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Lebensgemeinschaft Yoga Vidya Archiv

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In dieser PDF-Broschüre findest du das weltweit umfangreichste Angebot an Weiterbildungen für Yogalehrer aller Traditionen in den Yoga Vidya Seminarhäusern Bad Meinberg, im Westerwald, im Allgäu und an der Nordsee. Mit diesen Weiterbildungen vertiefst Du jeweils einen oder mehrere Aspekte des klassischen Yoga. Je nach deinen Neigungen und Fähigkeiten kannst du deine eigenen Schwerpunkte in der Weiterbildung setzen. Diese Weiterbildungen bieten dir die Chance fortgeschrittener Praxis mit längeren Meditationen, intensivem Pranayama, forderndes Üben bzw. Variationen in den Asanas bzw. Körperstellungen, Studium indischer Schriften und Vorträge über Vedanta, Raja Yoga, Bhagavad Gita u.v.m. Die gemeinschaftliche Erfahrung fördert deine spirituelle Entwicklung. Hebe dein Wissen auf eine neue Stufe! - Erlebe Yoga mit Yoga Vidya: www.yoga-vidya.de.
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Mehr Wissen - Transformation - Inspiration - Persönlichkeitsentwicklung - mehr Energie - darum geht es bei den Yoga Vidya Aus- und Weiterbildungen. Yoga Vidya bietet ein umfangreiches Ausbildungsprogramm an auf den Gebieten, Yoga, Meditation, Ayurveda, Massage, Entspannung und mehr. Immer mehr Menschen wollen sich etwas Gutes tun, immer mehr Menschen wollen Yoga, Meditation, Ayurveda, Entspannung lernen. Da braucht es kompetente Kursleiter, Lehrer und Therapeuten - und das kannst du werden durch eine Ausbildung bei Yoga Vidya. Eigenes Aufladen mit Energie und Entspannung, Kenntnisse für deine eigene Praxis und kompetente Unterrichtsdidaktik - all das verbinden die Aus- und Weiterbildungen bei Yoga Vidya. Eine Übersicht über das Jahresprogramm an Aus- und Weiterbildungen für das Jahr 2015 verschafft dir diese PDF Broschüre, die du hier herunterladen, lesen und studieren kannst.
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Bei Yoga Vidya wird der Ausdruck Kriya in verschiedenen Kontexten gebraucht. Hier soll besonders über die Hatha Yoga Kriyas im Sinne von Reinigungsübungen gesprochen werden. Bei Yoga Vidya gibt es aber auch den Ausdruck Kriya im Kundalini Yoga Sinn als kombinierte Energie- und Erweckungsübung wie in der Kriya Yoga Tradition von Paramahamsa Yogananda und auch als Bezeichnung der Raja Yoga Techniken, die am Anfang des 2. Kapitels des Yoga Sutra beschrieben werden. Bei Yoga Vidya wird auch das kleine und das mittlere Kriya Yoga gelehrt. Die bei Yoga Vidya gelehrten Kriya Reinigungstechniken basieren auf den Shatkriyas der Hatha Yoga Pradipika, wie sie in den Sivananda Yoga Vedanta Ashrams auf Yogalehrer Ausbildungen gelehrt werden. Bei Yoga Vidya hat aber auch Shank Prakshalana einen besonderen Stellenwert. Shank Prakshalana wird auf vielen Yogalehrer Weiterbildungen unterrichtet und gibt es auch als eigenes Seminar. Shank Prakshalana bei Yoga Vidya basiert auf dem Buch von André van Lysebeth „Durch Yoga zum eigenen Selbst“ sowie dem, was Sukadev und andere selbst erfahren haben oder von anderen Yogalehrern gelernt haben. Sukadev selbst ist 2011 Veganer geworden und empfiehlt ausdrücklich, kein Ghee zu essen nach dem Shank Prakshalana, sondern das Khicheri eher mit etwas Olivenöl oder andere hochwertige Öle zu sich zu nehmen. http://www.yoga-vidya.de/Asana_Uebungsplaene/Shank-Prakshalama.html. Sukadev selbst hat viel Erfahrung mit den Kriyas. Er empfiehlt ernsthaften Yoga Aspiranten sich ein Jahr lang sehr gründlich zu reinigen durch sehr sattwige Ernährung, sehr systematisch ausgeführten Kriyas und natürlich täglichen Asanas, Pranayama, Meditation, Mantrasingen. Besonders hilfreich ist es, während diesen Jahres täglich Jala Neti, Sutra Neti, Kapalabhati, Tratak und Nauli bzw. Agni Sara zu üben, ein Mal pro Woche Kunjar Kriya, ein Mal pro Monat Basti bzw. Einlauf, 2 Mal im Jahr Shank Prakshalana und zusätzlich 2 Mal im Jahr 5 Tage Fasten, wobei dort die Kriyas besonders intensiv praktiziert werden sollten. Nach diesem Jahr intensiver Reinigung können die Kriyas etwas reduziert werden. Sobald aber eine Erkältung im Anmarsch ist, kann das Ausführen der Kriyas oft dazu führen, dass die Erkältung gar nicht erst ausbricht. Auch bei Beginn einer müden oder trägen Phase bzw. bei Antriebslosigkeit können Kriyas Wunder wirken. http://www.yoga-vidya.de/Yoga--Artikel/Art-Artikel/Art_Kriyas.html. Bei Yoga Vidya gibt es regelmäßig Seminare zu Kriyas
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Kundalini Erweckungserfahrungen sind nicht so häufig, kommen aber bei einigen Aspiranten bei Yoga Vidya durchaus vor. Sukadev selbst übte ja seit 1981 intensiv Pranayama und machte die meisten Kundalini Erweckungserfahrungen, die Swami Sivananda in seinem Buch „Kundalini Yoga“ und er selbst in seinem Buch „Die Kundalini Energie Erwecken“ beschreibt. Zwischen 2002-2008 war eine besondere Zeit für Kundalini Yoga bei Yoga Vidya. Recht viele Menschen machten Kundalini Erweckungserfahrungen mit Kriyavati, also automatischen Bewegungen, Asanas, Pranayama, Lauten, veränderten Bewusstseinszuständen etc. Diese traten bei Teilnehmern der Yogalehrer Intensivausbildungen, bei Kundalini Yoga Seminaren, beim fortgeschrittenen Pranayama und sogar im normalen Satsang auf. Sukadev hatte schon Swami Vishnu-devananda gefragt, wie man mit Kundalini Erweckungserfahrungen umgehen sollte. Er las zahllose Bücher über Kundalini Yoga. Insbesondere ein Buch von Lee Sanella sowie ein Vortrag eines Rudra im Rahmen eines Kongresses prägten seine Vorgehensweise im Umgang mit Kundalini Erweckungserfahrungen. Charkateristisch ist das tiefe Vertrauen in die kosmische Intelligenz, die sich in Kundalini Erweckungserfahrungen manifestiert. Der Aspirant kann Dankbarkeit und Bhakti, Hingabe üben, sich an den Meister und die göttliche Energie wenden, um Führung bitten, und geschehen lassen. Der Aspirant kann lernen, die Erfahrungen zuzulassen oder auch nicht, je nachdem ob es im entsprechenden Kontext angemessen ist oder nicht. Reinigung, sattwiger Lebensstil, erdende und kühlende Übungen sind von besonderer Wichtigkeit. So entwickelte sich die Yoga Vidya Weise des Umgangs mit Kundalini Erweckungserfahrungen. Dieser spezielle Yoga Vidya Stil beim Umgang mit Kundalini Erweckung hat sich als besonders hilfreich erwiesen bei Menschen, die schon vorher Yoga praktiziert haben. Menschen, die automatische Kundalini Erweckung erlebt haben oder deren Kundalini durch Praktiken anderer Traditionen aktiviert wurde, sind oft nicht bereit, sich auf die Yoga Vidya Techniken einzulassen und erwarten eher eine Art magischer Kundalini Beherrschungstechnik. Seit 2008 hat sich die Menge an Aspiranten, die intensive Kundalini Erweckungs-Erfahrungen haben, bei Yoga Vidya wieder reduziert. Die Erfahrungen sind inzwischen meist eher milder und harmonischer. Dies ist die 55. Ausgabe des Yoga Vidya Lebensgemeinschafts-Podcasts, des Podcasts rund um die Yoga Vidya Lebensgemeinschaft http://www.yoga-vidya.de/gemeinschaft/Lebensgemeinschaft.html. Momentan sind wir bei der Entstehung der Yogatechniken, die bei Yoga Vidya gelehrt werden. Dies ist die vierte Folge der Reihe Pranayama und Kundalini Yoga bei Yoga Vidya. http://wiki.yoga-vidya.de/Pranayama.
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Als Sukadev 1992 sein erstes Yoga-Center am Zoo eröffnete, unterrichtete er zunächst Pranayama und Kundalini Yoga so, wie er es in den Sivananda Yoga Vedanta Zentren gelehrt hatte, und wie er dort schon die Lehren von Swami Vishnu mit dem Wissen aus Büchern und anderen Yogalehrern kombiniert hatte. Seit 1992 experimentierte Sukadev vermehrt auch mit dem, was er auf Yoga Kongressen, Yogaseminaren außerhalb von Yoga Vidya, aus Büchern z.B. Swami Satyananda lernte. Und er tauschte sich aus mit Yoga Übenden und Lehrern anderer Traditionen, die Yoga Vidya besuchten, oder die er auf Indienreisen oder Yoga Kongressen traf. So bekam Sukadev die Anregungen für das große Khechari Mudra, die Ujjayi Meditation, die Nadi Harmonisiserungs-Meditation, die Chakra-Harmonisierungs-Meditation und mancher Verfeinerung von Pranayamas, Mudras und Bandhas aus der Satyananda Tradition. Das mittlere Kriya Yoga, eine der beiden bei Yoga Vidya praktizierten Mudra-Reihen die er auch Chakraleiter nannte, stellte Sukadev aus diversen Quellen selbst zusammen. Die Bhastrika Mudra Reihe lernte Sukadev kennen von einem Yogalehrer, der im Westerwald bei einem Yogakongress zugegen war. So basiert das bei Yoga Vidya gelehrte Pranayama und Kundalini Yoga auf den Lehren von Swami Vishnu-devananda. Es ist aber eine erhebliche Weiterentwicklung von Sukadev. Diverse Bücher, auch die Bücher von Swami Sivananda „Kundalini Yoga“ und „Wissenschaft des Pranayama“ hatten darin großen Anteil. Gerade Swami Sivanandas Bücher sind die Grundlagen für die Theorie, die in den Yoga Vidya Kundalini Seminaren weitergegeben wird. Aber auch die Lehren anderer Yogameister und Yogalehrer hinterließen ihre Spuren im Yoga Vidya Kundalini und Pranayama Stil https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga.html. Im Jahr 2000 zog sich Sukadev für 3 Monate zurück, um intensiv zu praktizieren. Dabei übte er wieder insbesondere die intensiven Pranayama Übungen und diverse Kundalini Yoga Übungen, verfeinerte dabei die Pranayamas, Mudras und andere Kundalini Yoga Techniken. 2004 schrieb Sukadev ein Buch über Kundalini Yoga. Ab ca. 2007 gab Sukadev sein Wissen über das Unterrichten von fortgeschrittenem Pranayama und Kundalini Yoga auf einer Yogalehrer Weiterbildungen zu diesem Thema weiter. Auch hier kann man wieder ein Grundprinzip des Yoga Vidya Stils sehen: es gibt eine feste Grundlage, in diesem Fall auch wieder das was Swami Vishnu-devananda gelernt hat. Darauf hat Sukadev di
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Ayurveda & Yoga Wellness 2015 bei Yoga Vidya Erfahre die wohltuende Wirkung einer Ayurveda Wellness Anwendung. Individuell kannst du Yogaferien mit Ayurveda Anwenungen verbinden. Schaue auch unsere interessanten Yoga Wohlfühl- und Aktiv-Seminare an. Verbinde deinen Aufenthalt mit einer Wanderung, einem Besuch in der Sauna oder im Schwimmbad. Konsultiere unsere Ayurveda Ärztin und informiere dich über unseren Ayurveda Aus- und Weiterbildungen über Ayurveda Therapie oder über Fasten- oder Ernährungsseminare. Mehr über Ayurveda unter http://www.yoga-vidya.de/ayurveda.html.
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Bevor es mit den Weiterentwicklungen der Yoga Vidya Pranayama und Kundalini Yoga Techniken und Lehren weitergeht, hier eine kurze Zwischenfrage: Wie hat Sukadev sein Lehrsystem entwickelt? Wie hat er entschieden, was er in das Yoga Vidya System aufnimmt und was nicht? Die wichtigste Grundlage ist die tiefe Hingabe an Gott, Swami Sivananda und Swami Vishnu-devananda. Wann immer Sukadev unterrichtet, macht er sich ganz offen, bittet um Führung, macht sich zum Instrument, mindestens bemüht er sich darum. Als zweites verbindet er sich mit den Teilnehmern innerlich. Aus diesem Gefühl der Verbundenheit mit Gott, den Meistern und den Teilnehmern kann sich dann göttliche Führung manifestieren. So spürt Sukadev, wie manchmal Energien und Techniken sich durch ihn manifestieren, die er dann ganz Gott darbringt. Die zweite Quelle ist Sukadevs eigene intensive Praxis, die auch seine Intuition öffnet und ihn in Kontakt bringt göttlicher Inspiration. Als drittes ist Sukadevs Neugier zu nennen, geistige Offenheit, die ihn immer wieder Neues ausprobieren lässt, aus Büchern, aus Seminaren, Vorträgen, Workshops, Gesprächen mit anderen. In Gebet und Bitte um Führung fragt er dann, ob man das integrieren kann. Schließlich ist das Feedback der Teilnehmer selbst wichtig. Zum einen kann Sukadev die Aura von Teilnehmern sehen und spüren und kann so die Wirkung von Praktiken abschätzen. Zum anderen fragt er, wann immer er neue Techniken den Teilnehmern weiter gibt, wie sie wirken und ob sie hilfreich sind. Eine dritte Quelle sind auch wissenschaftliche Studien, Anatomie, Physiologie, Medizin und Psychologie. Letztlich müssen sich die Yoga Techniken auch wissenschaftlich erklären lassen, müssen Yoga Techniken in jedem Fall gesund sein, müssen Yoga Techniken auch wissenschaftlich erforscht werden. Und natürlich kann auch das Yoga Vidya Übungssystem, der Yoga Vidya Stil, profitieren von Erkenntnissen aus Sportmedizin, Physiologie, Medizin und Psychologie. Darum ist Sukadev auch immer wieder interessiert an wissenschaftlichen Studien. Nicht umsonst hat Yoga Vidya die umfangreichsten Dokumentationen zu wissenschaftlichen Studien zu Yoga, Meditation und Ayurveda http://wiki.yoga-vidya.de/Wissenschaftliche_Studien. Mehr zum Yoga Vidya Stil http://wiki.yoga-vidya.de/Yoga_Vidya_Stil. Eine Übersicht über die verschiedensten Yoga Stile http://wiki.yoga-vidya.de/Yoga_Stile. Letztlich ist aber wichtig, dass Sukadev der Überzeugung ist, dass hinter dem Unterrichten von Yoga göttlicher Segen steht. Und Sukadevs Wunsch und Bereitschaft, sich ganz göttlicher Führung anzuvertrauen ist das Allerwichtigste dabei. Dies ist die 53. Ausgabe des Yoga Vidya Lebensgemeinschafts-Podcasts, des Podcasts rund um die Yoga Vidya Lebensgemeinschaft http:/
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Besonders charakteristisch für Yoga Vidya sind die Kundalini Yoga Intensivseminare. Um 2000 war Yoga Vidya in der deutschen Yogaszene vor allem durch die 4-wöchige Yogalehrer Intensivausbildung und die Kundalini Yoga Seminare bekannt. Wie schon in einigen vorigen Podcastfolgen beschrieben, war Sukadev fasziniert von den Wirkungen des Pranayama und praktizierte selbst sehr intensiv. Von Swami Vishnu-devananda lernte er das Konzept des Kundalini Yoga als spezielle Weise, wie man Hatha Yoga übt, insbesondere intensives Pranayama, längeres Halten der Stellungen mit Chakra-Konzentration, die Rezitation des Om Aim Hrim Klim Navakshara Shakti Mantras, Meditation und strikte Sattwa Diät. Zunächst gab Sukadev diese Techniken in fortgeschrittenen Pranayama Kursen weiter. Als Sukadev Mitte der 1980er Jahre als Yogalehrer bekannter wurde, wurde er von verschiedenen Sivananda Yoga Vedanta Zentren eingeladen, diese Techniken auch an einem Wochenende zu unterrichten. Mit Swami Vishnu-devananda besprach Sukadev, wie ein solches Kundalini Yoga Intensiv-Seminar aufgebaut sein sollte, was wann unterrichtet werden sollte. Das wurde zur Grundlage der Kundalini Yoga Mittelstufe Wochenendseminare https://www.yoga-vidya.de/seminare/titel/kundalini-yoga-mittelstufe.html. Seit 1982 war Sukadev zwischen den Jahren meistens im Sivananda Yoga Ashram Val Morin Kanada. Am 31.12. wurde Swami Vishnu-devanandas Geburtstag gefeiert. Ca. 1986 fragte Sukadev Swami Vishnu-devananda, was man ihm denn zum Geburtstag schenken konnte. Swami Vishnu-devananda antwortete: Practice intensely. Als Sukadev fragte, was denn besonders, meinte Swami Vishnu: Practice more intensely. Sukadev bot an, ein Sadhana Intensivprogramm zwischen den Jahren anzuleiten, was Swami Vishnu-devananda sehr freute. Swami Vishnu erläuterte, was Sukadev zwischen den Jahren unterrichten sollte. Das wurde zur Grundlage der Kundalini Yoga Intensivwoche Mittelstufe, die sich heutzutage bei Yoga Vidya großer Beliebtheit erfreuen und insbesondere zwischen den Jahren von besonderem Segen von Swami Vishnu-devananda erfüllt sind. 1988 verbrachte Sukadev ein knappes Jahr im Val Morin Ashram bei Swami Vishnu-devananda und unterrichtete dort mehrere Kundalini Yoga Intensivwochenenden und Kundalini Yoga Intensivwochen, die auch so genannt wurden und von Swami Vishnu-devananda seinen Segen bekamen. Später sagte Swami Vishnu-devananda anderen seiner Yogalehrer, dass fortgeschrittenes Pranayama und Kundalini Yoga nur in Ashrams und nur im Rahmen der Yogalehrer Ausbildung bzw. an Absolventen von Yogalehrer Ausbildungen unterrichtet werden sollte. Sukadev lehrte aber weiter das, was er von Swami Vishnu-devananda gelernt hatte und baute es weiter aus. Bis heute sind Kundalini Yoga Intensivseminare ein besonderes Charakteristikum von Yoga Vidya. Und im
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Sukadev war seit 1980 fasziniert vom Pranayama und praktizierte Pranayama intensiv, bis heute jeden Tag. Er liebte und liebt es, gerade fortgeschrittenes Pranayama zu unterrichten. Er erkannte aber auch, dass nicht jeder dieses fortgeschrittene Pranayama praktizeiren konnte und wollte. Denn damit war ja auch verbunden, Vegetarier zu werden und auf Alkohol, Tabak, Drogen zu verzichten und jeden Tag mindestens 90 Minuten zu praktizieren. Wer sich darauf einließ, machte tiefe spirituelle Erfahrungen. Aber nicht jeder will sich darauf einlassen. 1985 verbrachte er 2 Wochen auf der Sivananda Yoga Farm in Grass Valley. Dort traf er einen Swami Brahmananda, der seit den 1960er Jahren Schüler von Swami Vishnu-devananda gewesen war, schon vorher von anderen Yogalehrern gelernt und intensiv Hatha Yoga Bücher studiert hatte. Swami Brahmananda lehrte Sukadev eine Menge über Pranayama, darunter einige stehende Pranayamas wie den Gorilla, die stehende Aufladeübung. Von diversen anderen Yogalehrern bei Swami Vishnu-devananda sowie aus Büchern lernte Sukadev, wie man Bhramari, Shitali und Sitkari in den normalen Unterricht integrieren konnte. Und Sukadev entwickelte das Konzept eines Atemkurses für Anfänger für Menschen, die keine Asanas üben konnten oder wollten. Später, ab 2004, lehrte er dieses Konzept in den Atemkursleiter Ausbildungen bei Yoga Vidya und bildete andere darin aus, diese Ausbildungen zu geben. In seinen Unterricht und in Einzelberatungen ließ Sukadev immer wieder sein Wissen über diverseste Pranayama Variationen einfließen. Ab Mitte der 1990er Jahre beschäftigte sich Sukadev nochmals tiefer auch mit den Grundlagentexten des Hatha Yoga, also Hatha Yoga Pradipika, Gheranda Samhita, Goraksha Shataka, Shiva Samhita sowie Pranayama Bücher modernerer Autoren, unter anderem auch Swami Satyananda. Ihn interessierte jetzt auch die Wirkung des Pranayama vom Ayurveda Standpunkt aus. Seit ca. 2005 lehrt Sukadev Pranayama auch vom Ayurveda Standpunkt aus, d.h. welche Pranayamas auf welche Doshas wirken und wie man spezifische Pranayama Übungen zur Beruhigung eines einzelnen Doshas einsetzen kann. Ab ca. 2010 gab Sukadev auch die von ihm so genannten Herzenspranayamas weiter. Diese Herzenspranayamas sind spezielle Variationen von Bhramari, Shitali, Sitkari Murccha und Plavini, welche helfen, das Herz zu öffnen, Freude und Liebe zu spüren. Ab 2012 unterrichtete Sukadev von ihm entwickelte Formen von Kavacham, Energiefeldharmonisierungsübungen. Ab ca. 2010 gab Sukadev dann auch Pranayama Weiterbildungen, in denen er lehrt, wie
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Ein besonderer Schwerpunkt bei Yoga Vidya ist Pranayama, die Atemübungen. Vermutlich hat keine andere Yoga Richtung in Europa ein so differenziertes Pranayama Lehrsystem wie Yoga Vidya. Welche sind diese Pranayama Techniken und woher stammen sie? Die wichtigsten Grundtechniken, Bauchatmung, vollständige Yoga Atmung, Kapalabhati und Wechselatmung sind in Indien weit verbreitet und werden in vielen Hatha Yoga Zentren gelehrt. Sukadev hat sie insbesondere in den Sivananda Yoga Vedanta Zentren bei Swami Vishnu-devananda gelernt. Sukadev war seit 1981 ganz besonders fasziniert vom Pranayama und seinen Wirkungen. Er las jedes Buch, das er über Pranayama finden konnte. Die Münchner Staatsbibliothek hatte damals praktische alle Yoga Bücher, und indologische Bücher, die jemals in Deutschland publiziert wurden und auch die meisten indischen Pranayama Bücher und verschiedene Ausgaben der klassischen Yoga Bücher. Sukadev las sehr viele Bücher über Pranayama, Ausgaben der Hatha Yoga Pradipika, Gheranda Samhita, Goraksha Shataka, Shiva Samhita. Insbesondere faszinierten ihn folgende Bücher: ein Buch von Swami Kuvalayananda über Pranayama, „Das Große Geheimnis“, ein Kommentar über die Gheranda Samhita von Boris Sacharow, Andre van Lysebeth „Die Große Kraft des Atems“, später auch B.K.S. Iyengar „Licht auf Pranayama“, Bücher von Dhirendra Brahmachari und andere. Über das was er in diesen Büchern las, tauschte er sich mit diversen Swamis bei Swami Vishnu-devananda aus, probierte einiges aus, integrierte das was er las, in das was in den Sivananda Yoga Vedanta Zentren gelehrt wurde. Ab Frühjahr 1981 übte Sukadev mindestens einmal, meist 2-3 Mal am Tag eine Stunde Pranayama und hatte sehr tiefe Erfahrungen und Erlebnisse. 1981 machte er die Yogalehrer Ausbildung in der Sivananda Ashram Yoga Ranch und lernte dort die Bandhas genau zu üben, ebenso wie Bhastrika, Ujjayi und Surya Bheda. Bhramari, Shitali und Sitkari wurden auch kurz mal angeleitet, aber nicht als regelmäßig zu übende Pranayamas vermittelt. Während seiner Yogalehrer Ausbildung lernte Sukadev das Prinzip, täglich mindestens 3 Runden Kapalabhati, 20 Minuten Wechselatmung sowie Bhastrika zu üben, bei mehr Zeit auch Ujjayi und Surya Bheda. 1982 machte Sukadev den sogenannten ATTC, also die fortgeschrittene Yogalehrer Ausbildung, bei Swami Vishnu-devananda. Hier lernte Sukadev Pranayama noch etwas gründlicher. Swami Vishnu-devananda leitete einige Pranayama Sitzungen selbst an und lehrte insbesondere intensives Kapalabhati, die Samanu Konzentration beim Pranayama, die Bandhas sehr genau und eine besonders intensive Form von Bhastrika sowie Ujjayi und Surya Bheda. Sukadev fragte Swami Vishnu-devananda immer wieder über das, was er in den Pranayama und Hatha Yoga Büchern und Texten gelesen hatte. Swami Vishnu-devananda nahm dazu Stellung und gab ihm eine Menge Tipps. So lernte Sukadev eine Menge über Pranayama, denn Swami Vishnu wusste ein
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Yoga Vidya ist ein offenes System. Die Schritte in der Meditation sind bei allen Meditationsarten bei Yoga Vidya (1) Om und Mantra, (2) Einnehmen der Meditationshaltung (Asana), (3) ca. 10 Tiefe Atemzüge (Pranayama), (4) Versetzen in einen meditativen Gemütszustand (Pratyahara) durch Affirmation, Gebet, Visualisierung oder Gedanken des Wohlwollens, (5) eigentliche Meditationstechnik, (6) Stille, (7) Om und Mantra. Jeder bei Yoga Vidya kann grundsätzlich auf seine eigene Weise meditieren. Gerade in den Yoga Vidya Ashrams gibt es ja morgens und abends meist separat stille, also nicht geführte Meditation und angeleitete Meditation. Zusätzlich zu den von Sukadev gelehrten Meditationstechniken, die Sukadev selbst ja auch immer wieder ausbaut, gibt es auch andere Gastlehrer, die Meditationsseminare und auch Meditationen im großen Yoga Vidya Satsang anleiten. Momentan, 2014, erfreuen sich besonders die buddhistische Vipassana Meditation, davon abgeleitete Meditationsarten wie die Atembeobachtungsmeditation und die Bodyscan Meditation, Chakra Meditationen von verschiedenen Lehrern sowie Tantra Meditationen in der Tradition von Swami Satyananda einer gewissen Beliebtheit mein manchen Yoga Vidyanern. Dies ist die 49. Ausgabe des Yoga Vidya Lebensgemeinschafts-Podcasts, des Podcasts rund um die Yoga Vidya Lebensgemeinschaft http://www.yoga-vidya.de/gemeinschaft/Lebensgemeinschaft.html. Momentan sind wir bei der Entstehung der Yogatechniken, die bei Yoga Vidya gelehrt werden. Dies ist die fünfte und letzte Folge der Reihe „Meditationstechniken von Yoga Vidya“ http://www.yoga-vidya.de/meditation.html.
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Die letzte Gruppe der wichtigen Yoga Vidya Meditationstechniken sind die Mantra Meditationen. Schon in den Yoga Vidya Meditation Grundtechniken sind ja die einfache Mantra-Meditation und die Kombinierte Meditation enthalten. Und grundsätzlich kann jede Meditation mit einem Mantra vertieft werden. Für die meisten Menschen ist die Mantra-Meditation langfristig am effektivsten und wirkungsvollsten. In Indien wird diese auch Japa Meditation genannt. Bei Yoga Vidya hat sich aber die Bezeichnung Mantra-Meditation durchgesetzt. Viele Menschen profitieren davon, andere Mantra-Meditationen auszuprobieren. Gerade in den Mantra Meditation Intensivwochen hat Sukadev verschiedene Mantra Meditationen weitergegeben. Dazu gehören (1) Die 6-Schritte-Mantra-Meditation (2) Mantra-Beschleunigung und Verlangsamung (3) Murti-Tratak mit Mantra-Meditation (4) Götter-Phantasiereise und Guru-Phantasiereise mit Mantra. Aus der 6-Schritte-Meditation kann man auch eigenständige Meditationen entwickeln, also die (5) Rishi Mantra Meditation (6) Matra Mantra Meditation (7) Mantra Bija Meditation (8) Ishta Devata Mantra Meditation (9) Mantra Shakti Meditation (10) Mantra Kilaka Meditation. Des weiteren werden viele der Kundalini Yoga Meditationen gerade im Zusammenspiel mit Mantra besonders machtvoll. Alle im vorigen Podcast angesprochenen Kundalini Yoga Meditationen sind typischerweise auch Mantra Meditationen. So gibt es also noch die sind (11) Ujjayi Mantra Meditation, auch kleines Kriya Yoga genannt (12) Kevala Kumbhaka Mantra Meditation (13) Plavini Mantra Meditation (14) Sukha Pranayama Mantra Meditation (15) Nadi Harmonisierung mit Mantra (16) Chakra Harmonisierung mit Mantra, Visualisierung und Affirmation (17) Khechari Mudra Mantra Meditation (18) Chakra Pendelmeditation zur Aktivierung einzelner Mantras. Und in Indien ist ganz besonders klassisch die Japa Mala Meditation, bei der man eine Japa Mala zur Hilfe und Unterstützung nimmt. Hier ein paar Anmerkungen zur Herkunft dieser Mantra Meditationsarten: (1) Die 6-Schritte-Meditation beruht auf den 6 Aspekten eines Mantras, wie sie in den Mantra Shastras und damit auch im Buch Japa Yoga von Swami Sivananda beschrieben wird. (2) Mantra-Beschleunigung und Verlangsamung ist eine sehr klassische Technik, die auch von Swami Sivananda beschreeben wird. (3) Die Murti Tratak Meditation und (4) Götter-/Guru-Phantasiereise mit Mantra sind die Meditationen, die Swami Sivananda in seinen Werken immer wider empfhiehlt. So kann man sagen, dass die Mantra Meditationen von Yoga Vidya sehr stark auf den Werken von Swami Sivananda beruhen – und von Sukadev dann so systematisiert wurden, damit westliche Aspiranten einen besonderen Bezug dazu haben. S
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Eine weitere wichtige Gruppe von Yoga Vidya Meditationstechniken sind die Kundalini Yoga Meditationen, die Energiemeditationen. Die Energiemeditation in einfacher Variante gehört ja schon zu den Grundtechniken, der Basis der Yoga Vidya Meditationen. Für die so populären Kundalini Yoga Seminare entwickelte Sukadev weitere Meditationstechniken, welche insbesondere auf Prana, Nadis, Chakras und Kundalini wirken sollten. Diese Kundalini Yoga Meditationen sind zum einen geeignet, um die Kundalini Yoga Erfahrung intensiver zu machen. Sie sind aber auch hilfreich für alle, denen Meditation etwas schwerer fällt und dafür besser beim Pranayama konzentriert sind. Die wichtigsten Yoga Vidya Kundalini Yoga Meditationen sind (1) Ujjayi Meditation, auch kleines Kriya Yoga genannt (2) Kevala Kumbhaka Meditation (3) Plavini Meditation (4) Sukha Pranayama Meditation (5) Nadi Harmonisierung mit Mantra (6) Chakra Harmonisierung mit Mantra, Visualisierung und Affirmation (7) Khechari Mudra Meditation (8) Meditationen zur Anregung einzelner Chakras wie z.B. die Chakra Pendel-Meditation. Hier sind die Quellen dieser Techniken: (1) Die Ujjayi Meditation bzw. kleines Kriya Yoga hat Sukadev adaptiert aus Tantra Meditationen aus der Satyananda Yoga Tradition. (2) Die Kevala Kumbhaka Meditation, bei der der Übende den Atem sehr reduziert, war eine der Meditationstechniken, die Swami Vishnu-devananda, der Lehrer von Sukadev, unterrichtet hat (3) Die Plavini Meditation hat Sukadev aus der Hatha Yoga Pradipika und seiner Intuition (4) Sukha Pranayama Meditation, also die Meditation mit Verlangsamung des Atems und mit Luftanhalten, wird von Swami Sivananda in seinem Buch „Die Wissenschaft des Pranayama“ beschrieben (5) Die Nadi Harmonisierungs-Meditation mit Mantra ist eine Adaptation der Nadi Shodhana Meditation der Satyananda Yoga Richtung (6) Die Chakra Harmonisierungs-Meditation hat Sukadev selbst entwickelt, wobei er von angeleiteten Meditationen von Narayani und Leela Mata Inspiration bezog (7) Khechari Mudra Meditation ist auch von der Satyananda Tradition inspiriert in Verbindung mit Büchern von Boris Sacharow. Inzwischen gibt es bei Yoga Vidya eine Fülle von weiteren Kundalini Yoga Meditationen. Insbesondere da Nalini Sahay aus der Satyananda Tradition Kundalini und Tantra Meditationen lehrt, Swami Saradananda Chakralehrer Ausbildungen gibt und auch andere Lehrer anderer Traditionen Chakra Meditationen anleiten, gibt es bei Yoga Vidya ein großes Repertoire an Chakra und Kundalini Yoga Meditationen. Bei Yoga Vidya gibt es Meditationskursleiter Ausbildungen, in denen du lernen kannst, Meditationstechniken zu unterrichten. http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/meditationskursleiter-ausbildung.html . Du kannst die Kundalini Yoga Meditationstechniken lernen in Kundalini Yoga Seminaren https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga.html sowie in Yogalehrer Ausbildungen http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/yogalehrer-ausbildung.html . Mehr über Chakras und Kundalini Yoga auf http://www.yoga-vidya.de/chakra.html und http://www.yoga-v
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Im Rahmen der Yogalehrer Ausbildungen gibt es bei Yoga Vidya auch einen Teil über Vedanta. Damit dieser keine reine Theorie bleibt, gibt es dabei einen Meditation Intensiv Schweigetag. An diesem Tag üben die Teilnehmer die Yoga Vidya abstrakten Meditationstechniken. Später kam es bei Yoga Vidy auch zu den Schweigewochen, bei denen die abstrakten Meditationstechniken weiter ausgebaut wurden. Die Idee für Meditation Intensiv Schweigetage bekam Sukadev durch den Besuch eines Vipassana Meditations-Retreats in Bodhgaya in einem Meditationszentrum eines birmesischen Mönches. Sukadev hatte schon immer intensive Praktiken geliebt. Dort bekam er die Idee, auch im Yoga Kontext Meditation Intensiv Schweigeseminare zu unterrichten. Von dem buddhistischen Mönch übernahm er die Vipassana Sakshi Bhav Technik des beurteilungsfreien Beobachtens durch Benennen/Etikettieren. Aus Swami Sivanandas Buch Konzentration und Meditation sowie Swami Vishnu-devanandas Buch Meditation und Mantras übernahm er die Vakya Meditation, die Neti Neti Meditation, die Abheda Bodha Vakya Meditation und die Vichara Meditation, wobei Sukadev die verschiedenen Quellen zu einer speziellen Meditationstechnik verband. Die Laya Yoga Tiefenentspannung integrierte er in die Laya Chintana Meditation. Und von Swami Krishnananda und Shri Karthikeyan bekam er die Anregungen zur Samprajnata Asamprajnata Meditation. So kombinierte Sukadev Meditationstechniken aus verschiedenen Quellen und entwickelte daraus das Yoga Vidya Abstrakte Meditationen Konzept, die insbesondere in Schweigeseminare Teilnehmer zu tiefen Erfahrungen und Einsichten bringt. Abstrakte Meditationen machen Vedanta begreifbar, verhelfen zum Lösen der Identifikation mit Körper, Emotionen und Gedanken, verhelfen, Atman, die Seele zu erfahren. Abstrakte Meditationen können zur Erfahrung der Unendlichkeit, der Ewigkeit, der Verbundenheit und Einheit führen, und zwar ziemlich schnell. Letztlich sind die Yoga Vidya abstrakten Meditationstechniken Variationen der Vidyas aus den Upanishaden, Niddhidhyasana aus dem Vedanta, Nirguna Meditation wie sie Swami Sivananda beschreibt. Die wenigsten meditieren dauerhaft mit den abstrakten Techniken. Für die meisten ist langfristig die Mantra-Meditation am wirkungsvollsten. Am ehesten eignet sich noch die Achtsamkeitsmeditation http://wiki.yoga-vidya.de/Achtsamkeitsmeditation, also Sakshibhav Meditation, als langfristige Übung. Aber für ein paar Wochen, einen Schweigetag oder eine Schweigewoche sind die abstrakten Meditationstechniken sehr machtvolle Werkzeuge zur tiefen Erkenntnis und Erfahrung. Bei Yoga Vidya gibt es Meditationskursleiter Ausbildungen, in denen du lernen kannst, diese Meditationstechniken zu unterrichten. http://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/kursleiter-ausbildung/meditationskursleiter-ausbildung.html
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Bei Yoga Vidya kann man viele Meditationstechniken üben, unter vielen Meditationstechniken wählen. Die meisten Menschen, die bei Yoga Vidya Meditation lernen, üben zwar langfristig mit der kombinierten Mantra-Meditation, die Sukadev bei Swami Vishnu-devananda lernte. Aber die anderen Meditationstechniken bei Yoga Vidya helfen Menschen, neue Erfahrungen zu machen und tiefe Einsichten zu gewinnen. Sukadev selbst praktizierte über ein Jahr anhand von Büchern, bevor er jemals ein Yoga Zentrum betrat. Und er übte Meditation in verschiedenen Zentren und Seminaren. Sukadevs Lehrer, Swami Vishnu-devananda, unterrichtete eigentlich normalerweise nur zwei Meditationstechniken, die Mantra-Meditation, die bei Yoga Vidya heute als Kombinierte Mantra-Meditation bezeichnet wird, und Tratak. Die kombinierte Mantra-Meditation findet man schon in Swami Sivanandas Buch Konzentration und Meditation beschrieben, aber Swami Vishnu-devananda standardisierte sie und lehrte sie so, dass sie für eine große Mehrheit von Aspiranten die Lieblings-Meditation ist. Sukadev zog aus der von Swami Vishnu-devananda angeleiteten Mantra-Meditation die Grundschritte der Meditation, wie sie bei Yoga Vidya in den unterschiedlichsten Variationen gelehrt wird. Erster Schritt ist Om und Mantra. Zweiter Schritt ist das Ansagen der Sitzhaltung, Asana. Dritter Schritt ist die Atmung, Pranayama, die normalerweise aus ca. 10 tiefen Bauchatemzügen besteht. Dritter Schritt ist Pratyahara, meist in Form von Affirmation, Gebet, Visualisierung oder Gedanken des Wohlwollens. Der vierte Schritt ist die eigentliche Meditationstechnik, zu der immer auch eine längere Periode der stille gehört. Um die Teilnehmer aus der Meditation zu führen, reicht normalerweise aus, 3 Mal Om und dann ein Mantra zu rezitieren. Dieses Grundgerüst hat Sukadev dann für alle anderen Meditationstechniken genutzt. In vielen Meditationskursen mit Feedbackrunden und in den 2-Jahres-Yogalehrer Ausbildungen probierte Sukadev verschiedenste Techniken mit den Teilnehmer aus und kam dann zu den bis heute (2014) wichtigsten Meditationsarten, die bei Yoga Vidya im mehrwöchigen Meditationskurs und der Yogalehrerausbildung in den Stadtzentren, in den Ashrams in den Yoga Ferienwochen, Yoga Meditation Einführungsseminar und der Yogalehrer Intensiv Ausbildung unterrichtet werden. Tratak war eine Technik, die auch Swami Vishnu-devananda unterrichtete, also die Lichtmeditation, bei der die Teilnehmer abwechselnd in die Flamme einer Kerze schauen und die Augen dann geschlossen halten. Die Inspiration zur Ausdehnungsmeditation bekam Sukadev aus einem Yogabuch sowie einer Meditationsanleitung, die er mal von Swami Krishnananda in Rishikesh bekam. Die Eigenschaftsmeditation setzte Sukadev zusammen aus den Techniken aus Swami Sivanandas Buch „Konzentration und Medi
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Spirituelles Leben für eine sinnvolle Zukunft