1001 Musikgeschichten Archiv
108 Episoden
34 Minuten
Tausende Menschen versammeln sich am 30. August 1980 vorm Berliner Reichstag, um bei diesem spektakulären Konzert dabei zu sein: die britische Band Barclay James Harvest gibt ein Gratis-Konzert, um sich bei ihren treuen deutschen Fans zu bedanken. Denn vor allem hier ist die Band besonders populär, während sie in England oft spöttisch als "Moody Blues für Arme" abgetan werden. Dabei haben Barclay James Harvest eine Menge guter Songs zu bieten! Wir schauen uns die Band und ihr Schaffen mal genauer darüber, und quatschen natürlich auch über das Berlin-Konzert und warum es eine so große politische Dimension hatte. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Taking Some Time", "Mocking Bird", "Songs For the Dying", "Galadriel", "Summer Soldier", "Moonwater", "Child of the Universe", "Paper Wings", "Poor Man's Moody Blues", "Suicide?", "Hymn", "The Song (They Love To Sing)", "Sperratus", "Skin Flicks", "Capricorn", "In Memory of the Martyrs", "Life Is For Living"
26 Minuten
Mit "Kayleigh" konnte die Band 1985 einen großen Hit landen, allerdings wissen die wenigsten, dass dieser Song Teil eines größeren Ganzen ist. Auf dem Konzeptalbum "Misplaced Childhood" setzt sich die Band Marillion mit dem großen Thema Kindheit auseinander - mit all ihren Enttäuschungen, aber auch euphorischen Momenten. Als Vertreter des sogenannten Neo-Prog waren Marillion in den 80ern vor allem für komplexe Songstrukturen und dem theatralischen Auftreten ihres Sängers Fish bekannt - mit "Miscplaced Childhood" hatte sich die Band endgültig auf internationaler Bühne etabliert. Wir sprechen über die traurige Geschichte hinter dem Song "Kayleigh", warum Marillion oft als die "zweitbesten Genesis" bezeichnet wurden und wie die Band 1988 einen nachhaltigen Eindruck in der DDR hinterlassen hatte. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Market Square Heroes", "Grendel", "Skript For a Jester's Tear", "He Knows You Know", "Graden Party", "Chelsea Monday", "Forgotten Sons", "Punch & Judy", "Jigsaw", "Fugazi", "Kayleigh", "Lavender", "Bitter Suite", "Heart of Lothian", "Blind Curve", "Childhoods End?"
24 Minuten
"Urgent", "Juke Box Hero", "Waiting For A Girl Like You" - mit ihrem vierten Album liefern Foreigner eine Menge Rock-Klassiker. Kein Wunder, immerhin hat die Band daran zehn Monate lang penibel im Studio gefeilt. Was macht die Platte so großartig? Und wie haben militante Fans, ein äußert gründlicher Produzent und leichte Damen im Studio den Sound des Album geprägt? Das alles und noch viel mehr erfahrt ihr in dieser Folge. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Night Life", "Juke Box Hero", "Break It Up", "Waiting For A Girl Like You", "Luanne", "Urgent", "Girl On The Moon" weitere Empfehlungen: "Cold As Ice", "Hot Blooded", "Double Vision", "Dirty White Boy", "Women", "That Was Yesterday"
23 Minuten
Entweder liebt man diese Band oder man hasst sie, aber eines muss man neidlos anerkennen: wer über 120 Millionen Tonträger verkauft hat, der muss irgendetwas richtig gemacht haben! Wir gucken uns dieses 80er Jahre-Phänomen genauer an. Dabei erklären wir, weshalb der Modern Talking-Sound so einen großen Wiedererkennungswert hat, warum sich Bohlen und Anders nie ganz grün waren... und über grottenschlechte Outfits reden wir natürlich auch. Außerdem kommt Dieter Bohlen persönlich zu Wort und schildert seine Sicht der Dinge. !! Hinweis: wir sind auch nicht ganz fehlerfrei, daher haben sich ein paar falsche Faken eingeschlichen: Auf dem ersten Album hat Dieter Bohlen bei dem Titel "There's Too Much Blue In Missing You" selbst gesungen, auf ein paar späteren Titeln ist er ebenfalls zu hören - wir haben dagegen behauptet, dass er so gut wie gar nicht für die Band gesungen hat. Außerdem ist Modern Talking auch kein Eurodance, sondern Eurodisco !! Danke an unseren Hörer Benjamin für die Richtigstellung ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "You're My Heart, You're My Soul", "You Can Win If You Want", "Cheri, Cheri Lady", "Brother Louie", "Atlantis Is Calling (S.O.S. for Love)"
31 Minuten
Ja, Styling und Ästhetik spielen bei dieser Band eine große Rolle - aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen: Roxy Music haben auch wunderbare Songs geschrieben! Den größten Erfolg hatte die Band mit ihren melancholischen Balladen (wie z.B. "More Than This", "Dance Away" oder das John Lennon-Cover "Jealous Guy"), aber im Laufe ihrer Karriere hat die Band genauso mit experimentellen Art-Rock, Glam und New Wave geliebäugelt. Aber so richtig einordnen kann man Roxy Music eigentlich nirgendwo. Wir reden über ihre größten Hits, aber auch über ihre schnulzigsten Momente. Außerdem klären wir, was es mit den leichtbekleidete Damen auf ihren Albumcovern auf sich hat und warum es so schwer ist, den Gesangsstil von Bryan Ferry in Worte zu fassen. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Ladytron", "Virginia Plain", "2HB", "Do The Strand", "In Every Dream Home a Heartache", "Grey Lagoons", "Editions of You", "Street Life", "Psalm", "The Thrill of It All", "Out of the Blue", "Prairie Rose", "Love Is The Drug", "End of the Line", "Dance Away", "Oh Yeah", "Same Old Scene" "Flesh And Blood" "Eight Miles High" "Jealous Guy (Maxi-Version), "More Than This" "Avalon" "Take A Chance With Me" "To Turn You On"
28 Minuten
In ihren Gründungstagen mag sich die Band sicher finanziell in einer „ernsten Notlage“ (= dire straits) befunden haben, aber spätestens mit ihrem Megaseller "Brothers in Arms" Mitte der 80er war diese Zeit vorbei. Bis heute zählt die Platte zu den meistverkaufen Alben aller Zeiten. Lutz und Carsten schauen sich die Songs mal ganz genau an. Außerdem reden sie darüber, wie die Dire Straits die moderne Musikproduktion vorangetrieben haben, warum der fette Gitarrensound bei „Money For Nothing“ entgeltlich ein Unfall war und was Sting auf der Platte zu suchen hat. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ Down on the Waterline, Sultans of Swing, In The Gallery, Wild West End, News, Lady Writer, Single Handed Sailor, Tunnel of Love, Romeo & Juliet, Expresso Love, Solid Rock, Telegraph Road, Private Investigations, Walk of Life, Money For Nothing, Your Latest Trick, Why Worry, The Man's Too Strong
24 Minuten
Als die Nina Hagen Band hatten sie Ende der 70er die deutsche Musikszene aufgemischt - bis sie genug von ihrer exzentrischen Frontfrau hatten. Die Trennung von ihr war zeitgleich die Geburt einer neuen Band: Spliff. Bereits mit ihrem ersten Projekt, der Rockoper "The Spliff Radio Show", konnte sich die Band einen guten Ruf erspielen. So richtig populär wurden die vier versierten Musiker aber erst mit Hits wie "Carbonara", "Heut' Nacht" oder "Das Blech". ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Gooroo", "Deep In The City", "Rock Is A Drug", "Carbonara", "Heut' Nacht", "Déjà vu", "Computer sind doof", "Das Blech" , "Mr. Kennedy", "Radio"
23 Minuten
Glitzerkostüme, Plateauschuhe und jede Menge Make-Up: kaum eine Band hat Glam Rock so verinnerlicht wie The Sweet. In den 70ern haben sie riesengroße Erfolge gefeiert - aber leider wenig daran verdient. Wir reden darüber, wer eigentlich für die Hits von The Sweet verantwortlich war und warum diese Band so nachhaltigen Eindruck bei unserem Musikexperten Lutz Stolberg hinterlassen hat. Außerdem geht's um fragwürdige Outfits, Schlägereien bei Konzerten und Coverversionen, die besser niemals entstanden wären... ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Co-Co", "Funny, Funny", "Reflections", "Little Willy", "Spotlight", "Wig-Wam Bam", "Block Buster!", "Hell Raiser", "The Ballroom Blitz", Teenage Rampage", "Fox On The Run", "Action", "Love Is Like Oxygen"
34 Minuten
Die einen lieben sie, die anderen können sie schon nach ein paar Tagen nicht mehr ertragen: Weihnachtslieder sind in dieser Jahreszeit wieder überall zu hören. Es gibt wirklich gute Weihnachtssongs - darüber sind wir uns diesmal einig - allerdings müssen wir auch über ein paar wirklich anstrengende Nummern reden... Was sind die persönlichen Favoriten von Lutz und Carsten? Welche Klassiker waren ursprünglich nie als Weihnachtssong vorgesehen? Und welche Nummer war so kitschig, dass sie sogar verboten wurde? Das alles noch viel mehr Musikgeschichten erfahrt ihr in dieser Folge. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ The Beatles - "Christmas Time (Is Here Again)" Keith Richards - "Run Rudolph Run" Bob Marley & The Wailers - "White Christmas" Bruce Springsteen - "Santa Claus Is Coming To Town" Greg Lake - "I Believe In Father Christmas" Jona Lewie - "Stop The Cavalry" Eels - "Everything's Gonna Be Cool This Christmas" Frank Sinatra - "Let It Snow! Let It Snow! Let It Snow!" Dean Martin - "Rudolph The Red Nose Reindeer" Ella Fitzgerald - "Rudolph The Red Nose Reindeer" Bing Crosby - "White Christmas" Mariah Carey - "All I Want For Christmas Is You" Paul McCartney - "Wonderful Christmastime"
38 Minuten
1967 erobert ein bis dato unbekannter Gitarrist aus Seattle die britische Musikszene. Egal wo Jimi Hendrix spielt - mit seinem fantasiereichen, virtuosen Gitarrenspiel begeistert er die Menge! Innerhalb kürzester Zeit schreibt er viele großartige Songs, doch der Ruhm und das gnadenlose Musikbusiness haben auch ihre Schattenseiten... Wir sprechen unter anderem darüber, was Jimi Hendrix so einzigartig gemacht hat, warum er während seiner erste US-Tournee ausgebuht wurde und welcher namenhafte Gitarrist wegen ihm fast seine Klampfe an den Nagel gehängt hätte. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Foxy Lady", "Manic Depression", "Hey Joe", "Love Or Confusion", "Purple Haze", "The Wind Cries Mary", "May This Be Love", "Fire", "Spanish Castle Magic", "If Six Was Nine", "Little Wing", "Bold As Love", "Have You Ever Been (To Electric Ladyland)", "Crosstown Traffic", "Long Hot Summer Night", "Burning Of The Midnight Lamp", "All Along The Watchtower", "Voodoo Chile (Slight Return)"
21 Minuten
Er war einer der größten Sänger und Rock-Entertainer des 20. Jahrhunderts: Freddie Mercury. 1991 stirbt der Leadsänger von Queen mit gerade mal 45 Jahren an den Folgen einer HIV-Infektion - die weltweite Bestürzung ist groß. Bis kurz davor waren Queen fleißig und haben eine Menge Musik geschrieben - v.a. das wunderbare "Innuendo". Wir sprechen über die letzten Jahre von Queen zusammen mit ihrem legendären Frontman. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ aus den letzten Jahren von Queen mit Freddie Mercury: "Radio Ga Ga", "I Want To Break Free", "It's A Hard Life", "Hammer to Fall", "One Vision", "A Kind of Magic", "Who Wants To Live Forever", "The Miracle", "I Want It All", "Breakthru", "Scandal", "Innuendo", "I'm Going Slightly Mad", "Don't Try So Hard", "These Are The Days of Our Lives", "Delilah", "The Show Must Go On"
32 Minuten
Diese Band war der DDR-Regierung ein Dorn im Auge: Die Klaus Renft Combo - oder einfach nur Renft - galt Anfang/Mitte der 70er als eine der geradlinigsten Rockbands der DDR. Das hat immer wieder für Ärger gesorgt und gipfelte schließlich 1975 in einem Verbot der Band. Wie es dazu kam und wie's danach für die Musiker weiter ging, erzählen wir in dieser Folge. Dazu lassen wir auch Lead-Sänger Thomas "Monster" Schoppe und den mittlerweile verstorbenen Klaus Renft zu Wort kommen. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Der Apfeltraum", "Wer die Rose ehrt", "Gänselieschen", "Trug sie Jeans", "Hinten an der Tür", "Nach der Schlacht", "Als ich wie ein Vogel war", "Gelbe Straßenbahnballade", "Zwischen Liebe und Zorn"
27 Minuten
Es ist eine der faszinierendsten Comeback-Geschichten der Popmusik: Marianne Faithfull war in den 60ern ein gefeiertes Pop-Sternchen, in den 70ern dagegen aufgrund ihrer Heroinabhängigkeit immer wieder obdachlos - eine weitere Zukunft im Musikgeschäft schien aussichtslos. Doch dann meldete sie sich 1979 mit voller Kraft zurück: ihr Album „Broken English“ haute Kritiker und Fans gleichermaßen um. Wir sprechen über die verrückte Karriere von Marianne Faithfull, welche Rolle die Stones dabei spielten und wie es zu ihrem spektakulären Comeback kam. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ „Broken English“ „Brain Drain“ „Guilt“ „The Ballad of Lucy Jordan“ „Working Class Hero“ „Why D’Ya Do It“
30 Minuten
Mit ihrem düsteren, innovativen Sound faszinierten Joy Division ihr Publikum und galten Ende der 70er als große Hoffnung der Post-Punk-Szene. Ein tragisches Ereignis setzte dem ein jähes Ende, doch schnell war klar: an Aufhören ist nicht zu denken. 1980 entsteht aus Joy Division eine neue Band: New Order. Wir reden über die holprigen (oft von Schlägereien geprägten) Anfänge der Musiker und über die großen Erfolge als New Wave-Band. Außerdem erklären wir, warum der größte Hit von New Order eigentlich geklaut ist... ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ Joy Division: "The Eternal" "I Remember Nothing" "Atmosphere" "Transmission" "Isolation" "Dead Souls" "She's Lost Control" "Love Will Tear Us Apart" New Order: "Ceremony" "Age of Consent" "Elegia" "Temptation" "Your Silent Face" "Blue Monday" "True Faith"
31 Minuten
Anfang der 70er sind die Beatles längst aufgelöst und Paul McCartney plagen starke Selbstzweifel: Kann er auch ohne seine alte Band gute Songs schreiben? Ist er noch immer ein guter Songwriter? Mit seiner neuen Band "Wings" fängt er nochmal ganz von vorn an. Er spielt auf kleinen Universitätsbühnen, wo er meistens nicht einmal erkannt wird. Doch der große Erfolg sollte nicht lang auf sich warten lassen... ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Dear Friend" "Give Ireland Back To The Irish" "Hi, Hi, Hi" "Live And Let Die" "Band On The Run" "Jet" "Bluebird" "Mrs Vandebilt" "Let Me Roll It" "Picasso's Last Words" "Venus And Mars" "Rock Show" "Love In Song" "Magneto And Titanium Man" "Letting Go" "Listen To What The Man Said" "Silly Love Songs" "Mull of Kintyre"