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Zoom - Musikgeschichte, und was sonst geschah Archiv

621 Episoden
7 Minuten
Die Erinnerungen an das Leben und musikalische Vermächtnis des Geigers und Komponisten Johann Paul von Westhoff schwanden schon bald nach seinem Tod vor mehr als 300 Jahren. Dabei leistete der gebürtige Dresdner mit seinem Geigenspiel einen wesentlichen Beitrag in der Entwicklungsgeschichte des Instruments und beeindruckte seine Zeitgenossen in ganz Europa.
7 Minuten
Als "Symphonie der Tausend" wurde sie zum Leidwesen Gustav Mahlers genannt. Seine Achte Symphonie sprengt Dimensionen: zwei Chöre, ein Kinderchor, acht Gesangssolisten, ein extrem erweitertes Orchester. Und auch Mahler selbst bezeichnete sie als "das Größte, was ich gemacht habe".
8 Minuten
Goethes "Faust" in der Übersetzung von Gérard de Nerval bezauberte Hector Berlioz von Anfang an. Nach missglückten Vertonungsversuchen nimmt sich der 43-jährige Komponist während einer Europareise den deutschen Doktorn noch einmal vor. Es entsteht eine abenteuerliche Mischung aus Oper, Konzert und Oratorium.
7 Minuten
Sie will endlich den begehrten Rom-Kompositionspreis gewinnen. Und doch ist Lili Boulangers großbesetzte Kantate "Faust et Hélène", in der drei Gesangssolisten die Figuren Faust , Mephisto und Helena darstellen, weit mehr als nur eine Pflichtübung. Sie ist ein Werk von kompositorischer Abgeklärtheit, emotionaler Tiefe und großer visueller Vorstellungskraft.
8 Minuten
Er komme sich vor wie ein "recht tapferer Epigone", so notiert Robert Schumann in seinem Tagebuch, als er das Drama des Dichterfürsten in Weimar auf der Bühne sieht. Dennoch kann Schumann der Versuchung nicht widerstehen. In mehreren Etappen verfasst er eine Art Oratorium mit dem Titel "Szenen aus Goethes Faust für Solostimmen, Chor und Orchester".
7 Minuten
Gounods Oper, die auf Deutsch "Margarethe", im Französischen jedoch "Faust" heißt, nimmt eine Sonderstellung ein: Sie ist die mit Abstand populärste Vertonung der Goethe-Tragödie. Vielleicht sogar die einzige, die sich wirklich durchgesetzt hat.
7 Minuten
Es ist einer der intimsten Momente des gesamten "Faust". Gretchen sitzt alleine am Spinnrad. Zeit zum Nachdenken. Was ist mit diesem Heinrich Faust und seinen Avancen? Beginnt so ein harmloser Flirt?
9 Minuten
Es sollte eine ganze Symphonie werden, doch dazu kam es nicht. Es blieb bei der "Ouvertüre zu Goethes Faust", die heute als Richard Wagners wichtigste Instrumentalkomposition gilt. Aber was daran ist klingendes Theater? Und wo bleibt Goethes Schauspiel?
7 Minuten
Franz Liszt kommt mit Goethes Tragödie um 1830 in seiner damaligen Wahlheimat Paris in Berührunge. Der "Faust" ist soeben auf Französisch erschienen und zum Kultbuch einer jungen Künstlerszene avanciert. Doch es wird noch einige Jahre dauern, bis die "Faust-Symphonie in drei Charakterbildern und Schlusschor" erklingen wird. Eine adäquate Vertonung der Tragödie?
8 Minuten
Vorsicht: Nicht überall, wo Faust draufsteht, muss Goethe drin sein. Die Oper "Faust" wurde von Louis Spohr im Jahr 1813 komponiert. Da lag Goethes Tragödie zwar schon im Druck vor, hatte aber noch keine Theaterbühne gesehen.
8 Minuten
Arrigo Boito - Textdichter von Verdis "Otello" und "Falstaff" - stellt in seiner eigenen Oper "Mefistofele" den Verführer aus Goethes Faust in den Mittelpunkt. Doch ist der mit dem Denkmal, das der Italiener ihm setzt, auch zufrieden?
9 Minuten
Der Komponist Zaderatsky wurde sein Leben lang von der Sowjetmacht verfolgt, was sein Bekanntwerden verhinderte. Julia Smilga über einen Komponisten, den es offiziell nie gab.
7 Minuten
Gäbe es eine Literatur ohne die Musik und Musik ohne literarische Einflüsse? Auch wenn es seltsam erscheinen mag: Auch Romane können einen "Soundtrack" haben. Markus Vanhoefer hat sich auf die Spuren eines deutschen Literaturnobelpreisträges begeben und ist in einem oberbayerischen Landhaus auf ein erstaunliches Klangereignis gestoßen.
7 Minuten
Zu den schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des 18. Jahrhunderts zählte die österreichische Pianistin Maria Theresia von Paradis. Sie war unter anderem Schülerin von Antonio Salieri, der für längere Zeit zum Freundeskreis der Familie zählte. Trotz ihrer Blindheit erreichte Maria Theresia von Paradis auf dem Instrument eine bemerkenswerte Virtuosität und bezauberte das Publikum durch ihre charmanten Auftritte. Nicht nur in den Wiener Gesellschaftssalons war sie als Künstlerin gern gesehen.
5 Minuten
Das neue Hof- und Nationaltheater zählte zu den größten Häusern Europas. Es bot 2.400 Zuschauern Platz, hatte die beste Bühnentechnik und - wie kein anderes Theater - eine Sprinkleranlage. Doch dann kam jener Tag im Januar 1823.