schaffen und zu gestalten. Cinzia ist überzeugt, dass Rituale uns dabei helfen können, im Leben weiterzugehen. Weil sie uns helfen, etwas abzuschliessen und einen neuen Anfang zu finden. Gerade der Übergang vom Leben in den Tod und – für die, die zurückbleiben – der Übergang vom Leben mit einem Menschen zu einem Leben ohne diesen Menschen, braucht diesen Raum.