Mittwochs in der Bibliothek Archiv
345 Episoden
34 Minuten
Die Berliner Literaturszene veröffentlichte im September 2018 zum ersten Mal einen gemeinsamen Veranstaltungskalender in Plakatform. Seitdem erscheint er in der Regel monatlich – außer es herrscht Sommer oder eine globale Epidemie. Man findet ihn in der ganzen Stadt in Bibliotheken, Buchhandlungen und an literarischen Veranstaltungsorten. Auch in den Marzahn-Hellersdorfer Bibliotheken hängt der Kalender aus und bietet Interessierten auf direktem Weg einen perfekten, analogen Überblick der Berliner Literaturszene. Natürlich sind auch unsere Veranstaltungen darauf zu finden. Der Berliner Literaturkalender ist ein Kooperationsprojekt des Literaturhauses Lettrétage e.V. und des Literarischen Colloquiums Berlin mit dem Ziel, die Fülle an literarischen Events in der Hauptstadt besser sichtbar zu machen.
Die "Macherin" dahinter ist Giulia Silvestri, die zuverlässig und freundlich jeden Monat die Veranstalter um Zuarbeit für die kommende Ausgabe bittet. Seit mehr als vier Jahren sind wir mit ihr auf diese Weise per Mail verbunden. Höchste Zeit, Frau Silvestri auch mal persönlich kennenzulernen, sorgt sie doch mit dafür, dass unsere Aktivitäten in der ganzen Stadt sichtbar gemacht werden.
Wir sprechen mit ihr über ihren beruflichen Werdegang, ihre Arbeit in der Buchhandlung Dante Connection, über Lettrétage und LiteraturPort und natürlich über den Literaturkalender.
WEBSEITE LETTRÉTAGE
https://www.lettretage.de/
WEBSEITE LITERATURPORT
https://www.literaturport.de/
WEBSEITE DANTE-BUCHHANDLUNG
https://www.danteconnection.de/
BERLINER LITERATURKALENDER
https://berliner-literaturkalender.de/
Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!
https://www.spreaker.com/show/4263765
Die "Macherin" dahinter ist Giulia Silvestri, die zuverlässig und freundlich jeden Monat die Veranstalter um Zuarbeit für die kommende Ausgabe bittet. Seit mehr als vier Jahren sind wir mit ihr auf diese Weise per Mail verbunden. Höchste Zeit, Frau Silvestri auch mal persönlich kennenzulernen, sorgt sie doch mit dafür, dass unsere Aktivitäten in der ganzen Stadt sichtbar gemacht werden.
Wir sprechen mit ihr über ihren beruflichen Werdegang, ihre Arbeit in der Buchhandlung Dante Connection, über Lettrétage und LiteraturPort und natürlich über den Literaturkalender.
WEBSEITE LETTRÉTAGE
https://www.lettretage.de/
WEBSEITE LITERATURPORT
https://www.literaturport.de/
WEBSEITE DANTE-BUCHHANDLUNG
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BERLINER LITERATURKALENDER
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28 Minuten
Heute möchten wir unseren Hörerinnen und Hörern Elena Kaludova und Marc Pospiech vorstellen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zur Mark-Twain-Bibliothek im Projektraum Galerie M großartige Arbeit leisten. Seit 2018 bespielt die neue KUNSTinitiative Marzahn-Hellersdorf, die sich zu einer vielfältigen und engagierten Gruppe entwickelt hat, im Auftrag des Fachbereiches Kultur den Ort als “Projektraum Galerie M” mit einem Kunstprojekt in Form eines lebendigen Atelier-, Ausstellungs- und Werkraums. So entstand ein neuer Freiraum für Künstler, die im Bezirk leben und/oder arbeiten.
Die Stärke des Projekts ist die besondere Mischung aus haupt- und nebenberuflich tätigen Künstlerinnen und Künstlern, aus älteren und jüngeren, aus regional und überregional künstlerisch Tätigen. Es wird eine Mischung aus Bildender Kunst, Musik, Literatur, Fotografie, Tanz, Performance geboten, die durchaus nach Berlin hinein Aufmerksamkeit erzeugt und die Kultur im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bereichert. Mit der Auslobung dem Kunstpreis "Betonfuchs" wurden so viele Menschen angelockt, dass sich lange Schlangen vor der Galerie bildeten. Wir wünschen den beiden Initiatoren weiterhin viel Erfolg mit dem Konzept von Kunst auf Augenhöhe!
ÖFFNUNGSZEITEN:
Di.-Sa. 12.00 -18.00 Uhr, So./Mo und Feiertags geschlossen
Der Zugang erfolgt über die Fußgängerzone Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin.
Eintritt frei
ANSPRECHPARTNER:
Marc Pospiech und Elena Kaludova
Tel.: 030 54 50 294
Funk: 0152 55754171
HIER GEHTS ZUR WEBSEITE
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Die Stärke des Projekts ist die besondere Mischung aus haupt- und nebenberuflich tätigen Künstlerinnen und Künstlern, aus älteren und jüngeren, aus regional und überregional künstlerisch Tätigen. Es wird eine Mischung aus Bildender Kunst, Musik, Literatur, Fotografie, Tanz, Performance geboten, die durchaus nach Berlin hinein Aufmerksamkeit erzeugt und die Kultur im Bezirk Marzahn-Hellersdorf bereichert. Mit der Auslobung dem Kunstpreis "Betonfuchs" wurden so viele Menschen angelockt, dass sich lange Schlangen vor der Galerie bildeten. Wir wünschen den beiden Initiatoren weiterhin viel Erfolg mit dem Konzept von Kunst auf Augenhöhe!
ÖFFNUNGSZEITEN:
Di.-Sa. 12.00 -18.00 Uhr, So./Mo und Feiertags geschlossen
Der Zugang erfolgt über die Fußgängerzone Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin.
Eintritt frei
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2 Stunden 24 Minuten
Mit diesem Projekttitel beantragte die Schreibwerkstatt im April 2022 erfolgreich Mittel aus dem Kinder- und Jugenddemokratiefonds. Die Jurysitzung wurde wie jedes Jahr vom Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf organisiert und durchgeführt. Die Jugendlichen planten mit diesen Fördermitteln im August eine Reise nach Marburg, um dort viel über die Grimms zu lernen, ihre Erfahrungen schreibend umzusetzen und am Ende ein eigenes Märchenbuch in den Händen halten zu können.
Die Aufgabe lautete: "Sucht euch ein Märchen der Gebrüder Grimm aus und transportiert es in die heutige Zeit. Siedelt das Geschehen in der Gegenwart an und verwendet die heutige Sprache."
Aus den Texten gestalteten wir dann ein modernes Märchenbuch mit QR-Codes, die zu Audioaufnahmen der Märchen führen – von den Autoren selbst gesprochen und hier im Podcast zu hören.
HIER gehts zum digitalen Fotoalbum, in dem noch weitere Aufnahmen der Reise zu sehen sind.
Das Märchen-, Projekt- und Reisetagebuch kann unter diesem Link angeschaut werden.
Es ist aber auch in der Mark-Twain-Bibliothek käuflich zu erwerben.
Gerne schicken wir es Ihnen auch zu. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an
Renate Zimmermann (renate.zimmermann@ba-mh.berlin.de).
Sprungmarken zu den einzelnen Märchen:
00:04:30 "Die sieben Kinder" von Paula Albrecht
00:11:45 "Der wütende Prinz" von Cassy
00:16:22 "Dornröschen" von Johanna Föhlisch
00:19:56 "Rapunzel" von Juliane Föhlisch
00:43:20 "Kiez-König Blaubart" von Tim Gärtner
00:50:26 "Der Froschkönig" von Vivian Victoria Nestler
01:04:49 "Die zertanzten Schuhe" von Suzana Redzbecaj
01:29:03 "Hänsel und Gretel" von Paul Richter
01:40:18 "Aschenputtel - A Cinderella Story" von Klaudia Szatmari
01:52:29 "Die Prinzessin auf der Erbse oder die Erbsenwette" von Maria Walter Oliveira Gala Monteiro
01:54:44 "Schneewittchen" von Mara Helena Weinkauf
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Die Aufgabe lautete: "Sucht euch ein Märchen der Gebrüder Grimm aus und transportiert es in die heutige Zeit. Siedelt das Geschehen in der Gegenwart an und verwendet die heutige Sprache."
Aus den Texten gestalteten wir dann ein modernes Märchenbuch mit QR-Codes, die zu Audioaufnahmen der Märchen führen – von den Autoren selbst gesprochen und hier im Podcast zu hören.
HIER gehts zum digitalen Fotoalbum, in dem noch weitere Aufnahmen der Reise zu sehen sind.
Das Märchen-, Projekt- und Reisetagebuch kann unter diesem Link angeschaut werden.
Es ist aber auch in der Mark-Twain-Bibliothek käuflich zu erwerben.
Gerne schicken wir es Ihnen auch zu. In diesem Fall wenden Sie sich bitte an
Renate Zimmermann (renate.zimmermann@ba-mh.berlin.de).
Sprungmarken zu den einzelnen Märchen:
00:04:30 "Die sieben Kinder" von Paula Albrecht
00:11:45 "Der wütende Prinz" von Cassy
00:16:22 "Dornröschen" von Johanna Föhlisch
00:19:56 "Rapunzel" von Juliane Föhlisch
00:43:20 "Kiez-König Blaubart" von Tim Gärtner
00:50:26 "Der Froschkönig" von Vivian Victoria Nestler
01:04:49 "Die zertanzten Schuhe" von Suzana Redzbecaj
01:29:03 "Hänsel und Gretel" von Paul Richter
01:40:18 "Aschenputtel - A Cinderella Story" von Klaudia Szatmari
01:52:29 "Die Prinzessin auf der Erbse oder die Erbsenwette" von Maria Walter Oliveira Gala Monteiro
01:54:44 "Schneewittchen" von Mara Helena Weinkauf
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25 Minuten
Seit einigen Wochen stärkt Kathrin Pfeffer das Team der Mark-Twain-Bibliothek, speziell die Abteilung Zentrale Einarbeitung. In dieser Podcast-Folge stellen wir die neue Kollegin vor und sprechen mit ihr über ihre bisherigen Berufserfahrungen und die Aufgaben, die sie hier bei uns übernommen hat und vielleicht noch übernehmen wird. Durch ihre jahrelange Tätigkeit in der Stadtbibliothek Pankow bringt sie den nötigen Außenblick mit, um die verschiedenen Arbeitsvorgänge vergleichen zu können. Trotz des Verbundgedankens des VÖBB gibt es natürlich zwischen den Stadtbezirken auch deutliche Unterschiede und die Chance, Bewährtes zu übernehmen oder auch zu überdenken.
Wir freuen uns, Kathrin Pfeffer an unserer Seite zu wissen und wünschen ihr noch viele erfüllte Berufsjahre in unserer Bibliothek!
Webseite der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf
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Wir freuen uns, Kathrin Pfeffer an unserer Seite zu wissen und wünschen ihr noch viele erfüllte Berufsjahre in unserer Bibliothek!
Webseite der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf
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22 Minuten
Einige Jahre konnte die Bibliotheksarbeit in dieser Einrichtung wegen Personalmangel nur auf Sparflamme laufen. Jetzt stärken Susanne Stana und Anna-Lena Wiesmann das Team der Mittelpunktbibliothek Ehm Welk. In unserem Gespräch geht es um die Aufgabengebiete, denen sich die neuen Kolleginnen voller Motivation widmen wollen, um ihren bisherigen beruflichen Werdegang, neue Ideen und Visionen. Wir wünschen den beiden einen guten Start am neuen Arbeitsplatz!
WEITERE INFORMATIONEN:
https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/bibliotheken/mittelpunktbibliothek-ehm-welk/
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42 Minuten
Der Karneval der Kulturen steht für eine offene und interkulturelle Gesellschaft. Er spiegelt seit mehr als 20 Jahren wie kaum eine andere Veranstaltung die Vielfalt Berlins wider. Menschen unterschiedlichster Herkunft und kultureller Bezüge kommen Pfingsten zusammen, um Leidenschaften, Ideen und Wünsche kreativ auf die Straße zu bringen.
1996 zog der Karneval zum ersten Mal durch die Straßen Kreuzbergs als Antwort auf die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen.
Nach vielen erfolgreichen Jahren des Bestehens und Wachsens wurde ein zentraler Ort mit Büro- und Versammlungsräumen immer wichtiger, an dem Werkstätten, Proberäume, das Archiv, hinreichende Lagermöglichkeiten zur Verfügung stehen. Hier sollte das KdK-Büro seinen Sitz haben, der Beirat und das Plenum sich treffen können. Die GSG Berlin stellte dafür im econopark Wolfener Straße großzügige Flächen zur Verfügung. Seit 2016 ist der Karneval der Kulturen ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Marzahn. Grund genug, das Team in unserem Podcast vorzustellen und möglichen Kooperationen auf den Grund zu gehen.
Ein Gespräch mit Aissatou Binger und Geraldine Hepp.
WEBSEITE DES KARNEVAL DER KULTUREN:
https://www.karneval.berlin/de/karneval.html
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1996 zog der Karneval zum ersten Mal durch die Straßen Kreuzbergs als Antwort auf die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen.
Nach vielen erfolgreichen Jahren des Bestehens und Wachsens wurde ein zentraler Ort mit Büro- und Versammlungsräumen immer wichtiger, an dem Werkstätten, Proberäume, das Archiv, hinreichende Lagermöglichkeiten zur Verfügung stehen. Hier sollte das KdK-Büro seinen Sitz haben, der Beirat und das Plenum sich treffen können. Die GSG Berlin stellte dafür im econopark Wolfener Straße großzügige Flächen zur Verfügung. Seit 2016 ist der Karneval der Kulturen ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Marzahn. Grund genug, das Team in unserem Podcast vorzustellen und möglichen Kooperationen auf den Grund zu gehen.
Ein Gespräch mit Aissatou Binger und Geraldine Hepp.
WEBSEITE DES KARNEVAL DER KULTUREN:
https://www.karneval.berlin/de/karneval.html
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13 Minuten
Zum Kultursommer des VÖBB - Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins und dessen Motto "DAS HAT MIR GERADE NOCH GEFEHLT!" hat die Künstlerin Antonia Isabelle Weisz mit unserer Schreibwerkstatt Marzahn und Besuchern des Festes einen Gesprächsteppich "gewebt". Eine nachhaltige Aktion, denn der Teppich schmückte elf Wochen die Mark-Twain-Bibliothek und konnte noch ergänzt werden.
Jetzt wurde er abgenommen und wartet auf neue Präsentationsflächen.
Interessenten melden sich bitte bei der Künstlerin per Mail:
antonia.weisz@gmx.de
WEBSEITE VON ANTONIA ISABELLE WEISZ
https://aiweisz.de/
PODCAST-EPISODE MIT DER KÜNSTLERIN
https://www.spreaker.com/episode/50754010
MITSCHNITT VOM KULTURSOMMER-AKTIONSTAG
Antonia Isabelle Weisz - Gesprächsteppich in die Gesellschaft:
https://www.youtube.com/watch?v=3gdGs31HOCI&ab_channel=WinneTelecaster
AUDIOMITSCHNITT DER GELESENEN TEXTE
https://www.spreaker.com/episode/51330706
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Jetzt wurde er abgenommen und wartet auf neue Präsentationsflächen.
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PODCAST-EPISODE MIT DER KÜNSTLERIN
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MITSCHNITT VOM KULTURSOMMER-AKTIONSTAG
Antonia Isabelle Weisz - Gesprächsteppich in die Gesellschaft:
https://www.youtube.com/watch?v=3gdGs31HOCI&ab_channel=WinneTelecaster
AUDIOMITSCHNITT DER GELESENEN TEXTE
https://www.spreaker.com/episode/51330706
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23 Minuten
Die Digitale Landesbibliothek Berlin stellt zahlreiche digitale Veröffentlichungen und Quellen zur Berliner Landeskunde und Stadtentwicklung sowie zur Regional- und Kulturgeschichte Berlins zur Verfügung. Entdecken Sie historische Bestände der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) und ausschließlich digital erschienene Publikationen der Gegenwart.
Die Sammlungen umfassen u. a.:
>Berliner Adress- und Telefonbücher (1799-1991)
>historisches und aktuelles Berliner Amtsschrifttum sowie Parlamentaria
>regionale Zeitungen und Zeitschriften
>monographische Veröffentlichungen aus und über Berlin
>historische Karten und Stadtpläne Berlins
Heute ist Michael Götze zu Gast in unserem Podcast. Er ist technischer Leiter der Digitalen Landesbibliothek und begleitet die Digitalisierung von Büchern und Dokumenten seit 10 Jahren. Der perfekte Gesprächspartner, um mehr über das Anliegen, die Arbeit und die Nutzung dieser Datenbank zu erfahren. Immerhin gehört die Landesbibliothek zu den vielen digitalen Angeboten des VÖBB. Berliner, die Interesse an der Geschichte ihrer Heimatstadt haben, finden hier eine bis zum Rand gefüllte Schatzkiste mit historischen Dokumenten.
Ein Besuch der Seite ist absolut empfehlenswert!
DIGITALE LANDESBIBLIOTHEK:
https://digital.zlb.de/viewer/index/
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>regionale Zeitungen und Zeitschriften
>monographische Veröffentlichungen aus und über Berlin
>historische Karten und Stadtpläne Berlins
Heute ist Michael Götze zu Gast in unserem Podcast. Er ist technischer Leiter der Digitalen Landesbibliothek und begleitet die Digitalisierung von Büchern und Dokumenten seit 10 Jahren. Der perfekte Gesprächspartner, um mehr über das Anliegen, die Arbeit und die Nutzung dieser Datenbank zu erfahren. Immerhin gehört die Landesbibliothek zu den vielen digitalen Angeboten des VÖBB. Berliner, die Interesse an der Geschichte ihrer Heimatstadt haben, finden hier eine bis zum Rand gefüllte Schatzkiste mit historischen Dokumenten.
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2 Stunden 2 Minuten
Am 9. November 2022 fand in der Mark-Twain-Bibliothek - einem
authentischen Ort der Ostmoderne, die Veranstaltung "Baubezogene Kunst der DDR:
Danuta Schmidt im Gespräch mit Martin Maleschka" statt.
Seit mehr als 20 Jahren hält der gebürtige Eisenhüttenstädter Martin Maleschka fest,
wie die Geschichte der Ostdeutschen ausradiert wird. Der studierte Architekt fotografiert
den Abriss Ost, ob Architektur, Innenarchitektur, Stadtraum-Gestaltung oder Kunst am
Bau. Auch Garagenkomplexe fotografiert er mit dem geschulten Auge und es entsteht
sogar Poesie. Bilder seines umfangreichen Archivs hat er im Band "Baubezogene Kunst
DDR" erstmals für die allgemeine Öffentlichkeit publiziert. Über dieses Thema schreibt
er u.a. in der Berliner Zeitung, macht Führungen in seiner Heimatstadt, die vor zwei
Jahren 70 Jahre alt wurde und einzige Plan-Stadt Deutschlands ist.
Danuta Schmidt arbeitet als Moderatorin und Journalistin zu den Themen Architektur,
Denkmalpflege und Stadtentwicklung. Sie schreibt und führt außerdem Interviews nicht
nur vor der Kamera, sondern auch seit 12 Jahren live und ungeschnitten in ihrer eigenen
Berliner Reihe SONNTAGSLESE, in der sie prominente und interessante Menschen
einlädt und befragt. Zuletzt begrüßte sie dort auch Maleschka, den sie vor zehn Jahren
zu einem ersten Interview für die Seite 3 am Kino International traf.
NETZWERK NACHKRIEGSMODERNE BAUKUNST:
https://www.ostmodern.org/
MARTIN MALESCHKA AUF INSTAGRAM:
https://www.instagram.com/martinmaleschka/
BUCH "BAUBEZOGENE KUNST":
https://dom-publishers.com/products/ddr-baubezogene-kunst
BUCH "ARCHITEKTURFÜHRER EISENHÜTTENSTADT":
https://dom-publishers.com/products/eisenhuttenstadt?_pos=1&_sid=0354242d0&_ss=r
WEBSEITE DANUTA SCHMIDT:
http://www.danutaschmidt.de/vita/
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authentischen Ort der Ostmoderne, die Veranstaltung "Baubezogene Kunst der DDR:
Danuta Schmidt im Gespräch mit Martin Maleschka" statt.
Seit mehr als 20 Jahren hält der gebürtige Eisenhüttenstädter Martin Maleschka fest,
wie die Geschichte der Ostdeutschen ausradiert wird. Der studierte Architekt fotografiert
den Abriss Ost, ob Architektur, Innenarchitektur, Stadtraum-Gestaltung oder Kunst am
Bau. Auch Garagenkomplexe fotografiert er mit dem geschulten Auge und es entsteht
sogar Poesie. Bilder seines umfangreichen Archivs hat er im Band "Baubezogene Kunst
DDR" erstmals für die allgemeine Öffentlichkeit publiziert. Über dieses Thema schreibt
er u.a. in der Berliner Zeitung, macht Führungen in seiner Heimatstadt, die vor zwei
Jahren 70 Jahre alt wurde und einzige Plan-Stadt Deutschlands ist.
Danuta Schmidt arbeitet als Moderatorin und Journalistin zu den Themen Architektur,
Denkmalpflege und Stadtentwicklung. Sie schreibt und führt außerdem Interviews nicht
nur vor der Kamera, sondern auch seit 12 Jahren live und ungeschnitten in ihrer eigenen
Berliner Reihe SONNTAGSLESE, in der sie prominente und interessante Menschen
einlädt und befragt. Zuletzt begrüßte sie dort auch Maleschka, den sie vor zehn Jahren
zu einem ersten Interview für die Seite 3 am Kino International traf.
NETZWERK NACHKRIEGSMODERNE BAUKUNST:
https://www.ostmodern.org/
MARTIN MALESCHKA AUF INSTAGRAM:
https://www.instagram.com/martinmaleschka/
BUCH "BAUBEZOGENE KUNST":
https://dom-publishers.com/products/ddr-baubezogene-kunst
BUCH "ARCHITEKTURFÜHRER EISENHÜTTENSTADT":
https://dom-publishers.com/products/eisenhuttenstadt?_pos=1&_sid=0354242d0&_ss=r
WEBSEITE DANUTA SCHMIDT:
http://www.danutaschmidt.de/vita/
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27 Minuten
Das Jahr 2023 hat noch gar nicht begonnen, und schon ist unser Veranstaltungskalender prall gefüllt. Christoph Kaltenborn, Leiter der Musikbibliothek und Renate Zimmermann, Öffentlichkeitsarbeit, geben einen Ausblick auf die geplanten Highlights. Nehmen Sie am besten gleich einen Kalender und Stift zur Hand, bevor Sie den Podcast hören.
Natürlich informieren wir Sie auch auf unserer Webseite über die aktuellen Termine und nehmen Sie auch gerne in unseren Mailverteiler auf. Dazu bedarf es nur einer kurzen Nachricht an renate.zimmermann@ba-mh.berlin.de
VERANSTALTUNGEN DER STADTBIBLIOTHEK MARZAHN_HELLERSDORF:
https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/aktuelles/veranstaltungen/
AUSSTELLUNGEN DER STADTBIBLIOTHEK MARZAHN_HELLERSDORF:
https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/aktuelles/ausstellungen/
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VERANSTALTUNGEN DER STADTBIBLIOTHEK MARZAHN_HELLERSDORF:
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18 Minuten
Kerstin Morgenstern zählt zum Urgestein der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf. Fast ihr gesamtes Berufsleben hat sie der kinderbibliothekarischen Arbeit gewidmet und zwei Einrichtungen geleitet, zuletzt die Erich-Weinert-Bibliothek. Zahlreiche Veranstaltungen, Leseförderung für Kitakinder und Führungen von Schulklassen wurden durch sie mit Leben gefüllt. Seit September engagiert sie nun in der Stadtteilbibliothek Kaulsdorf. Im Gespräch mit ihr blicken wir kurz in die Vergangenheit, entspannt auf die Gegenwart und optimistisch in die Zukunft. Ein schönes Gefühl!
MEHR ZUR STADTTEILBIBLIOTHEK KAULSDORF:
https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/bibliotheken/stadtteilbibliothek-kaulsdorf-nord/
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16 Minuten
Das ORWOhaus ist ein Marzahner Plattenbau an der Landsberger Allee mit Proberäumen, einer Musiker Bar, Veranstaltungsräumen, Tonstudios, gemeinsamer Vernetzung und Aktivitäten und ist nicht mehr wegzudenken aus dem Stadtbezirk. In Zusammenarbeit mit anderen Kulturprojekten und musiknahen Dienstleistern werden hier viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Der ORWOhaus e.V. ist als kulturpolitischer Akteur inzwischen anerkannt und etabliert. Er engagiert sich für Nachwuchs- und Netzwerkförderung in der Berliner Musikszene.
Mit knapp 100 Proberäumen auf insgesamt 2.695 m², mehreren Tonstudios, ca. 700 Musiker in über 200 Bands ist das ORWOhaus der größte selbstverwaltete Proberaumkomplex Europas.
Hier war einst die Betriebsstätte des ostdeutschen Film-, Tonband- und Kassettenherstellers „ORWO“.
Seit einigen Jahren besteht eine sehr gute Kooperation zwischen der "Lautesten Platte Berlins" und der Mark-Twain-Bibliothek. Grund genug, diesen wichtigen Kulturstandort einmal genauer vorzustellen in unserem Podcast.
Ein Gespräch mit Anne Wolf und Ronald Karek.
WEBSEITE ORWOHAUS:
https://www.orwohaus.de/
KULTURHERBST MARZAHNER PROMENADE:
https://marzahner-promenade.berlin/index.php/472-news-home.html
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Mit knapp 100 Proberäumen auf insgesamt 2.695 m², mehreren Tonstudios, ca. 700 Musiker in über 200 Bands ist das ORWOhaus der größte selbstverwaltete Proberaumkomplex Europas.
Hier war einst die Betriebsstätte des ostdeutschen Film-, Tonband- und Kassettenherstellers „ORWO“.
Seit einigen Jahren besteht eine sehr gute Kooperation zwischen der "Lautesten Platte Berlins" und der Mark-Twain-Bibliothek. Grund genug, diesen wichtigen Kulturstandort einmal genauer vorzustellen in unserem Podcast.
Ein Gespräch mit Anne Wolf und Ronald Karek.
WEBSEITE ORWOHAUS:
https://www.orwohaus.de/
KULTURHERBST MARZAHNER PROMENADE:
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34 Minuten
Seit einigen Jahren gibt es eine enge Kooperation zwischen der Mark-Twain-Bibliothek und der Regisseurin des Inklusionstheaters "Intakt". Beide arbeiten unter dem gemeinsamen Dach des Freizeitforums Marzahn. Was liegt näher, den Hörerinnen und Hörern Birgit Letze-Funke einmal näher vorzustellen? Sie inszeniert mit Laiendarstellern seit 13 Jahren Märchen, die dann im Arndt-Bause-Saal zur Aufführung kommen. Aber sie ist auch Autorin zweier Bücher, die in dieser Folge eine nicht unwesentliche Rolle spielen:
Geheimes Frauenwissen (https://spica-verlag.de/produkt/geheimes-frauenwissen/)
Tagebuch einer system-irre-levanten Berlinerin (https://spica-verlag.de/produkt/tagebuch-einer-system-irre-levanten-berlinerin/)
Buchvorstellung durch Antje Püpke: https://www.spreaker.com/episode/51517443
Gemeinsam mit der Schreibwerkstatt Marzahn brachte Birgit Letze-Funke 2015 ein vielbeachtetes Theaterstück über Mobbing mit dem Titel "SELEKTION" auf die Bühne.
Trailer: https://youtu.be/2IaUUepd3zU
Unbedingt zu erwähnen im Zusammenhang mit den hier genannten Aktivitäten ist die Künstlerin und Illustratorin Antje Püpke. Sie hat beide Bücher illustriert und zum Theaterstück das Bühnenbild gestaltet.
Im nächsten Jahr wird es in der Mark-Twain-Bibliothek eine Lesung zum neuen Buch geben.
WEBSEITE BIRGIT LETZE-FUNKE:
https://birgit-letze-funke.de/
WEBSEITE FREIZEITFORUM MARZAHN:
https://www.freizeitforum-marzahn.com/
WEBSEITE ANTJE PÜPKE:
https://www.die-illustration.de/
WEBSEITE SPICA-VERLAG:
https://spica-verlag.de/
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Geheimes Frauenwissen (https://spica-verlag.de/produkt/geheimes-frauenwissen/)
Tagebuch einer system-irre-levanten Berlinerin (https://spica-verlag.de/produkt/tagebuch-einer-system-irre-levanten-berlinerin/)
Buchvorstellung durch Antje Püpke: https://www.spreaker.com/episode/51517443
Gemeinsam mit der Schreibwerkstatt Marzahn brachte Birgit Letze-Funke 2015 ein vielbeachtetes Theaterstück über Mobbing mit dem Titel "SELEKTION" auf die Bühne.
Trailer: https://youtu.be/2IaUUepd3zU
Unbedingt zu erwähnen im Zusammenhang mit den hier genannten Aktivitäten ist die Künstlerin und Illustratorin Antje Püpke. Sie hat beide Bücher illustriert und zum Theaterstück das Bühnenbild gestaltet.
Im nächsten Jahr wird es in der Mark-Twain-Bibliothek eine Lesung zum neuen Buch geben.
WEBSEITE BIRGIT LETZE-FUNKE:
https://birgit-letze-funke.de/
WEBSEITE FREIZEITFORUM MARZAHN:
https://www.freizeitforum-marzahn.com/
WEBSEITE ANTJE PÜPKE:
https://www.die-illustration.de/
WEBSEITE SPICA-VERLAG:
https://spica-verlag.de/
Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!
https://www.spreaker.com/show/4263765
16 Minuten
Die Mittelpunktbibliothek „Ehm Welk“ musste aufgrund umfangreicher Baumaßnahmen in der Zeit vom 25. Juli bis 04. Oktober 2022 schließen. Teile der Bibliothek bekamen einen neuen Bodenbelag, die Wände einen frischen Anstrich. Darüber hinaus wurde der Eingangsbereich der Bibliothek umgestaltet zum gemütlichen Aufenthaltsort, um in Ruhe Zeitungen und Zeitschriften lesen zu können. Für Kinder und Jugendliche wird jetzt noch ein Makerspace-Raum eingerichtet mit Spielekonsolen und anderen Möglichkeiten, sich mit Freunden in der Bibliothek zu treffen. Nicht nur die Optik wurde aufgefrischt, sondern das Angebotsprofil überarbeitet und modernisiert. Das junge Team freut sich darauf, mit neuen Ideen und frischem Elan kleine und große Besucher begeistern zu können.
WEITERE INFORMATIONEN UND FOTODOKUMENTATION DER BAUARBEITEN:
https://www.berlin.de/bibliotheken-mh/bibliotheken/mittelpunktbibliothek-ehm-welk/
KONTAKT:
Sarah Schütz
Mail: sarah.schuetz@ba-mh.berlin.de
Tel.: 030 9989526
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1 Stunde 22 Minuten
Am 29. September 2022 war Joochen Laabs zu Gast in der Mark-Twain-Bibliothek und stellte sein neues Buch "Meine Freunde, die Dichter" vor. Sie hören den Mitschnitt der Lesung.
„Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb“ – diesem von Schiller einprägsam in Worte
gefassten Zwang der Lebensumstände fühlte sich Joochen Laabs in der Nachkriegszeit
ausgeliefert. So entschied er sich, entgegen seinem eigentlichen Wunsch, Schriftsteller zu
werden, für ein Ingenieurstudium. Das Bedürfnis, sich auf Literatur einzulassen, verließ ihn aber während des Studiums wie auch in der jahrzehntelangen Tätigkeit als Verkehrsingenieur nicht.
Die Veröffentlichung von Gedichten im Zuge der sogenannten Lyrikwelle der DDR und bald
darauf die eines Romans führten schließlich zu seiner Entscheidung, doch in eine Existenz als Schriftsteller zu wechseln. In der persönlichen Einbindung in Literatenkreise vertieften sich seine Beziehungen zu Schriftstellern und wurden mitunter zu Freundschaften. Unvermeidlich wurden diese Erfahrungen zum Stoff seiner Romane, Erzählungen und Gedichte.
Mit „Meine Freunde, die Dichter“ zieht Joochen Laabs eine Bilanz aus beiden Lebensphasen, mit Texten, in denen er sich zu Autoren – von Chamisso bis Günter Grass – und zu einzelnen Büchern äußert.
Joochen Laabs, 1937 geboren, lebt als Schriftsteller in Berlin und Mecklenburg. Er war
Straßenbahnfahrer in Cottbus, absolvierte ein Ingenieurstudium und war bis 1974
wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem verkehrstechnischen Institut in Dresden. 1976
übersiedelte er nach Berlin und war bis zur Entlassung der gesamten Redaktion 1978 Redakteur der Literaturzeitschrift Temperamente. Er hat zahlreiche Gedichte, Erzählungen und Romane veröffentlicht. Von 1993 bis 1998 wirkte er als Generalsekretär des Deutschen PEN-Zentrums (Ost) und 1998 bis 2001 als Vizepräsident des PEN-Zentrums Deutschland.
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„Der Not gehorchend, nicht dem eignen Trieb“ – diesem von Schiller einprägsam in Worte
gefassten Zwang der Lebensumstände fühlte sich Joochen Laabs in der Nachkriegszeit
ausgeliefert. So entschied er sich, entgegen seinem eigentlichen Wunsch, Schriftsteller zu
werden, für ein Ingenieurstudium. Das Bedürfnis, sich auf Literatur einzulassen, verließ ihn aber während des Studiums wie auch in der jahrzehntelangen Tätigkeit als Verkehrsingenieur nicht.
Die Veröffentlichung von Gedichten im Zuge der sogenannten Lyrikwelle der DDR und bald
darauf die eines Romans führten schließlich zu seiner Entscheidung, doch in eine Existenz als Schriftsteller zu wechseln. In der persönlichen Einbindung in Literatenkreise vertieften sich seine Beziehungen zu Schriftstellern und wurden mitunter zu Freundschaften. Unvermeidlich wurden diese Erfahrungen zum Stoff seiner Romane, Erzählungen und Gedichte.
Mit „Meine Freunde, die Dichter“ zieht Joochen Laabs eine Bilanz aus beiden Lebensphasen, mit Texten, in denen er sich zu Autoren – von Chamisso bis Günter Grass – und zu einzelnen Büchern äußert.
Joochen Laabs, 1937 geboren, lebt als Schriftsteller in Berlin und Mecklenburg. Er war
Straßenbahnfahrer in Cottbus, absolvierte ein Ingenieurstudium und war bis 1974
wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem verkehrstechnischen Institut in Dresden. 1976
übersiedelte er nach Berlin und war bis zur Entlassung der gesamten Redaktion 1978 Redakteur der Literaturzeitschrift Temperamente. Er hat zahlreiche Gedichte, Erzählungen und Romane veröffentlicht. Von 1993 bis 1998 wirkte er als Generalsekretär des Deutschen PEN-Zentrums (Ost) und 1998 bis 2001 als Vizepräsident des PEN-Zentrums Deutschland.
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Mittwochs in der Bibliothek
Bibliotheken sind Orte der Begegnung, ohne Konsumzwang, öffentlich für jedermann zugänglich. In Marzahn-Hellersdorf kann man an sechs Standorten die angebotene Medienvielfalt nutzen und dort arbeiten,...