Karl Valentin - Der Podcast mit der Komiker-Legende Archiv
76 Episoden
7 Minuten
Aufnahme für die Reichsrundfunkgesellschaft von 1941. Teile des Dialogs finden sich auch im Kurzfilm "Musik zu zweien" von 1936, in dem Karl Valentin und Liesl Karlstadt als weiß geschminkte "Musikal-Clowns" zu sehen sind.
3 Minuten
Schallplattenaufnahme aus dem Jahr 1928. Die Melodie stammt vom Operetten-Komponisten Paul Lincke. Valentin sang das Couplet auf der Bühne zuweilen auch selbst. Manchmal hieß es auch "russischer Salat" oder "türkischer Salat". Der Text verlangt vom Vortragenden, in sehr wenig Zeit sehr viele Silben unterzubringen. Daher gehört das Lied in die Kategorie der so genannten "Zungenfertigkeitscouplets".
7 Minuten
Aufnahme für die Reichsrundfunkgesellschaft von 1940, eigens dafür geschrieben.
1 Stunde 1 Minute
Wie war das eigentlich so zwischen Liesl Karlstadt und Karl Valentin? Und wer hat wen mehr gebraucht? Zu Gast: Gunna Wendt, Liesl-Karlstadt-Biografin und Sabine Rinberger, Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums.
4 Minuten
Aufnahme für die Reichsrundfunkgesellschaft 1941. Die Nummer ist aber schon bedeutend älter: Valentin hat sie bereits 1916 geschrieben und ist damit auch immer wieder aufgetreten. Seine groteske Erscheinung mit Langhaarperücke und Harfe und im weißen Leibchen stelle man sich beim Hören bitte vor.
4 Minuten
Diesen derben Stiegenhaus-Streit nahmen Karl Valentin und Liesl Karlstadt 1929 auf Schallplatte auf. Valentin wuchs in der Münchner Vorstadt Au auf. Seine Familie war zwar gut situiert, aber die Au war alles andere als eine vornehme Gegend. Gut möglich, dass Valentin für diese Szene aus dem Alltagsjargon schöpfte, den er aus Kinder- und Jugendtagen nur zu gut kannte.
4 Minuten
Wie so oft bei Karl Valentin und Liesl Karlstadt basieren ihre Hörfunk- und Schallplattenaufnahmen auf Szenen, die sie auch auf der Bühne spielten, so auch dieser Dialog. Den "Theaterbesuch" gibt es zudem als deutlich längeren Kurzfilm von 1934, in dem der Ehekrach noch ein paar Eskalationsstufen weitergedreht wird.
4 Minuten
Aufnahme für die Reichsrundfunkgesellschaft 1937. Der große Humorist Vicco von Bülow alias Loriot war ein Valentin-Verehrer. Wer Valentins "Hasenbraten" hört und Loriots Ehe-Mini-Dramen kennt - Stichwort: "Berta, das Ei ist hart" - kann die Geistesverwandtschaft kaum überhören.
47 Minuten
Wie hielt es Valentin mit den Frauen? Und wieso war das ein Problem? Zu Gast: Bele Turba, Schauspielerin vom Valentintheater und Gunna Wendt, Liesl-Karlstadt-Biografin.
8 Minuten
Mit diesem Solovortrag gelang Karl Valentin 1908 der Durchbruch als Komiker. Er behielt ihn daher zeitlebens im Programm und variierte ihn immer wieder. Auch zwei Tonaufnahmen gibt es. Wir spielen beide, erst die von 1928, dann die ausführlichere von 1946.
6 Minuten
Der "Buchbinder Wanninger" trug ursprünglich den Titel "Telefonschmerzen". Aufgenommen wurde die Szene 1940. "Ich komm' mir vor wie der Buchbinder Wanninger" ist in Bayern zur Redensart geworden.
3 Minuten
Dieses Lied hat Karl Valentin 1915 für Liesl Karlstadt geschrieben. Im August desselben Jahres trat sie damals erstmals auf. Später sang sie es zweimal auf Platte, unter anderem 1928.
2 Minuten
"Klapphornverse" sind die deutsche Antwort auf den englischen Limerick: eine gängige vierzeilige humoristische Gedichtform, der sich Karl Valentin hier bedient. Eine Aufnahme von 1941.
4 Minuten
Aufnahme für die Reichsrundfunkgesellschaft 1940.