Gegenwartsgeplapper Archiv
144 Episoden
1 Stunde 6 Minuten
Am 12. September sprach ich mit Jenny Günther, der Betreiberin des Einmischen Podcasts. Wie das aber immer so ist: gut Ding will Weile haben und so hat es etwas gedauert, bis es diese Folge für euch auf die Ohren gibt. Danke aber an Jenny und euch alle für die Geduld! Hier gibt es jetzt aber endlich auf die Ohren, für welches Fußball-Team Jennys Herz schlägt, wo sie herkommt, wie sie in der CDU gelandet ist, warum sie ihren circa einjährigen Ausflug in die AfD bereits nach kürzester Zeit bereut hat, wie sie beim Podcasten gelandet ist, was Paul Gäbler und Tilo Jung mit unserer Bekanntschaft und der Bundespressekonferenz zu tun haben und ob man politisch neutral sein kann. Außerdem beschäftigten uns folgende Fragen: was ist problematisch an Personenkult? Was war Jennys schönste und schlimmste Podcasterfahrung? Wie akkreditiert man sich als Podcaster für einen Parteitag? Wie zerstritten sind Parteien hinter verschlossenen Türen? Wie könnte man Kommunen finanziell besser aufstellen? Ist Dividendenstripping tatsächlich so sexy, wie es klingt? Wie kommen wir von Kommunen eigentlich auf Cum-Ex? Verschwinden automatisch Daten, wenn man die Schwelle des Bundestags überschreitet? Jetzt aber genug der Worte: Geht wählen und bezahlt eure Steuern anständig. Und damit: over and out. PS: Grüße gehen raus an Kevin Kühnert und Patrick Pehl. PPS: Folgt Jenny und mir unbedingt mal auf Twitter!
39 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Niema Movassat, der aus Oberhausen mitten im Ruhrgebiet kommt und seit 2009 für die Fraktion Die Linke im Bundestag sitzt. Mir erzählte er, was Krieg und Frieden mit seinem Einstieg in die Politik zu tun hat, wie er in den Bundestag gelangt ist und wie man eigentlich Jurist wird. Außerdem beschäftigten uns die Fragen: Was bedeutet ein „Freischuss“ für Juristen? Wie ist Die Linke überhaupt zur Partei geworden? Was war die WASG? Wofür steht PDS? Wieso nennt Niema den thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow auch "den Fusionator"? Ist man mit 25 noch zu jung für die Arbeit als Abgeordneter mit all ihren Pflichten? Wie landet man im Bundestag in einem Ausschuss? Was machen Parlamentarische Geschäftsführer? Was hat Horst Seehofer mit schwarzen Schafen zu tun? Wären Feedbackrunden bei der Polizei ein geeignetes Mittel, um gegen rassistische Strukturen vorzugehen? Bedarf es einem "Maßnahmenpaket Polizei"? Ist das Cannabisverbot obsolet? Sollte es abgeschafft werden? Niema hat sich übrigens entschieden, nach 12 Jahren im Bundestag im nächsten Jahr nicht erneut zur Wahl anzutreten - schließt eine Rückkehr in ein Parlament für die Zukunft jedoch nicht kategorisch aus. Was er für die Zeit nach seiner Tätigkeit als MdB geplant hat, gibt es jetzt auch auf die Ohren. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.
1 Stunde 20 Minuten
Vermisst du nicht auch dieses Gefühl, in einem vollen Café genüsslich ein Heißgetränk deiner Wahl zu schlürfen und dabei heimlich Gesprächen vom Nebentisch zu lauschen? Damit dir auch während des Lockdown Light diese Atmosphäre nicht fehlt, nehmen dich Philipp Hannöver und ich mit an unseren Tisch. Thematisch ist es eine normale Folge Gegenwartsgeplapper in einem ungewöhnlichen Ambiente. Philipp ist 26, kommt aus Niedersachsen, ist CDU-Mitglied und möchte gerne im nächsten Jahr für den Wahlkreis 28 (Oldenburg-Land, Wesermarsch und Delmenhorst) in den Bundestag einziehen. Wir sprechen darüber, was seine Motive und Beweggründe dafür sind, inwiefern ihn seine Schulzeit geprägt hat, warum es ihn weltwärts gezogen hat, wie man sein eigenes Start-up gründen kann und warum wir mehr Fynn Kliemanns da draußen brauchen. Auch beschäftigten uns die Frage nach der Absenkung des Wahlalters, Partizipation und Nachhaltigkeit. Aber nun genug von mir: „Warten wir nicht länger. Es kann losgehen.“ Und in diesem Sinne: over and out.
59 Minuten
Hallöchen aus dem Otto-Wels-Haus! Für diese Folge sprach ich dort mit Ulle Schauws, der frauen- und queerpolitischen Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion. Seit 2013 ist sie Abgeordnete im Parlament. Die Rolle der Opposition nimmt sie übrigens schon seit ihrer Kindheit ein, denn ihr Vater war CDU-Politiker. Kennengelernt und verabredet haben wir uns bei der letzten physischen Veranstaltung ihrer Bundestagsfraktion am achten März. Auch dort ging es bereits um das Thema, dass sich Ulle seit jeher auf die Fahne geschrieben hat: Feminismus. Aber uns beschäftigte noch weit mehr. Zum Beispiel haben wir festgestellt, dass wir einen ähnlichen Studienhintergrund mitbringen. Und eine Passion für Social Media. Dazu stellten wir uns mitunter folgende Fragen: Wer gilt noch als technik-affin, ab wann ist man oder frau ein Nerd? Welcher Ton herrscht auf Twitter? Warum könnte ein digitaler Soundcheck manchmal hilfreich sein? Wie könnte die digitale Debattenkultur fairer gestaltet werden? Was machte Ulle in einer Zeit ohne Internet - den berüchtigten 80ern - in Neuseeland? Wie könnte man "queer" definieren? Wie kann man oder frau sich auch in Zeiten von Corona für mehr Toleranz im In- und Ausland einsetzen? Welche ist die beste Eierspeise? Und jetzt viel Spaß beim Hören der Folge und in diesem Sinne: over and out.
60 Minuten
In dieser Woche heißt es nicht nur „Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gegenwartsgeplapper“, sondern auch: #In50PodcastsdurchdasJahr. Diese Aktion hat sich mein heutiger Gast Konstantin Kuhle von der FDP überlegt. Wir kommen beide aus Südniedersachsen und haben uns mitunter darüber, aber natürlich auch seinen politischen und beruflichen Werdegang unterhalten. Dabei beschäftigten uns insbesondere die Fragen: Wohin fahren Northeimer zum Einkaufen? Wie wird man illegal Mitglied einer Partei? Was hat Christian Dürr damit zu tun? Welche Veranstaltung haben wir beide besucht? Was hat die schicksalhafte Zahl 13 damit zu tun? Seit wann ist Konstantin Mitglied des Bundestages? Wie hat es ihn nach Südamerika verschlagen und was hat seine Französisch-Lehrerin damit zu tun? Woran lässt sich festmachen, dass wir in keiner „Merkel-Diktatur“ leben? Wieso funktioniert der Rechtsstaat auch in Krisenzeiten noch? Wie sinnvoll sind Sperrstunden und darf man aktuell nur mit einem negativen Coronatest nach Niedersachen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es jetzt auf die Ohren. Viel Spaß beim Hören! Und in diesem Sinne: Over and out!
1 Stunde 3 Minuten
Hallöchen aus der Wilhelmstraße 65! In dieser Folge hat mich Alex Müller von der FDP in seinem Büro begrüßt. Er ist in Koblenz zur Schule gegangen und aufgewachsen und glaubt, dass man ihm das heute noch immer anhört. Seit 2017 ist er Mitglied des Bundestages für Niedernhausen in Hessen, wo er mit seiner Familie lebt und auch den ein oder anderen Acker besitzt. Mir erzählt er, wie er für die Freien Demokraten Obmann im Verteidigungsausschuss wurde, was sein Lieblingsobst ist und wieso es Manta-Fahrer im Leben mindestens genauso schwer haben, wie FDP-Mitglieder. Wir haben am Montag nach den Wahlen in NRW über die Ergebnisse, den Fall Wirecard, Gemeinsamkeiten zwischen Grünen und Liberalen und Nachhaltigkeit gesprochen. Außerdem: wieso ist „over and out“ eine Hollywood-Erfindung? Wie wird man Pilot? Und was hat die Deutsche Umwelthilfe mit Toyota zu tun? Viel Spaß beim Hören und nun einmal korrekt: leaving the frequency!
40 Minuten
Hallo aus dem Jakob-Kaiser-Haus! In dieser Woche habe ich mit Florian Toncar, dem Parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion mitunter über seinen Werdegang, das Wahlrecht ab 16 und den Fall Wirecard gesprochen. Florian ist 40 Jahre alt, in Hamburg geboren aber in Süddeutschland aufgewachsen, verheiratet, hat drei Kinder im Alter von 1-6 Jahren und ist von Beruf Rechtsanwalt. Mir erklärt er, warum sein Job in der Fraktion mit dem eines Managers zu vergleichen ist, welche neuen Aufgaben nach dem FDP-Parteitag nun auf ihn zukommen, wieso er schon immer HSV-Fan ist und wie ihn Neugierde als 18-jähriger Erstwähler und die Suche nach einem neuen Hobby in die FDP führten. Außerdem: Was hat politisches Engagement mit Klavier spielen zu tun? Warum sollte man trotzdem seine Ausbildung abschließen und sein Studium nicht schleifen lassen, obwohl man sich lieber in die Politik begeben möchte? (Schöne Grüße gehen an Mama!) Wo hat er die vier Jahre, in denen die FDP nicht im Bundestag war, verbracht? Was macht eigentlich Jan Marsalek? Und wie viele Geheimdienstkontakte braucht man, um erfolgreich unterzutauchen? Passieren dort, wo Menschen handeln, zwangsläufig Fehler? Warum verdient die freie Presse ein Lob, was die Wirecard-Angelegenheit angeht? Womit hat die Financial Times viel aufs Spiel gesetzt? Und warum ertönt während dieser Folge immer wieder ein Gong? Nun, die Auflösung gibt's in der Folge. Und in diesem Sinne viel Spaß beim Hören und damit: over and out!
58 Minuten
Hallöchen von der Baustelle! In dieser Folge plappere ich mit Michael Kellner von den Grünen in der sich mitten im Umbau befindenden Parteizentrale in Berlin Mitte. Er ist politischer Geschäftsführer und erzählt mir hier, wie er das wurde. Außerdem ist er Wahlkampfleiter für die Bundestagswahl. Michael kommt aus Gera, in Ostthüringen und ist dort auch zur Schule gegangen. Während seiner Schulzeit hat er die Wende miterlebt und schildert hier seine Eindrücke und hat einige Anekdoten dazu, zum Beispiel von einem westdeutschen Referendar in Jeans, der sich auf den Lehrertisch setzte. Wir sprechen darüber, was ihn 1997 dazu gebracht hat, den Grünen beizutreten, weshalb es ihn aus den USA trotz eines verlockenden Angebots wieder zurück nach Potsdam gezogen hat, was seine Mutter und Montagsdemonstrationen miteinander zu tun haben, was er in Israel gemacht hat und wieso ihn ein Burschenschaftsauflauf vom Studium in München abgehalten hat, wie er sich mal ganz kurz zu den JuSos verirrt hat, wie er zum Tempolimit, der Abwrackprämie und der Uckermark steht, warum wir eine Verkehrswende für den Klimaschutz brauchen und vieles mehr. Selbstverständlich auch über die lila Maske von Konstantin von Notz. Was es damit auf sich hat? Nun, hört es einfach selbst. Und in diesem Sinne: Over and out!
59 Minuten
In der heutigen Folge spreche ich im Willy-Brandt-Haus mit dem wohl bekanntesten Kevin der Nation - Kevin Kühnert. Mit gerade mal 31 Jahren ist er bereits stellvertretender SPD-Parteivorsitzender und hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Bundesvorsitzender der JuSos gemacht. Wie er da gelandet ist, fragt er sich auch selbst manchmal, findet hier aber doch ganz treffende Worte, um seinen Weg zu beschreiben. Während der Schulzeit ist er zur Politik gekommen, war zunächst Schülervertreter und ist 2005 dann der SPD beigetreten. Fragen von Kinder- und Jugendbeteiligung beschäftigten ihn dabei schon früh. Wir sprechen über das obsolete Konstrukt Vorbild, die Rhetorikskills von Gregor Gysi, die Musik von Roland Kaiser und Gemischtes Hack. Außerdem klären wir folgende Fragen: Was hat es mit „learning by hearing“ auf sich? Was hat Kevin noch nie gemacht? Was ist politischer Nahkampf? Wie viel Einfühlungsvermögen wird Politikern abverlangt? Sollte Christian Drosten ein Vorbild für jeden Politiker sein? Wieso haben sich Kräuterschnäpse in Kevins Instagram-Biographie verirrt, was ist die Geschichte dahinter? Warum ist Averna der beste sizilianische Kräuterschnaps? Warum ist Sozialdemokratie ohne Bier nicht vorstellbar? Wie stark ist die Deutschrapfraktion bei den JuSos? Ab wann ist man zu alt für die Jugendverbände einer Partei? Womit verdient Kevin seine Brötchen und warum „[sind] es [...] einfach nicht so viele Brötchen“? Wie oft wird er am Tag erkannt? Müssen Jugendorganisationen grundsätzlich gegen den Strich ausgerichtet sein? Wie viel Schauspiel und Ritus stecken in der Politik? Was haben ein Zufall und die FDP mit Kevins Karriereaufstieg zu tun? Wieso sind die JuSos klassischerweise vehement gegen eine GroKo? Warum heißt es in diesem Interview „Danke, Christian Lindner!“? Wie lässt sich Demokratie verteidigen und auch stärken? Was hat Maske tragen mit Höflichkeit zu tun? Welchen Tanz hat Kevin für sich entdeckt? Wie versteht er sich mit seiner WG? Und warum möchte er für den Bundestag antreten? Außerdem noch ein Call-to-Action: der Bundesvorsitz der JuSos wird frei und Bewerbungen sind gern gesehen... Jetzt aber genug von mir. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
2 Stunden 34 Minuten
Moin beisammen und herzlich willkommen zu einer Podcast-Meta-Folge. Mit Patrick Pehl quatsche ich über unsere Anfänge als Podcaster. Ansonsten geht es um unsere nächsten Pläne, Ziele und Strategien, um ein Politik-Podcast-Imperium zu schaffen. Und im Prinzip besteht diese Folge aus einer Aneinanderreihung von Shoutouts. Grüße gehen an Dennis Rohde, Alex Müller, Roy Kühne, Paul Gäbler, Denis und Maik vom Deichbrunch, Philipp Gräfe, Johannes Schraps, Stefan Gelbhaar, Peter Tauber, Arndt Klocke, Kevin Kühnert und Tobias Lindner sowie das Musikhaus Thomann. Wo wir schon bei Werbung sind: Porsche, wir warten auf unseren Werbedeal! Reichweite ist gleichzusetzen mit Baywatch Berlin, klar. Außerdem klären wir die Fragen: Warum sind Straßenbahnen besser als der Bus? Was hat es mit der U10 von Steglitz nach Weißensee auf sich? Wieso sind Taxis Teil des ÖPNV? Was machen Drogendealer und Lobbyisten am Alex? Wer ist eigentlich Bibliotheksleiter im Bundestag? Inwiefern sind Untersuchungsausschüsse das schärfste Schwert der Opposition? Und wer Spaß dran hat, kann doch gerne mal mitzählen, wie oft in dieser Folge der Name Marie-Agnes Strack-Zimmermann fällt. Ich bin gespannt. Das reicht jetzt aber für heute. Und in diesem Sinne - Alex Müller, es tut mir leid - over and out!
53 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gegenwartsgeplapper – heute mal wieder aus dem digitalen Raum, denn wir nehmen in zwei verschiedenen Städten auf. Ich plappere heute mit Martina Maaßen aus Viersen in NRW. Sie ist 57 Jahre alt, lebt am linken Niederrhein und ist Mutter von vier Kindern. Heute geht es nicht nur um ihren Bildungsweg, sondern auch um ihre persönlichen Beweggründe, die sie in die Politik gebracht haben. Seit jeher interessiert sie sich für soziale Belange und ist auch schon lange engagiert. Sei es für Randgruppen oder gegen Rechts. Am Sonntag (13.09.2020) tritt sie außerdem bei den Kommunalwahlen als Bürgermeisterkandidatin für ihre Heimatstadt an. Warum sie sich dafür entschieden hat und was sie gerne verändern möchte, wie sie überhaupt bei den Grünen gelandet ist, was Tschernobyl und Stolpersteine damit zu tun haben, hört ihr hier. Außerdem: welche Herausforderungen bringt der digitale Wahlkampf mit sich? Sind die Grünen gewissermaßen eine Protestpartei? In welcher Angelegenheit lohnt sich Opposition? Was sollte man über die Landespolitik in NRW wissen? Welchen Einfluss haben die Klimabewegungen und Corona auf die Wahlergebnisse? Für alle, die wie ich, keine Ahnung von der nordrhein-westfälischen Landespolitik oder dem Verfahren der Kommunalwahlen haben, gibt es ab Minute 38 einen Crashkurs. Ach und diese Folge ist vorproduziert, die Wahlen finden selbstverständlich schon an diesem Sonntag statt! Also wenn du älter als 16 Jahre bist, in NRW lebst und noch nicht per Briefwahl abgestimmt hast, heißt es für dich: am Sonntag ab ins Wahllokal!
16 Minuten
Moin beisammen! Nach einer monatelangen Pause gibt es nun mal wieder eine neue Folge Schokolade zum Frühstück. Zwar leider ohne Sophia, dafür aber mit Stefan und Lukas vom Game Over Podcast. Als kurze Preview gibt es hier einen ersten Teaser, indem ich erstmals erzähle, wie ich überhaupt beim Gegenwartsgeplapper gelandet bin. Die ganzen zwei Stunden Talk gibt’s bei SzF und GOP. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
51 Minuten
Was sind schon Titel und Überschriften? Es kommt auf Inhalte an! Und mit diesen Worten meine ich: Herzlich Willkommen in Northeim! Diese Folge nahm ich mit Dr. Roy Kühne, dem MdB meiner Heimatstadt, in Südniedersachsen auf. Uns beide hat es übrigens 1999 nach Northeim verschlagen. Dr. Kühne hat in Halle (Saale) studiert und promoviert, ist 52 Jahre alt und mittlerweile seit 20 Jahren als Therapeut in meiner Geburtsstadt tätig. Seit 7 Jahren kümmert er sich auf der bundespolitischen Ebene um Themen rund um Gesundheit: Pflege, Heilmittel und auch Hilfsmittel sind seine Zuständigkeitsbereiche. Dazu besprechen wir: Wer finanziert eigentlich Heilmittel? Zu welchem Zweck zahlen wir Krankenkassenbeiträge? Wie schwer haben es Rollstuhlfahrer in Northeim? Wie bringt man in der Politik eigene Ideen für ein Gesetz ein? Wie kann man sich eine Landesgruppensitzung vorstellen? Sind Bundestagssitzungen im Plenarsaal eigentlich auch nur ein Scripted-Reality-Format oder gar Theater? Gesundheit geht uns alle an – bedeutet das gleichzeitig, dass Gesundheitspolitiker es mit einem leichten Ressort zu tun haben? Wo liegt der Unterschied zwischen Beitrags- und Steuerzahler? Wir sprachen außerdem über das Thema Cannabis-Legalisierung. Wie gefährlich kann bereits der Konsum von mit Hanf versetzten Produkten sein? Wäre die Entkriminalisierung der richtige Weg? Gilt auch in dem Fall das alte Sprichwort „Die Dosis macht das Gift“? Ist Hanf immer gleich Hanf? Haben wir es nur mit einem aktuellen Trend zu tun? Sind auch Proteine als Zusatz überhaupt so sinnvoll, wie die Werbeindustrie es uns verkauft? Was hat es mit dem Georgs auf sich? So viel sei dazu verraten: Ich konnte noch einiges über die Northeimer Biergeschichte lernen. Und habe erfahren, dass Dr. Roy Kühne trotz oder gerade wegen seiner Tätigkeit als MdB in Berlin noch nie im Kino oder Theater war. Im Gegensatz zu Northeim - da fragte ich natürlich: Wie gestaltet sich eine Woche in Northeim und wie in Berlin? Spürt man Corona in Northeim? Kommt mit den Urlaubsrückkehrern eine zweite Infektionswelle auf uns zu? Was macht man gegen Maskenmuffel in der Öffentlichkeit? Wie geht noch gleich die A-H-A-Formel? Umgekehrt wurde ich übrigens auch mal was gefragt und zwar, was ich an Northeim verändern würde. Und Bilanz gezogen wird 2024/25 – ich bin gespannt! Bis dahin viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
57 Minuten
In dieser Folge quatsche ich im wunderbaren grünen Charlottenburger Schlosspark mit Arndt Klocke. Er ist 49 Jahre alt, Landtagsabgeordneter der Grünen, kommt aus Köln, ist einer der beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen Landtagsfraktion in NRW und seine inhaltlichen Schwerpunkte sind Verkehrspolitik, Bauen und Wohnen. Obwohl er zunächst Lehrer werden wollte, führte sein Weg ihn irgendwie aber doch in die Politik. Nun ist er seit mittlerweile 10 Jahren Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag und seit fast 30 Jahren Parteimitglied der Grünen. Wie es dazu kam, was seine persönlichen Beweggründe waren, was es mit dem Turnschuhminister auf sich hat, wann und wo Arndt seinen Mann Sven Lehmann kennengelernt hat, was ein umstrittener Bundeswehreinsatz damit zu tun hat, wie es um die Hochzeitspläne steht, warum Klimaschutz als Wahlkampfthema in den 90ern noch ein absoluter Flop war, wodurch Klimaschutz aber neue Jobs schafft, wieso man bei den Grünen schneller alt wird, wie der letzte Urlaub auf Rügen so war und was ein Fraktionsvorsitzender den ganzen Tag macht, gibt’s hier auf die Ohren. Außerdem gibt’s die ein oder andere Anekdote über ehemalige Außenminister und überraschende Konservative mit außergewöhnlichem Kopfschmuck. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
1 Stunde 7 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge Gegenwartsgeklapper – oder so ähnlich! In dieser Woche heißt der Gepodcastete Felix Bach, ist 24 Jahre alt, Braunschweiger und politisch bei den Grünen engagiert. Sein Themenschwerpunkt ist dabei Sportpolitik. Wie es dazu kam, mit welcher Sportart alles angefangen hat, ob Grüne zwangsläufig Vegetarier sein müssen, wie man bürokratische Hürden meistert und wie Sport Leben retten und als Altersvorsorge funktionieren kann, hat mir Felix verraten. Außerdem erfahrt ihr hier, was ein Parteibeitritt mit Neujahresvorsätzen zu tun hat, wie man es von der Partei in die Politik schafft, was ein Parteitag, den es eigentlich gar nicht gab, mit Bielefeld und Kassel zu tun hat, warum wir laut Toni Hofreiter in der Fleischfabrik Deutschland leben, was eine BAG ist und macht, warum ein Webinar 90 Minuten hat und wofür der Sportausschuss im Bundestag eigentlich zuständig ist, sowie: Funktioniert Quotierung immer als Lösung? Was macht die Union dahingehend gerade klug? Was ist das Problem an Sportvereinsvorsitzenden? Welche Quoten ergeben Sinn, welche nicht mehr? Wie könnte man das Ehrenamt grundsätzlich attraktiver gestalten? Sind Mitgliedsbeiträge in Vereinen eine sportliche Hürde? Welche Rolle fällt dem Bildungssystem zu? Worum geht es beim Sport eigentlich? Wie wichtig ist gewinnen? Sind bewertete Sportstunden in der Schule längst obsolet? Welche sportpolitischen Ziele sollten wir dringend verfolgen? Wofür steht eigentlich der DOSB? Wer entscheidet darüber, was eigentlich Sport ist? Zählt eSport auch dazu? Es gibt also einen bunten Blumenstrauß an (sport-)politischen Themen und es ist garantiert nicht langweilig. Und nochmal ein fettes Dankeschön für deine Zeit und das Briefing, lieber Felix! Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!