Nerdfunk von Radio Stadtfilter Archiv
463 Episoden
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Es ist Zeit für eine Google-Diät. Die muss nicht gerade zu einem Hungerstreik ausarten. Doch wie gross die Datenzufuhr vom weltgrössten Informationsunternehmen sein soll – das sollte man sich überlegen. Denn Google sammelt inzwischen in allen Lebensbereichen Informationen und weiss so fast alles über uns. Umgekehrt gibt sich Google sehr verschlossen, wenn man als Journalist mal eine Frage stellt. Google ist nicht auf den einzelnen Nutzer angewiesen. Umgekehrt würde man als intensiver Nutzer ziemlich in die Bredouille geraten, wenn man (aus welchem Grund auch immer) plötzlich in Ungnade fallen würde. Darum diskutieren wir in der heutigen Sendung diese Abhängigkeit – und wir geben Tipps, wie man sie reduziert. Wo kann man problemlos auf andere Dienste ausweichen? Welche Alternativen zur Suche, zum Kalender, zum mobilen Betriebssystem, zu Youtube und zu Maps und Docs sind fast so gut – und welche vielleicht sogar besser? Tipps für ein etwas unabhängigeres Leben im Netz, ohne nennenswerten Komfortverlust. Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-381/
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Die Cloud, die kann inzwischen ja alles – sogar die eigenen Fotos sichern, organisieren verschlagworten und für Freunde und Familie bereithalten. Da stellt sich die Frage: Warum sollte man da sich noch mit einer Bildverwaltungssoftware herumschlagen und Geld in Festplatten zur Datensicherung investieren, wenn man bei Google unbegrenzt Fotos speichern kann? Wir Nerdfunker finden: Weil die eigenen Fotos Google nichts angehen. Mit der automatischen Bildanalyse lässt sich heute herausfinden, was auf Fotos drauf ist: Welche Personen, Gegenstände, Umgebungen und Tätigkeiten. Wollen wir wirklich, dass Google Erkenntnisse aus unseren Fotos in unsere digitalen Persönlichkeitsprofile einfliessen lässt, um uns hinterher entsprechende Werbung zu servieren? Ja, hier verweigern wir uns dem Fortschritt: Wenn es um unsere Fotos geht, sind wir so konservativ wie die Puurezmörgeler und Aus-Prinzip-Nein-Stimmer. Wir sind der Meinung, dass Fotos auf der eigenen Festplatte und in Fotobüchern gut aufgehoben sind und man Clouddienste nur dann nutzen sollte, wenn man auch dafür bezahlt – denn dann ist die Gefahr nicht ganz so gross, dass das eigene fotografische Schaffen von den grossen Datensammlern kommerziell ausgeschlachtet wird. In der Sendung erklären wir, wie wir das mit unseren Bildern handhaben und unsere Bildverwaltung und -archivierung organisiert haben. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-380/
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Es ist langsam nicht mehr zu übersehen. Wir Nerds sind mitten dabei, eine mittelgrosse Identitätskrise zu entwickeln. Da dachten wir, das Netz macht alles besser – und sehen doch, dass es vor allem den Spinnern, Hetzern und Hassern eine Plattform verleiht. Da ist dieser Artikel in der Sonntagszeitung, der (un)passend zum Frauentag darüber berichtet, wie nun manche Leute jetzt auch gegenüber den Frauen noch jeden Rest von Anstand verlieren. Einer Entwicklung, an der die sozialen Medien und ihre Filterblasen nicht unschuldig sind. Und da war die Sache mit Daniele Ganser. Eigentlich eine Belanglosigkeit, wenn in Facebook und auf Twitter nicht unübersehbar gewesen wäre, wie weit das Misstrauen schon vorangeschritten ist und wie viele Leute lieber an die grosse, vertuschte Verschwörung als an die durch die Fakten abgedeckte «offizielle» Darstellung glauben. Und irgendwie scheinen wir es in dieser Diskussion verlernt zu haben, einander zuzuhören, statt uns gegenseitig missionieren zu wollen. Da kommen wir nicht darum herum, selbst ein bisschen zu missionieren und an die erste (und einzige) ungeschriebene Nerdregel zu erinnern, die da lautet: Leben und leben lassen. Aber eigentlich ginge es um Kummerbox Live – und ein paar Probleme lösen wir denn auch: Wir erklären, wie man Videoclips herunterlädt, wenn es sich nicht um Youtube handelt – denn dort gibt es ja viele Methoden zum Download. Erich will wissen, ob die Schweiz in Sachen mobilem Internet für Touristen eigentlich ein Entwicklungsland ist. Wir glauben nicht – denn die Methoden, die im Ausland funktionieren, um ohne horrende Kosten am Handy zu surfen, müssten auch für Ausländer in der Schweiz praktikabel sein. Das sind Prepaid-SIM-Karten wie hier in Frankreichs, die man mit einem mobilen WLAN-Router nutzt (siehe auch So surfen Sie im Ausland günstig). Was die Tarife und SIM-Karten angeht, gibt es eine Übersicht bei Dschungelkompass.ch und (schon etwas älter) bei Comparis.ch. In Frage kommen zum Beispiel lebara.ch und Coop Mobile. Und schliesslich holt uns die USB-C-Sache am neuen Macbook Pro ein. Magnus will an seinem brandneuen Apple-Laptop einen älteren externen Bildschirm anschliessen und scheitert dabei. Wir versuchen, mit Hilfe dieses Support-Beitrags Licht ins Dunkel zu bringen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-379/
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Die AfD in Deutschland, Trump in den USA: Warum schaffen es die Rechten und ganz Rechten, im Netz und den sozialen Medien so viel effektiver zu mobilisieren, als es die Linke tut? Liegt es daran, dass die sich scheut, populistisch zu sein und zu viel Wert eine feine Debattenkultur legt? Das sind nur zwei Fragen, die uns Daniel Graf beantwortet. Er (zu finden unter http://www.gamechanger.ch/) ist Campainer und bringt die Anliegen von Organisationen wie dem WWF, Umverkehr, Travail Suisse und Amnesty International ins Gespräch und in die Medien. Er hat gesagt, die Abstimmung zur Durchsetzungsinitiative sei eine Zäsur für die Schweiz gewesen, was die Bedeutung von Facebook für die Meinungsbildung angeht (http://www.tagesanzeiger.ch/26109438). Auch da wollen wir wissen: Wie werden heute Mehrheiten gemacht? Wie weckt ein Campainer in Zeiten des Informationsüberflusses Aufmerksamkeit? Und was heisst dieser Trump für die Meinungsmache bei uns? Eine weitere Extremisierung – oder vielleicht doch eine Mobilisierung der Linken? Die Shownotes zur Sendung: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-378/
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Der zweite Teil unserer Sendung zur Überwachung im Internet. Im ersten Teil letzte Woche haben wir uns darüber unterhalten, warum wir uns nicht tracken lassen möchten, selbst wenn wir keine unmittelbaren Schäden zu gewärtigen haben. Im zweiten Teil geht es nun um die technischen Möglichkeiten, sich zur Wehr zu setzen: Wir erklären, wie man den Browser sicherer macht, verschlüsselt kommuniziert und telefoniert, Benutzerkonten abdichtet, seine geografische Herkunft im Netz verschleiert und unerkannt im World Wide Web surft. Und immer bleibt die Frage: Wie behält man das Mass und wird nicht gleich zum Paranoiker? Die Sicherheitsmassnahmen bergen nämlich die Gefahr, dass man, wenn man sie konsequent beachtet, bei jedem Schritt und Tritt im Internet den möglichen Missbrauch im Hinterkopf hat. Das möchten wir auch verhindern – indem wir zeigen, dass auch kleine, unaufwändige Massnahmen etwas bewirken, und man den Spass an der Sache nicht zu verlieren braucht. Die Shownotes gibt es unter dieser Adresse: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-377/
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War da mal was mit einem Typ namens Snowden? Haben wir die Fichenaffäre schon erfolgreich verdrängt? Glauben wir tatsächlich, nichts zu verbergen zu haben? In der heutigen Sendung artikulieren wir unser Bauchgefühl: Diese ungute Ahnung, dass im Moment einiges gewaltig schief läuft. Da greift die Überwachung um sich – und niemand scheint das gross zu stören. Und auch wenn der neue Präsident drüben im grossen Amerika schon einmal übt, wie man eine Demokratie in einen Führerstaat umbaut, stecken wir lieber den Kopf in den Sand. Zugegeben, es ist unangenehm uns auszumalen, in welche Bredouillen wir hineinrasseln könnten, wenn ein Typ wie dieser Trump jedes unserer kleinen Geheimnisse in einer NSA-Datenbank abfragen kann. Oder wenn ein einheimischer Potentat sich einmal unseren Facebook-Feed genauer anschaut. Ja, wir regen uns über die Passivität vieler Betroffenen auf – und wollen Bewusstsein schaffen. Doch wir schaffen es, den grössten Teil der Sendung neutral zu bleiben und die Situation nüchtern zu analysieren: Wer interessiert sich für unsere Daten – und warum? Mit welchen Mitteln und wie werden wir überwacht? Warum ist Datenschutz oft nur ein Feigenblatt? Was könnten die unmittelbaren Folgen sein und wie gehen wir persönlich mit diesem Gefühl um, dass uns ständig einer über die Schultern schaut? In einem zweiten Teil gehen wir dann nächste Woche auf die technischen Möglichkeiten ein, mit denen man seine Daten und die persönliche Kommunikation schützt – und sich die Neugierde erhält, im Internet auch mal eine Sexdating-Site anzuklicken, ohne gleich Angst zu haben, sich dafür irgendwann mal rechtfertigen zu müssen. Die Links zur Episode gibt es unter https://nerdfunk.ch/nerdfunk-376/
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Jörn Loviscach ist Professor an der Fachhochschule Bielefeld. Et hat auf YouTube Millionen von Zuschauer. Und das, obwohl man bei ihm nicht lernt, wie man sich stylt oder eine Quiche Lorraine bäckt. Nein, bei ihm lernt man Mathe, und zwar auf die trockenste denkbare Art: Man sieht die Wandtafel und hört seine Ausführungen - die ihrerseits aber umso plastischer sind. Wir fragen den Mathe- und Physiknerd Loviscach: Wie ist diese Unterrichtsform entstanden? Warum ist sie bloss so erfolgreich? Warum mag er den Begriff des Bummelstundenten nicht, den «Der Spiegel» einmal für sein Kernpublikum geprägt hat? Und sehen wir hier bereits die Anfänge des Lernens in der Zukunft - womöglich ohne Uni und Hörsaal, sondern komplett virtuell, mit Tausenden von Studenten am Bildschirm, die auf einen Prof kommen? Die Idee zu dieser Sendung hatte Digichris. Er erklärt uns, wie er seinen Mathe-Knoten aufbekommen hat und nun diesem Fach, das auf viele furchteinflössend wirkt, durchaus schätzen gelernt hat. Die Shownotes finden sich unter https://nerdfunk.ch/nerdfunk-375/
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Kevin war in Kap Verde und ist gerade noch rechtzeitig für die heutige Kummerbox-Live-Sendung zurückgekommen. Kap Verde? Darüber müssen wir natürlich reden: Was hat ihn dorthin verschlagen? Mit welchen Eindrücken ist er zurückgekommen? Und weil Kevin auch auf dieser Reise sein Videotagebuch geführt hat, stellt sich nerdtechnisch die Frage: Wie lädt man ein Full-HD-Video nach Youtube hoch, wenn die Internetverbindung im Hotel auf der langsamen Seite angesiedelt ist? Für Matthias, der gerade im Hamsterrad des Alltags rödelt, drängen sich noch zwei weitere Fragen auf: Wie schafft es Kevin, diese Projekte in seinen Alltag zu integrieren, wo er auch sein Unternehmen am Laufen und die Kunden zufriedenzustellen hat? Und wie halten wir Nerds es eigentlich mit der Routine – ist sie uns manchmal lästig? Oder sind wir doch ganz froh, wenn schon am Morgen absehbar ist, was der Tag so bringen wird? Nach diesem Moment der Selbstfindung tun wir natürlich auch, wozu wir gekommen sind: Wir gehen auf die Anliegen der Zuhörer ein: Adrian sieht an seinem iPad immer wieder eine Fehlermeldung in Safari: «Die Webseite wurde neu geladen, da es ein Problem damit gab». Hans Jakob fragt, was der beste Weg ist, Inhalte aus den Mediatheken von SRF und Co auf seinen smarten Fernseher zu bringen – der gar nicht so smart ist, weil er das nicht von Haus aus kann. Und Paul fragt: Wann ist es eigentlich Zeit für einen neuen Computer? Die Links zur Episode gibt es unter https://nerdfunk.ch/nerdfunk-374/
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Immer schneller von einem Hoch zum nächsten – und dazwischen die Angst vor dem Loch. Das klingt wie das Leben eines Junkies, und ist es in gewisser Weise auch. In den sozialen Medien und auf den traditionellen, aber klickgetriebenen Nachrichtenkanälen wird der Hunger nach dem grossen Nachrichtenkick immer grösser: Den nennen wir Hype, weil er so schön prickelt, sich ständig weiterdrehen lässt, uns allen die Möglichkeit gibt, uns auf Twitter und Facebook darüber auszulassen und uns in eine kleine Massenpsychose hineinzusteigern. Wir gehen dem Phänomen des Hypes nach. Dazu beginnen wir bei der Mutter des neuzeitlichen Hypes – der Vorstellung des ersten iPhones durch den grössten aller Master of Ceremonies, Steve Jobs. Wir beschäftigen uns mit diversen kleineren und grösseren Hypes, vor allem rund um Pokémon Go und Super Mario Run – und jüngst mit der Eröffnung der neuen Google-Büros an der Sihlpost (Hashtag #Gruezigoogle) Wir fragen uns, wie aus einem Hype eine Blamage wird, wie er sich von den Memes abgrenzt und wie er mit der destruktiven Variante, dem Shitstorm verwandt ist. Auch hier mit dem Verweis auf ein aktuelles Beispiel, dem seltsamen Shitstorm rund um Xing und um Roland Tichy. Die Shownotes zur Sendung: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-372/
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Immer schneller von einem Hoch zum nächsten – und dazwischen die Angst vor dem Loch. Das klingt wie das Leben eines Junkies, und ist es in gewisser Weise auch. In den sozialen Medien und auf den traditionellen, aber klickgetriebenen Nachrichtenkanälen wird der Hunger nach dem grossen Nachrichtenkick immer grösser: Den nennen wir Hype, weil er so schön prickelt, sich ständig weiterdrehen lässt, uns allen die Möglichkeit gibt, uns auf Twitter und Facebook darüber auszulassen und uns in eine kleine Massenpsychose hineinzusteigern. Wir gehen dem Phänomen des Hypes nach. Dazu beginnen wir bei der Mutter des neuzeitlichen Hypes – der Vorstellung des ersten iPhones durch den grössten aller Master of Ceremonies, Steve Jobs. Wir beschäftigen uns mit diversen kleineren und grösseren Hypes, vor allem rund um Pokémon Go und Super Mario Run – und jüngst mit der Eröffnung der neuen Google-Büros an der Sihlpost (Hashtag #Gruezigoogle) Wir fragen uns, wie aus einem Hype eine Blamage wird, wie er sich von den Memes abgrenzt und wie er mit der destruktiven Variante, dem Shitstorm verwandt ist. Auch hier mit dem Verweis auf ein aktuelles Beispiel, dem seltsamen Shitstorm rund um Xing und um Roland Tichy. Die Shownotes zur Sendung: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-372/
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Ende letzten Jahres haben die SBB eine Open-Data-Plattform gestartet und stellen nun viele Betriebsdaten der Öffentlichkeit zur Verfügung. Was ist die Absicht hinter diesem Projekt? Wie lassen sich die Daten nutzen und wie schwer ist es, sie in ein eigenes Projekt einzubinden. Und überhaupt: Wie wichtig ist Big Data heute für den Bahnverkehr? Diese Fragen rund um https://opentransportdata.swiss/de/ beantworten uns Rahel Ryf, Leiterin der Fachstelle für die Open Data Plattform, Christian Trachsel, Open Data Verantwortlicher bei den Bundesbahnen und Richard Lutz als Vertreter des Projekts. Übrigens: Die Karte mit dem öffentlichen Verkehr, die sich Matthias am Ende der Sendung ausmalt, die gibt es in Ansätzen bereits. Sie findet sich unter map.sbb.ch. Virtuell zugfahren kann man hier aber noch nicht. Die Links zur Sendung gibt es unter https://nerdfunk.ch/nerdfunk-371/
32 Minuten
Mit Max Klaus wagen wir eine Auslegeordnung in Sachen Sicherheit: Welche Betrugsmaschen hatten im letzten Jahr Hochkonjunktur? Welche «Klassiker» der Cyberkriminalität sind nicht totzukriegen und mit welchen neuen Maschen haben wir es zu tun? Und gibt es vielleicht auch Betrugsmethoden, die verschwunden sind? Zur Sprache kommt die ganze Bandbreite vom Phishing über die Attacken auf Websites und -shops bis hin zu den Erpressungsversuchen mit Nacktbildern und Datenraub. Max Klaus ist stellvertretender Leiter bei der Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani) und sagt, wie er es verhindern konnte, angesichts der ständigen Beschäftigung mit der dunklen Seite des Netzes nicht ganz paranoid zu werden – obwohl seine Frau sagt, er sei es schon längst. Matthias hat das Interview im September für den Tagesanzeiger geführt. Es gibt es auch in Textform zu lesen: «Für solche Angriffe braucht es null IT-Kenntnisse»: http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Die-Angriffe-werden-immer-gezielter/story/12030494 Die Links zur Episode finden sich unter https://nerdfunk.ch/nerdfunk-370/
31 Minuten
Oder auch: Haters Back Off! Der letzte Teil unserer grossen Jahresendtrilogie: Wir brausen durch Tops und Flops bei den digitalen Inhalten, um uns ausführlich den Ab- und Aufsteigern zu widmen. Es gibt einige alte Bekannte, zum Beispiel – Spoileralarm! – Apple und Jony Ives teures Fotobuch. Andererseits gibt es überraschende Neuzugänge. Zum Beispiel das Internet, das – traurig genug – zu den Absteigern zählt. Doch es gibt Hoffnung: Für Fotofans, Feinde der Petromobilität und die Techno-Fotografen. Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-369/
1 minute
Der zweite Teil unseres grossen Realitätsabgleichs: Er fängt harmlos an mit maeges Methode, seine Arbeitszeit zu erfassen und geht – abgesehen von ein paar Flüchen – harmlos mit «Pokémon Go» weiter. Doch dann kommt Matthias auf die Idee, Android als Softwareflop zu bezeichnen – wegen der Sicherheitslücken und dem, in Matthias’ Augen Verrat an der Idee der freien Software. Das kann nun maege nicht so stehen lassen, weswegen sich ein unvorweihnachtlicher Streit entspinnt. Aber keine Angst, es gibt keine Schlägerei, sondern das Bekenntnis, dieses Android-Sicherheitsthema im neuen Jahr auszudiskutieren. Wir schaffen es auch, noch einige Webtops zu besprechen, beispielsweise picdrop.de und Amazon Cloud Drive. Der Abschluss ist dann wieder etwas emotinaler, weil sich Matthias über die Überwachung im Netz und das neue Nachrichtendienstgesetz aufregt. Die Links zur Episode findet Ihr hier: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-368/
30 Minuten
2016 war ein grässliches Jahr: Terror, Trump und – wo David Bowie, Prince und Leonard Cohen von ihren Wolken auf uns herunterschauen – tote Musiker. Und kaum etwas, das uns so richtig aufgeheitert hätte, abgesehen zum Nein zur Durchsetzungsinitiative. In der digitalen Welt sieht es leider auch nicht viel besser aus. Zwar können wir auf einige nette Gadgets zurückblicken. Doch abgesehen davon hat 2016 uns Nerds nicht gefreut: Das Ja zum neuen Nachrichdendienstgesetz, immer neue Sicherheitslücken in Android, Meinungsmanipulation im Netz, Filterblasen und Fakenews – man könnte hysterisch werden. Und trotzdem versuchen wir in unserem grossen Jahresrückblick diesem 2016 auch den einen oder anderen positiven Aspekt abzugewinnen. Mit reichlich Gelassenheit, etwas Zynismus, einer kleinen Portion Optimismus und so viel Optimismus, wie wir mobilisieren können, gehen wir den digitalen Realitätsabgleich an. So heisst es im Nerdfunk, wenn sich Kevin, maege und Matthias treffen, um bei den Gadgets, bei der Software, dem Web und den digitalen Inhalten Tops und Flops zu küren und den Ab-, sowie den Aufsteiger zu küren. Die Shownotes zur Sendung: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-367/