In dieser Folge des BRIEFING ROOMS begrüßt Johannes Linhart, Leitung Politik und Wirtschaft beim SENAT DER WIRTSCHAFT die renommierte Ökonomin Dr. Gabriela Maria Straka, Top Managerin in Industrie & Wirtschaft, Chefredakteurin Nachhaltigkeit bei MANZ und Vorstandsmitglied bei Respact.
Sie wurde mehrfach international und national für ihre herausragenden Nachhaltigkeits- und Kommunikationsleistungen ausgezeichnet. "Kommunikation ist heute ein kritischer Erfolgsfaktor. Intransparente oder gar irreführende Werbung mit grünen „Mascherln“ kann rasch als Greenwashing enttarnt werden und dem Unternehmen schaden. "
- 00:00 – Begrüßung und Vorstellung von Dr. Gabriela Maria Straka, Nachhaltigkeitsexpertin mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in internationaler und nationaler Industrie, Unternehmenskommunikation, CSR und ESG.
- 01:22 – Vom Umweltschutz zu CSR und ESGWie sich Nachhaltigkeit vom Umweltthema zum strategischen und regulatorischen Unternehmensfaktor entwickelt hat.
- 03:09 – Was ist die EmpCo-Richtlinie?
Die neue EU-Richtlinie soll Verbraucher besser vor Greenwashing und irreführenden Umweltaussagen schützen.
- 04:10 – Greenwashing und irreführende Werbung
Warum Begriffe wie „grün“, „nachhaltig“, „klimafreundlich“ oder „CO₂-neutral“ verboten bzw. künftig präzise belegt werden müssen.
- 05:16 – Präzedenzfälle: GÖSSER und Austrian Airlines
Was Unternehmen aus bereits erfolgten Verurteilungen wegen irreführender Klimaversprechen lernen können.
- 06:08 – Die gesamte Wertschöpfungskette zählt
Nachhaltigkeitsaussagen dürfen nicht nur einzelne Produktionsschritte hervorheben, sondern müssen die gesamte Wertschöpfungskette berücksichtigen.
- 07:22 – Wen betrifft die neue Regelung?
Die Vorgaben gelten nicht nur für Konzerne, sondern für Unternehmen jeder Größe sowie für Produkt- und Unternehmensaussagen.
- 08:16 – Die schwarze Liste gegen Greenwashing
Welche allgemeinen Umweltbegriffe künftig verboten oder nur mit nachvollziehbaren Nachweisen zulässig sind.
- 09:00 – Was sich ab 27. September 2026 ändert
Warum Unternehmen ihre Nachhaltigkeitskommunikation bereits jetzt überprüfen und anpassen sollten.
- 10:29 – Mehr Bürokratie oder mehr Klarheit?
Welche Folgen die Richtlinie für Unternehmen hat und weshalb transparente Kommunikation auch den Geschäftsverkehr erleichtern kann.
- 12:07 – Nachhaltigkeit wird transparenter und messbarer
Nachhaltigkeitsmanagement als integrierter Teil von strategischer Unternehmensentwicklung und Qualitätssicherung
- 13:32 – Klimakompensation und CO₂-Zertifikate
Kompensation bleibt möglich, darf aber nicht mehr als Grundlage für die Aussage „klimaneutrales Produkt“ verwendet werden.
- 14:36 – So bereiten sich Unternehmen konkret vor
Umwelt- und Sozialaussagen auf Websites, Verpackungen, Produktblättern, Broschüren, Werbeanzeigen und Social Media überprüfen.
- 15:58 – Ziele, Meilensteine und Belege
Warum Zukunftsversprechen wie „klimaneutral bis 2030“ mit konkreten Plänen, Zwischenzielen und dokumentierten Leistungen hinterlegt sein müssen.
- 17:19 – Glaubwürdigkeit als Wettbewerbsvorteil Klare, sichtbare und selbsterklärende Nachhaltigkeitsaussagen stärken Vertrauen und differenzieren Unternehmen im Wettbewerb.
- 18:35 – Wissensplattform „Nachhaltigkeit im Unternehmen“
Gabriela Maria Straka stellt die MANZ-Plattform mit aktuellen Richtlinien, Umsetzungshilfen und Best-Practice-Beispielen vor.
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