Wrobel - Der Tucholsky-Podcast Archiv
409 Episoden
89 Sekunden
Böses, kleines Gedicht gegen die Alimentierung des geflohenen deutschen Kaisers durch die Weimarer Republik (Weltbühne, 1.12.1925).
13 Minuten
Wrobel betrachtet zwei Fotobände aus dem Weltkrieg und der Wahnsinn wird vor seinen Augen wieder lebendig: "Mord bleibt Mord, auch wenn man sich vorher andere Kleider anzieht, um ihn zu verüben". Erste Veröffentlichung in "Das Andere Deutschland", Monatsschrift der Deutschen Friedensgesellschaft, 28.11.1925.
7 Minuten
Frau Zinschmann sagt dem Mann vom Kriegerverein mal heftig unpolitisch Bescheid (Weltbühne, 10.11.1925).
2 Minuten
Welch ein (Un-) Geist spukt da durch Kasernen, Kirchen, Gerichte und Redaktionen der Weimarer Republik? (Weltbühne, 3.11.1925)
7 Minuten
Kleine bretonische Anekdote über die Raffgier der Kirchendiener - beim Cidre weitererzählt (Weltbühne, 3.11.1925).
5 Minuten
Über Blindheit als Kriegsverletzung - und Blindheit als Kriegsursache... (Weltbühne, 20.10.1925).
7 Minuten
Gratulation für den Essayisten und Weltbühnen-Kollegen Alfred Polgar, den "feinsten und leisesten Schriftsteller unserer Generation" (Weltbühne, 10.10.1925).
7 Minuten
Pantoffelheld Wendriner rühmt sich hinter vorgehaltener Hand seiner Affäre mit einem "Mannekäng" (Weltbühne, 6.10.1925).
6 Minuten
Dampfplauderer Wendriner poltert und politisiert im Friseurstuhl (Weltbühne, 22.9.1925).
7 Minuten
Persönlich-ironische Betrachtung der fünf "Laternen", die uns den Weg durch das Dunkel der Welt beleuchten. Angelehnt an den amerikanischen Lyriker Walt Whitman bezeichnet sich Tucholsky hier selbst als "Walt Wrobel" (Weltbühne, 15.9.1925).
6 Minuten
Kleines, ironisches Gedankenspiel: Eine fiktive Presseschau auf den Tod des abgedankten Kaisers... (Weltbühne, 15.9.1925).
5 Minuten
Vielredner Wendriner quatscht sich auf dem Friedhof durch Geschäftskram und Befindlichkeiten, um zur Erkenntnis zu kommen: "Zum Schluss liegt man hier und ist nicht mehr da"... (Weltbühne, 1.9.1925).
12 Minuten
Ignaz Wrobel besucht eine unscheinbare Pariser Gedenkstätte für Opfer der Französischen Revolution. Und erkennt: Alle Denkmäler des Weltkrieges sprechen nicht die Sprache des "Nie wieder", sondern sind nur eine "tosende Reklame für den Kasernenhofwahnsinn" (Weltbühne, 1.9.1925).
3 Minuten
"Von oben gesehen, sieht das ungefähr so aus: Alle gehen um einander herum und suchen." (Weltbühne, 11.8.1925)