Think dänk! Archiv
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Einst dominierten die Wasserkraft und zentrale Grosskraftwerke die Stromerzeugung, heute kommt immer mehr Solarenergie dazu. Die Nachfrage wird gleichzeitig durch E-Mobilität und Wärmepumpen geprägt. Im neuen «Think Dänk» diskutieren Energieökonom Ingmar Schlecht (ZHAW, Neon Neue Energieökonomik) und Christoph Eisenring (Avenir Suisse) über Chancen und Risiken der Energiewende, moderiert von Simon Stocker (Avenir Suisse). Sie sprechen darüber, was reine Mengenziele für grünen Strom taugen, ob Atomkraft ein Comeback feiern könnte und ob die heutige Förderung von Solarstrom richtig ausgestaltet ist. Eine spannende Debatte über Versorgungssicherheit, Kostenwahrheit und die Frage: Wie schaffen wir ein Stromsystem, das nicht nur CO2-frei, sondern auch robust ist? Jetzt reinhören!
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Die Schweiz gilt als Musterbeispiel einer halbdirekten Demokratie. Unser System kann aber nur funktionieren, wenn man zu Kompromissen fähig ist, die dann breit getragen werden. Doch immer mehr Schweizerinnen und Schweizer sagen, dass der Zusammenhalt auch bei uns abnehme. Schwappt somit die Polarisierung, die andere Länder längst erfasst hat, auch auf unser Land über? Tragen schrille Töne der Parteien zur Vitalität oder zur Erosion der Demokratie bei? Und braucht die Schweiz institutionelle Reformen, um Blockaden zu vermeiden? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Esther Friedli (Ständerätin SVP, SG), Daniel Jositsch (Ständerat SP, ZH), Michael Hermann (Politgeograf, Sotomo) sowie Patricia Schafer (Avenir Suisse) unter der Moderation von Philipp Burkhardt, Leiter der SRF-Bundeshausredaktion.
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Die EU gilt als Vorreiterin bei den Berichtspflichten zu Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG). Transparenz bei der Nachhaltigkeit ist zwar wichtig. Doch entscheidend ist, ob sich etwas effektiv verbessert, und nicht, wer die meisten Berichtsseiten produziert. Der Aufwand hat sich nun durch die fortlaufende Verschärfung der Vorschriften enorm erhöht. Davon sind auch zahleiche Schweizer Unternehmen betroffen, die in der EU geschäften – mit Kosten von mehreren Hundert Millionen Franken im Jahr. Nun plant der Bundesrat die umfangreiche EU-Richtlinie zu übernehmen. Welche zusätzlichen Kosten kämen damit auf die Unternehmen zu? Welche Folgen hätte das für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz? Und welches Vorgehen wäre für die Schweiz zielführender? Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Michele Salvi (Vizedirektor Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
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Steigende Krankenkassenprämien sind die grösste Sorge der Schweizerinnen und Schweizer. Während die einen eine Einheitskasse fordern, setzen andere auf mehr Wettbewerb. Unser heutiger Gast, Károly Christian Köpe, wartet nicht auf die Politik. Er ist Unternehmer und Vordenker, der die sich bietenden Spielräume im Gesundheitswesen nutzt. Im Gespräch mit Christoph Eisenring von Avenir Suisse spricht er über die Vorteile der integrierten Versorgung – und weshalb sich die Patienten nicht mehr alles bieten lassen sollten. Jetzt reinhören!
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Im Jahr 2000 erhielt jede Person in der Schweiz rund 400 Briefe pro Jahr – bis 2030 dürfte diese Zahl auf 100 sinken. Die rückläufigen Briefmengen setzen die heutige Post-Grundversorgung zunehmend unter Druck, rote Zahlen drohen. Wie soll eine zeitgemässe Post im digitalen Zeitalter aussehen? Muss die Zustellung weiterhin täglich erfolgen? Welche Rolle spielen Postfilialen künftig? Über diese Fragen diskutierten am «Monday for Future» Min Li Marti (NR, SP), Matthias Jauslin (NR, GLP), Prof. Matthias Finger (EPFL) sowie Christoph Eisenring (Avenir Suisse) unter der Leitung von SRF-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt.
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Die familienergänzende Kinderbetreuung bleibt ein politisches Dauerthema. Während sich die Diskussion früher vor allem um den Ausbau von Kita-Plätzen drehte, rückt heute der Preis stärker in den Fokus. Der Nationalrat will mit einer Betreuungszulage die finanzielle Last der Eltern mindern – nun ist der Ständerat am Zug. Doch worauf zielt die Kita-Politik eigentlich ab? Was sind die grössten Trugschlüsse in der aktuellen Diskussion? Und von welchen Ländern kann die Schweiz lernen? Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Patricia Schafer (Fellow, Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: «Think dänk!»
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Wohnraum ist knapp, die Mieten steigen – und das nicht mehr nur in grossen Städten wie Zürich oder Genf. Die Frage, wie viel Staat und wie viel Markt es in der Wohnungspolitik braucht, wird hitzig diskutiert. Doch was steckt hinter der Knappheit? Und wie gelingt eine Wohnungspolitik, die zu einem grösseren Angebot führt und fair ist? Martin Tschirren (Direktor des Bundesamtes für Wohnungswesen) spricht mit Marco Salvi (Adjunct Fellow bei Avenir Suisse) über die Herausforderungen bei der Siedlungsentwicklung , die Wirkung des Mietrechts und die Frage, warum selbst in Zeiten hoher Renditen zu wenig gebaut wird. Jetzt in der neuesten Folge von «Think dänk!».
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5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Die gut laufende Wirtschaft ist der entscheidende Grund, warum die Schweiz seit Jahren eine starke Zuwanderung in den Arbeitsmarkt verzeichnet. Allein 2024 sind netto über 80’000 Menschen ins Land gezogen. Doch wie nachhaltig ist diese Entwicklung? Sollte die Schweiz die Migration stärker steuern und wie? Und gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zuwanderung und der Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank? Diese Fragen diskutiert Patrick Leisibach, Senior Fellow bei Avenir Suisse, mit Boris Zürcher, Verantwortlicher für die Entwicklung des künftigen ETH-Standorts in Heilbronn und ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Jetzt im Podcast aus der Denkfabrik: Think-dänk!
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Der amerikanische Präsident Trump hat einen weltweiten Handelskrieg angezettelt. Besonders zwischen den USA und China gehen die Wogen hoch. Doch auch anderen Ländern drohen beispiellose Zollerhöhungen – so auch der Schweiz. Muss sich unser Land nun für eine Seite im Handelszwist entscheiden? Was kann sie den Amerikanern in Verhandlungen bieten, um vom Zollhammer verschont zu werden – ohne sich anzubiedern? Und gibt es überhaupt noch eine Chance für ein Freihandelsabkommen? Darüber diskutiert Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market»), Christoph Eisenring (Senior Fellow, Avenir Suisse) und Simon Stocker (Senior Researcher, Avenir Suisse) in dieser Folge von «Think dänk!».
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5,5 Millionen Jobs zählt die Schweiz – und jedes Jahr kommen Zehntausende dazu. Gleichzeitig stieg zuletzt aber auch die Zahl der Arbeitslosen. Derzeit sind rund 130’000 Personen als arbeitslos registriert, während die Wirtschaft gleichzeitig 90’000 offene Stellen meldet. Wie hängen diese Zahlen zusammen – und was sagen sie über den Schweizer Arbeitsmarkt aus? Darüber spricht Patrick Leisibach, Senior Fellow bei Avenir Suisse, mit Boris Zürcher, Verantwortlicher für die Entwicklung des künftigen ETH-Standorts in Heilbronn und ehemaliger Leiter der Direktion für Arbeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). In dieser ersten von zwei «Think dänk!»-Folgen beleuchten sie längerfristige Trends, die den Arbeitsmarkt prägen – heute und in Zukunft. Jetzt reinhören!
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Vor gut zwei Jahren geriet die Credit Suisse in existenzielle Not und wurde mit Hilfe von Notrecht und Staatsgarantien von der UBS übernommen. «Too big to fail» hiess es damals für die Schweiz – und die politische Debatte um staatliche Garantien für Banken wurde neu entfacht. Eine Gruppe von Banken blieb in dieser Diskussion unter dem Radar: die Kantonalbanken. Eine Mehrheit der Kantone gewährt den Kantonalbanken umfassende Privilegien: explizite Staatsgarantien sowie Steuerbefreiungen. Doch inwieweit sind diese Vorteile gerechtfertigt? Welche ökonomischen Konsequenzen bringen diese Privilegien mit sich? Und welche Auswirkungen haben sie auf die Steuerzahler – und andere Akteure? Das Gespräch unter der Leitung von Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer von «The Market») und Lukas Schmid (Senior Fellow, Avenir Suisse) im Podcast aus der Denkfabrik: Think dänk!
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Die Budgetdebatte der Wintersession war so kontrovers wie lange nicht mehr – und das aus gutem Grund. Der Bund steht unter enormem Druck. Um die Schuldenbremse einzuhalten, mussten im Budget 2025 Kürzungen von 2 Milliarden Franken vorgenommen werden. Doch das ist erst der Anfang: In den kommenden Jahren könnten bis zu 3 Milliarden Franken jährlich eingespart werden. Während die Gesamtausgaben weiter steigen, treffen die Kürzungen einzelne Bereiche empfindlich. In Bundesbern mehren sich denn auch die Stimmen für eine Kursänderung: Soll die Schuldenbremse gelockert oder die Steuern erhöht werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt am «Monday for Future» im Forum Raiffeisen in Bern. Unter der Leitung von SRF-Bundeshausredaktor Philipp Burkhardt diskutierten Eva Herzog (Ständerätin SP), Michael Götte (Nationalrat SVP), Marius Brülhart (Universität Lausanne) sowie Michele Salvi (Avenir Suisse) über mögliche Lösungsansätze.
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Ab März 2025 sind in der Schweiz hochautomatisierte Fahrzeuge zugelassen. Die Vision vom autonomen Fahren rückt näher – doch wie nah sind wir ihr schon? Während die technologische Entwicklung rasant voranschreitet, bleiben viele Fragen offen: Wer haftet bei einem Unfall? Wie sicher sind die Systeme in komplexen Verkehrssituationen? Ist unsere Infrastruktur darauf vorbereitet? Und vor allem: Wie gross ist das Vertrauen der Gesellschaft in diese Technologie? In der aktuellen «Think dänk!»-Folge diskutieren Anna Laura Ludwig (Associate Fellow, Avenir Suisse) und Gastmoderator Mark Dittli (Geschäftsführer, «The Market») über den tatsächlichen Fortschritt des autonomen Fahrens. Und sie fragen sich, wie unser Mobilitätsalltag im Jahr 2035 aussehen könnte. Welche rechtlichen, politischen und ethischen Fragen müssen wir klären, bevor wir das Steuer endgültig aus der Hand geben können?
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Die Regulierung in der Schweiz nimmt zu – doch wer profitiert davon und wer trägt die Kosten? In der aktuellen «Think dänk!»-Episode diskutieren Christoph Eisenring, Forschungsleiter bei Avenir Suisse, und der Regulierungsexperte Mark Schelker, Professor an der Universität Freiburg, die Ursachen der Regulierungsflut und mögliche Reformansätze. Dabei beleuchten sie, wie Interessengruppen die Gesetzgebung prägen und warum Konsumenten und Steuerzahlerinnen oft auf der Strecke bleiben. Könnten Volksabstimmungen die Veto-Macht der Wähler stärken? Oder brauchen wir ein unabhängiges Gremium, das Alternativen zu bestehenden Regulierungen aufzeigt? Warum ist die «One in, one out»-Regel problematisch, und welche anderen Wege gibt es, um Bürokratie abzubauen?
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Sollten die Schweiz und die Welt ihre Grenzen für uneingeschränkte Migration öffnen? In unserem Podcast diskutieren Ilya Somin, Professor für Recht an der George Mason University in Fairfax, USA, und Oliver Zimmer, Historiker und Forschungsleiter am Center for Research in Economics, Management, and the Arts, dieses kontroverse Thema. Unter der Moderation von Christoph Eisenring von Avenir Suisse beleuchtet die Debatte die Auswirkungen offener Grenzen. Ilya Somin argumentiert, dass offene Grenzen die menschliche Freiheit erheblich erweitern. Er ist der Ansicht, dass Menschen in Gesellschaften mit begrenzten Möglichkeiten durch einen Umzug in freiere und wohlhabendere Länder höhere Produktivität und Wohlstand erreichen könnten. Für Somin ist es ein offensichtlicher Widerspruch, die Bewegungsfreiheit innerhalb eines Landes zu unterstützen, sie jedoch zwischen Ländern abzulehnen. Oliver Zimmer kritisiert Somins Vision als «libertäre Utopie», die die entscheidende Rolle von Kultur und Institutionen ausser Acht lässt. Er betont, dass demokratische Gesellschaften die Kontrolle über die Migration behalten müssen, um Stabilität und Zusammenhalt zu gewährleisten. (Die Diskussion wird in englischer Sprache geführt.)