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Museum am Sofa Archiv

228 Episoden
6 Minuten
Vor einiger Zeit erhielt die Salzburger Gemeinde Lend im Pinzgau eine Anfrage des Deutschen Bundestags. Es ging um das Grab von Franz Bodmann der am örtlichen Friedhof begraben war. Wer war dieser Verstorbene der plötzlich in das Interesse der Öffentlichkeit rückte? Wir gehen gemeinsam auf Spurensuche!
6 Minuten
In dieser Episode sehen wir uns unter anderem das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg an. Falls sie sich jetzt fragen wo das ist, sind Sie nicht allein. Es ist vielen Salzburger_innen unbekannt. Damit sich dieser Umstand ändert wurde es vor kurzem renoviert. Wir betrachten in dieser Folge dieses und andere Mahnmale in der Stadt Salzburg und stellen uns die Frage: Wie erinnert man heute an die Opfer des Nationalsozialismus?
8 Minuten
Die ORF „Lange Nacht der Museen“ kann dieses Jahr nicht stattfinden, aber keine Sorge, dafür können Kulturbegeisterte im Rahmen der „ORF-Museumszeit“, vom 3. zum 10. Oktober, zahlreiche Museen in ganz Österreich besuchen. Im Salzburg Museum kann man unter anderem an exklusiven Führungen auf den Glockenspiel-Turm teilnehmen und die Altstadt von oben genießen. Für alle die nicht kommen können, sehen wir uns in einer Spezial-Podcastfolge dieses historische Wahrzeichen gemeinsam genauer an. Weitere Informationen zum Programm der "ORF-Museumszeit" im Salzburg Museum finden Sie unter: https://www.salzburgmuseum.at/museumszeit/ P.s.: Bei der Anfangsmelodie handelt es sich um „Die Zufriedenheit“ von Wolfgang Amadeus Mozart.
8 Minuten
Fritz Wotruba und Josef Thorak waren zwei österreichische Künstler die unteschiedlicher kaum sein könnten: Wotruba stammte aus einem sozialdemokratisch geprägtem Elternhaus und verstand seine Kunst als ästhetischen Kontrapunkt zu vorherrschenden Kunststilen und musste Österreich im Zuge der NS-Herrschaft vorübergehend verlassen. Josef Thoraks monumentale Werke machten ihn zu einem der populärsten Bildhauer der NS-Zeit. Beide Künstler waren nach dem Zweiten Weltkrieg wieder erfolgreich in Österreich, jedoch auf unterschiedlichen Ebenen. 1950 fand in Salzburg sowohl eine Ausstellung der Werke Thoraks als auch eine der Arbeiten Wotrubas statt. Die Reaktion der Bevölkerung und Presse geben Einblicke in das Salzburg der Nachkriegszeit.
8 Minuten
Wussten Sie, dass das Spielzeug Museum die größte Spielzeugsammlung Österreichs besitzt? In dieser Woche sprechen wir über Spielzeuge und sehen uns an womit die Salzburger Kinder in den letzten Jahrhunderten wohl gespielt haben. Was war Ihr Lieblingsspielzeug? Mehr Information zum Spielzeug Museum unter: https://www.salzburgmuseum.at/spielzeugmuseum/
7 Minuten
In dieser Episode sehen wir uns die Entwicklung der Kinderrechte genauer an und sprechen mit der Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg (kija). Wir sprechen mit der Juristin, Lebens- und Sozialberaterin Barbara Erblehner-Swann über Schwierigkeiten und Probleme vor denen Kinder und Jugendliche in Salzburg heute stehen. Informationen und Kontakt unter: www.kija-sbg.at
7 Minuten
Wir widmen uns anlässlich des nahenden Schulbeginns Kindheit und Aufwachsen in der Geschichte Salzburgs. Unser Kunstvermittler Josef sieht sich an, wie ein Salzburger Wunderkind mit seinen Konzerttourneen internationale Begeisterung erzeugte, während andere Salzburger Kinder mit ihrer Arbeit in der Salzproduktion eine solche Karriere überhaupt erst möglich gemacht hatten – Salzburger Kindheiten durch die Jahrhunderte.

Bühnenzauber

7 Minuten
Heute sprechen wir über „die Bretter die die Welt bedeuten“. Wir lassen verschiedene Personen zu Wort kommen und blicken gemeinsam hinter die Kulissen der Bühne, beleuchten die Faszination dieser Welt und beschäftigen auch mit dem einen oder anderen Aberglauben der sich rund um das öffentliche Auftreten vor Publikum rankt.
7 Minuten
Kennen Sie das „Roxy Kino“ ? Es war im gleichen Gebäude wie kurz davor die Ausstellung „Entartete Kunst“ der Nationalsozialisten. Wir sehen uns an wofür das Festspielhaus, abseits der Salzburger Festspiele, in den letzten hundert Jahren noch genutzt wurde.
9 Minuten
Gibt es eine Kulturszene abseits der renommierten Salzburger Festspiele? Die Etablierung einer Kulturszene abseits der Festspiele dauerte und stieß auf viel Gegenwind aus Politik und Bevölkerung. Unser Kulturvermittler Josef nimmt sich heute der Geschichte der „Arge-Rainberg-Bewegung“ an, die in den 1970er und 80er Jahren versuchte, einen Platz im limitierten und konservativen Salzburger Kulturmarkt zu erlangen.
9 Minuten
Was lange währt... wird oft geplant. So könnte man die Geschichte der zahlreichen Festspielhaus-Pläne der nie umgesetzten Bauvorhaben kurz skizzieren. Diese Woche widmen wir uns den utopischen und nie erbauten Festspielhäusern Salzburgs. Diese geben nicht nur damalige architektonische "Trends" wieder, sondern zeigen auch die Veränderung des Theaterbegriffs auf. Für unsere Landesausstellung "Großes Welttheater – 100 Jahre Salzburger Festpiele" hat der österreichische Künstler und Bildhauer Werner Feiersinger vier utopische Modelle aus Gips gegossen und in unseren Ausstellungsräumen platziert. Kommen Sie vorbei und machen Sie sich ein Bild zum Gehörten!
8 Minuten
Diese Woche blicken wir genau 100 Jahre zurück: in das Salzburg im Jahr 1920. So einiges aus dem Jahr 1920 würde Zeitreisende aus dem Jahr 2020 überraschen. Wir steigen in die „Gelbe Elektrische“ und begeben uns auf einer Rundfahrt durch Salzburg, das die Stadt auch abseits der Gleise jener ikonischen Straßenbahn abbilden soll. Steigen wir ein und unternehmen eine gedankliche Reise durch das Salzburg vor hundert Jahren!
8 Minuten
Am 26. Juli 2020 eröffnet im Salzburg Museum die Landesausstellung „Großes Welttheater 100 Jahre Salzburger Festspiele“. Das nehmen wir zum Anlass: Wir sehen uns in den nächsten Wochen an, wie Salzburg in den 1920-Jahren ausgesehen hat, was sich bei Kunst und Kultur in den letzten 100 Jahren verändert hat und vieles mehr. Am Anfang gehen wir aber nochmal 100 Jahre weiter zurück: Wie wurde aus dem Salzburg der Fürsterzbischöfe eine fast 20-mal so große Tourismusstadt?

Lilli Lehmann

6 Minuten
Die Ehrenbürgerschaft der Stadt Salzburg wird seit dem Jahr 1829 verliehen. In der heutigen Episode von „Museum am Sofa“ erfahren wir mehr über die erste Ehrenbürgerin der Stadt: Lilli Lehmann. Eine Frau ohne der es vielleicht kein Mozarteumsgebäude, kein Museum in Mozarts Geburtshaus, keine Sommerakademie und keine Sommerfestspiele in Salzburg gebe.
7 Minuten
Irma von Troll-Borostyáni galt als Vorkämpfern der Frauenbewegung in Österreich. Die gebürtige Salzburgerin wirbelte nicht nur durch ihre kühnen Forderungen nach Gleichstellung der Geschlechter, das Salzburger Bürgertum durcheinander, sondern polarisierte auch durch ihr Aussehen: Sie trug einen Kurzhaarschnitt, Sakkos und Hemden mit Stehkragen und rauchte Zigarren – was für Frauen im 19. Jahrhundert wohl mehr als unschicklich war.
Museum am Sofa

Museum am Sofa

Das Salzburg Museum hat seinen ersten eigenen Pod…