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Wrobel - Der Tucholsky-Podcast Archiv

409 Episoden
51 Sekunden
Was die politischen Parteien tun, wenn der Karren im Dreck steckt... (Berliner Volkszeitung, 16.7.1922)
2 Minuten
Theobald Tiger phantasiert seinen Todestag samt kuriosem Trauerzug herbei (Weltbühne, 5.10.1922).
2 Minuten
Theobald Tiger ätzt gegen die Memoiren-Literatur des Kaisers und der Weltkriegsgeneräle: "Das Fleisch ist willig, Das Hirn ist weich." (Weltbühne, 6.7.1922)
5 Minuten
Walther Rathenau, deutscher Außenminister, wird am 24. Juni ermordet. Schon am 26.6.1922 analysiert Ignaz Wrobel in der "Welt am Montag" messerscharf: Die reaktionäre Stimmungslage der Republik und die Arglosigkeit der Republikaner haben ihn auf dem Gewissen.
9 Minuten
Tucholsky beklagt, dass sich die Republik nicht gegen rechtsnationale Propaganda von "Geschäftsreisenden der Monarchie" zur Wehr setzt (Welt am Montag, 12.6.1922).
2 Minuten
"Om - Mani - Padme - Hum!" - auch in der Weimarer Republik leiert jeder seine tibetanische Gebetsmühle... (Weltbühne, 7.9.1922).
81 Sekunden
Untern Linden in Berlin wird fleißig demonstriert - weiter oben wird darüber wegregiert...(Weltbühne, 31.8.1922).
5 Minuten
Tucholsky stellt seine Pseudonyme als "fünf Finger einer Hand" vor, die alle von einem Vater abstammen: "Wir lieben vereint, wir hassen vereint..." (Weltbühne, 24.8.1922).
88 Sekunden
Alles ganz natürlich - selbst die Rückkehr der Deutschen zum Untertanengeist... (Weltbühne, 17.8.1922).
2 Minuten
Galoppierende Preise - die Inflation kündigt sich an: Ein Brot kostet 15 Mark 80 und ernährt allerlei Menschen... (Weltbühne, 1.6.1922).
3 Minuten
Anti-Kriegs-Chanson für Rosa Valettis linkes "Cabaret Größenwahn" - dort zur Musik von Friedrich Hollaender vorgetragen, Erstdruck in der "Weltbühne" vom 3.8.1922.
4 Minuten
Dialog in einer Berliner Kneipe, während im Hinterzimmer der Kriegerverein schwadroniert (Weltbühne, 27.7.1922)
2 Minuten
Ob Passionsspiel in Oberammergau, Boxkampf im Sportpalast oder politische Morde in der jungen Republik - die Mehrheit sieht tatenlos zu... (Weltbühne, 20.7.1922).
2 Minuten
Attentat auf den Publizisten Maximilian Harden im Juli 1922, kurz nach dem politischen Mord an Walther Rathenau: Die Republik "lauscht diesen blutigen Taten verdösten Angesichts..." (Weltbühne 13.7.1922).
4 Minuten
Auch in den Schweigeminuten für den ermordeten Außenminister kann er nicht schweigen: Tucholskys berühmter "Herr Wendriner" hält hier seinen ersten Monolog (Weltbühne, 6.7.1922).