Allein in schlechter Gesellschaft Archiv
300 Episoden
19 Minuten
Capoeira ist ein wahres Geschenk habe ich immer wieder feststellen dürfen. Capoeira verbindet, Capoeira belebt, Capoeira erfrischt, Capoeira motiviert, Capoeira pulsiert, Capoeira lebt, Capoeira steckt an, Capoeira ist anders. Capoeira ist durch seine eigene Musik- und Gesangstradition ein Zugang zu Ruhe. Trotz der oft testosterongesteuerten Videoinhalte bei Youtube zu Capoeira, kann es doch auch etwas neues männliches hervorbringen. Die Aggression die man dort kanalisieren lernen kann. Die Freude die man dort in fremdsprachigen Lliedern erleben kann ist teilweise zu tiefst beruhigend, traurig und stimmt manchmal auch nachdenklich. Es ist Kraft, Ästhetik und Stolz in einem.
19 Minuten
Wir sind so verhaftet in unseren Glaubenssätzen, dass wir es selten überhaupt merken wie wir langsam auf den eigenen Kollaps zu fahren. Wir sind getrieben von mehr Erfolg, mehr Geld, mehr Lifestyle, mehr Annehmlichkeiten und mehr Sicherheit. Es ist ein neuer Gott der uns treibt und zieht. Es ist wie die Möhre und der Esel, nur das wir der Esel sind. Wir wollen mehr und mehr und fragen uns nicht wirklich wie man aus der Schlinge der Karrierefalle entkommen kann. Es sind oft die Verpflichtungen, die Rechnungen oder sonstige Umstände die uns verharren lassen. Es scheint keinen Ausweg zu geben außer Auswanderer zu mimen und sich von RTL2 dabei filmen zu lassen. Wo geht es hin wenn nicht hoch?
16 Minuten
Podcasts kommen langsam in Deutschland in Mode. Es ist irgendwie in der digitalen Welt wahrnehmbar, dass überall in der Republik gesendet wird. Geschichten werden erzählt, Neuigkeiten diskutiert oder einfach nur über ein Thema geredet. Eine alte Tradition wird nun für viele Menschen wieder möglich. Senden! Eine Botschaft oder eine Geschichte zu erzählen war früher nur Wenigen vorbehalten. Die Wikinger erzählten Geschichten, die Hieroglyphen erzählen Geschichten. Geschichten gehen ins Innen und erzeugen Bilder. Anders als Video, wirkt Audio viel tiefer. Bilder müssen im Innen erst generiert werden. Eine Emotion wird dran geheftet und in eine Kategorie des eigenen Ichs verschoben. Konstruktivistisch ist die Welt geworden. Wo aber sind die Geschichten aus den Seniorenheimen und Kindergärten? Wo sind die Geschichten aus den Reha Kliniken und vom Oberarzt? Es ist soviel Potenzial da, soviel tolle und bewegende Geschichten die erzählt werden wollen. Was haben wir denn sonst in unserem Leben,
27 Minuten
Mara Stix hat neulich einen Artikel auf ihrem Blog veröffentlicht der mich aufmerksam werden lies. Es war der gleiche Titel wie die heutige Episode :D Ich habe mich mal kurzerhand daran bedient und bin den 11 Gründen auf die Spur gegangen. Ist mein Business auch sicherer als ein angestellter Job? Ist das überhaupt zu vergleichen was Mara da macht, was ich hier tue und was man als Sozialarbeiter so macht? Hier ihre 11 Gründe zur eigenen Überprüfung: 1. Mein Erfolg hängt nur von meiner Leistung ab 2. Als Frau habe ich die gleichen Chancen wie jeder Mann 3. Ich habe nicht nur einen Kunden sondern Tausende 4. Mein Business passt sich an mein Leben an und nicht umgekehrt 5. Ich lebe alle meine Talente und mein volles Potenzial 6. Ich muss nicht unter den Fehlern von meinen Chefs leiden 7. Ich kann meine Einnahmen nutzen, um in mich zu investieren 8. Ich baue mir passive Einkommensströme für die Zukunft auf 9. Ich muss keine Angst haben im Alter gekündigt zu werden 10. Ich habe gel
14 Minuten
Medienkompetenz ist ja nach wie vor in aller Munde. Man kann für seine Kinder die tollsten Workshops und Angebote buchen, sich als Elternteil schlau machen oder einfach nur einen Podcast zum Thema Medien & Gesellschaft anhören. Was aber ist bei Media Sozial los? Was wird es in naher Zukunft von Media Sozial hier zu hören geben? Medie Sozial hat sich seit 2009 verändert, ist gewachsen, geschrumpft in Vergessenheit geraten und doch irgendwie aktiv. Ich habe mich verändert, die Gesellschaft hat sich verändert und somit auch die Angebote. Es wird ... neu bei Media Sozial, Thematisch geht es um andere Dinge, andere Probleme und neue Herangehensweisen. Media Sozial wird wieder hörbar, wahrnehmbar und präsenter in der Region.
21 Minuten
Verschlankung im Business, besonders als generalistischer Sozialarbeiter, ist nicht gerade einfach. Verschlankung bedeutet bei mir auch eindampfen auf Wesentliches. Ich habe nun einige Teit damit verbraucht meine beruflichen Standbeine zu optimieren, zu verschlanken und so aufs Wesentliche zu reduzieren. Wieso? Damit Du weißt ob Du bei mir richtig bist! Das bedeutet Angebote, Dienstleistungen, Themen und auch den Podcast neu zu überdenken, zu schärfen. Ich meine, ich bin kein Marketingman, ich bin Sozialarbeiter, Coach, systemischer Aufsteller etc... Was aber biete ich für eine Lösung für was für ein Problem an? Und hast Du dieses Problem? Wie kann ich mehr Nutzen schaffen bei denen die es auch brauchen und auch wollen? Niemand will einen Coach für alles, ein All in one Coach ist wie Fastfood, befriedigt die ersten Gelüste, macht aber nicht satt. Also muss ich mich verschlanken, besser positionieren. Heute geht es um Entwicklungsbüro.
19 Minuten
Wenn wir in Gesprächen, Streits oder Konflikten sind kommt Rache oft ungeschönt vor. Wir kommen uns vielleicht bloßgestellt vor und schießen zurück oder wir fühlen uns verletzte und verletzten nach eignen Maßstäben den Anderen auch. Es entstehen Ping Pong Spiele der Rache. Wir sind so konditioniert, es ist ein Instinkt oder eine Veranlagung. Die Geister streiten sich hier auch über die Zugehörigkeit. Ist Rache denn gut oder schlecht? Ist es ein Relikt aus Zeiten von alten Testamenten sowie Augen und Zähnen? Wenn ja, wieso ist Rache in unserem Justizsystem so tief verwurzelt? Wir wollen Rache, wir dürsten danach. Wenn uns oder unseren Liebsten Unrecht geschieht muss einer zahlen. Ganz einfach. Wieso werden Kindern dann Rachewünsche fast schon im Kindergarten aberzogen und als falsches Verhalten tituliert? Ist Rache nicht vielleicht etwas, das erst unterdrückt durch die ultrafeminine Kultur der Erziehung, zur dunklen Kraft wird? Wir sollen nicht und erleben doch das es alltäglich ist, da
17 Minuten
Wir suchen alle irgendwie den Himmel, die Ewigkeit oder das Nirwana irgendwann. Die Suche nach Gott oder dem Zustand des losgelöstseins beschreiben viele Religionen, Drogenbarone oder Musikliebhaber. Wir wollen alle dahin und doch gibt es nur eine Türe, den Tod. Wir müssen alle sterben, wollen dies aber zu Lebzeiten eher nicht so gerne, suchen jedoch Kanäle die sowas ind er Art aber dann doch tun. Sterben light sozusagen. Oder einen angestrebten veränderten Bewusstseinszustand erreichen? Wir hauen uns tagtäglich alles raus, wir pushen uns in Ekstase durch Sexpraktiken, unterwerfen uns oder beherrschen Andere, ob im Job im Bett oder beim Autofahren. Wir wollen verzweifelt zu Gott und doch gehts nicht. Ja er sei ja überall zu finden der Gott der Christen, bei den Moslems gibts evtl. noch Jungfrauen dazu wenn man irgendwas spitzenmäßiges macht. Ein ganzes Leben... nur um schnellstmöglich ohne zu sterben...zu sterben?
16 Minuten
Ich habe seit langem beschlossen zu gehen. Solche Entscheidungen, wie gehen zu wollen, fallen oft nicht leicht. Wir leben in einer hohen Geschwindigkeit und bewegen uns immer schneller fort. ICE, Schnellboot, Mercedes SLR und ganz neu nun auch Highspeed E-Bikes für die Generation 80+. Da ist gehen eine gute Sache. Weggehen, essen gehen.. echt klasse. Ich geh auch täglich in den Garten :) Es ist gut zu gehen als Sozialarbeiter und Coach. Mit Klienten zu gehen ist etwas Neues. Manchmal ist es wahrscheinlich auch gut das andere gehen. Gehen ist Leben.
15 Minuten
Das die Technisierung und Digitalisierung immer mehr in unser Leben kommt ist wohl mittlerweile auch dem Letzten klar. Die Gemeinschaft, das Individuum wird immer digitaler. Die Kommunikation, das Staubsaugen ja sogar die Waschmaschine hat Wlan. Wie aber sieht es mit dem Digitalen aus? Wird das Digitale, das Internet auch sozialer? Wenn das eine Auswirkungen auf das andere hat dann muss es andersherum auch so sein. Wo ist die digitale Welt denn sozial? Wir hören nur von Egoshootern, Pokemon Go und Onlinepoker im Darknet. Was ist denn so sozial in der digitalen Gesellschaft? Ist es überhaupt anzustreben das digitale sozial zu gestalten?
16 Minuten
Mir begegnen immer wieder Fragen oder Kommentare zur Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit. Es gilt als mutig, untypisch oder auch manchmal waghalsig solche Schritte zu gehen. Ich sitze gerade in unserem Schrebergarten und spreche diesen Podcast auf. Das ist mutig um 10 Uhr morgens und dazu noch Werktags bei strahlendem Sonnenschein. Neider gibts hier nicht, ich bin fast allein. Nebenan spielen die Kinder vom Waldorfkindergarten. Ist das mutig? Es ist einfach! Es ist mutig lange in einem Sozial-Job zu sein der die eigene Qualität, die individuelle Kompetenz nicht fördert. Wir hetzen von Besprechungsraum zu Vortrag und Barcamp weiter zu Telefonkonferenz und Abendstuhlkreis. Das ist nicht Einfachheit. Einfachheit haben oft nur die Klienten gepachtet. Wir als Sozialarbeiter verstricken uns in Komplexität. Ich erzähle heute wie ich das so mache mit der Einfachheit.
17 Minuten
Wir Sozialarbeiter argumentieren gerne bei der Frage wie digital die eigene Arbeit denn geworden ist mit ".. ich habs nicht so mit PCs... ich bin ja für den Menschen da...". Ich höre das in den letzten 2 Jahren immer häufiger. Es könnte an der Eigenwahrnehmung der Menschen liegen, das es Zeit wird sich mit Digitalem auseinanderzusetzen. Wir sind behäbig, wie die Pädagogik halt so ist und die Sozialpädagogik.. ja die tuts ihr gleich. Mal abwarten und einen Stuhlkreis machen, die Digitalisierung ist ja nur eine Modeerscheinung wie das Ozonloch oder Hunger. Alles geht vorüber. Wir haben aber die Rechnung ohne den KI-Wirt gemacht. KI, oder Künstliche Intelligenz, rückt in greifbare Nähe. Na wenn schon keine eigene, dann halt künstlich (Kalaueralarm). Ja die Rechenleistung, die Algorithmen.... alles kommt schneller näher... Wie beim Aufprall mit 180 km/h... erst trinkt man noch genüsslich Cola und sieht einen Punkt am Horizont und auf einmal bÄm. Seed AI's sind am kommen. Der Mensch wird
18 Minuten
Wir haben oft tolle und strukturierte Methoden in der Sozialen Arbeit. Wir planen Lebensläufe oder Abschnitte unserer Klienten und haben oft nicht die gewünschte Wirkung. Wir sind in vielen Dingen zu groß geworden, zu komplex um effektiv arbeiten zu können. Keep it short and simple, das KISS Pinzip ist bei Softwareentwicklern Basisparadigma. Es soll keinen unnötigen Code geben, leicht soll es sein und funktionsfokussiert. Niemand will einen toll geschriebenen Code der behäbig funktioniert. Bei uns ist da auch so, wir wollen praktikable Lösungen, leichte Antworten und keinen 34 Seitigen formalen Antrag. Ebenso ist Storytelling essentieller Garant für Erfolg in der Spielebranche. Wer eine geile Story hat, hat schon mal das Wichtigste. Code und Design folgen dann schon. Wir hören als Sozialarbeiter auch viele Storys, nur antworten tun wir seltenst in Geschichten. Wir geben politisch korrekte Formalantworten, die bestiimt inhaltlich richtig sind aber.... schaut euch die Erfolge in der Gam
20 Minuten
Ich bekam neulich Post eines spirituellen Reiseanbieters bzw. eines Anbieters für spirituelle Reisen. Der Unterschied liest sich natürlich heraus. Auf jeden Fall hatte ich mich gefragt was denn da so tolles gebucht werden kann. Ägypten, Stonehenge oder gar die Hole Welt von innen sehen? Es wird auch hier mit Hoffnung Geld gemacht. Klar, aber das soll mich erstmal ja nicht interessieren. Ich habe mal zurückgeblickt und geschaut wie meine spirituelle reise bis heute so war. Was habe ich denn tolles gebucht um spirituell zu wachsen? Ich war in Brasilien, auch schön und warm aber spirituell? Was ich dort erlebt habe, ganz ohne Ergebnistour, möchte ich heute berichten. Es sind die schlichten und leisen Momente die (leider) nicht buchbar sind.
55 Minuten
Der dritte Teil des BDSM Interviews mit Birgit und Franz wird nochmal eine Spur tiefer. Wir tauchen in die Szene, die Motive der Beiden und in mögliche Konsequenzen für Sozialarbeiter ein. Wieso erlebt man bei gefesselt sein Freiheit und bei Schmerz ein Hochgefühl. Wie kommt es, dass die ganze Szene subkulturell erscheint. Der Geruch des Verruchten ist wahrnehmbar, des Verbotenen das, wohl Viele auf ihre individuelle Art ausleben. Sex ist eine Variante, BDSM ein Zugang, eine Einstellung oder auch ein Lifestyle. Man ist was Exotisches, etwas undurchschaubares, etwas Nichtgreifbares.