Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Tachles Talk Archiv

212 Episoden
28 Minuten
Was geschah am 8. Mai 1945 als das nationalsozialistische Deutschland kapitulierte und Europa befreit wurde in der Schweiz? Der Journalist und Dokumentarfilmer Gabriel Heim schildert die den historischen Tag anschaulich, ordnet ein und spiegelt die heutige Schweiz an ihrer Geschichte.
39 Minuten
Hannah Arendt ist wie wenige Denkerinnen und Denker des vorigen Jahrhunderts in ihren Urteilen  heute relevant. Man kann viel von ihr lernen, auch dort, wo sich ihre Auffassungen aus der Perspektive von heute aus als Irrtümer erwiesen haben. Der aus Zürich stammende Raphael Gross ist Präsident des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Er gilt als einer der führenden europäischen Historiker zur deutsch-jüdischen Geschichte und zum Holocaust. Mit der Ausstellung «Hannah Arendt und das 20ste Jahrhundert» präsentiert er nun einen wichtigen Denkanstoß in politisch aufgeladenen, schwierigen Zeiten. Im tachles Podcast äußert Gross sich zu Arendts Auffassungen, ihrer Geschichte und der Bedeutung ihres Werk für die Gegenwart.
32 Minuten
Der Genfer Marc Donath ist Chefarzt am Universitätsspital Basel. Der Professor für Endokrinologie, Diabetologie und Metabolismus gehört weltweit zu den führenden internationalen Wissenschaftlern bei der Behandlung von Diabetes. Im tachles Podcast ordnet er die Debatten um die Corona-Pandemie ein und stellt den Umgang mit Kranken in den Kontext jüdischer Medizinethik.  Gratis zu abonnieren auf iTunes
24 Minuten
Europa schottet sich ab. Die Corona-Krise bestimmt die politische Agenda. Wie geht der afrikanische Kontinent mit der Pandemie um - und was bedeutet das für Europas Engagement auf dem Kontinent. Die Basler Menschenrechtlerin und Mediatoren Nora Refaeil ist seit vielen Jahren in der Friedensförderung in Afrika unterwegs. Im Podcast berichtet sie von Lebenswirklichkeiten und Herausforderungen in Zeiten der Pandemie. 
15 Minuten
Wie ist der Alltag für eine jüdische Familie in New York während Pessach im Lockdown? Der deutsche tachles-Journalist Julian Voloj lebt seit 2004  in New York. Im Podcast erzählt er von seinem Alltag mit der Familie in  Queens  und schildert die Entwicklung aus dem jüdischen New York, die Situation von verstorbenen Freunden, arbeitslosen Kollegen oder Zukunftsängsten einer paralysierten Gesellschaft - und von neuen Errungenschaften im Alltag.
17 Minuten
Die Corona-Krise hat die ultra-orthodoxe jüdische Welt stärker als andere jüdisch Gemeinschaften getroffen. Richard C. Schneider, Editor-in-Large des Bayrischen Rundfunks und ARD sowie Kolumnist bei tachles, analysiert und zeigt auf, weshalb nach Corona die charedische Welt Israels neu zur Disposition stehen wird. 
8 Minuten
Aussergewöhnliche Zeiten führen zu aussergewöhnlichen Ideen: Die Basler Violinistin Anne Battegay (Belenus Quartett) tritt mit «Musik im Treppenhaus» in Zeiten von Corona auf und spricht im Podcast über das Leben als freie Künstlerin. Das Programm des Treppen- haus-Konzerts «Fiddlers on the Steps» umfasste Stücke von Klassik bis Klezmer. Kontakt für weitere Konzerte im Treppenhaus kann hier aufgenommen werden: annebattegay@yahoo.com 
28 Minuten
Manuel Herz ist einer der originellsten Architekten in Europa. Mit Büros in Basel und Köln sowie Lehraufträgen an der ETH hat er sich international einen Namen gemacht. Im Podcast mit tachles reflektiert Herz den öffentlichen Raum in Zeiten der Beschränkung durch die Corona-Krise, zeigt Perspektiven der Veränderung von Architektur durch neu Hygiene-Massnahmen auf und definierte Räume der jüdischen Diaspora vor Pessach. 
10 Minuten
Die Corona-Virus hat in Amerika noch stärker als Europa zugeschlagen. New York gilt im Moment als Hotspot und darin die jüdischen Gemeinschaft. USA-Korrespondent Andreas Mink berichtet im Gespräch mit tachles online von der Situation, Reaktionen in der jüdischen Gemeinschaft und blickt auf die kommenden Wochen. Die Reportage aus New York findet sich hier

(Augenzeugen berichten aus New York)
31 Minuten
Der in Deutschland geborene Soziologe und in Israel lebende Natan Sznaider über Israels Gesellschaft, Antisemitismus in Europa und die Liberale Epoche. Sznaider lehrt an der akademischen Hochschule in Tel Aviv und ist Gastprofessor am Sigi-Feigel-Lehrstuhl der Universität Zürich.
21 Minuten
Kurz vor Pessach diskutiert Yves Kugelmann mit Gabriel Strenger über die in jeder Generation besonderen Herausforderungen der inneren und äusseren Befreiung u.a. anhand zweier Textpassagen aus der Hagadda. Mit «Wehi she amda» von Yonathan Razel wählt Strenger eine moderne Interpretation, die er nicht nur als Dank an Gott verstanden wissen will. Bei «Chad Gadya», in einer historischen Aufnahme von Moishe Oysher, geht Strenger auf die mystische Bedeutung des Textes ein und schlägt eine Brücke zur Bedeutung des Opferlamms, das wir als zentrales Symbol auf der Sederplatte finden. Auch hier spielen die Begriffe Unterdrückung, Befreiung und Bereitsein für die Freiheit eine wichtige Rolle. Zum Schluss des Gesprächs liefert Strenger einen interessanten Ansatz zu den «Zehn Plagen», damit diese nicht nur auf ihre Destruktivität reduziert werden. Gabriel Strenger ist klinischer Psychologe und Lehrbeauftragte an der Hebrew University, Jerusalem.
17 Minuten
Historiker Jonathan Kreutner spricht mit Radio tachles über seine Dissertation, «Die Schweiz und Israel – Auf dem Weg zu einem differenzierteren historischen Bewusstsein» (Chronos Verlag). Darin formuliert er u.a. die These, dass Europa für den Nahostkonflikt mitverantwortlich sei. Seine Motivation, ein solches Thema wissenschaftlich zu erarbeiten, lag insbesondere in der mangelnden Gesamtschau zur Thematik, so Kreutner gegenüber tachles-Radaktorin Gisela Blau. So entpuppte sich etwa im Laufe seiner Recherche, welche Rolle der Holocaust für das innerisraelische Bild, aber auch für die Wahrnehmung aus der Schweiz spielte. Kreutner untersuchte, welche Faktoren dazu führten, dass die Gefühle der Schweizer für Israel bis zum Sechs-Tage-Krieg regelrecht euphorisch waren, danach bald aber in eine Ablehnung umschlugen und schliesslich einen ersten negativen Höhepunkt im ersten Libanonkrieg erfuhren. Jonathan Kreutner, der auch Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) ist, erläutert zum Schluss des Gesprächs, die Haltung des SIG gegenüber Israel, damals wie heute.
34 Minuten
Kurz vor den Hohen Feiertagen spricht Gabriel Strenger, Publizist, Psychologe und Lehrer für Judentum und Spiritualität, mit Radio tachles über zwei ausgewählte Liturgien des Rosch-Haschana-Gebetes. «Haben jakir li» stammt aus dem Mussaf-Gebet und beschreibt die intime und liebevolle Beziehung zwischen Vater und Sohn bzw. zwischen Gott und dem jüdischen Volk. «Unetane Tokef» ist eine frühe Dichtung aus dem 6. Jahrhundert. Ihr liegt eine tragische, nicht belegbare, Geschichte zugrunde. Die von Strenger gesungene Melodie, ist im Gegensatz zum Text, eine moderne Komposition aus den neunziger Jahren, von einem Kibbutz in Auftrag gegeben. Zum Schluss geht Strenger der Frage nach, wie diese, Angst einflössenden Texte aus psychologischer Sicht zu verstehen sind. Nach dem Gespräch werden beide Liturgien in voller Länge wiedergegeben.
35 Minuten
Gottfried Wagner, Musikhistoriker und multimedialer Regisseur, spricht mit Radio tachles über seinen Urgrossvater und Komponisten Richard Wagner, dessen 200. Geburtstag in diesem Sommer gefeiert wird. Er erklärt, warum man von Wagner nicht nur als Komponisten sprechen darf, geht auf seine konkreten Feindbilder der «Juden» ein und sagt, warum Wagner keineswegs ein «Opfer» des Nationalsozialismus gewesen sein kann. Gottfried Wagner prangert die nichtexistente Aufarbeitung der Wagner-Familie im Zusammenhang mit dem Nazi-Regime an, erklärt wofür «Bayreuth» ein Sinnbild ist und wer weshalb dorthin pilgert. Er erzählt, wann ihm, in Bezug auf seine Familie, die Augen geöffnet wurden und wie er damit umgegangen ist. Sein Buch «Du sollt keine anderen Götter haben neben mir. Richard Wagner – Ein Minenfeld» ist 2013 im Propyläen Verlag erschienen.
21 Minuten
Rabbiner Jehoschua Ahrens ist seit Märt 2013 Assistenzrabbiner der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ). Mit Radio tachles diskutiert er über den Begriff der Einheitsgemeinde und was diese in einer individualisierten Gesellschaft leisten kann. Ahrens erklärt, welchen Einfluss das israelische Oberrabbinat ausübt, für welchen Weg er betreffend Giurim plädiert, was eine Dachgemeinde ist und leisten kann. Er gibt Preis, welchen Stellenwert er der Jugendarbeit beimisst und was es mit der Synagoge Löwenstrasse und der Frage nach der Henne und dem Ei auf sich hat.
Tachles Talk

Tachles Talk