Wrobel - Der Tucholsky-Podcast Archiv
409 Episoden
6 Minuten
Ein ländliches Pastell: Pariser Großstädter in der Sommerfrische - der Zugereiste neidet ihnen ihre unbefangene Fröhlichkeit (Vossische Zeitung, 19.7.1924).
7 Minuten
Heimische Töne in den Champs Elysées? Nicht ganz ernst zu nehmende Begegnung mit einer ostpreußischen Katze in Paris (Vossische Zeitung 10.7.1924).
90 Sekunden
Warum Theobald Tiger noch Geduld braucht, ehe er seinem Heimatland eine Liebeserklärung machen kann (Weltbühne, 3.7.1924).
6 Minuten
Ignaz Wrobel betrachtet im Pariser Stadtmuseum Revolutions-Devotionalien (Weltbühne, 26.6.1924).
10 Minuten
Peter Panter über Paris und seine Bewohner: "Das, was die einzige Atmosphäre dieser Stadt ausmacht, ist ihre Menschlichkeit." (Vossische Zeitung 19.6.1924)
78 Sekunden
"Uns haben sie, glaub ich, falsch geboren. Von wegen Ort und wegen Zeit..." (Weltbühne 12.6.1924).
2 Minuten
Eine Empfehlung an die "verdumpften" Deutschen, sich mal auf dem Pariser "Buhlewar" durchlüften zu lassen. Der abschließende Wunsch für "Herrn Hitler" wurde leider 16 Jahre später Wirklichkeit... (Weltbühne, 5.6.1924)
2 Minuten
Wrobel mutmaßt vermittels "Fake-News", wie wohl die Deutschnationalen seinen Umzug nach Paris betrachten (Weltbühne, 29.5.1924).
68 Sekunden
Erste Veröffentlichung Tucholskys aus seiner Pariser Zeit: Ein kleines Pastell über das Ausruhen im Park (Weltbühne, 15.5.1924).
4 Minuten
Über das lächerliche Aufbegehren des abgedankten sächsischen Königs gegen ein 1923 erschienenes Werk des Humoristen Hans Reimann: "Dr Geenig in Memoriam Friedrich August von Sachsen" (Weltbühne 3.4.1924).
68 Sekunden
Tucholsky bedient sich ironisch eines Morgenstern-Gedichts, um seine lange Schreib-Pause zu erklären. Einen Tag nach Veröffentlichung des Textes in der "Weltbühne" vom 14.2.1924 unterzeichnet er bei Siegfried Jacobsohn einen neuen Mitarbeitervertrag.
15 Minuten
Peter Panter hatte sich 1923 in der "Weltbühne" rar gemacht. Zum Neujahr 1924 meldet er sich als "Graf Koks" mit einem launig-galligen Reisebericht aus der Provinz zurück. Sein Fazit bleibt jedoch, dass man darüber nur schweigen kann: "In einem schlecht geheizten Warteraum voll bösartiger Irrer liest man keine lyrischen Gedichte vor." (Weltbühne, 3.1.1924)
2 Minuten
Weltkriegs-Bilanz in der Silvesternacht bei Rotwein und Pfeifenknaster: "Wofür die Plackerei? Für nichts." (Weltbühne, 26.12.1918)
81 Sekunden
Ein Weihnachtstraum nach Kriegsende: dass sich die "lammsgeduldigen" Deutschen von allen Kriegstreibern lossagen (Weltbühne, 19.12.1918)
84 Sekunden
Bürgerliche Weihe-Nacht im Großstadt-Getriebe: "Mein Gott, sie mimen eben Weihnachtsfrieden..." (Die Schaubühne, 25.12.1913).