Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Mittwochs in der Bibliothek Archiv

345 Episoden
38 Minuten
Im Rahmen der Feldpost-Ausstellung der Mark-Twain-Bibliothek entwickelte sich eine intensive Zusammenarbeit mit dem Tagebuch- und Erinnerungsarchiv e.V. Dort werden Tagebücher, Lebenserinnerungen, Fotos, Fotoalben, Briefe, Brigadetagebücher, auch Reiseberichte mit und ohne Fotos der deutschen Alltagskultur aus allen Jahrhunderten gesammelt. Alle Materialien, die Auskunft über das alltägliche Leben geben, können dem Archiv angeboten werden. Die Vereinsarbeit besteht neben dem Sammeln und Bewahren vor allem im Erschließen der abgegebenen Dokumente. Damit sollen Erinnerungen an historische Themen und Persönlichkeiten wachgehalten werden.

In dieser Podcastfolge werden die Tagebuchaufzeichnungen des Berliners Walter Moos zum Leben erweckt, indem seine Geschichte aus seiner und der Erzählerperspektive zu hören ist. 1909 geboren, war er Zeitzeuge des gesamten 20. Jahrhunderts und hat der Nachwelt mit seinen Tagebüchern einen authentischen Blick auf die Geschehnisse hinterlassen.

Zwischentexte: gesprochen von Dr. Sabine Musial - Vorstandsvorsitzende des Tagebuch- und Erinnerungsarchivs (TEA) Berlin e.V.

Texte von Walter Moos: gesprochen von Christoph Kaltenborn, Leiter der Musikbibliothek Marzahn

WEBSEITE DES TAGEBUCH-UND ERINNERUNGSARCHIV BERLIN e.V.

https://www.tea-berlin.de/

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
1 Stunde 25 Minuten
Jedes Jahr schreiben die Jugendlichen der Schreibwerkstatt Marzahn und ein Schriftsteller / eine Schriftstellerin gemeinsam eine Fortsetzungsgeschichte, deren Ende offen ist. Jeder, der möchte, kann einen Absatz der Story verfassen und so die Handlung mit beeinflussen. Der Autor ist Impulsgeber und hat eine lenkende Funktion. Auf diese Art und Weise sind mittlerweile schon dreizehn Geschichten entstanden, die immer im November mit einer öffentlichen Lesung ihren Abschluss finden. 2023 hatten wir die Ehre, mit Markus Heitz zusammenzuarbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen und lesen lassen: ein fast 600-seitiges Meisterwerk der Fantasie, geschrieben von 28 Personen.

Mitschnitt der Lesung vom 25.11.2023

Volkesland – Aufbruch ins Unbekannte

von Markus Heitz und der Schreibwerkstatt Marzahn

Umschlaggestaltung: Antje Püpke, Berlin

Illustrationen: Isabell Geger, Antje Püpke

Satz & Layout: Antje Püpke

Lektorat: Juliane Föhlisch, Renate Zimmermann

Finanzierung: Förderverein Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf e.V.

Berlin-Marzahn, 2023

ISBN: 978-3-00-076858-3

25,00 €

WEBSEITE MARKUS HEITZ

https://www.mahet.de/

SCHREIBPROJEKT MIT MARKUS HEITZ

https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/angebote/schreibwerkstatt-fuer-jugendliche/storytausch/artikel.1250482.php

ALLES ÜBER DEN STORYTAUSCH

https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/angebote/schreibwerkstatt-fuer-jugendliche/storytausch/

WEBSEITE VON ANTJE PÜPKE

www.die-illustration.de

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
22 Minuten
In jedem Jahr bildet die Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf drei Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste (FaMI) in der Fachrichtung Bibliothek aus. Auch dieses Jahr konnten wir am 1. September drei neue Auszubildende in unseren Bibliotheken begrüßen. Sie werden in den nächsten drei Jahren den praktischen Teil ihrer Ausbildungszeit bei uns absolvieren.

Nach fast drei Monaten haben sie schon viel gelernt, alle Bibliotheken im Stadtbezirk besucht und Einblick in die Arbeitsstrukturen und -abläufe hinter den Kulissen bekommen. Wir wollten wissen, wie es ihnen geht, ob sie sich eingelebt haben und ob sich ihre bisherigen Eindrücke mit ihren Vorstellungen über diesen Beruf noch decken.

Am 13. Dezember können Sie alle unsere Auszubildenden kennenlernen. Erneut übernehmen die Azubis die Leitung der Bibliothek, regeln den Bibliotheksalltag eigenständig und beraten kleine sowie auch große Nutzerinnen und Nutzer. Wer sich für den Beruf interessiert, kann sich in der Bibliothek von Auszubildenden persönlich beraten und informieren lassen. „Bibliothek ist anders“, so das Motto der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf. Überraschungen (und Süßigkeiten) garantiert, denn mal ehrlich, wer weiß schon, was in der Bibliothek vor sich geht und was ein FaMI den ganzen Tag zu tun hat.

MEHR ÜBER DIE AUSBILDUNG ERFAHREN AUF DER AZUBI_WEBSEITE

https://mh-ausbildung.weebly.com/

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
21 Minuten
Möchten Sie Ihre Erinnerungen weitergeben?

In dieser Podcastfolge treffen wir die Künstlerin Maria Ferrara. Sie sucht Personen, die ihre Erfahrungen und Geschichten aus der Wende- und Nachwende-Zeit teilen möchten. Diese Beiträge werden in die Gestaltung einer Textilinstallation für den Projektraum Galerie M einfließen. Alles, was geteilt wird, bleibt anonym. Die Künstlerin Maria Ferrara freut sich über Ihre Geschichten. Gerne können Sie auch ausgemusterte Kleidungsstücke mitbringen, die im Kunstwerk integriert werden. Besonders freut sich Maria über gelbe, knallgrüne und blaue Stoffe.

Im Sommer 2024 wird in der Galerie eine Art dynamische Landschaft aus Stoff zu sehen sein, die die Besucherinnen und Besucher partizipativ verändern dürfen.

Wir sprechen mit der Künstlerin über ihre Beweggründe und die Motivation hinter dieser faszinierenden Idee, ostdeutsche Geschichte neu zu denken, zu hinterfragen und die gesammelten Erfahrungen quasi an der Nähmaschine zu verarbeiten.

Maria Ferrara ist bis Ende November in der UnbezahlBar zu folgenden Zeiten anzutreffen:

Montags – 11-15h

Mittwochs – 15-18h

Freitags – 13-16h

(Marzahner Promenade 9 – Eingang Promenadenseite)

Kommen Sie vorbei oder nehmen Sie KONTAKT auf unter:

Tel.: 0157 7044 6766

Mail: kontakt@mariaferrara.net

Mehr über Maria Ferrara erfahren Sie auf deren Webseite.

Das Projekt wird gefördert durch Zuwendungen aus Mitteln des Landes Berlin, Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, Abteilung Schule, Sport, Weiterbildung, Kultur und Facility Management, Fachbereich Kultur.

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
28 Minuten
Susanne Soldan ist eine in Berlin lebende Tanz- und Performanceschaffende. Ihr Arbeitsfokus umkreist das Gebiet der score-basierten Echtzeitkomposition sowie sozialer Choreografie und wird durch ein starkes Interesse am urbanen Raum und Stadtgestaltung/-entwicklung gespeist. Susanne erforscht seit 2015 die Stadt als performativen Prozess. In diesem Kontext konzipiert sie Tanzvermittlungsformate und urbane Performance-Projekte für Menschen allen Alters.

Die Verbindung zur Bibliothek kam durch eine Aktion zustande, die Susanne Soldan mit Jugendlichen der Schreibwerkstatt durchführte. Sie lud zu einem ungewöhnlichen Spaziergang über die Marzahner Promenade ein - einem performativen Streifzug. Es galt, Lücken zu entdecken, die tägliche Umgebung mit anderen Augen, aus ungewohnter Perspektive und vor allem stumm neu zu entdecken. Eine Erfahrung, die neugierig machte auf die Künstlerin und das, was sie so umtreibt.

Aktuell untersucht sie DDR-Garagen- und Kleingartenanlagen als Ensembles im städtischen Gefüge. Gerne würde sie einen Blick in die eine oder andere Garage bzw. den einen oder anderen Kleingarten werfen. Zudem ist sie sehr an Garagen- und Kleingartengeschichten interessiert.

Seit wann und wofür nutzen Sie Ihre Garage? Wie lange schon gärtnern Sie in Ihrem Garten? Wer hat Lust, Susanne Soldan mehr zu berichten?

Interessenten können sich per Mail oder telefonisch mit der Künstlerin in Verbindung setzen. Alle Infos werden vertraulich behandelt.

KONTAKT

Susanne Soldan

Mail: susasoldan@posteo.net

Tel.: 0174-7467733

WEBSEITE VON SUSANNE SOLDAN

https://susannesoldan.net/

BERICHT UND FOTOS VON DER ERKUNDUNG DER MARZAHNER PROMENADE

https://renate-zimmermann.com/2023/09/04/mund-zu-augen-auf-performativer-streifzug-durch-die-marzahner-promenade-mit-susanne-soldan/

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
29 Minuten
Einmal im Jahr findet in den Räumen der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ die beliebte Schreibnacht statt. Ca. 25 Jugendliche belagern vom Samstag zum Sonntag alle drei Etagen, ausgerüstet mit Schlafsack und Luftmatratze und natürlich Stift und Notizbuch. Dieses Mal wurde die Nacht mit einem Krimidinner verbunden. Drei Teilnehmerinnen hatten dafür einen ausgeklügelten Spielverlauf vorbereitet. Ausgangspunkt war die Trauerfeier für das verstorbene Familienoberhaupt Karl-Heinz, der mit Briefen an seine Hinterbliebenen alle vermeintlichen Wahrheiten zum Einsturz brachte. Abgründe taten sich auf. In dieser Folge lassen wir die Hörerinnen und Hörer an den hitzigen Diskussionen der Familienmitglieder teilhaben.

Geschrieben wurde aber auch, so dass um 24 Uhr die traditionelle Mitternachtslesung stattfinden konnte.

Es wurde viel gelacht, geredet, gespielt, gezockt und gelesen. Geschlafen eher nicht.

Am Sonntagmorgen gab es ein fürstliches Frühstück, finanziert vom Förderverein der Bibliothek.

KONTAKT

Renate Zimmermann

zimmermannfrau@gmail.com

Tel.: (030) 54704-156

MEHR ÜBER DIE SCHREIBNÄCHTE

https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/angebote/schreibwerkstatt-fuer-jugendliche/schreibnacht/

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
43 Minuten
Weil Schule mehr kann – das ist das Motto von Schlaufuchs Berlin. Das Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche aus Berliner Partnerschulen bei Lernproblemen und Prüfungen, hilft bei Übergängen, bringt Schulen mit Kooperationspartnern zusammen, zu denen auch Bibliotheken gehören. Wir haben Alexander Möller eingeladen, der 2011 Schlaufuchs gründete und mittlerweile ein sehr großes Team an seiner Seite weiß. Ziel ist, Kinder auf ihrem Lebensweg positiv zu beeinflussen und ihnen den Zugang zu Bildung zu erleichtern. Dafür geht die Organisation auch unkonventionelle Wege. Alexander Möller stellt die Arbeit von Schlaufuchs vor und spricht über die Schwächen und auch Chancen unseres Bildungssystems. Sein Blick auf die Dinge ist auch ein Appell an uns alle, Bildung neu zu denken.

WEBSEITE VON SCHLAUFUCHS BERLIN

KONTAKT: a.moeller@schlaufuchs-berlin.de

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
36 Minuten
Kürzlich erhielten wir von Berlin Mondiale eine Einladung zum Platz ohne Namen. "Wo soll das sein?", fragten wir uns. Weder von den Akteuren noch vom Veranstaltungsort hatten wir bisher gehört und erfuhren, dass sich beide gleich in unserer Nachbarschaft am Karl-Holtz-Platz befinden. Diese Wissenslücke galt es unbedingt zu schließen! Wir lernten dabei den Programmleiter Houssein Tarabichi kennen, der uns mit der Arbeit von Berlin Mondiale bekanntmachte.

Houssein ist ein Architekt, der in Damaskus, Berlin und Weimar studiert hat und Gründungsmitglied des Projektbüros Urban Practice war. Er ist ein urbaner Aktivist, der sich auf partizipative soziokulturelle Stadtgestaltung konzentriert. Derzeit arbeitet Houssein an der Entwicklung von Konzepten und Programmen für die Berlin Mondiale, insbesondere in Abstimmung mit dem Kooperationspartner degewo und unter Nutzung von zwei verschiedenen Standorten: Platz ohne Name und Apfelsinenplatz.

Als dann auch von der arabischen Bibliothek Baynatna die Rede war, gab es keine Zweifel mehr - diese wertvolle Initiative wollen wir unterstützen. Unser Netzwerk ist seitdem um einen großartigen Partner reicher geworden.

Gerne wollen wir unsere Hörerinnen und Hörer auf die Arbeit von Berlin Mondiale aufmerksam machen und haben stellvertretend für die Organisation Houssein Tarabichi in unseren Podcast eingeladen.

Berlin Mondiale bietet kostenlos künstlerische Programme an, die auf die Bedürfnisse, Sprachen und Gruppen der Nachbarschaften und Kieze, in denen sie arbeiten, zugeschnitten sind. Sie variieren von einzelnen Events, über Workshopreihen bis hin zu verschiedenen Themen wie Musik, urbanes Gärtnern, Nähen, Bauen und Drucktechniken.

Karl Holtz war ein deutscher Grafiker, Zeichner und Karikaturist.

WEBSEITE BERLIN MONDIALE

ÜBER DIE ARABISCHE BIBLIOTHEK BAYNATNA

ÜBER KARL HOLTZ

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
25 Minuten
STADTBIBLIOTHEK MARZAHN-HELLERSDORF IN GÖTEBORG

Dienstreise vom 29.09.2023 - 01.10.2023

Bokmässan Göteborg! Wir waren dabei! Zwei Mitarbeiterinnen unserer Bibliothek haben sich gründlich umgeschaut und nehmen hier die Hörerinnen und Hörer mit in die Göteborger Welt der Bücher. Es waren sehr viele Lesebegeisterte unterwegs, an jeder Ecke gabs Lesungen, aber auch Käse, Wurst, Schinken, Kaffee, Honig, Kleidung. Und das alles in einer Halle mit zwei Stockwerken. Das große Interesse zeugt davon, dass das Interesse an Büchern auch in Schweden ungebrochen ist. Mitten in der Halle stand auch ein Bücherbus.

Sehr beeindruckt hat uns die City-Bibliothek, ganz auf die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer zugeschnitten. Hier fühlt sich jeder willkommen und ernst genommen.

Wir erfuhren, dass die Nutzung der Bibliotheken und auch Bestellungen kostenlos sind. Wir können noch viel lernen und Ideen nachnutzen, die den Menschen den Zugang zum Lesen erleichtern.

Schauen Sie auch gerne mal in unser FOTOALBUM!

BUCHMESSE GÖTEBORG

BIBLIOTHEKEN IN GÖTEBORG

UNIVERSEUM GÖTEBORG

UNSER HOTEL

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
1 Stunde 48 Minuten
Buchpremiere in der Mark-Twain-Bibliothek

Zwei Architektenleben in einer Person: eines in der DDR und eines im vereinigten Deutschland,

beide geprägt vom Engagement für Bauen und Baukultur. In lockerer zeitlicher Abfolge berichtet Wolf R. Eisentraut in seinem Buch über seinen Umgang mit politischen und wirtschaftlichen Zwängen, über die Gewinnung geistiger Freiräume und das Berufsethos. Anhand konkreter Ereignisse und Planungen denkt er objektive Vorgänge und subjektive Erlebnisse zusammen, stellt Lust und Frust des Architektenlebens in zwei Gesellschaftsordnungen dar. Mehrfach setzt er sich mit der Typenprojektierung in der DDR, aber auch mit dem profitorientierten Bauen der Gegenwart auseinander. Und er gibt Einblicke, wie Architektur entsteht. Die sein Leben und Schaffen strukturierenden zeitgeschichtlichen Perioden korrespondieren mit den drei großen Kapiteln »Werden«, »Wirken« und »Weiterbauen«. Ob an der Nordsee oder auf Usedom, auf dem Brocken oder in Sachsen, vor allem aber in Berlin begegnet man baulichen Zeugnissen des Architekten, der schildert, wie er in den Beruf hineinwuchs und ihn als Berufung begriff.

Moderiert von Danuta Schmidt, sprach Wolf R. Eisentraut in gewohnt unterhaltsamer Weise über sein Leben als Architekt in Ost und West, gewürzt mit kleinen Anekdoten aus Kindheit, Jugend und dem späteren Berufsleben. Auch kurze Passagen aus dem Buch wurden vorgelesen und machen neugierig auf das Gesamtwerk.

Das Buch ist im LUKAS-VERLAG erschienen, dessen Inhaber Frank Böttcher an dem Abend auch anwesend war und alle mitgebrachten Exemplare verkaufte.

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
16 Minuten
Am 9. September 2023 luden bekannte lokale Akteure wie der Tierhof Marzahn, die Mühle, Schamottchen, Wuhletal e.V., die Lebensnähe gGmbH, die Freiwillige Feuerwehr, der Honigladen Rothermel und die Evangelische Kirchengemeinde zum Fest der Vielfalt ins idyllischen Dorf Marzahn ein. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich auf Livemusik, erstklassige kulinarische Genüsse, ein buntes Kunstmarktangebot sowie Trödelstände freuen. Das Fest bot außerdem die perfekte Gelegenheit, um lokale Einrichtungen und Vereine kennenzulernen, z.B. die Stadtteilbibliothek Erich Weinert, die mit Spielen, interaktiven Büchern und einem Quiz die Menschen anlockte.

Isabelle Sahner aus der Mark-Twain-Bibliothek war als Reporterin unterwegs und hielt mit dem Mikrofon die Stimmung fest. Sie kam mit vielen Akteuren ins Gespräch und man bekommt einen Eindruck vom bunten Treiben an diesem sonnigen Tag.

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
19 Minuten
Zwei Tage lang waren 8.-Klässler der Rudolf-Virchow-Oberschule in der Mark-Twain-Bibliothek kreativ. Unter Anleitung der Künstlerin Eva Zulauf entstanden tolle Collagen zur Bedeutung des Namensgebers der Schule. Als Materialien wurden ausrangierte Bücher, Noten und Zeitschriften verwendet. Es ging darum, Texte und Bilder auszuschneiden, sie zu zerschneiden und neu zusammenzusetzen. So machte es auch schon Hannah Höch, eine Künstlerin aus den Zeiten des Dadaismus.

Als Ausgangsmaterialien standen den Schülern eine Abbildung der Schule und das Porträt von Virchow zur Verfügung.

Die Kunstwerke werden zur Zeit in der Artothek der Mark-Twain-Bibliothek präsentiert und 2024 zum Schuljubiläum in den Räumen der Schule ausgestellt. Wir haben den Workshop mit dem Mikro begleitet, so dass man den Schaffensprozess akustisch nacherleben kann, am besten in Kombination mit dem Betrachten der Collagen.

WEBSEITE RUDOLF-VIRCHOW-OBERSCHULE

https://rvo-berlin.de/

FOTOALBUM ZUM PROJEKT

https://photos.app.goo.gl/kwAqR1NTW6hhSBxRA

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
37 Minuten
2021 gab es einen Teilnahmewettbewerb für ein Marketingkommunikationskonzept der Öffentlichen Bibliotheken Berlins. Diesen Wettbewerb hat die Agentur „Mann beißt Hund“ mit einem überzeugenden Konzept gewonnen. Seit mehr als 1,5 Jahren arbeitet die Agentur nun schon mit dem VÖBB zusammen. Die Erfolge können sich sehen lassen! Die Berliner Bibliotheken sind nachweisbar mehr in den Focus der Bevölkerung gerückt und werden zunehmend als moderne, sogenannte Dritte Orte wahr- und angenommen. Zeit, die Agentur hier in unserem Podcast vorzustellen. Stellvertretend für das Team von "Mann beißt Hund" haben uns Andrea König und Julia Valtwies Rede und Antwort gestanden.

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
19 Minuten
Ein ganzes Berufsleben hat unsere Kollegin Marita Rollke in den Dienst der Bibliotheksarbeit gestellt. Zuerst in Schwerin als Bibliothekarin in einer Fahrbibliothek und später in der Patientenbibliothek des Klinikums Schwerin. Nach der Wende zog sie mit Mann und Töchtern nach Berlin-Marzahn und prägte die Bibliothekslandschaft des Stadtbezirks durch ihr Engagement wesentlich mit. In der Heinrich-von-Kleist-Bibliothek arbeitete sie 15 Jahre und dann bis zum Ende ihrer Berufstätigkeit in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain im Freizeitforum Marzahn. In ihrer umsichtigen und hilfsbereiten Art kümmerte sie sich um die Leserinnen und Leser, um die Zeitungen und Zeitschriften, die Ordnung in den Regalen, übernahm die Pflege der Pflanzen und das Catering zu den Veranstaltungen. Das alles erledigte sie absolut zuverlässig und ohne viele Worte drumherum. Es heißt zwar, dass jeder ersetzbar ist, aber bei Marita Rollke ist die zu schließende Lücke sehr groß. Wir werden sie spürbar vermissen und die Pflanzen vermutlich auch. Trotzdem freuen wir uns für Marita, dass sie nun mehr Zeit für sich selbst und ihre Familie hat und wünschen ihr einen erfüllten, neuen Lebensabschnitt.

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
1 Stunde 18 Minuten
GELD SPIELT KEINE ROLLE, ODER? WIE GERECHT IN UNSERER GESELLSCHAFT GELD VERTEILT IST UND VERDIENT WIRD.

Ein Abend mit Gordon Lemm, Anna Mayr, Ebru Taşdemir und Sasa Zatata

29. Juni 2023, 20 bis 22 Uhr, Mark Twain Bibliothek, Marzahn

Geld ist unserem Alltag allgegenwärtig, wie man zu Geld kommt, es hat, es nicht hat oder ausgibt. Die allermeisten Menschen kommen über Arbeit an Geld. Aber im ganz wörtlichen Sinne: Welche Arbeit verdient welchen Lohn? Wie kommt es, dass so viele Menschen trotz Arbeit arm sind und andere, z.B. als Erben, reich sind, ohne dafür zu arbeiten? Zahlt sich in unserer Arbeitswelt Leistung noch aus? Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn Wohlstand so ungleich verteilt ist? Und gibt es hier Unterschiede zwischen Ost und West?

Das Verhältnis zum Geld bestimmt sich aber auch darüber, wie es ausgegeben wird. Was macht es mit Menschen, wenn das Geld knapp ist und jeder Euro dreimal umgedreht werden muss? Was heißt Armut in Deutschland, in Berlin konkret?

Was es zum Leben braucht, sieht jede und jeder unterschiedlich, auch wenn der Staat bürokratisch ein Existenzminimum zu definieren versucht. Wie ist vor diesem Hintergrund eine solidarische Sozialpolitik zu gestalten? Und wenn Geld da ist: Was kann und möchte man sich leisten und wo beginnt Verschwendung?

Gordon Lemm ist in Berlin-Marzahn aufgewachsen und studierte an der Humboldt-Universität Geschichtswissenschaften. Seit vielen Jahren ist er in seinem Heimatbezirk politisch aktiv: Er trat vor über 20 Jahren in die SPD ein und ist aktuell Ko-Vorsitzender des Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf. Er hat mehrjährige Erfahrung in der Bezirkspolitik, u.a. als Bezirksbürgermeister (2021–23). Aktuell ist er Stadtrat für Jugend, Familie und Gesundheit.

Anna Mayr wurde am Rand des Ruhrgebiets geboren und lebt in Berlin. Sie studierte Geographie und Literatur in Köln, schrieb für eine Boulevardzeitung und lernte an der Deutschen Journalistenschule in München. Heute ist sie Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT. Sie kennt Geldsorgen aus ihrer Kindheit und Jugend, während sie mittlerweile Geld für Dinge ausgibt, die ihr damals unerreichbar und unnötig erschienen. In ihrem 2023 erschienen Buch „Geld spielt keine Rolle“ reflektiert sie offen und selbstkritisch, wie es ihr damit ergeht.

Sasa Zatata ist in Münster geboren und lebt seit 2015 in Berlin. Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau studierte sie Wirtschaft an der FH Münster. Zuletzt arbeitete sie als Fraktionsgeschäftsführerin der SPD Neukölln und ist seit 2020 aufgrund schwerer rheumatischer Erkrankungen berentet. Bereits in Armut aufgewachsen, lebt sie heute wieder am Existenzminimum. Seit über 10 Jahren engagiert Sasa Zatata sich sozialpolitisch und ist Armutsaktivistin.

Ebru Taşdemir studierte Publizistik und Turkologie an der FU Berlin. Sie ist Politikredakteurin bei der „Freitag“ und Kolumnistin im rbb-inforadio.

Verantwortlich:

Felix Eikenberg, Leiter des Landesbüros Berlin der FES

Franziska Richter, Referentin im Referat Demokratie, Gesellschaft & Innovation der FES

Organisation:

Katrin Breston-Ziehlke, Landesbüro Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung, Tel.: 030 26935 7363

Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Veranstaltung wurde mit DKLB-Mitteln gefördert.

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
Mittwochs in der Bibliothek

Mittwochs in der Bibliothek

Bibliotheken sind Orte der Begegnung, ohne Konsumzwang, öffentlich für jedermann zugänglich. In Marzahn-Hellersdorf kann man an sechs Standorten die angebotene Medienvielfalt nutzen und dort arbeiten,...