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Mittwochs in der Bibliothek Archiv

345 Episoden
52 Minuten
Wir schwärmen aus! Auf Anregung einer Hörerin haben wir bei unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Berliner Stadtbezirken angeklopft und sie eingeladen, uns von ihrer Arbeit zu erzählen. Wir gehören zwar alle zum Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins, aber trotzdem gibt es unterschiedliche Abläufe, Strukturen, Personalpolitik, Fokussierungen, Räumlichkeiten usw. 2024 reisen wir jeden Monat in einen anderen Stadtbezirk und stellen einem Mitglied aus dem dortigen Team Öffentlichkeitsarbeit jeweils dieselben Fragen. Diese Gespräche werden immer am letzten Mittwoch des Monats in unserem Podcast gesendet. Den Abschluss wird die Zentral- und Landesbibliothek im Januar 2025 bilden.

Im Januar eröffneten wir den Reigen mit Tabea Bader aus der Heinrich-Schulz-Bibliothek in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Im Februar besuchten wir Thomas Gottschalk in der Pablo-Neruda-Bibliothek in Friedrichshain-Kreuzberg. 

Im März war unsere Lichtenberger Kollegin Helga Schneider zu Gast im Podcast. Sie ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Bibliotheken im Stadtbezirk Lichtenberg.

Im April hatten wir ein Heimspiel. Inés Bartel stellte sich den Fragen und gab Auskunft über ihre Arbeit in Marzahn-Hellersdorf.

Im Mai sprachen wir mit Patricie Frehse aus der Heinrich-Böll-Bibliothek in Pankow. 

Im Juni besuchten wir Karolin Pasewald in der Helene-Nathan-Bibliothek in Neukölln.

Im Juli waren wir bei Katrin Rosemann in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Mitte zu Gast.

Im August setzten wir die Reihe mit Petra Lölsberg aus der Humboldt-Bibliothek in Reinickendorf fort.

Im September wäre Spandau an der Reihe gewesen, aber es gab dort personelle Engpässe.

In dieser Folge sind Ulrike Fürstenau und Lena Sophie Stein unsere Gesprächspartnerinnen. Sie arbeiten beide in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek und sind zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbibliothek Steglitz-Zehlendorf

WEBSEITE DER STADTBIBLIOTHEK STEGLITZ-ZEHLENDORF

https://www.berlin.de/stadtbibliothek-steglitz-zehlendorf/

Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!

https://www.spreaker.com/show/4263765
1 Stunde 19 Minuten
Sie schuften auf Baustellen, schlachten Schweine, ernten Spargel, putzen Büros und Hotels – immer mehr Migranten übernehmen Arbeiten, für die sich in Deutschland kaum noch jemand findet. Viele von ihnen werden ausgebeutet. Und das mit System. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist eine Parallelwelt entstanden. Ein System, in dem große Unternehmen Arbeiten an Subunternehmen auslagern – und sich damit ein stückweit der Verantwortung entziehen. In seinem Buch „Ganz unten im System“ verbindet der Journalist Sascha Lübbe Einblicke in diese Welt mit dem Blick auf das große Ganze. In Reportagen zeigt er, wie die Menschen arbeiten und leben. Er besucht rumänische Bauarbeiter in ihrem Wohnheim, spricht mit osteuropäischen Beschäftigten der Fleischindustrie, verbringt ein Wochenende mit usbekischen Lkw-Fahrern. Er fragt aber auch nach den Hintergründen. Wie konnte sich das System in dieser Form entwickeln? Was sind historische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Hürden, die einem Wandel zum Besseren im Wege stehen? Ist der überhaupt möglich, innerhalb eines auf Profit ausgelegten Wirtschaftssystems? Nicht zuletzt: Beruht unser Wohlstand auf der Ausbeutung dieser Menschen?  

Sascha Lübbe arbeitet als Reporter und Autor in Berlin. Seine Artikel erscheinen unter anderem bei Zeit Online, taz, NZZ, Welt am Sonntag, stern.de. Er war für den Deutschen Reporter*innen-Preis, den Deutschen Journalistenpreis und den Alternativen Medienpreis nominiert.

Sie hören den Mitschnitt der Lesung am 09.10.2024 in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain in Berlin-Marzahn.

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16 Minuten
Im September 2024 absolvierte Laura Riebisch ein dreiwöchiges Praktikum in der Mark-Twain-Bibliothek. Sie macht gerade eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin am GPB-Colleg in Berlin-Mitte am Spittelmarkt. In Gesprächen während der gemeinsamen Arbeit stellte sich heraus, dass sie schon sehr viele Sprachen beherrscht und noch weitere dazulernt. Ihr Ziel ist es, als Dolmetscherin tätig sein zu können. Laura zeichnet eine beeindruckende Zielstrebigkeit aus, was uns dazu veranlasste, sie in unseren Podcast einzuladen. 

Die Dokumentation ihres Praktikums wird sie an der Berufsschule schriftlich in deutscher Sprache und mündlich in einer Fremdsprache vorlegen. Wir wünschen ihr viel Erfolg!

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1 Stunde 13 Minuten
Marzahn gilt als die größte Wohnsiedlung der DDR und wird von Berlinern häufig verschmäht. Dass der Bezirk viel mehr zu bieten hat als trübe Plattenbauten, ist aber längst kein Geheimnis mehr. Das führte auch den Dänen Asger Hunov hierher, der zunächst von der Architektur fasziniert war. Schon bald wurde ihm jedoch bewusst, dass die Menschen, die hier leben, viel spannendere Geschichten zu erzählen haben. Deshalb hat sich der Fotograf vor Ort und via Social Media auf die Suche nach Marzahnern begeben, die bereit waren, an einem Foto- und Interviewbuch über das Leben in Marzahn teilzunehmen. Aus diesen Interviews sind über 50 Porträts der Bewohner und Bewohnerinnen entstanden. So ergibt sich ein positives und lebendiges Bild des oft verkannten Bezirks. In außergewöhnlichen Fotos und kurzen Texten berichtet das Buch über verschiedenste Menschen, das Leben und die Nachbarschaft im Stadtteil: vom freischaffenden Künstler über eine Judo-Trainerin aus der Ukraine bis hin zur alteingesessenen Rentnerin.

"WIR MARZAHNER" ist am 27.08.2024 als Bildband im BeBra-Verlag erschienen. 

Sie hören hier den Mitschnitt der Buchpremiere am 30.09.2024 in der Mark-Twain-Bibliothek unter Mitwirkung von vielen im Buch Porträtierten, von Asger Hunov, dem Marzahner Kammerchor, Wolfgang Reuter und Vertretern des BeBra Verlages. 

Asger Hunov ist professioneller Fotograf aus Dänemark. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen und arbeitet an der dortigen Fachhochschule. Marzahn mit seinen Grünflächen, Plattenbauten und authentischen Bewohnern stellt für ihn einen besonderen Reiz abseits der üblichen Touristenströme dar.  

BeBra - der Hauptstadtverlag mit dem größten Berlinprogramm! Seit 1995 macht sich BeBra als unabhängiger Verlag mit populären Sachbüchern zu den Themen Geschichte, Kultur- und Zeitgeschichte auch über die Stadtgrenze hinaus einen Namen. Das Programm umfasst ca. 300 lieferbare Titel, jedes Jahr kommen etwa 60 Neuerscheinungen heraus. 2021 gewann er den Deutschen Verlagspreis.

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33 Minuten
2014 gründete Alexander Herrmann zusammen mit drei weiteren Administratoren die Facebook-Gruppe "Wir Hellersdorfer und Marzahner", die mittlerweile fast 37.000 Mitglieder hat. Auch die Mark-Twain-Bibliothek postet dort regelmäßig Beiträge, die durchaus Beachtung finden. Wir haben uns gefragt, wie die Administratoren es schaffen, die Gruppendynamik relativ unauffällig zu lenken und verantwortungsvoll zu verwalten. Natürlich gibt es Regeln, die aber nicht immer beachtet werden. Wie hoch ist der Zeitaufwand, die Beiträge auf ihre Regelkomformität zu prüfen? Was unterscheidet diese Gruppe von anderen? Was ist erlaubt und was nicht? Gibt es von den Mitgliedern Lob oder Kritik? 

Alexander Herrmann, Rechtsanwalt und direkt gewähltes Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis 6, Feuerwehrpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Mitglied im Ältestenrat des Berliner Abgeordnetenhauses beantwortet all diese Fragen mit großer Offenheit und hat zum Gespräch auch noch einige interessante Zahlen zur Statistik dieser Facebook-Gruppe mitgebracht. 

"Wir Hellersdorfer und Marzahner" auf Facebook

WEBSEITE ALEXANDER HERRMANN

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33 Minuten
Sie lernt ihn kennen, als sie noch jung ist und er beinahe schon alt. Er, der berühmte Schriftsteller. Sie, die mit dem Schreiben gerade anfängt und Mutter einer kleinen Tochter ist. Sie wird seine Schülerin, seine Geliebte, seine Vertraute, und beide schwören, sich einander zuzumuten „mit allen Meisen und Absonderlichkeiten“. Eine Beziehung voller Lust und Hingabe und Heiterkeit.  Dann aber, als die Tochter mitten in der Pubertät steckt, erhält er eine Diagnose, die alles ändert. Die Beziehung wird zum Ausnahmezustand und sie von der Geliebten zur Pflegerin. Sie will helfen, sie hilft, doch etwas schwindet, ihr Lebensmensch entfernt sich, die Zeit der Abschiede beginnt. Und noch etwas: ein neues Leben. Katja Oskamp erzählt zärtlich und rückhaltlos von den Verwandlungen, die das Dasein bereithält, von brüchigen Lebensläufen, von den Rollen einer Frau und den Körpern in ihrer ganzen Herrlichkeit und Hässlichkeit.  

Katja Oskamp, geboren 1970 in Leipzig, ist in Berlin aufgewachsen. Nach dem Studium der Theaterwissenschaft arbeitete sie als Dramaturgin am Volkstheater Rostock und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Bisher wurden von ihr der Erzählungsband Halbschwimmer und die Romane Die Staubfängerin und Hellersdorfer Perle veröffentlicht. 2019 erschien bei Hanser Berlin Marzahn, mon amour, für dessen englische Ausgabe sie 2023 zusammen mit der Übersetzerin den Dublin Literary Award erhielt.

Ausschnitte der Veranstaltung am 05.09.2024 in der Bezirkszentralbibliothek Mark Twain Berlin-Marzahn. Die gelesenen Textstellen haben wir aus rechtlichen Gründen entfernt.

Moderation: Renate Zimmermann

Das Buch ist erschienen im Ullstein-Verlag.

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30 Minuten
Einmal im Jahr findet in den Räumen der Bezirkszentralbibliothek „Mark Twain“ die beliebte Schreibnacht statt. Ca. 20-30 Jugendliche belagern vom Samstag zum Sonntag alle drei Etagen, ausgerüstet mit Schlafsack und Luftmatratze und natürlich Stift und Notizbuch. Ein paar Schreibaufgaben müssen sein, aber hauptsächlich wird viel gelacht, geredet, gespielt und gelesen. Geschlafen allerdings weniger. In den letzten Jahren gabs sogar immer ein Gamingangebot für Konsolenspiele und ein Krimidinner, das von Teilnehmerinnen konzipiert und durchgeführt wurde. Zur schönen Tradition ist die Mitternachtslesung geworden. Am Sonntagmorgen gibt es ein fürstliches Frühstück, finanziert vom Förderverein der Bibliothek.

Sie hören Auszüge aus der Nacht vom 03. zum 04. August 2024.

Nächster Termin: Sommer 2025, ein genaues Datum steht noch nicht fest.

Fotos von der Schreibnacht 2024

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21 Minuten
Marzahn gilt als die größte Wohnsiedlung der DDR und wird von Berlinern häufig verschmäht. Dass der Bezirk viel mehr zu bieten hat als trübe Plattenbauten, ist aber längst kein Geheimnis mehr. Das führte auch den Dänen Asger Hunov hierher, der zunächst von der Architektur fasziniert war. Schon bald wurde ihm jedoch bewusst, dass die Menschen, die hier leben, viel spannendere Geschichten zu erzählen haben.

Deshalb hat sich der Fotograf vor Ort und via Social Media auf die Suche nach Marzahnern begeben, die bereit waren, an einem Foto- und Interviewbuch über das Leben in Marzahn teilzunehmen.

Aus diesen Interviews sind über 50 Porträts der Bewohner und Bewohnerinnen entstanden. So ergibt sich ein positives und lebendiges Bild des oft verkannten Bezirks. In außergewöhnlichen Fotos und kurzen Texten berichtet das Buch über verschiedenste Menschen, das Leben und die Nachbarschaft im Stadtteil: vom freischaffenden Künstler über eine Judo-Trainerin aus der Ukraine bis hin zur alteingesessenen Rentnerin.

“WIR MARZAHNER” wird am 27. August 2024 als Bildband im BeBra-Verlag erscheinen.

Am 30.09.2024 um 20 Uhr wird das Buch in der Mark-Twain-Bibliothek vorgestellt.

Asger Hunov ist professioneller Fotograf aus Dänemark. Er lebt mit seiner Familie in Kopenhagen und arbeitet an der dortigen Fachhochschule. Marzahn mit seinen Grünflächen, Plattenbauten und authentischen Bewohnern stellt für ihn einen besonderen Reiz abseits der üblichen Touristenströme dar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Asger Hunov.

BeBra: Wir sind der Hauptstadtverlag – der Verlag mit dem größten Berlinprogramm! Und wir publizieren umfangreich zur Geschichte und Kultur auch über die Grenzen unserer Stadt hinaus.

Seit 1995 macht sich BeBra als unabhängiger Verlag mit populären Sachbüchern zu den Themen Geschichte, Kultur- und Zeitgeschichte auch über die Stadtgrenze hinaus einen Namen. Das Programm umfasst ca. 300 lieferbare Titel, jedes Jahr kommen etwa 60 Neuerscheinungen heraus. 2021 hat Dirk Palm den Verlag vom Verlagsgründer Ulrich Hopp übernommen, im Folgejahr sind der BeBra und der BeBra Wissenschaft Verlag dann in die Verlagsräume des Elsengold Verlages an den Asternplatz in Berlin-Lichterfelde gezogen. Sachkundige Autorinnen und Autoren, brisante Themen und eine ansprechende Gestaltung sind Anliegen des Verlages, der 2021 den Deutschen Verlagspreis gewonnen hat.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des BeBra-Verlages.

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1 Stunde 9 Minuten
Wir schwärmen aus! Auf Anregung einer Hörerin haben wir bei unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Berliner Stadtbezirken angeklopft und sie eingeladen, uns von ihrer Arbeit zu erzählen. Wir gehören zwar alle zum Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins, aber trotzdem gibt es unterschiedliche Abläufe, Strukturen, Personalpolitik, Fokussierungen, Räumlichkeiten usw. 2024 reisen wir jeden Monat in einen anderen Stadtbezirk und stellen einem Mitglied aus dem dortigen Team Öffentlichkeitsarbeit jeweils dieselben Fragen. Diese Gespräche werden immer am letzten Mittwoch des Monats in unserem Podcast gesendet. Den Abschluss wird die Zentral- und Landesbibliothek im Januar 2025 bilden.

Im Januar eröffneten wir den Reigen mit Tabea Bader aus der Heinrich-Schulz-Bibliothek in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Im Februar besuchten wir Thomas Gottschalk in der Pablo-Neruda-Bibliothek in Friedrichshain-Kreuzberg. 

Im März war unsere Lichtenberger Kollegin Helga Schneider zu Gast im Podcast. Sie ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Bibliotheken im Stadtbezirk Lichtenberg.

Im April hatten wir ein Heimspiel. Inés Bartel stellte sich den Fragen und gab Auskunft über ihre Arbeit in Marzahn-Hellersdorf.

Im Mai sprachen wir mit Patricie Frehse aus der Heinrich-Böll-Bibliothek in Pankow. 

Im Juni besuchten wir Karolin Pasewald in der Helene-Nathan-Bibliothek in Neukölln.

Im Juli waren wir bei Katrin Rosemann in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Mitte zu Gast.

In dieser Folge ist Petra Lölsberg unsere Gesprächspartnerin. Sie hat ihr Büro in der Humboldt-Bibliothek und ist zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbibliothek Reinickendorf.

WEBSEITE DER STADTBIBLIOTHEK REINICKENDORF

https://www.berlin.de/stadtbibliothek-reinickendorf/

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https://www.spreaker.com/show/4263765
19 Minuten
Der Veranstaltungsraum der Mittelpunktbibliothek "Ehm Welk" ist momentan bis knapp unter die Decke gefüllt mit Umzugskartons. Darin lagern die Bücher, die dem zweiten Teil der Fußbodensanierung weichen mussten. Nach dem Auftakt vor zwei Jahren wird nun der restliche alte Belag erneuert und auch weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität vorgenommen. In dieser Folge berichtet Bibliotheksleiterin Sarah Schütz über den Stand der Dinge, den geplanten Gaming-Makerspace, die Hürden, die eine Nutzung des Lesegartens schwierig machen und die Kooperation mit dem Quartiersmanagement Alte Hellersdorfer Straße. 

INFORMATIONEN ZUR BIBLIOTHEK:

https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/bibliotheken/mittelpunktbibliothek-ehm-welk/

:

PADLET FÜR DEN BETEILIGUNGSPROZES ZUR WEITERENTWICKLUNG DER BIBLIOTHEK:

https://padlet.com/oliviarosenberger/quartierstreffpunkt-bibliothek-ehm-welk-kd198k0ynaruvfzh

KONTAKT:

Mittelpunktbibliothek "Ehm Welk"

Alte Hellersdorfer Str. 125

12629 Berlin

Tel.: (030) 99 895 26

E-Mail

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1 Stunde
Mit Stephan Wapenhans (Gesang/Rezitation/Konzept), Magdalena Schnaithmann (Violine) und einer Begleitung am Flügel.

Was, wenn die Liebe die Welt regierte? Was, wenn wir alle mutig wären? 

Wir präsentieren Ihnen in dieser Folge einen Mitschnitt einer Veranstaltung vom 17.07.2024 mit Liedern aus allen Genres, die ein Stück unseres und vielleicht auch Ihres Lebens geworden sind. Es geht um Liebe, Miteinander und das so wichtige Aufeinander-Zugehen. Gedichte und Texte – dieses kleine Quäntchen Poesie, das Innehalten, nach dem wir uns sehnen, das wir uns aber so selten erlauben. Halten Sie inne, lächeln Sie, lehnen Sie sich zurück. Sie hören die eine oder andere Geschichte von bekannten und unbekannten Künstlern.. Inspiriert wurde Stephan Wapenhans von den Lesungen und Gesprächen mit der Shoah-Überlebenden Batsheva Dagan. In den letzten beiden Jahren hatte er die Ehre und große Freude, sie auf ihren Lesungen mit Liedern zu begleiten. Ihr Rezept für eine bessere Welt war bis zu ihrem Tod im Januar 2024 Herzlichkeit, Mut, Kommunikation und Menschenwürde. 

Sie hören unter anderem „Chiribim, Chiribom“, „Wenn ich einmal reich wär“, „Ideal und Wirklichkeit“, „New York, New York“, „Putt´n on the Ritz“ und „Fragt heute“. Bleiben Sie mit uns mutig, damit „Angst nischt essen uns´re Seele oyf“.

Stephan Wapenhans stammt aus Sachsen- Anhalt. Er studierte zunächst Musical in Hamburg. Nach Engagements in Deutschland und Österreich, diversen Rollen im Musical Schauspiel, Operette und auch Film, folgt er seit über 10 Jahren auch seiner Leidenschaft Regie. Er lebte mehr als 10 Jahre in Wien und  absolvierte dort an der Uni Wien ein Studium für Kulturmanagement. Er ist seit 2021 Hausregisseur der „Sommerspiele Eberndorf“ in Österreich (Kärnten), Intendant und  Regisseur der „Komödie am Prinzesschen“ in seiner Heimatstadt Barby, inszeniert Operette und Musical beim Operettensommer in Rüdersdorf  und verantwortet Kinder- und Jugendprojekte in seiner Heimat. Seit dem letzten Jahr steht er in ganz Deutschland außerdem als Erich Mühsam in „Der Prozess des Hans Litten“ auf der Bühne und begleitete mit Jiddischer und Hebräischer Musik die Shoah-Überlebende Batsheva Dagan bei Ihren Lesungen in Sachsen-Anhalt.

Im Dezember 2023 eröffnete er als künstlerischer Leiter das Theater Hellersdorf, die „Grüne Bühne – Künstlerherz“ und leitet seit 2023 die Theatergruppe „Mona Lisa“ am Theater Bernburg.

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16 Minuten
Stempel sammeln und gewinnen!

Ein Mitmach-Angebot für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren.

Leihe dir Medien aus der Bibliothek aus und lese, schaue und höre so viele, wie du schaffst. Für jedes gelesene Buch, jedes gehörte Hörbuch und jeden geschauten Film erhältst du einen Stempel in deinem Sommer-Challenge-Stempelheft. Wenn du ein Medium fertig gelesen, gehört oder angesehen hast, komme in die Bibliothek und lasse dir ein Tablet mit der Kreativ-App Digiclass geben. Löse damit eine kleine Aufgabe zu deinem Medium. Zur Belohnung erhältst du einen Stempel in deinem Stempelheft.

Beispielaufgaben

In unserem Bezirk ist die Teilnahme in der Erich-Weinert-Bibliothek möglich. 

Die Aktion findet im Zeitraum 01.07.2024 bis 13.09.2024 statt. 

Mara Weinkauf ist FAMI in dieser Bibliothek und betreut dort die organisatorischen Abläufe der Sommer Challenge.

Ausführliche Informationen inklusive Erklärvideo findet man HIER.

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53 Minuten
Der diesjährige Schreibausflug führte die Jugendlichen der Schreibwerkstatt Marzahn in die Bauhausstadt Dessau. Insgesamt bietet das Bauhaus Dessau eine einzigartige Gelegenheit für Jugendliche, ihre kreative Seite zu entdecken, sich mit Design und Architektur auseinanderzusetzen und von der Bauhaus-Ästhetik inspiriert zu werden.

In diesem Podcast können die Hörerinnen und Hörer die Gruppe durch das Wochenende 28. – 30.06.2024 begleiten.

Geplant war ein Schreibworkshop mit Dessauer Jugendlichen. Dafür entwarf eine Teilnehmerin ein tolles Plakat, das wir drucken ließen und für die Werbung vorher nach Dessau schickten zum Aufhängen und Verteilen. Außerdem waren noch Bauhaus- und Meisterhäuser-Führung und der Besuch des Bauhaus-Museum geplant. 

Das alles kostet Geld. Unterstützung erhielten wir vom Jugend-Demokratiefonds Berlin und dem Haus der Zukunft e.V.. 

Inhaltliches Rüstzeug erhielt die Gruppe beim Treffen der Literanauten in Bad Hersfeld. Das ist ein bundesweites Leseförderungsprojekt, das Jugendliche zur aktiven Mitgestaltung einlädt. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Peer-to-Peer-Ansatz: Leseaffine, in Leseclubs, Literaturjurys oder Schreibgruppen organisierte Jugendliche werden zunächst geschult und dann selbst motivierend aktiv. Ihr Ziel ist es, noch mehr Kinder und Jugendliche für Bücher zu begeistern. Für sie und mit ihnen entwickeln die Literanauten regionale Events und Formate, bei denen das Buch im Mittelpunkt steht.

Leider kamen keine einheimischen Jugendlichen zum Workshop. Aber wir durften das Mitmachlokal nutzen und führten trotzdem eine Schreibwerkstatt durch.

Nun hat jeder die Aufgabe, die Erlebnisse des Wochenendes in kreativen Texten festzuhalten, aus dem eine Broschüre gestaltet wird.

PROJEKTDOKUMENTATION:

Stimmen der Moderne: Bauhaus Dessau und die Architektur des Wortes | Renate Zimmermann (renate-zimmermann.com)

FOTOALBUM:

https://photos.app.goo.gl/YvjKAbMJLRf3Ryyv5

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Im April hatten wir ein Heimspiel. Inés Bartel stellte sich den Fragen und gab Auskunft über ihre Arbeit in Marzahn-Hellersdorf.

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37 Minuten
Wenn auch der Begriff "Nachhaltigkeit" inzwischen reichlich überstrapaziert ist, besteht kein Zweifel an der Notwendigkeit umweltschonender Maßnahmen. Das betrifft auch Bibliotheken, die sich dieser Thematik mit großem Engagement widmen. Unsere Kollegin Samantha Gläser hat sich schon immer für Möglichkeiten interessiert, die Abläufe in Bibliotheken nachhaltiger zu gestalten. Dieser Herzensangelegenheit hat sie ihre Bachelor-Arbeit gewidmet und dabei speziell Veranstaltungen ins Visier genommen. Der Titel lautet:

"Gestaltung von Nachhaltigkeitsaspekten in Bibliotheksveranstaltungen: Eine Analyse von Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen für die Praxis"

Dafür hat sie viel Fachliteratur studiert, Expertengespräche geführt und ihre Erfahrungen aus dem VÖBB-Arbeitskreis "Nachhaltigkeit" mit einfließen lassen.

In dieser Folge stellt sich Samantha sehr souverän vielen, teils provokativ formulierten Fragen und macht deutlich, wie wichtig das Engagement für unsere Umwelt ist. Es sind die kleinen Schritte, die jeder von uns gehen kann und die in ihrer Summe ein wichtiger Beitrag zum nachhaltigen Leben sind.

Wer die Bachelor-Arbeit lesen möchte, kann eine Mail an Samantha Gläser schreiben und bekommt sie dann zugeschickt:

samantha-josefin.glaeser@ba-mh.berlin.de

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Mittwochs in der Bibliothek

Mittwochs in der Bibliothek

Bibliotheken sind Orte der Begegnung, ohne Konsumzwang, öffentlich für jedermann zugänglich. In Marzahn-Hellersdorf kann man an sechs Standorten die angebotene Medienvielfalt nutzen und dort arbeiten,...