Quotenmeter Archiv
421 Episoden
37 Minuten
Winden schlägt Washington: Die Leser des Online-Portals „Rotten Tomatoes“ haben «Dark» vor einigen Wochen zur besten Netflix-Serie gekürt - damit setzten sie sich die Macher der Produktion unter anderem gegen namenhafte Konkurrenten wie «House of Cards» durch. Ende Juni erschien die dritte und letzte Staffel der deutschen Serie, hinter der die Filmproduzenten Jantje Friese und Baran bo Odar stehen. Ähnlich wie die vorangegangenen Staffeln dürfte auch sie international wieder ein großer Erfolg gewesen sein. Inhaltlich dreht sich in «Dark» alles um vier Familien in der fiktiven deutschen Kleinstadt Winden, ihre Beziehungen zueinander und ihre Geheimnisse. Das Besondere dabei ist, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht klar voneinander getrennt sind. In «Dark» ist es möglich, durch die Zeit zu reisen. David und Benedikt Grzeschik haben Dark in den vergangenen zweieinhalb Jahren gemeinsam verfolgt. Im Podcast sprechen sie über den Erfolg der Serie, die sie selbst als komplex und anspruchsvoll erlebt haben. Zudem präsentieren sie ihre persönlichen Aha-Momente der letzten drei Staffeln und plaudern über das Serienfinale.
42 Minuten
Seitdem Michael Wendler und die gebürtige Laura Müller erstmals innerhalb der Mediengruppe RTL Deutschland auftreten, sind die Einschaltquoten gut. Zunächst war das Paar in «Goodbye Deutschland! Die Auswanderer» zu sehen, dann folgte ein Kurzbesuch bei «Das Sommerhaus der Stars». Es folgten die Gerüchte, dass Laura ins Dschungelcamp zieht – doch Wendlers Ex-Frau Claudia Norberg flog nach Australien. Die Wendler-Party ging für RTL weiter: Nach der Doku-Soap «Laura & Der Wendler: Total verliebt in Amerika» folgte Lauras Engagement bei «Let’s Dance», ehe mit «Laura & Der Wendler – Jetzt wird geheiratet» – neben Auftritten in weiteren RTL-Shows – die nächste Doku-Soap folgte. Die Aufrufzahlen bei TV Now sollen gut sein, die Ausstrahlungen im Free-TV-Fernsehen laufen ordentlich bis sehr gut. Es könnte also nicht besser laufen für das Traum-Duo? Fabian Riedner, David Grzeschik und Niklas Spitz haben den TV-Werdegang der beiden Turteltauben verfolgt. Wie wird es mit Laura und ihrem Michael weitergehen? Kommt nach der großen Live-Hochzeit noch eine Doku-Soap über das Babyglück der Beiden? Das wäre zumindest nichts Neues im TV-Kosmos, die Lombardis und Daniela Katzenberger lassen grüßen.
39 Minuten
Die Würfel sind gefallen: Mit Beginn der Saison 21/22 wird Streamingdienst DAZN mehr Live-Fußball zeigen als bisher – aus 45 Spielen werden dann 106. Sky wird nicht mehr um die 270 Spiele aus dem Oberhaus berichten, sondern nur noch 200 Spiele haben. Die zweite Liga bleibt komplett beim Pay-Sender. Das sind die Ergebnisse im Bezahlfernsehen-Bereich, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Montag bekannt gab. Welche Auswirkungen hat die Ausschreibung auf das Programm? Leon Geis, der sich Woche für Woche im kommentatorenblog mit den Inhalten der wichtigsten Fußballsendungen des Landes auseinandersetzt, hatte Streamingdienst DAZN zuletzt dafür kritisiert, dass 2020 (auch schon vor Corona) die Mehrzahl der Erstliga-Übertragungen aus der DAZN-Zentrale in München und nicht aus dem Stadion kamen. Muss DAZN diese Strategie nun aufgeben? Wird der Sender vielleicht sogar umfassendere Studioshows anbieten? Wie könnte der Sky-Sonntag, zwar mit der zweiter Liga, aber ganz ohne erster Liga, aussehen? Das sind Fragen, wie wir auch mit unserem weiteren Gast, Tim Glaubitz, besprechen. Zudem gibt Sat.1-«ran» nach über 17 Jahren ein Bundesliga-Comeback. Dass sich Sat.1 das Free-TV-Paket für die Übertragung von neun Livespielen pro Saison, darunter der kompletten Relegation, gesichert hat, gilt in Branchenkreisen als klares Zeichen, dass sich die Sendergruppe auf Jahre hinweg zum linearen Fernsehen bekennt. Da werden prompt Erinnerungen an alte Zeiten mit Jörg Wontorra und Johannes B. Kerner wach… Dieser Podcast, der sich auch damit befasst, dass Amazon prime video, das noch im Dezember mit dem Erwerb von gut drei Hand voll Champions-League-Topspielen auf sich aufmerksam machte, diesmal nun komplett leer ausging und sogar die Audio-Übertragungen im Webcast-Bereich hergeben muss, wird moderiert von Quotenmeter.de-Chefredakteur Manuel Weis.
43 Minuten
Die 566. Ausgabe von Quotenmeter.FM dreht sich um die Programmpräsentationen der ProSiebenSat.1-Fernsehsender. Am Dienstag verkündete Sat.1 unter anderem, dass sie die Spielshow «5 Gold Rings» von John de Mol und Glenn Hugill erworben haben. Das Konzept, das bereits vor drei Jahren erstmals in den Niederlanden auf Sendung ging, hört sich spannend an. Allerdings ist die Show dort ein Jahr später abgesetzt worden. Die britische Version enthielt auch nur drei Staffeln mit jeweils sechs Folgen. Es könnte aber sein, dass Sat.1 den VOX-Weg geht und das Format zum erfolgreichen Dauerbrenner ausbauen kann. Ähnlich verhielt es sich bei den Kölnern bei «4 Hochzeiten und eine Traumreise» und «First Dates». Außerdem kündigte der TV-Sender Sat.1 neue fiktionale Formate an. Auch ProSieben spielt eine große Rolle, denn mit «FameMaker» holt man sich eine neue Show aus dem Hause Stefan Raab. Zuletzt hatte die rote Sieben mit neuen Shows eher weniger Glück, denn «Renn um die Million» und andere Formate aus dem vergangenen Jahr sind stark gefloppt. In dieser Woche diskutieren mit Fabian Riedner die Quotenmeter-Redakteure David Grzeschik und Niklas Spitz.
37 Minuten
In der vergangenen Woche berichtete das NDR-Magazin «Zapp» über die guten Einschaltquoten von ARD und ZDF – das öffentlich-rechtliche Programm wurde in der halbstündigen Reportage über den Klee gelobt. Doch ist der Inhalt wirklich so berauschend? Fabian Riedner und Niklas Spitz haben sich mit den Inhalten auseinander gesetzt. Außerdem wirft das Duo einen Blick auf den Deutschen Fernsehpreis, bei dem nun auch Reality-Shows ausgezeichnet werden. Ist es moralisch vertretbar, dass man eine Krawallshow wie «Das Sommerhaus der Stars» einen Preis gibt? Zudem stehen weitere kuriose Entscheidungen der Jury im Mittelpunkt. Am Ende der Ausgabe werfen Niklas Spitz und Fabian Riedner einen Blick auf fünf Fernsehserien, die erst überzeugten, dann aber inhaltlich massiv abbauten.
48 Minuten
In der vergangenen Woche startete der US-Streamingdienst Netflix die neue Steve Carell-Serie «Space Force», die sich um eine neue Teileinheit der US-Streitkräfte dreht. Ein ehemalige Air-Force-General, verkörpert von Carell, zieht mit seiner Familie in eine karge Wüstenlandschaft und hat den Auftrag, den Mond zu besiedeln. Zahlreiche Serienbesprechungen fielen mäßig aus, wie schneidet das Format bei Quotenmeter ab? Außerdem beschäftigten sich Fabian Riedner und Niklas Spitz mit «Noch nie in meinem Leben», das von der «The Office»-Autorin Mindy Karling handelt. Die 15-jährige indisch-amerikanerin Devi möchte ihr zweites High-School-Jahr nach einem Schicksalsschlag endlich spannender gestalten. Sie flirtet deshalb auch mit dem angesagtesten Jungen der Jahrgangsstufe. Neben den zwei Serien widmen sich Riedner und Spitz wieder den großen Fünf. In dieser Woche werden die fünf fiktionalen Formate gewählt, die die beiden wirklich grauenhaft fanden.
38 Minuten
Am 20. März 2020 veröffentlichte der kalifornische Streamingdienst Netflix die Dokumentationsserie «Tiger King», die in Deutschland den Namen «Großkatzen und ihre Raubtiere» trägt. Das Format, das in zunächst sieben Folgen das exzentrische Leben von Joe Exotic zeigt, wurde schnell zum Gesprächsthema in einigen Podcasts und in den sozialen Medien. Joe Exotic gründete den Greater Wynnewood Exotic Animal Park und erwarb zahlreiche Raubtiere, die allerdings in dem Format eine untergeordnete Rolle spielen. Die Produzenten wollten eigentlich eine Doku-Serie über den Park machen, allerdings kamen in der fünfjährigen Produktionszeit immer mehr die skurrilen Charaktere auf dem Gelände zum Vorschein. In dieser Woche sprechen Fabian Riedner, David Grzeschik und Simon Horbach über das Phänomen «Tiger King». Das Trio geht ebenso der Frage nach, ob der Lockdown den Hype beschleunigte. Außerdem stellen die drei ihre Liste an Formaten vor, bei denen sie gerne mal eine Haupt- oder Nebenrolle spielen wollen.
45 Minuten
Am vergangenen Freitag feierte eine weitere Late-Night-Show mit Oliver Pocher Premiere. Nach «Rent a Pocher» und «Schmidt & Pocher» ist er mit seiner Ehefrau Amira in «Pocher – gefährlich ehrlich!» bei RTL zu sehen. In vorerst vier Folgen wird der gebürtige Hannoveraner zu sehen sein. Die Premiere der Pool of Brainz-Produktion überzeugte mit einem Opener, in der RTL-Allzweckwaffe Günther Jauch einen Gastauftritt absolvierte. Außerdem kramte man den Vorspann der Show «Rent a Pocher» hervor, ehe der ehemalige «Sternenfänger»-Serienstar das Rote Kreuz besuchte. Die Show, die sich größtenteils um Verschwörungstheoretiker drehte, startete mit guten Quoten. In dieser Woche hat Fabian Riedner die Quotenmeter-Redakteure David Grzeschik und Sidney Schering zu Gast. Am Ende der Sendung unterhält sich das Trio über fünf Serien, die sie unbedingt demnächst weiterschauen wollen.
46 Minuten
Seit sechs Jahren lässt der amerikanische TV-Sender MTV von Lighthearted Entertainment die Reality-Show «Are You The One» produzieren, die bereits auf acht Staffeln und 88 Episoden kommt. Obwohl ViacomCBS in Deutschland eigene Kanäle unterhält, hat man das Format lieber an den Guilty-Pleasure-Spezialisten RTL verkauft. Dieser ließ im vergangenen Jahr die erste Staffel in Südafrika produzieren. Zu den Teilnehmern gehört auch die unterfränkische Studentin Luisa Keller, die bei der deutschen Version der TV Now- und RTL-Show teilnahm und bei Quotenmeter.FM neben Fabian Riedner, David Grzeschik und Niklas Spitz zu Gast ist. Keller berichtet von den Dreharbeiten im Süden Afrikas und nimmt die Gesprächsteilnehmer und Zuhörer mit hinter die Kulissen. Neben dem Talk zur Jan-Köppen-Show «Are You The One» diskutieren die Gesprächsteilnehmer auch über die Serien, die sie zum Teil gerne früher verfolgt, aber dann abgebrochen haben. Ob «Game of Thrones» Gegenstand der Diskussion wird, erfährt man im Podcast.
39 Minuten
Ab dem 16. Mai rollt wieder der Ball in der Fußball-Bundesliga. Neun Spieltage sind noch zu absolvieren – zusammen mit Sportrechte-Experte Christian Anheuser bespricht Quotenmeter-Redaktionsleiter Manuel Weis die Lage im Fußball-Oberhaus. Wie wird sich der Fußball im TV verändern müssen, um während der Coronakrise überhaupt stattfinden zu können und wie wird sich das auch auf das Zuschauerinteresse auswirken? Wir sprechen über die Forderung nach Free-TV-Spielen genauso wie über die weiter ungeklärte Situation der Freitags-Rechte. Wird DAZN seine Sublizenz behalten können? Für Mitte Juni hat der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), Christian Seifert, zudem den Bieterprozess für die Vergabe der nationalen Medienrechte im Zeitraum 2021 bis 2025 angekündigt. Manuel Weis und Christian Anheuser haben daher ihre ganz persönliche Glaskugel angeworfen und die Pakete schon mal vorab TV-Anbietern zugeordnet. Was kam heraus? Manuel Weis sieht künftig drei Live-TV-Anbieter bei den beiden höchsten Ligen, Anheuser sogar vier Stück. Außerdem reden wir darüber, ob Amazon von der Krise als eines der wenigen Unternehmen wirklich profitieren und daher verstärkt im Sportrechte-Markt aktiv werden könnte, wie DAZN die Krise übersteht und warum bis heute noch nicht klar ist, wer in Deutschland ab Sommer 2021 neben Amazon wirklich die Fernsehrechte an der Champions League hält.
45 Minuten
In den vergangenen acht Wochen strahlte ProSieben sechs neue Ausgaben von «The Masked Singer» aus. Showmaster Matthias Opdenhövel führte souverän durch die mehrstündigen Shows, in denen unter anderem Stefan Raab als Faultier vermutet wurde. Letztendlich stellte sich diese Prognose als falsch hinaus, das gemütliche Tier gewann die Show. Tom Beck, der ehemalige «Alarm für Cobra 11»-Star, steckte unter dem Kostüm. Überraschend war auch die Verpflichtung von RTL-Moderatorin Sonja Zietlow, die für RTL «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» mit Daniel Hartwich moderiert. Da stellt sich dem Gesprächspanel, bestehend aus David Grzeschik, Sidney Schering und Fabian Riedner, die Frage ob man bei RTL am Dienstagabend über die Auflösung glücklich war. Auch die Werbepolitik von «The Masked Singer» ist Thema des Podcasts. Das Trio spricht unter anderem auch über die Reichweiten, die sich mit der zweiten Staffel deutlich verbesserten. Hier schließt sich der Kreis: War Stefan Raab vielleicht der entscheidende Grund?
42 Minuten
Seit zwei Jahren strahlt die Kölner Fernsehstation VOX das Format «First Dates – Ein Tisch für zwei» auf Sendung, das von Warner Bros. produziert wird. Die deutsche Adaption wird von Roland Trettl moderiert, als weitere Gastgeber fungieren Nic Shanker, Marielle D‘Auria und Lili Koehler. Schon beim Sendestart setzte sich Quotenmeter mit dem Format auseinander und bescheinigte VOX, man habe ein tolles Format geschaffen. Am Montag startete «First Dates Hotel», ein Ableger des Formates, das nicht mehr in einer ehemaligen Lagerhalle in Köln-Ehrenfeld, sondern in der französischen Provence gedreht wird. Das Team wird von französischen Kollegen im Hotel-Management unterstützt. Nicht nur die Dates der Paare spielen eine Rolle, auch das Zusammenspiel zwischen den Kollegen nimmt mehr Platz ein. Fabian Riedner checkt in dieser Woche zusammen mit David Grzeschik und Niklas Spitz ins «First Dates Hotel» ein. In angenehmer Atmosphäre unterhält sich das Trio über die Zusammenstellung der Paare, die Erfolgschancen für Verliebte und die Qualität des Formates.
48 Minuten
Am Sonntag schrieb DWDL-Kollege Heinz Hoff über die Sozialreportagen «Hartz und herzlich» und «Armes Deutschland», die bei RTL II mit großem Erfolg laufen. Am nächsten Zag meldete sich RTLZWEI-Chefredakteurin Konstanze Beyer zu Wort und teilte mit, dass die Formate den „Blick auf Schicksale“ lenken, „die meisten von uns nicht sehen wollen, oder nicht wussten, dass es sie im reichen Deutschland gibt“. Der Quotenmeter-Podcast hat sich ausgiebig mit «Hartz und herzlich» und «Armes Deutschland» beschäftigt. Unumstritten ist, dass das zwei Formate sind, mit denen RTLZWEI hohe Einschaltquoten generiert. Auch eine Sozialreportage braucht eine gewisse Themenplanung, wie es jedes Genre im Fernsehen braucht. Selbst eine Dokumentation braucht Vorbereitung, denn im Winter eine Diskussion über die Schwalben zu produzieren, ist ähnlich utopisch wie das Erstellen einer knackigen Sendung bei Sport-Übertragungen. Fabian Riedner, David Grzeschik und Niklas Spitz unterhalten sich auch über die Dinge, die man bei solchen Sozialreportagen zeigen darf, und welche man lieber ausblenden sollte. Außerdem wirft das Trio einen Blick auf die übrigen Reality-Formate von RTLZWEI.
35 Minuten
Seit dem 25. März bereichert «Promis unter Palmen» das sonst recht unspektakuläre Sat.1-Programm. Mit der Produktion von Endemol Shine Germany haben die Verantwortlichen allerdings ein Format geschaffen, das beim Publikum in Zeiten der Pandemie hervorragend ankommt. Die erste Episode debütierte mit 2,82 Millionen Zuschauern, eine Woche später wurden schon fast 3,3 Millionen Zuschauer ermittelt. Obwohl das Format, das im November 2019 in der Villa Grand Satis in der thailändischen Provinz Phang-nha gedreht wurde, keine Neuerfindung des Rads ist, schlägt sich das Format sehr wacker. Mit der Besetzung, die unter anderem auch aus Désirée Nick, Matthias Mangiapane, Ronald Schill und Bastian Yotta besteht, hat die Produktionsfirma die derzeitigen Stars der Trash-Hitliste gecastet. Fabian Riedner bespricht mit Niklas Spitz und David Grzeschik auch die These, ob das Format aufgrund der fehlenden Konkurrenz so gut ankommt. Außerdem ein Thema bei Quotenmeter.FM: In dieser Woche stellen die Drei ihre persönlichen Tipps für die Osterfeiertage vor.
46 Minuten
Das Unterhaltungsformat der ARD, «Verstehen Sie Spaß?» feiert seinen 40. Geburtstag. Die Sendung, die aktuell von Guido Cantz moderiert wird, ist ein Erfolg bei Jung und Alt. Bereits seit über 50 Sendungen führt der gebürtige Rheinländer durch die mehrstündige Samstagabendshow. Cantz ist kurz davor, den „offiziellen“ Rekord von Kurt Felix zu brechen, der 53 Sendungen moderierte. Allerdings stand Felix schon beim schweizerischen Vorgängerformat «Teleboy» vor der Kamera. Zusammen mit seiner Ehefrau Paola Felix und dem Schauspieler Karl Dall führte Kurt Felix durch 29 Sendungen. Bis zum 1. Dezember 1990 tourte das Trio durch Deutschland und moderierte die Show. Mit Harald Schmidt bekam das Format erstmals Late-Night-Elemente, doch der Moderator schied früh aus. Sein Nachfolger Dieter Hallervorden stand sieben Mal vor der Kamera, Cherno Jobatey durfte 17 Mal ran. «Verstehen Sie Spaß»-Experte Alexander Schwindel erzählt von seinen Erlebnissen mit der Unterhaltungsshow. Außerdem spricht er mit Fabian Riedner und David Grzeschik über die Veränderungen unter den verschiedenen Moderatoren. Beispielsweise über die 43 Ausgaben, die mit «Wetten, dass..?»-Erfinder Frank Elstner entstanden.