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SpätzlesPress - Der Baden-Württemberg-Podcast aus Berlin Archiv

51 Episoden
32 Minuten
Wünsch Dir was – es ist Weihnachten. Was dieses Jahr auf dem Wunschzettel der Gästinnen von Folge 20 von DRUCK SACHE steht, lässt sich hören. Mit Dr. Katrin Schmelz, Psychologin und Verhaltensökonomin am Exzellenzcluster „Die Politik von Ungleichheit" an der Universität Konstanz, hat sich Staatssekretär Rudi Hoogvliet nach der 1014. Bundesratssitzung aber nicht nur über Wünsche und daraus resultierende mögliche Wunschzettel unterhalten, sondern auch darüber wie die Politik weiterhin im Gespräch mit ImpfgegnerInnen bleiben kann. Die Psychologin hat sich u. a. mit der Impfbereitschaft in Deutschland beschäftigt und der Frage nach möglichen Auswirkungen bei Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht. Frau Dr. Schmelz erklärt, wie wichtig die begleitenden Maßnahmen sind. Um Wünsche, Weihnachten und Politik geht es auch im zweiten Teil von DRUCK SACHE. Masterstudentin und seit Mai 2021 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland ist Anna-Nicole Heinrich. Von ihr wollte der Bevollmächtigte wissen, was es mit dem Kirchenamt auf sich hat und welche Rolle Weihnachten für die Menschen in dieser herausfordernden Epoche spielt, aber auch was diese Zeit und die ihr innewohnenden Rituale für Frau Heinrich persönlich bedeuten.
39 Minuten
Hinter uns liegt ein aufregender Monat. Wie gewöhnlich sind seit der letzten Ausgabe von DRUCK SACHE gut drei Wochen vergangen. Anders als sonst fanden dieses Mal aber gleich zwei Bundesratssitzungen innerhalb von sieben Tagen statt. Denn der Bundesrat musste zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Anlass war die vielbeachtete Anpassung des Infektionsschutzgesetzes. Der Sondersitzung vorangegangen war ein zähes Ringen zwischen den zukünftigen Ampelkoalitionären, der geschäftsführenden Bundesregierung und den Ländern. Politische Überzeugungen, Ungewissheit, Umbruch und das Unwissen, was uns in Zukunft noch alles ereilen wird, vermengten sich zu einem zwischenzeitlich brodelnden Gemisch. Und genau über dieses Ungewisse hat der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Rudi Hoogvliet, in der #19 Folge von DRUCK SACHE mit seinem ersten Gast, Prof. Dr. Thorsten Kingreen gesprochen. Er lehrt Öffentliches, Sozial- und Gesundheitsrecht an der Universität in Regensburg. Im Gespräch mit ihm erfahren wir, was für rechtliche Gewissheit man bei der Pandemiebekämpfung hat. Außerdem spricht er über die Rechtslage bei Kontaktbeschränkungen oder einer möglichen Impfpflicht. Doch auch die zweite Gästin der Folge „Vom Wissen und Un(ge)wissen“, Frau Prof. Dr. Veronika Grimm, spricht über ein Thema, das für die Zukunft Deutschlands von essenzieller Bedeutung ist. Im November hat der Sachverständigenrat das Jahresgutachten veröffentlicht. Professor Grimm, die als Wirtschaftsweise die Bundesregierung berät, erklärt, wie sich das 500 Seiten lange Gutachten in konkrete Maßnahmen für eine klimaneutrale Wirtschaft verwandeln lassen.
42 Minuten
Es sind spannende politische Zeiten. Seit der letzten DRUCK SACHE hat sich der Bundestag neu konstituiert, Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde offiziell aus ihrem Amt als Bundeskanzlerin entlassen und Bärbel Bas wurde als erst dritte Frau zur neuen Bundestagspräsidentin gewählt. Nun blicken alle Seiten gespannt auf die Koalitionsverhandlungen zwischen den „Ampelparteien“ und warten ab, wie sich der politische Betrieb neu sortiert. Folge #18 blickt schon mal voraus und diskutiert, welche Auswirkungen die neue Koalition im Bund auf den Bundesrat haben könnte. Der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Rudi Hoogvliet, hat dafür die Politikwissenschaftlerin und Direktorin von der Akademie für Politische Bildung, Prof. Dr. Ursula Münch, bei sich zu Gast. Was die Töchter von Zeus, „die drei Grazien“ genannt, mit dem Bundesrat zu tun haben, hat sich die Praktikantin der Landesvertretung, Mara Hann, genauer angeschaut. Sie war bei einer Führung im Bundesrat dabei und wird uns Rebecca Horns Kunstinstallation „die drei Grazien“ näherbringen. Abschließend berichtet die Baden-Württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, über einen Entschließungsantrag für ein klimaschutzorientiertes Wohnheimprogramm für Studierende, den Baden-Württemberg in den Bundesrat eingebracht hat. Gemeinsam mit Rudi Hoogvliet geht sie auf die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt ein und erklärt, warum ein schneller Wohnungsneubau und Klimaschutz sich nicht ausschließen müssen.
38 Minuten
Während Deutschland zwei Wochen nach der Bundestagswahl am 26. September fast nur noch von Sondierungsgesprächen beherrscht wird und die Menschen im Land gespannt darauf schauen, welcher politische Wandel dabei herauskommt, steht die Länderkammer für Kontinuität. Diese Kontinuität schafft Sicherheit. Der Titel von #17 „Punkte & Sterne“ behandelt daher ganz bewusst zwei Themenspektren, die mehr Sicherheit bringen mögen. Den längst überfälligen neuen Bußgeldkatalog und damit verbunden auch die anhaltende Diskussion, wie eine echte Verkehrswende gestaltet werden muss. Eingeladen zu diesem Thema hat der Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Rudi Hoogvliet, den Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer. Im zweiten Teil dreht es sich um die Sterne und was in den Sternen steht. Es geht um die „Konferenz zur Zukunft Europas“. Einem Bürgerbeteiligungsforum, das fast 20 Jahre nach dem ersten Europäischen Konvent über genau das diskutieren soll, was im Konferenztitel steht – die Zukunft der Europäischen Union! Mitmachen sollen die Menschen - für das Land Baden-Württemberg nichts Neues. Eine „Politik des Gehörtwerdens“ wird im Land schon lange erfolgreich praktiziert. Wie das Mammutprojekt funktionieren kann, erklärt der zweite Gast: Dr. Dominik Hierlemann von der Bertelsmann Stiftung. In die Vorbereitung der Konferenz ist er eng eingebunden, kann also ganz praktisch darüber berichten, welche Herausforderungen zu stemmen sind und welche Erwartungen erfüllt werden könn(t)en. Denn es gibt nicht wenige kritische Stimmen, die befürchten, dass die EU ihre ambitionierten Ziele mit der Konferenz nicht erreicht und die Konferenz in der Luft verpufft. Solche Befürchtungen äußern etwa die Jungen Europäischen Föderalisten – kurz JEF, ein europäischer Jugendverband mit ca. 30.000 Mitgliedern. Dritte Gästin in „Punkte & Sterne“ ist daher folgerichtig Clara Föller, JEF-Bundesvorsitzende. Ihr stellt Staatssekretär Rudi Hoogvliet u.a. die Frage: Was ist drin für Europas Jugend? Spannend dazu ihre Antwort und die Visionen zu Europa, die sie durch ihren Podcastbeitrag mit den ZuhörerInnen von DRUCK SACHE teilen kann.
40 Minuten
„Zurück in die Zukunft“ lautet die 16. Folge von DRUCK SACHE – aber was hat ein Filmtitel aus den 80er-Jahren gemeinsam mit einem Podcast aus dem Jahr 2021? Was hat die Zeitmaschine Doc Browns - der Fluxkompensator - mit dem Bundesrat zu tun? Einiges: weil wir mit Künstlicher Intelligenz, einem Schwerpunktthema dieser Ausgabe, häufig ähnliches verbinden: Technische Innovationsfreude, Wunder und die Verheißung, womöglich das Unmögliche möglich zu machen. Eingeladen zu diesem hoch spannenden Thema mit Zukunftsvision hat Staatssekretär Rudi Hoogvliet die Koryphäe auf dem Gebiet der KI Forschung: Prof. Dr. Bernhard Schölkopf. Der Gründungsdirektor des Tübinger Cyber Valley, einem der führenden Forschungszentren Europas, versucht im Podcast die Künstliche Intelligenz greifbarer und konkreter werden zu lassen. Wie wichtig es ist, dass KI-Forschung von Europa aus bestimmt wird und in eine Gesellschaft eingebettet ist, die den öffentlichen und kritischen Diskurs konstruktiv mitträgt - darauf hat Bernhard Schölkopf aufschlussreiche Antworten. Künstliche Intelligenz mit Gesetzen und Verordnungen zu vermessen und damit die Herausforderungen Mensch-Maschine zu regeln, dem hat sich Werner Stengg verschrieben, seines Zeichens Kabinettsmitglied der stellvertretenden EU-Kommissionspräsidentin Margrethe Vestager. Der Experte für KI auf dem Brüsseler Parkett nimmt sich für DRUCK SACHE die Zeit und spricht über seine Mitarbeit bei der EU-Verordnung zum „Gesetz der künstlichen Intelligenz“ und was Europa zukünftig besser machen muss, um insbesondere den Vorsprung der USA und China wieder aufzuholen. Mit Klaus Müller, dem Vorsitzenden des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), begrüßt der Bevollmächtigte einen Gast, der sich zum dritten Thema von „Zurück in die Zukunft“ – der vertagten Novelle der Heizkostenverordnung – äußert. Wie diese das Verhalten im Bereich Bauen und Heizen so verändern kann, dass es dem Klimaschutz wirklich zu Gute kommt und welche Regelungen dabei funktionieren könnten, nachhörbar alles im neuen Podcast der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund.
35 Minuten
Anspruch und Wirklichkeit fallen nicht immer zusammen. Von dieser Erfahrung berichtet der Bevollmächtige des Landes, Staatssekretär Rudi Hoogvliet, in dieser Folge. Angefangen beim Ganztagsförderungsgesetz erörtert er wie Politik trotzdem versucht, beides zu vereinen. Über das Vorhaben und den damit verbundenen Herausforderungen hat Rudi Hoogvliet mit seinem Gast, der neuen Kultusministerin Baden-Württembergs Theresa Schopper gesprochen. Ein weiteres Thema, das auf der Agenda des Bundesrats stand, war die Tierschutz-Zirkusverordnung. Sie soll die Neuanschaffung von Wildtieren mit Ausnahme von Großkatzen in Zirkussen verbieten. Was einerseits der Tierschutz und andererseits die Zirkusse darüber denken, hat Rudi Hoogvliet mit der Landestierschutzbeauftragen Dr. Julia Stubenbord und dem Tierlehrer Jochen Träger-Krenzola diskutiert. Er hat beide gefragt, wie sie die Verordnung einschätzen und wie ein politischer Kompromiss aussehen könnte. Die einen suchen den Kompromiss noch, die anderen haben ihn bereits gefunden, so zum Beispiel beim Zweiten Führungspositionen-Gesetz. Das Gesetz soll mit einer Quote mehr Frauen in den Vorstand bringen. Bereits in seiner 11. Ausgabe hat sich DRUCK SACHE mit dem Thema beschäftigt. Ein kurzer Rückblick und was nun final beschlossen wurde – das Ergebnis lässt sich hören. Und endlich lässt sich ein (Geschlechtergerechtigkeits-)Anspruch in Teilen tatsächlich auch verwirklichen. Der gemeinsame Nenner aller Themen in dieser Folge? Sie zeigen exemplarisch, wie in der Politik Kompromisse geschlossen und manchmal aber auch verfehlt werden – kurz: Von Anspruch und Wirklichkeit. https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/vertretung-beim-bund/
25 Minuten
Eine facettenreiche Woche für den seit 12. Mai 2021 amtierenden Bevollmächtigten des Landes, Staatssekretär Rudi Hoogvliet. Seine erste Bundesratssitzung in der neuen Funktion liegt hinter ihm & bot ihm direkt ein ganzes Potpourri an relevanten Themen. Nach einer persönlichen Vorstellung durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, fokussiert er sich in der Ausgabe #14 von DRUCK SACHE auf ein Thema. Eines, das für uns alle - aber gerade auch für die neue Landesregierung - von besonderer Relevanz ist: das Klima. Mit der Energieökonomin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin, Prof. Dr. Claudia Kemfert, spricht er über die Reaktion der Bundesregierung auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Klimaschutzgesetz & die Vereinbarkeit von Ökologie & Ökonomie.
28 Minuten
Um „Anstand & Recht“ geht es in der 13. Folge von DRUCK SACHE. In seiner 1004. Sitzung behandelt der Bundesrat u. a. eine Änderung des Strafgesetzbuches zum Cyberstalking & sogenannten Feindeslisten. Darüber spricht der Bevollmächtigte des Landes, Dr. Andre Baumann mit der ehemaligen Bundesverbraucherschutzministerin & heutigen Bundestagsabgeordneten Renate Künast, die selbst Opfer zahlreicher Hasskommentare ist & jetzt gegen den Internetriesen Facebook klagt, um ein konsequenteres Vorgehen gegen Fake News durchzusetzen. Neben Anstand geht es aber auch um Recht, denn „Anstand & Recht“ spielt bei dem, was wir anziehen, fahren, kaufen, trinken & essen eine ebenso wichtige Rolle. Als zweiten Themenschwerpunkt greift sich DRUCK SACHE daher das Lieferkettengesetz aus den insgesamt 92 Tagesordnungspunkten heraus. Dahinter steht eine Festlegung von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten für Unternehmen. Heike Spielmans vom Verband Entwicklungspolitik & Humanitäre Hilfe erklärt in Ihrem Beitrag, ob das gelungen ist & was es eventuell noch dazu braucht. Zu guter Letzt muss sich DRUCK SACHE regelrecht „sputen“. Nicht, dass der Podcast außer Atem kommt, aber beim „Europäischen Kodexes für die elektronische Kommunikation“ hieß es vonseiten Brüssels: Umsetzung bis Ende 2020. Nein, niemand hat sich verlesen. Man rennt einfach nur der Zeit hinterher. Und worum geht es genau? Ganz grob formuliert: „Um das Recht auf Internet“. Das sogenannte Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (kurz TKG) ist nun die Antwort der Bundesregierung nach zwei langen Jahren des Wartens. Das TKG ist die deutsche Antwort des erwähnten EU-Kodexes & soll u. a. die Weichen für einen raschen Glasfaserausbau stellen. Zudem sollen die Rechte von Verbraucher*innen gestärkt werden, indem sie etwa ein Minderungs- & Kündigungsrechts bei zu geringer Bandbreite erhalten. Inwieweit das Gesetz den nun wirklich praxistauglich ist, es die EU-Vorgaben einhält & die notwendigen Anreize für die Wirtschaft schafft, darüber spricht Staatssekretär Dr. Andre Baumann mit Bernhard Palm, Geschäftsführer des Netzanbieters „NetCom BW“.
23 Minuten
Der Frühling kommt. In den Parks, auf den Feldern & Wiesen beginnt es zu blühen, zu summen & zu brummen. Mit der warmen Jahreszeit rückt aber auch ein Problem wieder in den Fokus, dass viele Umweltschützer*innen neben der Klimakrise als größte Bedrohung für das Leben auf der Erde beschreiben – der Artenrückgang. Besonders deutlich wird das Ausmaß des Artenrückgangs beim Insektensterben – das ist auch direkt bei uns vor der Haustür zu beobachten. Die Bundesregierung will dem Insektensterben nun mit einem Insektenschutzgesetz entgegenwirken. Die #12 DRUCK SACHE greift dieses Thema auf & spricht dabei vor allem über den steinigen Weg der Gesetzgebung & die Schwierigkeit, die Interessen von Landwirtschaft & Naturschutz zusammenzubringen. Dabei blickt der Bevollmächtigte des Landes, Dr. Andre Baumann, nach Baden-Württemberg. Hier wurde im letzten Jahr nach einem aufwendigen Abstimmungsprozess mit allen Akteurinnen & Akteuren aus Landwirtschaft, Naturschutz & Verwaltung ein ambitioniertes Gesetz zur Stärkung der Biodiversität auf den Weg gebracht. Der Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, Werner Räpple, spricht mit uns über den für alle Seiten erfolgreichen Prozess. Wer haftet eigentlich, wenn das eigene Auto beim Einparken einen Unfall baut, während man selber im Café nebenan einen Espresso trinkt? Mit solchen Fragen, die für uns aktuell noch sehr nach Zukunftsmusik klingen, muss sich das autonome Fahren schon heute beschäftigen. Torsten Gollewski, Leiter der Vorentwicklung bei ZF Friedrichshafen, beschäftigt sich täglich mit dem Automobil von morgen. Mit ihm sprechen wir über das Gesetz zum autonomen Fahren, das in wichtigen Punkten für Rechtssicherheit sorgen soll. Außerdem freuen wir uns über einen internationalen Beitrag. Der Leiter des Amtes für Informatik in Vaduz in Liechtenstein, Martin Matt, berichtet uns über die Erfahrungen des Fürstentums mit der Einführung des „elektronischen Identitätsnachweis“ – also dem Ausweis auf dem Smartphone. Einen solchen soll es am Herbst 2021 auch in Deutschland geben. Der Bundesrat hat über das „Gesetz zur Einführung eines elektronischen Identitätsnachweises“ beraten. Wir freuen uns über einen spannenden Blick auf die Praxis in Liechtenstein.
27 Minuten
1000 & 1. Sitzung, Schwesterchen & Brüderchen – die 11. Folge von DRUCK SACHE scheint märchenhaft. Auf den ersten Blick. Um die Ecke geschaut stellt man fest, dass sich nichts Märchenhaftes finden lässt. Die Schwerpunkte der Folge zeigen vielmehr auf, wie viel noch geändert & investiert werden muss, damit eventuell perspektivisch Märchen mit Happy End entstehen können. FRAUEN MACHT ZUKUNFT MIT! lautete das Motto der 2. Netzwerkveranstaltung, die die Landesvertretung konzipierte. Gastrednerin Prof. Jutta Allmendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, schafft mit ihrem Impulsvortrag Einblicke in das Thema Geschlechtergerechtigkeit & die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Hinblick auf den Alltag von Frauen. Die ganze Veranstaltung finden Sie online in der Mediathek der Landesvertretung unter www.lvtberlin.baden-württemberg.de. Mehr zum Thema Gerechtigkeit für Frauen gibt es auch von Digitalstaatsministerin Dorothee Bär, einer starken Befürworterin der Initiative #stayonboard. Was es damit auf sich hat, wo noch geschraubt & verankert werden muss, das beantwortet Frau Bär dem Bevollmächtigten. Mit dem Beauftragten gegen Antisemitismus des Landes Baden-Württemberg, Michael Blume spricht Dr. Andre Baumann über das „Namensänderungsgesetz“. Dieses wurde 1938 erlassen & es ermächtigte den NS-Politiker & damaligen „Reichsminister des Innern“, Wilhelm Frick, zum Erlass einer Verordnung, wonach Jüdinnen & Juden dazu gezwungen wurden, vermeintlich typische jüdische Vornamen zu führen. Direkt nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Verordnung zwar außer Kraft gesetzt. Das eigentliche Gesetz hingegen blieb davon unberührt. Christoph Hönig, seines Zeichens Landwirt, & seine Schwester leiten gemeinsam den „Hönig-Hof“. Die Geschwister haben sich entschieden, nicht nur das Huhn, sondern auch den Hahn großzuziehen. Damit treten sie einem Töten von jährlich 45 Millionen männlichen Küken entgegen. Ab Januar 2022 soll das systematische Töten männlicher Hühnerküken von Legelinien nun für alle gesetzlich verboten werden. Ob das der richtige Schritt ist oder welche Rahmenbedingungen in der Aufzucht sonst noch geändert & angegangen werden müssen, darauf gibt es interessante Antworten.
24 Minuten
Zur 1000. Sitzung im Bundesrat die 10. Ausgabe von DRUCK SACHE. Der im Vergleich noch junge Podcast widmet sich in seiner ersten Ausgabe 2021 natürlich dem Bundesratsjubiläum & der Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Als zweiter Bundespräsident überhaupt seit 1949 hielt er eine Rede im Plenum. Nach den Feierlichkeiten ging es aber auch gleich wieder direkt in den Arbeitsmodus. Von den insgesamt 81 Tagesordnungspunkten befasst sich „permanent & föderal“ ausführlicher mit der Novellierung des Personenbeförderungsgesetzes & mit dem Kinder- & Jugendstärkungsgesetz. Schlägt das Gesetz zur Modernisierung der Personenbeförderung der Bundesregierung wirklich den richtigen Weg ein? Zu einer Stellungnahme konnte Dr. Alexander Pischon, Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsbundes & Landesvorsitzender des Verbands deutscher Verkehrsunternehmen gewonnen werden, der mit MyShuttle seit längerem ganz praktisch in Karlsruhe an Mobilitätskonzepten experimentiert. Um den Sachverhalt bei der Neuauflage des Kinder- & Jugendstärkungsgesetz genauer zu verstehen hat Dr. Andre Baumann bei Frau Professorin Jeanne Nicklas-Faust, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Lebenshilfe nachgefragt. Sie erläutert in ihrem Gastbeitrag den inklusiven Ansatz des Gesetzentwurfes, aber auch welche Befürchtungen nach wie vor die Kommunen als Trägerinnen der öffentlichen Kinder- & Jugendhilfe umtreibt.
32 Minuten
Dieses Mal werden die Schwerpunkte auf vier Themen gelegt: das Bundesjagdgesetz, das Baulandmobilisierungsgesetz & das Adoptionshilfegesetz – & wir gratulieren dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu seinem 20. Geburtstag. Die erste Novelle des Bundesjagdgesetzes seit 1976 ist Anlass für ein Gespräch mit dem baden-württembergischen Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann. Hierbei werden gesellschaftliche Vorbehalte gegenüber der Jagd angesprochen & aufgeklärt, Neuerungen des Gesetzes diskutiert sowie festgehalten, dass Naturschutz & Jagd nur im Einklang miteinander funktionieren. Um die Mobilisierung von Bauland & den Flächenzugriff der Gemeinden zu vereinfachen, hat die Bundesregierung zwei Jahre nach dem Wohngipfel das sogenannte Baulandmobilisierungsgesetz vorgelegt. Mit dem Vorstand des Mietervereins Stuttgart & Umgebung e.V., Rolf Gassmann, sowie dem Geschäftsführer des Verbandes Haus & Grund Württemberg, Ottmar Wernicke, diskutiert Staatssekretär Dr. Baumann über bezahlbares Wohnen & die gesellschaftlichen Herausforderungen im Immobilienbereich. Mit Hilfe der Einschätzungen von Dr. Ina Bovenschen vom Deutschen Jugendinstitut sowie Rechtsanwalt Dirk Siegfried vom Lesben- & Schwulenverband in Deutschland (LSVD) verdeutlicht der Bevollmächtigte, was es mit dem Kompromiss im Vermittlungsausschuss beim Adoptionshilfegesetz auf sich hat.
25 Minuten
Nach dem Einstieg in das Gespräch zwischen dem Bevollmächtigten des Landes Baden-Württemberg, Dr. Andre Baumann, & der französischen Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes, in Folge #8 von DRUCK SACHE folgt nun das Gespräch in voller Länge. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen ermöglicht die Sonder-DRUCK SACHE einen noch tieferen Einblick in die deutsch-französische Zusammenarbeit. Botschafterin Descôtes spricht über den Umgang Frankreichs mit der Pandemie & betont die Bedeutung des mit-& voneinander Lernens. Zudem wird die Frage nach dem Umgang mit Grenzen in Krisenzeiten & der Stärkung unserer gemeinsamer Werte besprochen.
31 Minuten
Die Pandemie greift nicht nur unsere Gesundheit an, sondern zerrt auch an unseren Grundwerten. Über Grenzerfahrungen von Baden-Württemberg & Frankreich in der Pandemie spricht Andre Baumann, Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg, mit der französischen Botschafterin in Berlin, Anne-Marie Descôtes. Die Bilder zorniger & wütender DemonstrantInnen machen nachdenklich. Wie Bundestagsabgeordnete damit umgehen & welche Auswirkungen das auf ihr Handeln haben kann, beantwortet Thorsten Frei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Was die Landesregierung im „Bürgerforum Corona“ von ZufallsbürgerInnen über die Pandemie & deren Folgen lernen kann, erörtert der Bevollmächtigte des Landes in Berlin mit der baden-württembergischen Staatsrätin für Zivilgesellschaft & Bürgerbeteiligung, Gisela Erler.
20 Minuten
Große Herausforderungen verlangen von uns allen große Kraftanstrengungen. Die 7. Ausgabe von DRUCK SACHE beschäftigt sich mit Themen, die wir entschieden voranbringen müssen & thematisiert Projekte an denen tatkräftig weitergearbeitet werden muss - damit der Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Schutz des Klimas voran kommt, der Bußgeldkatalog im Sinne der Verkehrssicherheit wieder anwendbar ist & Behördengänge digitaler & damit leichter werden.