1001 Musikgeschichten Archiv
108 Episoden
27 Minuten
1981: Billy Idol zieht von England nach New York, um sich eine Solo-Karriere aufzubauen. Bis dahin war er vor allem in der Punk-Szene bekannt, doch sein neuer Sound ging weit darüber hinaus! Keiner konnte Punk, Mainstream-Rock und Pop so gut unter einen Hut bringen und sich dabei noch ein authentisches Rebellen-Image bewahren. Vor allem die 80er sollten Billy Idols große Zeit werden - wir sprechen über seine Höhepunkte und was diesen Musiker so besonders macht. Billy Idol selbst kommt dabei auch zu Wort und spricht u.a. über einige seiner Hits, seine Anfänge und verpasste Chancen (Besonderen Dank an die Kollegen von 80s80s für die Bereitstellung der Interviewtöne).
37 Minuten
Keine Frage, Depeche Mode faszinieren seit Jahrzehnten - aber was genau macht den Reiz an dieser Band aus? Lutz und Carsten schauen sich dieses Phänomen genauer an und sprechen dabei mit wahren Experten: die Depeche Mode-Tributeband Remode steht Rede und Antwort zur besonderen Musik der Band. Außerdem geht's um die manchmal schwierige Banddynamik, einen reservierten DDR-Besuch und welche Verbindung Depeche Mode zu Led Zeppelin und Carl Orff haben.
33 Minuten
Da bastelt man jahrelang im beschaulichen Münster an seinen Songs und plötzlich laufen sie überall im Radio! „Big In Japan“, „Sounds Like A Melody“, „Forever Young“ – diese Kulthits liefen Mitte der 80er rauf und runter, obwohl die Band nahezu unbekannt war und Live-Auftritte scheute. Wie kam’s zu diesem überraschenden Erfolg? Darüber haben wir ausführlich mit Alphaville-Sänger Marian Gold gesprochen. Der verrät u.a., wie die Band damals Songs geschrieben hat, in welcher Situation er vom plötzlichen Erfolg der Band erfahren hat und warum Live-Konzerte anfangs für Alphaville problematisch waren.
24 Minuten
Jetzt neu: die Stars kommen selbst zu Wort! Mitte der 80er ist plötzlich überall der Name Sandra im Gespräch. Mit ihrer ersten Single "(I'll Never Be) Maria Magdalena" schoss die junge Frau aus Saarbrücken in vielen Ländern an die Spitze der Charts und lieferte auch danach jede Menge Hits. Auffällig war dabei nicht nur ihre charakteristische Stimme, sondern auch das hervorragende Niveau, mit der ihre Songs produziert waren. Dafür wiederum war ihr damaliger Partner Michael Cretu zuständig, der einen ganz eigenen Sound für sie geschaffen hatte. Los ging's allerdings ein paar Jahre zuvor - aber nicht in Deutschland, sondern in Japan...
26 Minuten
Er ist der geborene Musiker, dessen Talent sich schon sehr früh gezeigt hat. Mit seinen Alben "Cuts Like a Knife" (1983) und "Reckless" (1984) feierte er seinen Durchbruch und ist gilt seitdem als einer der beständigsten und sympathischsten Musiker seiner Generation. Lutz und Carsten sprechen über seinen einzigartigen Sound, wer ihn beim Songwriting seit Jahrzehnten treu unterstützt und welche Geschichten hinter den großen Hits von Bryan Adams stecken. ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Hidin' From Love" "Wait and See" "Remember" "Don't Ya Say It" "You Want It You Got It" "Lonely Nights" "Fits Ya Good" "Jealousy" "Straight From The Heart" "This Time" "Cuts Like a Knife" "Let Him Know" "Run To You" "Summer of '69" "Heaven" "Somebody" "It's Only Love" "Kids Wanna Rock" "Heat of the Night" "Hearts on Fire" "Can't Stop This Thing We Started" "(Everything I Do) I Do It for You" "Do I Have To Say The Words?" "Have You Ever Really Loved a Woman" "All For Love"
17 Minuten
„Sometimes I feel I’ve got to… run away!“ Anfang der 80er war „Tainted Love“ von Soft Cell einer der großen Hits in den Clubs und Discos. Dabei ist das Original viel älter und wurde damals auch kaum beachtet. Dank der alternativen Musikszene im Norden Englands bekam der Song aber eine zweite Chance und wurde schließlich vom Synthie Pop-Duo Soft Cell entdeckt. Wie kam’s dazu? Warum war dieser Song die Rettung für Soft Cell? Und was hat der Legende nach ein zigarettenschnorrender Matrose damit zu tun? Das alles und noch viel mehr erzählen Lutz Stolberg und Carsten Richter in dieser Folge.
20 Minuten
"Africa" von Toto ist einer der bekanntesten Hits der 80er - dabei waren anfangs nicht alle Bandmitglieder glücklich mit diesem Song! Die Arbeit daran hat sich trotzdem gelohnt, und nicht zuletzt dank der kreativen Internet-Community genießt der Song auch heute noch Kultstatus. Woran liegt's? Bieten der lässige Schlagzeug-Groove und die melancholischen Synthesizer die perfekte 80er-Nostalgie? Lutz und Carsten gehen dieser Frage nach. Außerdem erzählen sie, was der Song mit dem titelgebenden Kontinent zu tun hat und warum Toto ganz klar eine Ausnaheband ist.
35 Minuten
Eine gute Comeback-Geschichte lieben wir doch alle, oder? In der Musikwelt gibt's genug Beispiele: Tina Turner war lange Zeit abgeschrieben und ist trotzdem nochmal so richtig durchgestartet, die zerstrittenen Pink Floyd haben sich für einen guten Zweck zusammengerauft und Johnny Cash konnte sich entgegen aller Erwartungen ganz neu erfinden. Lutz und Carsten quatschen über die besten musikalischen Comebacks und denken darüber nach, welche Musiker mal wieder zurückkommen könnten.
24 Minuten
"Run away, turn away, run away, turn away, run away" So klang's Mitte der 80er auf den Tanzflächen der Diskos und Clubs dieser Welt. Mit "Smalltown Boy" landete die bis dato unbekannte Band Bronski Beat einen spektakulären Hit und konnte zugleich ein starkes Statement für die Schwulenbewegung setzen. Darüber hinaus ist der Song auch musikalisch - trotz seiner Schlichtheit - sehr geschickt produziert. Lutz und Carsten schauen sich die ergreifende Geschichte hinter dem Song und, reden über die äußerst spontane Gründung von Bronski Beat und erklären das Besondere am Sound der Band.
48 Minuten
Anfang der 60er erobert ein junger Folk-Musiker die Musikwelt und verändert mit seiner unnachahmlichen Art das Verständnis von Popmusik: Bob Dylan gehört ohne Frage zu den großen Musikhelden und hat im Laufe seiner Karriere immer wieder bewiesen, dass Eigenwilligkeit und Verschrobenheit durchaus mit Popmusik harmonieren. Was macht diesen Künstler so besonders? Darüber unterhalten wir uns in dieser Folge und befragen auch BAP-Frontmann und Dylan-Experten Wolfgang Niedecken.
52 Minuten
In den 70ern und 80ern gab's kaum eine bessere Möglichkeit, seine Musikidole zu erleben: Sendungen wie Beat Club, Musikladen, Disco oder Formel 1 brachten die angesagten Stars auf die Mattscheibe. Lutz Stolberg hat das damals alles miterlebt und kann sich noch bestens an die unterschiedlichen Shows erinnern. In dieser Folge streifen wir durch die Geschichte der frühen Musiksendungen und klären u.a., warum der Beat Club anfangs auf enorm große Skepsis stieß. Außerdem erfahren Sie, warum Disco-Moderator Ilja Richter seine Hollywood-Träume aufgeben musste und was "Kojak"-Darsteller Telly Savalas damit zu tun hatte. Das und noch viel mehr gibt's in dieser Folge! HINWEIS: In dieser Folge haben sich zwei Fehler eingeschlichen. 1. Die letzte Sendung vom "Musikladen" am 29. November 1984 endete mit Duran Duran und "The Wild Boys", danach verabschiedete sich Manfred Sexauer feierlich von seinem Publikum (und nicht klammheimlich, wie in dieser Folge behauptet) 2. Die Puppe bei "Vorsicht Musik" hieß Herr Feldmann (nicht "Herr von Bödefeld" - das war eine Puppe in der Sesamstraße). Außerdem steckte hinter der Puppe nicht Frank Zander, sondern Hugo Egon Balder. Danke an unseren Hörer Jürgen für die Hinweise!
43 Minuten
Mit "Born in the U.S.A." hatte Bruce Springsteen 1984 ein Album voll großartiger Songs abgeliefert, womit viele nicht gerechnet hätten: zwei Jahre zuvor erschien mit "Nebraska" nämlich ein düsteres und spärlich instrumentiertes Werk, so dass einige schon vermuteten, der "Boss" wolle musikalisch nun ganz neue Wege gehen. Von wegen! Auf seinem Hitalbum präsentiert sich Springsteen von seiner besten Seite: authentisch und voller Energie. Dabei hat die Platte deutlich mehr mit dem Vorgängeralbum zu tun, als den meisten bewusst ist... ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Born in the U.S.A.", Cover Me", "Darlington County", "Downbound Train", "I'm On Fire", "No Surrender", "I'm Going Down", "Glory Days", "Dancing in the Dark", "My Hometown"
28 Minuten
Nicht viele Musiker können von sich behaupten, dass sie ihr allererstes Open Air-Konzert vor einer Million Menschen gespielt haben (und damit im Guinnessbuch der Rekorde gelandet sind). Für Jean-Michel Jarre ist es allerdings typisch, dieser Mann ist zweifelsohne ein Ausnahmekünstler! 1976 sorgt sein Werk "Oxygène" für Wirbel in der Musikwelt und macht Jarre über Nacht zu einen der wichtigsten elektronischen Musikern dieser Zeit. Dabei war es alles andere als leicht, dieses Album zu veröffentlichen... Wir schauen uns die frühen Werke von Jean-Michel Jarre genauer an, sprechen über seinen Einfluss auf andere Musiker und warum seine Live-Shows immer wieder ein besonderes Erlebnis sind.
30 Minuten
Anfang der 70er war sich die Musikpresse einig: diese Herren könnten die neuen Beatles sein! Mit ihren kraftvollen Rocksongs und energiegeladenen Bühnenpräsenz eroberten Slade schnell die Herzen der Fans. Bis zum großen Erfolgen musste die Band allerdings einige Umwege nehmen, z.B. ein unfreiwilliges Dauerengagement auf den Bahamas oder ein Liebäugeln mit der Skinhead-Bewegung. Slade haben jedenfalls eine bewegte Bildgeschichte hinter sich und konnten sich auch nach einer langen Durststrecke behaupten - ausgerechnet weil Ozzy Osbourne einen Auftritt absagen musste... Mehr dazu und viele weitere Geschichten über Slade gibt's in dieser Folge! ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ "Get Down And Get with It" "Know Who You Are" "Coz I Luv You" "Look Wot You Dun" "Skweeze Me, Pleeze Me" "Look At Last Nite" "I Won't Let It 'Appen Agen" "Gudbuy T'Jane" "Mama Weer All Crazee Now" "Cum On Feel The Noize" "Just A Little Bit" "When The Lights Are Out" "Do We Still Do It" "My Friend Stan" "Everyday" "The Bangin' Man" "How Does It Feel?" "Them Kinda Monkey Can't Swing" "So Far So Good" "Far Far Away" "We'll Bring The House Down" "My Oh My" "Run Runaway" "All Join Hands"
25 Minuten
Diese Band ist verantwortlich für zahlreiche Kultsongs, die alle einen gewissen Retro-Charme haben. Vicki und Debbi Peterson, Susanna Hoffs und Michael Steele verband ihre Liebe zur Musik der 60er - glücklicherweise war genau dieser Sound Mitte der 80er wieder gefragt. Binnen weniger Jahre stiegen die Bangles vom Underground zum Pop-Olymp empor - bis alle den Kanal voll hatten. Warum konnte sich die Band nie an "Walk Like An Egyptian" gewöhnen? Warum war Prince so begeistert von den Bangles? Und welcher große Hit sollte eigentlich nie aufgenommen werden, weil die Mehrheit der Band dagegen war? Das alles und noch viel mehr gibt's in dieser Folge! ++++++++++Song-Tipps zur Folge++++++++++ Hero Takes A Fall Going Down To Liverpool Manic Monday (gerne auch die Version von Apollonia 6 anhören) Walking Down Your Street Walk Like An Egyptian If She Knew What She Wants (gern auch das Original von Jules Shear anhören) Following In Your Room Eternal Flame Be With You Watching The Sky