E-Health Pioneers | Der Business Podcast für den digitalen Gesundheitsmarkt von und mit Andrea Buzzi Archiv
155 Episoden
36 Minuten
Symptome in die Google-Suchleiste eingeben, den ersten Symptomchecker öffnen, der im Browser angezeigt wird und am Ende besorgt sein, dass man statt einer Erkältung doch eine schwerwiegende Erkrankung hat: Dieses Szenario ist vielen von uns wahrscheinlich nicht unbekannt. Dabei bestätigen Studien, dass die von Online-Symptomcheckern getroffenen Diagnosen meist unzutreffend sind, und dass schon eine fünfminütige Internet-Recherche unsere Angst, an einer schweren Krankheit zu leiden, wesentlich steigern kann. In dieser Folge E-Health Pioneers vertritt Dr. Justus Meyer Host Andrea Buzzi. Er ist Head of Content & Storytelling bei The Medical Network und spricht heute mit Jonathan Muck, Senior Communications and Public Affairs Manager bei Ada Health. Jonathan erklärt unter anderem, wie sich der Symptomchecker von Ada von anderen Diagnosetools unterscheidet und was man mit einer Finanzierung in Höhe von 120 Millionen Dollar anfängt. Und auch einen weiteren Fan konnte Ada Health in diesem Gespräch gewinnen: unseren Vertretungs-Host Justus! Wenn auch ihr wissen wollt, was das Besondere am Symptomchecker von Ada Health ist und wie Jonathan Justus von der App überzeugen konnte, dann ist diese Folge E-Health Pioneers ein absolutes Must-Hear!
36 Minuten
Wenn es um die Einführung von Digitalen Pflegeanwendungen geht, hat der Experte Markus C. Müller eine klare Meinung: „Einfach mal starten und auf dem Weg lernen – anstatt Innovation zu verhindern.“ Denn mehr als vier Millionen Menschen sind in Deutschland auf Pflege angewiesen - und es werden immer mehr. Gleichzeitig fehlen uns hunderttausende Pflegefachkräfte. Umso wichtiger ist der Bereich der häuslichen Pflege durch Freunde und Angehörige, sogenannte Sorgegemeinschaften. Sie brauchen allerdings auch besonders viel Unterstützung in Form von Informationen, Pflegehilfsmitteln und Organisationshilfen. Digitale Pflegeanwendungen, sogenannte DiPAs, können genau das leisten. Sie „enablen“ Sorgegemeinschaften – sind also ein wichtiger Baustein für die Zukunft der Pflege. Podcast-Host Andrea Buzzi spricht in der aktuellen Folge E-Health Pioneers mit Markus C. Müller, dem Gründer und Geschäftsführer von Nui care. Markus C. Müller hat in seinem früheren Leben erfolgreich ein Startup aufgebaut, dieses dann an BlackBerry verkauft und war mehrere Jahre Geschäftsführer bei BlackBerry Europa. Im Anschluss hat er sich als Hospizbegleiter ausbilden lassen. Bei dieser ehrenamtlichen Tätigkeit konnte er aus nächster Nähe erleben, was pflegende Angehörige alles auf sich nehmen müssen – und hat deswegen vor rund drei Jahren Nui entwickelt, eine „Pflegeleicht-App für die Helden unserer Kindheit“. Aufgrund der großen Resonanz und des positiven Feedbacks zu dem dreiteiligen Pflege-Special gibt es jetzt zusätzlich noch diese Sonderfolge zum Thema Digitale Pflege.
40 Minuten
Im finalen Teil der Themenreihe „Digitale Pflege“ hat Host Andrea Buzzi Julian Nast-Kolb zu Gast. Er ist Mitgründer und CEO der Cliniserve GmbH, einem Start-Up, das sich die Entlastung von Pflegekräften in stationären Einrichtungen auf die Fahnen geschrieben hat. Wie kann man Pflegenden ihren Arbeitsalltag erleichtern? Wie nutzt man die knappen Personalressourcen in der stationären Pflege am besten? Und welche Rolle spielen dabei digitale Lösungen? Auf all diese Fragen weiß Nast-Kolb eine Antwort und lässt uns nicht nur an seinen Visionen eines digitalisierten Gesundheitssystems teilhaben, sondern gibt auch Einblicke in die unkonventionelle Gründungsgeschichte seines Start-Ups. Aus einer am kalifornischen Strand geborenen Idee ist ein Unternehmen geworden, das mit dem Ausfallmanager „Team“ und der digitalen Ergänzung zur Klingel am Patientenbett „Care“ gleich zwei digitale Innovationen in deutschen Krankenhäusern etablieren konnte und im Mai 2022 seinen fünften Geburtstag feiert. Ein absolutes Must-Hear!
37 Minuten
Nach DiGAs müssen DiPAs kommen! Der Personalmangel in der Pflege spitzt sich immer weiter zu: Laut einer aktuellen Untersuchung werden derzeit jeden Monat rund 40.000 Stellen in der Pflege ausgeschrieben. Das sind 44 Prozent mehr als noch im Vorjahr – Tendenz weiter steigend. Wirklich dramatisch ist vor allem, dass etwa ein Viertel der Stellen mehr als zwei Monate unbesetzt bleibt – zu Lasten der Pflegebedürftigen. Aber woran liegt das eigentlich? Ist der Beruf nicht attraktiv genug? Und was kann Digitalisierung dazu beitragen, die Situation zu verbessern? Über diese Themen unterhält sich PR-Profi und Podcast-Host Andrea Buzzi in der neuesten Folge des Pflege-Specials von E-Health-Pioneers mit Thomas Heinrich, dem Gründer von HerzBegleiter. Es gibt nicht viele Menschen, die sich so gut mit der aktuellen Pflegesituation in Deutschland und der rechtlichen Lage auskennen wie Thomas. Und es gibt noch weniger Menschen, die sich gleichzeitig so stark engagieren und so sehr einsetzen für die Belange von Pflegenden und Pflegedürftigen. Ein echtes Must-Hear! Die Folge wird präsentiert von HerzBegleiter – Die digitalen Pflegeexperten
34 Minuten
Immer mehr Menschen sind aus gesundheitlichen Gründen auf Pflege angewiesen – aktuell sprechen wir da bereits über mehr als vier Millionen in Deutschland. Was uns allerdings fehlt, sind ausreichend Pflegefachkräfte – und zwar rund 500.000 bis zum Jahr 2035. Zumindest dann, wenn wir einfach so weiter machen wie bisher. Wir brauchen also einen Plan – und digitale Pflegeanwendungen, sogenannte DiPAs, spielen nach Auffassung aller Experten dabei eine große Rolle. Wir müssen neue Pflegetechnologien einführen und den Beruf der Pflegefachkraft attraktiver machen. Sonst verschlimmern wir den Pflegenotstand, anstatt ihn zu beheben. Wie das funktionieren kann, welche digitalen Technologien uns wirklich weiterhelfen und wie die Zukunft der Pflege aussieht, darüber spricht Podcast-Host Andrea Buzzi in der Auftakt-Folge des dreiteiligen Pflege-Specials mit dem Pflegeexperten und Gründer von Healthcare Innovations Tobias Krick. Die beiden machen einen DiPA-Reality Check und Tobias gibt ein Update zur aktuellen Rechtslage und den wichtigsten Entwicklungen in der digitalen Pflege.
41 Minuten
Mittlerweile gibt es in Deutschland 30 vom Bundesministerium für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassene digitale Gesundheitsanwendungen, also Apps oder Websites, die eine herkömmliche Behandlung effektiv ergänzen oder sogar ersetzen können – und es werden immer mehr! Seit anderthalb Jahren können Gesundheitsanwendungen in Deutschland als DiGA anerkannt und verschrieben werden. Trotzdem haben bislang nur zwei Prozent der Ärzte von dieser neuen Behandlungsmethode Gebrauch gemacht. Ein knappes Drittel der deutschen Ärzte sieht aktuell keinen Anlass eine digitale Gesundheitsanwendung zu verschreiben. Anscheinend fechten DiGA-Hersteller einen ständigen Kampf aus, um nicht nur Ärzte, sondern auch Patienten, Investoren und Krankenkassen von ihren Anwendungen zu überzeugen – also quasi den Rest der Welt. In dieser Folge E-Health Pioneers unterhält Andrea Buzzi sich mit Dr. Hanne Horvath, Mitgründerin und Vice President Business Development and Services bei HelloBetter, einem Unternehmen, das bereits vier DiGAs rund um das Thema psychische Gesundheit vom BfArM in die Erstattungsfähigkeit aufnehmen lassen konnte. Sie erzählt, mit welchem Business-Modell HelloBetter im Jahr 2015 an den Start gegangen ist, warum das Erfolgsgeheimnis einer guten DiGA ein Team von Statistikern ist und wie schwierig es sein kann, Verschreiber und Erkrankte von einer digitalisierten Gesundheitsversorgung zu überzeugen. Warum es laut Hanne Horvath die Aufgabe aller DiGA-Hersteller ist, gemeinsam Aufklärungsarbeit zu leisten, hört ihr in dieser Folge des preisgekrönten Podcasts der PR-Agentur The Medical Network.
47 Minuten
In mehr als 40 Pflegeeinrichtungen in Deutschland werden Sattelrobben als Therapiemittel eingesetzt – allerdings keine echten Sattelrobben, sondern die Robotersattelrobbe Paro. Ist das die Lösung für den Pflegenotstand? Immerhin werden uns bis zum Jahr 2035 voraussichtlich mehr als eine halbe Millionen Pflegefachkräfte fehlen. Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft in Köln. In dieser Folge E-Health Pioneers spricht Host Andrea Buzzi mit dem Roboterforscher Prof. Dr. Oliver Bendel darüber, was sogenannten soziale Roboter heute schon können, was nicht, und was wir Menschen überhaupt von ihnen erwarten und wollen. Oliver Bendel ist Professor für Information Systems, Information Ethics, Machine Ethics und Robophilosophy an der Fachhochschule Nordwestschweiz und hat mehrere Bücher zu dem Thema herausgegeben – unter anderem „Pflegeroboter“ und „Maschinenliebe“. Er befasst sich nicht nur mit den technischen Aspekten sondern auch mit den ethischen Grundlagen für den Einsatz von Robotern. Unter anderem vertritt er die These, dass Patienten Maschinen bei bestimmten Tätigkeiten – etwa der Intimpflege – bevorzugen, bei sozialen Aktivitäten jedoch eher ablehnen. Prof. Bendel muss es wissen – schließlich hat er sich als Forscher auch mit Sex-Robotern befasst und ist der Initiator des Projekts Huggie. Dabei handelt es sich um einen Roboter, der Menschen umarmen kann und sogar einen eigenen Geruch hat. Das klingt doch alles sehr nach Science Fiction. Prof. Bendel sagt: „Es werden inzwischen auch Roboter gebaut, die Beziehungen zu ihnen auf eine sehr manipulative Art fördern.“ Sind wir etwa schon angekommen in einer Science Fiction Welt? Und sind Roboter jetzt die neuen Pflegefachkräfte? Antworten gibt diese Auftaktfolge zu der neuen Serie über E-Health und Pflege.
43 Minuten
„Europavergleiche sagen, wir sind abgeschlagen – im Abstiegskampf sozusagen – was Digitalisierung angeht.“ Das sagt Michael Franz, Head of Brand Communication der CompuGroup Medical, im Gespräch mit Podcast-Host Andrea Buzzi. Aber es gibt auch Lichtblicke wie die Einführung von DiGAs und Projekte zur elektronischen Patientenakte. Darüber unterhält sich Andrea in der neuesten Folge E-Health Pioneers mit Michael und seiner Kollegin Dr. Alexandra Heidel. Alexandra ist Business Development Manager bei der CompuGroup Medical und Botschafterin für Mobile Health Solutions. Alle drei sind sich einig darin, dass Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitssystem elementar ist – ihr gemeinsamer Reality Check zeigt allerdings die aktuellen Probleme auf. Eine Umfrage unter Ärzten und Psychotherapeuten belegt beispielsweise, dass die Haltung der Mediziner zu Digitalisierung im letzten Jahr skeptischer geworden ist. Wie kann es eigentlich sein, dass es bei der langen Vorbereitungszeit immer noch so viele Hürden bei der Digitalisierung in der Arztpraxis gibt? Warum muss man Ärzten immer noch erklären, was DiGAs sind? Podcast-Host Andrea Buzzi legt den Finger in die Wunde – und Alexandra und Michael teilen mit ihr spannende Insights zu den großen Digitalisierungsthemen aus ihrem Unternehmen. Das alles und noch mehr in der aktuellen Folge des preisgekrönten Podcasts der Kommunikationsagentur für E-Health Unternehmen The Medical Network. Jetzt anhören!
35 Minuten
Haben Sie auch einen guten Vorsatz für das neue Jahr gefasst? Dann geht es Ihnen wie etwa einem Drittel aller Deutschen. Der häufigste Vorsatz ist übrigens, mehr Sport zu treiben, sich mehr zu bewegen. Doch spätestens nach ein paar Wochen wird es immer schwieriger dranzubleiben. Die anfängliche Euphorie und Motivation sind verflogen, der Alltag holt uns ein und es ist einfach so bequem, wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen. Die Couch ruft, der Fernseher auch! Aber: Bewegung ist wichtig. Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen das: Bewegung wirkt in jedem Alter gesundheitsfördernd und schützt vor Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes sowie vor Alzheimer und Demenz bis hin zu Krebs. Wir haben den guten Vorsatz ja nicht ohne Grund gefasst… Das Problem: Bewegung bedeutet Aufwand und dafür brauchen wir Motivation und Anreize. Wir haben uns heute Dr. Magnus Kobel, den Gründer von YAS.life, eingeladen, um herauszufinden, wie die App YAS uns helfen kann, motiviert zu bleiben. Er weiß, was Menschen wirklich dazu bringt, mehr Sport zu treiben und vertritt die These, dass gesundheitsbewusstes Verhalten in Verbindung mit Digitalisierung ein langfristiger Trend ist – der vor allem durch Versicherungen gefördert werden sollte. Für noch mehr spannende Einblicke unter anderem in unsere Gewohnheiten - jetzt anhören!
30 Minuten
In Deutschland erkranken jedes Jahr knapp 68.000 Menschen an Brustkrebs, etwa 18.000 sterben jährlich daran. Wissenschaftler forschen zwar ständig an neuen Medikamenten und verbesserten Therapien, aber ein großes Potenzial wurde bislang eher vernachlässigt – nämlich große, standardisierte Datensätze zu erzeugen und diese von einer Künstlichen Intelligenz auswerten lassen. Warum das so wichtig ist, wie es funktioniert und was Betroffene am Ende davon haben, darüber unterhält sich Host Andrea Buzzi in der zweiten Folge der Podcast-Serie über Krebs mit Viktoria Prantauer von der Hippo AI Foundation. Viktoria ist Marketing-Expertin und Krebs-Überlebende. Sie vertritt eine klare Meinung: „Warum sollte ich meine Daten nicht freigeben, wenn ich weiß, andere können dadurch gerettet werden?“ Und der Schlüssel zur Auswertung dieser Daten ist die künstliche Intelligenz. In dieser Podcast-Folge spricht Andrea Buzzi mit Viktoria über Vorteile und Vorurteile zu künstlicher Intelligenz, über den Kampf gegen Brustkrebs, das spannende Projekt Viktoria One Zero und was aktuell mit den Daten von knapp drei Millionen Brustkrebs-Screenings im Jahr passiert. Ein echtes Must-Hear!
38 Minuten
Facebook, Instagram und Co. sind für uns alle inzwischen eine Parallelwelt, dort treffen wir unsere virtuelle Community. Doch kann das Netz uns auch in schweren Lebenskrisen helfen? Welchen Stellenwert haben digitale Hilfsangebote besonders für Krebspatient:innen? Wie denken Betroffene über unser Gesundheitssystem, Datenschutz und den digitalen Fortschritt? Wer könnte sich zu diesen Themen kompetenter äußern als die charmanten Krebsbloggerinnen Paulina Ellerbrock und Alexandra von Korff vom preisgekrönten Podcast „2 Frauen, 2 Brüste“ (Vision.A Award 2021 in Gold für „Bester Podcast Healthcare“)? Zum Auftakt unserer Podcastserie über Krebs haben wir die beiden eingeladen – bei Host Andrea Buzzi sprechen sie frei von der Leber weg über ihre eigenen Erkrankungen und die Social Community. „Wenn ich mich vernetzen möchte, dann muss ich preisgeben, warum ich das tue. Und dann bekommt man auch Gegenwind. Das ist gar nicht so viel Hate Speech aber viele Wertungen von Leuten, die kein Krebs haben“, erzählt Paulina Ellerbrock. Alexandra pflichtet ihr bei – sieht aber wie Pauline überwiegend positive Aspekte. Schließlich haben sie sich über Social Media gefunden und gemeinsam eine schwere Zeit überstanden. Heute engagieren sie sich für eine bessere Versorgung – auch durch Digitalisierung. „Ich hoffe, dass wir an einem Punkt sind, wo durch KI und Technik der Arzt wieder für das Menschliche Zeit hat“, sagt Alexandra. Noch mehr spannende Thesen und nahezu unglaubliche Geschichten über gefaxte Befunde, Kopien und lebensgefährliche Medikamente – jetzt in Folge 55 von E-Health Pioneers!
34 Minuten
Offenbar gelingt in Jena etwas, voran der Rest des Landes noch scheitert: die Einführung des E-Rezepts, die vom Gesetzgeber für den 1. Januar 2022 vorgeschrieben ist. Der Ärztetag schlägt Alarm, die Technik sei noch nicht ausgereift. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Möglichkeit, weiterhin die üblichen Papierrezepte ausstellen daher gerade nochmal bis zum 30. Juni 2022 verlängert. In Jena dagegen hat die Medipolis Gruppe schon längst ein eigenes Modell eines E-Rezepts eingeführt, das funktioniert. Wir haben uns heute Dr. Christian Wegner, Apotheker und Geschäftsführer der Medipolis Gruppe, eingeladen und sprechen mit ihm darüber, warum das E-Rezept so viele Probleme bereitet, was Digitalisierung für Apotheken bedeutet und über das Medipolis-Modell. Christian Wegner vertritt die These, dass sich durch Digitalisierung viele Chancen für Apotheken ergeben. Die Medipolis Gruppe ist ein pharmazeutischer Komplettversorger für Apotheken und Privatkunden in Mitteldeutschland mit eigenen Apotheken in Jena.
34 Minuten
Vor etwa zwei Jahren wurde im Rahmen eines Pilotprojektes das erste elektronische Rezept abgerechnet. Und im nächsten Jahr wird es sogar zur Pflicht, für gesetzlich Versicherte und apothekenpflichtige Arzneimittel ein E-Rezept zu verwenden. Die Digitalisierung scheint damit endgültig auch in den Apotheken angekommen zu sein. Ärzteverbände und der Deutsche Ärztetag fordern jetzt allerdings, die Einführung wegen technischer Mängel um ein Jahr zu verschieben. Wir haben uns heute Dr. Sven Jansen, Vorstand und Executive Board Member bei dem Unternehmen Noventi, eingeladen und sprechen mit ihm darüber, warum das E-Rezept so viele Probleme bereitet. Er vertritt die These, dass es vielleicht einfach an Mut mangelt, das E-Rezept trotz aller Herausforderungen anzunehmen. Noventi entwickelt einerseits Abrechnungs- und Warenwirtschaftssysteme für Apotheken, ist aber auch im Bereich des E-Rezepts sehr aktiv und war eben jener Dienstleister, der das erste E-Rezept in Deutschland abgerechnet hat.
46 Minuten
Nuance Communications ist der führende Anbieter von KI-basierten Spracherkennungssystemen, die im Gesundheitswesen eine immer wichtigere Rolle spielen. Sie sollen den Arbeitsalltag für Ärzte und medizinische Fachkräfte leichter machen, aber auch die medizinische Dokumentation effizienter gestalten und somit auch einen Vorteil für Patienten bieten – denn, wenn Ärzte mehr Zeit zur Verfügung haben, kommt das vor allem Patienten zugute. Wir haben uns heute Martin Eberhart, General Manager Healthcare für DACH & EE bei Nuance Communications, eingeladen und sprechen mit ihm darüber, wie Technologien die Beziehung zwischen Arzt und Patient stärken können und was sich heute schon in der Praxis umsetzen lässt. Er vertritt die These, dass Deutschland von anderen Ländern in dem Bereich noch viel lernen kann und muss.
36 Minuten
Über „Apps auf Rezept“ – sogenannte DiGAs – haben wir schon in unserer Sommerserie gesprochen. Immer wieder gab es Hinweise darauf, dass sowohl Leistungserbringer als auch Patient:innen noch gar nichts von den digitalen Gesundheitsanwendungen gehört haben. Von den Medizinern wissen wir, dass 58 Prozent sich eine zentrale Plattform wünschen, auf der sich sowohl Ärzte und Patient:innen über die verfügbaren digitalen Gesundheitsanwendungen informieren können. (Studie von Bitkom und Hartmannbund, 12/2020). Dem Wunsch sind nun die fünf E-Health-Unternehmen aidhere, mementor, Newsenselab, Selfapy und Vivira Health Lab mit der Gründung einer gemeinsamen Informationsgesellschaft namens „DiGA info“ nachgekommen. Sie richten sich mit Webinaren, Broschüren und einer Hotline an Hausärzte, die DiGAs verschreiben wollen. Ein interessanter Vertriebsansatz, den ich mir vom Geschäftsführer Daniel Wiedemann erklären ließ. Daniel ist erfahrener Pharma-Vertriebler und weiß, wie man mit Ärzt:innen ins Gespräch kommt.