Gegenwartsgeplapper Archiv
144 Episoden
1 Stunde 14 Minuten
In dieser Folge plappere ich mit Maurice Höfgen. Er ist Ökonom, betreibt den YouTube-Kanal „Geld für die Welt“ und ist derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag bei Fabio De Masi (Die Linke) tätig. Aber nicht nur das. Außerdem hat er das Buch „Mythos Geldknappheit“ geschrieben. Mir erzählte er, wie er darauf gekommen ist, was er überhaupt studiert hat, wie er im Bundestag gelandet ist, was er sich für seine Zukunft vorstellt, wo er schon alles unterwegs war und wieso er ein Vertreter der Modern Monetary Theory ist. Aber genug der Worte an dieser Stelle, hört selbst. Und in diesem Sinne: over and out! • Upload sponsored by Juliusz Gastev.
1 Stunde
Hallöchen aus der 4. Etage des Jakob-Kaiser-Haus. Hier begrüßte mich am Freitagnachmittag der FDP-Bundestagsabgeordnete Wieland Schinnenburg in seinem Büro. Wir sprachen über seinen sehr speziellen Werdegang. Denn er ist nicht nur Politiker, sondern außerdem sowohl Anwalt als auch Zahnarzt. Damit es nicht langweilig wird, tobt sich Wieland noch als Schauspieler und Kabarettist aus. Ich fragte ihn, wie man das alles unter einen Hut bekommt, was er schon alles von der Welt gesehen hat, was ihm an Montevideo besonders gut gefallen hat, wie er zur Cannabis-Legalisierung steht und natürlich, wie er überhaupt in der Politik gelandet ist. Darüber hinaus erklärte er mir das kriminologische Paradoxon, wie viele Fälle es in der tschechischen Sprache gibt und was das „Fight & Forget“-Prinzip ist. Aber genug der Worte an dieser Stelle, hört selbst. Over and out!
1 Stunde 22 Minuten
Hallöchen aus der Bachstraße 9 in Northeim. In der Küche meiner Eltern besuchte mich für diese Folge Gegenwartsgeplapper der niedersächsische Grünen-Abgeordnete Ottmar von Holtz. Im Bundestag ist er seit 2017 Obmann und ordentliches Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (kurz: Entwicklungsausschuss) sowie Vorsitzender des Unterausschuss Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln (kurz: Zivile Krisenprävention). Zu seinen Schwerpunktthemen zählen dabei globale Gesundheit, aktuell insbesondere angesichts der Impfgerechtigkeit, sowie globale Bildung. Ottmar erzählte mir auch ausführlich, wo er herkommt, denn das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Geboren und aufgewachsen ist der Diplom-Ökonom nämlich in Namibia. Nach seinem Studium in Südafrika ist er dann nach Deutschland ausgewandert. Politisch engagiert hat er sich schon früh; erst kommunalpolitisch, dann im niedersächsischen Landtag und mittlerweile vertritt er den Wahlkreis 048, also Hildesheim, im Deutschen Bundestag.
Außerdem sprechen wir über die Bedeutsamkeit von Wasser und klären mitunter folgende Fragen: Wofür steht eigentlich WASH? Wie ist der Stand der Dinge rund um die Thematik Kolonialismus? Welche Sprachen werden in Namibia gesprochen? Was war dort 1988 los? Wann und wie ist Ottmar bei den Grünen gelandet? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Erwachsenenbildung? Was macht ein Petitionsausschuss? Wie laufen Delegationsreisen grundsätzlich ab? Wo hat man im Reichstag normalerweise Co-Working-Space-Atmosphäre? Was bedeutet es, seine Rede zu Protokoll zu geben? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der AfD in den Ausschüssen und im Allgemeinen? Was macht Boris Palmer aktuell? Weshalb gestalten sich Parteiausschlussverfahren so schwierig? Doch genug der Worte an dieser Stelle. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.
Außerdem sprechen wir über die Bedeutsamkeit von Wasser und klären mitunter folgende Fragen: Wofür steht eigentlich WASH? Wie ist der Stand der Dinge rund um die Thematik Kolonialismus? Welche Sprachen werden in Namibia gesprochen? Was war dort 1988 los? Wann und wie ist Ottmar bei den Grünen gelandet? Was verbirgt sich hinter dem Begriff Erwachsenenbildung? Was macht ein Petitionsausschuss? Wie laufen Delegationsreisen grundsätzlich ab? Wo hat man im Reichstag normalerweise Co-Working-Space-Atmosphäre? Was bedeutet es, seine Rede zu Protokoll zu geben? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der AfD in den Ausschüssen und im Allgemeinen? Was macht Boris Palmer aktuell? Weshalb gestalten sich Parteiausschlussverfahren so schwierig? Doch genug der Worte an dieser Stelle. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.
1 Stunde 18 Minuten
Hallo aus der Bachstraße! Dieses Mal nehmen wir ausnahmsweise nicht in der Küche meiner Eltern, sondern ein Wohnzimmer weiter auf. Begrüßt hat mich Christian Vogelbein, der nicht nur unser Nachbar, sondern auch Journalist und Podcaster ist. Anders als ich, ist er das aber auf dem mehr oder weniger klassischen Weg geworden, nämlich nach einem Volontariat. Trotzdem konnten wir eine ganze Menge Gemeinsamkeiten feststellen, von einigen erzählen wir euch. Außerdem klären wir folgende Mysterien: Was ist das Geheimnis unserer Straße? Was hat es mit dem Schachtier auf sich? Wie durchsteigt man den Mikrokosmos Sultmer? Was ist die Aufgabe eines Journalisten und was sind die Hürden auf lokaler Ebene? Betreibt die Springer-Presse mittlerweile eher Aktivismus? Wieso nenne ich Northeim den Alkoholiker-Landkreis, was haben Nörten-Hardenberg, Katlenburg und Einbeck damit zu tun? Warum hat das Theater der Nacht ein Gesicht? Wieso kennt man sich in der Region gut mit PS aus? Was macht ein Blitzer in der Northeimer Fußgängerzone? Sind Journalisten die neuen Popstars? Was hat es mit dem Timberjacks auf sich? Wo gibt es in der Region Beef, Beer & Rock’n’Roll? Wie funktioniert Steady? Wie finanzieren sich Podcaster? Welche dritte Welle steht uns jetzt bevor? Was ist der FDP-Weg zum Abi und wieso ist das Corvi konservativ? Wie kam Christian zum Northcast? Und warum zur Hölle geht er mit dem Pastor laufen? Für den echten Live-Effekt gibt es im Hintergrund Gewitter und die Glocken der Corvinuskirche zu hören. Also: steckt euch die Kopfhörer in die Ohren und hört selbst. Viel Spaß dabei und in diesem Sinne: over and out!
35 Minuten
Hallöchen aus der Doro 93! Hier in Berlin Mitte spreche ich mit dem 40-jährigen FDP-Politiker Marcel Klinge. Er kommt aus dem Schwarzwald, aus Villingen-Schwenningen, und ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestags für den Wahlkreis Schwarzwald-Baar/Oberes Kinzigtal. Schwerpunktthema seiner Arbeit ist vor allem der Tourismus, neben einer Mitgliedschaft im Wirtschaftsausschuss ist Marcel nämlich tourismuspolitischer Sprecher seiner Fraktion. Er hat übrigens auch vor seiner Zeit als MdB mal im Bundestag gearbeitet, war für die Schülerzeitung tätig, nach seinem Zivildienst sogar mal Journalist und hat in Berlin an der HU als erster Jahrgang im neuen Bachelor-/Master-System Politik- und Sozialwissenschaften studiert. Wir sprachen darüber, wie man beispielsweise Hotelbetriebe krisenfest macht, wie es sich in der Berliner Bubble so lebt, wo es in der Chausseestraße gute Pizza gibt, wer die wahren Helden der Demokratie sind, wie man darauf kommt, eine Doktorarbeit über die Islamkonferenz und Auswirkungen auf die deutsche Integrationspolitik zu schreiben, wohin es in den Urlaub geht, welche Lektüre dabei auf keinen Fall fehlen darf und was es während der Fahrt auf die Ohren gibt. Antworten gibt es auch auf folgende Fragen: Womit hat Angela Wefers recht? Wie motiviert man sich als Student zum weitermachen? Wann ist man zu alt für Hotelzimmer? Welche Vorzüge hat es, alleine zu wohnen? Welche Debatten sind am langweiligsten? Warum reden wir schon wieder über Clubhouse? Wie konnte man sich vor der Musterung drücken? Was ist die inoffizielle Version der Story, wie er in der FDP gelandet ist? Was hat Cannabis damit zu tun? Warum ist der Bundestag ein Arbeitsparlament? Wieso hat Marcel schon Alexander Gerst und Philipp Lahm getroffen? Doch genug der Worte an dieser Stelle, hört selbst! Und in diesem Sinne: over and out.
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Anmerkung: diese Folge haben wir bereits am 30.06.2021 aufgenommen, deshalb wurden die schweren Unwetter und Hochwasser, die sich in einigen Teilen Deutschlands Mitte Juli ereigneten, nicht erwähnt. Allen Betroffenen dieser Katastrophe spreche ich meine tiefe Anteilnahme aus und wünsche viel Kraft für den Wiederaufbau!
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Anmerkung: diese Folge haben wir bereits am 30.06.2021 aufgenommen, deshalb wurden die schweren Unwetter und Hochwasser, die sich in einigen Teilen Deutschlands Mitte Juli ereigneten, nicht erwähnt. Allen Betroffenen dieser Katastrophe spreche ich meine tiefe Anteilnahme aus und wünsche viel Kraft für den Wiederaufbau!
54 Minuten
In dieser Folge plappere ich mit Kevin Kratzsch. Der 38-Jährige ist Schaustellerunternehmer, Vizepräsident des Deutschen Schaustellerbundes und möchte im September gerne für Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg-Ost in den Bundestag einziehen. Da auch schon seine Eltern Schausteller waren, war lange Zeit die Welt das weite Feld. Ursprünglich kommt er aus Hannover, hat mittlerweile aber in Berlin Wurzeln geschlagen. Wir sprachen darüber, was ihm an der Hauptstadt und insbesondere an seinem Wahlkreis gefällt, wieso es ihn auch nach 15 Jahren noch in der CDU hält, warum Schubladen in Schränke und nicht in Köpfe gehören, wie man als Kevin die Schulzeit überlebt, weshalb ein Schuss Individualität auch in der Politik nicht schadet, was für ihn konservativ sein bedeutet und warum er seine Bundestagskandidatur als Challenge sieht. Dazu beantwortete er mir zum Beispiel folgende Fragen: Was war bislang sein authentischstes Statement für die Tagesschau? Was genau machen eigentlich Schausteller? Was sind seine Aufgaben als Vizepräsident? Wie geht es nach der Pandemie weiter? Was liebt er an seinem Wahlkreis? Nehmen sich Politiker und Influencer zu ernst? Wann wird endlich Bierpong im Bundestag gespielt? Wozu laden wir Kevin Kühnert ein und was hat Berliner Luft damit zu tun? Welche Cameron Diaz-Filme gehen immer? Wie gestaltet sich der Wahlkampf in diesem Jahr in Berlin? Ist Clubhouse eigentlich tot? Hat Angela Merkel wirklich Humor? Wie lief der Haustürwahlkampf mit Ursula von der Leyen? Warum hat Berlin Kevin gerade noch gefehlt? Jetzt aber genau der Worte meinerseits. Hört selbst und in diesem Sinne: over and out
45 Minuten
Hallöchen aus dem Jakob-Kaiser-Haus! Bei Kaiserwetter durfte ich mich für diese Episode mit Bernd Riexinger aus Stuttgart unterhalten. Er war neun Jahre lang Parteivorsitzender der Linken, ist noch immer Mitglied des Deutschen Bundestags und würde das nach der Wahl im September gerne auch bleiben. Aber nicht nur dafür ist er bekannt. In dieser Folge plaudert er ein wenig aus dem Nähkästchen und erzählte mir, weshalb ihn auch seine Kochkünste zu einer lokalen Berühmtheit gemacht haben. Bernd ist von Haus aus gelernter Bankkaufmann, war allerdings quasi sein ganzes Leben lang Gewerkschafter. Er ist eigentlich ein Dorfkind, das jetzt irgendwie in der Stadt gelandet ist. Und übrigens mal mit einer WG in einem eigenen Haus gewohnt hat. Mittlerweile lebt er aber in Kreuzberg. Was er mit der Gründung der ver.di, den Anfängen der Linken, einer Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch und Rap-Konzerten zu tun hat, gibt es hier auch auf die Ohren. Außerdem: warum war ihm die SPD nicht links genug? Ist die Linke grundsätzlich zerstritten? Was kann die Linke in seinen Augen besser als die Grünen? Warum geht Klimaschutz nur mit sozialer Gerechtigkeit zusammen? Welches Ziel hat die Linke für die Bundestagswahl? Welche Musik hört er gern? Doch genug der Worte an dieser Stelle. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over & out.
50 Minuten
Hallo aus der Wilhelmstraße 65! In dieser Folge spreche ich mit Heribert Hirte. Er ist Unions-Abgeordneter für den Kölner Süden und Westen und dazu noch Professor für Wirtschaftsrecht an der Uni Hamburg. Dadurch kennt er mitunter auch den Fall Wirecard und wir sprachen diesbezüglich über folgende Fragen: Wie kam es zum Zerfall des Kartenhaus Wirecard? Wer trägt die Verantwortung? Was genau bedeutete das von der Bafin verhängte Leerverkaufsverbot? Wie steht es eigentlich um die DPR? Was hat es mit Dividenden-Stripping und Cum-Ex-Geschäften auf sich?
Aber natürlich interessierten mich auch Heriberts persönlicher Werdegang und seine Aufgabenbereiche im Deutschen Bundestag. Er ist nach eigenen Angaben in 2 ½ Ausschüssen Mitglied, in zweien davon sogar Vorsitzender, nämlich im Rechtsausschuss und dem Unterausschuss Europarecht. Wie es dazu kam, was ein Spiegel-Berichterstatter macht, wo er Ostern 1989 verbracht hat, wann und wie er Italienisch gelernt hat, warum er eher modern als konservativ ist, wann und wo die Fragen „Wer kann denn was?“ und „Wer will denn was?“ eine entscheidende Rolle spielten, was der Stephanuskreis macht und warum es kein perfektes Verbrechen gibt, hat mir Heribert auch verraten. Und wenn ihr fleißig zuhört, dann wisst ihr hinterher auch, warum und wobei wir alle mitmachen sollten! Jetzt aber genug der Worte an dieser Stelle. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
Aber natürlich interessierten mich auch Heriberts persönlicher Werdegang und seine Aufgabenbereiche im Deutschen Bundestag. Er ist nach eigenen Angaben in 2 ½ Ausschüssen Mitglied, in zweien davon sogar Vorsitzender, nämlich im Rechtsausschuss und dem Unterausschuss Europarecht. Wie es dazu kam, was ein Spiegel-Berichterstatter macht, wo er Ostern 1989 verbracht hat, wann und wie er Italienisch gelernt hat, warum er eher modern als konservativ ist, wann und wo die Fragen „Wer kann denn was?“ und „Wer will denn was?“ eine entscheidende Rolle spielten, was der Stephanuskreis macht und warum es kein perfektes Verbrechen gibt, hat mir Heribert auch verraten. Und wenn ihr fleißig zuhört, dann wisst ihr hinterher auch, warum und wobei wir alle mitmachen sollten! Jetzt aber genug der Worte an dieser Stelle. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
1 Stunde 10 Minuten
Für diese Folge durfte ich bereits vor einigen Wochen Margaux Erdmann in Braunschweig besuchen. Sie ist als Direktkandidatin für die Partei Bündnis 90/Die Grünen aufgestellt und möchte im September gerne in den Bundestag einziehen. Welche Hürden bis dahin noch zu nehmen sind, was ihr eigentlicher Hintergrund ist und auch, wie man sie dabei unterstützen kann, waren nur einige unserer Themen. Wie immer interessierte mich insbesondere ihr persönlicher Werdegang, der sie zu der Person gemacht hat, die sie heute ist. Heutzutage ist sie hauptberuflich Gleichstellungsbeauftragte an der Kunsthochschule in Braunschweig, würde dieses Amt jedoch ruhen lassen, wenn sie ins Parlament gewählt wird. Wir quatschen aber auch darüber, was der sogenannte Uni-Bluff ist, wie Margaux fürs Studium in Göttingen gelandet ist, warum Rauchen tödlich ist, verdrehen dabei munter Redewendungen, sehnen uns nach Freibadbesuchen und Treffen mit unseren Freund*innen und tratschen über die Chat-Gruppen mit dem größten Meme-Potential. Zu guter Letzt verständigten uns darauf, dass Optimismus allein am Ende nicht allein ausreicht. Warum das so ist, gibt es hier und jetzt auf die Ohren. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.
56 Minuten
Für diese Folge hat es mich mal wieder nach Northeim verschlagen. Ausnahmsweise nehmen wir aber mal nicht in der Küche meiner Eltern auf, sondern im Rathaus. Denn mein heutiger Gast heißt Simon Hartmann, ist, genau wie ich, gebürtiger Northeimer und amtierender Bürgermeister. Wir sprechen bei einer Tasse Kaffee darüber, was die Stadt zu bieten hat, wie Simon in der Politik gelandet ist, was er noch mit Northeim vorhat und warum Südniedersachsen vielleicht doch eine Reise wert ist. Außerdem beschäftigte uns: Wie wird man vom Büroleiter zum Bürgermeister? Was hat die ehemalige Kultusministerin Frauke Heiligenstadt damit zu tun? Warum ist Kassel eine Chance für uns in Northeim? Warum ist der ländliche Raum nichts Schlimmes? Was treibt Simon an? Wer oder was ist die Nachteule? Wie kleingliedrig gestaltet sich die Kommunalpolitik? Wie steht es um die Kneipenkultur? Was haben Johannes Oerding, Helene Fischer und Boss Hoss mit der Waldbühne zu tun? Wieso gibt es in Northeim einen echten ICE-Halt und was hat der 1. April damit zu tun? Wie lange bleibt der Bürgermeister in der Regel im Amt? Wie sieht eine klassische Woche aus? Und wieso braucht Northeim Optimierung, aber nicht aus einer pessimistischen Grundhaltung? Antworten auf all diese Fragen gibt es hier und jetzt auf die Ohren. Das Interview haben wir bereits vor einigen Wochen aufgenommen. Die Corona-Lage hat sich im Landkreis in der Zwischenzeit deutlich entspannt. In diesem Sinne: bleibt gesund und munter und damit – over and out.
1 Stunde 25 Minuten
Für diese Folge habe ich mich mal wieder ins Paul-Löbe-Haus verirrt. Dort plapperte ich mit Prof. Dr. Patrick Sensburg. Er kommt aus Brilon im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen, ist seit 2009 Mitglied des Bundestags und seit 2019 Präsident des Verbandes der Reservisten der Deutschen Bundeswehr. Damit er in seiner Freizeit nicht auf dumme Gedanken kommt, ist er im Bundestag noch in x Ausschüssen. Dazu ist er Vorsitzender des sogenannten 1. Ausschusses. Warum dieser so heißt, was die Aufgaben des Vorsitzenden sind, wieso ihn sein Bio-LK-Lehrer zum Jura-Studium geführt hat, wann er mal Pilot werden wollte und welchen Abi-Schnitt Patrick hatte, gibt es hier und jetzt auf die Ohren. Außerdem: wie verdiente man als Student Geld mit Reserveübungen? Was hatte es mit dem NSA-Untersuchungsausschuss auf sich? Wieso ist Edward Snowden mit ner PowerPoint-Präsentation im Gepäck geflohen und macht ihn das zum Helden? Wie wurde Patrick eigentlich zu Prof. Dr. Sensburg? Was hat das BKA damit zu tun? Worin unterscheiden sich Geheim- und Nachrichtendienste? Wann war die CDU eine zerrupfte Henne? Was hat Friedrich Merz damit zu tun? Welche Lektüre liegt derzeit auf Patricks Nachttisch? Ist das Höchstalter der Reserve wirklich notwendig, oder bedarf es einer Reform? Was soll die starre Altersgrenze von 65? Wieso gibt es 10 Millionen Reservisten? Was macht eigentlich die RAG Bundestag? Warum ist Unerfahrenheit schlimmer als Absicht? Was bedeutet eigentlich Immunität und wie wird die aufgehoben? Wie schwer ist es, bis zur Pension James Bond zu bleiben? Und wie geht es für Patrick nach der Bundestagswahl weiter? Von Nachrichtendiensten bis zur Immunität war also alles dabei. Doch genug der Worte an dieser Stelle, viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out!
31 Minuten
Für diese Episode hat mich der CSU-Politiker Volker Ullrich auf eine Tasse Kaffee ins Jakob-Kaiser-Haus eingeladen. Er ist 45 Jahre alt, leidenschaftlich Bücherleser, Hobby-Jogger, im Sommer gerne Eisesser, Jurist, Betriebswirt und seit 2013 direktgewählter MdB für Augsburg-Stadt. Wir quatschten darüber, wo er geboren und aufgewachsen ist, was die Aussicht aus seinem früheren Klassenzimmer zu bieten hatte und was 1992 alles los war. Seine Familie kommt ursprünglich aus Augsburg, er hat einen Doktortitel, ist schon früh in der Schüler- und Jungen Union gelandet, hält wenig von Star Wars, aber viel von Tenet und hat während seiner Schulzeit Tischtennis, Fußball sowie Schach gespielt. Daneben beschäftigten uns folgende Fragen: Was macht eine Volkspartei aus? Welche politischen Charaktere haben Volker geprägt? Wie ist er beim Jura-Studium gelandet? Warum ist klassisch niemals verkehrt? Was bedeutet innerparteiliche Demokratie? Hat die Söder-Laschet-Diskussion der Union geschadet oder war das ein Luxusproblem? Wie studiert man eigentlich an der FernUni Hagen? Doch genug an dieser Stelle. Und in diesem Sinne: over and out.
30 Minuten
Für die heutige Folge hatte ich vor einigen Wochen die Ehre, im Paul-Löbe-Haus mit Christian Natterer, einem „Nachrücker“ über seinen ganz eigenen und besonderen Weg ins Parlament zu sprechen. Der Baden-Württemberger ist nämlich erst seit dem 11.11.2020 Mitglied des Bundestags. Wie es dazu kam, was jetzt seine Steckenpferdthemen sind und wie überraschend der Anruf mit der Verkündigung seines Nachrückens war, waren nur einige unserer Themen. Uns beschäftigten aber auch grundsätzliche Fragen: Wofür steht #thecookingnatti? Wie steht es um die CDU? Was treibt Christian kurz vor Ende der Legislaturperiode um? Wie hoch sind die Diäten eines Abgeordneten? Fehlt der GroKo die Liebe? Sind Friedrich Merz und Wolfgang Bosbach die Retter aus der Unions-Krise? Es gilt wohl, abzuwarten. Für die Wartezeit gibt es ja jetzt hier was auf die Ohren. Viel Spaß damit und in diesem Sinne: over and out.
43 Minuten
In dieser Episode quatschte ich per Videochat mit Katharina Schulze. Die 35-Jährige ist Fraktionsvorsitzende und damit gleichzeitig Oppositionsführerin der Grünen im Bayrischen Landtag. Sie lebt in ihrem Stimmkreis in München und erzählte mir, wie sie überhaupt in der Politik gelandet ist. Aber nicht nur das, wir haben auch einige grundsätzliche Fragen besprochen: Welche Ziele hat Katharina für ihre Arbeit? Warum ist Teamwork so wichtig? Was begeistert sie am Handball? Hat sie Geschwister und falls ja, wie gut versteht sie sich mit diesen? Wieso müssen wir stets für die Demokratie kämpfen? Was hat sie studiert und was kann sie sich für die Zukunft als Tätigkeit vorstellen? Wieso ist die Altersobergrenze von 28 für die Grüne Jugend durchaus sinnvoll? Wie schafft man Rahmenbedingungen für die Gesellschaft? Sowie: ist Bayern zu CSU-geprägt? In welcher Angelegenheit heißt es: „Sag niemals nie“ und warum ist der Föderalismus verbesserungsfähig? Was sind die Aufgaben der Fraktionsvorsitzenden auf Landesebene bzw. im Landtag? Wie gestalten sich Sitzungswochen in einem Landesparlament? Was ist der Parteirat der Grünen und warum gibt es in dieser Folge „große Handballliebe!“?! Was hat es mit dem Wort zum Podcast auf sich und in welchen Angelegenheiten heißt es: Mut geben statt Angst machen? Aber nun genug der Worte und viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: over and out.
31 Minuten
„Herzlich willkommen im Hotel Adlon!“ hieß es für dieses Interview mit Günther H. Oettinger. Er war lange Jahrzehnte in der Politik und ist heute in der Privatwirtschaft zurück als Geschäftsführer einer Consulting. Hier erfahrt ihr, was genau das bedeutet, wo er herkommt, was er studiert hat, wie er aufgewachsen ist, neun harte Jahre Lateinunterricht überlebt hat und schließlich in der Politik gelandet ist. Außerdem gibt es eine kleine Italienisch-Stunde, Liebeserklärungen an Che Guevara und Antworten auf folgende Fragen: Wie gründet man eine Junge Union? Wie ging es von der JU nach Brüssel? Was macht eigentlich ein EU-Kommissar? Wie kann man sich das vorstellen, wenn die Kanzlerin einen bittet, ein Amt zu übernehmen? Was versteht man unter dem Wahlkreis Deutschland? Welche Themen haben den Kommissar besonders bewegt? Was gefällt Günther an der Idee Europa? Woher kann er Italienisch? Was sind seine Lieblingsstädte? Was macht eigentlich ein Berater in einer Consulting? Wer war sein Vorbild? Wie stärken wir Europa? Was ist das Sandwich? Jetzt aber genug der Worte an dieser Stelle. Viel Spaß beim Hören und in diesem Sinne: Auf Wiedersehen im Hotel Adlon und over and out.