Zoom - Musikgeschichte, und was sonst geschah Archiv
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Wien war das Musikzentrum des 18. Jahrhunderts. Dass im Norden Europas gleichzeitig eine musikalische Parallelwelt entstand, wurde dort kaum wahrgenommen. Umso erstaunlicher, dass in dieser Zeit am schwedischen Königshof in Stockholm vor allem ein deutscher Komponist für Aufsehen sorgte: Joseph Martin Kraus. Er war der Star der schwedischen Musikszene. Doch der Weg zum Erfolg war nicht einfach.
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Mit nur 44 Jahren wird der französische Komponist Ernest Chausson Opfer einer unausgereiften Technik und kommt während seines Sommerurlaubes ebenso überraschend wie tragisch ums Leben.
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Die Glocken in ganz Parma läuten und auf dem neuen Friedhof drängen sich die Menschen. Lauter Fremde beobachten, wie der Sarg des großen Niccolò Paganini unter einem riesigen Monument seine letzte Ruhestätte findet - 56 Jahre nach seinem Tod.
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Um 1600 lebten im Deutschen Reich etwa 18 Millionen Menschen; nach dem Dreißigjährigen Krieg waren es knapp 10 Millionen. Auf Flugblättern wurden massenhaft Lieder unters Volk gebracht, die das grauenhafte Geschehen ausmalten - für die Fürsten ein wichtiges Mittel der psychologischen Kriegsführung. Musik wurde aber auch zur Friedensstiftung eingesetzt.
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Bekanntlich war so manch großer Komponist kein Kostverächter: Während Rossini und Brahms sich allerdings eher dem Wein hingaben, konnte der Münchner Komponist Richard Strauss ein ganz besonderes Verhältnis zum Bier vorweisen.
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"Er ist der Dämon unter den Routinierten", schrieb 1929 Theodor W. Adorno über den 30-jährigen Dirigenten Jascha Horenstein. Er konnte ein Orchester emotional zur Weißglut bringen und mit unerbittlicher Strenge durch die Symphonien Bruckners und Mahlers führen.
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Dass die Geige ein Teufelsinstrument ist, wissen wir spätestens seit Niccolò Paganini. Doch fast ein Jahrhundert vor ihm schockte ein anderer die Menschen mit seiner Teufelsmusik: Giuseppe Tartini. Ein Zoom von Monika Muschler.
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Eine widerspenstige Operndiva mal kurz aus dem Fenster halten? Oder Orchestermusiker mit der großen Pauke bewerfen? Georg Friedrich Händel wurde für seine Kraft und Leidenschaft von den Zeitgenossen bewundert - für seine cholerischen Anfälle allerdings eher weniger.
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Post mortem, in der Musikgeschichte hat dieser Ausdruck einen unerwartet makabren Beigeschmack. Denn vor allem das 19. Jahrhundert hatte an Komponisten gerade nach deren Tod ein ungewöhnliches Interesse. Wo im Körper eines Künstlers steckt dessen Genialität? Kann der Mediziner mit dem Seziermesser fündig werden?
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Georg Philipp Telemann war alles andere als reiselustig. Nach wiederholten Einladungen aber brach er im Herbst 1737 doch nach Paris auf, wo er acht glückliche Monate verbrachte.
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Arnold Schönberg verfolgte nicht nur in der Musik sehr eigenwillige Wege, sondern entwarf auch sonst mehr oder weniger nützliche Alltagsgegenstände.
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Der Saal der Berliner Singakademie war am 11. März 1829 überfüllt. Gut hundert Jahre waren nun seit der ersten Aufführung der Bachschen Matthäuspassion vergangen. Doch in das breite Gedächtnis der Öffentlichkeit gelangte die Matthäuspassion erst jetzt - vielleicht weil ein Kompositionslehrer seinen wissbegierigen Schüler ärgerte.
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In Brasilien hat sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein eigener Klassik-Stil entwickelt, der mehr oder weniger eng mit dem Namen Heitor Villa-Lobos verbunden ist. Entscheidende Impulse holte sich der Komponist Villa-Lobos bei seinem Paris-Besuch in den 1920er Jahren.
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Ein guter Freund ist bekanntlich das Beste, was es gibt auf der Welt. Im Laufe der Geschichte fanden viele Künstler in einer guten Freundschaft die nötige Inspiration für ihr schöpferisches Werk. So auch die zwei großen Musiker Frédéric Chopin und Franz Liszt.
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Gegessen hat er gerne und viel, er war scharfsinnig und witzig, und bekannt als Schandmaul unter den italienischen Komponisten: Gioachino Rossini. Und auch wenn er seine Opern schrieb, galt er nicht als der Einfachste.