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Klassiker der Filmgeschichte Archiv

39 Episoden
1 Stunde 27 Minuten
Wir sind wieder da! Mit einem Wedding-Special melden wir uns aus der Staffelpause der Filmklassiker, um „Ocean's Eleven“ von 2001 zu besprechen. Diesen Film haben sich Becci und Christopher für dieses Special gewünscht. Unser Gespräch dreht sich darum, was „Ocean's Eleven“ als Heist-Film ausmacht, und wie er die Erwartungen an einen modernen Heist-Film geprägt hat. Zudem bewundern wr das Pacing des Filmes, Kamerafahrten, Montagen und vieles mehr. Becci und Christopher haben auch das Original von 1960 gesehen und berichten, an welchen Stellen es Unterschiede im Plot und der Machart des Filmes gibt. Natürlich kommen wir hier nicht an unserem alten „Freund“ dem Hays-Code vorbei. Als kleines Schmankerl bringt uns Christopher noch die Besetzung einer Version des Filmes aus einem Paralleluniversum mit, die es fast gegeben hätte. Ich sage nur so viel, Bruce Willis hätte eine Rolle gespielt. Wir hoffen, ihr habt Spaß mit unserem kleinen Intermezzo aus der Pause. Auch wenn es hier nicht so schnell Neues von uns zu hören gibt, in Kürze wird es drüben bei den Kulturpessimist*innen endlich weitergehen.
1 Stunde 15 Minuten
Es ist soweit: Hier kommt die letzte Folge dieser vierten Filmklassiker-Staffel und unseres „Jahrzehnte-Jahrs“, dem Rückblick auf die letzten 100 Jahre Film, und wir landen bei einem Film, der wirklich fast 100 jähre alt ist. Unser Gast Patrick hat uns einen Stummfilm mitgebracht, der trotz (oder wegen?) seines Alters häufig in den Top 10 von „Die besten Filme aller Zeiten“-Listen landet: „Sunrise – A Song of Two Humans“, der erste Hollywoodfilm von der deutschen Regie-Legende F. W. Murnau. Natürlich reden wir über Expressionismus, Gefühlsreichtum und Murnaus Auslegung bzw. Prägung dieses Genres und seiner Konventionen. Denn wenn dieser Film eines kann, dann auf jeden Fall Gefühle – was ja für einen Stummfilm alles andere als selbstverständlich ist, vor allem, wenn man von heutigen Filmen geprägt wurde. Aber wir schauen uns auch die technischen Errungenschaften und Special Effects des Films an, analysieren das Motiv der „verhexenden“ Vamp und fragen uns, was uns der Film über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Stadt- und Landleben sagen will. Wir danken euch sehr für eure Treue auch in dieser vierten Filmklassiker-Staffel und wünschen euch frohe Feiertage – kommt gut durch die Zeit!
1 Stunde 20 Minuten
So langsam steuern wir in unserem „Jahrzehnte-Jahr“, dem Rückblick auf die letzten 100 Jahre Film, dem Ende entgegen und sind nun schon in den 1930er Jahren angelangt. Unsere Gästin Kati hat uns einen Film mitgebracht, der einerseits technische Neuheiten des Filmjahrzehnts zelebriert (Technicolor!), sich aber andererseits thematisch an altbekanntes hält: Es geht um „Robin Hood, König der Vagabunden“. Schon 1938 war eine Verfilmung der „Robin Hood“-Legende aus dem Mittelalter keine Neuheit mehr; heute lassen sich die Filme nicht mal mehr an zwei Händen abzählen. Natürlich kommen wir nicht umhin, den hier besprochenen Film ins Verhältnis zu den anderen Verfilmungen zu setzen und uns genau anzuschauen, welche Schwerpunktsetzungen ihn im Vergleich auszeichnen. Aber auch die Analyse des gezeichneten (und gewünschten?) Gesellschaftsbildes des Films (Stichwort „Sozialismus, aber mit König!“) kommt in unserem Gespräch nicht zu kurz. Und wie könnten wir aus eines Filmbesprechung zu diesem Film herausgehen, ohne das für ihn typische Lachen der Schauspieler*innen auch selbst reichlich ausprobiert zu haben? Wir hoffen, ihr schmunzelt mit uns!
1 Stunde 18 Minuten
Es geht weiter rückwärts durchs letzte Jahrhundert – und wir bleiben nach der letzten Folge dem „Film Noir“ noch ein wenig treu. War „The Hitch-Hiker“ aus den 50ern eher ein Geheimtipp des Genres, hat unser Gast Steve uns dieses Mal für die 40er Jahre ein Werk mitgebracht, das von vielen als DER grundlegende Film des Genres angesehen wird, nämlich „Double Indemnity/Frau ohne Gewissen“ von Billy Wilder. Wir sprechen natürlich – aber nicht nur – über Genremerkmale und wie der Film seine Nachfolger stilistisch uns drehbuchtechnisch beeinflusst hat, erfreuen uns an einer fantastischen Hauptdarfstellerin Barbara Stanwyck und dem Rewatch-Faktor des Films, und diskutieren über Krimis und ihre Strukturen, vor allem zu Zeiten des Hays-Code. Und nebenbei nimmt Steve uns mit geballten Infos zur Produktionsgeschichte des Films mit in eine Zeit, in der Hollywood noch nach ganz anderen Regeln gespielt hat als heute. Viel Spaß!
1 Stunde 9 Minuten
Wir sind in den 50er Jahren angekommen und stoßen langsam in die Zeiten vor, in denen sich zumindest Becci aus dem Team so gar nicht mehr filmisch auskennt. Aber zum Glück haben wir ja unsere Gäst*innen: Alex von den „Abspannguckern“ hat uns sogar zusätzlich zum überhaupt da sein den Gefallen getan, dass wir nach 16 Folgen das erste Mal wieder über den Film einer RegisseurIN sprechen können, nämlich über „The Hitch-Hiker“. Dieser lässt sich genretechnisch als Film Noir bezeichnen, hat aber auch einiges zu bieten, was außerhalb der Genrekonventionen verläuft. Und so sprechen wir mit Alex über die Inszenierung von Autofahrten, über Freundschaft abseits von Buddy-Motiven, über fähige mexikanische Polizisten und über die Trope des psychopathischen Killers. Außerdem gibt es diesmal einige Exkurse – zum Beispiel zu der Frage, wie die typische Verpflegung auf einem 50er-Jahre-Roadtrip ausgesehen hat. Fragt nicht :)
1 Stunde 17 Minuten
Von einem Science-Fiction-Film mit Horrorelementen aus den 70ern gleiten wir weiter rückwärts durch die Jahrzehnte zu einem DER Horrorfilme der 60er Jahre – und vielleicht sogar einem DER Horrorfilme überhaupt. Unser Gast Nikolas hat sich mit George A. Romeros „Night of the Living Dead“ einen echten Klassiker seines Genres ausgesucht, der die Figur des Zombies so sehr geformt hat, dass man den Zombie in seiner heutigen popkulturellen Form auch „Romero-Zombie“ nennt. Ausgehend von Nikolas' Expertise sprechen wir über das Zombie-Genre im Allgemeinen und welche Rolle die Menschen eigentlich in der Welt des Zombies spielen (Spoiler: meistens keine gute). Wir schauen uns außerdem die (vor allem im Verhältnis zum sehr geringen Budget des Films) spannenden Bilder an und diskutieren den Kommentar des Films auf Rassismus und patriarchale Familienstrukturen.
1 Stunde 15 Minuten
Mit Siebenmeilenschritten schreiten wir in unserem Jahrzehnte-Rückblick rückwärts und sind mittlerweile in den 1970ern gelandet. Unser Gast Jan (@zwangsdemokrat), seines Zeichens neben vielen anderen Dingen Experte für das Gesamtwerk John Carpenters, hat uns dessen Erstlingswerk mitgebracht: „Dark Star“. Ursprünglich gefilmt als Projekt an der Filmhochschule, wurde „Dark Star“ für die Kinoausspielung zu einem richtigen Langspielfilm ausgebaut und liefert trotz des extrem niedrigen Budgets, das man seinen Effekten auch teilweise ansieht, eine Hommage und gleichzeitig kluge Parodie von Filmen wie Kubricks 2001. Wir sprechen über die Raumfahrt als einen dreckigen Job der Arbeiter*innenklasse und die Ausbeutung der Astronauten durch den Kapitalismus, über philosophische Sphären und die Frage, ob das erkenntnistheoretische „Ich denke, also bin ich“ auch für Bomben gilt, sowie über die Kernrolle von „Dark Star“ als Missing Link im Stammbaum der Science Fiction. Ach ja, und natürlich über Wasserball-Aliens. P.S.: Die Preshow war lustig. Sehr lustig. So lustig, dass wir diesmal nicht nur einen Outtake daraus gemacht haben, sondern eine ganze Bonusepisode. Ihr findet sie vom Feed von Becci Personal-Pöbel-Podcast „Reichlich Randale“.
1 Stunde 6 Minuten
Wir machen einen weiteren Schritt zurück in unserem Jahrzehnte-Rückblick und sind mittlerweile in den 1980ern gelandet. Was würde da besser passen als ein Film von Steven Spielberg, der (Zitat Christopher) „ja den 80er-Jahre-FIlm erfunden hat“? Zum Glück hat unsere Gästin Diana (@tahiti_sue) uns erhört und uns „E.T. – Der Außerirdische“ mitgebracht, einen echten Klassiker unter den Kinderfilmen und einen echten Klassiker aus dem Portfolio des umtriebigen Regisseurs. Wir erfreuen uns am Aliendesign, Setdesign und William-Soundtrack, überlegen, welche Motive des Films sich wohl aus Spielbergs Auseinandersetzung mit den Gefühlen während der Trennung seiner Eltern ergeben haben und analysieren die Filmmagie, die „E.T.“ ausstrahlt – sofern das bei so etwas wie Magie überhaupt geht.
1 Stunde 4 Minuten
Der Jahrzehnte-Rückblick geht weiter: Unsere Gästin Christiane (@christianeattig), die mittlerweile 6 verschiedene Podcasts macht (u.a. „Keanu Reloaded“) und TROTZDEM noch in andere Podcasts zu Gast kommt, hat uns beispielhaft für die 1990er Filmjahre den Cyberpunk-Klassiker „Johnny Mnemonic“ mitgebracht – einen Film, der sich nicht immer ernst nimmt, aber manchmal doch sehr. Wir erfreuen uns an den Visionen von Regisseur (eigentlich Künstler) Robert Longo bzgl. des Cyberspace und virtueller Realität, lassen unsere Gedanken rund um Mensch-Maschine-Interaktion und die (dystopischen) Zukunftsbilder der 90er Jahre kreisen und fragen uns, wer wohl das finale Duell Eins-gegen-Eins gewinnen würde: Dolph (aka Jones der Delfin) oder Dolph (aka der Prediger)?
1 Stunde 24 Minuten
Neues Jahr, neue Staffel! Bei den „Klassikern der Filmgeschichte“ steht in diesem Jahr alles im Zeichen eines Jahrzehnte-Rückblicks. Ausgehend von unserer Prämisse, dass besprochene Filme mindestens 15 Jahre alt sein müssen, steigen wir in dieser ersten Episode der Staffel mit den 2000er Jahren in den Rückblick ein. Eric – aufmerksamen Hörer*innen bekannt als Animationsliebhaber – hat uns Disney's „Lilo & Stitch“ mitgebracht, einen Film, der stilistisch beispielhaft für die Umbruchsphase vom gezeichneten zum rein animierten Film steht. Aber auch inhaltlich ist hier eine Menge los: Sollte es etwas so sein, dass Disney schon Anfang der 2000er Jahre emanzipatorischere Geschichten erzählt hat als heute? Wir sprechen über Trauer, Trauma und Heilung, über Beziehungsarbeit und Aufheiterung, über Genderrollen und Humor, und stellen uns nicht zuletzt die Frage, warum wir bestimmte traurig-nachdenkliche Ebenen des Films als Kinder gar nicht so wahrgenommen haben, sondern eher eine lustige Komödie in Erinnerung hatten. P.S.: Wir haben die Folge aufgezeichnet, bevor die kontroversen Twitter-Diskussionen über den Film und seine vermeintlich toxischen Beziehungen losgingen. Wir stehen zu jedem Wort, was wir in der Folge diesbezüglich gesagt haben.
1 Stunde 44 Minuten
Wie wohl Weihnachten auf der Burg Rattenzuhausbeiuns aussieht? In dem DEFA-Klassiker „Gritta von Rattenzuhausbeiuns“, den uns die DEFA-Märchen-Liebhaberin Miriam (@_noujoum) zu unserer diesjährigen Weihnachtsfolge mitgebracht hat, sehen wir das zwar nicht – aber dafür ganz viel darüber, wie ein unangepasstes Mädchen ihren Weg geht. Ganz im Zeichen des Themenmonats #DEFAzember sprechen wir natürlich über DEFA-Märchen im Allgemeinen, aber auch über Frauenrollen und Mädchensolidarität, über Herrschaft, Klassen und (unreflektierte) Privilegien sowie über unterschiedlichste Formen der Liebe. Und mit letzterem ist es doch schon fast wieder weihnachtlich, oder? Hört selbst!
1 Stunde 30 Minuten
Endlich gehen wir in der Zeit mal wieder ein bisschen weiter zurück – diesmal ins Jahr 1986. Unsere Gästin Luise (@headbreak) war diesen Sommer auf einem längeren Trip in den USA, wo sie sich unter anderem auf die Spuren von Stephen King begeben hat, und hat uns als einen ihrer persönlichen Filmklassiker „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“ mitgebracht. Das ist ja eine der wenigen Verfilmungen einer King-Vorlage, mit der der Autor sehr zufrieden war. Uns kommt es tatsächlich wie eine eher ungewöhnliche King-Variante vor, denn Eric vermisst zuallererst die Horrorelemente. Wenn es nun aber kein Horrorfilm ist, was zeichnet „Stand by Me“ dann aus, was hat ihn so tief in das kulturelle Gedächtnis unserer Generation eingebrannt? Wir sprechen über Kindheit, Jugend und Erwachsenwerden, über Freund*innenschaft, die nicht ein ganzes Leben anhalten muss, um gut gewesen zu sein, über Charme und Zusammenspiel der vier unterschiedlichen Hauptcharaktere, über Väter, Söhne und Männlichkeit, über titelgebende Musik, aber auch über Fatshaming und die Abwesenheit von Frauen. Hört rein! I never had any friends later on like the ones I had when I was twelve. Jesus, does anyone?
1 Stunde 33 Minuten
Ungeplant scheint sich diese Staffel der „Klassiker der Filmgeschichte“ zu einem 90er-Special zu entwickeln. Denn unsere Gästin Sumi (@captainsumi) hat uns diesmal als einen ihrer persönlichen Filmklassiker „Eyes Wide Shut“ aus dem Jahr 1998 mitgebracht – einen Film, der gefühlt ganz anderes vermarktet wird, als er wirklich ist. Denn hinter der erotischen Fassade verbirgt sich ein spannendes Zusammenspiel aus Form und Inhalt, in dem vor allem eine Frage im Mittelpunkt steht: Was ist Traum, was ist Wirklichkeit, und ist das eigentlich überhaupt wichtig? Wir sprechen über Beziehungen und die Grundfeste, auf denen sie aufbauen, über Monogamie und Polygamie als Beziehungsideale, über mächtige Männer, fragile Männlichkeit und Macht im Zusammenhang mit Sexualität sowie Emanzipation. Hört rein! And no dream is ever ... just a dream.
1 Stunde 57 Minuten
Wir bleiben den 90ern auch in der zweiten Folge der dritten Staffel „Klassiker der Filmgeschichte“ treu: Unsere Gästin Christiane (@christianeattig) vom Film- und Psychologie-Podcast „Brainflicks“ und vielen mehr hat uns diesmal ihren persönlichen Filmklassiker „Die Truman Show“ aus dem Jahr 1998 mitgebracht. In einer Zeit, in der mit „Matrix“ ein weiterer Klassiker des Nachdenkens über Realität und Wahrheit in der Welt erschienen ist, bringt uns auch die Mediensatire über Truman Burbank, „seinen“ Regisseur Christof und das unbewusste Leben unter einer Kuppel uns zum Nachdenken: Wir sprechen über die Psychologie der Protagonist*innen und wie viel Wahrnehmung des Unrechts Truman ohne Einflüsse von Außen eigentlich gewinnen kann – und über Privilegien, Kapitalismuskritik und ganz viel über uns selbst und unseren Blick auf die Welt. Hört rein! …und falls wir uns heute nicht mehr sehen: Guten Tag, guten Abend und gute Nacht!
1 Stunde 37 Minuten
Neues Jahr, neue Podcast-Staffel: Ja, man kann auch im August mit dem neuen Podcast-Jahr beginnen – und wir tun das gleich mit einem leckeren, sommerlichen Gericht: gebratenen grünen Tomaten. Moment, ist die Filmklassiker-Crew in ihrer Pause plötzlich zu den Kochpodcasts übergelaufen? Nein, keine Sorge. Aber unsere Gästin Kati (@catchkati), bekannt aus diversen Podcasts, hat uns ihren persönlichen Filmklassiker „Grüne Tomaten“ aus dem Jahr 1991 mitgebracht. Gemeinsam sprechen Kati, Becci und Eric über weibliche Protagonistinnen und verschiedene Identifikationsangebote, Freund*innenschaft und/oder Liebe, Segregation und Befindlichkeitskino sowie Kannibalismus. Komische Mischung findet ihr? Dann solltet ihr erst recht reinhören (hehe). Wir freuen uns jedenfalls, zurück zu sein!
Klassiker der Filmgeschichte

Klassiker der Filmgeschichte

Mit illustren Gäst*innen geht es um deren liebste Filmklassiker. Einzige Regel: Sie müssen älter als 15 Jahre sein. Also die Filme.