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Ruhestörung Archiv

247 Episoden
29 Minuten
In dieser Folge von Ruhestörung ist die Sängerin und Musikerin Stella Sommer zu Gast, die, wenn sie nicht als Solo-Künstlerin unterwegs ist, vor allem auch durch ihr Wirken in dem Projekt Die Heiterkeit bekannt ist. Sie spricht über unvorhergesehene Probleme bei ihrem letzten Album „Northern Dancer“, den ersten bezahlten Auftritt als Teenager im Supermarkt ihres Heimatortes und darüber, ob man trotz Faulheit in der Musikschule vielleicht doch irgendetwas etwas lernen kann.
33 Minuten
Sie sind schon im „Tatort“-Soundtrack zu hören gewesen, in drei Tagen um die Welt getourt und mit etlichen Preisen wie dem Preis für Popkultur oder dem Förderpreis der 1Live Krone dekoriert worden: die Giant Rooks. Und dabei haben sie im vergangenen Jahr gerade erst ihr Debütalbum „Rookery“ veröffentlicht. In dieser Folge von Ruhestörung ist Finn Schwieters, Gitarrist der Band, zu Gast und spricht über die Entstehung der Band als achtjährige „Hammer-Rocker“, die Bedeutung von politischer Haltung bei den Giant Rooks, ein Haus in Brandenburg und ihre digitale Welttournee im Januar 2021.

Mit Milliarden

37 Minuten
Ostentative Verletzlichkeit trifft auf spröde Ansagen, Hedonismus auf Gesellschaftskritik, Berlin auf Bielefeld. In dieser Ausgabe von Ruhestörung vereinen sich viele Gegensätze im Gespräch mit Johannes Aue von der Band Milliarden. Der Pianist spricht mit uns unter anderem über „Schuldig“, das neue Album des Duos, die Emanzipation vom Major zum eigenen Label und sein gespaltenes Verhältnis zu Handpuppen und Social Media.

Mit Sorry3000

39 Minuten
Empfindlichkeitsbasierter Kartoffelpop, herzensgute Trashmusik für Loser oder doch scharfsinnige Quatschmusik? Die Band Sorry3000 ist wahrscheinlich von allem etwas. Stefanie Heartman und Frank Leiden sind heute bei Ruhestörung zu Gast und sprechen über das Schöne an Dilettantismus beim Musizieren, ihren allerersten Auftritt in einem besetzten Haus in ihrer Heimatstadt Halle an der Saale und darüber, warum sie mittlerweile vielleicht doch lieber Sorry4000 heißen würden.
36 Minuten
Tara Nome Doyle nimmt für ihre Kunst einiges auf sich: Stetig watet sie in ihren Songs durch die Untiefen der eigenen Psyche. Sie überwindet vor jedem einzelnen Konzert, das sie spielt, ihre Angststörung und lässt sich auch einmal beim Singen ein Endoskop durch die Nase schieben, um ihre Stimmlippen beim Schwingen zu filmen. Die junge Berliner Künstlerin mit der norwegischen Seele und dem englischen Herzen ist heute hier bei Ruhestörung zu Gast und berichtet über ihr aktuelles Album „Alchemy“, die Arbeit mit Malakoff Kowalski und den Moment, als sie erfuhr, dass Miley Cyrus und Hannah Montana dieselbe Person sind.

Mit Max Rieger

39 Minuten
Die Nerven, All diese Gewalt, Obstler, Jauche – das musikalische Schaffen der Person, die diesmal bei Ruhestörung zu Gast ist, trägt viele unterschiedliche Namen und läuft schließlich jedoch immer auf den einen hinaus: Max Rieger. Er ist, neben seiner erfolgreichen Tätigkeit als Musiker in besagten Bands und Projekten, mittlerweile auch als Produzent in der hiesigen alternativen Musikszene eine gefragte und prägende Persönlichkeit. Im Gespräch erzählt er uns, wieso das aktuelle All-Diese-Gewalt-Album „Andere“ so ein Martyrium war, was die fröhlichste Musik ist, die er aushält und für welches höhere Gut eine Biene mal seinetwegen sterben musste.
27 Minuten
Die Pandemie hat im vergangenen Jahr so einiges lahmgelegt und auch die Veranstaltungsbranche stark getroffen. Umso schöner war es, dass es das Reeperbahn Festival in einer Zeit voller Einschränkungen geschafft hat, uns die Live-Musik zumindest für eine kurze Zeit wiederzubringen. Deshalb wollen wir in der ersten Ausgabe im neuen Jahr noch mal auf das sehr besondere Reeperbahn Festival 2020 zurückblicken. Wie hat sich so ein pandemiegerechtes Festival angefühlt? Welche Nachwuchstalente konnten die Besucher*innen begeistern? Und wie kam überhaupt die neue Streaming-Plattform an?
20 Minuten
In dieser Ausgabe unseres Podcasts schauen wir zurück auf ein Jahr, in dem Musiker*innen und Veranstalter*innen viele Pläne hatten und plötzlich umdisponieren mussten. Wir lassen das quasi ausgefallene Musikjahr 2020 Revue passieren und hören uns noch einmal an, wie sich Musiker*innen durch die Krise manövriert haben. Mit dabei sind Odd Couple, Blond, Die Kerzen und Sofia Portanet.
29 Minuten
Pünktlich zum Fest gibt es heute bei Ruhestörung das Einfraukrippenspiel der besonderen Art. Es werden musikalische Plätzchen kredenzt, die noch nicht bis zur Unappetitlichkeit durchgekaut wurden und die man getrost auch noch nach Weihnachten in die Lieblingsplaylist packen kann. Dazu gehen wir den Fragen auf den Grund, wie es ein fieser Parasit geschafft hat, zur Christmas-Ikone zu werden, warum Barry Manilow der Band Wham! sicherlich keine Weihnachtskarte schreibt und weshalb die Fleet Foxes so beschwingt über den Tod eines Wichtels im Schnee singen.

Mit CATT

38 Minuten
Manche Lebensläufe lesen sich auf den ersten Blick so, als ob es in ihnen keinerlei Unebenheiten, Hindernisse oder Kurven gäbe. Schnurstracks in Richtung Erfolg, möchte man meinen. So ist das auch bei der jungen Musikerin Catt, die gerade erst am 20. November ihr Debütalbum „Why Why“ veröffentlicht hat. Warum der Schein jedoch trügt, wie das Pusten in eine leere Weinflasche einen Aha-Moment bei ihr erzeugt hat und welches Konzert sie einst zu Tränen gerührt hat, erfahrt ihr in der heutigen Ausgabe von Ruhestörung.

Trailer

69 Sekunden
Mit wem zockt Drangsal während des Lockdown? Wie war es für Keke sich das erste mal rappen zu hören und welches Ritual zelebrieren die Leoniden vor ihren Auftritten? Bei Ruhestörung sprechen etablierte Bands, verheißungsvolle Newcomer und Vertreter*innen der Musikbranche mit Leonie Möhring über alles, was sich hinter den Kulissen von Live-Musik und Musikkultur abspielt. Ruhestörung - der Podcast vom Reeperbahn Festival und ByteFM.

Mit Dexter

38 Minuten
Gerade noch die Trommelfelle von Kindern beäugt, jetzt nur noch als Musiker unterwegs: Dexter. Der 37-jährige Stuttgarter hat unlängst seinen Job als Kinderarzt an den Nagel gehängt, um sich endlich voll und ganz seinem Rapper- und Produzentendasein zu widmen. Gerade erst ist sein neues Album „Yung Boomer“ erschienen, auf dem er sich herrlich selbstironisch präsentiert und verschiedene Stile und Generationen des HipHop kombiniert. Er ist heute bei Ruhestörung zu Gast und erzählt unter anderem von seiner Haltung zum Gangsta-Rap, dem Zustandekommen des „Yung-Boomer“- Weißweins und seinem Breakdance-Unvermögen.

Mit Leoniden

36 Minuten
Wenn die Leoniden live zu sehen sind, dann funkelt es am Firmament und in den Augen der Betrachter*innen. Das gilt für die gleichnamigen Sternschauer genauso wie für die fünfköpfige Band aus Kiel. Doch mit Live-Musik war in diesem Jahr coronabedingt nicht viel los, wie wir alle wissen. Wir haben mit Sänger Jakob und Gitarrist Lennart über dieses verflixte Jahr, sakrale Backstagerituale und die schönste Raststätte der Welt gesprochen. Und: Sie haben uns bei Ruhestörung zum allerersten Mal von ihrem neuen Album erzählt! Wann es erscheinen wird, wie es entstanden ist und wie ihre brandneue, heute erscheinende Single „Funeral“ klingen wird, erfahrt ihr in dieser Ausgabe von Ruhestörung.

Mit KeKe

35 Minuten
„Viel zu laut, viel zu weit, viel zu schlau“ – so kündigt sich die österreichische Musikerin Keke in ihrem Stück „Donna Salvaggia“ an. Mit einer starken Attitüde und selbstbewussten Haltung mischt die ausgebildete Jazzsängerin seit 2018 nun auch im Rap-Business mit. Wir haben die wilde Frau heute hier bei Ruhestörung zu Gast und sprechen mit ihr über Autotune, die Abgründe von Social Media und die metaphorische Strahlkraft von Eiern.

Mit Sofie

35 Minuten
Musik und Informatik, Turntables und Geige, Boiler Room und Opernhaus – bei Sofie Fatouretchi prallen Welten nicht einfach aufeinander, sie verschmelzen regelrecht. Die junge Frau, die mit Genres und Disziplinen jongliert wie andere mit bunten Keulen, hat im Sommer dieses Jahres ihr erstes selbstproduziertes Album „Cult Survivor“ veröffentlicht und ist heute hier zu Gast. Warum ein beschwipster Karaokeabend für ihr Debüt mitverantwortlich ist, wie sie den Lockdown für Kunst und Kultur bewertet und was ihr nächstes waghalsiges Projekt sein wird, erzählt sie uns in dieser Ausgabe von Ruhestörung.
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Hinter den Kulissen von Live- und Musik-Kultur