Begründet Glauben Archiv
334 Episoden
26 Minuten
Mit dieser Zeitansagen-Folge reagieren wir auf den ZEIT-Leitartikel vom 27. März 2024 zu der Frage "Kann der Mensch sich ändern?". "Die Geschichten des Alten und Neuen Testaments wimmeln förmlich von Helden, die unvorhergesehene Kehrtwendungen vollziehen. Dahinter steckt letztlich ein optimistisches Menschenbild, denn Umkehr bedeutet: Jemand ist in der Lage, sein Leben als missraten zu erkennen und von Grund auf umzukrempeln", so schreiben es Johanna Haberer und Sabine Rückert, die vor allem durch den gemeinsamen Podcast "Unter Pfarrerstöchtern" bekannt sind, in ihrem Artikel. In dieser Folge sprechen wir über die Umkehr im Neuen Testament, über das Bild, dass die Bibel vom Menschen hat. Wir sprechen über Geschichten, in denen Menschen sich ändern und welche Rolle Jesus dabei spielt. Es geht um den "neuen Menschen", um Filme und Bücher, in denen Menschen sich mit sich selbst konfrontiert sehen und sich verändern. Es geht um Otto, Ebenezer Scrooge und die Frage nach Veränderung. Kann der Mensch sich ändern? Wer oder was bewirkt diese Veränderung? Können wir uns frei für eine Veränderung unserer Selbst entscheiden? Was ist der Mensch? Mängelwesen oder unaufhaltbarer Held? Um diese Fragen und Vieles mehr soll es in dieser Folge gehen. Prof. Dr. Matthias Clausen ist theologischer Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft und Professor für Evangelisation und Apologetik an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg. Leonie Schweizer ist theologische Referentin für Social Media beim Institut für Glaube und Wissenschaft und ist Doktorandin an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal. https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ https://www.iguw.de/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
35 Minuten
"Der Zweck der Bibel ist nicht uns zu lehren wie die Natur funktioniert. Dafür hat Gott uns den Verstand gegeben und die Möglichkeit zu forschen. Und es ist für mich ein großes Privileg als Christin die Natur erforschen zu dürfen. Das macht Gott für mich nicht kleiner oder überflüssig, wenn ich ein bisschen was darüber erfahren darf, wie Gott schafft. Im Gegenteil: Es macht Gott für mich umso größer." Diese Folge ist die letzte unserer fünfteiligen Reihe zu dem gleichnamigen Buch "Schöpfung und Evolution". Barbara Drossel erzählt hier über die Entdeckung, die Kopernikus machte, dass Glaube und Wissenschaft sich nicht ausschließen, sondern der Glaube an Gott das wissenschaftliche Forschen befördert. Es geht um das Alter der Erde und die wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber. Es geht um Übergangsfossilien, sogenannte missing links und darüber wie der Schöpfungsbericht zu verstehen ist. Es geht um die zufälligen Prozesse von Selektion und Mutation und warum dies als Begründung für die Vielfalt der Arten nicht ausreichen. Es geht um den Menschen, seine Abstammung, die Frage nach Schuld und Sterblichkeit und Vieles mehr. Wir hoffen diese Reihe hat auch Dich motiviert mehr über dieses und andere Themen nachzudenken. Barbara Drossel hat Physik an der Technischen Universität in München studiert. Dort har sie über Strukturbildung in offenen Systemen promoviert. 1999 hat Sie sich habilitiert und ist seit 2002 Professorin für theoretische Physik an der TU Darmstadt. Ihr Fachgebiet ist die Theorie komplexer Systeme. Sie befasst sich außerdem mit vielen Themen rund um das Thema Glaube und Wissenschaft und hat dazu einige Bücher geschrieben, wie etwa "Und Augustinus traute dem Verstand: Warum Naturwissenschaft und Glaube keine Gegensätze sind" oder "Naturwissenschaftler reden von Gott". Das Buch "Schöpfung und Evolution" ist im Shop des IGUW erhältlich: https://shop.iguw.de/ https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
28 Minuten
"Ich glaube, dass es einen historischen Adam gab (...) Evolutionäre zufällige Vorgänge sind nicht in der Lage die Entstehung eines menschlichen Gehirns aus einem affenähnlichen Gehirn zu erklären. Da ist Schöpfung im Spiel.", so sagt es Siegfried Scherer in diesem Interview. In dem vierten Teil dieser Reihe geht es um die Abstammung des Menschen: Welche Ähnlichkeiten bestehen wirklich zwischen Affe und Mensch? Haben Mensch und Affe einen gemeinsamen Vorfahren? Welche fossilen Funde gibt es? Wie ist das im Zusammenhang zur Schöpfung des Menschen zu verstehen? Was ist Sünde? Adam und Eva und eine Frucht, wie ist der Sündenfall zu verstehen? Sind Adam und Eva sterblich erschaffen worden? Welche Bedeutung hat der Tod? Wir sprechen über Finetuning, Intelligent Design und Vieles, Vieles mehr. Siegfried Scherer studierte von 1974 bis 1979 Biologie, Chemie und Physik an der Universität Konstanz. 1983 promovierte er im Fach Pflanzenphysiologie. 1991 bis 2021 war er Professor für Mikrobielle Ökologie an der Technischen Universität München in Freising-Weihenstephan und von 2003 bis 2013 geschäftsführender Direktor des Zentralinstituts für Lebensmittel- und Ernährungsforschung (ZIEL). Bis 2006 war er ehrenamtlicher Vorsitzender der evangelikalen Studiengemeinschaft Wort und Wissen, die eine auf der Bibel basierende Schöpfungslehre vertritt. Das Buch "Schöpfung und Evolution" ist im Shop des IGUW erhältlich: https://shop.iguw.de/ https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
30 Minuten
"Es wird niemals gelingen Leben auf Nichtleben zurückzuführen", so sagt es Siegfried Scherer in diesem Interview. In dem dritten Teil dieser Reihe über das Buch "Schöpfung und Evolution" geht es um die Bedeutung und Einzigartigkeit des Lebens im Gegenüber zum Nichtleben, um den Unterschied zwischen Organischem und Anorganischem. Es geht um unterschiedliche Theoriemodelle, in denen Schöpfungstheologie und Evolutionsbiologie zusammengedacht werden können. Es geht um den persönlichen Weg von Siegfried Scherer, der einst Junge-Erde-Kreationist war und dann zu einer anderen Ansicht gelangte. Welche Erkenntnisse sind denn bestimmend, wenn eine Alte Erde angenommen wird? Es geht um die Zielgerichtetheit und Zweckmäßigkeit des Lebens, die Wellen im Ammersee, Flügel und Vieles mehr. Siegfried Scherer studierte von 1974 bis 1979 Biologie, Chemie und Physik an der Universität Konstanz. 1983 promovierte er im Fach Pflanzenphysiologie. 1991 bis 2021 war er Professor für Mikrobielle Ökologie an der Technischen Universität München in Freising-Weihenstephan und von 2003 bis 2013 geschäftsführender Direktor des Zentralinstituts für Lebensmittel- und Ernährungsforschung (ZIEL). Bis 2006 war er ehrenamtlicher Vorsitzender der evangelikalen Studiengemeinschaft Wort und Wissen, die eine auf der Bibel basierende Schöpfungslehre vertritt. Das Buch "Schöpfung und Evolution" ist im Shop des IGUW erhältlich: https://shop.iguw.de/ https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
30 Minuten
"Schöpfung und Evolution - Drei Wissenschaftler. Drei Positionen. Eine Debatte." Dieses Buch ist in diesem Jahr vom Institut für Glaube und Wissenschaft erschienen. In dem zweiten Teil dieser Reihe geht es mit vielen spannenden Fragen weiter: Im Schöpfungsbericht spielt auch die sogenannte Sündenfallerzählung eine wichtige Rolle: Hat es den Tod vor dem sogenannten Sündenfall gegeben? Wie kam der Tod in die Welt? Worum geht es beim Sündenfall? Geht es um einen körperlichen oder um einen geistigen Tod? Was gibt es gegen evolutionäre Prozesse im Sinne von Selektion und Mutation einzuwenden? Was bedeutet Intelligent Design? Wie kann man eine geistige Ursache hinter den Lebewesen nachweisen? Was bedeutet Makro- und was bedeutet Mikroevolution? Und was bedeutet das Thema Schöpfung und Evolution für den persönlichen Glauben an Gott? Reinhard Junker studierte in Freiburg im Breisgau Biologie und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien. Von 1986 bis 2021 arbeitete er in Baiersbronn im Schwarzwald als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Geschäftsführer für die Studiengemeinschaft Wort und Wissen. Bis zum Jahr 1992 bildete er sich im Bereich „Interdisziplinäre Theologie“ weiter und wurde dann an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Löwen in Belgien mit einer kritischen Beurteilung der theistischen Evolution promoviert. Er ist ein bekannter Vertreter des Kreationismus. Das Buch "Schöpfung und Evolution" ist im Shop des IGUW erhältlich: https://shop.iguw.de/ https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
31 Minuten
"Schöpfung und Evolution - Drei Wissenschaftler. Drei Positionen. Eine Debatte." Dieses Buch ist in diesem Jahr vom Institut für Glaube und Wissenschaft erschienen. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde... Aber danach beginnt schon die Diskussion: Schuf er allein durch das Wort oder doch durch Evolution? Wie lange dauerten die Schöpfungstage wirklich? Was sagt die Naturwissenschaft zum Alter der Erde? Und: Lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse heute überhaupt noch mit der Bibel vereinen? Drei christliche Wissenschaftler Barbara Drossel, Reinhard Junker und Siegfried Scherer sind dazu in einer Reihe jetzt bei uns im Interview. In diesem ersten Teil spreche ich mit Reinhard Junker über diese Fragen: Sind die Schöpfungstage 7 Tage mit 24 Stunden? Ist Adam eine historische Person? Gehen Affe und Mensch auf einen gemeinsamen Vorfahren zurück? Was bedeutet Kreationismus? Wie alt ist die Erde? Wenn die Erde nur 10 000 Jahre alt wäre, was ist dann mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die von mehreren Millionen Jahren ausgehen? Reinhard Junker studierte in Freiburg im Breisgau Biologie und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien. Von 1986 bis 2021 arbeitete er in Baiersbronn im Schwarzwald als wissenschaftlicher Mitarbeiter und als Geschäftsführer für die Studiengemeinschaft Wort und Wissen. Bis zum Jahr 1992 bildete er sich im Bereich „Interdisziplinäre Theologie“ weiter und wurde dann an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Löwen in Belgien mit einer kritischen Beurteilung der theistischen Evolution promoviert. Er ist ein bekannter Vertreter des Kreationismus. Das Buch "Schöpfung und Evolution" ist im Shop des IGUW erhältlich: https://shop.iguw.de/ https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
29 Minuten
Kein Mensch hat unsere Kultur und Geschichte so geprägt wie die Person von Jesus. Und auch heute noch interessiert viele Menschen wer Jesus wirklich war. Es geht eine Faszination von Jesus aus. Gleichzeitig existieren sehr viele Fehlinformationen über Jesus. In dieses Dickicht von Unwahrheiten wollen wir heute gerne einmal ein wenig Licht bringen. Und uns mit den soliden Grundlagen über Jesu Leben und vor allem für seinen Tod und seine Auferstehung beschäftigen. In dem zweiten Teil geht es um die Fragen: Würde man nicht normalerweise den Helden der eigenen Geschichte anders darstellen und nicht als einen, der am Kreuz stirbt? Inwiefern wird am Kreuz die Schuldfrage des Menschen geklärt? Was genau geschah am Kreuz? War es nicht in der damaligen Zeit einfacher an eine Auferstehung zu glauben als heute? Welche Fakten belegen denn die Historizität der Auferstehung? Könnte die Auferstehung eine Halluzination gewesen sein? Welche Bedeutung hat die Auferstehung? Dr. Roland Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe. Seit 2016 ist er Professor für Theologie im globalen Kontext an der Hochschule Tabor in Marburg. Er betätigt sich als Bibelübersetzer, Autor und Referent in Gebiet der Theologie und der Sprachwissenschaft. Und er hat ein Buch mit dem Titel „Faszination Jesus“ geschrieben. https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
31 Minuten
Kein Mensch hat unsere Kultur und Geschichte so geprägt wie die Person von Jesus. Und auch heute noch interessiert viele Menschen wer Jesus wirklich war. Es geht eine Faszination von Jesus aus. Gleichzeitig existieren sehr viele Fehlinformationen über Jesus. In dieses Dickicht von Unwahrheiten wollen wir heute gerne einmal ein wenig Licht bringen. Und uns mit den soliden Grundlagen über Jesu Leben und vor allem für seinen Tod und seine Auferstehung beschäftigen. In diesem ersten Teil geht es diese Fragen: Was fasziniert uns so an Jesus? Wie können wir uns der Frage nähern wer er wirklich war? Welche außerbiblischen Quellen erzählen von Jesus und was berichten sie? Können die Evangelien und andere Texte des Neuen Testaments überhaupt als historische Quellen gewertet werden? Widersprechen sich die Evangelien nicht? Was lässt sich anhand all der Quellen, die es gibt gesichert über Jesu Leben, seinen Tod und seine Auferstehung sagen? Dr. Roland Werner ist Sprachwissenschaftler und Theologe. Seit 2016 ist er Professor für Theologie im globalen Kontext an der Hochschule Tabor in Marburg. Er betätigt sich als Bibelübersetzer, Autor und Referent in Gebiet der Theologie und der Sprachwissenschaft. Und er hat ein Buch mit dem Titel „Faszination Jesus“ geschrieben. https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
13 Minuten
Musste Jesus wirklich sein Blut vergießen, damit wir gerettet werden können? Wieso sollte ein liebender Gott den Tod eines anderen brauchen? Hätte Gott unsere Sünde nicht einfach so vergeben können? Gott ist doch ein Gott der Liebe – wie kann er einen unmoralischen Opfertod verlangen? Der Tod Jesu am Kreuz wirft viele solcher Fragen auf. In dieser Folge geht es um Sünde, um Sünde als Beziehungsproblem und Sünde als Biest. Es geht um Menschen, die ihre Schuld kaum ertragen und solche, an denen andere vielfach schuldig wurden. Welche Bedeutung hat das Kreuz im Zusammenhang mit Schuld und Sünde? War der Tod am Kreuz wirklich notwendig? Es geht um aufopfernde Liebe und darum, dass das Kreuz gute Nachricht ist. Leonie Schweizer ist theologische Referentin für Social Media beim Institut für Glaube und Wissenschaft und ist Doktorandin an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal. https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ https://www.iguw.de/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
53 Minuten
Triggerwarnung: Diese Folge enthält Schilderungen von Gewalt. Wenn Du dich damit nicht wohlfühlst, höre die Folge gerne gemeinsam mit Anderen an oder höre dir eine unserer anderen Folgen zu Ostern an. Heute ist Karfreitag. Der mitunter wichtigste Tag in der Christenheit. Christen glauben, dass Jesus für die Sünde der Menschen am Kreuz gestorben ist. Doch immer wieder wird bestritten, dass Jesus auch wirklich tot war. Etwa Johannes Fried, ein Historiker, hat den Tod Jesu angezweifelt und war der Meinung, dass Jesus nur vorübergehend ohnmächtig war. War er nicht tot, dann ist er auch nicht auferstanden und somit stünde der ganze christliche Glaube infrage. Was gehörte alles zu dem Weg und Prozess der Kreuzigung hinzu? Welche Erfahrung machte Jesus im Garten Gethsemane? Wie hat man sich die Geiselung in der damaligen Zeit vorzustellen? Wie sah das Kreuz von Jesus aus? Was hat es mit der Dornenkrone auf sich? Ist es nicht ungewöhnlich, dass Jesus schon nach sechs Stunden verstirbt? Hat der Soldat Jesus mit dem Stich in die Seite vielleicht sogar vor dem Tod gerettet? Könnte sich Jesus in einer CO2-Narkose befunden haben? Ist Jesus wirklich gestorben? Dazu ist Privatdozent Dr. David Niederseer im begründetglauben-Interview. Herr Niederseer ist im Fach Kardiologie in der Universität Zürich habilitiert und aktuell Leitender Arzt für Kardiologie an der Hochgebirgsklinik Davos. https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
7 Minuten
Gerade ist die sogenannte Karwoche, wir gehen auf Karfreitag und Jesu Kreuzigung zu. Christen behaupten, dass Jesus am Kreuz an unserer Stelle gestorben ist. Was soll das überhaupt heißen? Welche Beispiele kennen wir aus Filmen? Wie ist so ein stellvertretender Tod überhaupt möglich? Welche Auswirkungen hat der Tod Jesu am Kreuz? Um all diese Fragen geht es in dieser Kurz und Knapp-Folge. Prof. Dr. Matthias Clausen ist theologischer Referent des Instituts für Glaube und Wissenschaft und Professor für Evangelisation und Apologetik an der Ev. Hochschule Tabor in Marburg. https://www.iguw.de/ https://www.begruendet-glauben.org/podcast/ Ihr findet uns auch auf Instagram: https://www.instagram.com/begruendetglauben/
47 Minuten
Die Süddeutsche Zeitung titelte vor einigen Jahren mit einem Artikel zur Frage: Macht das Alte Testament aggressiv?! Der Untertitel lautete: Bibel brutal. In diesem Artikel ging es darum ob und inwiefern biblische Texte die Gewaltbereitschaft befördern. Darin wird eine Studie aus Michigan referiert, in denen Forscher darauf hinweisen, dass biblische Texte „eine signifikante Erhöhung der Aggression bewirken“ könnten. Noch viel grundsätzlicher als die Frage nach den einzelnen Texten selbst steht hier also die Frage im Hintergrund, ob die Lektüre biblischer Texte nicht an sich „aggressiv“ macht. Vor allem das Buch Josua liest sich wie eine einzige Kriegsberichterstattung. Der Auszug aus Ägypten wird als Helden- und als Befreiungsgeschichte erzählt. Das Volk Israel kommt frei, Gott selbst befreit sie, die Israeliten sind ja auch die Unterdrückten. Doch dann geht es um die Eroberung des Landes Kanaan. Und dort ansässige Völker kommen um, weil Gott das anordnet. Was bedeutet es, wenn Israel den Bann an anderen Völkern vollstrecken soll? Welche Bedeutung haben kulturelle Unterschiede der damaligen und der heutigen Zeit? Ist es gerechtfertigt, dass die dort ansässigen Völker umkommen? Warum geht Gott mit dem Volk Israel anders um als mit anderen Völkern? Was ist unter dem Gericht Gottes zu verstehen? Wie kann man ganz grundsätzlich mit solchen Texten in der Bibel umgehen? Prof. Dr. Markus Zehnder hat Theologie in Basel und Bern studiert. Er hat zur „Wegmetaphorik im Alten Testament“ promoviert und war an verschiedenen Ausgrabungen beteiligt. Er hat sich nach Forschungsaufenthalten an der Hebräischen Universität von Jerusalem und an der Harvard University an der Universität Basel habilitiert und war Professor für Altes Testament u.a. in Kristiansand, in Leuven und Los Angeles. Nun ist er seit diesem Jahr 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter Professor für Altes Testament an der Internationalen Hochschule in Liebenzell. https://www.facebook.com/begruendetglauben/ https://www.instagram.com/begruendetglauben/ https://www.begruendet-glauben.org/ https://www.iguw.de/
41 Minuten
Wenn wir uns Gott vorstellen, denken wir häufig an den liebenden Vater. Doch im Alten Testament begegnen uns einige Texte und Geschichte, die Gott als strafenden Richter beschreiben. In dieser Folge wollen wir uns solche Texte einmal genauer anschauen. Worum geht es bei der Sintflut? Was ist das für ein Gott, der einen Großteil der Menschheit vernichtet? Ist diese Strafe nicht unverhältnismäßig? Was ist unter der Strafe Gottes zu verstehen? Was ist mit der sogenannten "Opferung Isaaks"? Befiehlt Gott ein Menschenopfer? Ist es nicht moralisch verwerflich, was Gott hier fordert? Was ist unter dem Zorn Gottes zu verstehen? Welche Auswirkungen haben diese Texte auf unser Gottesbild? Wie können wir Gottes Liebe und seinen Zorn zusammendenken? Prof. Dr. Torsten Uhlig studierte von 1995 bis 2001 evangelische Theologie in Leipzig. 2005 wurde er an der University of Gloucestershire zum PhD promoviert. 2007 absolvierte er das Zweite Kirchliche Examen und arbeitete zunächst 2007 bis 2010 als Pfarrer in Altensalz im Vogtland, dann 2011 bis 2015 als Gemeindepfarrer in Wolkenstein-Schönbrunn. Seit 2015 ist er Professor für Altes Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg. https://www.facebook.com/begruendetglauben/ https://www.instagram.com/begruendetglauben/ https://www.begruendet-glauben.org/ https://www.iguw.de/
15 Minuten
Diese Folge ist eine Wiederholung einer Podcastfolge von 2020. Was ist das Menschenbild in der Bibel und was hat das mit KI, Technik, Robotik oder der schnellen digitalen Veränderung zu tun? Für den Gott der Bibel scheint der Mensch etwas ganz besonderes zu sein. Gott selber ist Mensch geworden. Aber welche Auswirkungen hat das im Bezug auf die technischen Entwicklungen? Ein Shorttalk zur Frage nach der Zukunft der Technik und Menschheit von der Begründet-glauben-Konferenz 2020 von Dr. Alexander Fink. Dr. Alexander Fink ist Biophysiker und Leiter des Instituts für Glaube und Wissenschaft in Marburg. https://www.facebook.com/begruendetglauben/ https://www.instagram.com/begruendetglauben/ https://www.begruendet-glauben.org/ https://www.iguw.de/