Zoom - Musikgeschichte, und was sonst geschah Archiv
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Der kurfürstliche Kammerkompositeur Joseph Michl konnte bereits auf einige erfolgreiche Jahre am Münchener Hof zurückblicken, als der bayerische Kurfürst Max III. Joseph 1777 überraschend verstarb. Mit dem neuen Regenten Carl Theodor aus der Pfalz kamen auch viele Hofangestellte mit nach München, darunter etliche Musiker und Komponisten der ehemaligen Mannheimer Hofkapelle.
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Fritz Kreisler gilt als erster Geiger, der ununterbrochen vibrierte. Doch die Vertreter der historischen Aufführungspraxis haben dem Gewackel den Kampf angesagt. Bernhard Neuhoff erzählt die Geschichte einer Infektion.
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Der Komponist Robert Schumann hört Musik im Kopf, die ihm - wie er sagt - die Engeln vorgesingen. Er schreibt das Thema auf und variiert es. Es entstehen die sogenannten "Geister-Variationen", Schumanns letztes Werk.
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Natürlich ist die "befriedende Wirkung der schönen Kunst der Töne" unbestritten, sie wird ja auch in Pädagogik und Politik immer wieder gerne verwendet,
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Neben etlichen Instrumentalwerken, Oratorien und 799 Kantaten, führt er in seinem Werkverzeichnis auch 115 Opern auf. Und gerade in dieser Gattung erlebte Alessandro Scarlatti zur Karnevalszeit 1707 in Venedig eine schmerzhafte Niederlage. Warum deshalb noch Jahre später eine Mordermittlung eingeleitet werden musste, erzählt das folgende Zoom von Katharina Neuschaefer.
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Wie kein anderer Ort Deutschlands genießt Mittenwald das Renommee, eine weltweit bekannte Geigenbauerstadt zu sein. Zu verdanken hat sie das Mathias Klotz. Seit 1890 thront der 1653 geborene Geigenbauer deshalb auch auf dem Platz vor der Mittenwalder Pfarrkirche - als ehernes Denkmal.
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Dezember 1791: In Prag reagiert man ebenso betroffen wie andernorts auf den Tod Mozarts. Zur Aufführung kommt das Requiem des böhmischen Komponisten Antonio Rosetti; ein ZOOM von Wolfgang Antesberger:
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Sie waren Ikonen der Musikwelt und Vorbilder in der Kunst des Zusammenlebens: der Cellist und Dirigent Mstislaw Rostropowitsch und die Sängerin Galina Wischnewskaja.
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Man kennt Pietro Metastasio über die anderen, über Johann Adolf Hasse, Christoph Willibald Gluck und Wolfgang Amadeus Mozart. Eben die, die seine Texte durch ihre Musik berühmt machten. Wer aber war Metastasio? Ein früher Poetry Slammer?
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In dieses Konzert steigt man energiegeladen ein, ja, der Beginn wirft einen buchstäblich um. Denn mit einer ungezähmten Gewalt donnern uns Orchester und Klavier im ersten Satz des Klavierkonzerts op. 23 von Tschaikowsky entgegen.
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Ein bekannter New-York-Witz lautet: Irgendwo in Manhattan spricht ein orientierungsloser Tourist einen Passanten an: "Entschuldigen Sie, wie komme ich in die Carnegie-Hall?". Die Antwort: "Oh, ganz einfach: Üben. Üben. Üben". Die Carnegie Hall - wenn man es dort geschafft hast, schafft man es überall.
7 Minuten
Der böhmische Komponist Adalbert Gyrowetz reiste mehrere Jahre durch Italien. Dann kam er nach Frankreich. Nichts ahnend landete er dort in den Wirren der Französischen Revolution - und hatte kaum Zeit, in Paris einen Verleger zu finden und sich bei diesem mit seinen Werken vorzustellen.
7 Minuten
Für die Komposition der Oper "Pique Dame" reist Peter Tschaikowsky von Petersburg nach Florenz. Dort fehlt es dem Komponisten eigentlich an Nichts, höchstens an guter Laune. Trotzdem fließt der Alkohol in großen Mengen.
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Giuseppina Strepponi - eine berühmte Sängerin - entdeckte einen jungen, noch unbekannten Komponisten: Giuseppe Verdi. Sie lebten in wilder Ehe, zuerst in Paris, dann in Italien. Schließlich heirateten sie, weil Verdi danach strebte, im politisch geeinten Italien Parlamentsabgeordneter zu werden.
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Typisch für die Küche im Norden Italiens ist ein Risotto. Eine der schlichtesten Varianten davon ist der Risotto alla Milanese, auf Mailänder Art. Und eines der besten Rezepte dafür stammt aus der Feder von Giuseppe Verdi, dem heimlichen Risottokönig.